Forum: Offtopic Möglichkeit, Getränke (Alkohol) aus Flasche in Glas zu bekommen


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von BIGPIZZA95 (Gast)


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Hallo zusammen,

Ich arbeite im Moment an einem automatischen Cocktailmixer.
Meine ursprüngliche Idee bestand darin, die Flaschen über Kopf 
aufzuhängen und zwei Schläuche (Luft & Flüssigkeit) in jede Flasche zu 
legen, dann den Luftschlauch per Magnetventil auf- und zuzumachen. 
Leider funktioniert das System nicht, da durch den Flüssigkeitsschlauch 
Luft in die Flasche gelangt, sie somit dauerhaft ausläuft. Ich kann das 
Magnetventil leider nicht an den Flüssigkeitsschlauch klemmen, da ich 
mir da wegen der Lebensmittelechtheit (gerade bei Alkohol) unsicher bin.
Welche Möglichkeiten gibt es noch, KOSTENGÜNSTIG eine Lösung für mein 
Problem zu finden?

Schaffe ich es, mit einem Servo den Flüssigkeitsschlauch dicht 
abzuklemmen?
Sind die dafür stark genug?

Ich bin für jede Antwort sehr dankbar!

: Verschoben durch Moderator
von Michael B. (laberkopp)


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BIGPIZZA95 schrieb:
> Schaffe ich es, mit einem Servo den Flüssigkeitsschlauch dicht
> abzuklemmen? Sind die dafür stark genug?

Schon, brauchen aber dauerhaft Strom.

Man muss einen Aufbau wählen, bei dem im geschlossenen Zustand kein 
Druck auf dem Servo ist.

Magnetventile gibt es aber durchaus in lebensmittelecht.

Ist ja letztlich nur eine (Metall)Kugel in einem (Plastik)Rohr, und 
gerade Alkohol verkeimt nicht.

Gemessen wird das Gewicht im Glas.

Wobei es ziemlich idiotisch ist, die Zubereitung dieser hundeteuren 
Getränke zu automatisieren. Das ist doch ein Schlag ins Gesicht der 
Kundschaft, die für die hohen Kosten nur noch Automatenbrühe bekommen, 
da wäre ich sicher nicht mehr bereit, die Wucherpreise für zu bezahlen.

http://www.automaten-borkowski.de/html/serviceaut.htm (Heissgetränke).

: Bearbeitet durch User
von Alex G. (dragongamer)


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Das hier müsste lebensmittelecht sein: 
https://www.rakuten.de/produkt/scotsman-gerades-magnetventil-1-fach-elbi-fuer-eisbereiter-ac225226-mc-mv-1477554655.html
Ansonsten ja, es gibt sogenannte "Schlauchquetschventile" aber die sind 
wohl aus dem industriebereich und entsprechend teuer. Obs mit einem 
einfachen servo zuverlässig geht müsste man testen aber klingt plausibel 
solang du sehr flexible Silikonschläuche nimmst.

Eine andere Idee wäre noch ein U-Stück an den Flüssigkeitsschlauch zu 
machen. Das sollte zuverlässig verhindern dass Luft durch den Weg nach 
oben kann.

Btw. du willst das nachbauen was der Typ aus der glaub ersten "Produkt 
des Jahres" Show vorgestellt hatte? :D

@laberkopp
Naja, wer sagt denn dass ers für eine Bar macht? Für den Partykeller ist 
das schon ein geniales Privatprojekt.

Wobei ich da in der Tat schauen würde ob der Typ aus der Show nicht doch 
noch eine Produktion anstrebt.
Neben der Hardware kommt auch noch die Software hinzu. Damit wäre man 
als Hobbyprojekt schon ziemlich lange beschäftigt.


Btw. in Bars zahlt man, wenn man denn das mag, fürs "dort sein". Nicht 
für "Handarbeit".
Schließlich kostet schon ne Cola das 10-20fache des Supermarktpreises.

: Bearbeitet durch User
von BIGPIZZA95 (Gast)


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Also die Produkt des Jahres Show kenne ich nicht, werde aber mal danach 
suchen :-D
Trotzdem möchte ich das ganze gern selbst hinbekommen...
Ist auch nicht für eine Bar sondern für den Privatgebrauch.

