Nabend, ;-)
ich benötige ein paar Tipps von fachkundigen Leuten bezüglich des
Elektronikteils eines Projekts, das ich versuche zu verwirklichen:
Ich möchte in einer Facharbeit das Lernverhalten von Säugetieren
veranschaulichen, und zwar am Beispiel von Zwerghamstern in einer so
genannten "Skinner-Box". (siehe Anhang/ohne elektrisches Gitter!)
Das Grundprinzip:
Der Hamster wird in eine kleine Box gesetzt. Die Box ist leer bis auf
einen Kipp-Schalter/Hebel, einem Futterschacht und zwei kleinen LEDs.
Der Hamster wird durch betätigen des Hebels mit einer Futtergabe
belohnt.
Dieses soll jedoch nur in Abhängigkeit der Lichtsituation funktionieren.
Die LEDs leuchten abwechselnd in unterschiedlich langen rot und grün
Phasen. Erhellt sich z.B. die grüne LED, soll sich der Futterautomat
durch Hebelbetätigung in Bewegung setzen. Wenn der Hamster während der
Rotphase den Hebel kippt, passiert nichts.
Zur Verwirklichung:
Das Grundgerüst der Box ist soweit fertiggestellt. Als Futterautomaten
habe ich einen elektronischen Automaten für Aquarien herangezogen.
Nun möchte ich gerne die Stromversorgung und Ansteuerung per Software
über den USB-Anschluss ermöglichen. Ich möchte in einer
selbst-programmierten Software die LEDs ansteuern können, die Dauer der
Leuchtintervalle der beiden LEDs vorgeben können. Der Motor des
Futterautomaten soll sich dann bei richtiger Konstellation für eine
Runde in Bewegung setzen. Sehr gerne hätte ich auch noch die Funktion
verbaut, dass bei Betätigung des Hebels ein Signal an die Software
weitergegeben wird, sodass ich das Verhalten des Hamsters über der Zeit
plotten kann.
Die Programmierung der Software müsste ich erledigt bekommen, besitzte
Erfahrung im Umgang mit MatLab Delphi.
Leider habe ich jedoch nur wenig elektrotechnische Kenntnisse, sodass
mich die technische Umsetzung meines Vorhabens zur Zeit noch vor
Probleme stellt.
Ich wäre euch sehr dankbar wenn Ihr Leute vom Fach ;-) mir sagen
könntet, ob die Sache als machbar erscheint und wenn ja ein paar
Grundideen, Bauteile, Skizzen etc. benennen/zusteuern könntet...
Vielen Dank im Voraus!! :-)
MfG Marco
Ja klar läßt sich das machen.
Ich würde allerdings nicht gerade USB nehmen, sondern RS232 - das ist
einfacher und das Gerät kann auch über einen USB/RS232-Konverter an
einen PC angeschlossen werden.
Zur Steuerung der LEDs und des Futterautomaten und zum auslesen des
Schalters würde ich einen µC benutzen - das ist sowohl von der
Elektronik, als auch der Kommunikation mit dem PC her die einfachste
Methode, sowas hinzubekommen.
Die Logik der Skinner-Box läßt sich sehr gut un einem µC programmieren
und für die Statusmeldungen an den PC muß man sich ein einfaches
Protokoll überlegen.
Für die Programmierung des µC kannst du entweder Basic, oder C verwenden
- Assembler geht natürlich auch, ist aber nicht unbedingt sinnvoll, wenn
du keine Erfahrungen damit hast..
Ersteinmal vielen Dank für eure Antworten!
@ Uhu und Guido:
So wie ich das verstanden habe schlagt Ihr mir einen fertigen RS232-
oder USB-Baustein vor. Hört sich gut an! :-)
Nocheinmal zur Situation: ich habe zwei LEDs und den Motor des
Futterautomaten.
Angenommen ich verwende einen USB-Baustein (wie
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=191137):
an welche Ausgänge und in welcher Form schalte ich nun die LEDs? Muss
ich noch irgendwelche Widerstände dazwischenschalten?
Und dann wäre da noch der Motor. Wie spreche ich diesen an? Welche
Ein-/Ausgänge werden verwendet um den Motor 'ein' und 'aus' zu schalten?
