Gast
#390419
Hallo an alle, beschäftige mich nun schon länger mit dem digitalen sprich softwäremäßigen Filtern der/s ADC-Werte/s, die vom integrierten 10-bit-ADC eines PIC18F4550 kommen. Als Entwicklungsumgebung benütze ich den ICD2 b.z.w. MPLAB C18 als Software. Der PIC liest die anliegende Spannung von einem Temperatursensor ein (TMP37 von AD) und zeigt die Spannung auf einem 16x2-Standard-Display an ("100,0 °C") . Der Wert am Display schwankt aber extrem stark, da das Analog-Signal etwas verrauscht ist (+/- 4°C). Wahrscheinlich wegen der Steckplatine. Habe eine Mittelwertbildung der Samples versucht (doch es braucht ziemlich viele Samples (30+) um die Störungen effizient zu unterdrücken, was die Anzeige wiederum ziemlich träge macht. Habe auch versucht die einzelnen Samples rechnerisch zu wichten ( ad[0]= 0.5*ad[1]+0.25*ad[2]+.....) um ein digitales Tiefpassfilter zu simulieren.Leider kenn ich mich nicht so gut aus und weiss nicht wie man gewisse Koefizienten berechnet. Diese Methode funktioniert auch nicht so gut: sie ist träge und filtert recht schwach. Da die Temperaturmessung nicht zeitkritisch ist brauche ich keine große Sampling-Rate, trotzdem sollte das Filter nicht zu träge sein. Kann mir jemand ein paar Anhaltungspunkte geben?