50 Ohm auf unbekannten Wellenwiederstand anpassen

Gast #1561958
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Verschneiter Tag schrieb:
> Schmalbandig oder breitbandig ? Wie breitbandig ?

Ist mir zurzeit auch nicht klar, ob ab und zu die Frequenz gewechselt 
wird.
Das Signal wird mal für ein paar ms eingeschaltet, dann ist wieder für 
Stunden Ruhe.

Da das Signal mit einer Anstiegsgeschwindigkeit von 100ns ein und 
ausgeschaltet wird, würde ich mal sagen, 1/100ns = 10MHz ist meine 
Bandbreite.

Gibt es in diesem (1800MHz) Frequenzbereich Antennenanpassgeräte zu 
kaufen?
Gast #1562187
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Hallo,

es klingt so, als wüsstest Du gar nicht so genau was Du eigentlich 
willst. In so einem Fall ist es idR. besser das konkrete Problem/Projekt 
zu schildern damit man Dir weiterhelfen kann. Für einigermaßen 
schmalbandige Signale kann man mit manuellen Stubs eine Anpassung 
erreichen. Aber um die passend einzustellen braucht man einen NWA - es 
geht also nicht automatisch.
Ein Autotuner ist mir für den Frequenzbereich noch nicht untergekommen.

Viele Grüße,
 Martin L.
Gast #1562503
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Martin Laabs schrieb:
> Für einigermaßen
> schmalbandige Signale kann man mit manuellen Stubs eine Anpassung
> erreichen.

Ich brauche auch keine automatische Anpassung.
Was sind manuelle Stubs?
Gast #1563966
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Nilp schrieb:
> Wenn man breitbandig (zB 500 - 2500MHz) anpassen muss,
> so nimmt man ueblicherweise einen Transformator.

Leider ist mein Versuchsaufbau sehr unübersichtlich, ich habe keine 
Ahnung wie groß meine Impedanz ist.
Ich bräuchte einfach so ein Kästchen mit ein paar Reglern wo ich etwas 
einstellen könnte.
Gast #1565875
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Hallo,

Antal 377 schrieb:
> Die Impedanz ließe sich mit sowas hier bestimmen:
> http://www.bsw-ag.de/deutsch/23_mantuner.htm

Nein - damit kann man nicht messen sondern direkt anpassen. Damit man 
aber die Stubs richtig hinein- oder herausschiebt muss man den Ausgang 
am NWA anschließen und dann - mehr oder weniger systematisch - 
ausprobieren.

> Allerdings wird das Teil ein wenig was kosten, sofern nicht schon
> vorhanden...

Naja- im Gegensatz zum NWA sind solche Tuner schon noch finanzierbar.

Da der OP aber meiner Meinung nach sowieso das Grundlagenwissen fehlt 
wird er weder mit dieser noch mir irgendeiner anderen Lösung zum Ziel 
kommen.

Viele Grüße,
 Martin L.
Gast #1565922
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Martin Laabs schrieb:
> Da der OP aber meiner Meinung nach sowieso das Grundlagenwissen fehlt
> wird er weder mit dieser noch mir irgendeiner anderen Lösung zum Ziel
> kommen.

Das ist deine Meinung, die kannst du aber auch ruhig für dich behalten.



Der verwendete Verstärker ist kurzschluss & Leerlauffest.
Von daher besteht keine Notwendigkeit einer Anpassung.
Aber bessere Anpassung würde die Effizienz meines Versuchaufbaus 
erhöhen, weil ich dann mehr Power hätte.
Ich suche nur so ein fertiges Kästchen zu kaufen mit einem PI-Glied in 
C-L-C Schaltung, wo ich ein bischen an den Knöpfen drehen kann und sehe 
direkt wenn meine Anpassung besser wird. An der Anordnung in der 
Vakuumkammer und an der Vakuumdurchführungen kann ich nix ändern, das 
bleibt so und basta.
Aber an der Schnittstelle zwischen SMA-Kabel und Vakuumdurchführung ist 
noch Platz für so ein Kästchen.

Mein Vorgänger hat solche Adapter wie im Bild verwendet um von SMA auf 
BNC und davon weiter auf 4mm zur Vakuumdurchführung zu kommen. Die 
4mm-Laborkabel sind ca 25cm lang. Trotzdem funktioniert das Ganze im 
wesentlichen. Hier währe einer meiner Ansatzpunkte etwas zu verbessern.

Was zum Kuckuck ist ein Stub

73
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Gast #1569494
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Jörg Wunsch schrieb:
> Kapitän Nuss schrieb:
>
>> Das ist deine Meinung, die kannst du aber auch ruhig für dich behalten.
>
> Das wird dir allerdings auch nicht weiter helfen.
>
> Viele Mitlesende hier werden Martins Meinung sein, haben sie nur
> aus Höflichkeit zurück gehalten.

