Uhrenselbstbau: Woher Zeit bekommen, wie anzeigen

OP #4983711
Lesenswert?

Ich baue ganz gerne Uhren selbst, dabei nutze ich inzwischen diverse 
Quellen für die Zeit, und diverse Anzeigen.Ich gebe hier mal an, was ich 
schon gebaut habe

Quelle             Anzeige
  DCF77            7-Segment-LED
  Freilauf. Quarz  Wordclock
  RDS(UKW)         VFD
  NTP              NIXIE
  BBC198kHz        Scope-Clock
  TDF162kHz        Panaplex
  GPS              Analog-Instrumente hrs/mins
  EFR129.1kHz      Schrittmotor

Habt Ihr weitere Ideen?
Hier paste ich eure Ideen rein, dann braucht nicht jeder den ganzen 
Thread zu lesen:

Anzeige:
----------

- Binäre Anzeige

- 1-2-2-5 Anzeige

- "Lichtzeitpegel" wie am Funkturm Düsseldorf

- Farbanzeige mit 6 RGB-LEDs, Code wie bei Widerstandsringen

- akustisch: Text to Speech

- akustisch Kukucksuhr/Gongschlag

- Irgendwo hatte ich mal eine Uhr mit Wasser als Anzeigeelement gesehen.

- Das gute alte LCD

- LED Punktmatrix (die hab ich gebaut)

- E-Paper

- Was immer noch eine Idee ist, ist eine rein mechanische Anzeige 
ähnlich
einer Punktmatrix, bei der im Hintergrund ein Motor/Elektromagnet Stäbe
vor und zurück bewegt oder durch drehen die Farbe ändern kann.

- Farrahdkettenuhr

- Uhr aus einem Hotel, keine Ahnung wie man die bezeichnen soll

- Kugeluhr






Zeitquelle:
------------
Rubidium /Cäsium Frequenznormal

Quelle
https://servicenummern.telekom.de/weitere-informat...
Persönliche Seite #4983734
Lesenswert?

Bei der Zeitquelle fällt mir außer einer eigenen Atomuhr auch nichts 
mehr ein.
Beim Display kenne ich noch:
-Irgendwo hatte ich mal eine Uhr mit Wasser als Anzeigeelement gesehen.
-Das gute alte LCD
-LED Punktmatrix (die hab ich gebaut)
-E-Paper
-Was immer noch eine Idee ist, ist eine rein mechanische Anzeige ähnlich 
einer Punktmatrix, bei der im Hintergrund ein Motor/Elektromagnet Stäbe 
vor und zurück bewegt oder durch drehen die Farbe ändern kann.
Gast #4983780
Lesenswert?

Bitwurschtler schrieb:
> Martin O. schrieb:
  Quelle             Anzeige
     DCF77            7-Segment-LED
     Freilauf. Quarz  Wordclock
     RDS(UKW)         VFD
     NTP              NIXIE
     BBC198kHz        Scope-Clock
     TDF162kHz        Panaplex
     GPS              Analog-Instrumente hrs/mins
     EFR129.1kHz      Schrittmotor

     Loran            Lichtzeiger (Spiegel-Galvanometer)
     NCDXF-Baken      Zungenfrequenzmesser (mit NF-Generator)



http://www.darc.de/der-club/distrikte/m/ortsverbaende/01/dx-portal/ncdxf-bakensystem/
Gast #4983795
Lesenswert?

Bitwurschtler schrieb:
  Quelle             Anzeige
       DCF77            7-Segment-LED
       Freilauf. Quarz  Wordclock
       RDS(UKW)         VFD
       NTP              NIXIE
       BBC198kHz        Scope-Clock
       TDF162kHz        Panaplex
       GPS              Analog-Instrumente hrs/mins
       EFR129.1kHz      Schrittmotor

       Loran            Lichtzeiger (Spiegel-Galvanometer)
       NCDXF-Baken      Zungenfrequenzmesser (mit NF-Generator)
       Beta             Braille-zeile


https://en.wikipedia.org/wiki/Beta_(time_signal)
http://www.baum.de/cms/de-de/varioultra/
#4984326
Lesenswert?

Grüßeuch!

Hatte mal die Idee eine 6-Stellige 7-Segment Led Uhr mit mechanischer 
Unruh zu takten. Die tickt dann und man müsste sie auch regelmäßig 
aufziehen, bzw. würde sie stehenbleiben falls man das mal vergisst. Wäre 
sicher ein schön cooles Teil das keiner wirklich braucht.

Ist leider am Taktgeber gescheitert.

Hat das vielleicht schon jemand gebaut?

Schöne Grüße und schönes Wochenende!
#4984343
Lesenswert?

Stimmgabeln sind auch dankbare Frequenznormale. Vor einigen Jahren 
machte ich ein paar Versuche mit temperaturstabilisierten 1kHz 
Stimmgabeln und erzielte immerhin eine Stabilität im 3E-7 Bereich. 
Allerdings ist ein unvermeidlicher erdmagnetischer Einfluß feststellbar 
und man darf die Aufstellungs Anordnung danach physisch nicht mehr 
verändern. Auch zeigen sich alle paar Tage sporadische Sprungänderungen 
die aller vernünftigen Erklärung trotzen. Wenn die erzielbare Stabilität 
nicht mit guten Quarzen zu vergleichen ist, ist sie zrotzdem für ein 
mechanischen Schwinger beachtlich. Die Anschwingzeit betrug einige 10s. 
Die Schaltung war eine zweistufige mit JFET ALC stabilisierter OPV 
Schaltung. Für eine Hobbyspezialuhr wäre die Stimmgabel durchaus von 
Interesse.

Vor 20 Jahren experimentierte ich mit Bliley 5MHz Oberton Ofenquarze Vom 
SC Typ. Der hatte ein Q von 2E6. Bei 86 Grad Ofentemperatur (Doppelofen) 
brachte er es nach 1 Monat Einlaufzeit auf eine gemessene Alterungsrate 
von nur 1.7E-11/Tag. Ein mir zugänglicher HP Cesium Standard diente 
damals als das Vergleichsnormal. Bei Drehen des Oszillators um die Quarz 
Gehäuse Achse machten sich übrigens kleine Frequenzänderungen im Bereich 
von 0.5E-11 bemerkbar.
#4984358
Lesenswert?

Simon B. schrieb:
> Hatte mal die Idee eine 6-Stellige 7-Segment Led Uhr mit mechanischer
> Unruh zu takten. Die tickt dann und man müsste sie auch regelmäßig
> aufziehen, bzw. würde sie stehenbleiben falls man das mal vergisst.
>
> Ist leider am Taktgeber gescheitert.

Warum gescheitert? Welchen Ansatz hattest Du? Die Idee finde ich gut.
Sicher, das Ticken könnte man auch elektronisch erzeugen, aber die 
Kombination aus Mechanik und Elektronik wäre doch mal was anderes.
Die Genauigkeit ist dabei Nebensache.

Wenn das Uhrwerk groß genug ist könnte der Takt z.B. mit einer 
Lichtschranke oder durch Reflexion (Led/Fototransistor) abgegriffen 
werden.


