Ich spiele mit dem Gedanken einen Taschenrechner zu bauen. Ich bin mir
bewusst, dass ich für einen Taschenrechner aus Transistoren sehr viele
Transistoren für die kleinsten Rechnungen benötige und dies ein nerviger
Prozess sein wird, dies zu verlöten, trotzdem habe ich es mir in den
Kopf gesetzt dieses Projekt zu realisieren und wollte einfach fragen was
ich prinzipiell bei einem solchen Vorhaben zu beachten haben.
Es gab hier im Forum mal einen "Irren", der das durchgezogen hat. Das
waren EINIGE Platinen mit 4 Lagen und vielen, vielen, vielen
Transistoren.
Hier gibt's eine Version, welche zumindest aus TTL-Bausteinen besteht
Beitrag "Space Age 2 der 32Bit MIPS Rechner in TTL"
Schau dir mal das an:
https://www.theregister.co.uk/2015/06/23/brit_mega_processor/
Ungefähr das dürfte nötig sein.
Also:
Ernorme Massen an Geduld UND mehrere zehntausend Euro.
Wenn der Taschenrechner nämlich mehr als 3-4 Stellen haben soll, und
mehr als die + und - beherrschen soll, wird es mit Transistoren alleine
extrem aufwändig. Alleine der Dividierer, hui :-)
Ich persönlich würde das mit einem µC lösen. Ein brauchbarer
Wissenschaftlicher Taschenrechner mit einem AVR oder PIC ist auch schon
eine ganz ordentliche Leistung.
Ein wenige realistischer als mit Transistoren wäre noch ein TTL
Gattergrab. Das ist nicht ganz so gewaltig, aber immer noch ein richtige
Mammutaufgabe.
Geht es nur darum einen Taschenrechner selber zu bauen oder müssen es
Transistoren sein?
Einen Eigenbau habe ich so vor etwa 35-40 Jahren auch hingelegt,
allerdings mit einem fertigen Taschenrechner-IC. Das Dingens kann auch
nur die vier Grundrechenarten (wenn ich richtig erinnere).
Irgendwo in den Tiefen meiner 80qm Kramlandschaft muss der auch noch
sein ;-)
Old-Papa
congol schrieb:> Zu was für einen Mikrocontroller würdest du mir raten?
Zu einem, zu dem Du Zugang hast.
Für die Aufgabe "Taschenrechner" genügt praktisch jeder, sofern er
genügend Anschlüsse für die benötigte Peripherie (Tastatur und Display)
hat. Da man die aber auch über serielle Bussysteme (wie z.B. I2C)
ansteuern kann, kann also auch ein Winzling im achtpoligen Gehäuse wie
z.B. ein AtTiny85 genügen.
Wenn Du schon einen µC kennst, nimm genau den, wenn Du keinen kennst,
nimm einen, den Bekannte/Freunde von Dir kennen, damit Du auf deren
Erfahrung aufbauen kannst. Nimm ansonsten einen, für den
Entwicklungswerkzeuge und Dokumentation verfügbar sind, und natürlich
einen, den man ohne allzu große Klimmzüge auch kaufen kann.
Der TE sollte sich mal einen ordentlichen Schaltschrank zulegen,
nach Laufmetern...
dazu 2 Kg Lötzinn und abertausende Transistoren, dazu ein kraftvolles
Netzteil...
Wie lange schätzt der TE sein TUN ein?
Monate, Jahre?
congol schrieb:>> Willst du dir das selbst "ausdenken", reicht ne Simulation>> Was meinst du mit Simulation?congol schrieb:> Was für einfachere Möglichkeiten gäbe es denn, das Projekt eines> Taschenrechners zu realisieren?
Lad' dir Logisim runter, klöppel dir deinen Taschenrechner aus lauter
Gattern und Flip-Flops selbst zusammen und erfreu dich daran :) Kostet
dich nur deine persönliche Freizeit und einige Tassen Kaffee.
Gruß
congol schrieb:> Beitrag "Re: Taschenrechner (Transistoren)">> <Ich persönlich würde das mit einem µC lösen>> Zu was für einen Mikrocontroller würdest du mir raten?
