Hallo zusammen,
Ich arbeite im Moment an einem automatischen Cocktailmixer.
Meine ursprüngliche Idee bestand darin, die Flaschen über Kopf
aufzuhängen und zwei Schläuche (Luft & Flüssigkeit) in jede Flasche zu
legen, dann den Luftschlauch per Magnetventil auf- und zuzumachen.
Leider funktioniert das System nicht, da durch den Flüssigkeitsschlauch
Luft in die Flasche gelangt, sie somit dauerhaft ausläuft. Ich kann das
Magnetventil leider nicht an den Flüssigkeitsschlauch klemmen, da ich
mir da wegen der Lebensmittelechtheit (gerade bei Alkohol) unsicher bin.
Welche Möglichkeiten gibt es noch, KOSTENGÜNSTIG eine Lösung für mein
Problem zu finden?
Schaffe ich es, mit einem Servo den Flüssigkeitsschlauch dicht
abzuklemmen?
Sind die dafür stark genug?
Ich bin für jede Antwort sehr dankbar!
BIGPIZZA95 schrieb:> Schaffe ich es, mit einem Servo den Flüssigkeitsschlauch dicht> abzuklemmen? Sind die dafür stark genug?
Schon, brauchen aber dauerhaft Strom.
Man muss einen Aufbau wählen, bei dem im geschlossenen Zustand kein
Druck auf dem Servo ist.
Magnetventile gibt es aber durchaus in lebensmittelecht.
Ist ja letztlich nur eine (Metall)Kugel in einem (Plastik)Rohr, und
gerade Alkohol verkeimt nicht.
Gemessen wird das Gewicht im Glas.
Wobei es ziemlich idiotisch ist, die Zubereitung dieser hundeteuren
Getränke zu automatisieren. Das ist doch ein Schlag ins Gesicht der
Kundschaft, die für die hohen Kosten nur noch Automatenbrühe bekommen,
da wäre ich sicher nicht mehr bereit, die Wucherpreise für zu bezahlen.
http://www.automaten-borkowski.de/html/serviceaut.htm (Heissgetränke).
Das hier müsste lebensmittelecht sein:
https://www.rakuten.de/produkt/scotsman-gerades-magnetventil-1-fach-elbi-fuer-eisbereiter-ac225226-mc-mv-1477554655.html
Ansonsten ja, es gibt sogenannte "Schlauchquetschventile" aber die sind
wohl aus dem industriebereich und entsprechend teuer. Obs mit einem
einfachen servo zuverlässig geht müsste man testen aber klingt plausibel
solang du sehr flexible Silikonschläuche nimmst.
Eine andere Idee wäre noch ein U-Stück an den Flüssigkeitsschlauch zu
machen. Das sollte zuverlässig verhindern dass Luft durch den Weg nach
oben kann.
Btw. du willst das nachbauen was der Typ aus der glaub ersten "Produkt
des Jahres" Show vorgestellt hatte? :D
@laberkopp
Naja, wer sagt denn dass ers für eine Bar macht? Für den Partykeller ist
das schon ein geniales Privatprojekt.
Wobei ich da in der Tat schauen würde ob der Typ aus der Show nicht doch
noch eine Produktion anstrebt.
Neben der Hardware kommt auch noch die Software hinzu. Damit wäre man
als Hobbyprojekt schon ziemlich lange beschäftigt.
Btw. in Bars zahlt man, wenn man denn das mag, fürs "dort sein". Nicht
für "Handarbeit".
Schließlich kostet schon ne Cola das 10-20fache des Supermarktpreises.
Also die Produkt des Jahres Show kenne ich nicht, werde aber mal danach
suchen :-D
Trotzdem möchte ich das ganze gern selbst hinbekommen...
Ist auch nicht für eine Bar sondern für den Privatgebrauch.
Die Idee des U-Stücks ist eigentlich gut, aber dann habe ich immer Reste
im Schlauch bzw wüsste gar nicht, wie ich ihn dann "verlegen" soll...
Bist du dir sicher dass die Ventile lebensmittelecht sind?
Die sehen mir so billig und aus Plastik aus, bin mir da irgendwie
unsicher ob der Schnaps nicht doch irgendwelche Partikel lösen kann...
