Temperatursensor gesucht

Gast
Backen bei -40 GradC.

Aha, Speiseeis backen.

Der 0-10V/20mA Ausgang macht die Sache teuer.

Der hier hat +/-0.2K und ist schon teuer:

http://www.fuehlersysteme.de/temperatur/temperaturmessumformer/pt100-temperatur-messumformer-0-10v-4-20ma.html

Der hier 0.1K oder 0.1%, unten wird aber von 0.2K geredet:

http://www.omniinstruments.co.uk/products/product/moredetails/mst110.id1430.html

Die 0.2K liegen wohl daran, daß selbst 1/3 DIN B genaue
Pt100 Sensoren um knapp mehr als 0.1K abweichen und auch 1/10 DIN B bei 
100 GradC nicht 0.1 GradC genau sind.
Gast
Man könnte auch -40° bis +75°C  als Messbereich nehmen. (auf den kommts 
an, 100°C währe nice2have ist aber nicht nötig).

Ja es wird ja nicht drin gebacken im Nahrungsmittelsinne sondern 
vulkanisiert. Im Prinzip schau ich in diesem "Backofen" wie sich meine 
Komponentenmischung  in dem Messbereich verhält (Sprödigkeit etc.).

Was ist eigentlich mit dem 0,1"K" gemeint bzw. wie wird das 
interpretiert?

Ich kann auch die Vorschaltung des 0-10V / 0-20mA  abmontieren und hab 
dann nur den 0 bis 3,3V ADC Eingang des Prozessors. Würde man es dann so 
günstiger hinbekommen?
Gast
wobei ich noch anmerken möchte, das der Preis eigentlich nicht so die 
große Rolle spielt. Die Genauigkeit daher, weil ich wirklich genau 
bestimmen muss wan bspw. der Kunststoffspröde wird oder ausdünstet.
klosi schrieb:
> Ja aber wieso spricht man bei der Genauigkeit von Kelvin und nicht
> Celsius wenn doch der Temperaturbereich auch in Celsius angegeben wurde.


Weil in den ganzen Naturwissenschaften Temperaturen grundsätzlich immer 
in Kelvin angegeben werden.

Ist aber hier wurscht, da 1K Differenz gleichbedeutend mit 1°C Differenz 
ist.
Frank O. schrieb:
> Karl Heinz Buchegger schrieb:
>> Ist aber hier wurscht, da 1K Differenz gleichbedeutend mit 1°C Differenz
>> ist.
> Verstehe ich nicht. Wenn doch 1 Grad Celsius irgendwas um die 273 Kelvin
> ist, muss dann nicht der 273 Teil davon genommen werden? Also 1/273.
> Aber beim nachrechnen kommt mir das auch "sehr genau" vor.
> Kannst du das mal erklären?

Nur der 0-Punkt der Kelvin Skala ist ein anderer.
Die Abstände zwischen den Strichen auf einer Kelvin-Skala und einer 
Celsius Skala sind die gleichen.
1° Kelvin Temperaturdifferenz ist dieselbe Temperaturdifferenz, die auch 
1 ° Celsius darstellt. Nicht aber zum Beispiel 1° Farenheit.
Gast
> Noch Mal: 0,1K Genauigkeit sind in diesem Fall ein Schmarrn

Yep. Das faengt schon damit an das der 'Garraum' vermutlich 
Temperaturunterschiede von 1-2Grad haben wird, je nachdem wo man den 
Sensor denn nun positioniert.
Oh..und dann muss man auch auf die 0.1K erstmal regeln koennen. Das geht 
auch nicht einfach so...

Olaf
Gast
Die Anforderung +-0.1K ist nicht unüblich, da ansonsten nicht vernünftig 
festgestellt werden kann, ob z.B. die Regelung funktioniert. Stichwort: 
Test accuracy Ratio. Gefordert sind meistens 1:4 bis 1:10!
Sensoren meist PTxy. Kalibriert werden muss dann trotzdem.
Walter S. schrieb:

> Noch Mal: 0,1K Genauigkeit sind in diesem Fall ein Schmarrn

Da es diesen TSIC-Sensor zu moderaten Preisen gibt, kann es ja nicht
schaden, ihn einzubauen. Das man trotzdem keine Genauigkeit von 0,1K
erreicht, dürfte jedem Klar sein, der sich schon mal etwas intensiver
mit Temperaturmessungen beschäftigt hat. Der Vorteil eines solchen
Sensors ist, das die Schaltung kaum Einfluss auf die Genauigkeit hat.
Gruss
Harald
> Nur der 0-Punkt der Kelvin Skala ist ein anderer.
> Die Abstände zwischen den Strichen auf einer Kelvin-Skala und einer
> Celsius Skala sind die gleichen.
> 1° Kelvin Temperaturdifferenz ist dieselbe Temperaturdifferenz, die auch
> 1 ° Celsius darstellt. Nicht aber zum Beispiel 1° Farenheit.

Danke! Wieder ein bisschen mehr gelernt.:-)
Gast
>Mhh jemand der Kunststoffe backt,0,1K fordert und nicht weis was das
>heißt?
>Wie erreichst du eine homogene Temperaturverteilung?

Ich weiß doch wohl noch was ein Kelvin ist. Was ich nicht wusste ist, 
wie man diese Messungenauigkeit von 0,1K die gefordert ist spezifiziert!

der Kunststoff der gebacken wird (gebacken = 2 Kunststoffe werden bei 
einem bestimmten Unterdruck in eine kleine Dichtungsringähnliche Form 
gelassen) wird nach dem aushärten mittels einer Nebenkammer gekühlt oder 
mit einer Folienheizung erhitzt.

Es wird nicht die Raumtemperatur gemessen sondern der Fühler wird auf 
eine Stelle gelegt. Die Kunststofftemperatur an diesem Messpunkt ist die 
wichtige Messgröße. Der Fühler ist nicht einfach mitten im Raum.

Aber ich suche immer noch nach einem Sensor mit dieser MEssungenauigkeit 
von 0,1K.

Das System wird sobald es fertigstellt ist, einkalibriert. Fazu wird es 
an ein Institut gesendet, ist also schon bedacht.

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