Stormversorgung auch über das Board?!
Könnte mir jemand vllt die konkreten Bauteile benennen die ich brauche?
Ein Schaltplan würde mir glaub ich auch sehr weiterhelfen!
Wie Ihr alle seht zähle ich noch zu den Anfängern in der Elektronik.
Einbaustrahler ans Netz klemmen bekomme ich hin, aber bei so
Feinelektronik fehlt mir noch ein wenig der Durchblick ;-) Deshalb wäre
es wunderbar wenn ich mit Eurer Hilfe mein Projekt verwirklichen könnte.
Vielen Dank! :-)
MfG Marco
Marco Schmidt wrote:
> Nocheinmal zur Situation: ich habe zwei LEDs und den Motor des> Futterautomaten.> Angenommen ich verwende einen USB-Baustein (wie> http://www.conrad.de/goto.php?artikel=191137):> an welche Ausgänge und in welcher Form schalte ich nun die LEDs? Muss> ich noch irgendwelche Widerstände dazwischenschalten?
Der IO-Warrior kann Lowcurrent-LEDs auf jeden Fall direkt schalten. Zur
Strombegrenzung wird ein Widerstand in Reihe geschaltet.
> Und dann wäre da noch der Motor. Wie spreche ich diesen an? Welche> Ein-/Ausgänge werden verwendet um den Motor 'ein' und 'aus' zu schalten?> Stormversorgung auch über das Board?!
Dazu müßtest du dich erst mal zu den Motor äußern: Welche Spannung,
Strom, ist es nur ein einfacher Motor, oder sind noch irgendwelche
Zusatzfunktionen dabei?
Die Lösung mit dem Microcontroller und RS232 wäre dann interessant, wenn
du dich sowieso mit Microcontrollern befassen willst.
Du bräuchtest dazu aber etwas Ausstattung und Zeit dich einzuarbeiten.
Wenn du diese Hürde genommen hättest, wären spätere Projekte mit µC, mit
ähnlicher Komplexität wie die Skinner-Box für 20 EUR Material zu
realisieren.
Danke für die Antwort. Ich bin jetzt bei folgendem Wissensstand/offene
Fragen:
bei externer Stromversorgung:
LEDs: Jeweils einen Widerstand von 500-1000 Ohm in Reihe zur LED
schalten und jeweils an einen digitalen Ausgang vom Board ("Offene
Kollektoren") stecken. Der andere LED-Anschluss an die Stromversorgung.
Motor: auf die selbe Art und Weise verkabeln? Ich habe noch etwas von
Widerständen und Transistoren gelesen, die vor den Motor zu schalten
sind?! @ Uhu: Leider habe ich keine genauen Angaben zur Leistung/den
max. Stromverbrauch des Motors gefunden, dieser ist leider nicht
beschriftet. Ich weiß nur dass er standardmäßig über zwei AA-Batterien
versorgt wird. Ein blockieren des Motors ist übrigens ausgeschlossen da
er in freier Umgebung installiert wird.
Wäre auch eine Stromversorgung des Motors und der LEDs über den
USB-Anschluss an Stelle einer externen Versorgung möglich? Habe gelesen
dass der USB-Anschluss über eine 5V-Versorgungsleitung verfügt.
und dann wäre da noch die Sache mit der Auswertung:
Ist eine Zählerfunktion durch einen Taster oder ähnlichem möglich?
Diesen dann einfach an einen digitalen Eingang anschließen? Werden auch
hier Widerstände benötigt?
Und dann hab ich zu guter Letzt noch diese Bausteine hier gefunden:
USB-Variante: http://www.amazon.de/Franzis-Buch-Softw ... grid_i_0_0
Serielle-Variante: http://www.amazon.de/Lernpaket-Elektron ...
76YG6KF3WN
Mikrokontroller-Variante:
http://www.amazon.de/Franzis-Buch-Softw ... p_sw_sexpl
Kann ich diese bundles auch verwenden? Es scheint mir dort alles im
Lieferumfang enthalten zu sein was ich benötige? LEDs, Widerstände
usw... Bei evtl. einfacherer Handhabung?