Habe heute auch schon mit zwei Freunden das Grundgerüst konstruiert
(siehe Foto), leider sind wir erst danach auf die geniale Idee gekommen
die ursprüngliche Variante auf Funktionalität zu prüfen.
Wenn irgendwie möglich soll die Lösung also zwischen die eingehangenen
Flaschen und den (noch einzubauenden) Zwischenboden passen.
BIGPIZZA95 schrieb:> Leider funktioniert das System nicht, da durch den Flüssigkeitsschlauch> Luft in die Flasche gelangt ...
Dann ist die Öffnung wohl zu groß.
Bei Steuerung des Lufteinlasses wird allerdings bei leerer werdender
Flasche die Tankstation zunehmend wetterfühlig. Wenn der
Umgebungsluftdruck sinkt, fängt die Flasche an, zu lecken. Bei Wechsel
zwischen Extremwetterlagen können dann schon mal 20ml rausgedrückt
werden.
2 Ideen:
1) Der Luftschlauch muss natürlich nach oben weggehen und muss seine
Öffnung über dem höchsten Flüssigkeitsstand haben. Sonst funktioniert
das System nicht und du bekommst keine definierte Strömung.
2) Wenn Du schon keine Flüssigkeit pumpen willst, dann pumpe doch Gas
hinein. Da Mischgetränke sowieso mit CO2 angereichert sind, kannst Du
CO2 nutzen, um die Flüssigkeit aus der Flasche zu drücken. Kleine
Soda-Stream Gasflasche, Ventile und Adapter für ein paar Euro bei Ebay
und fertig. Muss ja kein hoher Druck sein - ein paar mbar reichen.
Ich hatte mal einen bericht von jemandem gelesen, der eine ähnliche
Konstruktion baute. Er hat die Flaschen mit der Öffnung nach oben
aufgestellt und wollte das Getränk mit Luftdruck heraus befördern.
Aber das klappte nicht gut. Sein Problem war, dass er relativ viel Druck
brauchte, bis das Getränk in Bewegung kam. Und wenn er dann die Pumpe
stoppte, lief es zu lange von alleine weiter.
Ich würde mich daran orientieren, was sich in Schnaps-Läden bewährt hat:
http://www.abenteuerfreundschaft.de/wp-content/uploads/2017/12/escape-room-schnapsladen-2.jpg
Das kann man doch sicher mit einem Getriebemotor und einer Nocke
automatisieren. Scheint mir auch aus hygienischer sicht auch am Besten
zu sein.
Ich dachte da an so etwas:
http://www.bittner-elektrotechnik.de/ARIS-Nocke-1-fach-20-Stueck
Nur nicht so teuer.
Hier übrigens das Teil aus der Show: https://www.the-cocktailmachine.com
Es arbeitet wohl mit Saugpumpen.
Ist jetzt bei Kickstarter aber leider mit extrem grossem Ziel. Das wird
wohl nichts :/
Alex G. schrieb:> Es arbeitet wohl mit Saugpumpen.
Und kann damit ausschließlich klare, dünnflüssige Stoffe durchpumpen.
Wenn man sowas selbst baut, dann müssen mindestens auch Kokosflocken
durchpassen. Und dieser ganze App Bullshit?!... Hippsteridiotie! Wenn
ich AM Gerät ein Glas unterstellen muss, dann kann ich auch auf dem
Touchscreen ein Getränk auswählen! Und dann gehört unter jede Flasche
eine Wägezelle. Wer will schon einen Cocktail, bei dem nach der halben
Menge Cola die Flasche leer ist?
Ich überlege mir gerade die Wirkung:
Der To hat eine bekannte, oder besser noch jemand den er attraktiv
findet und ... näher kennenlernen will. Er bietet ihr an einen Cocktail
für sie zu mixen.
Variante 1: Er nimmt sich einen schönen verchromten Schüttelbecher,
misst gekonnt die verschiedenen Ingredienzien ab, gibt Eis dazu
schüttelt ihn, siebt in in ein passendes Glas und garniert das Glas.
