Guten Morgen
Ich habe mir zu früher Stunde ein neues Projekt überlegt. Als Kern
dachte ich mir, werde ich die Steckdose (230V) als Signalleitung
verwenden. Um von meinem oberen Stockwerk zum unteren ein Signal für z.B
eine Led zu senden. Ich habe aber leider nichts im Internet gefunden.
Kann mir jemand einen passenden Suchbegriff geben oder allenfalls ein
Tipp? Hat schon jemand mit den Netzleitungen herumgespielt?
Freundlich Grüsse
Cora Manler
Morgen ...
ich nehme an, dass du von Elektrik/Elektronik nicht viel Ahnung hast.
Wenn dem so ist dann gibts nur eins: Finger weg von 230V!!!!!
Als Laie an Netzleitungen "herumzuspielen" kann schnell böse ausgehen.
Weshalb willst du eigentlich vom oberen Stockwerk aus im unteren
Stockwerk eine Led schalten?
Wenns nur darum geht jemandem ein Signal zu geben dann wären diese
kleinen
CB-Funkgeräte doch noch besser.
> Ich habe aber leider nichts im Internet gefunden.>Kann mir jemand einen passenden Suchbegriff geben oder allenfalls ein>Tipp? Hat schon jemand mit den Netzleitungen herumgespielt?
Dazu gibt's einen Riesen-Thread mit Links
Beitrag "Prototyp: Low-Cost Powerline Hausbus mit AVR"
Aber wie Reinhard schon sagte: Nix für Anfänger.
Diese Technik nennt sich powerline und die Ein- und Auskoppelelemente
natürlich dazu passend powerline modem.
Vom Selbstbau solcher Teile durch Nicht-Fachleute ist wegen des Risikos
einer Spannungsverschleppung unbedingt abzuraten.
Es traut sich ja noch nicht mal jemand, dafür Bausätze anzubieten.
@Cora
ist dir fad oder warum willst du sowas neu erfinden?
geh zum Computer-Großmarkt deiner Wahl, und kauf dir so ein Teil billig
(unter 40 EUR), z.B.
http://www.snogard.de/index.php?kategorieId=103&artikelId=NETSTRALL5601
Möglicherweise mußt du am Zähler noch einen Phasenkoppler einbauen
(lassen), wenns Übertragungsprobleme gibt.
> Ulrich Radig weiß auch, was er macht....
Zitat Radig: "Meine Leidenschaft zur Elektronik begann im Alter von
sieben Jahren nach einem Unfall mit einer Steckdose." :)
@ Travel Rec.
>Ulrich Radig weiß auch, was er macht und spricht eindeutige Warnungen>auf seiner Seite aus...JEDER der mit Netzspannung arbeitet bzw. vorhat damit zu arbeiten
sollte wissen was man macht!
@ Jörg S.
> Ulrich Radig weiß auch, was er macht....>>Zitat Radig: "Meine Leidenschaft zur Elektronik begann im Alter von>>sieben Jahren nach einem Unfall mit einer Steckdose." :)
meine auch, aber erst mit 13 :-)
bei anfängern mit solchen niedrigen netzspannungen g kann der aufbau
alleine aber der test immer mit einer zweiten person an der seite
gemacht werden,... ulrichs modem hat auch einen sehr schönen
kostenfaktor von nur 14 eur,-
frage 1:
welche protokolle bzw codierungen werden gerne benutzt? d.h.: gibt es
standarts (z.b. 1 wire? +vt100, manchester?),.. die in der industrie
verwendet werden,.
frage 2:
welche uC sind in der lage 1Gbit zu verarbeiten ?
momentan sind wohl bis zu 200mbit über PL möglich (host to host)
grüüße
Wegstabenverbuchsler wrote:
> geh zum Computer-Großmarkt deiner Wahl, und kauf dir so ein Teil billig> (unter 40 EUR), z.B.>> http://www.snogard.de/index.php?kategorieId=103&artikelId=NETSTRALL5601>> Möglicherweise mußt du am Zähler noch einen Phasenkoppler einbauen> (lassen), wenns Übertragungsprobleme gibt.
Der Nachbar freut sich dann über Rauschen und Knattern mit S9+40dB quer
über die gesamte Kurzwelle und der Betreiber dieses Schrotts darf dann
den Meßeinsatz der BNetzA bezahlen. Diese Teile stören Rundfunk und
Amateurfunk auf eine Entfernung bis zu 400m!
Gruss
Jadeclaw.
> und der Betreiber dieses Schrotts darf dann> den Meßeinsatz der BNetzA bezahlen. Diese Teile stören Rundfunk und> Amateurfunk auf eine Entfernung bis zu 400m!
Kaum zu glauben, dass ein ungeprüftes Gerät vertrieben wird, oder? Auf
dem Ding pappt bestimmt der Bundesadler, will heißen, Profis haben
gesagt, es störe nicht. Wenn du mir die BNetzA schicken würdest, kannst
du die fein selber bezahlen.
Thomas wrote:
> Kaum zu glauben, dass ein ungeprüftes Gerät vertrieben wird, oder? Auf> dem Ding pappt bestimmt der Bundesadler, will heißen, Profis haben> gesagt, es störe nicht. Wenn du mir die BNetzA schicken würdest, kannst> du die fein selber bezahlen.
Bundesadler ist nicht, da klebt der Hersteller nur ein CE-Pickerl drauf
und das war es. Falls die Dinger überhaupt jemals ein EMV-Labor von
innen gesehen haben. Dazu kommt, dass die Störstrahlung extrem von der
Hausverkabelung abhängt, sprich: Im Labor werden die Störstrahlgrenzen
so gerade noch im Leerlaufbetrieb eingehalten, unter Vollast an einer
normalen Hausverkabelung stört der Müll die ganze Nachbarschaft. Und ob
die verkauften Seriengeräte technisch dem Prüfling entsprechen, das ist
noch die Frage.
Noch'n Link:
http://www.darc.de/aktuell/plc/
Es gibt nur eine vernünftige Anwendung für diese Dinger:
Umbauen für die Anwendung im 23cm-Band:
http://www.oe5.oevsv.at/basteln_js/technik/modifikationen/handelsware/HighSpeedPR_PLC.pdf
Gruss
Jadeclaw.