Ich bin euch weiterhin sehr dankbar für weitere Tipps, Benennungen von
Bauteilen oder sogar die Zugabe von Schaltplänen. Diese würden mir denke
ich sehr weiterhelfen! Vielen dank!
Grüße
Marco
Edit:
Der Motor soll sich nach Ansteuerung lediglich mit konstanter
Geschwindigkeit um 360 Grad in eine Richtung drehen. Es werden keine
weiteren Funktionen benötigt.
Ich gehe mal davon aus, daß du IO-Warrior verwenden willst.
> bei externer Stromversorgung:
Ob du die brauchst, kann man erst entscheiden, wenn man die Daten des
Motors kennt.
> LEDs: Jeweils einen Widerstand von 500-1000 Ohm in Reihe zur LED> schalten und jeweils an einen digitalen Ausgang vom Board ("Offene> Kollektoren") stecken. Der andere LED-Anschluss an die Stromversorgung.
Ja.
> Motor: auf die selbe Art und Weise verkabeln?
Das wird mit ziemlicher Sicherheit nicht gehen.
> Ich habe noch etwas von Widerständen und Transistoren gelesen, die vor> den Motor zu schalten sind?!
Für den Elektromotor brauchst du eine Treiberschaltung, die den Motor
mit ausreichend Strom versorgen kann und TTL-Logik vor den Störungen
durch den Motor schützt. Das kann im einfachsten Fall ein kleines
Reed-Relaus sein, das von einem TTL-Ausgang angesteuert wird und den
Motor schaltet.
> Leider habe ich keine genauen Angaben zur Leistung/den> max. Stromverbrauch des Motors gefunden, dieser ist leider nicht> beschriftet.
Hast du ein Multimeter? Miß einfach die Spannung, mit der der Motor
versorgt wird (das sind vermutlich 3 V von den beiden Batterien, aber
messen ist immer besser, als raten). Außerdem mußt du den Strom messen,
den der Motor zieht.
> Wäre auch eine Stromversorgung des Motors und der LEDs über den> USB-Anschluss an Stelle einer externen Versorgung möglich?
Im Prinzip ja - wenn insgesamt weniger als 500 mA benötigt werden.
> und dann wäre da noch die Sache mit der Auswertung:> Ist eine Zählerfunktion durch einen Taster oder ähnlichem möglich?
Lies dir die Beschreibung des IO-Warrior durch - der enthält auch einen
32-Bit-Zähler
> Diesen dann einfach an einen digitalen Eingang anschließen? Werden auch> hier Widerstände benötigt?
Ja. Ob ein Widerstand notwendig ist, müßte man auch der Beschreibung
entnehmen, aber schaden werden ein paar Kiloohm sicherlich nicht.
> Kann ich diese bundles auch verwenden?
Weiß ich nicht - die Links gehen nicht. Aber generell solltest du dich
nach einer lokalen Quelle für elektronische Kleinteile umsehen - selbst
wenn die Apotekerpreise für Kleinkram fordert, kommst du wohl günstiger
weg, als wenn du irgendwelche Sortimente kaufst, die dann am Ende doch
nicht das enthalten, was nützlich wäre.
> Ich bin euch weiterhin sehr dankbar für weitere Tipps, Benennungen von> Bauteilen oder sogar die Zugabe von Schaltplänen. Diese würden mir denke> ich sehr weiterhelfen! Vielen dank!
Poste erst mal die Links und die Werte des Motors, dann sehen wir
weiter.
Die Franzis-Baukästen sind sind dafür gedacht, die Anfänge von
Elektronik oder Microcontrollertechnik zu lernen. Man kann sie wohl auch
dazu mißbrauchen, die Skinner-Box zu betreiben, aber ob sie dazu gut
geeignet sind, erscheint mir eher zweifelhaft.
Die K8055-Platine kannst du dazu benutzen. Vielleicht findest du ja auch
noch eine Bezugsquelle, über die das Teil zu einem zivilisierteren Preis
bekommen kannst.