Die Idee des U-Stücks ist eigentlich gut, aber dann habe ich immer Reste 
im Schlauch bzw wüsste gar nicht, wie ich ihn dann "verlegen" soll...

Bist du dir sicher dass die Ventile lebensmittelecht sind?
Die sehen mir so billig und aus Plastik aus, bin mir da irgendwie 
unsicher ob der Schnaps nicht doch irgendwelche Partikel lösen kann...

Habe heute auch schon mit zwei Freunden das Grundgerüst konstruiert 
(siehe Foto), leider sind wir erst danach auf die geniale Idee gekommen 
die ursprüngliche Variante auf Funktionalität zu prüfen.
Wenn irgendwie möglich soll die Lösung also zwischen die eingehangenen 
Flaschen und den (noch einzubauenden) Zwischenboden passen.

von Keller (Gast)


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Schaue dir PERISTALTIK PUMPEN an.
Motoerchen ansteuern fuer X Sekunden... fertig

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


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Wie wäre es mit Peristaltikpumpen.
Die kann man auch schön in eine Fassade integrieren.

von Michael B. (laberkopp)


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Alex G. schrieb:
> Naja, wer sagt denn dass ers für eine Bar macht? Für den Partykeller ist
> das schon ein geniales Privatprojekt.

Du meinst, die Leute haben vor lauter Koma-Saufen keine Zeit mehr, sich 
die Getränke zu mixen ? Klingt krank.

BIGPIZZA95 schrieb:
> Bist du dir sicher dass die Ventile lebensmittelecht sind?

Problem der Leitungswasserventile: Die nutzen den Wasserdruck zum Öffnen 
und zum Abdichten beim Schliessen. Mit nur 0.1 bar Überdruck 
funktionieren die nicht.

Aber es gibt haufenweise taugliche Ventile
http://www.buschjost.de/fileadmin/user_upload/Kataloge___Flyer_IMI_PE/z8154BR_-_Click_on_plastic_valves_DE.pdf
man muss nicht bei Waschmaschinen suchen.

http://www.rsg-top.com/de/anwendungsbereiche/lebensmitteltechnik.html

: Bearbeitet durch User
von W.A. (Gast)


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BIGPIZZA95 schrieb:
> Leider funktioniert das System nicht, da durch den Flüssigkeitsschlauch
> Luft in die Flasche gelangt ...

Dann ist die Öffnung wohl zu groß.

Bei Steuerung des Lufteinlasses wird allerdings bei leerer werdender 
Flasche die Tankstation zunehmend wetterfühlig. Wenn der 
Umgebungsluftdruck sinkt, fängt die Flasche an, zu lecken. Bei Wechsel 
zwischen Extremwetterlagen können dann schon mal 20ml rausgedrückt 
werden.

von Martin S. (sirnails)


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2 Ideen:

1) Der Luftschlauch muss natürlich nach oben weggehen und muss seine 
Öffnung über dem höchsten Flüssigkeitsstand haben. Sonst funktioniert 
das System nicht und du bekommst keine definierte Strömung.

2) Wenn Du schon keine Flüssigkeit pumpen willst, dann pumpe doch Gas 
hinein. Da Mischgetränke sowieso mit CO2 angereichert sind, kannst Du 
CO2 nutzen, um die Flüssigkeit aus der Flasche zu drücken. Kleine 
Soda-Stream Gasflasche, Ventile und Adapter für ein paar Euro bei Ebay 
und fertig. Muss ja kein hoher Druck sein - ein paar mbar reichen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich hatte mal einen bericht von jemandem gelesen, der eine ähnliche 
Konstruktion baute. Er hat die Flaschen mit der Öffnung nach oben 
aufgestellt und wollte das Getränk mit Luftdruck heraus befördern.

Aber das klappte nicht gut. Sein Problem war, dass er relativ viel Druck 
brauchte, bis das Getränk in Bewegung kam. Und wenn er dann die Pumpe 
stoppte, lief es zu lange von alleine weiter.

Ich würde mich daran orientieren, was sich in Schnaps-Läden bewährt hat:
http://www.abenteuerfreundschaft.de/wp-content/uploads/2017/12/escape-room-schnapsladen-2.jpg

Das kann man doch sicher mit einem Getriebemotor und einer Nocke 
automatisieren. Scheint mir auch aus hygienischer sicht auch am Besten 
zu sein.