Zu dem, den du kennst. Generell dürfte das mit vielen kleinen µC lösbar
sein. Auch mit AVRs, PICs und Arduinos, STM32 und so weiter.
Echte Rechenpower ist für einen Taschenrechner nicht nötig. Auch ein
8-Bitter sollte die Berechnungen problemlos hinbekommen.
Immerhin wird es kaum stören, wenn man auf ein Ergebnis einige hundert
ms warten muss, das sind schon viele verdammt viele CPU-Zyklen.
Als blutiger Anfänger, dem es nur um das Rechnerprojekt geht, würde ich
mit einem Arduino Uno, einer Tastenmatrix und einem HD4470-Display
starten.
Das ganze zunächst in Software zu lösen schadet auch dann nicht, wenn
man das später diskret bauen will. Wenn man das Prinzip verstanden hat,
tut man sich mit den Transistoren sicherlich auch leichter.
congol schrieb:> Ich spiele mit dem Gedanken einen Taschenrechner zu bauen. Ich bin mir> bewusst, dass ich für einen Taschenrechner aus Transistoren sehr viele> Transistoren für die kleinsten Rechnungen benötige und dies ein nerviger> Prozess sein wird, dies zu verlöten, trotzdem habe ich es mir in den> Kopf gesetzt dieses Projekt zu realisieren und wollte einfach fragen was> ich prinzipiell bei einem solchen Vorhaben zu beachten haben.congol schrieb:> Zu was für einen Mikrocontroller würdest du mir raten?
Das nenne ich aber mal geringes Durchhaltevermögen,
keine 20 Minuten.
A.. P. schrieb:> klöppel dir deinen Taschenrechner aus lauter> Gattern und Flip-Flops selbst zusammen und erfreu dich daran :) Kostet> dich nur deine persönliche Freizeit und einige Tassen Kaffee.
Mit Gattern und Flip-Flops sicher etwas einfacher als nur mit
Transistoren zu arbeiten...
congol schrieb:> Ich bin mir> bewusst, dass ich für einen Taschenrechner aus Transistoren sehr viele> Transistoren für die kleinsten Rechnungen benötige und dies ein nerviger> Prozess sein wird, dies zu verlöten
Eine schöne Winterarbeit (eventuell mehrere Winter)...
Wäre es nicht der Sinn eines solchen Projektes, das es auf jeden Fall
mit Transistoren gebaut wird?
Wenn man einen µC nimmt, kann man ja auch gleich einen fertigen
Taschenrechner kaufen, das ist noch einfacher...
@ Mani W. (e-doc)
>> Transistoren für die kleinsten Rechnungen benötige und dies ein nerviger>> Prozess sein wird, dies zu verlöten>Eine schöne Winterarbeit (eventuell mehrere Winter)...
Dazu braucht es mehrere nukleare Winter . . .
Mir bleibt der Sinn solcher Projekte immer ein wenig veborgen. Ok, die
ersten Computer wurden aus diskreten Teilen gebaut, aber nur weil es
nicht einfacher ging. Heute geht es einfacher, viel einfacher. Um zu
verstehen, wie ein Rechner funktioniert, muss man nicht die ganze
Geschichte der Technischen Informatik nachbauen.
Wenn Du ein beindruckendes Kunstprojekt machen willst... ok. Ansonsten
ist das Zeitverschwendung.
Stefan M. schrieb:> Wenn man einen µC nimmt, kann man ja auch gleich einen fertigen> Taschenrechner kaufen, das ist noch einfacher...
Erkenntnisgewinn hat man dann immer noch. Rechnen mit BCD Zahlen,
Display und Tastaturansteuerung, ...
congol schrieb:> einen Taschenrechner aus Transistoren
Fangen wir doch mal andersrum an:
Wie groß wäre die größte dir zur Verfügung stehende Tasche? Wenn wir das
wissen, können wir dir sagen, wie viele Transistoren du brauchst.
