Dirk L. schrieb:> Es gibt doch bedruckbare Schrumpfschläuche
Die muß man aber vorher drauf schieben, bevor man diese anschließt.
Schau mal bei SES nach, die haben recht gute Produkte:
https://www.ses-sterling.com/Catalogue.html?pdf=b12_01.pdf
Ich hatte mal vor einigen Jahren welche für die Beschriftung eines
Messemusters gekauft.
Ich hab jetzt nicht in deine Links geguckt.
Ich fand jedenfalls Kabelbinder mit Beschriftungsflaeche am besten.
Mit Tuschefueller beschriften, Tesa drueber, fertig.
> Hat jemand Erfahrungen mit ... Dymo-Aufkleber
fallen nach einiger Zeit einfach ab, und liegen dann im Dutzend auf dem
Boden.
Ich habe auch schon brauchbare Systeme/Materialien gesehen.
Aber leider keine Namen per parat.
Kennzeichnend fuer die war ein extrem duennes und elastisches Material.
Man sollte auch nicht auf den Gedanken kommen, die Tusche durch
einen Permanentmarkerstift zu ersetzen. Deren "Tinten" ziehen
in das Material ein und man irgendwann nur noch eine unleserliche
schwarze Klecksschrift.
Dymo und dann mit transparentem Schrumpfschlauch festziehen. Dazu muss
der allerdings schon vorher auf dem Kabel sein.
Es gibt tolle Sachen von Weißmüller wo man Schilder bedruckt, die Farbe
wird eingebrannt und das dann mit Kabelbinder befestigt.
> Kabelmarkierer
Ja die guten "Leitungsbezeichnungshuelsen" habe ich bereits verdraengt.
Da gab es nicht nur Zahlen, sondern das ganze Alphabet.
Nur, ueber ein Netzwerkkabel haette man die auch nicht bekommen.
Die waren mehr so fuer "Steuerleitungen" gedacht.
Cartman schrieb:>> Kabelmarkierer>> Ja die guten "Leitungsbezeichnungshuelsen" habe ich bereits verdraengt.> Da gab es nicht nur Zahlen, sondern das ganze Alphabet.> Nur, ueber ein Netzwerkkabel haette man die auch nicht bekommen.> Die waren mehr so fuer "Steuerleitungen" gedacht.
Wir nehmen die zum markieren von Koaxkabeln mit 7mm Durchmesser.
Die sollten auch auf Netzwerkkabel passen.
Oliver S. schrieb:> Dazu muss der allerdings schon vorher auf dem Kabel sein.
Man kann den Schrumpfschlauch doch der Länge nach durchschneiden
und anschliessend wieder zusammenkleben. :-)
Frage an die Allgemeinheit:
Wem ist es noch nie passiert, vergessen zu haben, Stecker oder
Schrumpfschlauch vor dem Verlöten aufs Kabel zu schieben?
Was ich über viele Jahre gemacht habe:
Beschriftung auf normales Dymo-Schild gedruckt und auf das Kabel
geklebt, dann nochmal 1-2 Lagen Tesafilm komplett um das Kabel rum an
der Stelle wo die Etikette sitzt. Wenn die Beschriftungen kurz sind,
geht das sogar mit der Tesafilm Standardbreite.
Ich habe so z.B. Netzwerk-und Stromkabel an Servern beschriftet, das hat
über die komplette Lebenszeit dieser "Installation" gehalten - >10 Jahre
bei Temperaturen um die 25..30 Grad ("Heisse Seite" von Servern).
Die Etiketten, die faule "schlaue" Kollegen nur mit Dymos ohne Tesa
gemacht haben sind alle abgefallen nach kurzer Zeit.
> Die sollten auch auf Netzwerkkabel passen.
Du muesstest trotzdem Uri Geller heissen, um sie ueber den
STECKER zu bekommen :).
Und weil es hier scheinbar viele Fans von Cat7 gibt,
da wird es mit 7 mm auch schon sehr knapp.
Ich kenne sie ausserdem nur als teilbare "weisse Wurst"
mit VPE von 10000 Stueck.
Nicht jeder will sich 360000 von diesen Huelsen ins Lager legen.
Alles was irgendwie an Kabel, um Kabel herum, etc. gepappt wird,
ist ausserdem m.E. viel zu klein. Zumindest gegenueber Kabelbindern
mit Beschriftungsfeld.
Man koennte auch die Gusche mal
> zusammenkleben
Markus M. schrieb:> dann nochmal 1-2 Lagen Tesafilm komplett um das Kabel rum an> der Stelle wo die Etikette sitzt.
Tesafilm altert und fällt irgendwann ab. Es mag andere transparente
Klebebänder geben, aber gerade Tesafilm ist ungeeignet.
