Heizen mit 24V

Gast #6920136
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Guten Tag,
in meinem Garten habe ich mehrere Pflanzen welche bei Temperaturen unter 
-5°C beheizt werden. Derzeit achten ich auf den Wetterbericht und stelle 
bei Bedarf Teelichter unter die Winterabdeckung. Da mir letztes Jahr 
bereits aufgrund unvorhergesehener Niedrigtemperaturen pflanzen 
eingegangen sind möchte ich nun eine elektrische Lösung basteln.
Ich habe im gesamten Garten 24V für die Beleuchtung liegen, allerdings 
ohne Leerrohre. Nun möchte ich auch ungerne alles wieder aufgraben um 
230V Leitungen zu verlegen sondern suche nach einer Möglichkeit mit den 
vorhandenen 24V eine kleine "Heizung" zu basteln welche auch bei 
Minusgraden die Temperatur unter den Abdeckungen über 0°C hält, 
allerdings darf die Temperatur nicht zu weit ansteigen, damit die 
Pflanzen nicht zu früh wieder austreiben.
Hat jemand eine Idee? Eine Temperatur-Controler für 12/24V habe ich hier 
aber bisher habe ich keine Heizelemente gefunden.
Gruß Rudi
Beitrag #6920144 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6920169
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Gast #6920180
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Gast #6920195
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Rudolf schrieb:
> Eine Temperatur-Controler für 12/24V habe ich hier aber bisher habe ich
> keine Heizelemente gefunden

Nimm eine Glühbirne, ist ja Gartenbeleuchtung.

ABER: Wenn deine Pflanze nicht unter einer Styroporhaube sitzt, wird die 
kleine Lampe wohl kaum gegen ordentliche Minusgrade ankommen  wenn 
bisher ein Teelicht gereicht hat bedenke dass das Teelicht 50W 
Heizleistung bringt, bei 12V wären das 4A die dein Trafo bringen muss, 
und eine 55W Lampe her müsste - pro Pflanze - und die 4A über die 
Leitung fliessen werden.

Dein 24V Trafo wird so viel nicht bringen.
#6920311
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Ich hab auch schon mal dran gedacht Rohre einzuziehen. Falls die Rohre 
den Durchmesser bringen, wuerde ich gleich Keramikwiderstaende 
einziehen. Und auf alle Faelle bei Niedrigspannung bleiben. Es kann ja 
passieren, dass man beim Umgraben auf die Leitung kommt. Allenfalls 
gegen Ueberhizung Luft durchsaugen.
Alternativ laesst man gewaermtes Wasser durch diese Rohre zirkulieren. 
Dann sollte die Anlage aber super zuverlaessig sein, und nie unter 0.5 
Grad oder so laufen, resp die Frostgefahr sicher ueberstehen. Antifreeze 
moechte man wegen Lecks nicht im System haben.
Und man sollte sich gewaertig sein, dass man mit gewaermten Rohren 
Schaedlinge anzieht, Maeuse, Raupen, Kaefer, Ameisen.
#6920362
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Ob 24V zum Heizen sinnvoll sind ist, wegen der doch recht hohen Ströme, 
wohl eher eine philosophische Frage.
Zu viele offene Fragen: Welche Leistung, an wie vielen Stellen, usw.

Es gibt recht günstige Heizlüfter (230V) die man im Frostschutzmodus 
betreiben kann. Oft brauchen die in der Ruhestellung genau 0W Leistung. 
Durch die Lüfterfunktion kann auch eine etwas größere "Fläche" überdeckt 
werden.
#6920444
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Ich würde, so wie schon oft erwähnt, einfach Glühlampen aus dem
KFZ-Bereich nehmen, vielleicht reichen schon 5 Watt, um dem Frost
ein Schnippchen zu schlagen...

Mit 40/60 Watt habe ich ein Katzenhaus beheizt, bestehend aus einer
alten Abwasch mit 2 Türflügeln (ca. L=120, B=50, H=70)...

