Hallo
wie der Betreff vermuten läßt, suche ich eine (einfache?) Möglichkeit
mein Externes 5 1/4 Zoll Floppylaufwerk über die USB Schnittstelle
anzuschließen. Ich brauche das zwar sehr selten, aber das wäre ne feine
Sache.
Kann man da ein externes 3 1/2" Laufwerk dazu vergewaltigen/umbauen,
oder ist das Unsinn? Gibts dazu Vorschläge? Ich bin kein Hardwareprofi!
Lol, die DInger gibts noch und die Werden eingesetzt?!^^
die 5.25" Dinger waren schon zu meiner Kindheit tot, und von Disketten
habe ich gerade noch so das ableben mit bekommen (Bin Jg 93)
Ggf. würde ich vll auch einen IDE Adapter probieren(könnte u.U. sogar
einfacher sein, HDDs werden vereinzelt ja immernoch mit IDE
angeschlossen und der Anschluss ist afaik der gleiche)
Also einfach eine Art Verlängerungskabel für die Interne
Schnittstelle... du könntest mal versuchen das an so ein USB-3.5" zu
hängen, mit etwas glück klappt das, ansonsten ein altes Mainbaord und
dann die Daten über LAN zugreifen.
Zukunftsfähig wird es aber wohl nur sein die Daten rechtzeitig
umzukopieren ;)
rf schrieb:> HDDs werden vereinzelt ja immernoch mit IDE> angeschlossen und der Anschluss ist afaik der gleiche
Nein. Völlig andere Anschluss und Ansprechart. Deshalb hatte ich ja
gefragt wie das angeschlossen wird, bei SCSI hätte man eventuell noch
was drehen können...
FloppyLaufwerk schrieb:> Kann man da ein externes 3 1/2" Laufwerk dazu vergewaltigen/umbauen,
Im Prinzip ja, so ein externes Laufwerk besteht aus zwei Teilen. Einem
Diskettenlaufwerk und einem USB-Diskettencontroller.
Das Problem hierbei ist, daß der USB-Diskettencontroller von einem
3.5"-Laufwerk ausgeht, und das wird anders angesteuert als ein
5.25"-Laufwerk. Abweichende Parameter sind die Datenrate und die (von
der Diskettenlaufwerkshardware vorgegebene) Drehzahl.
3.5"-Laufwerke drehen mit 300 Umdrehungen pro Minute, 5.25"-HD-Laufwerke
aber mit 360 Umdrehungen pro Minute. Dadurch ergibt sich bei gleicher
Datenrate (500 kBit/sec) der Unterschied in der Speicherkapazität (1.44
"MB" zu 1.2 "MB", jeweils formatiert).
Der USB-Floppycontroller muss also entsprechend anders konfiguriert
werden; ich habe mir dazu mal das Datenblatt* eines solchen Controllers
angesehen, dem aber außer der Information, daß er prinzipiell auch mit
5.25"-Laufwerken klarkommen sollte, nicht ausreichend Details zur dessen
Konfiguration entnehmen können.
*)
http://www.smsc.com/media/Downloads_Archive/discontinued/97cfdc2_01.pdf
Diskettenlaufwerke wurden (bis zu 4 Geräte) über den Shugart-Bus an den
Controller angeschlossen:
http://www.zock.com/8-Bit/D_CPCguide03.HTML
Sollte der sich innerhalb des USB-Laufwerkes "abgreifen" lassen, könnte
man das 5 1/4-Teil u.U. sogar zusätzlich anschließen, woran ich bei der
Kompaktheit der Geräte, so meine Zweifel habe.
mfG ingo
FloppyLaufwerk schrieb:> Hallo>> wie der Betreff vermuten läßt, suche ich eine (einfache?) Möglichkeit> mein Externes 5 1/4 Zoll Floppylaufwerk über die USB Schnittstelle> anzuschließen. Ich brauche das zwar sehr selten, aber das wäre ne feine> Sache.>> Kann man da ein externes 3 1/2" Laufwerk dazu vergewaltigen/umbauen,> oder ist das Unsinn? Gibts dazu Vorschläge? Ich bin kein Hardwareprofi!
