Hallo,
die Suche hat mir leider keinen Treffer der weiterhalf gebracht. Ich
habe hier ein Gerät, das hat als Ausgang leider nur einen NPN
Transistor, da ist der Emitter auf Masse, der Kollektor ist als Buchse
herrausgeführt. D.h. wenn geschaltet wird, schaltet die Masse durch.
Bisher betreibe ich daran ein Relais gegen Plus. Leider ist wegen sehr
hoher Schaltfrequenz das Relais sehr schnell verschlissen und macht auch
viel geklapper.
Kann ich denn mit der durchgeschalteten Masse irgendwie einen Transistor
ansteuern der mir dann meine Gleichspannungslast schaltet? Leider komme
ich damit nicht so ganz klar, denn die Basis eines Transistor benötigt
zum Schalten ja eine positive Spannung.
Grüße Basti
Bastler0815 schrieb:> Kann ich denn mit der durchgeschalteten Masse irgendwie einen Transistor> ansteuern der mir dann meine Gleichspannungslast schaltet? Leider komme> ich damit nicht so ganz klar, denn die Basis eines Transistor benötigt> zum Schalten ja eine positive Spannung.
Du brauchst einen PNP-Transistor, mit dem Emitter an plus, die Basis
(über Vorwiderstand) an den Ausgang der Baugruppe.
mfG ingo
Das mit einem PNP Transistor habe ich schon probiert. Aber leider ist
der an der Schaltung immer durchgeschaltet da scheinbar das Potential
selbst wenn die Baugruppe nicht geschaltet hat doch zu gering ist.
Schalten will ich 14V mit dem Transistor an dieser Baugruppe.
PNP Transistor, Emitter an 14V, Kollektor am Eingang des Gerätes was
geschaltet wird mit 14V, die Basis über 560 Ohm am den offenen Kollektor
des NPN der steuernden Baugruppe wo der Emitter an Masse liegt. Dann ist
der PNP permanent durchgeschaltet.
Wenn das:
PNP
+14 V ---------- E C -------------- Last
|
| B
--- R ------|
|
|
R
|
|
--------------------- Kollektor von Buchse
Gerät xy unbekannt
------------------ GND ----------------
nicht geht, hast Du vergessen die Massen von den 14 V und Deinem
steuernden Gerät zu verbinden, oder Deine Beschreibung der Gegebenheiten
ist nicht korrekt.
Jan schrieb:> Basis des PNP muss mit Pullup an die 14V!! Sonst wird das nix
Wie gross wähle ich dem Pullup damit das gut funktioniert? Schaltfolge
maximal 4 Hz. Das ist das Problem. Ich habe an der Basis des PNP keinen
Pullup!
Mit den Infos kann dir bisher keiner eine sichere Angabe machen.
Was für eine Last willst du den schalten (wichtig ist deren Widerstand)?
Wenn wir das wissen, dann wählen wir den Transistor aus. Und wenn dieser
klar ist, dann bestimmen wir die beiden Widerstände - den
Basisvorwiderstand und den Pullup.
Die 4 Hz sind auf jeden Fall kein Problem.
>Basis des PNP muss mit Pullup an die 14V!! Sonst wird das nix
Richtig! Der Leckstrom des NPN darf nicht durch die Basis des PNP
fließen, sondern muß sich am Pull-up abreagieren.
Also, Bastler4711, erzähl mal, was für ein Laststrom durch den PNP
fließen soll.
Hey Leute,
sry, muss den Thread mal reaktivieren da er zu meiner Problematik passt.
Habe folgende Schaltung aufgebaut:
http://www.huebsch-gemacht.de/elektronik/zaehler/
Funktioniert auch.
Jetzt sollen die 7 Segment Anzeigen getauscht werden.
Bestellt und bekommen habe ich diese:
http://www.ebay.de/itm/310670982834?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649http://www.ebay.de/itm/310669598835?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649
Demnach benötige ich 5V, 9V und 12V als Versorgung.
Das soll über Spannungsregler der 78XX Serie reasiliert werden.
Eingangsspannung ca 15V
Nun zum Problem:
Die Segmente werden über die ICs 74LS247 gegen Masse geschaltet. Das
geht ja auch mit den mini Segmenten.
Wie ändere ich nun die Schaltung so ab, dass ich auch meine großen
Anzeigen betreiben kann.
wahrscheinlich über PNP und Pullup, aber wie genau? wie berechnet man
die Teile??