Die K8055 enthält einen PIC-Controller, der schon ein Programm enthält,
mit dem man die Peripherie steuern kann. So weit ich es der
Bedienungsanleitung und den Angaben bei C. entnehmen kann, scheint das
Board für deine Anwendung geeignet zu sein.
Wenn du also in erster Linie die Skinner-Box bauen willst, und USB und
der µC nur Mittel zum Zweck sind, ist das wohl eine Lösung.
Wenn die Skinner-Box nur das Vehikel sein soll, an Hand dessen du dich
in die µC-Technik einarbeitest, dann ist das K8055 nicht so gut
geeignet, weil der Controller darauf nicht zum Umprogrammieren
vorgesehen ist.
Für den PC scheinen Bibliotheken dabei zu sein, mit deren Hilfe man die
Funktionen des Boards in eigenen Programmen steuern kann.
Der IO-Warrior ist so was ähnliches, wie das K8055, nur mit mehr
Möglichkeiten.
Danke fürs mitmachen!
Da ich ein wenig unter Zeitdruck stehe (Abgabe der Facharbeit Anfang
März 09) habe ich mich auf das Velleman-Board festgelegt, da dieses als
fertiger Baustein zu kaufen ist (Zeitersparnis). Für die weitere
Erkundung der Controller-Welt werde ich dann weiter sehen...
Also ich habe mir mal einen "Bauplan" (will die Bezeichnung Schaltplan
nicht verletzen) gebastelt. (siehe Anhang)
Es wäre nett von Dir/Euch wenn Ihr abschließend nochmal einen Blick
drüber werfen könntet und mir sagt, ob es so vom System her
funktionieren könnte. Ich habe bewusst ein paar Lücken gelassen, an den
Stellen wo ich mir noch nicht sicher bin. Folgende Checkliste:
1. LEDs an Boardausgänge: Wieviel Ohm Widerstand bei folgenden LEDs:
(http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zco ... AREA_17316) dazwischen
schalten ?
2. Der Motor: Ich habe versucht den Stromverbrauch des Motors zu
ermitteln, leider mir unerklärlich ohne Erfolg. Habe mir ein Multimeter
besorgt und dieses in Reihe geschaltet. Ohne Multimeter läuft der Motor,
sobald das Multi dazwischen sitzt bewegt sich garnichts mehr und es ist
auch kein Strom zu messen. Was kann der Grund sein? Während einer
Parallel-Schaltung liest das Multimeter die Spannung einwandfrei ab,
hmm...
Was würdet Ihr sagen, sollte/MUSS ich Widerstände /Transistoren zwischen
Motor und digitalem Ausgang schalten?
3. Habe ich richtig gelesen dass an den digitalen Eingängen bereits
genug Impedanz vorliegt? Also brauch ich nur eine Schalter nach Minus
verdrahten.
4. Sollte ich irgendeinen Schutzkreis einbauen, um die Computerhardware
abzusichern?
Ich bin dabei mir einen Einkaufszettel für Conrad zu erstellen, damit
die Bestellung bald raus geht und ich mein Glück versuchen kann.
Es wäre super nett wenn Ihr nochmal über meinen Plan drüber schauen
könnten und mir sagt ob dass so in Ordnung geht. Selbstverständlich
dürft Ihr mir auch bei meinem Einkaufszettel helfen :
1x USB EXPERIMENT INTERFACE BOARD-BAUSTEIN (Velleman K8055)
( http://www.conrad.de/goto.php?artikel=191137 )
1x LED rot (low-current) ( http://www.conrad.de/goto.php?artikel=186902)
1xLED grün (low-current) ( http://www.conrad.de/goto.php?artikel=186929
)
2x Widerstand für LEDs (Welcher passt?/Wieviel Ohm genau?)
Widerstand für Motor ?
Transistor für Motor ?
und welcher Taster aus dem Conrad Sortiment wäre geeignet? Dieser soll
durch einen Hebeldruck auslösen.
Grüße
Marco Schmidt wrote:
> was haltet Ihr von diesem Board?>> http://www.myavr.de/shop/article.php?artDataID=34
Das ist ein Board, das man programmieren kann/muß - wenn du knapp mit
der Zeit bist, ist das nicht so geeignet, wie das K8055.