Da ich einen x235 als Workstation habe, verwende ich so ziehmlich
alles auf USB, also auch DVD und 3"5 Floppy, welches ich gerade mal
aufgeschraubt habe... Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin
und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux
als solches erkannt...
Also wenn Du einen 3"5 USB-Floppy hast, schau einfach mal rein,
vieleicht hat es einen normalen steckbaren USB-Floppy Controller, dann
solltes es gehen.
Grüße
USBMichi
ingo schrieb:> Diskettenlaufwerke wurden (bis zu 4 Geräte) über den Shugart-Bus an den> Controller angeschlossen:> http://www.zock.com/8-Bit/D_CPCguide03.HTML
Die von IBM eingeführte "Interpretation" des Shugart-Busses reduzierte
die Anzahl der Laufwerke auf zwei, die dafür identisch zu konfigurieren
waren (Auswahl der Drive-ID erfolgte durch "gedrehte" Kabel).
> Sollte der sich innerhalb des USB-Laufwerkes "abgreifen" lassen, könnte> man das 5 1/4-Teil u.U. sogar zusätzlich anschließen,
Zusätzlich ginge dann, wenn denn der USB-Floppycontroller entsprechend
konfiguriert werden kann.
> woran ich bei der Kompaktheit der Geräte, so meine Zweifel habe.
Das ist (oft) kein Problem, Laufwerk und Controller sind zwei getrennte
Platinen, das Laufwerk ist ein ganz normales SlimLine-Diskettenlaufwerk,
wie es auch in Notebooks verwendet wurde.
Die Verbindung zwischen Controller und Laufwerk erfolgt über ein
Flexleiterkabel, und nicht über das standardisierte 34polige
Flachbandkabel.
Das ist aber nichts neues und entsprechend adaptierbar.
Michelle Konzack schrieb:> Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux> als solches erkannt...
Und woran erkennt der Controller, mit was für einem Laufwerk er es zu
tun hat?
Michelle Konzack schrieb:> Da ich einen x235 als Workstation habe, verwende ich so ziehmlich> alles auf USB, also auch DVD und 3"5 Floppy, welches ich gerade mal> aufgeschraubt habe... Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux> als solches erkannt...
Wow... damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Vielleicht erkennt der
Controller ja den Unterschied anhand der unterschiedlichen Drehzahlen.
Motor aktivieren --> Drehzahl auswerten (INDEX Puls) --> wenn 300UPM
dann 3,5 Zoll // wenn 360UPM dann 5,25 Zoll
Magnus Müller schrieb:> Motor aktivieren --> Drehzahl auswerten (INDEX Puls) --> wenn 300UPM> dann 3,5 Zoll // wenn 360UPM dann 5,25 Zoll
Andererseits:
Der INDEX Puls kommt bei den 5,25 Zöllern ja von einer Lichtschranke die
die Indexmarkierung der Diskette (ein handelsübliches Loch im
Datenträger) abtastet. Ohne Diskette wird es also vermutlich auch keinen
INDEX Puls geben.
Magnus Müller schrieb:> Ohne Diskette wird es also vermutlich auch keinen> INDEX Puls geben.
Naja, so könnte natürlich trotzdem unterschieden werden, wenn das
Laufwerk ein Indexsignal generiert, dann wird dessen Frequenz untersucht
(könnte ja ein 5.25"-Laufwerk mit eingelegter Diskette sein), gibt es
keinen, wird von 5.25" ausgegangen.
Das könnte klappen.
Hallo
vielen Dank für die "Denkanstöße".
@USBMichi leider hat mein externes 3 1/2" den Controller irgendwie im
Laufwerk integriert, da kommen nur Kabel raus.