Variante 2: Er stellt ein Glas mit Eis unter das oben sichtbare
Holz"regal" mit einem Dutzend PET Flaschen unbekannten Inhalts und
drückt auf einen Knopf. Jetzt fängt das Ding an zu rütteln und zu
rumpeln, die verschiedenen Flüssigkeiten laufen aus einen halben Dutzend
Schläuche in das Glas und fertig.
Welchen Cocktail wird die Person wohl bevorzugen?
Sprich: Sowas ist doch wohl nur nütze um die Druckbetankung zu
beschleunigen. Da kann ich auch meiner Tochter Bescheid sagen, die
arbeit derzeit im Rettungsdienst und könnte mir einen Zugang legen, dann
kann ich den Alkohol direkt intravenös kriegen, ist noch effizienter.
:-)
SCNR
Jetzt mal ganz ehrlich: Es gibt Tätigkeiten, die sollte man nicht an
Maschinen übergeben.
Es ist ja nicht damit getan, ein paar Flüssigkeiten zusammen laufen zu
lassen.
Der Faktor Mensch ist auch wichtig. Wir haben es hier mit Natürlichen
Ausgangsstoffen zu tun, die in Geschmack und Konsistenz variieren. Und
der Mensch bringt weitere Variationen rein, was gut ist.
Sonst könnten wir uns industriell gemixte Coctails bei Edeka kaufen.
Geht auch, ist aber langweilig. Genau so langweilig, die immer gleichen
Brötchen bei Mc Donalds.
Der Barmixer macht noch viel mehr, was die Maschine nicht tut:
Das Getränk Mixen! Je nach Wunsch mal mehr, mal weniger. Oder er schlägt
es schaumig. Danach wählt er ein sauberes (!) Glas, befüllt es mit dem
Mix und dekoriert es. Dabei macht er ein bisschen Show, die wir uns
gerne anschauen.
Zum Schluss nimmt er das entleerte Glas wieder entgegen und spült es.
Was der Automat außerdem nicht ersetzen kann, ist die Erfahrung. Da ich
sehr selten Alkohol trinke, kann ich mit den schönen Namen auf den
Getränkekarten nichts anfangen. Aber ich kann dem Barmixer sagen, welche
Geschmäcker mir gefallen und ihm dann vertrauen, etwas leckeres für mich
zu mixen.
Das sind doch alles Faktoren, die uns in Summe dazu bringen, 5-10€ für
einen Coctail locker zu machen. Für ein Getränk aus dem
Selbstbedienungs-Zapf-Automat würde ich höchstens 1,50€ bezahlen.
Der Andere schrieb:> Variante 1: Er nimmt sich einen schönen verchromten Schüttelbecher,> misst gekonnt die verschiedenen Ingredienzien ab, gibt Eis dazu> schüttelt ihn, siebt in in ein passendes Glas und garniert das Glas.>_>
Das setzt vorraus dass er weiss wie man Cocktails schmackhaft mischt.
Das kann nicht jeder und auch nicht jeder hat Lust jetzt irgendwelche
Kurse deswegen zu besuchen.
Allerdings wird man wohl das Wissen auch für so ein Gerät brauchen,
daher ist der Einwand nicht ganz unberechtigt.
Stefan U. schrieb:> Das kann man doch sicher mit einem Getriebemotor und einer Nocke> automatisieren.
Besser: Rolle statt Nocke. Dann ist der Schlauchverschleiss geringer.
Ich verstehe echt nicht warum hier so Leute ne Grundsatzdiskussion über
das Projekt ins Rollen bringen...
Ob das am Ende schmeckt oder nicht kann ruhig meine Sorge bleiben, ihr
müsst es ja nicht trinken.
Frauen möchte ich damit auch nicht beeindrucken da ich seit vielen
Jahren in einer Beziehung mit einer Frau bin, die sich abgesehen davon
auch nicht von so etwas plumpen wie "ich kann nen leckeren Cocktail
mixen" beeindrucken lässt.
Mir Komasaufen zu unterstellen finde ich wirklich dreist, ich trinke
fast ausschließlich Bier und hatte einfach nur die Idee für das Projekt
und wollte es gerne umsetzen, das hat nichts mit Druckbetankung o.Ä. zu
tun.