Ich dachte da an so etwas: 
http://www.bittner-elektrotechnik.de/ARIS-Nocke-1-fach-20-Stueck

Nur nicht so teuer.

: Bearbeitet durch User
von Alex G. (dragongamer)


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Hier übrigens das Teil aus der Show: https://www.the-cocktailmachine.com 
Es arbeitet wohl mit Saugpumpen.
Ist jetzt bei Kickstarter aber leider mit extrem grossem Ziel. Das wird 
wohl nichts :/

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Auf dem Foto vermisse ich Schüttel/Rühr Vorrichtung. Einfach zusammen 
gießen ist doch nur die halbe Lösung.

von Martin S. (sirnails)


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Alex G. schrieb:
> Es arbeitet wohl mit Saugpumpen.

Und kann damit ausschließlich klare, dünnflüssige Stoffe durchpumpen.

Wenn man sowas selbst baut, dann müssen mindestens auch Kokosflocken 
durchpassen. Und dieser ganze App Bullshit?!... Hippsteridiotie! Wenn 
ich AM Gerät ein Glas unterstellen muss, dann kann ich auch auf dem 
Touchscreen ein Getränk auswählen! Und dann gehört unter jede Flasche 
eine Wägezelle. Wer will schon einen Cocktail, bei dem nach der halben 
Menge Cola die Flasche leer ist?

von Alex G. (dragongamer)


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Dann machs eben besser q_q

von Der Andere (Gast)


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Ich überlege mir gerade die Wirkung:
Der To hat eine bekannte, oder besser noch jemand den er attraktiv 
findet und ... näher kennenlernen will. Er bietet ihr an einen Cocktail 
für sie zu mixen.

Variante 1: Er nimmt sich einen schönen verchromten Schüttelbecher, 
misst gekonnt die verschiedenen Ingredienzien ab, gibt Eis dazu 
schüttelt ihn, siebt in in ein passendes Glas und garniert das Glas.

Variante 2: Er stellt ein Glas mit Eis unter das oben sichtbare 
Holz"regal" mit einem Dutzend PET Flaschen unbekannten Inhalts und 
drückt auf einen Knopf. Jetzt fängt das Ding an zu rütteln und zu 
rumpeln, die verschiedenen Flüssigkeiten laufen aus einen halben Dutzend 
Schläuche in das Glas und fertig.

Welchen Cocktail wird die Person wohl bevorzugen?

Sprich: Sowas ist doch wohl nur nütze um die Druckbetankung zu 
beschleunigen. Da kann ich auch meiner Tochter Bescheid sagen, die 
arbeit derzeit im Rettungsdienst und könnte mir einen Zugang legen, dann 
kann ich den Alkohol direkt intravenös kriegen, ist noch effizienter. 
:-)

SCNR

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Jetzt mal ganz ehrlich: Es gibt Tätigkeiten, die sollte man nicht an 
Maschinen übergeben.

Es ist ja nicht damit getan, ein paar Flüssigkeiten zusammen laufen zu 
lassen.

Der Faktor Mensch ist auch wichtig. Wir haben es hier mit Natürlichen 
Ausgangsstoffen zu tun, die in Geschmack und Konsistenz variieren. Und 
der Mensch bringt weitere Variationen rein, was gut ist.

Sonst könnten wir uns industriell gemixte Coctails bei Edeka kaufen. 
Geht auch, ist aber langweilig. Genau so langweilig, die immer gleichen 
Brötchen bei Mc Donalds.

Der Barmixer macht noch viel mehr, was die Maschine nicht tut:

Das Getränk Mixen! Je nach Wunsch mal mehr, mal weniger. Oder er schlägt 
es schaumig. Danach wählt er ein sauberes (!) Glas, befüllt es mit dem 
Mix und dekoriert es. Dabei macht er ein bisschen Show, die wir uns 
gerne anschauen.

Zum Schluss nimmt er das entleerte Glas wieder entgegen und spült es.

