Hallo, Ich möchte ein Galvanometer mit einem µC steuern. Der Spannungseingang für die Elektronik des Galvos ist +-5V aber der µC gibt nur 0-5V raus. Würde das mit einem DC/DC Konverter funktionieren? Habe bei Reichelt den gefunden: TMA 0505D Danke, Jürgen
Ja und nein. Jürgen S. schrieb: > Der Spannungseingang > für die Elektronik des Galvos ist +-5V Du meinst damit vermutlich eine analoge Steuer-Spannung zwischen -5 und +5V. Der DCDC Wandler erzeugt dir 2 feste Spannungen (+5V/-5V) aus der Versorgungsspannung 5V..9V. D.h. mit diesem Wandler erzeugst du dir erstmal eine geregelte positive (5V), und eine negative (-5V) Versorgungsspannung. Dann benötigst du noch eine entsprechende Op-Amp Schaltung (die du mit den -5V/+5V versorgst), um den Analogausgang deines uC (0..5V) auf den Bereich -5..+5V zu bringen. Hast du ein Datenblatt zu dem Galvo?
Gast
#4726666
Wieviel Strom brauchst du denn ? Ein Galvanometer wird nicht viel brauchen. Evtl. kannst du das Galvanometer an 2 Portpins hängen die als Push/Pull im Gegentakt als H-Brücke laufen. Evtl. noch mit einem RC-Filter.
Gast
#4726671
Jürgen S. schrieb: > Würde das mit einem DC/DC Konverter funktionieren? Nein, das macht man mit einem Operationsverstärker, der benötigt seinerseits aber konstante +/-5V als Versorungsspannung, dazu taugt dann der DC/DC Spannungswandler der aus +5V weitere 5V macht, bei der man den Plzspol an Masse anschliesst, damit der Minusanschluss -5V liefert.
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Gast
#4726787
Betreibe den µC mit 5 V und klemme das Galvanometer an zwei Port-Pins X und Y: Ist X = LO und Y = HI, hast du zwischen den Port-Pins +5 V, wechselst du auf X = HI und Y = LO, hast du zwischen den Port-Pins -5 V. Nun befasse dich mal mit PWM: Ist X = LO und Y in 256 Zeiteinheiten nur zu 0 bis 256 Zeiteinheiten auf HI (sonst LO), liegen am Galvonometer 0...5 V in 256 Stufen (Step = 19,5 mV) an. Ist X = HI und Y in 256 Zeiteinheiten nur zu 0 bis 256 Zeiteinheiten auf LO (sonst HI), liegen am Galvonometer 0...-5 V in 256 Stufen (Step = -19,5 mV) an. Wenn die Auflösung (19,5 mV) nicht reicht, kannst du auch eine 16-Bit-PWM nehmen, damit kommst du auf einen Step von 76,3 µV. Mit einem OPV kannst du das höchstens noch durch Filterung besser für das Galvanometer aufbereiten. Sollte bei passender PWM-Frequenz und einem klassischem (oder entsprechend nachgebildetem) Galvanometer überflüssig sein.
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