Aber ihr habt mir natürlich die Augen geöffnet. Alles was ich je dachte
zu sein ist eine Lüge. Ich werde nun einige Wochen lang über mein Leben
nachdenken und dann einen Barmixer-Kurs belegen, um hoffentlich so viele
Bräute wie irgendwie möglich abzuschleppen und obendrein mit meiner
Maschine noch möglichst dicke Kohle zu machen, statt mich einfach mit
einem Projekt das mir Spaß macht in die Welt der Mikrocontroller
einführen zu lassen.
Marc S. schrieb:> Ich verstehe echt nicht warum hier so Leute ne Grundsatzdiskussion über> das Projekt ins Rollen bringen...> Ob das am Ende schmeckt oder nicht kann ruhig meine Sorge bleiben, ihr> müsst es ja nicht trinken.> Frauen möchte ich damit auch nicht beeindrucken da ich seit vielen> Jahren in einer Beziehung mit einer Frau bin, die sich abgesehen davon> auch nicht von so etwas plumpen wie "ich kann nen leckeren Cocktail> mixen" beeindrucken lässt.> Mir Komasaufen zu unterstellen finde ich wirklich dreist, ich trinke> fast ausschließlich Bier und hatte einfach nur die Idee für das Projekt> und wollte es gerne umsetzen, das hat nichts mit Druckbetankung o.Ä. zu> tun.
Sehr schön gesagt!
> statt mich einfach mit> einem Projekt das mir Spaß macht in die Welt der Mikrocontroller> einführen zu lassen.
Wobei das als Einstiegsprojekt etwas schwierig ist, würde ich
fürchten...
Marc S. schrieb:>... statt mich einfach mit einem Projekt das mir Spaß macht in die Welt der> Mikrocontroller einführen zu lassen.
Ignorier die abgehängten, alten Säcke hier einfach.
Find ich gut was du machst.
Stefan U. schrieb:> Ich hatte mal einen bericht von jemandem gelesen, der eine ähnliche> Konstruktion baute. Er hat die Flaschen mit der Öffnung nach oben> aufgestellt und wollte das Getränk mit Luftdruck heraus befördern.>> Aber das klappte nicht gut. Sein Problem war, dass er relativ viel Druck> brauchte, bis das Getränk in Bewegung kam. Und wenn er dann die Pumpe> stoppte, lief es zu lange von alleine weiter.
Das liegt am Saugheber-Phänomen. Deswegen die vorhandene Konstruktion
(Flaschen auf dem Kopf) so lassen wie sie ist und versuchen daraus was
zu machen. Sieht außerdem auch noch spektakulär aus.
Wenn Du die Schlauchpumpe mit einem Schrittmotor betreibst, kannst Du
eine exakte Dosierung programmieren und ggf. auch ändern bzw. für den
Konsumenten ein Dosierungsregister in Form eines Tastenaggregats
anbringen.
Martin S. schrieb:> Und dieser ganze App Bullshit?!... Hippsteridiotie! Wenn> ich AM Gerät ein Glas unterstellen muss, dann kann ich auch auf dem> Touchscreen ein Getränk auswählen!
Würde aber Geld kosten und den Gewinn des Herstellers schmälern. WiFi
ist billiger als ein Touchscreen.
Martin S. schrieb:> Und dann gehört unter jede Flasche> eine Wägezelle.
Same here, sparen wos geht.
vn n. schrieb:> Martin S. schrieb:>> Und dieser ganze App Bullshit?!... Hippsteridiotie! Wenn>> ich AM Gerät ein Glas unterstellen muss, dann kann ich auch auf dem>> Touchscreen ein Getränk auswählen!>> Würde aber Geld kosten und den Gewinn des Herstellers schmälern. WiFi> ist billiger als ein Touchscreen.
Hast du dir das Ding überhaupt angesehen?!
Es hat einen Touchscreen.
> Martin S. schrieb:>> Und dann gehört unter jede Flasche>> eine Wägezelle.>> Same here, sparen wos geht.
Der Erfinder hätte leider noch erheblich sparsamer sein müssen, dann
bräuchte er nicht fast utopische 1Mio für die Massenfertigung (Betrug
ists nicht. Das Geld wird nur ausbezahlt falls die Summe erreicht
wurde)...
Alex G. schrieb:
> Wobei das als Einstiegsprojekt etwas schwierig ist, würde ich> fürchten...