Ist doch aber eigentlich langweilig. Viel interessanter wäre es das rein
mechanisch zu machen wie bei der Z1.
Wer rund um Berlin wohnt oder mal dahin kommt und (mindestens) einen
halben Tag Zeit hat sollte unbedingt ins Deutsche Technikmuseum Berlin
gehen.
Alleine die Konstruktion eines Speicherbits oder eines Gatters rein
mechanisch und getaktet ist echt sehenswert.
congol schrieb:> Zu was für einen Mikrocontroller würdest du mir raten?
Zur Information, lange Zeit, und noch heute bei den einfachen und
billigen, hatten Taschenrechner eine 4-Bit Architektur und waren mit ein
paar kHz getaktet.
Die Saturn-Prozessoren in den legendären wissenschaftlichen
Taschenrechnern von HP hatten immer noch einen externen 4-Bit Datenbus,
einen 20-Bit Adressbus (1 MByte Adressraum) und 64-Bit Register (und ein
paar kleinere Register). Sie wurden je nach Ausführung mit 640 kHz bis 4
MHz getaktet.
Daher hast du mit einem halbwegs aktuellen 8-Bit Mikrocontroller genug,
und ein aktueller 32-Bit Mikrocontroller ist im Vergleich zu den CPUs in
klassischen Taschenrechnern ein Supercomputer.
Der Trick bei den Taschenrechnern lag und liegt in der Software, nicht
so sehr in der CPU.
Der Andere schrieb:> Wer rund um Berlin wohnt oder mal dahin kommt und (mindestens) einen> halben Tag Zeit hat sollte unbedingt ins Deutsche Technikmuseum Berlin> gehen.
Wer das nicht schafft, dank Steuergeldern ist vieles, darunter auch
Baupläne, Vorträge und Manuskripte von Zuse, online erhältlich
http://zuse.zib.de
congol schrieb:> h spiele mit dem Gedanken einen Taschenrechner zu bauen. Ich bin mir> bewusst, dass ich für einen Taschenrechner aus Transistoren sehr viele> Transistoren für die kleinsten Rechnungen benötige und dies ein nerviger> Prozess sein wird, dies zu verlöten, trotzdem habe ich es mir in den> Kopf gesetzt dieses Projekt zu realisieren und wollte einfach fragen was> ich prinzipiell bei einem solchen Vorhaben zu beachten haben.
Baust doch als analogrechner mit diskreten OPV's, als Annzeige eben
zeigerinstrumente. Für die grundrechenarten sollte es reichen. Ein
Taschenrechner wirds ohnehin nicht werden, wenn du bei Transistoren
bleiben willst dann wirds ein Tischrechner auch als Business calculator
bezeichnet.
Wang laborities habe mal auf Logarithmen basierte Transistorrechner
gebaut, siehe dort: http://www.oldcalculatormuseum.com/wangloci.html
Dort die Schaltplänes eines transistoren-rechners aus DDR-Zeiten:
https://www.soemtron.org/soemtron220downloads.html
Wobei nicht alles aus Transistoren aufgebaut ist, es werden auch
Nixie-Röhren und Ferritkernspeicher verwendet.
Jack schrieb:> Zur Information, lange Zeit, und noch heute bei den einfachen und> billigen, hatten Taschenrechner eine 4-Bit Architektur und waren mit ein> paar kHz getaktet.>> Die Saturn-Prozessoren in den legendären wissenschaftlichen> Taschenrechnern von HP hatten immer noch einen externen 4-Bit Datenbus,> einen 20-Bit Adressbus (1 MByte Adressraum) und 64-Bit Register (und ein> paar kleinere Register). Sie wurden je nach Ausführung mit 640 kHz bis 4> MHz getaktet.>> Daher hast du mit einem halbwegs aktuellen 8-Bit Mikrocontroller genug,> und ein aktueller 32-Bit Mikrocontroller ist im Vergleich zu den CPUs in> klassischen Taschenrechnern ein Supercomputer.>> Der Trick bei den Taschenrechnern lag und liegt in der Software, nicht> so sehr in der CPU.