Oliver S. schrieb:> Es gibt tolle Sachen von Weißmüller wo man Schilder bedruckt, die Farbe> wird eingebrann
Weidmüller meinst du, denke ich. Nein, das ist ein stink normaler
Tintendruck. Für die Schilder braucht man allerdings einen
Spezialdrucker, der unfassbar teuer ist, obwohl er auch nicht mehr kann,
als der 100 Euro Epson.
@TO: Nimm doch sowas:
https://www.amazon.de/Wentronic-Kabelbinder-mit-Beschriftungsfeld-St%C3%BCck/dp/B00CU8NIBS
Stift würde ich entweder einen Lack-Edding nehmen, oder, falls es
mechanisch unbeansprucht ist, einen gut deckenden Bleistift. Man kann
auch Dymo-Etiketten draufkleben, aber die leben auch nicht ewig und
fallen dann irgendwann mal ab, wenn der Klebstoff durchgehärtet ist. Mit
UV-Exposition sogar ziemlich schnell.
Martin S. schrieb:> Weidmüller meinst du, denke ich. Nein, das ist ein stink normaler> Tintendruck. Für die Schilder braucht man allerdings einen
Ja, genau! Paar Jahre her dass ich damit zu schaffen hatte.
https://www.weidmueller.de/de/produkte/werkstatt_zubehoer/drucker/printjet_connect.jsp
So ein Modell war das, da wird das Schildchen unter einem Hitzestrahler
durchgeschoben und die Tinte soll länger halten.
Für zu Hause natürlich vollkommen overkill.
Aber manchmal kennt man einen der sowas in der Firma hat und das für
kleines Geld das mit durchschieben kann.
Cartman schrieb:> Du muesstest trotzdem Uri Geller heissen, um sie ueber den> STECKER zu bekommen :).
Die Beschriftungstüllen sind nicht geschlossen.
Sie werden auf einen "Schuhlöffel" aufgefädelt
und damit nachträglich auf das Kabel aufgeclipst.
Einfach mal "Schnapptülle Koaxkabel" eingeben und die Google-Bildersuche
bemühen.
So eine
> "Schnapptülle Koaxkabel"
ist ja doch etwas komplexer als eine "Leitungsbezeihnungshuelse"
die ich vor Augen hatte. Danke fuer den Tipp.
Bei den mit Tusche beschrifteten Kabelbinderschildchen schadet
es im uebrigen nicht, wenn der Tesafilm "irgendwann" abfaellt.
Man kann auch einfach mit entsprechenden Markern direkt auf's Kabel oder
die Leitung schreiben. Diese Marker gibt es in schwarz oder weiß und
anderen Farben.
Für Beschriftungen im Datacenter verwende ich Niimbot Labels.
Handlicher Drucker, clevere Labels in diversen Farben.
Die Labels sind gross, flexibel und lassen sich beidseitig beschriften.
Haben schon etliche Varianten mit Kabelbindern, Hülsen, Speziallabels
etc probiert. Niimbot ist das einzige Produkt welches bisher überlebt
hat.
Falls es gedruckte Labels sein müssen, kann man auch einfach mit einem
transparenten Klebeband zwei mal um die Leitung / Kabel rumgehen, dann
geht da auch nichts mehr ab.
Man muss halt einfach mal unterscheiden ob man eine Industrie- oder
Bahnanlage hat oder einfach etwas daheim.
Und ja es gibt tolle Lösungen, aber die Kosten!
Markus M. schrieb:> Die Etiketten, die faule "schlaue" Kollegen nur mit Dymos ohne Tesa> gemacht haben sind alle abgefallen nach kurzer Zeit.
Wir haben in der Firma für die Dymo-9mm-Etiketten passende
Schutzstreifen, in die man die Etiketten einfach reinschiebt. Dann
mittels Seitenschneider oder passender Zange Löcher rein, Kabelbinder
durch und am Kabel festmachen. Hält soweit ganz brauchbar.
den Dymo Rhino 4200 benutze ich auch und mit den Vinylbändern in
Industrieausführung hat sich da bisher nix gelöst. Die Rhinos können
"Wraps" oder Fähnchen ausdrucken, je nach Geschmack und es hält. Die
Standardbänder funktionieren da nicht, Die fallen tatsächlich bald ab.
Kabelbinder mit Beschriftungsfeld beschrifte ich mit einem Laser. Ist
aber aufwändiger weil sich das helle Material nicht direkt lasern lässt.
Wenn man aber das Schildchen vorher mit einem schwarzen Edding einfärbt,
kann man prima lasern und anschliessend die Farbe mit Spiritus
entfernen.
Kommt immer darauf an, wie professionell die Beschriftung aussehen soll.