Simon B. schrieb:
> Wäre sicher ein schön cooles Teil das keiner wirklich braucht.

Und? Dann könnte ich so ziemlich alles was ich bisher gebaut habe in 
Frage stellen. Ist doch ein Hobby.
#4984360
Lesenswert?

Ein Replika Nachbau der 1938 R&S Kleinquarzuhr, der berühmten ersten 
tragbaren Quarzuhr "CFQ", wäre auch ein dankbares Uhrenobjekt.

Hier ein paar Links:


http://www.cdvandt.org/CFQ.pdf
https://www.meilensteine-der-elektronik.de/index.cfm?pid=14251&pk=1082&fk=1024826&type=gallery#22
http://www.classicbroadcast.de/stories/stories_Normalzeit_Normalfrequenz.pdf

Diese 100kHz Quarzuhr und Frequenznormal verwendete einen PLL 
Frequenzteiler von 100kHz auf 1kHz. Als VCO diente ein 1kHz 
Stimmgabeloszillator. Die weitere Verringerung der Frequenz auf eine 
Taktrate von 1Hz wurde mit einem 1kHz 100-poligen Synchronmotor 
bewerkstelligt. Für 1938 war das "High-Tech" und ein beeindruckendes 
Beispiel der damaligen deutschen Ingenieurskunst. Durch die Art der 
Frequenznachfühung wurden Fehlzählungen wie sie bei Gebrauch binärer 
Teiler verhindert. Durch die lange Schwingzeit der Stimmgabel führten 
momentane PLL Anbindung Ausfälle zu keine nennenswerte Gangfehler.
Gast #4984551
Lesenswert?

Uhr mit Stundenzeiger, bei der die Anzeige an der Spitze des Zeigers 
angebracht ist. Der Zeiger wandert wie bei einer "normalen" Uhr - die 
Anzeige der Stunde soll analog der Zeigerstellung erfolgen aber die Zahl 
immer aufrecht erscheinen.

Minutenzeiger in der gleichen Art und Sekundenzeiger sollte dann auch 
kein Hindernis mehr sein.

Ziffernblatt kann dann entfallen.
#4984584
Lesenswert?

Was haben alle - außer Oog - gegen die, in der Nähe eines jeden 
Netzteiles aufzutreibenden, 50Hz?

Außer für Genauigkeitsfanatiker ist die doch praktisch immer 
ausreichend. Hierbei möchte ich natürlich alle ausschließen die eine 
Uhr, im Millisekundenbereich, ablesen können.

Bei einem Stromausfall gelten auch hier die gleichen Bedingungen: 
Gangreserve bzw. interne Referenzuhr. Denn praktisch alle "Funker" 
brauchen zu viel Strom.
Gast #4984644
Lesenswert?

Fotoframe mit 24*60 Fotos von schönen Uhren
Zeitquellen:

Beidour
Glonas
Galileo

Satelitenschüssel auf Geostationären Sateliten

Längstwellen Rahmenantenne

Gegeierzählrohr mit entsprechender Probe




mfG
Michael
Gast #4984694
Lesenswert?

Du könntest grob die Mondphase anzeigen:
0 = Neumond, ..., 4 = Vollmond, ..., 8 -> 0 = Neumond
Das hat mittlerweile jede Wetter-Uhr und lässt sich bei
DCF, oder GPS auf besser +/- 1 Tag berechnen.

Amateurastronomen wären auch noch an der Sternzeit
interessiert. Die lässt sich bei DCF, oder GPS minutengenau
berechnen, wenn man die geogr. Länge des Standortes vorgeben
kann.
Gast #4984708
Lesenswert?

Sebastian S. schrieb:
> Was haben alle - außer Oog - gegen die, in der Nähe eines jeden
> Netzteiles aufzutreibenden, 50Hz?
>
> Außer für Genauigkeitsfanatiker ist die doch praktisch immer
> ausreichend. Hierbei möchte ich natürlich alle ausschließen die eine
> Uhr, im Millisekundenbereich, ablesen können.

Nee, schon Sekundengenauigkeit ist nicht drin.

Genauigkeit von 1 ‰ ist inakzeptabl, da hasste schon nach einer 
Viertelstunde ne Sekunde verzug. Dort kannst dir die aktuelle Frequenz 
anschauen:
http://www.netzfrequenzmessung.de/

Ist hier auch schon öfters diskutiert worden:
Beitrag "Wie stabil ist die Netzfrequenz?"
#4984778
Lesenswert?

Michael_Ohl schrieb:
> Fotoframe mit 24*60 Fotos von schönen Uhren

Stichwort "Bijin Tokei". Gibt auch andere, vergleichbare Dienste. :-)

C. A. Rotwang schrieb:
> Sebastian S. schrieb:
>> Was haben alle - außer Oog - gegen die, in der Nähe eines jeden
>> Netzteiles aufzutreibenden, 50Hz?
>
> Nee, schon Sekundengenauigkeit ist nicht drin.

Die Netzfrequenz ist tatsächlich alles andere als kurzzeitstabil, aber 
das Mittel über längere Zeiträume passt. Gibt noch genug netzgeführte 
Uhren (zB Radiowecker), und die laufen nicht nennenswert weg.

Also einfach den Sekundenzeiger weglassen, dann ist gut. ;-)
Beitrag #4984779 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #4985123
Lesenswert?

S. R. schrieb:
> Michael_Ohl schrieb:
>> Fotoframe mit 24*60 Fotos von schönen Uhren
>
> Stichwort "Bijin Tokei". Gibt auch andere, vergleichbare Dienste. :-)
>
> C. A. Rotwang schrieb:
>> Sebastian S. schrieb:
>>> Was haben alle - außer Oog - gegen die, in der Nähe eines jeden
>>> Netzteiles aufzutreibenden, 50Hz?
>>
>> Nee, schon Sekundengenauigkeit ist nicht drin.
>
> Die Netzfrequenz ist tatsächlich alles andere als kurzzeitstabil, aber
> das Mittel über längere Zeiträume passt. Gibt noch genug netzgeführte
> Uhren (zB Radiowecker), und die laufen nicht nennenswert weg.

Ja genau Radiowecker, den hat man aber auch noch täglich mit dem 
Zeitzeichen der 5:30 Uhr Nachrichten stellen können. Gab extra eine 
Tastenkombi um die sekunden auf Null zu setzen und das waren täglich 
einige und da kommt schon über die Woche ne Minute zusammen. Mit nen 
MP3-Radio hast diese Synchronität nicht mehr.

> Also einfach den Sekundenzeiger weglassen, dann ist gut. ;-)

 Würde ich mich nicht drauf verlassen, wäre aber mal ne Idee für ein 
Raspi projekt-die induktiv erfasste Netzfrequenz Langzeit mitloggen.
#4985139
Lesenswert?

>Das Uhrenbauen scheint doch sehr verbreitet und kreativ stattzufinden.
Stimmt ist ja auch viel einfacher geworden.

