Stromlastberechnung

Gast #6458861
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Mit Deinen Daten kann ich auch nix anfangen.
Querschnitt berechnen und in den einschlägigen Tabellen nachsehen bei 
welcher Verlegungsart und Länge welcher Strom zulässig ist.

Frei in Luft über 30cm ist ein ganz anderer Schnack als 100m in einem 
mehrpoligen Kabel das Wärmeisoliert verlegt wird.
Beitrag #6458902 wurde von einem Moderator gelöscht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6458992
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Andreas M. schrieb:
> Kann mir jemand die maximale Stromlast und den Querschnitt zu folgendem
> Kabelwert geben
Am ehesten der Hersteller. Welcher wäre das denn?
Und aus welchem Material besteht das Kabel?

wendelsberg schrieb:
> Meine Deutung: 8 Ader zu je 275 qmm bestehend aus Litze mit 0,012mm
> Einzeldraehten.
Ich würde ein hochflexibles Kabel mit 8 Adern bestehend aus Litzen mit 
je 275 Drähten mit je 0,012mm² Querschnitt vermuten... ;-)
#6459344
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Maximale Stromlast ... bedeutet ? Wieviel Amp's kann man durch das Kabel 
duerchdruecken, bis es wie ein labbriger Gummi von der Tischkannte 
runterhaengt ? 2.5 mm^2 waeren mit ca 50A belastbar.

Oder interessiert die Pulslast. Bei wievielen Amp verdampft das Kabel 
instantan ?  Vielleicht 3500A.
OP #6459914
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Entschuldigt die unspezifizierte Anfrage für die max. Strombelastbarkeit 
und Temperaturbeständigkeit.
Es handelt sich um folgenden Kabel- sowie Litzenaufbau:

8 Adern x 275 Drähte x 0.012 Durchmesser/Draht
Litzenart:  Edelstahl 316L
Isomantel:  PFA, Stärke 0,18mm

Nach meinen Berechnungen komme ich auf 1,5mm2, also ~20A, und einer 
Temperaturbeständigkeit von ~200°C.
Mangels fehlender techn. Datenblätter benötige ich von Euch eine 
Gegenrechnung.

Danke, Andreas


Andreas M. schrieb:
> Moin.
> Kann mir jemand die maximale Stromlast und den Querschnitt zu folgendem
> Kabelwert geben:  8 x 275 x 0,012.
> Ein Danke dem klugen Kopf.
> Andreas
OP #6459915
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Entschuldigt die unspezifizierte Anfrage für die max. Strombelastbarkeit
und Temperaturbeständigkeit.
Es handelt sich um folgenden Kabel- sowie Litzenaufbau:

8 Adern x 275 Drähte x 0.012 Durchmesser/Draht
Litzenart:  Edelstahl 316L
Isomantel:  PFA, Stärke 0,18mm

Nach meinen Berechnungen komme ich auf 1,5mm2, also ~20A, und einer
Temperaturbeständigkeit von ~200°C.
Mangels fehlender techn. Datenblätter benötige ich von Euch eine
Gegenrechnung.

Danke, Andreas
(Firma: Hobbytheoretiker) #6459953
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Peter M. schrieb:
> Lies:
>
> M. K. schrieb:
>> Frei in Luft über 30cm ist ein ganz anderer Schnack als 100m in einem
>> mehrpoligen Kabel das Wärmeisoliert verlegt wird.

Und die Länge spielt auch eine Rolle. Denn nach einschlägigen Normen 
darf bis zur Endstelle nach einschlägigen Normen und Vorschriften der 
Spannungabfall ebenfalls einen bestimmten Betrag nicht übersteigen.
Gast #6460005
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Andreas M. schrieb:
> 8 Adern x 275 Drähte x 0.012 Durchmesser/Draht
...
> Nach meinen Berechnungen komme ich auf 1,5mm2,

Also, nach meinen Berechnungen nicht, wenn der Durchmesser in mm 
angegeben ist:
Querschnitt: 8 × 275 × π·d²/4 = 8 × 275 × π·(0.012mm)²/4 ≈ 0.25mm²; für 
alle acht Adern zusammen.
Das passt auch besser zu 3.5Ω/m für eine Ader.
Gast #6460013
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Dieter D. schrieb:
> Und die Länge spielt auch eine Rolle. Denn nach einschlägigen Normen
> darf bis zur Endstelle nach einschlägigen Normen und Vorschriften der
> Spannungabfall ebenfalls einen bestimmten Betrag nicht übersteigen.