Gruß und Danke
Hugo Wert schrieb:> sry, muss den Thread mal reaktivieren da er zu meiner Problematik passt.
Verd%&$#@!
Wieder reingefallen...
Fang bitt das nächste mal einen neuen Thread an und verlinke den
Ursprungsthread, wenn er passt. Dann muss ich nicht wieder einen drei
Jahre alten Thread durchlesen, um zu sehen, dass eine komplett andere
Frage hinten angehängt ist.
Zu deiner Frage: male mal eine Schaltplanskizze, wie du dir das
vorstellen könntest, und poste die. Dann haben wir was zum drüber
diskutieren.
Die ebay-LEDs haben doch eine gemeinsame Anode. Was willst du dann mit
PNP Transistoren?
> Demnach benötige ich 5V, 9V und 12V als Versorgung.
Ich kann diese Logik nicht nachvollziehen...
Lothar Miller schrieb:> male mal eine Schaltplanskizze, wie du dir das> vorstellen könntest
ich kanns mir ja leider nicht vorstellen.
Der aktuelle Schaltplan ist ja oben verlinkt.
Die Segmente haben gemeinsame Anode und der Strom fließt in die 74LS247
Lothar Miller schrieb:> Die ebay-LEDs haben doch eine gemeinsame Anode.
Ja, dachte dass muss schon gleich sein, also alte und neue mit
gemeinsamer Anode.
Lothar Miller schrieb:> Was willst du dann mit> PNP Transistoren?
muss ja irgendwie den Strom Richtung 74LS247 begrenzen, ist das mit PNP
nicht der richtige Weg?
Lothar Miller schrieb:> Demnach benötige ich 5V, 9V und 12V als Versorgung.
5V für die Grundschaltung, 9V für die roten Anzeigen, 12V für die blauen
nach meinem Verständnis würde ich es in etwa so machen.
Schwarz = aktuelle Schaltung.
Rot = neu
statt einzelne Transistoren würde ich ULN2803 ICs verwenden.
Wahrscheinlich ist der Weg viel zu umständlich....
>Wahrscheinlich ist der Weg viel zu umständlich....
Nein, dieser Weg (Schaltplan) ist totaler Unfug.
Am Ausgang des HC14 hast Du maximal 5 Volt (eher etwas weniger). Damit
erhält die Basis der Transistoren nie mehr als 5 Volt, und die LED
(Vorwiderstand vergessen?????) sieht nie mehr als etwa 4,3 Volt. Über
der Emitter-Collector-Strecke liegen 12V-4,3V an, je nach Strom ist der
Transistor damit gnadenlos überlastet.
Falk hat schon recht weit oben diesen Link empfohlen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor...
Hast Du ihn gelesen?
Hast Du ihn verstanden?
Wieso zeichnst Du dieses Schaltbild?
Hugo Wert schrieb:> 5V für die Grundschaltung, 9V für die roten Anzeigen, 12V für die blauen
Auch LEDs in 7-Segmentanzeigen sind LEDs, die wie LEDs angesteuert
werden wollen - mit Strom.
Liess dir mal ein paar der gefühlten tausend Threads durch, bei denen es
um die Diskussion LED und Vorwiderstand geht. Die Spannung deiner
Anzeigen ist im Vergleich zu eingachen LEDs höher, weil jedes Segment
eine Serienschaltung mehrerer LEDs enthält. Gucu mal in (ein) Datenblatt
einer typischen 7-Segment "Groß"-Anzeige.
Hugo Wert schrieb:> 9V für die roten Anzeigen, 12V für die blauen
Diese 9V und die 12V bedeuten nicht, dass du da einfach ungestraft
diese Spannungen anlegen darfst. Sondern sie bedeuten nur, dass du den
Vorwiderstand so berechnen sollst, dass von den 15V nur noch 9V bzw.
12V übrig bleiben. Zumindest der Dezimalpunkt braucht dann nämlich nur
ca. 4V.
Ich glaube übrigens nie&nimmer, dass du durch die blaue Anzeige
schlimmstenfalls 8*300mA durchschicken darfst. Das wären ja
8*0,3A*12V=29W. Und mit 29W-LED-Leistung brennt es dir das Augenlicht
weg...
Ich würde angesichts dieser unglaublichen technischen Daten erst mal
einen 100 Ohm Widerstand vor eines der Semengte schalten und mit dem
Labornetzteil die Spannung langsam hochdrehen und bei ausreichender
Helligkeit die Spannung und den Strom am Anzeigensegment messen.