Will man nicht gerade eine Armband- oder Taschenuhr bauen, so kann ein 
3D-Drucker fast alles, was einem einfällt herstellen. Man muss es nur 
zeichnen können. Oft sind dies Zahnräder hinter einem (Stepper-)Motor.

Und selbst dann, wenn Du keinen 3D-Drucker hast!
Unter dem Stichwort: FabLab findest Du bestimmt so einiges und das auch 
noch in Deiner Nähe.


Was ich aber nicht auf die Reihe bekomme ist:
Eine Uhr ist etwas, was irgendwo herumhängt oder -steht. Da schaut man 
drauf und sieht: "Aha es ist 12:51". Und nicht es ist 12 Uhr, 51 
Minuten, 13 Sekunden, 50 Hundertstel, plus 8 Tausendstel Sekunden.
Also den Unterschied zwischen einer Uhr und einem Zeitnormal. Für 
ersteres reichen 50 Tick pro Tack längst aus. Für Letzteres natürlich 
nicht.
Gast #4985188
Lesenswert?

Sebastian S. schrieb:

> Also den Unterschied zwischen einer Uhr und einem Zeitnormal. Für
> ersteres reichen 50 Tick pro Tack längst aus. Für Letzteres natürlich
> nicht.

Nö die Frequenz is nicht so wichtig, die Frequenzstabilität schon, und 
die ist eben beim Stromnetz nicht gegeben. Und auch nicht gefordert und 
damit auch nicht garantiert. Man kann auch ein ms-genaues-Zeitnormal mit 
einem stabilien 50 Hz Schwinger aufbauen, Stichwort PLL - VCO.
Gast #4985334
Lesenswert?

Jeder, der sich ernsthaft mit Uhrenbau beschäftigt, sollte Tom Van Baak 
(leapsecond.org) kennen, er ist einer der leapsecond.com/time-nuts.htm
H-Maser wurde noch nicht genannt.
leapsecond.com/webcam/index.htm

Als Display: es gab mal so nette zylinderförmige Spielzeuge, bei denen 
farbige Flüssigkeitstropfen spiralförmig in einer klaren Flüssigkeit 
herunterliefen.
Bitte melden, wer weiß, wie das Teil heißt, wo man es bekommt oder 
welche Flüssigkeiten (Tinte und (Silikon)Öl?) verwendet werden.

Meine Idee ist, 7, 8 oder 9 parallele Tropfengeneratoren anzusteuern, 
damit die Tropfen (evtl. in einer schrägen Plexiglas-Bahn mit Rillen) 
als Matrixziffern herunterlaufen und so die Uhrzeit anzeigen. Durch die 
Viskosität wird verhindert, dass wie bei den üblichen Tropfenuhren die 
Schrift unten durch die Erdbeschleunigung auseinandergezerrt wird.
Gast #4985351
Lesenswert?

Zur Anzeige: ich erinnere mich ganz dunkel an eine Uhr (im Salzburger 
Zoo?), die in einem See kleine Wasserhuggel (Erhebungen) im 
7-Segment-Look erzeugte.
Das muss in den frühen 70ern gewesen sein. Ich vermute mehrere Loch- 
oder Schlitzscheiben  oder -trommeln (je eine mit 7 Kanälen pro Ziffer), 
die als Ventile wirkten und an die über Schläuche Unterwasserdüsen 
angeschlossen waren.
Vermutlich wurden die Scheiben über Synchron-Getriebemotoren gedreht.
Eine Umwälzpumpe sorgte für den Wasserdruck.

Zwei schöne Idee, an die ich seitdem immer wieder denke.
Gast #4985382
Lesenswert?

eProfi schrieb:
> Bitte melden, wer weiß, wie das Teil heißt, wo man es bekommt oder
> welche Flüssigkeiten (Tinte und (Silikon)Öl?) verwendet werden.

Wasser, gefärbt mit einem polaren Farbstoff, sowie Paraffinöl 
funktionieren gut. Silikonöl ist zu teuer.

Gibt auch ältere Mischungen mit Chloroform, gefärbt mit einem unpolaren 
Farbstoff, und Wasser.
Gast #4985409
Lesenswert?

Meine zwie Favoriten sind die leuchtende Wort-Uhr und die Kugelbahn-Uhr.
Also falls mir mal jemand ein Geschenk machen möchte ...

Beim ELV Verlag gibt es eine Uhr mit analogen Voltmetern:

https://www.elv.de/Zeitanzeige-per-Lorentzkraft-%E2%80%93-DCF-Uhr-f%C3%BCr-Drehspulinstrumente-DUD-1/x.aspx/cid_726/detail_32746

Diese habe ich vereinfacht und im Fringsbuch dokumentiert:
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%203.pdf

Weiter oben hat jemand die Netzfrequenz als Zeitquelle genannt. Ich habe 
das auch mal vor vielen Jahren gemacht, für einen Nachbau des 
Düsseldorfer Lichtzeitpegel 
https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtzeitpegel. Hat sehr gut geklappt - 
einmal eingestellt und man hat Ruhe (bis zur Winterzeit-Umstellung).
Gast #4985413
Lesenswert?

Hmm. So viele schöne Ideen :-)
So eine Uhr ist ein schönes Bastelprojekt - nützlich und simpel.

Was die Netzfrequenz als Zeitquelle angeht:
Die RTCC der PIC24-Serie kann das. Kuckt man hier:
http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/39995A.pdf
S193:
RTCC clock Select bits: External power line source 50Hz

Natürlich gibt es auch eine Einstellung für 60Hz. ist also keine schräge 
Idee, sondern durchaus üblich.

Was die Ideen angeht:
Ich denke über Flipdots nach. Da die nur zum Umkippen Strom benötigen, 
könnte das mit Batterie gehen.
Flipdots:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bistabiles_Anzeigeelement
Gast #4985434
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> S. R. schrieb:
>
>> Die Netzfrequenz ist tatsächlich alles andere als kurzzeitstabil, aber
>> das Mittel über längere Zeiträume passt.
>
> ...und zwar genauer als bei Quarzuhren.

Naja, als das stelle ich mal in Abrede.
Mein alter Radiowecker tat das. Sooo genau war das wieder auch nicht.

20ppm über den gesamten Temperaturbereich sind eine übliche Toleranz bei 
billigen (!) 32768Hz-Quarzen. Wenn ich eine neue CPU bei uns einstelle, 
kucke ich immer, dass ich das auf 5ppm hinbekomme. klappt.
1ppm sind 86,4ms / Tag.

Netz nimmt man, wenn der Quarz zu teuer ist. Dazu braucht man nur einen 
Spannungsteiler, der ist viel billiger als ein Quarz.
Gast #4985440
Lesenswert?

Hurra schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> S. R. schrieb:
>>
>>> Die Netzfrequenz ist tatsächlich alles andere als kurzzeitstabil, aber
>>> das Mittel über längere Zeiträume passt.
>>
>> ...und zwar genauer als bei Quarzuhren.
>
> Naja, als das stelle ich mal in Abrede.

Das kannst du nicht in Abrede stellen, da es schlicht & ergreifend 
stimmt, dass die Netzfrequenz über längere Zeiträume stabil ist.
Gast #4985444
Lesenswert?