Natürlich, aber: Wenn er den Microcontroller mit einzelnen Transistoren
aufbauen will, nimmt er keinen 32 bit und keine 8 bit als Vorlage,
sondern einen 4 bit oder gar 1 bit, wie MC14500.
Denn vor allem käme es darauf an, den Aufwand zu reduzieren. Man sollte
heute besser als 1960 wissen, was man für einen Taschenrechner wirklich
braucht. Viel ist es nicht. Werteregister je nach Klammerschlachtelung,
ohne Klammern reichen 4, und ein zumindest digitserieller wenn nicht
sogar bitserieller Addierer/Vergleicher/Invertierer sollte reichen. Dazu
ein Steuerwerk das Microcode ausführt ggf. aus diskret aufgebautem ROM.
https://hackaday.io/project/665-4-bit-computer-built-from-discrete-transistors
Der ist ein bischen zu klein.
Der Andere schrieb:> Erkenntnisgewinn hat man dann immer noch. Rechnen mit BCD Zahlen,
Das geht aber einfacher.
Die Platinen dann von Hand bestücken, da kann ich Dir den
Erkenntnisgewinn für SMD gleich heute sagen: Kaputte Augen, kaputte
Nerven, Platinen die nicht gehen. Ich mach das beruflich (bei
Reparaturen), nach 3h habe ich genug davon.
Wenn Du mit BCD Zahlen rechnen willst dann nimm 'nen uC, da kannst Du
das einfacher und besser. Löten? Dann nimm Dir einen Kurs und ein paar
Baustätze die Du nachher vernünftig verwenden kannst. Digitaltechnik?
Dann besorch Dir 'n Steckbrett und TTLs. Masochist: dann mach das
Projekt :)
rgds
6a66 schrieb:> Der Andere schrieb:>> Erkenntnisgewinn hat man dann immer noch. Rechnen mit BCD Zahlen,>> Das geht aber einfacher.
Meine Aussage bezog sich explizit auf die Aussage von Stefan M. daß man
statt eines µCs sich auch gleich einen fertigen Taschenrechner kaufen
kann. Sich also ein Taschenrechnerselbstbau mit µC nicht "lohnt"
Wobei das finanziell sowiso klar ist.
Siehe:
Beitrag "Re: Taschenrechner (Transistoren)"
Nun, dass es sich für den TS nicht "lohnt" einen "Taschenrechner" aus
Transistoren zu bauen, dürfte ihm auch klar sein. Es lohnt sich auch
nicht, ein Schlachtschiff aus Legosteinen zu bauen, dennoch wird es
Leute geben, die sowas angehen. ;-)
Nur, dieser "Taschenrechner" wird nie in irgendeine Tasche passen und
auch nicht vom Taschengeld bezahlbar sein. Die späteren Betriebskosten
kann man hier komplett vernachlässigen, der TS wird so ein Projekt sehr
wahrscheinlich nie durchziehen.
Warum?
Nun, wer so blauäugig wie der TS oben fragt, hat nicht den geringsten
Plan, nur ein einigermaßen hohes Ego ;-)
Old-Papa
Stefan M. schrieb:> Wäre es nicht der Sinn eines solchen Projektes, das es auf jeden Fall> mit Transistoren gebaut wird?
Einen Taschenrechner aus Transistoren bauen zu wollen, halte ich auf
jeden Fall für unsinnig. Für den Erkenntnisgewinn reicht auch etwas
deutlich kleineres. Sagen wir für den Anfang: ein Dekadenzähler. Also
eine Blackbox mit Takteingang und einem 7-Segment Display. Zählt von
0-9. 1. Eskalationsstufe: baue das mit geeigneten IC aus der 74er oder
4000er Baureihe. 2. Eskalationsstufe: mach es mit Einzelgattern. 3.
Eskalationsstufe: mit Transistoren und Dioden.
Falls das nicht reicht, kann er als nächstes eine Uhr auf diese Art
bauen. Dann noch eine Weckfunktion dazu. Mit Weckmelodie.