Kennt einer ein 3 1/2" Zoll Laufwerk wie von @USBMichi beschrieben. Ich
möchte das aber unter Windows betreiben. Was @USBMichi andeutet wäre
genau das was ich suche...
Leider habe ich von den angebotenen 3 1/2" USB Laufwerken keine
Innenansicht gefunden.
Ich würd einfach irgendeinen ollen Rechner (mit USB / LAN) bei eBay
schießen der noch nen passenden anschluss hat und dann einmal alle alten
Disketten auf moderne Formate rüberkopieren. Fertig.
Ich hab noch viele solche Laufwerke hier sogar passende Rechner zum
ansteuern aber die dienen nur noch als Teilespender da ist noch so schön
viel gute Mechanik und Schrittmotoren drin ;)
FloppyLaufwerk schrieb:> @USBMichi leider hat mein externes 3 1/2" den Controller irgendwie im> Laufwerk integriert, da kommen nur Kabel raus.Aufgeschraubt hast Du das Gehäuse davon aber schon?
... na klar!
...wenn man googelt werden diese 2 Varianten auch erwähnt. Eine wie von
@USBMichi beschrieben und eine wo schon ALLES im Laufwerk integriert ist
und nur die USB Kabel (4 STück wie bei mir) rauskommen.
Magnus Müller schrieb:> Michelle Konzack schrieb:>> Da ich einen x235 als Workstation habe, verwende ich so ziehmlich>> alles auf USB, also auch DVD und 3"5 Floppy, welches ich gerade mal>> aufgeschraubt habe... Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin>> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux>> als solches erkannt...>> Wow... damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Vielleicht erkennt der> Controller ja den Unterschied anhand der unterschiedlichen Drehzahlen.>>> Motor aktivieren --> Drehzahl auswerten (INDEX Puls) --> wenn 300UPM> dann 3,5 Zoll // wenn 360UPM dann 5,25 Zoll
Nein, der Controller muss VORHER wissen, was für ein Laufwerk er dran
hat. Das steht normalerweise im batteriegepufferten CMOS RAM.
Die einzige realistische Möglichkeit sehe ich darin, bei SMSC einen
USB-Floppycontroller zu kaufen und den dann entsprechend
umzukonfigurieren. Gehe davon aus, dass Du fertige 3.5" USB-Laufwerke
nicht ändern kannst.
"Einfache Möglichkeit": Fehlanzeige
fchk
Frank K. schrieb:> Nein, der Controller muss VORHER wissen, was für ein Laufwerk er dran> hat. Das steht normalerweise im batteriegepufferten CMOS RAM.
Aber doch nicht bei einem USB-Laufwerk. Da genügt es, wenn er es zum
Zeitpunkt der Anmeldung am Host herausfindet.
Hallo
um die Diskussion abzukürzen...ich habe Rechner mit denen ich diese
Floppys lesen kann! Das ist nicht das Problem.
Ich war (bin) eben auf der Suche nach einer "portablen" USB 5 1/4"
Floppy Lösung.Da scheint es aber keine "einfache" Lösung zu geben, obwoh
@USBMichi oben was aufgezeigt hat. Es wäre für mich eben erstrebenswert,
welch 3 1/2" USB Laufwerke das sind. Das generelle lesen der Floppys ist
bzw. war "NIE" mein Problem. Ich habe schon noch "ALTE" Kisten die das
können.
FloppyLaufwerk schrieb:> Hallo>> um die Diskussion abzukürzen...ich habe Rechner mit denen ich diese> Floppys lesen kann! Das ist nicht das Problem.> Ich war (bin) eben auf der Suche nach einer "portablen" USB 5 1/4"> Floppy Lösung.Da scheint es aber keine "einfache" Lösung zu geben, obwoh> @USBMichi oben was aufgezeigt hat. Es wäre für mich eben erstrebenswert,> welch 3 1/2" USB Laufwerke das sind. Das generelle lesen der Floppys ist> bzw. war "NIE" mein Problem. Ich habe schon noch "ALTE" Kisten die das> können.