Baldrian schrieb:
> Das kannst du nicht in Abrede stellen, da es schlicht & ergreifend
> stimmt, dass die Netzfrequenz über längere Zeiträume stabil ist.

...zumindest im europäschen Stromnetz, sofern keine Netzersatzanlagen 
verwendet werden (wegen Umbauarbeiten o.ä.)
Letztere liefern, aus naheliegenden Gründen, eine Netzfrequenz von 
52-55Hz

In anderen Ländern und bei kleinen Inselnetzen kann die Netzfrequenz 
auch mal viel stärker schwanken.
#4985445
Lesenswert?

Baldrian schrieb:

> Das kannst du nicht in Abrede stellen, da es schlicht & ergreifend
> stimmt, dass die Netzfrequenz über längere Zeiträume stabil ist.

Seit manche Leute auf die Idee kommen, viele Kilowatt per
Phasenanschnitt zu regeln (Parallelthread) kommen manche
Netzfrequenzuhren durch zusätzliche Störimpulse aus dem
Tritt. Typischerweise laufen die dann zu schnell.
Gast #4985456
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> Seit manche Leute auf die Idee kommen, viele Kilowatt per
> Phasenanschnitt zu regeln (Parallelthread) kommen manche
> Netzfrequenzuhren durch zusätzliche Störimpulse aus dem
> Tritt. Typischerweise laufen die dann zu schnell.

Nur dann, wenn der Entwickler der Schaltung ein Idiot war!
Gast #4985459
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> S. R. schrieb:
>
>> Die Netzfrequenz ist tatsächlich alles andere als kurzzeitstabil, aber
>> das Mittel über längere Zeiträume passt.
>
> ...und zwar genauer als bei Quarzuhren.

2 minuten Gangunterschid in zwei Monaten ist bei Stromnetz nicht 
ungewöhnlich, bei Quarzuhren wohl eher nicht.

Warum folgt ihr nicht einfach den oben genannten links, dort finden sich 
Statistiken zu dem Thema. Zum Beispiel diese:
http://www.netzfrequenzmessung.de/netzzeit.htm
Gast #4985478
Lesenswert?

Eine LEGO-STEIN-Uhr. Ein Portalkran mit dem 
Fischertechnik-Computing-Baukasten gesteuert. Der Kran kann den Magneten 
in der Z-Achse bewegen und um 90° drehen. Die Legosteine müssen von 
innen ausgefräst werden, damit ein kleiner Eisenklotz eingeklebt werden 
kann.

Da eine Zeitumstellung von 19:59 Uhr auf 20:00 Uhr länger als eine 
Minute dauert, würde es ausreichen die Zeit nur alle 5 Minuten zu 
erneuern. Das gleiche gilt auch für die Umstellung von 23:59 Uhr auf 
0:00 Uhr.
Eine Lego-Mindstorm-Steuerung braucht wahrscheinlich auch länger als 
eine Minute.

Wer noch einen alten 2D-Plotter mit Schrittmotoren hat, könnte damit die 
"Eine-Minute-Marke" knacken.
#4985486
Lesenswert?

Schreiber schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Seit manche Leute auf die Idee kommen, viele Kilowatt per
>> Phasenanschnitt zu regeln (Parallelthread) kommen manche
>> Netzfrequenzuhren durch zusätzliche Störimpulse aus dem
>> Tritt. Typischerweise laufen die dann zu schnell.
>
> Nur dann, wenn der Entwickler der Schaltung ein Idiot war!

Oder er gezwungen wurde, einige Cent einzusparen.
Gast #4985492
Lesenswert?

Baldrian schrieb:
> Hurra schrieb:
>> Harald W. schrieb:
>>> S. R. schrieb:
>>>
>>>> Die Netzfrequenz ist tatsächlich alles andere als kurzzeitstabil, aber
>>>> das Mittel über längere Zeiträume passt.
>>>
>>> ...und zwar genauer als bei Quarzuhren.
>>
>> Naja, als das stelle ich mal in Abrede.
>
> Das kannst du nicht in Abrede stellen, da es schlicht & ergreifend
> stimmt, dass die Netzfrequenz über längere Zeiträume stabil ist.

Du hast recht!

Ich hab gerade meinen Vater gefrage (der ist Uhrmacher) und anscheinen 
waren vor den Funkuhren Synchronuhren üblich. Und siehe da:

https://de.wikipedia.org/wiki/Synchronuhr

Abschnitt Ganggenauigkeit. Quarzuhren haben diese abgelöst, aber nicht 
aus Genauigkeitsgründen, sondern aus praktischen.

Man lernt nie aus :-)
Gast #4985497
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> Schreiber schrieb:
>> Harald W. schrieb:
>>> Seit manche Leute auf die Idee kommen, viele Kilowatt per
>>> Phasenanschnitt zu regeln (Parallelthread) kommen manche
>>> Netzfrequenzuhren durch zusätzliche Störimpulse aus dem
>>> Tritt. Typischerweise laufen die dann zu schnell.
>>
>> Nur dann, wenn der Entwickler der Schaltung ein Idiot war!
>
> Oder er gezwungen wurde, einige Cent einzusparen.

Oder er die 50 Hz in der Schule als Naturkonstante gelernt hat. Warum 
soll man da einen Tiefpass mit f_g = 55Hz  reinschalten für den Fall der 
nie gelehrt wurde.

Oder warum soll man sich bei der Schaltungsentwicklung um Störquellen 
scheren die noch nicht erfunden wurden?!?
Gast #4985504
Lesenswert?

Hurra schrieb:

> Ich hab gerade meinen Vater gefrage (der ist Uhrmacher) und anscheinen
> waren vor den Funkuhren Synchronuhren üblich. Und siehe da:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Synchronuhr
>
> Abschnitt Ganggenauigkeit. Quarzuhren haben diese abgelöst, aber nicht
> aus Genauigkeitsgründen, sondern aus praktischen.
>
> Man lernt nie aus :-)

Ja gas gilt aber auch für Falschinformation. Die behauptetet 
Maximalgrenze von 20s ist erwiesener Massen schon mehrmals überschritten 
worden, Berichte darüber beispielweise hier: 
https://uhrforum.de/synchronuhren-t139809

Auch bei einer synchronuhr kommt man nicht umhin regelmäßig mit einem 
Zeitzeichen abzugleichen. Und was nützt mir das es im Jahresmittel 
passt, wenn ich grad den Zug verpasse weil die Uhr 3 Minuten nachging 
;-( . Und tags darauf 3 Minuen länger draussen muss weil der 
Zeitbescheißer "zur Abwechslung" mal 3 minuten vorgeht  :-((
#4985520
Lesenswert?

C. A. Rotwang schrieb:
> Nö die Frequenz is nicht so wichtig, die Frequenzstabilität schon, und
> die ist eben beim Stromnetz nicht gegeben. Und auch nicht gefordert und
> damit auch nicht garantiert.