Ich würde mir eine andere Qualität der Antworten wünschen, niemandem 
(außer dem Verfasser solcher Antworten, der damit sein Ego poliert) 
nützen solche Antworten. Anstelle sich über mein vermeintlich fehlendes 
Grundlagenwissen lustig zu machen, wäre es viel hilfreicher, einen 
Fachartikel über HF-Anpassung oder ein Kapitel in einem Buch zu 
empfehlen...

Ich vermute mal, es gibt in diesem (1800MHz) Frequenzbereich keine 
Antenneanpassgeräte mit konzentrierten Bauteilen zu kaufen. Statt dessen 
wird wohl bei solch hohen Frequenzen eine Kompensation der reaktiven 
Fehlanpassung durch eine parallelgeschaltetete Leitung vorgenommen. Was 
gibt es den für's 23cm und für's 13cm Amateurfunkband da so zu kaufen?
Moderator Persönliche Seite #1569518
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Kapitän Nuss schrieb:

> Ich vermute mal, es gibt in diesem (1800MHz) Frequenzbereich keine
> Antenneanpassgeräte mit konzentrierten Bauteilen zu kaufen.

Mit konzentrierten Bauteilen nicht, aber mit mechanischer Anpassung
schon, und da sind dir hier:

Beitrag "Re: 50 Ohm auf unbekannten Wellenwiederstand anpassen"

welche genannt worden, wenn auch fälschlich als "Messgerät" statt
als "Anpassgerät" erklärt, aber das hat Martin ja einen Beitrag
später dann bereits geschrieben.  Martin wies dich aber ebenfalls
drauf hin, dass der Besitz eines solchen Anpassgeräts allein halt
nicht genügt, sondern du musst es eben auch noch einstellen können.

Was ist nun daran noch weiterhin unklar oder nicht hilfreich gewesen?

Btw., ich habe für mich nie behauptet, das nötige Grundlagenwissen
für diese Frequenzen zu besitzen.  Für mich sind die Mikrowellenbänder
auch ziemliches Neuland, und ich müsste mich in die entsprechende
Messtechnik genauso erst einarbeiten.
Gast #1583845
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Welchen NWA du nehmen magst musst du selbst rausfinden.

Ich hab in ltzter Zeit sowohl mit ZVB  ZVA von RS als auch von ENR  
PNA X von Agilent gearbeitet.
Haben beide Ihre Vor und Nachteile. Die Bedienung ist bei beiden 
manchmal etwas umständlich. Einfach ausprobieren, beim Kauf eines NWA 
sollte ein Testgerät ja kein Problem sein.

Wichtig ist das du dir über deine Bandbreite klar wirst, reichen 3 GHz, 
oder sollen es 9 GHz sein, oder gar 18? oder gar 50GHz?
Achtung, speziell bei den Analysern ab 18 GHz ist die untere 
Grenzfrequenz oftmals bei 50 MHz, das kann uU Ärger machen
Gast #1621129
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Man ganz allgemein, die Einführung in deine Vakuumkammer muss geändert 
werden!
Es gibt etliche Varianten von Koaxdurchführungen ins Vakuum, von 
Einschweißadaptern über KF- und CF-Flansche mit SMA-/BNC-/N-Steckern - 
schau mal bei www.trinos.de oder www.caburn.co.uk vorbei.
Ein solcher Aufbau wie Du ihn beschreibst ist fahrlässig! Solltest Du 
messen, fängst Du dir damit in diesem Frequenzbereich nur Mist ein; 
schlimmer noch, solltest Du senden! Dann strahlst Du mächtig dein 
(Stör-)Signal ab, was manch einem in Deiner nähe so gar nicht gefallen 
könnte!
Also besorg' dir mal besser eine ordentliche Koaxial-Durchführung.

Dein Anpassglied wirst Du dir wohl selbst bauen müssen - wenn das ganze 
statisch ist, stellt es ja auch kein Problem dar. Unter die Blechbieger 
musst Du allerdings nicht gleich gehen: Conrad oder Reichelt führen 
Weißblechgehäuse (oder, als Tipp, Alu-Spritzgussgehäuse - welche 
wesentlich schöner zu bearbeiten sind) sowie passende 
Einbau-Koaxsteckverbinder wie auch Adapter.

Wenn Du hilfe bei der Dimensionierung brauchst, müsstest Du ein paar 
mehr elektrische Parameter deines Aufbaus bekanntgeben bzw. gar selbst 
erst einmal herausfinden.

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