Für Abgedeckte Pflanzen würde ich da mal experimentieren, vielleicht
noch ein Funkthermometer darunter legen...
#6920452
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Sebastian S. schrieb:
> Es gibt recht günstige Heizlüfter (230V) die man im Frostschutzmodus
> betreiben kann. Oft brauchen die in der Ruhestellung genau 0W Leistung.
> Durch die Lüfterfunktion kann auch eine etwas größere "Fläche" überdeckt
> werden.

Und wie machst Du das im Garten, wo da und dort eine Pflanze steht mit
einem Frostschutzhäubchen drüber?

Wenn Du schon was schreibst, dann lese doch erst mal, worum es geht!
#6920462
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Sebastian S. schrieb:
> Es gibt recht günstige Heizlüfter (230V) die man im Frostschutzmodus
> betreiben kann. Oft brauchen die in der Ruhestellung genau 0W Leistung.
> Durch die Lüfterfunktion kann auch eine etwas größere "Fläche" überdeckt
> werden.

He, seid ihr noch bei Trost!? Was wollt ihr denn "draussen" bei leichtem 
Bodenfrost mit 24V und wieviel? Ampers?? Ein Autorücklichtlämpchen an 
den zarten Blütenkelch gekabelbindert....na meinetwegen...
Rainer
#6920470
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Rainer V. schrieb:
> He, seid ihr noch bei Trost!? Was wollt ihr denn "draussen" bei leichtem
> Bodenfrost mit 24V und wieviel? Ampers?? Ein Autorücklichtlämpchen an
> den zarten Blütenkelch gekabelbindert....na meinetwegen...
> Rainer

Noch immer nicht geschnallt?

Es gibt eine Frostabdeckung, normalerweise mit Folie oder ähnlichem
über der Pflanze, darunter soll es nicht unbedingt gefrieren, und ein
Autolämpchen ist noch immer zu erhalten, auch 24 Volt durch die vielen
LKW...

Ich würde statt schwarz die grünen nehmen oder auch eine andere Farbe,
dann sieht man auch das Lamperl durchleuchten und weis, dass es heizt!

Ob das jetzt im speziellen Fall des TO dann 2, 5, 10 Watt sein möchten,
das kann nur der TO berichten...
Gast #6920476
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Vor ein paar Tagen zeigte mir ein Bekannter Fußboden-Heizmatten für 36V. 
Breite ca. 500mm, Leistung bei 36V ca. 100W/m. Bei 24V dürften das ca. 
50W/m sein, einmal um den Topf / die Pflanze rum ist das die passende 
Größenordnung.
Gast #6920502
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Wolfgang schrieb:
> Bei der Suche nach Heizelemente ist es hilfreich zu wissen, wie hoch die
> benötigte Heizleistung ist?
> Zum Heizen kannst du auch ganz normale Glühbirnen verwenden, wenn dich
> das Licht nicht stört.

Die Heizleistung kann ich leider überhaupt nicht abschätzen, daher wäre 
evtl. ein "dimmbares" Heizelement sinnvoll? Ich habe einen 180W 
Heizlüfter für 24V, dieser hat aber den Innenraum der Winterabdeckung 
(je nach Pflanze zwischen 50-200l Inhalt) in kürzester Zeit auf +28°C 
geheizt, bei 3°C Aussentemperatur
#6920512
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Manfred schrieb:
> Heizelemente habe ich zu hunderten in der Schublade, man nennt sie auch
> Widerstand.

Sicher kann man auch einen 5 Watt Widerstand auf einen Kühlkörper
schrauben, aber macht das Sinn, wenn ein 5 Watt Rücklichtlamperl
reicht?
Ich würde übrigens keine Halogenlampen verwenden, sondern nur
Glühlampen mit großem Glaskolben drumherum...
Gast #6920567
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Ich würde einfach Blumenbindedraht benutzen. Der ist
aus Eisen und mit grünen Kunststoff isoliert. Ist
billig und bekommt man im Baumarkt oder bei Reifeisen.
Mit der Länge kann man die Heizleistung beliebig
anpassen. Den Draht kann man um Blumentöpfe wickeln,
oder im Erdreich mäanderförmig verlegen oder um
einen Mauerstein wickeln oder um einen Biberschwanz-
dachziegel.
Gast #6920603
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Rudolf schrieb:
> Guten Tag,
> in meinem Garten habe ich mehrere Pflanzen welche bei Temperaturen unter
> -5°C beheizt werden.