> Bist du sicher, daß du das Multimeter richtig bedient hast, als du den> Strom messen wolltest? Hast du für die Strommessung auf einen> Strom-Messbereich geschaltet?
Jap bin ich, ich habe in der Vergangenheit u.a. im Physik-Unterricht
schon Multimeter bedient und verwendet. ;-) Ich habe die Messbereiche
200mA (größt möglicher) und 20mA geschaltet. Beides ohne Erfolg:
Stromkreis nur mit Batterien und Motor: läuft. Sobald das Multimeter in
Reihe geschaltet wird läuft weder der Motor, noch ist eine Stromstärke
zu ermitteln. Habe leider noch keine Ursache erkannt.
Nichtsdestotrotz werde ich die Praxis dann jetzt mal in Angriff nehmen,
die Teile bestellen und es wir hoffentlich bald eine verwendungsfähige
Skinner-Box zur Verfügung stehen.
@ Uhu: Kannst du die links bitte korrigieren und nochmal posten?
Nur dein Browser vervollständigt die alten links. Auf einer
Conrad-Produktseite findet man einen Link, der dann bei allen
funktioniert. Danke.
Melde mich dann mit Zwischenständen und ersten Ergebnissen.
MfG
Hier die Links ohne Warenkorb:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=504599http://www.conrad.de/goto.php?artikel=707759http://www.conrad.de/goto.php?artikel=707600
Zu den farbigen LEDs: Bist du dir überhaupt sicher, daß der Zwerghamster
Farben sehen kann? Bei nachtaktiven Tieren sind derlei Fähigkeiten eher
selten, weil die farbempfindlichen Sehrezeptoren unempfindlicher sind,
als die, die auf alle Spekralfarben ansprechen.
Leider habe ich auf die Schnelle nichts zuverlässiges darüber
gefunden...
Falls die Frage sich nicht aus der Literatur klären läßt, wäre die
Skinnerbox ein Vehikel, das festzustellen:
Man baut in die Box mehrfarbige LEDs ein und trainiert den Hamster erst
mal mit einer Einstellung, in der jede LED immer in derselben Farbe
leuchtet,
Wenn der Bursche das beherrscht, programmiert man die Box so um, daß sie
zwar immer ein Signal in der entsprechenden Farbe gibt, wenn er sich
Futter ziehen kann, aber per Zufallsgenerator mal die eine, mal die
andere LED ausgewählt wird. Wenn der Hamster auch damit klar zu kommen
lernt, dann ist das zumindest ein Hinweis, daß er die beiden Farben
unterscheiden kann - dann müßte man natürlich noch prüfen, ob er die
LED-Farbe vielleicht an Helligkeit, oder veränderter Lichtkegelgeometrie
unterscheiden kann.
Diese LED (gelb+grün) hier http://www.conrad.de/goto.php?artikel=180251
verkraftet zwar 20 mA, aber der Treiberbaustein des K8055 wird damit
fertig.
Die hier leuchtet rot+grün http://www.conrad.de/goto.php?artikel=180250
Wenn du andere Typen nimmst, achte darauf, daß sie drei Anschlüsse
haben.
Noch eine letzte Frage bevor ich dann hoffentlich bald erste Ergebnisse
präsentieren kann.
Ich habe irgendwie Schiss dass ich mit meiner Bastelei das USB-Board
oder sogar meinen PC schrotten könnte. Deshalb:
Ist es sicher dass ich zwischen die beiden Digitalausgänge und die
externen low-current LEDs (Typ: TLLR 5400, Ausführung: Diffus, Typ: TLLR
5400, IF: 2 mA, UF: 1.6 - 2 V, RoHS-konform: Ja) keine weiteren
Widerstände schalten muss?! Wenn doch, Conrad-Art.-Nr.?