Mal eine ganz andere Frage, aus purer Neugier!
Wieso sucht du nach einer portablen USB 5.25" Lösung, wofür benötigst du
das?
Grüße Heiner
Hallo
@Heiner suche da keinen "tieferen" Sinn dahinter. Ich habe auch noch USB
"Zip" Laufwerke (IOMEGA) die ich fast noch nie benutzt habe. Es ist
einfach beruhigend irgendwelche USB Laufwerke im Schrank zu haben die im
Notfall einsetzbar sind (wären) und funktionieren ohne ne "ALTE
Maschine" hochzufahren.
Betrachte es einfach als "Just for Fun" eines Rentners der noch die
Hochzeiten der 8 Zoll Floppys zB.: dem ersten Entwicklungssystem von
Intel benutzt hat, bei dem ein Projekt zu übersetzen mehrere Stunden
gedauert hat.
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Floppy_disk_2009_G1.jpg
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Michelle Konzack schrieb:>> Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin>> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux>> als solches erkannt...>> Und woran erkennt der Controller, mit was für einem Laufwerk er es zu> tun hat?
Überhaupt nicht... Das macht Linux, den das Protokol für 3"5 und 5"25
ist das gleiche. Der USB-Controller gibt sich einfach als Standard
Floppy Controller aus und bleibt somit transparent.
Grüße
Michelle
Magnus Müller schrieb:> Wow... damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Vielleicht erkennt der> Controller ja den Unterschied anhand der unterschiedlichen Drehzahlen.>> Motor aktivieren --> Drehzahl auswerten (INDEX Puls) --> wenn 300UPM> dann 3,5 Zoll // wenn 360UPM dann 5,25 Zoll
Nene, der Controller (warscheinlich wie immer ein 8051) hat NUR einen
Floppy-Anschluß und wird über ein Pabel mit dem Floppy verbunden.
Das Protokoll selber macht ja das Floppy.
Grüße
Michelle
FloppyLaufwerk schrieb:> @USBMichi leider hat mein externes 3 1/2" den Controller irgendwie im> Laufwerk integriert, da kommen nur Kabel raus.> Kennt einer ein 3 1/2" Zoll Laufwerk wie von @USBMichi beschrieben. Ich> möchte das aber unter Windows betreiben. Was @USBMichi andeutet wäre> genau das was ich suche...
Ich habe versucht, den Microcontroller über den taiwanesischen
Hersteller zu bekommen, weil ich eine größere Dockingstation bauen will,
aber die antworten noch nicht einmal...
Da der Hersteller alle möglichen USB-Contoller anbietet (SATA, PATA,
SAS, Floppy, Cardreader, Sound, Video, ...) währen die Chips sehr
interessant für selbstbauten und bei den meisten steht dabei das es sich
um einen 8051 kompatiblen handelt.
> Leider habe ich von den angebotenen 3 1/2" USB Laufwerken keine> Innenansicht gefunden.
Wie immer...
Grüße
Michelle
pegel schrieb:> Es gibt auch USB-ISA Adapter.> Dort einen alte IDE Karte rein und es bleibt nur noch die Frage der> Software.
PLX hat aber die Produktion des Chips leztes Jahr eingestellt. Jetzt
gibt es nur noch den NET2282 welcher für PCI ist und einen für PCIe.
Grüße
Michelle
pegel schrieb:> Es gibt auch USB-ISA Adapter.> Dort einen alte IDE Karte rein und es bleibt nur noch die Frage der> Software.
Das ist schlicht grottenfalsch, mit IDE hat der ganze Thread nichts zu
tun. Das kann man selbst bei Abwesenheit jeglicher Qualifikation am
Kabel abzählen: IDE-Festplatten haben 40polige Kabel, Floppies nur
34polig.
Und wer hat schon noch einen ISA-Floppy-Controller rumliegen?
Abgesehen davon funktioniert das sowieso nicht, der Adapater ist für
Entwickler, die einen entsprechenden Treiber für ISA-Karten neu
schreiben, die Verwendung vorhandener ISA-Treiber ist weder vorgesehen
noch überhaupt technisch möglich.
