Nunja, wenn ich mir die H-Brücke genauer anschaue, dann sehe ich:
- RB1 und RB2 schalten die Brücke statisch auf Fahrtrichtung
- RB3 liefert die PWM und "klaut" über T2A und T2B den Transistoren
T3A und T3B den Basisstrom, wodurch die Ansteuerung der Highside-
FETs deaktiviert wird. Die Lowside ist davon nicht betroffen.
- Von RN2-2 und RN2-4 liegt einer über den leitenden Lowside-FET an
GND, der andere an der vom Motor erzeugten Gegenspannung. Vom
Verbindungspunkt gehen RN2-3 und RN2-1 in Reihe nach GND,
dazwischen wird die Mess-Spannung für RA0 (AIN0) abgegriffen.
Es handelt sich also eindeutig um eine Messung der Gegenspannung des
Motors, die (physikalisch bedingt) der Drehzahl direkt proportional
ist. Die Verwendung eines Widerstandsnetzwerkes ist clever, damit ist
absolute Gleichheit der Spannungsteilerwiderstände gewährleistet.
Auch programmiertechnisch wird das recht einfach.
Wenn die PWM den Motor abschaltet, wird die Conversion angestoßen, wenn
die Conversion fertig ist, darf die PWM wieder zuschlagen. Bei genügend
hoher ADC-Abtastfrequenz (aber noch im Limit) ist der Zeitbedarf einer
Abtastung akzeptabel.
Die Schaltung ist clever gemacht.
Die SMD-4-fach-Widerstände gibt es übrigens sehr günstig bei Reichelt.
Übrigens habe ich vom PIC keine Ahnung, ich werkele mit AVRs in ASM.
Viel Spaß bei der Party mit dem grünen Nadelbaum...
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