Mein Equipment bis jetzt:
Folgende Artikel befinden sich in Ihrem Conrad-Warenkorb
Menge Artikelbezeichnung Art.-Nr. Preis in EUR
1 Stück STECKPLATINE EIC-DN 526950-62 5,51 EUR löschen
1 Stück STECKPLATINE TYP II 526819-62 7,98 EUR löschen
3 Stück DIODE 1N4148 500MW 162280-62 0,04 EUR/Stück 0,12 EUR
löschen
2 Stück SIL REED RELAIS 5 V 504599-62 2,60 EUR/Stück 5,20 EUR
löschen
2 Stück MINIATUR PRINTTASTER ABGEWINKELT 707759-62
0,79 EUR/Stück 1,58 EUR löschen
2 Stück PRINTTASTER SCHWARZ 707600-62 0,42 EUR/Stück 0,84 EUR
löschen
1 Stück USB EXPERIMENT INTERFACE BOARD-BAUSTEIN 191137-62 47,95 EUR
löschen
3 Stück LED GRÜN 5 MM LOW CURRENT 186929-62 0,34 EUR/Stück 1,02
EUR löschen
3 Stück LED ROT 5 MM LOW CURRENT 186902-62 0,34 EUR/Stück 1,02 EUR
löschen
1 Stück DRUCKVERSCHLUSS-BEUTEL 100 X 70 MM
2 Stück TASTKAPPE ROT VERLÄNGERUNG 707716-62 0,27 EUR/Stück 0,54
EUR löschen
2 Stück KAPPE SCHWARZ RECHTECKIG 707899-62 0,21 EUR/Stück 0,42 EUR
löschen
2 Stück SIL-GEHAEUSE für Relais 504629-62 0,31 EUR/Stück 0,62 EUR
löschen
1 Packung STECKBRUECKE 200MM (10 STCK) 528099-62 4,84 EUR/Packung(en)
4,84 EUR löschen
1 Packung STECKBRÜCKEN-SET-140 tlg. 524531-62 8,94 EUR/Packung(en)
8,94 EUR löschen
Ich hoffe, ich komme damit hin. Die Widerstände für die LEDs und evtl
den Motor kommen natürlich noch hinzu.
Danke für die Hilfe!
MfG
Marco
P.S.: zu der Farbwelt: Ich werde es ersteinmal mit den zwei einfarbigen
LEDs versuchen. Die Veränderung der Position des Lichts (LED1 links,
LED2 rechts) wird das Tier auf alle Fälle wahrnehmen können, laut meinem
Lehrkörper sehen Hamster sogar in Farbe. Für weiterführende versuche ist
deine Idee auf jeden Fall interessant! Danke.
Marco Schmidt wrote:
> Noch eine letzte Frage bevor ich dann hoffentlich bald erste Ergebnisse> präsentieren kann.>> Ich habe irgendwie Schiss dass ich mit meiner Bastelei das USB-Board> oder sogar meinen PC schrotten könnte. Deshalb:
Den PC wirst du nur mit roher Gewalt über den USB klein kriegen.
Bei dem Board könnte es schon passieren, daß die Leitungstreiber für die
Ausgänge Schaden nehmen, wenn man sie mißhandelt. Wenn du in deinem
Arbeitszimmer Probleme mit elektrostatischer Ladung durch Teppichboden
o.ä. hast, solltest du auch aufpassen. Notfalls kann man sich am
Heizkörper entladen, bevor man das Board anfaßt. Heutige Elektronik ist
aber schon ziemlich gut gegen derlei Schäden gesichert.
Eventuell könntest du die Treiber nicht direkt ins Board einlöten,
sondern IC-Sockel, in die du die Chips dann steckst.
> Ist es sicher dass ich zwischen die beiden Digitalausgänge und die> externen low-current LEDs (Typ: TLLR 5400, Ausführung: Diffus, Typ: TLLR> 5400, IF: 2 mA, UF: 1.6 - 2 V, RoHS-konform: Ja) keine weiteren> Widerstände schalten muss?! Wenn doch, Conrad-Art.-Nr.?
Sieh dir den Schaltplan an - wie ich geschrieben hatte. Dort sind
bereits Widerstände eingebaut. Wenn du die LEDs für die beiden
Digitalausgänge, über die du die LEDs für die Skinner-Box ansteuern
willst, nicht direkt ins Board einlötest, sondern über ein Kabel zur Box
führst, dann ist der zugehörige Widerstand auf dem Board und du brauchst
keinen weiteren.
Der Motor braucht keinen Widerstand.