Die Langzeitstabilität ist m.W. nicht garantiert, aber gegeben. Dein 
Link zeigt große Abweichungen (bis zu drei Minuten), aber die gehen 
wieder weg. Die nominale Netzfrequenz ist 50.0 Hz, und bleibende 
Abweichungen soll es nicht geben.

Im Radio kam mal ein Bericht, wonach das DDR-Stromnetz nicht 
synchronisiert war, was die Westberliner (nach dem Zusammenschluss der 
Netze) doch sehr negativ überraschte - wegen der Radiowecker.
Gast #4985559
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> C. A. Rotwang schrieb:
>
>> Und was nützt mir das es im Jahresmittel
>> passt, wenn ich grad den Zug verpasse weil die Uhr 3 Minuten nachging
>
> Z.Z. ist die Abweichung laut swissgrid gerade mal 18,5 sek.

Ja heute, nächste  könnten es auch 18.5 s sein, aber mit anderen 
Vorzeichen. Und wie gezeigt, auch Minutenabweichungen sind drin.
Also nix mit miliselundenbereich wie oben behauptet


und ich frag mich grad wie das bei Net-splits funktionieren soll: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Stromausfall_in_Europa_im_November_2006#Verlauf

Während eines solchen Splits laufen die teilnetze mit unterschiedlichen 
Frequenzen weiter, eins zu schnell das andere zu langsam. Ich glaube 
nicht das das bis zur erneuten Synchronisation und Zusammenschalten 
komplett kompensiert wird - da genügt eine nahezu gleiche frequenz, man 
will ja die Zeit des Plits möglichst kurz halten.  Synchronuhren in den 
teilnetzen laufen dann also mit etwas  (bei zu einigen Sekunden) 
Unterschied un der Zeit der Netzspaltung. Nach der Synchronisation wird 
dann das Netz zwar kompensiert aber eben so das es sich für die 
Swissnet-Uhr rausmittelt, nicht für die des anderen temporären 
Teilnetzes.

Oder die Synchronuhr wird zwischenzeitlich von ner USV versorgt die auch 
nix von der Frequenzkompensation mitbekommt. Oder aus irgendeineinem 
anderen Grund läuft die Synchronuhr zeitweise im Inselnetz.

Wie ist das eigentlich mit den Solardächern? Wird da die Frequenz des 
Wechselrichters auch immer mit der des Versorgers synchron gehalten? Ach 
wenn kein Strom dem versorgernetz entnohmen oder rückgespeist wird?. Das 
wäre die voraussetzung das sich eine synchronuhr im Jahresmittel im 
Gleichlauf hält.
#4985578
Lesenswert?

C. A. Rotwang schrieb:
> Also nix mit miliselundenbereich wie oben behauptet

Also über ein Jahr gerechnet ist es wohl tatsächlich genauer als ein 
Quarz, zumindest nach deinem Link. Die Kurzzeitstabilität ist 
beschissen.

Aber als Grundlage für eine länger laufende Uhr - zB Radiowecker - ist 
das trotzdem eine gute Variante. Zuverlässiger als eine mechanisch 
bewegte, optisch erfasste Sanduhr allemal. ;-)
Gast #4985636
Lesenswert?

eProfi schrieb:
> Dann schaltet mal ein paar dicke Verbraucher aus, damit sich das Netz
> erholt. ;-)
>
> 3 Minuten Abweichung kommt sehr selten vor.
> Da müsste schon was größeres passieren.

Sommer 2013 warens wochenlang über zwei Minuten, das was "größeres 
passierte" kann ich mich nicht erinnern. Aktuellere öffentliche Daten 
kenn ich nicht.

Und blöd wenn man die Synchronuher grad zu einem Zeitpunkt startet und 
mit zeitchenabgleicht in der die Abweichung hoch ist (bspw  90 sec 
Vorlauf) und die Netzabweichung rutscht dann nach und nach ins ander 
extrem (90 sec nachlauf). Dann sinds 180 sec versatz zum Zeitzeichen.
Also müsste man die synchronuhr nicht nach Zeitzeichen setzen sondern 
entsprechend der aktuellen Netzzeit damit der fehler im Mittel klein 
wird ...

> Also über ein Jahr gerechnet ist es wohl tatsächlich genauer als ein
> Quarz, zumindest nach deinem Link. Die Kurzzeitstabilität ist
> beschissen.

Ja klar jeden Tag ein paar Sekunden/Minuten falsch, aber im Jahresmittel 
richtig? Klingt zwar Fehlerrechnungstechnisch erstrebenswert, lässt mich 
aber irgendwie unbefriedigt.
<Ironie>
Da konnte man auch die (12h-) Uhr gleich anhalten, beispielsweise auf 
7:00. Dann zeigt zu zweimal am tag die exakte Zeit (7:00 und 19:00) und 
geht sonst bis zu 6h nach oder 6h vor aber im Tagesmittel ist der Fehler 
Null ?!
</Ironie>

>Aber als Grundlage für eine länger laufende Uhr - zB Radiowecker - ist
>das trotzdem eine gute Variante.

Im Netzbetrieb ja, aber als batterie oder solargetriebenen Reisewecker 
bleib ich mal lieber bei Quartz. Zumal man die Genauigkeit von 
Quarzweckern dank Temperaturkompensation deutlich verbessern kann.
#4985681
Lesenswert?

Jörg R. schrieb:
> Simon B. schrieb:
>> Hatte mal die Idee eine 6-Stellige 7-Segment Led Uhr mit mechanischer
>> Unruh zu takten. Die tickt dann und man müsste sie auch regelmäßig
>> aufziehen, bzw. würde sie stehenbleiben falls man das mal vergisst.
>>
>> Ist leider am Taktgeber gescheitert.
>
> Warum gescheitert? Welchen Ansatz hattest Du? Die Idee finde ich gut.
> Sicher, das Ticken könnte man auch elektronisch erzeugen, aber die
> Kombination aus Mechanik und Elektronik wäre doch mal was anderes.
> Die Genauigkeit ist dabei Nebensache.

Die Idee kam mir nach der Fertigstellung einer Uhr mit sechs 7-Segment 
Anzeigen die (passend zum aktuellen Thema) von der Netzfrequenz getaktet 
ist und seit ca. 15 Jahren wertvolle Dienste leistet. Nachgestellt wird 
bei Stromausfall und Zeitumstellung. Mir fehlt es betreffend 
mechanischer Fertigung allerdings an Motivation, meine Vorstellung von 
Optik und Genauigkeit (wäre mit jener der Netzfrequenz sehr zufrieden) 
werde ich nicht erreichen. Zu kaufen habe ich nichts passendes gefunden, 
daher wäre "aufgegeben" die ehrlichere Wortwahl.
>
> Wenn das Uhrwerk groß genug ist könnte der Takt z.B. mit einer
> Lichtschranke oder durch Reflexion (Led/Fototransistor) abgegriffen
> werden.
>
So hatte ich mir das vorgestellt.
Gast #4985749
Lesenswert?

noch zwei Zeitquellen:

Sonne: man nehme einen LDR oder einen Ambient Light Sensor aus einem 
Telefon und ein 1/86400Hz-Bandfilter (evt. reicht auch ein Tiefpass?). 
Die Langzeitstabilität ist perfekt, schließlich wird die bürgerliche 
Zeit mittels Schaltsekunden an diese Sonnenzeitbasis angepasst. Die 
Kurzzeitstabilität (Tage bis Wochen) sollte mit der Netzfrequenz 
mithalten können.