> Wenn man einen µC nimmt, kann man ja auch gleich einen fertigen> Taschenrechner kaufen, das ist noch einfacher...
Auch mit einem µC kann man dabei eine Menge lernen. Z.B. wenn man die
ganzen trigonometrischen und sonstigen Funktionen eines typischen
wissenschaftlichen Taschenrechners mal zu Fuß implementiert. Ohne libm
zu benutzen. Oder exakte Arithmetik für mehr als 64 Bit. Oder
Bruchrechnung.
Hi,
hier wird Logik mit Dioden Transistoren aufgebaut, also DTL (bzw. RTL)
wäre wohl die richtige Bezeichnung?
https://sophisticatedcircuits.wordpress.com/category/empfangerbasteln-dcf77/
Die ganze Sache ist also ziemlich umfangreich. OK.
Es gibt aber einige Dinge zu beachten beim Aufbau von diskreten
Schaltungen, vor allem die Laufzeit. Da hat man dann plötzlich
unerklärliche Fehlfunktionen, obwohl es vom Konzept her funktionieren
müsste, theoretisch.
Meine höchste zu erreichende Taktfrequenz bei "Bastelschaltungen" betrug
500 kHz. Mehr war nicht drin, beim besten Willen nicht.
Trotzdem kann ein diskreter Aufbau viel Praxiserfahrung mit sich
bringen.
Nur, das Projekt sollte IMHO nicht zu kompliziert sein.
An Taschenrechner würde ich mich nicht ranwagen.
Habe nur 'mal eine Relais-Taschenrechner-Tastatur-Schnittstelle für eine
Uhr gebastelt. Damit konnte ich dann Uhrzeit für "Ereignisse"
dokumentieren. Leider gibt es jetzt für das Taschenrechnerdruckwerk
keine Farbbänder mehr.
ciao
gustav
Am allerallerallerbesten wäre es doch, wenn der TO jede Berechnung mit
Stift und Papier durchführt. Immer wieder. Dann braucht er sich nie
wieder Gedanken über einen Taschenrechner zu machen, egal, ob aus
570.000 Transistoren oder eingebettet in eine Smartwatch :)
Man schon so hart drauf ist, würde ich einen Schritt weiter gehen und
den Taschenrechner mit einer Turingmaschine aus Lego implementieren.
http://joanna.iwr.uni-heidelberg.de/projects/TURING_B/b2.jpg
Das Zeug ist ja relativ langlebig. Vielleicht wird man sogar vor dem
Altersheim damit fertig.
Karl B. schrieb:> Trotzdem kann ein diskreter Aufbau viel Praxiserfahrung mit sich> bringen.> Nur, das Projekt sollte IMHO nicht zu kompliziert sein.> An Taschenrechner würde ich mich nicht ranwagen.
Auch nicht schwieriger wie der Nachbau eines Intel 4004 mit 2300
Transistoren. Denn der wurde für ebendiesen Zweck entwickelt, Schalpläne
die den internen Aufbau des Prozessors zeigen gibts im Internet.
Falk B. schrieb:> @ Mani W. (e-doc)>>>> Transistoren für die kleinsten Rechnungen benötige und dies ein nerviger>>> Prozess sein wird, dies zu verlöten>>>Eine schöne Winterarbeit (eventuell mehrere Winter)...>> Dazu braucht es mehrere nukleare Winter . . .
Wie oben geschrieben 2300 Transistoren. Dazu noch Speicher und
IO-Hardware.
Sollte eigentlich in einem normalen Winter machbar sein, sofern man
nicht gerade auf Fädeldraht setzt.
SMD-Technik und mehrlagige Platinen erleichtern die Arbeit.
Karl B. schrieb:> Es gibt aber einige Dinge zu beachten beim Aufbau von diskreten> Schaltungen, vor allem die Laufzeit. Da hat man dann plötzlich> unerklärliche Fehlfunktionen, obwohl es vom Konzept her funktionieren> müsste, theoretisch.
Bei einem einfachen Taschentechner sind wenige kHz Taktfrequenz völlig
ausreichend.