Hast du einen Lötkolben und Lötzinn?
Um das RoHS-Zeugs mußt du dich als Bastler nicht kümmern. Nimm vor allem
kein bleifreies Lötzinn - das läßt sich nicht gut löten.
Statt der teuren Steckbrücken kannst du auch einfachen Klingeldraht,
einen kleinen Seitenschneider und ein Abisolierwerkzeug (im einfachsten
Fall ein Messer) verwenden. Wenn du einen Baumarkt in der Nähe hast,
dann kaufst du dir am besten dort eine Rolle davon - es darf keine Litze
sein. Bei Conrad ist er mit 0,50 EUR pro Meter wirklich abartig teuer.
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=606596
Nachtrag:
Das SIL-Gehäuse brauchst du nicht. Die Reed-Relais sind recht klein -
die kann man auch einfach auf ein passend gelochtes Stück Pappe setzen
und auf der Rückseite verdrahten.
Wenn du es ganz nobel machen willst kannst du auch eine Lochrasterplatte
nehmen, oder ein Stück davon, z.B. die hier:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=527696 Darauf kannst du auch den
Taster gut montieren.
Hey Leute,
die Skinner-Box ist soweit fertig gestellt. Die erste Probefahrt war
auch schon fast erfolgreich:
Beide LEDs leuchten wunderbar!
Der Taster am Hebel als auch der Taster für die Runden-Zählung der
Futtertrommel funktionieren sauber und einwandfrei!
Nur der Motor will irgendwie nicht anlaufen. Ich habe mal versucht ein
paar anliegende Spannungen zu messen, bin aber nicht so richtig weit
gekommen. Ich habe nur herausgefunden dass an der Leiterplatte vom
Transistor die 3V vom Netzteil (stabilisiert!) anliegen. Habe ich bei
der Transistorsschaltung vllt. einen Fehler fabriziert?
Ich habe mal ein Foto der Schaltung in den Anhang gestellt. Vielleicht
könnt Ihr ja mal einen Blick drauf werfen. Verbaut sind der BD438, die
Widerstände 1k Ohm+47 Ohm und die Diode 1N4148.
Kabel 1 führt zu Digital-Ausgang 3 vom USB-Board, Kabel 2 führt zum GND
vom USB-Board, Kabel 3 zum +Pol vom Motor, Kabel 4 zum -Pol vom Motor,
Kabel 5 zum +Pol des Netzteils und Kabel 6 zum -Pol des Netzteils.
Die metallische Seitenwand des Transistors zeigt im Bild nach unten.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Grüße
Ich bin ein wenig verzweifelt:
Ich habe eine komplett neue und diesmal korrekte Transistor-Schaltung
zum Motor erstellt.
Alle Bauteile (Transistor, Widerstände, Diode...) sind Neuteile.
Leider liegt am Motor eine gemessene Spannung von lediglich 0,08 V an.
Der Motor bewegt sich folglich keinen Millimeter.
Woran wird das liegen?
Grüße von Marco
Hallo,
ich starte mal noch einen letzten Hilfe ruf, wobei ich denke dass mein
thread wohl leider tot ist. Also:
Ich habe die Transistorschaltung mal auf einer Steckplatine aufgebaut.
(siehe Anhang: Kabel a-6: +Pol der Stromquelle, Kabel h-5 und h-8: zum
Motor, Kabel j-8: -Pol der Stromquelle)
Und sie hat für sehr kurze Zeit sogar funktioniert! Es lagen bei 1-2
Versuchen sehr brauchbare 2,85 Volt in Richtung Motor an. Leider ist das
Spannungsniveau jetzt auf konstante 0,8-1,0 Volt herabgesunken.
Zu beobachten ist auch, dass sich die verwendeten Transistoren bei den
"0,8-1,0V - Versuchen" sehr stark erhitzen. Sind diese dann
wahrscheinlich schon defekt?
Bevor ich nun die verbliebenen funktionierenden Transistoren auch noch
verbrate, möchte ich noch ein bisschen auf Fehlersuche gehen. Wäre super
nett wenn Ihr mir dabei nochmal helfen würdet! :)
MfG
Marco