Hi,
ich suche ein Board, für das in erster Linie ein möglichst geringer
Stromverbrauch wichtig ist, da es permanent laufen soll. Die Plattform
ist auch relativ egal, es kann auch ein MIPS- oder ARM-Prozessor sein.
Es müssen vorhanden sein
- mindestens ein USB-Anschluss
- mindestens ein Ethernet-Anschluss
- irgend ein Speicherkarten-Steckplatz für das Betriebssystem (CF, SD,
was auch immer)
Optional:
- WLAN
Ich habe hier schon an das Pandaboard bzw. das Beagleboard gedacht,
leider finde ich für beide keinerlei Infos zum Stromverbrauch. Das
Dockstar ist wohl nicht mehr zu bekommen und dem GuruPlug haben sie
jetzt einen lärmenden Lüfter verpasst (über dessen Lebensdauer bei
Dauerbetrieb spekuliert werden darf).
Hat eventuell sonst noch jemand einen heißen Tipp für eine passende
Hardware?
Bompf!
Wenn es ein PC sein darf: http://pcengines.ch/alix1d.htm
Das ist ein Mini-ITX-Board, mit USB, Ethernet, VGA, serieller und
paralleler Schnittstelle, und einem PCI- sowie Mini-PCI-Slot onboard.
Über den Mini-PCI-Slot lässt sich WLAN nachrüsten.
Ein CF-Slot ist ebenso vorhanden wie ein IDE-Anschluss (im 2mm-Raster
für Notebook-Festplatten).
Prozessor ist ein mit 500 MHz getakteter Geode LX-800 (liegt von der
gefühlten Performance irgendwo bei einem 300-MHz-Pentium-II), Speicher
ist leider fest verbaut und nicht erweiterbar (256 MB).
Die Stromversorgung erfolgt über einen 12V-Eingang, Leistungsaufnahme
liegt bei 5 Watt, also genügt ein einfaches 12V-Steckerschaltnetzteil.
yo,
ich suche im Moment auch nach einem preisgünstigen lowpower board für
einen kleinen homeserver/hausautomatisierung.
Konkrete Angaben zur Stromaufname oder gar Vergleiche findet man oft
nicht.
Weiterhin finde ich teilweise die Preise für die (unbekannteren) Boards
eindeutig zu hoch.
Ich möchte was mit USB+GBit(>=30MB/s)+serial/com+sata. zusätzlich vga
wäre schick. Stromverbrauch mit flash idealerweise <10W
Im Moment favorisiere ich
~71E GoFlex "net" mit Arm http://geizhals.at/deutschland/a537466.html
("dockstar-ansatz")
btw: ich hab das gefühl, daß es bei "jeff&co" gerade etwas stockt. will
sagen es gibt wohl einige noch nicht gelöste probleme bei diesen
plattformen. (kein Vorwurf nur eine Feststellung)
oder
ein intel atom board (hier fehlt mir noch die Übersicht)
teile wie z.b. D510MO (~61E) brauchen wohl immer ~20W
und boards mit Z-Prozessor sind wohl nicht zu bekommen.
http://ark.intel.com/ProductCollection.aspx?familyID=29035
hier gibt es einen netten psu-vergleich
http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=685231
Hat jemand eine gute Quelle/Tests für den exakten Stromverbauch
(mindestens idle) ?
Auch gerne Alternativvorschläge ;)
thanks in advance
lou
So, ich habe mittlerweile Daten für das Pandaboard gefunden: 4 W im
absoluten Maximum, bei 100% CPU-Last, WLAN-Benutzung und mit
Maus/Keyboard sowie unter Benutzung des HDMI. Da kann echt keiner
drunter, schon gar nicht die stromfessenden Atoms (deren tatsächlicher
Verbrauch doch nennenswert über dem liegt, was Intel gerne hätte).
Bompf!
Bompf schrieb:> So, ich habe mittlerweile Daten für das Pandaboard gefunden: 4 W im> absoluten Maximum, bei 100% CPU-Last, WLAN-Benutzung und mit> Maus/Keyboard sowie unter Benutzung des HDMI. Da kann echt keiner> drunter, schon gar nicht die stromfessenden Atoms (deren tatsächlicher> Verbrauch doch nennenswert über dem liegt, was Intel gerne hätte).>> Bompf!
dazu Quelle? Link?
"...was Intel gerne hätte.."
Der TDP ist eindeutig spezifiziert. Wo ist das Problem?
Also ich kann mit dem Pandaboard (http://pandaboard.org/node/300/#specs,
http://pandaboard.org/node/223/#block)
nicht so richtig etwas anfangen.