FloppyLaufwerk schrieb:> Betrachte es einfach als "Just for Fun" eines Rentners der noch die> Hochzeiten der 8 Zoll Floppys
Ja, DAS wäre doch eine Aufgabe - 5.25 kann ja jeder, aber ein tragbares
8-Zoll-Floppy mit USB-Anschluss wäre eine echte Novität.
Übrigens, in alten BIOS-Sourcen findet man Routinen, um den Typ
möglichst zu erkennen (anders als behauptet haben alle Floppies einen
Index-Impuls). Für das Einlesen vorhandener Floppies ist das aber
weniger relevant, da die Parameter (Tracks, Sektoren usw) im Header,
d.h. im ersten Sektor der Floppy, notiert sind und beim Einloggen
ausgewertet werden, zumindest solange es sich um MSDOS und Nachfolger
handelt.
Gruss Reinhard
Reinhard Kern schrieb:> Das ist schlicht grottenfalsch, mit IDE hat der ganze Thread nichts zu> tun. Das kann man selbst bei Abwesenheit jeglicher Qualifikation am> Kabel abzählen: IDE-Festplatten haben 40polige Kabel, Floppies nur> 34polig.
Hätte auch IDE/Floppy Controller schreiben können. Habe einige dieser
Kombi Karten hier, deshalb schien es mir eindeutig. Aber naja.
von denen:
http://bschepan.narod.ru/hwmuseum/isa_multicards.htm
habe ich die:
Super I/O Card
Ist aber schön das es qualifizierte Kräfte gibt die bis 40 zählen können
:-)
Reinhard Kern schrieb:> (anders als behauptet haben alle Floppies einen Index-Impuls)
Das wurde so nicht behauptet. Nur kann ein 5.25"-Laufwerk ohne
eingelegte Diskette keinen erzeugen, während ein 3.5"-Laufwerk das
prinzipiell kann.
Im übrigen gab es durchaus verbreitete Laufwerke, die den Index-Impuls
überhaupt nicht auswerteten, das waren einerseits die 35-Spur-Laufwerke,
die man am Apple II verwendete, und andererseits die beliebte 1541 aus
dem Commodore-Lager. Beide Laufwerke funktionierten nämlich auch mit
umgedrehten Disketten, und da das Indexloch in der Diskettenhülle nicht
exakt mittig angebracht ist, und die Laufwerke keine zwei Lichtschranken
hatten ...
> Übrigens, in alten BIOS-Sourcen findet man Routinen, um den Typ> möglichst zu erkennen
Das war die Unterscheidung in 40- und 80-Spur-Laufwerke, also 360K- und
1.2M-Laufwerke. Dieser "hochkomplexe" Algorithmus ist von IBM patentiert
und wurde vor einigen Jahren mal von einem Patenttroll auf dem Klagewege
zu Geld gemacht.
Das ist das "Schrapel"-Geräusch, das Diskettenlaufwerke beim Starten
eines PC von sich geben.
Der Unterscheidung zwischen 3.5"- und 5.25"-Laufwerken aber dient dieser
Mechanismus nicht.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Das war die Unterscheidung in 40- und 80-Spur-Laufwerke, also 360K- und> 1.2M-Laufwerke. Dieser "hochkomplexe" Algorithmus ist von IBM patentiert> und wurde vor einigen Jahren mal von einem Patenttroll auf dem Klagewege> zu Geld gemacht.
Naja, man fährt 80 Tracks nach innen, ein 40-Track-Laufwerk fährt dabei
gegen den Anschlag. Dann fährt man nach aussen bis Track 0 (dafür gibts
ein Signal). Braucht man dafür z.B. 43 Tracks, dann ist es
offensichtlich kein 80-Track-Laufwerk.
Erstaunlich womit man Geld verdienen kann - ist eigentlich die
Multiplikation von 2 Ganzzahlen schon patentiert? Muss mal
recherchieren.