Mein Studium besteht zum Großteil aus Informatik, denke also da keine
allzu großen Schwierigkeiten zu haben.
Also ich hab mich jetzt etwas mit den Peristaltik-Pumpen beschäftigt und
glaube (wie mehrere von euch ja auch), dass das die einfachste und
sauberste Methode ist.
Steuere ich dabei die Zeit in der sie "geöffnet" ist oder die
Umdrehungen des Motors?
Den Ablaufschlauch abzuklemmen ist m.E. schon der richtige Weg.
Wenn die Kraft eines Motors nicht reicht, kann man diese erhöhen, indem
man ein Getriebe nutzt.
Idealerweise selbsthemmend, sodass der Mootor nicht dauerhaft
angesteuert werden muss.
Da bietet sich ein Schneckengetriebe an.
Mit einer motorisch angetriebenen Schraube und einer Abklemmvorrichtung,
in diese sie geschraubt wird, lässt sich da einiges realisieren.
(Bei entsprechenden handwerklichen Fähigkeiten)
Z.B. wie in der angehängten Skizze.
Alex G. schrieb:> Hast du dir das Ding überhaupt angesehen?!> Es hat einen Touchscreen.
Ja, verbaut (und nicht mal das ist sicher, Zitat "description based on
configuration with all possible stretch goals"), aber nicht nutzbar!
Bestellt ist so ein Display eh schnell, aber programmieren muss es auch
wer, und das kostet, vor allem wenn man selbst das KnowHow nicht hat.
Deswegen gibts das großzügigerweise als Stretchgoal bei 1,8 Millionen.
Blinklichter sind halt einfacher, und deswegen schon serienmäßig mit
dabei.
Alex G. schrieb:> Der Erfinder hätte leider noch erheblich sparsamer sein müssen, dann> bräuchte er nicht fast utopische 1Mio für die Massenfertigung
Irgendwer muss den Südseeurlaub ja auch finanzieren.
Alex G. schrieb:> Betrug> ists nicht. Das Geld wird nur ausbezahlt falls die Summe erreicht> wurde
Als ob es deswegen kein Schindluder bei Kickstarter gäbe... gab schon
etliche prominente Fälle, bei denen die Unternehmen insolvent wurden,
oder einfach nie lieferten.
Leroy M. schrieb:> Idealerweise selbsthemmend, sodass der Mootor nicht dauerhaft> angesteuert werden muss.
Idealerweise wird der Schlauch z.B. durch eine Feder dauerhaft
abgeklemmt, und das Öffnen erfolgt durch Motorkraft. Failsafe.
Der Andere schrieb:> könnte mir einen Zugang legen, dann> kann ich den Alkohol direkt intravenös kriegen, ist noch effizienter.
Wenn man sich den Alkohol als Einlauf gibt, soll er auch sehr schnell
und effektiv wirken, ohne daß man sich eine Nadel setzen lassen muss...
Hallo an alle!
Ich habe kürzlich auch so ein Projekt gestartet.
BIGPIZZA95 hatte exakt die gleiche Idee wie ich. Auch bei mir werden die
Flaschen kopfüber in eine Halterung gepackt und durch die geschaltete
Luftzufuhr die entsprechende Menge Flüssigkeit in das Glas gefüllt.
Gute Nachricht für BIGPIZZA95: Das Prinzip funktioniert prinzipiell!!!
Das Problem: Die Nennweiten der Leitungen sind abhängig von bestimmten
Eigenschaften wie die Oberflächenspannung der Flüssigkeiten.
Für die die es interessiert:
Nennweite Magnetventil = 1mm (12V DC und 3W)
Zuleitung Luft PUR-Schlauch ID=2mm AD=4mm
Flüssigkeitsleitung Silikonschlauch Lebensmittelecht ID=4mm AD=6mm
Getestet mit Wasser, Fruchtsäften und verschiedenen Spirituosen. Das hat
soweit funktioniert, allerdings mindert Alkohol die Oberflächenspannung
und je mehr Vol% um so kleiner Muss die Nennweite werden. Ich werde noch
einen Versuch mit 80%igem Rum starten... Für die Zutaten der für mich
relevanten Cocktails sollte diese Konfiguration aber funktionieren :)