+/-5% find ich bei Temperaturangaben immer witzig. Prozentual nach
Zahlenwert oder Temperatur vom absoluten Nullpunkt aus ? Und warum nicht
mit Fahrenheit messen ?
Allerdings sind 5% nicht besonders anspruchsvoll, das bekommt man schon
mit Bimetall-Zweipunktregelung hin, wenn Heizleistung, Wärmeverlust und
Wärmeträgheit zusammenpassen.
d=3mm klingt wie eine Lötkolbenspitze, also einfach in einen Lötkolben
stecken :-) oder mit dem üblichen NiCr-Draht umwickeln (falls Korrosion
kein Thema ist, kann man auch Eisendraht nehmen).
Als TempSensor tun es viele, nur Halbleitersensoren sind eher für
niedrigere Temperaturen (es gibt aber auch welche bis 300 GradC). Ich
würde ein Pt100 nehmen, weil das austauschbar ist, oder ein K-Type
Thermoelement (das ist noch kleiner), aber letztlich gibt es auch NTCs
die das messen können.
Dein Probnlem ist also eher, wie man regelt, ohne Überschwinger. Falls
du NICHT in der Lage bist, die Heizleistung, den Wärmeverlust (welcher
Wärmewiderstand zur Umgebung) und die Geschwindigkeit des Aufheizens
auszurechnen sondern nach viel bringt viel vorgehst (und danach sieht es
bei deinen Kenntnissen asu) dann kann es sinnvoll seine, einen
PID-Regler mit einstellbaren P I D Kennwerten und 230V Analogausgang zu
verwenden. Dann weisst du wenigstens, daß du es einstellen kannst.