Gast
#5300524
Hallo, Für ein Berufsschul-Projekt gründen wir in einer Gruppe ein (fiktives) Unternehmen. Unsere Geschäftsidee ist es kleine Kopfhörer welche man an das Ohr klemmen kann herzustellen. Diese sollen per Bluetooth mit z.B. dem Smartphone verbunden werden können und auch über ein kleines Mikrophon verfügen (um z.B. zu telefonieren). Bei unserer Recherche sind wir auch auf ein Start-up Unternehmen gestoßen, welches zur Zeit an der Entwicklung von Mikrolautsprechern (unter Verwendung von Piezoelektrizität) arbeitet. Von dem was wir soweit recherchiert haben sollte es durchaus realisierbar sein das unser Projekt-Unternhemen das auch könnte. Allerdings kennen wir uns in unserer Gruppe mit der technischen Materie nicht so gut aus. Deswegen hätte ich ein paar Fragen und die Bitte uns damit vieleicht weiterzuhelfen: - Welche Qualitäten (grob) müsste ein FPGA-Chip für unsere Zwecke ungefähr mitbringen und wieviel würde so ein entsprechender Chip kosten? Wir planen soweit 20.000 Stück Kopfhörer vorerst in Deutschland zu verkaufen. Unser Startkapital beträgt 15.000 €, wir hätten jedoch u.a. z.B. die Möglichkeit Kredite aufzunehemen oder unsere Rechtsform zu erweitern (Kommanditgeselschaft auf Aktien). Welcher Chip oder Hersteller wäre wohl empfehlenswert? - Wie lange würde es wohl ca. für Jemanden mit einer durchschnittlich bis guten Ahnung dauern, bis die Schaltungen für unseren Chip gut konfiguriert wären? - Haben wir auser Material (Chip und entsprechende Kits) und evtl. Arbeitszeit vieleicht Kosten nicht bedacht? Die notwendigen Tools bzw. Entwicklungsumgebungen sind idR. ja kostenlos. (Gewerbliche Lizenzen/kommerzielle Zwecke könnten wir vernachlässigen) Was wir uns soweit vorgestellt hatten: Wir haben im Prinzip einen Bluetooth Sender&Empfänger mit Sicherheitsvorkehrungen (Modus 2 und permanente Schlüssel Speicherung). Die Stromversorgung hatten wir soweit über Drahtlose Energieübertragung (entsprechendes Zubehör dann im Sortiment) und/oder Thermogeneratoren angedacht. Wahrscheinlicher ist aber eine Lösung über kleinere Lithium Akkus jedoch wesentlich praktikabler. Über den Chip können eingehende Daten an den Lautsprecher weitergegeben werden und umgekehrt über das Mikrophon aufgenommen werden. Entsprechend kleine Mikrophone könnte man wohl soweit käuflich erwerben oder ähnlich unseren sehr kleinen Lautsprecher z.T. auch produzieren lassen (wäre LIGA-Verfahren hierfür schon sinnvoll?). Wir würden wohl aufjedenfall vorerst FPGA-Chips nutzen für die Entwicklung und unsere ersten Produktionen, da die Investitionssumme in ASICs erstmal sehr hoch erscheint. Bei entsprechendem Absatz oder Kapital wäre das vermutlich dann der nächste Schritt, da wir letztenendes unsere Einkaufskosten für die Chips dann sehr drücken könnten. Vielen Dank, wenn uns jemdand ein bisschen weiterhelfen könnte. Wir sind leider wie gesagt nicht so bewandert mit der ganzen Materie. Viele Grüße, Ray mit Gruppe