Na, so klar scheinen DB0-DB7 doch nicht zu sein. Da kommt nicht irgend
ein Port dran, sondern der Port AD0-AD7 (das ist Port P0.0-P0.7).
-RD und -WR gibt es beim 89s8252 auch, das sind P3.7 und P3.6.
-INTR ist eine Interruptleitung. Wenn Du die Wandlung
interruptgesteuert auswerten möchtest, kannst Du diese Leitung mit
einem der Pins -INT0 oder -INT1 (P3.2 oder P3.3) verbinden, aber bei
Deinem Wissensstand glaube ich nicht, daß Du das möchtest (Sorry, ist
nicht böse gemeint, siehe es eher als Tipp, den AD-Wandler zunächst
ohne IRQ zu programmieren). Wenn Du aber eine Platine dazu layoutest,
schadet es nicht, diese Leitung schonmal auf einen der INT-Eingänge des
µC zu legen.
-CS ist die Chip-Select-Leitung. Sie bestimmt, in welchem Adressraum
sich der AD-Wandler angesprochen fühlen soll. Du mußt sie mit einer der
Leitungen A8-A15 verbinden (P2.0-P2.7). Nimmst Du hier z.B. A15, dann
liegt der AD-Wandler im externen Speicherbereich des µC von
0x0000-0x7FFF
V+, Vin(+) und Vin(-) sind richtig. Bedenke bitte, daß es nicht
ausreicht, einfach den KTY81 zwischen Vin (+/-) anzuschließen. Hier muß
eine Spannung dran. Am einfachsten schaltest Du Vin(-) auf GND, den
KTY81 zwischen Vin+ und Vin- und von Vin(+) legst du noch einen
Widerstand, der in etwa in der Größenordnung liegt wie der KTY81 bei
20°C hat, gegen V+
DGND ist die digitale Masse. Im einfachen Fall kann diese mit AGND zu
der normalen GND verbunden werden. Wenn es auf hohe Genauigkeit
ankommt, sollte man die analoge und digitale Masse trennen und
entstören.
CLK R und CLK IN werden benötigt, um einen Takt in den AD-Wandler
einzuspeisen, den dieser zum Arbeiten braucht. Am besten hältst Du Dich
hier an das Datenblatt, da ist direkt auf der ersten Seite eine typische
Beschaltung mit einem C und einem R angegeben.
Viel Erfolg,
Markus_8051