Von Edding Fineliner bei hellen Kabeln angefangen (macht man
hauptsächlich beim Kabel ziehen und beim Anklemmen in der Verteilung
zuordnen können, dann gibt es Kabelbinder mit angespritzten
Beschriftungsfeld, bedruckbare Schrumpfschläuche wurden schon
angesprochen. Dann gibt es Bögen mit streifenförmigen transparenten
Aufklebern mit weißem Beschriftungsfeld. Die tüdelt man um das Kabel
drumherum. Der transparente Teil wird dann über das weiße
Beschriftungsfeld drüber geklebt und schützt es so. Dann gibt es noch so
Koffer mit Schilderträgern, die Befestigungsösen für Kabelbinder haben.
Auf die Schilderträger werden mit Einzelbuchstaben/Zahlen bedruckte
Ringe aufgefädelt. Das Ganze ähnelt im Aussehen Freundschaftsarmbändern.
Für Einzeladern gibt es zum Auffädeln ein ähnliches System mit kleineren
Ringen.
Ich verwende ein Brother P-touch H110 mit FX(Flexi-Tapes) Bändern
https://www.brother.de/-/media/pdf/de/technische-daten-tze-hge-schriftbaender.pdf
Die FX Bänder sind extra dafür gemacht als Fänchen verklebt zu werden
oder bei dickeren Kabel direkt auf das Kabel. Bisher haben alle gehalten
die ich verarbeitet habe (ca. 1-2 Jahre her). Das H110 hat auch eine
Fänchen Funktion mit Mittelmarkierung.
!Achtung die normalen Bänder eigenen sich für den Zweck nicht, die
Springen auch auf nach gewisser Zeit.
Mit Beschriften per Stiften habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht,
irgendwan verbleicht das oder es gibt chemische Reaktionen mit den
Weichmachern in Kabel und es verschwimmt.
KAuf bitte KEIN Dymo, das sind Verbrecher die in ihre Bänder seit
neuestem DRM drin haben damit man keine anderen Bänder mehr nutzen
kann...
https://www.youtube.com/watch?v=hwggIw2HQuQhttps://www.youtube.com/watch?v=xzSDJRC0F6c
Privat und auf der Arbeit haben sich zwei Varianten etabliert, nutzen
dort z.B. den Brother PT-H500 Label-Drucker
- Entweder direkt beruckbaren Schrumpfschlauch holen. Das ist
erstaunlich rubust, haben noch von keinem den Druck unleserlich bekommen
- Ansonsten auf ganz normale Labels drucken. Das dann in Längsrichtung
auf das Kabel kleben, also kein Fähnchen basteln. Darüber kommt dann
noch transparenter Schrumpfschlauch
Andreas M. schrieb:> Soweit zieht sich kein Schrumpfschlauch zusammen.
Kommt auf den Stecker und das Kabel an! Es gibt auch Schrumpfschläuche
mit Schrumpfverhältnis 3:1 und mehr
Guest schrieb:> Für Beschriftungen im Datacenter verwende ich Niimbot Labels.> Handlicher Drucker, clevere Labels in diversen Farben.> Die Labels sind gross, flexibel und lassen sich beidseitig beschriften.>> Haben schon etliche Varianten mit Kabelbindern, Hülsen, Speziallabels> etc probiert. Niimbot ist das einzige Produkt welches bisher überlebt> hat.
FYI
https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/d/niimbot-etikettenbaender-590875755
MiWi schrieb:> Guest schrieb:>>> Für Beschriftungen im Datacenter verwende ich Niimbot Labels.>> Handlicher Drucker, clevere Labels in diversen Farben.>> Die Labels sind gross, flexibel und lassen sich beidseitig beschriften.>> Haben schon etliche Varianten mit Kabelbindern, Hülsen, Speziallabels>> etc probiert. Niimbot ist das einzige Produkt welches bisher überlebt>> hat.>> FYI> https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/d/niimbot-etikettenbaender-590875755
Das sind nicht die richtigen Labels, es gibt spezielle für Kabel. Diese
haben eine Fahne um um das Kabrl zu schlingen und eine vorperforierten
Teil für die Beschriftung
Stone schrieb:> Die FX Bänder sind extra dafür gemacht als Fänchen verklebt zu werden> oder bei dickeren Kabel direkt auf das Kabel.
Die Brother FX Bänder kann ich auch empfehlen - egal mit welchem Brother
Drucker.
Bei uns in den Serverräumen seit vielen Jahren in Benutzung und bisher
sind nur die Fähnchen von Standardbändern der Kollegen die zu faul waren
das Band zu wechseln je abgefallen...
chris schrieb:> Kommt auf den Stecker und das Kabel an! Es gibt auch Schrumpfschläuche> mit Schrumpfverhältnis 3:1 und mehr
Hatte in den 90ern einen Abteilungsleiter der meinte die könnte man
längs aufschneiden, die schrumpfen doch dann trotzem noch etwas.