Die 20mA bei den roten LEDs sehe ich als korrekt an.
Und wenn das geklärt ist, dann wird die Schaltung auf einmal unglaublich
einfach...
Hugo Wert schrieb:> Rot = neu statt einzelne Transistoren würde ich ULN2803 ICs verwenden.
Du hast LEDS mit gemeinsamer Anode. Mach dir bitte klar, was das
bedeutet. Sonst hurgelst du da immer&ewig nur herum...
Als Tipp: der ULN2003 wäre besser:
https://www.google.de/search?q=uln2003+led
Moin, erstaml sry, bin nicht so fit was das Thema angeht, deshalb baue
ich meistens Schaltungen nach Anleitung. Das bekomme ich hin.
Siehe Bilder...
Verbrauch der Anzeigen (ohne DOT, den brauche ich nicht). Angetrieben
ohne Widerstand.
Zur Versorgung: nur Vorwiderstand geht imho nicht. Meine
Eingangsspannung schwankt zu sehr. Das ganze soll portabel bleiben und
verwende daher einen Akkublock. Der wird entladen ca 12V haben und
geladen 17-18V.
Gemeinsame Anode ist mir schon klar, alle Segmente haben einen
gemeinsamen Pluspol...
Wie kann ich nun meine Schaltung ändern dass ich die großen Anzeigen
nutzen kann.
Bitte um Hilfe...
edit:
ich glaube dass die Schaltung der roten Anzeigen (laut Ebay link) nicht
stimmt.
Da scheinen pro Segment auch (wie bei blau) zwei Reihen Leds parallel zu
sein. Vernünftige Leuchtkraft hab ich nämlich nur bei ca 40mA pro
Segment.
Anzeigen schrieb:> Zur Versorgung: nur Vorwiderstand geht imho nicht. Meine> Eingangsspannung schwankt zu sehr.
Dann wirst du eine Konstantstromquelle pro Segment brauchen...
Lothar Miller schrieb:> Dann wirst du eine Konstantstromquelle pro Segment brauchen...
Und wie mache ich das bei gemeinsamer Anode???
Unn wie löse ich das Problem dass momentan Strom in die 74LS247 fließt
und ich das begrenzen muss?
Muss nochmal nerven.
Vorweg: Dachte man bekommt hier auch als Laie Hilfe ohne die Funktion
jedes Bauteils oder ICs zu kennen/verstehen.
Das hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern eher mit Zeit. Ich
beschäftige mit schon mit vielen Dingen, aber in diesem Fall war ich
dankbar eine Schaltung gefunden zu haben, die ich einfach nachlöten
konnte.
Die Bestellung, der Zusammenbau und die anschließende Fehlersuche hat a)
schon genug Zeit beansprucht und b) mir viel mehr gebraucht, als die
Datenblätten der Bauteile zu studieren.
Das bringt einem als Laie nämlich gar nichts.
Mir ist schon klar, dass man hier nicht einfach sagt "ich will"..."mach
mal".."danke" aber...
die Grundschaltung ist ja gegeben/verlinkt und mein Änderungswunsch auf
LED 40mA/pro Segment, bei blauen und roten, klar geäußert.
Mittlerweile hab ich verstanden dass ein ULN2003 gegen Masse schaltet,
das war mir bis heute nicht klar.
Ich glaube auch verstanden zu haben dass ich diese nicht einfach mit
HC14 ansteuern kann sondern sowas wie Optokoppler dazwischen muss...
---------
Aber warum soll ich denn jedes Segment mit einer Konstantstromquelle
betreiben wenn ich doch mit einem Spannungsregler (z.B 7812 oder 7809)
alle Segmente auf eine konstante Spannung bringen kann???
spontan schrieb:> Nein, dieser Weg (Schaltplan) ist totaler Unfug.> ......diesen Link empfohlen:Mike schrieb:> Liess dir mal ein paar der gefühlten tausend Threads durchLothar Miller schrieb:> Und wenn das geklärt ist, dann wird die Schaltung auf einmal unglaublich> einfach...
Wenns so einfach ist, dann kann mir doch jemand erklären wie ich meine
Schaltung ändern muss, bzw. was ich brauche....
Ich habe viele Beiträge durchgelesen, aber wenn man auf einmal 100
Seiten auf hat um 1000 Unklarheiten zu beseitigen, dann hört der Spaß am
Basteln auf...