Was der Automat außerdem nicht ersetzen kann, ist die Erfahrung. Da ich 
sehr selten Alkohol trinke, kann ich mit den schönen Namen auf den 
Getränkekarten nichts anfangen. Aber ich kann dem Barmixer sagen, welche 
Geschmäcker mir gefallen und ihm dann vertrauen, etwas leckeres für mich 
zu mixen.

Das sind doch alles Faktoren, die uns in Summe dazu bringen, 5-10€ für 
einen Coctail locker zu machen. Für ein Getränk aus dem 
Selbstbedienungs-Zapf-Automat würde ich höchstens 1,50€ bezahlen.

von Alex G. (dragongamer)


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Der Andere schrieb:
> Variante 1: Er nimmt sich einen schönen verchromten Schüttelbecher,
> misst gekonnt die verschiedenen Ingredienzien ab, gibt Eis dazu
> schüttelt ihn, siebt in in ein passendes Glas und garniert das Glas.
>_>
Das setzt vorraus dass er weiss wie man Cocktails schmackhaft mischt.
Das kann nicht jeder und auch nicht jeder hat Lust jetzt irgendwelche 
Kurse deswegen zu besuchen.

Allerdings wird man wohl das Wissen auch für so ein Gerät brauchen, 
daher ist der Einwand nicht ganz unberechtigt.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Stefan U. schrieb:

> Das kann man doch sicher mit einem Getriebemotor und einer Nocke
> automatisieren.

Besser: Rolle statt Nocke. Dann ist der Schlauchverschleiss geringer.

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


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Alex G. schrieb:
> Allerdings wird man wohl das Wissen auch für so ein Gerät brauchen,

Naja...
Zufallsgeneratoren gibt es ja auch noch...

Vergleichbar: 
http://de.harry-potter.wikia.com/wiki/Bertie_Botts_Bohnen_jeder_Geschmacksrichtung

von Marc S. (bigpizza95)


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Ich verstehe echt nicht warum hier so Leute ne Grundsatzdiskussion über 
das Projekt ins Rollen bringen...
Ob das am Ende schmeckt oder nicht kann ruhig meine Sorge bleiben, ihr 
müsst es ja nicht trinken.
Frauen möchte ich damit auch nicht beeindrucken da ich seit vielen 
Jahren in einer Beziehung mit einer Frau bin, die sich abgesehen davon 
auch nicht von so etwas plumpen wie "ich kann nen leckeren Cocktail 
mixen" beeindrucken lässt.
Mir Komasaufen zu unterstellen finde ich wirklich dreist, ich trinke 
fast ausschließlich Bier und hatte einfach nur die Idee für das Projekt 
und wollte es gerne umsetzen, das hat nichts mit Druckbetankung o.Ä. zu 
tun.

Aber ihr habt mir natürlich die Augen geöffnet. Alles was ich je dachte 
zu sein ist eine Lüge. Ich werde nun einige Wochen lang über mein Leben 
nachdenken und dann einen Barmixer-Kurs belegen, um hoffentlich so viele 
Bräute wie irgendwie möglich abzuschleppen und obendrein mit meiner 
Maschine noch möglichst dicke Kohle zu machen, statt mich einfach mit 
einem Projekt das mir Spaß macht in die Welt der Mikrocontroller 
einführen zu lassen.

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


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Ach...
Lass dich doch nicht kirre machen!

> Du musst dein Ändern leben.

von Alex G. (dragongamer)


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Marc S. schrieb:
> Ich verstehe echt nicht warum hier so Leute ne Grundsatzdiskussion über
> das Projekt ins Rollen bringen...
> Ob das am Ende schmeckt oder nicht kann ruhig meine Sorge bleiben, ihr
> müsst es ja nicht trinken.
> Frauen möchte ich damit auch nicht beeindrucken da ich seit vielen
> Jahren in einer Beziehung mit einer Frau bin, die sich abgesehen davon
> auch nicht von so etwas plumpen wie "ich kann nen leckeren Cocktail
> mixen" beeindrucken lässt.
> Mir Komasaufen zu unterstellen finde ich wirklich dreist, ich trinke
> fast ausschließlich Bier und hatte einfach nur die Idee für das Projekt
> und wollte es gerne umsetzen, das hat nichts mit Druckbetankung o.Ä. zu
> tun.
Sehr schön gesagt!