Gruss Reinhard
Michelle Konzack schrieb:> Rufus Τ. Firefly schrieb:>> Michelle Konzack schrieb:>>> Da ist ein gaaaanz normales 3"5 TEAC Floppy drin>>> und wenn ich mein TEAC 5"25 anschließe, wird es unter Debian GNU Linux>>> als solches erkannt...>>>> Und woran erkennt der Controller, mit was für einem Laufwerk er es zu>> tun hat?>> Überhaupt nicht... Das macht Linux, den das Protokol für 3"5 und 5"25> ist das gleiche. Der USB-Controller gibt sich einfach als Standard> Floppy Controller aus und bleibt somit transparent.>> Grüße> Michelle
@Michelle .... würde mich interessieren welches externes Laufwerk du
hast (Hersteller & Typ) vielleicht bekommt man soetwas ja noch bei
eGestell.
- Raph
Raph schrieb:> würde mich interessieren welches externes Laufwerk du> hast
Falls jemand grosses Interesse hat, man könnte sich sowas ja
zukunftssicher zusammenbauen: ein µP mit USB, der sich dem PC gegenüber
als Standard Memory ausgibt wie ein USB-Stick. Die Ansteuerung des
Floppy-Laufwerks ist relativ einfach zu programmieren. Formatieren wäre
noch das grösste Problem, aber GParted soll FAT12 können.
Gruss Reinhard
Reinhard Kern schrieb:> Formatieren wäre> noch das grösste Problem
FORMAT UNIT ist ein Standard-SCSI-Kommando. Was auch immer man an
Tools zum (physischen) Formatieren einer SCSI-Platte benutzt hat,
müsste im Prinzip auch mit einer über USB angesteuerten Floppy
zurecht kommen.
Logisches Formatieren ist ja davon ohnehin unabhängig.
Raph schrieb:> @Michelle .... würde mich interessieren welches externe 5,25"Laufwerk
Vermutlich Floppy-Emulator-Software (image) oder Alt-PC über LAN
benutzt?
Ein USB-5,25"FD-Adapter ist mir bisher noch nicht aufgefallen.
Ich weiß nicht ob das Thema noch relevant ist, aber ich bin über
folgenden Link gestolpert:
http://www.deviceside.com/fc5025.html
Damit sollte man ein 5,25 FDD am USB zum Laufen bekommen.
Ich würde die Anschlußbelegung von
den Disketten Laufwerk Herstellern anfordern
da gibt es sicher noch alte
Schaltpläne, Layouts
Beim USB das selbe die Anschlußbelegung suchen.
ich finde mit etwas Zeit und Mühe lohnt es sich.
Alfred P. schrieb:> Ich würde die Anschlußbelegung von> den Disketten Laufwerk Herstellern anfordern
Das ist doch alles bekannt, allerdings hat ein Floppy-Laufwerk 34
Anschlüsse und USB 4 - was hilft dir das?
Georg
http://www.kryoflux.com/
Das könnte die Lösung sein.
Benötigt ein AT91SAM7S256 Board und ein paar xxx244 Bustreiber.
Man muss also nicht das teure Board dort kaufen.
Schaltplan ist vorhanden und die Programme sind für Privatgebrauch frei.
Georg schrieb:> allerdings hat ein Floppy-Laufwerk 34> Anschlüsse und USB 4
sind aber nur 17 Aktive
https://www.mikrocontroller.net/attachment/24150/Floppybus.png
also USB 2 Data Leitungen zu 17/18 Ports umsetzen sollte ein aktueller
µC schaffen.
Ich grübel gerade ob ich das nicht umgekehrt mache, mich nervt die
Floppy Schnitte am TEK3014 aber 300,-€ für ein USB Floppyemulator ist
heftig.
Aber die Zeiten von Scheibenkleister sind so lange her das ich kaum noch
weiss wie die Daten aus oder in eine Floppy tröpfeln.