Kirchenglocken (wenn man in der richtigen Gegend wohnt). Die dürften 
heutzutage genauer gehen als das klassische Zeitzeichen...
Gast #4985862
Lesenswert?

Martin O. schrieb:
> Anbei eine Uhr die (wie vorgeschlagen) die Uhrzeit als Widerstandscode
> darstellt. Das Ganze ist ein Sketch in "Processing". Viel Spass damit.
> Mit RGB LEDS kann man grau und braun nur sehr unzufriedenstellend
> darstellen. Aber man könnte ja ein Farb LC-Display nehmen.

Warum nicht gleich morsen?
#4985911
Lesenswert?

Ich hätte da noch eine ganz verrückte Idee:

Wie wäre es mit einem irgendwie (z.B. Feder) mechanisch vorgespannten 
Getriebe, dessen Bewegung von einem an einem Stab schwingenden Gewicht 
rythmisch freigegeben wird, und welches 2 oder 3 Arme bewegt, die auf 
kreisförmig angeordnete Ziffern zeigen?
Gast #4986015
Lesenswert?

Mittels einem Hohlkörper, der an Seilzüge befestigt ist, die Gezeiten 
erfassen. Dann auf Tageszeit und Kalendertag umrechnen.
Kein Meer/Ozean im eigenen Garten? Ein elektronischer 
Beschleunigungssensor sollte die g-Schwankungen auch erfassen können.

Alternativ per Webcam den Himmel absuchen und den Blickwinkel (Azimut & 
Elevation) von hier zum Mond erfassen.

Achtung: unsere Erde taumelt!

-*-*-*-*-*-

Für Veganer: ein automatisiertes Gewächshaus, in dem ganzjährig 2-3 
Sonnenblumen gesäht, beobachtet, abgeerntet werden und zwar so dass 
immer mindestens 1 Blüte zu sehen ist.
Per Webcam wird die Ausrichtung der Blüte erfasst und daraus die 
Tageszeit abgeleitet.
Ob dies auch reicht um von der Elevationsschwankung den Kalender zu 
synchronisieren?

Um weniger Verbrauchsmaterial einzusetzen (Dünger usw.) die Anlage als 
hippe Hydroponic ausführen, aber nich geschlossen: als Fische sollen 
Lachse oder Aale mitwirken. Deren Laich- und Wanderzyklus gibt dann 
definitiv den Kalender her.

Veganer weil wenn die Fische verspeist werden, ist der Kalender weg...
#4986037
Lesenswert?

Simon B. schrieb:
> Die Idee kam mir nach der Fertigstellung einer Uhr mit sechs 7-Segment
> Anzeigen die (passend zum aktuellen Thema) von der Netzfrequenz getaktet
> ist und seit ca. 15 Jahren wertvolle Dienste leistet. Nachgestellt wird
> bei Stromausfall und Zeitumstellung. Mir fehlt es betreffend
> mechanischer Fertigung allerdings an Motivation, meine Vorstellung von
> Optik und Genauigkeit (wäre mit jener der Netzfrequenz sehr zufrieden)
> werde ich nicht erreichen.

Das Taktsignal würde ich schon von dem Uhrwerk abgreifen. Bei der 
Genauigkeit würde ich allerdings etwas mogeln. Die Uhr könnte Nachts 
einmal per DCF synchronisiert werden, für den Rest der Zeit holt sie den 
Sekundenimpuls vom Uhrwerk. Dann läuft sie max. 24 Stunden "mechanisch". 
Das Uhrwerk sollte optisch etwas hermachen. Evtl. kommt auch ein 
Pendelwerk in Frage.
Gast #4986044
Lesenswert?

> Sonne: man nehme einen LDR

Das würde auf einen PLL Taktgeber hinauslaufen, mit Multiplikator 86400. 
Ob das wohl funktionieren wird?

Und wie lange braucht der wohl als Einschwingzeit? Vermutlich würde ich 
vorher unter die Erde kommen.
(Firma: matzetronics) #4986049
Lesenswert?

C. A. Rotwang schrieb:
> Oder er die 50 Hz in der Schule als Naturkonstante gelernt hat. Warum
> soll man da einen Tiefpass mit f_g = 55Hz  reinschalten für den Fall der
> nie gelehrt wurde.
>
> Oder warum soll man sich bei der Schaltungsentwicklung um Störquellen
> scheren die noch nicht erfunden wurden?!?

Rundsteuersignale sind schon sehr lange auf dem Netz und jede 
Synchronuhr musste damit fertig werden. Das war bei den motorbetriebenen 
kein Problem, aber bei jeder elektronischen.
#4986055
Lesenswert?

Matthias S. schrieb:
> C. A. Rotwang schrieb:
>> Oder er die 50 Hz in der Schule als Naturkonstante gelernt hat. Warum
>> soll man da einen Tiefpass mit f_g = 55Hz  reinschalten für den Fall der
>> nie gelehrt wurde.
>>
>> Oder warum soll man sich bei der Schaltungsentwicklung um Störquellen
>> scheren die noch nicht erfunden wurden?!?
>
> Rundsteuersignale sind schon sehr lange auf dem Netz und jede
> Synchronuhr musste damit fertig werden. Das war bei den motorbetriebenen
> kein Problem, aber bei jeder elektronischen.

Sind das die NF Ton Impulse die ich früher als Kind in OE im Wohnzimmer 
Radio ab und zu gehört habe? Man hörte ab und zu immer zur selben Zeit 
diese Tonsignale ganz leise im Hintergrund wenn das Radio als NF 
Verstärker benutzt wurde. Sie dauerten meist ein paar Sekunden. Wie 
langsame Telegraphie. Gibt es eine Wiki darüber? Würde eigentlich ganz 
gerne mehr darüber erfahren.

Was wurde damit eigentlich geschaltet? Strassenlampen, z.B.?
(Firma: matzetronics) #4986079
Lesenswert?

Gerhard O. schrieb:
> Sind das die NF Ton Impulse die ich früher als Kind in OE im Wohnzimmer
> Radio ab und zu gehört habe?

Genau die. Hier in Berlin meistens phasenstarr mit den 50Hz verkoppelte 
400Hz Signale, was aber durchaus auch andere Frequenzen sein können:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rundsteuertechnik

Gerhard O. schrieb:
> Was wurde damit eigentlich geschaltet? Strassenlampen, z.B.?

Jo, und z.B. auch Nachtspeicherheizungen und etliche undokumentierte 
Sächelchen.
#4986357
Lesenswert?