> statt mich einfach mit
> einem Projekt das mir Spaß macht in die Welt der Mikrocontroller
> einführen zu lassen.
Wobei das als Einstiegsprojekt etwas schwierig ist, würde ich 
fürchten...

von Le X. (lex_91)


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Marc S. schrieb:
>... statt mich einfach mit einem Projekt das mir Spaß macht in die Welt der
> Mikrocontroller einführen zu lassen.

Ignorier die abgehängten, alten Säcke hier einfach.
Find ich gut was du machst.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Stefan U. schrieb:
> Ich hatte mal einen bericht von jemandem gelesen, der eine ähnliche
> Konstruktion baute. Er hat die Flaschen mit der Öffnung nach oben
> aufgestellt und wollte das Getränk mit Luftdruck heraus befördern.
>
> Aber das klappte nicht gut. Sein Problem war, dass er relativ viel Druck
> brauchte, bis das Getränk in Bewegung kam. Und wenn er dann die Pumpe
> stoppte, lief es zu lange von alleine weiter.

Das liegt am Saugheber-Phänomen. Deswegen die vorhandene Konstruktion 
(Flaschen auf dem Kopf) so lassen wie sie ist und versuchen daraus was 
zu machen. Sieht außerdem auch noch spektakulär aus.

Wenn Du die Schlauchpumpe mit einem Schrittmotor betreibst, kannst Du 
eine exakte Dosierung programmieren und ggf. auch ändern bzw. für den 
Konsumenten ein Dosierungsregister in Form eines Tastenaggregats 
anbringen.

von Vn N. (wefwef_s)


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Martin S. schrieb:
> Und dieser ganze App Bullshit?!... Hippsteridiotie! Wenn
> ich AM Gerät ein Glas unterstellen muss, dann kann ich auch auf dem
> Touchscreen ein Getränk auswählen!

Würde aber Geld kosten und den Gewinn des Herstellers schmälern. WiFi 
ist billiger als ein Touchscreen.

Martin S. schrieb:
> Und dann gehört unter jede Flasche
> eine Wägezelle.

Same here, sparen wos geht.

von Alex G. (dragongamer)


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vn n. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Und dieser ganze App Bullshit?!... Hippsteridiotie! Wenn
>> ich AM Gerät ein Glas unterstellen muss, dann kann ich auch auf dem
>> Touchscreen ein Getränk auswählen!
>
> Würde aber Geld kosten und den Gewinn des Herstellers schmälern. WiFi
> ist billiger als ein Touchscreen.

Hast du dir das Ding überhaupt angesehen?!
Es hat einen Touchscreen.

> Martin S. schrieb:
>> Und dann gehört unter jede Flasche
>> eine Wägezelle.
>
> Same here, sparen wos geht.

Der Erfinder hätte leider noch erheblich sparsamer sein müssen, dann 
bräuchte er nicht fast utopische 1Mio für die Massenfertigung (Betrug 
ists nicht. Das Geld wird nur ausbezahlt falls die Summe erreicht 
wurde)...

: Bearbeitet durch User
von Marc S. (bigpizza95)


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Alex G. schrieb:
> Wobei das als Einstiegsprojekt etwas schwierig ist, würde ich
> fürchten...

Mein Studium besteht zum Großteil aus Informatik, denke also da keine 
allzu großen Schwierigkeiten zu haben.

Also ich hab mich jetzt etwas mit den Peristaltik-Pumpen beschäftigt und 
glaube (wie mehrere von euch ja auch), dass das die einfachste und 
sauberste Methode ist.
Steuere ich dabei die Zeit in der sie "geöffnet" ist oder die 
Umdrehungen des Motors?

von Leroy M. (mayl)


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Den Ablaufschlauch abzuklemmen ist m.E. schon der richtige Weg.

Wenn die Kraft eines Motors nicht reicht, kann man diese erhöhen, indem 
man ein Getriebe nutzt.
Idealerweise selbsthemmend, sodass der Mootor nicht dauerhaft 
angesteuert werden muss.

Da bietet sich ein Schneckengetriebe an.