Welche?
Die Normen, in denen der Spannungsabfall eine Rolle spielt, können nur 
für bestimmte Einsatzszenarien gelten.
Woher kennst du den Verwendungszweck des TO?

Wenn am Ende irgendetwas hängt, dem der Spannungsabfall egal ist, weil 
sowieso die Last über einen weiten Spannungsbereich arbeiten kann, kommt 
es da fast überhaupt nicht drauf an.
Gast #6460026
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HildeK schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> 8 Adern x 275 Drähte x 0.012 Durchmesser/Draht
> ...
>> Nach meinen Berechnungen komme ich auf 1,5mm2,
>
> Also, nach meinen Berechnungen nicht, wenn der Durchmesser in mm
> angegeben ist:
> Querschnitt: 8 × 275 × π·d²/4 = 8 × 275 × π·(0.012mm)²/4 ≈ 0.25mm²; für
> alle acht Adern zusammen.
> Das passt auch besser zu 3.5Ω/m für eine Ader.

Das erwähnte Leitermateial (V4A) hat aber nur 1,4E6S/m Leitfähigkeit.
Gast #6460364
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Andreas M. schrieb:
> Nach meinen Berechnungen komme ich auf 1,5mm2

Im Rechnen hast Du erheblichen Nachholbedarf.

HildeK schrieb:
> 8 × 275 × π·d²/4 = 8 × 275 × π·(0.012mm)²/4 ≈ 0.25mm²

hinz schrieb:
>> Das passt auch besser zu 3.5Ω/m für eine Ader.
>
> Das erwähnte Leitermateial (V4A) hat aber nur 1,4E6S/m Leitfähigkeit.

Das ändert nichts daran, dass die Rechnung von HildeK. passt.
Ich komme auf ein paar Zehntel weniger, aber wer weiß, ob der genannte 
Werkstoff wirklich 1,4 oder noch etwas mehr hat - die Größenordnung 
stimmt.
Gast #6460471
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HildeK schrieb:
> Ich hatte den Artwiderstand nicht nachgeschaut, nur grob geschätz

Lasse Dich nicht verwirren, Deine Rechnung passt:

0,012mm geben 0,000113mm²
Mal 275 = 0,031mm²
Mal 8 = 0,2488mm² - Du hast oben auf 0,25 gerundet.

In Kupfer (56) wären das 0,072 Ohm pro Meter,
mit Ekelstahl 1,4 komme ich auf 2,87 Ohm/ Meter.

Also was, die Angabe 3,5 Ohm liegt doch in dem Bereich.

Unklar ist mir, was für eine komische Strippe das sein soll, von 
Widerstandslitze habe ich noch nichts gehört.
Gast #6460633
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Ja, den Querschnitt hatte ich so berechnet und natürlich gerundet 😀. Man 
beachte meine Ergebnisangabe: ≈ 0.25mm².
Woher kamen die 3.5Ω/m? Vom TO gemessen an einem vorhandenen Stück? Oder 
aus einem Datenblatt?
Außerdem scheint es Legierungsvarianten beim 316L zu geben und selten 
ist die Leitfähigkeit angegeben. Der ist ja auch nicht primär als Leiter 
gedacht. Ich z.B. habe 0.75Ωmm²/m (≙ 1.333E6 S/m) gefunden. Das sind 
dann 3Ω/m.
Die wichtige Aussage ist jedoch: 20A auf der Leitung, egal aus welchem 
Material, sind nicht zu machen!

Manfred schrieb:
> Unklar ist mir, was für eine komische Strippe das sein soll, von
> Widerstandslitze habe ich noch nichts gehört.

Naja, die Tastkopfzuleitungen am Skope sind aus einem 
Widerstandsmaterial. Woraus genau weiß ich allerdings nicht. Mechanisch 
hat sie jedenfalls nichts mit der o.g. Leitung gemein.

Auch war beim alten HD414 Kopfhörer die Anschlussleitung mit einem 
Federstahl ausgeführt, jedoch nicht als Litze, nur als dünner 
Einzelleiter. Hier sicher nicht wegen des Widerstands, sondern der 
mechanischen Stabilität.

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