SGX540 graphics core + HDMI aber keine GBit Ethernet und kein Sata?
Und dafür 170$??
Für mich sieht das nach einem "toten" Board aus, mit dem man bissl
rumspielen kann, aber nix gescheites umsetzen wird. (siehe Projektliste)
lou
Lou Cyfer schrieb:> dazu Quelle? Link?http://omappedia.org/wiki/Panda_Test_Data> "...was Intel gerne hätte.."> Der TDP ist eindeutig spezifiziert. Wo ist das Problem?
Das Problem ist, das ein komplettes Atom-Board alles mögliche ist, nur
eben nicht stromsparend. Kann ja sein, das Intel Laborbedingungen
gefunden hat, unter denen der TDP der nackten CPU toll aussieht -
praxisrelevant ist das nicht.
> Also ich kann mit dem Pandaboard (http://pandaboard.org/node/300/#specs,> http://pandaboard.org/node/223/#block)> nicht so richtig etwas anfangen.> SGX540 graphics core + HDMI aber keine GBit Ethernet und kein Sata?> Und dafür 170$??> Für mich sieht das nach einem "toten" Board aus, mit dem man bissl> rumspielen kann, aber nix gescheites umsetzen wird. (siehe Projektliste)
Ähm - was willst du mit dem Board? Doom spielen?? Das Pandaboard ist
kein PC! Das hat für mich eher ein paar lustige Zusatzfeatures wie HDMI,
Audio, Kameraanschluss, DVI, LCD-Anschluss, Bluetooth, die ich nicht mal
benötige.
Bompf schrieb:> Ähm - was willst du mit dem Board? Doom spielen?? Das Pandaboard ist> kein PC! Das hat für mich eher ein paar lustige Zusatzfeatures wie HDMI,> Audio, Kameraanschluss, DVI, LCD-Anschluss, Bluetooth, die ich nicht mal> benötige.
hello again,
was ich will hab ich oben geschrieben.
genau wie du, benötige ich diese ganzen "Zusatzfeatures" nicht.
Warum also den teuren Panda schiessen?
Und relevante Features fehlen. (s.o.)
Ich bleib erstmal bei meinen Dockstars.
Ist zwar gefrickel, aber halbwegs gehts.
Vielleicht hat ja der ein oder andere noch einen guten Tipp irgendwann
;)
cu
lou
btw, noch was technisches:
für doom wäre ein dual core arm 1GHz (der kleine panda) sicher ein
10-facher overkill. das läuft flüssig auf einem 486er mit 66MHz.
was willst du mit dem board??
vielleicht reicht ja ein uC ;)
Mein letztes ARM9-Board hatte USB, Ethernet und SD-Karte oder
CompactFlash und genehmigte sich weniger als 0,5 Watt bei voller
CPU-Last.
Leider braucht das Steckernetzteil weitere 0,5 Watt...
Schau doch mal nach einfachen Development-Boards auf Basis des
AT91SAM9260 oder AT91SAM9G20...
Natürlich kannst du die Preise dieser Speziallösungen nicht mit
PC-Komponenten vergleichen!
Genau - PC Komponenten werden meist in viel größeren Stückzahlen von
großen Herstellern produziert die die Teile sehr billig einkaufen
können...
Oft wird auf PC Hardware aber auch Ramschware verbaut (s. explodierende
Elkos - da wird an allem gespart ;) )
Die Dockstar-Diskussion kann man eigentlich getrost einstellen. Das Teil
ist nicht mehr zu haben. Und die letzten Spuren, die es im Internet noch
hinterlassen hat, sagen was von Preisen >70 Euro. Das ist dann auch kein
Schnäppchen mehr, wenn man das Ding dann erst mühevoll hacken muss (da
in der neueren FW der ssh-Zugang ja nicht mehr aktiv ist).
Bompf!
Bompf schrieb:> Die Dockstar-Diskussion kann man eigentlich getrost einstellen. Das Teil> ist nicht mehr zu haben. Und die letzten Spuren, die es im Internet noch> hinterlassen hat, sagen was von Preisen >70 Euro. Das ist dann auch kein> Schnäppchen mehr, wenn man das Ding dann erst mühevoll hacken muss (da> in der neueren FW der ssh-Zugang ja nicht mehr aktiv ist).>> Bompf!
sehe ich anders. die goflex "net" oder "home" ist lieferbar.
sind sogar n zacken besser als die dockstars. (s.o.)