Mit einer motorisch angetriebenen Schraube und einer Abklemmvorrichtung, 
in diese sie geschraubt wird, lässt sich da einiges realisieren.
(Bei entsprechenden handwerklichen Fähigkeiten)

Z.B. wie in der angehängten Skizze.

von Vn N. (wefwef_s)


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Alex G. schrieb:
> Hast du dir das Ding überhaupt angesehen?!
> Es hat einen Touchscreen.

Ja, verbaut (und nicht mal das ist sicher, Zitat "description based on 
configuration with all possible stretch goals"), aber nicht nutzbar! 
Bestellt ist so ein Display eh schnell, aber programmieren muss es auch 
wer, und das kostet, vor allem wenn man selbst das KnowHow nicht hat. 
Deswegen gibts das großzügigerweise als Stretchgoal bei 1,8 Millionen.
Blinklichter sind halt einfacher, und deswegen schon serienmäßig mit 
dabei.

Alex G. schrieb:
> Der Erfinder hätte leider noch erheblich sparsamer sein müssen, dann
> bräuchte er nicht fast utopische 1Mio für die Massenfertigung

Irgendwer muss den Südseeurlaub ja auch finanzieren.

Alex G. schrieb:
> Betrug
> ists nicht. Das Geld wird nur ausbezahlt falls die Summe erreicht
> wurde

Als ob es deswegen kein Schindluder bei Kickstarter gäbe... gab schon 
etliche prominente Fälle, bei denen die Unternehmen insolvent wurden, 
oder einfach nie lieferten.

Leroy M. schrieb:
> Idealerweise selbsthemmend, sodass der Mootor nicht dauerhaft
> angesteuert werden muss.

Idealerweise wird der Schlauch z.B. durch eine Feder dauerhaft 
abgeklemmt, und das Öffnen erfolgt durch Motorkraft. Failsafe.

: Bearbeitet durch User
von Frank B. (frank501)


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Der Andere schrieb:
> könnte mir einen Zugang legen, dann
> kann ich den Alkohol direkt intravenös kriegen, ist noch effizienter.

Wenn man sich den Alkohol als Einlauf gibt, soll er auch sehr schnell 
und effektiv wirken, ohne daß man sich eine Nadel setzen lassen muss...

von Johannes S. (jojos)


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das Thema gab es in den letzten Jahren hier regelmässig immer wieder, 
mit genau den blöden Kommentaren. Die SuFu liefert viele Treffer zu 
'Cocktail'.
Einfach geht es mit Schlauchpumpen, die gibts mittlerweile billig beim 
Chinesen:
Ebay-Artikel Nr. 201556939494
Ebay-Artikel Nr. 202249701156

Nachteil: Reinigungsaufwand.

Eine Alternative die man auch öfter sieht (die Idee ist ja nicht neu) 
sind die 2 cl Portionierer die mechanisch betätigt werden. Auch dazu gab 
es hier schon Vorschläge und Videos.

: Bearbeitet durch User
von Mario G. (nonam)


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Hallo an alle!

Ich habe kürzlich auch so ein Projekt gestartet.
BIGPIZZA95 hatte exakt die gleiche Idee wie ich. Auch bei mir werden die 
Flaschen kopfüber in eine Halterung gepackt und durch die geschaltete 
Luftzufuhr die entsprechende Menge Flüssigkeit in das Glas gefüllt.
Gute Nachricht für BIGPIZZA95: Das Prinzip funktioniert prinzipiell!!!
Das Problem: Die Nennweiten der Leitungen sind abhängig von bestimmten 
Eigenschaften wie die Oberflächenspannung der Flüssigkeiten.

Für die die es interessiert:
Nennweite Magnetventil = 1mm (12V DC und 3W)
Zuleitung Luft PUR-Schlauch ID=2mm AD=4mm
Flüssigkeitsleitung Silikonschlauch Lebensmittelecht ID=4mm AD=6mm

Getestet mit Wasser, Fruchtsäften und verschiedenen Spirituosen. Das hat 
soweit funktioniert, allerdings mindert Alkohol die Oberflächenspannung 
und je mehr Vol% um so kleiner Muss die Nennweite werden. Ich werde noch 
einen Versuch mit 80%igem Rum starten... Für die Zutaten der für mich 
relevanten Cocktails sollte diese Konfiguration aber funktionieren :)

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