Acrylglas reinigen: Wellplatte mit Klebstoffresten

Gast #6349482
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Das Problem hatte ich auch und eine Stelle zum Testen schon versaut. 
Meine Lösung braucht aber Zeit.
Habe die Acryl Scheiben in einem flachen Behälter in Rapsöl eingelegt. 
Immer mal getestet ob sich der Kleber löst. Nach 7-10 Tagen konnte ich 
alles mit einem Küchentuch runter wischen.
Ist bissel Sauerei, aber die Scheiben sind gerettet.
Moderator #6349533
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Wenn die Klebstoffreste während der langen Lagerung nicht zu hart
geworden sind, kannst du sie mit einem neuen Stück Klebeband abziehen,
da die Reste an diesem etwas besser haften als am Acrylglas. Meist muss
der Vorgang mehrere Male wiederholt werden, bis alle Reste entfernt
sind.

Das Verfahren ist maximal schonend für die Oberfläche, so dass du damit
garantiert nichts kaputt machst. Falls du damit keinen Erfolg haben
solltest (bei mir hat es immer funktioniert), kannst du immer noch zu
scharfen Lösungsmitteln greifen.
Gast #6350294
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Matti schrieb:
> Bei mir steht eine Wellplatte aus Acryl
> Womit kann ich die Platte am besten reinigen?

Mit viel Luft, Verstand und Zeit.

Ist die Acrylplatte dunkelgefärbt oder gar vollmatt, was Deinem Post gar 
nicht zu entnehmen ist, dann nimm einen Schnellöser wie Aceton und 
vereibs vorsichtig mit den Kleberesten so, daß es homogen verteilt im 
Mittel wie "gewollt" aussieht und erklärs zur geschaffenen Kunst.

Wellplatte ist ja keine Flachscheibe. Wellen nutzt man, wenn die Sicht 
völlig zweitrangig ist, keine Kameraaufnahmen vorgesehen sind und es in 
erster Linie nur auf die Lichtversorgung eines Innenraums ankommt, also 
zur indirekten Raumbeleuchtung mit Tageslicht.

Mit Geduld geht Reinigung immer, das ist die vierte Dimension der Zeit.

Geht auch mit Wärme, die die allerletzten Reste der Lösemittel im 
verfestigten Kleber an-flüssigen kann, also mit einem Haarphön, braucht 
aber wieder Erfahrung = Zeit.

Bipolares Hausfrauenzeug wie Spüli hilft nicht bei Betonkleber, d.h. 
hilft schon, aber nie zugucken, denn das braucht noch sehr viel mehr von 
der Dimension des Mega-Delta t.

Diese Zeit wurde früher Einweichen benannt oder "über Nacht" oder pl. 
"übers Wochenende" für die Nachtaktiven hier tagsüber was dasselbe 
dann dauert. Der blaue Montag war so eine Sache:

https://de.wikipedia.org/wiki/Blauer_Montag

Der Brauch geht auf Werg zurück. Werg ist eine Bildungslücke, kein 
Zwerg.

Alkohol hilft auch, damit sollen schon viele Acrylfronten von 
unliebsamen Filzstiftmarkierungen von Kiddies befreit worden sein.

Auch Petroleum kann helfen wenn genug Luft und Zeit zum Entstinken 
bereitsteht.

Aceton löst also das Problem sofort - wenns Dir nicht primär um die 
Optik geht.
Gast #6350462
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Das Thema hatten wir schon mal mit mal mit einen Taschenrechnerdisplay.

Die Lösung war. Isopropanol und eine EISSTÄBCHEN. Mit ein Alk. die Pampe 
aufweichen und mit den Eisstäbchen bei Seite schieben und die MENGE dann 
runter holen.

Eisstäbchen = Das Holzteil in einen Eis zum lutschen.  Der Grund : Das 
Material kann Feuchtigkeit ab, zerkratzt nix, und die Kante ist scharf 
genug zum Rubeln.
Gast #6350565
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Hauptsache du machst den Kleber pampig. Den Hauptjob macht eh nicht die 
Chemie sondern das Eisstäbchen (oder ähnliches Holz). Du kannst die 
Pampe nicht abwischen. Du musst sie sanft runter kratzen/schieben.
Und dann aufnehmen.

Und gegen verkratzen hilft halt Holz mit 90 Grad Kante.
Gast #6351209
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Salatöl und viel Zeit/Geduld haben schon oft Klebstoffreste aufgeweicht.

Aber Vorsicht mit öligen Putzlappen Selbstentzündungsgefahr bei genügend 
Sauerstoff. Deswegen luftdicht lagern oder gleich verbrennen.
Gast #6351218
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Joachim B. schrieb:
> das denke ich auch nur warum wurde die blind?

Weil das Zeug Mirkolöcher in das Display gefressen hat. Schau das mal 
unter 1000 facher Vergrößerung an. Du hast sie nur hinterher wieder 
aufgefüllt. Ist die selbe Technik mit den man Kratzer weg poliert. Man 
schmiert die Risse zu.

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