Vor einer Weile habe ich auf der Basis von ESP8266 und WS2812 eine WLAN- 
und IR-gesteuerte Effektlampe gebaut und verschenkt, bei der einer der 
Effekte in einer Anzeige der Uhrzeit besteht. Ein weiterer, noch nicht 
umgesetzter Kundenwunsch war die Anzeige einer Wettervorhersage.  Beides 
ist gar nicht so einfach, wenn nur ein einziger Streifen zur Verfügung 
steht.

Hier und auch als Anlage ein extrem komprimiertes Video, nicht von der 
Lampe, sondern von einem zum Testen einer Nachfolgeversion 
zusammengesteckten Versuchsaufbau: 
http://www.mystrobl.de/ws/pic/leduhr.webm

Angezeigt wird aktuell die Zeit in 12h-Darstellung (AM/PM muß man selber 
wissen) UTC, 6 Uhr 53 Minuten und 11 Sekunden. D.h. die blau leuchtenden 
LED zeigen die Stunden, die grünen die Minuten und Rot spielt den 
Sekundenzeiger.

Technisch gesehen funktioniert das, man kann die Zeit ablesen und das 
funktioniert auch dann noch, wenn man den LED-Streifen diffus abdeckt. 
Trotzdem bin ich immer noch auf der Suche nach einer linearen Abbildung, 
die ein ähnlich genaues Ablesen erlaubt wie eine zweidimensionale 
analoge Uhr.
Angehängte Dateien:
#4987764
Lesenswert?

Harald W. schrieb:

> ...und wie stellst Du braun und grau dar?
12Bit PWM mit Kennlinie für einen "linearen" Farbverlauf, und dann 8Bit 
RGB-Werte gemäß HTML-Tabelle:
http://www.farb-tabelle.de/de/farbtabelle.htm#brown
http://www.farb-tabelle.de/de/farbtabelle.htm#gray

die Unterschiede orange-braun und schwarz-grau-weiß müssen halt maximal 
sein. Der Rest ist Übung :-)
Gast #4987960
Lesenswert?

Ich habe im Keller noch ein temperaturkompensiertes Sekundenpendel nach 
Riefler mit Invarstange und Messingkompensationsrohr zu stehen. Das 
wurde einmal über die bekannte Jakubaschk-Schaltung angetrieben und hat 
eine Ziffernanzeige mit Z570M bedient.
Nach über 40 Jahren und mehreren Umzügen ist leider nur das Pendel mit 
Pendelfeder und Aufhängetraverse übriggeblieben.
#4990796
Lesenswert?

Ich hätte noch eine Idee für eine Zeitquelle... ein rückgekoppelter 
Verstärker mit LWL.
Nimm eine Spule mit 1000m OS1 Monomode-Glasfaser und einen Repeater. Die 
Faser wird als Ring geschaltet und zu Beginn ein Impuls von 1-2µs 
eingespeist. Der Impuls braucht in der Faser (Brechungsindex 1,5 => 66% 
Lichtgeschwindigkeit) 1000m/(0,66*3^8m/s) = 5µs für einen Umlauf. Im 
Repeater zählst du bis der Impuls 200 mal vorbeigekommen ist und dann 
ist 1ms vorbei.
Gast #4991253
Lesenswert?

Bernhard S. schrieb:
> Der Impuls braucht in der Faser (Brechungsindex 1,5 => 66%
> Lichtgeschwindigkeit) 1000m/(0,66*3^8m/s) = 5µs für einen Umlauf. Im
> Repeater zählst du bis der Impuls 200 mal vorbeigekommen ist und dann
> ist 1ms vorbei.

Das hört sich sehr interessant an. Voraussetzung ist, das ich in der 
Lage bin, mein Eingangsimpuls von 1-2µs relativ steilflankig 
einzuspeisen. Dann hätte ich eine Uhr die genauso genau arbeitet, wie 
die Atomuhr in Braunschweig.

Es sei denn, die Erde fliegt mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten 
durchs Weltall bzw. um die Sonne (Raumdehnung). Noch schlimmer wäre, 
wenn die Erde eines Tages massiven Gravitationswellen ausgesetzt wird.

Aber da das alles unwahrscheinlich bzw. vernachlässigbar ist, finde ich 
diese Methode zur Herstellung eines Zeitgenerators nicht nur 
interessant, sondern ich werde das mal direkt aufbauen und testen.

Danke!
Gast #4991356
Lesenswert?

Simon B. schrieb:
> Wie funktioniert das, dass der dann im Kreis läuft
> und auch beim vollenden einer Runde erfasst werden kann?

Der Lichtimpuls läuft automatisch im Kreis. Das ist ja schließlich ein 
Lichtwellenleiter. Wenn die 1000 Meter Rolle LWL bei mir angeliefert 
wird, werde ich sie gar nicht erst abrollen, sondern nur die beiden 
Enden zu Testzwecken benutzen.

Das Erfassen kann mit einer Fotodiode oder Fototransistor erfolgen. Die 
Auswertschaltung geht dann schon in den unteren HF-Bereich (1µs = 1MHz).
#4991432
Lesenswert?

Ralf schrieb:
> Simon B. schrieb:
>> Wie funktioniert das, dass der dann im Kreis läuft
>> und auch beim vollenden einer Runde erfasst werden kann?
>
> Der Lichtimpuls läuft automatisch im Kreis. Das ist ja schließlich ein
> Lichtwellenleiter. Wenn die 1000 Meter Rolle LWL bei mir angeliefert
> wird, werde ich sie gar nicht erst abrollen, sondern nur die beiden
> Enden zu Testzwecken benutzen.
>
> Das Erfassen kann mit einer Fotodiode oder Fototransistor erfolgen. Die
> Auswertschaltung geht dann schon in den unteren HF-Bereich (1µs = 1MHz).

Ist mir soweit klar. Im Vorschlag wird die Spule "als Ring geschalten", 
also Anfang und Ende verbunden, damit der Impuls 200 Mal durch die ganze 
Spule laufen kann um eine Zeitspanne von 1ms zu messen.

Wenn ich Bernhard richtig verstanden habe, müsste man also an einem Ende 
einspeisen und dann blitzschnell, bevor der Impuls am anderen Ende 
herauskommt, die beiden Enden verbinden, damit der selbe Impuls wieder 
in die Spule eintreten kann. Wenn sich nun der Impuls innerhalb der 
geschlossenen Spule totläuft, wie kann er erfasst werden wenn er die 
Anfang-Ende Verbindung passiert? Und werden an dieser Stelle nicht 
Reflexionen auftreten?

Oder habe ich das ganze Konzept missverstanden?
Gast #4991449
Lesenswert?

Simon B. schrieb:
> müsste man also an einem Ende
> einspeisen und dann blitzschnell, bevor der Impuls am anderen Ende
> herauskommt, die beiden Enden verbinden.

Du hast recht, so könnte man das verstehen.
Aber ich verstehe das so, dass der Impuls nach einer Runde erfasst wird 
und dann, in verstärkter Form, neu eingespeist wird, wie bei einem 
Oszillator. Ein nachgeschalteter Teiler der durch 200 teilt zählt die 
Runden mit und wirft bei der 200sten Runde ein Nutzsignal raus aus der 
die Zeit gewonnen wird.
OP #4994698
Lesenswert?