Ich möchte keinen angreifen, auch wenn es so klingt, suche nur Hilfe
Hugo Wert schrieb:> Aber warum soll ich denn jedes Segment mit einer Konstantstromquelle> betreiben wenn ich doch mit einem Spannungsregler (z.B 7812 oder 7809)> alle Segmente auf eine konstante Spannung bringen kann???
Weil (man kann es offenbar nicht oft genug sagen) LEDs mit Strom
angesteuert werden (merke: Strom=Licht, doppelter Strom = doppeltes
Licht). Eine Spannung ergibt sich dann mehr oder weniger "zufällig"...
Und hier mal die Ansteuerung eines Segments mit Konstantstrom:
1
---o------------- 15V
2
|
3
V =>
4
-
5
|
6
7414 |
7
| | |/
8
--|-->o-|-----|
9
| | |>.
10
| |
11
R | Ur=4,5V, I=30mA => R = Ur/I = 150 Ohm
12
| v
13
---o------------- GND
Kleines Manko:
so richtig konstant wird der Strom erst, wenn für den Widerstand die
4,5V übrig sind. Bei der roten LED also ab ca 12,5V. Bei der blauen ab
16V. trotzdem wird die blaue LED auch bei weniger Spannung leuchten. Nur
eben nicht so hell. Aber ich würde einfach vorschlagen: Ausprobieren.
wenn ich das richtig verstehe dann ist da doch so wie ich vorgeschlagen
hab nur dass ich den Widerstand vergessen hab einzuzeichnen.
Kann ich dafür den ULN2003 verwenden oder muss ich einzelne Transitoren
verwenden.
Wenn ja, welche???
Das mit der Eingangsspannung wird noch ein Problem werden. Schwankt
einfach zu sehr.
Wie wäre die Lösung:
Versuche mit 24V einzuspeisen, regel mit 7820 auf 20V und hänge dann die
Transitorschaltung dahinter???
Hugo Wert schrieb:> nur dass ich den Widerstand vergessen hab einzuzeichnen.
Ich hab ein Auto gebaut, nur dass ich vergessen hab einen Motor
einzubauen...
> Das mit der Eingangsspannung wird noch ein Problem werden. Schwankt> einfach zu sehr.
Dumm, sowas...
> Wie wäre die Lösung:> Versuche mit 24V einzuspeisen, regel mit 7820 auf 20V und hänge dann die> Transitorschaltung dahinter???
Du nimmst einen Stepup und machst eine Spannung, die gerade so hoch ist,
dass die blauen LEDs noch mit Konstantstrom angesteuert werden und dann
hängst du an jedes Segment so eine Konstantromquelle. Du brauchst also
mindestens 18V wegen der blauen LEDs. Den roten würden 14V reichen...
Wenn du willst und so eine Spannung hast, dann nimmst du einfach gleich
die 24V.
> Kann ich dafür den ULN2003 verwenden
Nein. Denk mal drüber nach, warum...
> muss ich einzelne Transitoren verwenden.
Ja.
> Wenn ja, welche???
Mit 30mA Segmentstrom und einem Spannungsabfall von max. 5V -> nimm
BC547C oder BC337C
ok, super. Hilft mir weiter
aber....
das mit dem ULN2003 raff ich nicht.
Wenn ich das richtig verstanden habe dann ist das ein Baustein aus 7
Darlington Transistoren bis zu einen max Strom von 500mA.
Darlington Schaltung dient ja wohl dazu um eine größere Verstärkung zu
erhalten.
Warum soll das nicht funktionieren?
Erklärung für Laien wäre cool :)))
Hugo Wert schrieb:> Warum soll das nicht funktionieren?
Weil Du für jedes Segment eine separate Konstantstromquelle brauchst.
Diese Konstantstromquellen entstehen dadurch, dass jeder
Segment-Transistor seinen eigenen konstant-strom-bestimmenden
Emitterwiderstand bekommt.
7 Emitter -> 7 Emitter-Widerstände
Beim ULN2003 sind die 7 Emitter jedoch zusammengeschaltet
und als ein pin herausgeführt...
Hugo Wert schrieb:> Erklärung für Laien wäre cool
Na gut, jetzt wurde es schon erklärt. Aber da hättest du leicht selber
drauf kommen können mit einem Blatt Papier und einem Bleistift. Weil du
jeden einzelnen Emitter brauchst fällt der ULN flach...