70 hebel sind doch immer noch günstig.
und
ich habe noch nie mit linux "ernsthaft" gearbeitet, und hatte nach grob
3h einen debian file+webserver der in diesem preisbereich eine sehr gute
performance hat (~20MB/s). (http://forum.doozan.com)
wenn du mit derartigem "hacken" ein problem hast, wirst du mit dem
pandaboard 100% verzweifeln.
nur so als tipp (ist nicht böse gemeint)
lou
BTW: ssh zugang? wer ernsthaft mit diesen teilen etwas anfangen will,
sollte sich ein ein 3-euro-nokia kabel ranstöpseln.
BTW2: ich würde gerne sogar mehr für ein offenes/gescheites
ARM/geode/etc board ausgeben. aber 10/100MBit ethernet oder gar IDE sind
doch eine Lachnummer!!
lou schrieb:
Man braucht eigentlich keine drei Beiträge von dir zu lesen um zwei
Dinge festzustellen: 1. du gibst hier den Besserwisser 2. du bewegst
dich fachlich auf sehr dünnem Eis
> wenn du mit derartigem "hacken" ein problem hast, wirst du mit dem> pandaboard 100% verzweifeln.
Vergleichen wir doch mal. Um das Dockstar dazu zu bringen, ein eigenes
Linux zu booten muss ich:
- über eine mechanisch noch gar nicht vorhandene serielle Schnittstelle
den ssh-Daemon auf dem Board aktivieren
- anschließend per ssh auf das Board gehen und dort das System zu
patchen/umzukonfigurieren, so dass es von einem USB-Stick booten kann
- mit einem USB-Stick, auf dem sich ein passendes Linuxsystem befindet
neu starten
Und beim Pandaboard muss ich:
- einfach nur eine Flash-Karte mit einem passenden Linuxsystem
einstecken
Wieso bitte sollte jemand am Pandaboard eher scheitern als am Dockstar?
> BTW: ssh zugang? wer ernsthaft mit diesen teilen etwas anfangen will,> sollte sich ein ein 3-euro-nokia kabel ranstöpseln.
Aha...was ist "3-euro-nokia kabel" denn für ein Kommunikationsstandard?
Bompf!
PS: Danke an alle anderen - fachlich brauchbaren - Hinweise hier im
Thread!
Bompf schrieb:> Aha...was ist "3-euro-nokia kabel" denn für ein Kommunikationsstandard?
Das läuft normalerweise auf eine RS232 heraus. Oder eine virtuelle RS232
per USB.
Reinhard S. schrieb:> virtuelle RS232
Wieso ist da eigentlich so oft von einer "virtuellen RS232" die Rede?
Das klingt für mich immer, als ob es in Wirklichkeit gar keine
Schnittstelle gibt, sondern diese nur in der Software simuliert wird.
Aber das ist doch gar nicht der Fall.
Bompf schrieb:> Man braucht eigentlich keine drei Beiträge von dir zu lesen um zwei> Dinge festzustellen: 1. du gibst hier den Besserwisser 2. du bewegst> dich fachlich auf sehr dünnem Eis
jo man, ich lass dich leben.
das gleiche solltest du auch machen.
achja, bis jetzt weiss niemand was du eigentlich mit dem board vorhast.
raus mit der sprache.
runter mit der hose.
vom "fachlich auf dünnem eis" wandelndem
lou
lach
BTW:
serielle schnittstelle dockstar:
naja, isn pfostfeldstecker. seeeehr schwierig anzuschließen.
lou schrieb:> serielle schnittstelle dockstar:> naja, isn pfostfeldstecker. seeeehr schwierig anzuschließen.
Ja und? Was ändert das daran, dass es trotzdem noch um ein vielfaches
aufwändiger ist, das Dockstar in Betrieb zu nehmen als das Pandaboard?
Und nur falls du das schon wieder vergessen haben solltest:
> wenn du mit derartigem "hacken" ein problem hast, wirst du mit dem> pandaboard 100% verzweifeln.
Bompf!
Bompf schrieb:> Ja und? Was ändert das daran, dass es trotzdem noch um ein vielfaches> aufwändiger ist, das Dockstar in Betrieb zu nehmen als das Pandaboard?
naja ich hab zwei dockstars die laufen.
also kann ich zumindest rein aus Erfahrung mitreden.
=> der Aufwand ist minimal.
als alternative/upgrade wäre das pandaboard ein Rückschritt für mich.
mal gucken was es sonst noch so gibt...
GB-ethernet und sata sind zwingend.
und immer schön locker bleiben, gell
lou