ATmega2560 ASF vs Arduino

OP #4245913
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Hallo,

ich übernehme gerade einen Prototypen der mit einem ATmega2560 
ausgestattet ist. Dieser wurde bisher mit Arduino programmiert. Die 
Hardware wurde von einer Fremdfirma entwickelt und Arduino kompatibel 
gemacht. Da die Software aber jetzt stark erweitert wird und neu 
aufgebaut werden muss stellt sich mir die Frage ob ich nicht gleich zum 
Atmel Studio greifen soll und das ASF verwenden soll.

Ich habe zuletzt vor ca 2 Jahren ein Mikrocontrollerprojekt umgesetzt 
und dies war ein AVR32. Da habe ich das ASF verwendet was auch super 
funktioniert hat, weshalb ich diesem auch den Vortritt geben würde.

Jetzt habe ich aber ein Testprojekt im Atmel Studio mit dem ATmega2560 
erstellt und festgestellt, dass es bei weitem nicht so viele 
Bibliotheken wie für den AVR32 gibt. Z.B. fehlt mir, was ich auf die 
Schnelle gesehen habe, die PWM und die File System Management 
Bibliothek. Gibt es dazu keine Bibliotheken?

Deshalb meine Frage:
Rentiert sich der Umstieg von den Arduino Bibliotheken zum ASF?

godi
Gast #4251893
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Godi S. schrieb:
> Vielleicht mal anders gefragt:
> Ist es möglich die ASF Bibliotheken für die microSD-Card, USART, PWM,
> ... für ein eigens erstelltes Board im Atmel Studio 6.2 zu verwenden?

Mit entsprechenden Anpassungen (Portpins) sollte das kein Problem sein.
OP #4252087
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STK500-Besitzer schrieb:
> Mit entsprechenden Anpassungen (Portpins) sollte das kein Problem sein.

OK, das wollte ich eigentlich vermeiden, aber wenn es nicht anders 
möglich ist dann muss ich es so wohl machen.

Oder ich verwende überhaupt einen anderen Controller. Hmm muss ich mir 
noch ansehen.

ASF = Atmel Software Framework
http://www.atmel.com/tools/avrsoftwareframework.aspx?tab=overview
Gast #4266366
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Ich habe jetzt auch zum ersten Mal mit Arduino zu tun.
Was ich kritisch sehe, ist, dass der eigene Anwendungscode in dieser 
.ino Datei gespeichert wird.
Wenn man etwas vorhat, das nicht nach dem Prinzip "Implement-And-Forget" 
funktioniert , sondern laufender Wartung und Erweiterung unterliegt, 
sollte man erstmal prüfen, ob sich der Anwendungscode überhaupt 
versionsverwalten lässt; also ob z.B. Tortoise mit der .ino Datei fertig 
wird.
Gast #4266394
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Du kannst auch das Eclipse Plugin für den Arduino verwenden. Dort kann 
die *.ino Datei weiterhin eine *.cpp Datei sein.
Tortoise? Du meinst git? Hat kein Problem mit der *.ino Datei.
>Was ich kritisch sehe, ist, dass der eigene Anwendungscode in dieser
>.ino Datei gespeichert wird.
Man kann auch beliebig viele Sub-Dateine erzeugen und dort den 
Anwendungscode platzieren.
Meine Projekte bestehen mittlerweile aus ca. 30 Dateien.
Gast #4266430
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Warum die Leute soviel Angst vor Arduino haben?!
Selbst in der Arduino-Umgebung kann man c/c++ programmieren.
Arduino ist ein Wrapper, der für Anfänger umständlich/schwer 
verständliche Methoden einfacher gestaltet. Bis auf ein paar Sachen, die 
Arduino "belegt" (Serielle Schnittstelle, Timer) kann man die Hardware 
auch per C/C++ ansprechen. Schließlich wird der gcc (im Falle von Atmel 
Hardware) verwendet.
Für mich war es die "Einstiegsdroge" in ARM: Man kommt schnell zu einem 
funktionstüchtigen Programm. Wenn man mehr will, muss man sich 
entsprechend damit beschäftigen.
Versionierung läuft bei mir so ab, dass ich das gesamte Verzeichnis in 
ein zip verpacke und den Fortschritt in einer Textdatei dokumentiere.
Vielleicht habe ich da aber auch etwas anders verstanden.

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