So, ich hab jetzt mal alles bisherige zusammengefasst. Youtube-Links 
klappen nicht, da muss man im Original-Thread-Beitrag nachsehen.

Bin gespannt was noch an Ideen kommt.


Viele Uhren siehe auch:
http://woodsgood.ca/projects/clocks/



---------------------------------------------------------
Anzeige:
----------------------------------------------------

7-Segment-LED

LC-Display

Wordclock

VFD

NIXIE

Scope-Clock

Panaplex

Analog-Instrumente hrs/mins Uhr mit analogen Voltmetern: 
https://www.elv.de/Zeitanzeige-per-Lorentzkraft-%E...


Schrittmotor

Binäre Anzeige

1-2-2-5 Anzeige

"Lichtzeitpegel" wie am Funkturm Düsseldorf

Farbanzeige mit 6 RGB-LEDs/LC Display, Code wie bei Widerstandsringen

akustisch: Text to Speech

akustisch Kukucksuhr/Gongschlag

Irgendwo hatte ich mal eine Uhr mit Wasser als Anzeigeelement gesehen.

LED Punktmatrix (die hab ich gebaut)

Was immer noch eine Idee ist, ist eine rein mechanische Anzeige
ähnlich
einer Punktmatrix, bei der im Hintergrund ein Motor/Elektromagnet Stäbe
vor und zurück bewegt oder durch drehen die Farbe ändern kann.

Farrahdkettenuhr

Uhr aus einem Hotel, keine Ahnung wie man die bezeichnen soll

Kugeluhr


E-Paper

Flip-Dots https://de.wikipedia.org/wiki/Bistabiles_Anzeigeelement

Fallblattanzeige

Lichtzeiger (Spiegel-Galvanometer)

Mengenlehre LED Uhr (Binninger)

Zungenfrequenzmesser (mit NF-Generator)

Braille-zeile http://www.baum.de/cms/de-de/varioultra/

Ferro-Fluid http://www.ferrolic.com/

PlotClock, Sanduhr http://wiki.fablab-nuernberg.de/w/Ding:Plotclock

QR code Uhr  Youtube-Video "Enigma QR Clock now refreshes each second. 
Background can be white."

Kerze (virtuell) https://de.wikipedia.org/wiki/Kerzenuhr

Youtube-Video "Domino Clock"

Youtube-Video "Digitaluhr aus 28 CD-Rom Laufwerken"

Uhr mit Segmente aus Holzstäbchen die mit Hubmagneten aus einer 
Holzstäbchenfläche herausgedrückt werden

http://www.cdvandt.org/CFQ.pdf


3 (große) Holzringe mit Innenverzahnung und 3 Schrittmotore für Stunden, 
Minuten und Sekunden. Ähnlich deiner Fahrradkettenuhr.

Sanduhr + DCF77-Wendeautomatik?

Youtube-Video "Pentagon Scheibenuhr"

LED Kreis als Uhrzeitanzeige, Youtube-Video "Tschoeatschs Lichtzeigeruhr 
mit Thermometer"

Laserprojektor

Fotoframe mit 24*60 Fotos von schönen Uhren

zusätzliche Sternzeit-Anzeige

Als Display: es gab mal so nette zylinderförmige Spielzeuge, bei denen
farbige Flüssigkeitstropfen spiralförmig in einer klaren Flüssigkeit
herunterliefen.

Eine LEGO-STEIN-Uhr. Ein Portalkran mit dem 
Fischertechnik-Computing-Baukasten gesteuert.

Warum nicht gleich morsen

Youtube-Video "Amazing water clock  ???????"

Die Propelleruhr mit LED-Anzeige wurde noch nicht genannt. 
http://home.foni.net/~akniesel/

Auch ne sehr schöne Uhr: Schwebende Kugel statt Zeiger: Youtube-Video 
"The Levitating Clock"






------------------------------------------------------------------------ 
-------
Zeitquelle (oder Frequenzquelle) :
------------------------------------------------------------------------ 
-------
DCF77

Freilauf. Quarz

RDS(UKW)

NTP

BBC198kHz

TDF162kHz

GPS

EFR129.1kHz

Sonnenstand oder Polarstern Sonne: man nehme einen LDR oder einen 
Ambient Light Sensor aus einem Telefon und ein 1/86400Hz-Bandfilter

Kirchenglocken

Rubidium /Cäsium Frequenznormal

https://servicenummern.telekom.de/weitere-informat...

Pendel

Loran

Radioteleskop Pulsar

NCDXF-Baken

Beta https://en.wikipedia.org/wiki/Beta_(time_signal)

50 Hz Netzfrequenz

Stimmgabeloszillator

Hatte mal die Idee eine 6-Stellige 7-Segment Led Uhr mit mechanischer 
Unruh zu takten.

Foucaultsches Pendel,

Sonnenuhr https://ja.wikipedia.org/wiki/%E6%97%A5%E6%99%82%E8%A8%88

Videotext oder EPG

Beidour

Glonas

Galileo

Satelitenschüssel auf Geostationären Sateliten

Längstwellen Rahmenantenne

Geigerzählrohr mit entsprechender Probe

Synchronisation jeden Samstag 13.00Uhr (Mikrofon+DSP). Entweder die 
Sirene direkt oder das Hundegekläffe

Sanduhr als Quelle

Ich hätte noch eine Idee für eine Zeitquelle... ein rückgekoppelter 
Verstärker mit LWL
#4994922
Lesenswert?

S. R. schrieb:
> Bernhard sprach von einem Repeater, der den Puls verstärkt und wieder in
> die Faser einleitet. Der sollte auch in der Lage sein, den Puls zu
> messen bzw. an den Controller rauszugeben.

Ralf schrieb:
> S. R. schrieb:
>> Bernhard sprach von einem Repeater
>
> Wahrscheinlich ist das so ein Verstärker wie er beim Kabelfernsehen
> eingesetzt wird? Gute Idee.

Als Repeater kann man einfach ein billiges SFP-Modul einsetzen, bei dem 
RX und TX über einen Multiplexer verbunden werden. Am Anfang wird über 
den Multiplexer ein 1-Impuls eingespeist, danach geht es über den 2. 
Eingang "nur noch im Kreis".


        Start-
.-----. Impuls           SFP Sender          SFP Empfänger
|  G  |       _
|_---_|---+-o|   |          |\|                |\
|     |   |  |MUX|--- Tx-  -|-\                |-\--- Rx- ---+
'-----' +----|___|          |  >--   1000m   ---  >          |
        | +--|   | +- Tx+  -|+/   |         |  |+/--- Rx+ -+ |
        |    |MUX|-+        |/|   V =>LWL=> V  |/          | | .------.
        | +--|___|                -         -              | | |Zähler|
        | |    |                  |         |              +-|-|      |
 Start  | |    |                 ---       ---             | | |Teiler|
    ----|-|----+                                           | | '------'
        | +------------------------------------------------+ |
        |                                                    |
        +----------------------------------------------------+
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
Beitrag #5012506 wurde von einem Moderator gelöscht.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren