Hallo zusammen,
Welches von den o.g. Boards ist empfehlenswert zum Lernen?
Mir wurde ein Board empfohlen, das viel Schnickschnack hat,
damit das Interesse erhalten bleibt...
Budget erst mal nachrangig.
Danke schon mal für Tipps
Hallo,
das DE1 und DE2 Board verwendet einen CycloneII welcher nicht mehr von
der neusten Altera Quartus Version unterstützt wird. Hier muß man dann
eine ältere Quartus Version verwenden, ich bevorzuge die 11.1.sp2
Meine Probleme mit den neuen Versionen und dem CycloneII habe ich hier
beschrieben:
http://www.emb4fun.de/fpga/niosii1/index.html
Viele Grüße,
Michael
Ja Danke schon mal.
Es wird wohl eines von Terasic werden, allerdings weiß ich nicht welches
ich nehmen soll. Was ist denn der Vorteil von dem mit ARM SoC? Was kann
man mit so einem Board anstellen?
Wenn Cyclone II veraltet ist, soll ich also besser gleich Cyclone V
nehmen?
FPGA-Beginner schrieb im Beitrag #3938194:
> Wenn Cyclone II veraltet ist
Auf dem DE0 wäre ein Cyclone III. Der wird meines
Wissens auch vom neuesten Quartus unterstützt.
Ich habe ein DE1-SoC
Bin damit recht zufrieden, ich denke man kann ziemlich viel mit HPS
und FPGA machen.Ich denke der ARM kann solche Aufgaben wie Ethernet,
Benutzerinterface, Kommunikation mit den USB -Geräten etc leicht
übernehmen.
Hier ist übrigens mein Videotutorial zu De1-SoC
https://www.youtube.com/watch?v=2WUkEt4-Q7Q
Also ich habe ein DE2-115 Board. Und da ist ein Cyclone-4 drauf. Also
was aktuelleres.
Auch habe ich noch ein Xilinx Spartan-3A Board. Und das ist doch schon
eine Klasse älter.
Auf dem DE2 ist eine Menge Peripherie, mit denen man monatelang Spass
haben kann. Insbesondere Gbit-Ethernet und SDRam sind schon eine
Herausforderung, wenn man ohne Zukauf-Teilchen arbeiten möchte.
Mir gefällt auch die Altera Software besser, aber das ist wohl
Geschmackssache.
Um FPGA zu lernen, würde ich erst einmal eine CPU weglassen. Sonst ist
man doch mehr am Programmieren. Erst mal nur mit VHDL arbeiten, das übt
mehr.
Und das DE2 ist eine feine Sache. Recht teuer, bietet aber von allen
Boards am meisten.
Das DE2 hat den grössten Logikteil mit 115k LE. Dafür ist der Cyclone IV
(aka Cyclone III) schon ein eher altes Design. Das wäre für mich der
Grund, mich dagegen zu entscheiden. Wenn du allerdings kompletter
Anfänger bist, können alle diese Boards um Welten mehr als du dir
vorstellen kannst :-)
Das DE1-Soc hat noch nen ARM Cortex A9 mit drauf. Das macht es extrem
mächtig aber auch komplex. Du kannst den ARM aber einfach ignorieren und
bist dann gleich weit wie bei den anderen Boards. Du kannst dort auch
einen NiosII draufkonfigurieren wenn gewünscht. Eine Alternative zum DE1
wäre noch das SocKit, mit einem etwas grösserem FPGA+ARM
Das Cyclone V GX hat Gigabit-Transceiver dabei, die hat das DE1/DE2
nicht. Die frage ist ob du das brauchst.
Was die Grösse angeht: bei mir hat ein kompletter GPS Empfänger inkl.
NiosII in einem Cyclone IV platz und braucht ca 28k LE. Die FPGAs in
allen diesen Boards sind riesig, das ist sicher für den Anfang eher das
untergeordnete Entscheidungskriterium.
Was noch zu bedenken ist, manche dieser Boards haben einen HSMC
connector, da tust du dich ohne Platine etwas schwer. Terasic hat aber
einen HSMC-Stiftleiste konverter für relativ kleines Geld, falls du das
brauchst kann ich die Bestellnummer mal raussuchen.
Wenn es nicht unbedingt Altera sein muss, gibts auch noch das Zedboard.
Als Academic ist das Preis/Leistungs-Verhältnis ganz ordentlich. Gibt
auf jeden Fall eine Menge zu entdecken, gerade die Verbindung mit den
ARM Cores sind sehr interessant.
Danke euch für die hilfreichen Antworten.
Ich habe festgestellt, dass Xilinx ISE das Vielfache an Speicherplatz
benötigt (ca. 50GB) als Altera Quartus II (ca. 10 bis 15GB). Und da ich
ein Buch mit Bezug auf Quartus habe (von W.Kleitz), werde ich ein
Altera Board kaufen.
Mit oder ohne SoC muss ich noch entscheiden.
Ob Altera oder Xilinx is eigentlich Wurst, viel schenken die sich nicht.
Ich habe früher mit Xilinx gearbeitet und heute mit Altera (vorlieben
der jeweiligen Firma).
Wie gesagt, du kannst den SOC auch einfach kaufen und ignorieren, FPGA
und SOC funktionieren auch völlig unabhängig voneinander.
FPGA-Beginner schrieb im Beitrag #3938194:
> Wenn Cyclone II veraltet ist, soll ich also besser gleich Cyclone V> nehmen?
Musst du nicht unbedingt. Du könntest einfach die letzte Version
benutzen in dem das FPGA noch drin ist.
Hier eine Übersicht welches FPGA bis zu welcher Quartus-Version
unterstützt wird:
http://dl.altera.com/devices/> DE0
Cyclone III wird leider auch nicht mehr in den neusten Versionen
unterstützt.
Ich würde dann mal noch das DE0 nano in den Raum werfen. Es ist relativ
preiswert, hat ein mittleres Cyclone IV drauf und ist ansonsten leider
etwas spartanisch ausgestattet. Eignet sich aber gut für Experimente mit
einem Breadboard.
http://www.terasic.com.tw/cgi-bin/page/archive.pl?Language=English&CategoryNo=165&No=593
Das Cyclone V GX Starter Kit ist an sich auch recht interessant. Hat
einen Arduino Steckverbinder, HDMI und relativ viel Speicher. Dafür aber
keine Möglichkeit z.B. eine Tastatur anzuschließen... das Board ist wohl
etwas mehr auf die Transceiver ausgerichtet (-> GX).
Folgendes solltest du noch beachten: Quartus benötigt beim Übersetzen
eines Designs für die neueren Cyclones irgendwie deutlich länger als für
die Vorgänger. Das Problem scheint im Fitter zu liegen - für die Cyclone
IV+V braucht er deutlich länger als für die II+III. Das hat sich aber
bisher mit jeder neuen Version etwas verbessert. Dürfte ziemlich nerven
wenn man (gerade als Anfänger) öfters mal ein Design neu übersetzt.