Immerhin sind diese Pflanzen frostfest.

Konsultiere den Fachmann, da gibts sehr einfache stromlose Lösungen.

Oder frag in einem Fachforum. E-Laien neigen zur Fachironie und 
Schlimmerem ;)
Gast #6920754
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H. H. schrieb:
> Nur zum Vergleich: Teelicht hat etwa 50W Heizleistung.

Ich bin neugierig: Woher weißt Du das?

Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: Ich zweifle nicht an der 
Aussage, wüßte aber gerne mehrere solche Eckpunkte. Zum Beispiel habe 
ich mich schon mal gefragt, wieviel ein Mensch in verschiedenen 
Lebenssituationen heizt. Gibt's da wo eine Zusammenstellung?
Gast #6920875
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von Mani W. schrieb:
>Wohl der dümmste Vorschlag im Thread...

Was für ein Problem hast du mit diesen Vorschlag?

>Sicher kann man auch einen 5 Watt Widerstand auf einen Kühlkörper
>schrauben, aber macht das Sinn, wenn ein 5 Watt Rücklichtlamperl
>reicht?

Widerstände halten länger als eine Glühlampe. Es gibt auch
Widerstände die 5W oder mehr auch ohne Kühlkörper aushalten.
Die sind natürlich etwas teuer. Oder man macht sich solche
Widerstände selber aus Eisendraht, habe ich ja schon
vorgeschlagen.
Gast #6922244
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Heizer schrieb:
> Rudolf schrieb:
>> Guten Tag,
>> in meinem Garten habe ich mehrere Pflanzen welche bei Temperaturen unter
>> -5°C beheizt werden.
>
> Immerhin sind diese Pflanzen frostfest.

Käse!
Solche Pflanzen holt man im Winter rein.
Was soll das erst bei 15 - 20°C Minus?
Hier waren jetzt schon Nächte mit solchen Temperaturen.
Gast #6922321
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> Ich habe im gesamten Garten 24V für die Beleuchtung liegen,
> allerdings ohne Leerrohre.
Denke an den Querschnitt / Widerstand und den resultierenden 
Spannungsabfall der Leitungen! Evtl. auf 48 oder 60 VAC erhöhen, dann 
fließt weniger Strom und der Spannungsfall ist zusätzlich prozentual 
kleiner.

Wechselspannung hat im feuchten Garten deutliche Vorteile gegenüber 
Gleichspannung (Korrosion / Elektrolyse durch Kriechstrom).
Gast #6922432
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Eigentlich bin ich ein Freund von Elektronik, aber dieses Problem lässt 
sich sehr einfach elektromechanisch lösen.

Als Heizelement(e) schlage ich mal Glühbirne(n) vor:
https://www.gluehbirne.de/Gluehbirne-24V-60W-E27-MATT-Gluehlampe-Sonderspannung-24-Volt-60-Watt
Muss ja nicht 60W sein. Man kann sie auch in Reih schalten.
Die Glühbirne hat den Vorteil, dass bei Defekt der Steuerung nichts zu 
heiß werden kann, und sie sind recht günstig für die Leistung.

Steuern würde ich das mit einem Bimetallschalter. Wie diesem:
https://www.conrad.at/de/p/thermorex-tk24-t02-mg01-oe10-bimetallschalter-250-v-16-a-oeffnungstemperatur-5-c-10-c-schliess-temperatur-0-c-1-st-1678262.html

Dsa Bimetall schließt bei 0°C, die Glühbirne geht an, bei 10°C macht das 
Bimetall wieder auf.
Simple Zweipunktregelung, zuverlässig und bewährt.

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