Für das Mammutprojekt Bau mehrerer Myonendetektoren
http://cosmicwatch.lns.mit.edu/detector suche ich einen erfahrenen
Elektronikbastler, der mir gegen Bezahlung beim Löten hilft. Ich bin im
Raum Franken/ Thüringen (mit Videocoaching oder Verschicken von
Bauteilen ist ggf. aber auch ein Fernsupport möglich).
Dein Name ist nicht Kerstin?!
Each detector takes a novice high-school student approximately 4-hours
to build for the first time and a second detector can be built in about
an hour.
Kauf Dir sowas und übe:
https://www.amazon.de/yourDroid-Bausatz-SMD-%C3%9Cbungsplatine-L%C3%B6ten/dp/B077B8T9NT
Du benötigst einen guten Lötkolben, ggf. eine Lupe/Lupenbrille/Kopflupe.
Ich brauche das weil über 60.
Vor 10 Jahren habe ich das einfach noch so hinbekommen, ohne
Brillefahrrad und Kopflupe.
P.S.:
Mach Dich auf einen Shitstorm gefasst, es geht ja schon los.
Bleibe ruhig und sachlich.
Wenn alle Stricke reißen, helfe ich.
Geld interessiert mich nicht mehr.
BG
Danke für die Tipps, die Übeplatine ist bestellt.
Es stimmt nicht alles, was auf dieser Website steht, die Bauteile für
einen Detektor waren z. B. um ein Vielfaches teurer als 100 Euro.
Kerstin schrieb:> Es stimmt nicht alles, was auf dieser Website steht, die Bauteile für> einen Detektor waren z. B. um ein Vielfaches teurer als 100 Euro.
Kommt sehr darauf an , wo man die Bauteile bestellt und in welchen
Stückzahlen.
Kerstin schrieb:> Wenn der Detektor funktioniert, ist das der Erfolgsfall.
Ja, was bedeutet das?
Elektronisch so funktioniert wie designt?
Oder dass der Detektor auch tatsächlich was gescheites misst und
ausgewertet wird?
So genaue Daten wie mit den großen Detektoren bekommt man damit nicht,
aber ich finde es faszinierend, dass man mit Detektoren in dieser
Größenordnung immerhin brauchbare Daten bekommen kann.
Löten würde ich gern unter Anleitung lernen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Den fachlichen Anteil habe ich aber ernst gemeint.
Nun, das will ich gerne glauben. Ich habe schon etliche Frauen kennen
gelernt, die fachlich deutlich kompetenter waren als ihr jeweiliger
Chef...
Aber irrelevant. "Kerstin" ist keine Frau, sondern ein fauler männlicher
Student. Oder ein männlicher Troll. Ich würde auf letzteres tippen.
Moin, -
der grosse Geldknoedel ist der SiPM (der Photomultiplier), bei Mouser
65,00EUR (kostenfreie Lieferung).
in http://cosmicwatch.lns.mit.edu/detector#section1 findest Du einen
freundlichen Hinweis:
"The price per SiPM drops significantly once you place an order of x100
or more. It is recommended to look for other groups who are making large
SiPM orders and work with them. We’ve found many physics professors and
research scientists that work with photomultipliers and they may be able
to help you."
D.h. ab 100+ relativiert sich der Preis, dann hast Du aber auch die
Mittel fuer eine SHK. Wieviele von den Sensoren hast Du denn schon?
Der Szintillator ist undankbar: die Oberflaeche muss richtig plan
geschliffen werden damit die paar Photonen nicht zurueckreflektiert
werden. Das Ding lichtdicht machen ist geschenkt.
Und nein, kein Interesse: Mein Bedarf an Muonen ist fuer eine
Lebenszeit gedeckt :-)
Aber Du hast recht: Waere ich nicht gebranntes Kind, waere das ein
interesses Projekt.
Gruesse
Th.
Ich könnte zwar die Schaltung einfach nur stumpfsinnig nachbauen, aber
ob das dann funktioniert, hängt doch wohl eher von demjenigen ab, der
die Schaltung designt hat.
Hallo,
zu diesem Vorhaben, insbesondere jemanden für die persönliche
Hilfestellung zu finden, erfordert es vermutlich etwas mehr Geduld.
Zusätzlich sollte derjenige keine weitere Anfahrt haben als im
Stadtgebiet oder im Nachbarort.
Es beginnt schon mit der Ausstattung wie oben schon genannt.
Lupenleuchte, freier Tisch, SMD-Werkzeug, um das Zeug zu fassen,
Behälter zur Aufbewahrung, Heißluftlötstation und normales Lötwerkzeug
und letztendlich viel Übung mit den kleinen Bauteilen, die auch nicht
überhitzt werden möchten. Zusätzlich sinnvoll sind dann noch
Stromversorgungen und am besten ein Oszilloskop.
mfg
Kerstin schrieb:> Für das Mammutprojekt Bau mehrerer Myonendetektoren> http://cosmicwatch.lns.mit.edu/detector suche ich einen erfahrenen> Elektronikbastler, der mir gegen Bezahlung beim Löten hilft.
Ich bin zu weit weg - die Frage würde mich allerdings interessieren wozu
Du das brauchst?
Ist das wenigstens eine Auftragsarbeit, die Dir selbst Geld einbringt?
Sorry, aber jeder Geigerzähler ist mehr Wert auf Erden als sowas - es
sei denn Du planst einen Ausflug zum Mond oder Mars :-)
Kerstin schrieb:> Es stimmt nicht alles, was auf dieser Website steht, die Bauteile für> einen Detektor waren z. B. um ein Vielfaches teurer als 100 Euro.
Du hättest wirklich mal vorher fragen können, bevor Du für viel Geld
Bauteile bestellst ... aber okay, Dein Geld.
"Coaching über Zoom"
Um zu wissen was das ist, ohne es nachzuschauen bin ich zu alt, sorry.
Ich kenne nur Postbrief, Telefon, Fax, Email, Skype, Chat.
Aber vielleicht bietest Du Plätzchen an nebenher.
mfg
Hallo Kerstin,
wenn es dir wirklich darum geht den Muon-Detektor aufzubauen, würde ich
mir das Löten selber beibringen. So haben das viele gelernt. Es gibt
gute Anleitungen und Videos dazu. Besorge dir einige Sets, entweder
speziell zum Löten üben oder billige Bausätze und übe damit so viel wie
möglich. Sobald da sicher und reproduzierbar funktionierende Schaltungen
rauskommen, kannst du dich an den teuren Bausatz machen.
Ich habe gerade keinen Zugriff auf meine Linksammlung, daher hier nur
einige gute, nicht unbedingt die besten, Links:
https://www.mikrocontroller.net/articles/SMD_L%C3%B6ten
Auch die Links ganz unten beachten.
https://www.youtube.com/watch?v=qfaJEyxQve4
Tutorial SMD 1206 löten von eHajo
https://www.ehajo.de/loetuebungen/
Zoom ist auch eine Videokonferenzplattform wie Skype. Plätzchen kann ich
dann gern per Post schicken.
Mein Oszilloskop ist geeignet für die Messungen, Multimeter sind auch
vorhanden. Eine Lupe etc. kann ich ich noch besorgen.
Ich habe einen ERSA Feinlötkolben TIP 260 - ist der geeignet?
Kerstin F. schrieb:> Ist Weller WM15LMINI 15 Watt ok?
Nein.
Kaufe dir lieber ein geregeltes Hako oder einen Hako-Clone mit deutlich
mehr Leistung.
Irgendwo in der Region um die 80 Watt.
MaWin schrieb:> Kaufe dir lieber ein geregeltes Hako oder einen Hako-Clone mit deutlich> mehr Leistung.> Irgendwo in der Region um die 80 Watt.
Wer Interesse hat, bei mir gibt es noch einen Ersa TE40 mit Lötstation,
die ich verkaufen möchte.
Lässt mal jemand n Link da, was son szintillator ist? Wird ja nicht nur
ne plastikplatte sein.
Ich hab auch noch nicht ganz verstanden, was da gemessen werden soll.
Licht? Strahlung? Weshalb?
Danke
Äxl
Das zusammenzulöten wird nicht aufregender sein, als der
#openbikesensor
Kerstin F. schrieb:> Ich habe schon versucht, verbleiten Lötzinn zu bekommen, bin aber> gescheitert. Wo gibt´s den?
Wer es bis jetzt noch nicht gemerkt hat ...
wird es auch später nicht merken. Kaum tauch so ein armes Mädl auf, das
sich per Videokonferenz erklären lassen will wie man einen Lötkolben
hät, wird eine Hormonlawine ausgeschüttet und man lässt sich jeden
Unsinn erzählen.
Und Plätzchen gibts dazu! Und Geld!
Wenn ein elektrisch geladenes Teilchen, hier ein Myon (der große Bruder
des Elektrons aus dem Weltall), durch den Szintillator geht, werden
Lichtblitze erzeugt. Die Lichtblitze treffen dann auf den
Photomultiplier (Prinzip vergleichbar mit einer verstärkten Solarzelle)
und liefern ein elektrisches Signal.
Robert K. schrieb:>> Kaufe dir lieber ein geregeltes Hako oder einen Hako-Clone mit deutlich>> mehr Leistung.>> Irgendwo in der Region um die 80 Watt.
Der Lötkolben wird meist überschätzt.
Der "Ehajo" lötet das auch locker mit einem Gaslötkolben?!
Die SMDs löte ich auch mit einem 10€ Lötkolben aus dem Baumarkt.
Mein uralter WECP-20 kann das alles
Natürlich mit Bleilot.
Ein gutes Flußmittel (Stift) kann nicht schaden.
Was Du hast, reicht völlig aus.
Das ist doch gut (und das Zeug ist nicht hygroskopisch).
Der Verstaerker ist zwar SMD, ich glaube mit etwas ueben geht (die Links
hast Du ja schon gesehen) das schon.
Ansonsten ist es aber ein schoenes Projekt. Keine Hochspannung, kein
Vakuum, keine aufwaendige Data-Aquisition, keine Strahlenquellen.
Viel Erfolg
Th.
OldPapa schrieb:> Robert K. schrieb:>>> Kaufe dir lieber ein geregeltes Hako oder einen Hako-Clone mit deutlich>>> mehr Leistung.>>> Irgendwo in der Region um die 80 Watt.>> Der Lötkolben wird meist überschätzt.> Der "Ehajo" lötet das auch locker mit einem Gaslötkolben?!> Die SMDs löte ich auch mit einem 10€ Lötkolben aus dem Baumarkt.> Mein uralter WECP-20 kann das alles
Obiges Zitat ist von MaWin.
Weller oder Ersa mit XY aus China zu vergleichen ist schon mutig; den
Unterschied merkst Du auf Dauer schon ... deswegen sind sind ja teuer
und bleiben auch wertbeständig.
Nichtverzweifelter schrieb:> Wende Dich doch mal an old-papa, Närrmmbersch, Färtt und Erlong'n ist ja> net weit ausanand.
Irgendwas geht hier - auch der Computec-Verlag (PCGH etc.) ist hier.
Robert K. schrieb:> Weller oder Ersa mit XY aus China zu vergleichen ist schon mutig;
Es ging um ein absolut billiges Dulli-Weller mit 15 Watt ohne Regelung.
Robert K. schrieb:>> Kaufe dir lieber ein geregeltes Hako oder einen Hako-Clone mit deutlich>> mehr Leistung.>> Irgendwo in der Region um die 80 Watt.
Der Lötkolben wird meist überschätzt.
Der "Ehajo" lötet das auch locker mit einem Gaslötkolben?!
Die SMDs löte ich auch mit einem 10€ Lötkolben aus dem Baumarkt.
Mein uralter WECP-20 kann das alles
Natürlich mit Bleilot.
Ein gutes Flußmittel (Stift) kann nicht schaden.
Was Du hast, reicht völlig aus.
Nick M. schrieb:>> Der Lötkolben wird meist überschätzt.>> Der Sensor scheint FNL mit einem e-pad zu sein. Auf wen hat sich das> "überschätzt" bezogen?
Na auf was wohl?! ;-)
Ich habe auch eine regelbare Weller WHS40 Lötstation, aber dachte, dass
man für Feinelektronik gerade eine niedrige Wattzahl verwenden sollte,
weil es sonst zu heiß wird?
> Nach der RoHS-Richtlinie ist Lötzinn mit Blei für kommerzielle Geräte> verboten, deshalb haben es einige Händler aus dem Sortiment genommen.
Ach das ist ein kommerzielles Projekt?
Kerstin F. schrieb:> Ich habe auch eine regelbare Weller WHS40 Lötstation, aber dachte, dass> man für Feinelektronik gerade eine niedrige Wattzahl verwenden sollte,> weil es sonst zu heiß wird?
Nein, da fehlt Dir dann die Erfahrung.
Probiers doch mal aus, Du hast doch alles Nötige parat.
Nein, ist es nicht.
Das hat sich auf die Frage bezogen, warum es z. B. bei dem hier
vorgeschlagenen Hersteller nicht mehr zu finden war und warum ich es
bisher nicht gefunden hatte.
https://www.mouser.de/ProductDetail/ON-Semiconductor/MICROFC-60035-SMT-TR1/?qs=byeeYqUIh0MxSRIaBcfS6g%3D%3D
Ist das der Sensor? Da kommt dann nich die plexiglasplatte drauf?
Sorry - Ich hab's noch nicht ganz verstanden. Macht aber nix.
Zusammenlöten könnte, aber das Projekt erreicht mich nicht, ich sehe
keinen Sinn, Myonen zu zählen und das mit dem szintillator ist mir zu
"mystisch".
Daher bin ich raus.
Viel Spaß euch, ich lese - wie immer - gern weiter mit.
LG
Äxl
MaWin schrieb:> Es ging um ein absolut billiges Dulli-Weller mit 15 Watt ohne Regelung.
das stimmt natürlich - wirklich gut waren nur die Altgeräte von Weller
mit Magnastat.
Äxl schrieb:> szintillator ist mir zu> "mystisch".
Mystisch ist daran nichts. Es funktioniert wie eine LED, dort gehen auch
Elektronen hinein und Licht kommt heraus.
Moin,
hier mal meine Anmerkung ...
Ist ein typisches MIT Projekt. Die Schaltung sieht auf den ersten Blick
einfach aus, aber hat es in sich. Zuerst muß man mal die Schaltung
verstehen. Ein Szintillator wird durch Neutronen, Myonen und andere
schnelle Teilchen (Neutrinos) angeregt. Um sowas zu messen, braucht man
ein Medium, welches mit den Teilchen wechselwirkt. Bei Neutrinos nimmt
man Schweres Wasser und schirmt durch den Fels in einem Bergwerk die
Neutronen vom Detektor ab. Ähnlich macht man dies mit Myonen. Das
Kernforschungszentrum in Rossendorf bei Dresden hat da eine
Plexiglaskammer gebaut, welche mit Gas (CO2 ???) gefüllt ist und mit
Hochspannung betrieben wird. Immer wenn es einen Durchschlag zwischen
den Elektroden gab, ist ein Myon durch die Kammer gerauscht. Durch
mehrere Zonen und Detektorlayer kann da die Position und der
Einfallwinkel erfasst werden.
Aber zurück zu der Schaltung vom MIT. Es geht quasi darum, in einem
Einkristall, ersetzt durch eine Piacrylplatte, eine Fluoreszenz im
UV-Bereich zu erfassen. Derartige großflächige Photozellen sind teuer.
Daher würde ich für die ersten Tests eine kleinere Photodiode (BPW 34
von www.Reichelt.de) verwenden und damit die Zählereignisse im
Minutenbereich erfassen. (Praktisch mehrere solcher Dioden parallel
schalten und auf Lochrasterplatte löten. ZB. 10 Stück für 6 Euro.) Die
wahre Anzahl der Myonen pro Fläche und Zeit kann sowieso keiner
erfassen. Physiker können da sicherlich sagen, was zu erwarten wäre.
Die Schaltung selbst ist unspektakulär. Ein Step-Up Wandler, der aus 5V
29,5V macht. Wenn er schwingt und die Spule es tut, sollte dies
funktionieren. Je nach Frequenz kann das Layout entscheidend sein.
Nachfolgend ein Siebglied, die Photodiode und anschließend ein OPV zur
Signalentkopplung. Soweit so gut. Aber dann kommt für mich komisches
Zeug. Nach der ersten OPV Verstärkerstufe kommt ein Integrator (2. OPV)
mit Schottky-Dioden. Dieses Detail verstehe ich nicht. Und abschließend
wird vom Atmelkontroller über dessen ADC die Integratorspannung
eingesampelt. Das Display, SD-Card und USB-Schnittstelle ist halt dran.
Damit der Kram funktioniert, müßte man die Analogschaltung (OPV's)
genauer analysieren und ggf. simulieren.
Für die Inbetriebnahme währe ein Oszi und ein Impulsgenerator mit
Einzelimpulserzeugung im ns-Bereich sinnvoll.
@Kerstin / Carsten? : Also ein Anfängerprojekt ist dies nicht. Selbst
für eingefleischte Elektroniker ist das ein Projekt, was am Szintillator
und an Bauteiltoleranzen aus meiner Sicht scheitern kann. Ohne
Meßequipment kaum zu bewerkstelligen. Aber ich will dir den Mut nicht
nehmen. Auch in meiner Vita gab es immer wieder mal Rückschläge,
Projekte die einfach nicht funktionierten. Wie weit bist du gekommen?
Hast du die Leiterplatten schon angefertigt und die Bautteile bestellt?
Danke. Dass es kein Anfängerprojekt ist, ist mir bewusst, deshalb suche
ich ja Hilfe. Zum Messen habe ich das GW Instek 3502. Die Bauteile sind
alle da.
Kerstin schrieb:> Für das Mammutprojekt Bau mehrerer Myonendetektoren> http://cosmicwatch.lns.mit.edu/detector suche ich einen erfahrenen> Elektronikbastler, der mir gegen Bezahlung beim Löten hilft.
LOLOLROFLLOL sorry ich bin nicht verfügbar arbeite bereits als
Lötmeister für den Tachyonendetektor!
Wie viele Platten sollen es denn werden?
Ich würde aber erstmal ein oder zwei Muster bauen, um die Funktion zu
prüfen. Wenn das dann erwartungsgemäß funktioniert, kann man ja dann
duplizieren.
Beim Klick auf meinen Namen kann man eine Nachricht schicken z. B. mit
der Emailadresse, dann antworte ich per Mail und wir können einen Termin
ausmachen.
Kerstin F. schrieb:> ERSA Feinlötkolben TIP 260
Entspricht ungefähr dem früheren Ersa Tip 16. Mit dem Lötkolben ginge
das Löten abhängig von der Lötspitze (ggf, etwas feilen) zwar schon,
wenn man Übung hat, aber wenn man erst anfängt, fällt das schwerer.
Für solche Lötanwendungen wäre ein geregelter Lötkolben zu empfehlen.
Der Ersa, wie auch der Weller, arbeiten nach dem Prinzip, dass die
Lötspitze einen positiven Temperaturkoeffizienten haben und somit die
Temperatur des Lötkolbens sich begrenzt.
Es gab vor längerer Zeit eine Bauanleitung für eine nachträglichen
Regler zum dazwischenschleifen. Über Strom- und Spannungsmessung wurde
die Temperatur abgeleitet.
Dieter D. schrieb:> Für solche Lötanwendungen wäre ein geregelter Lötkolben zu empfehlen.> Der Ersa, wie auch der Weller, arbeiten nach dem Prinzip, dass die> Lötspitze einen positiven Temperaturkoeffizienten haben und somit die> Temperatur des Lötkolbens sich begrenzt.
Bei den alten Weller Stationen wurde die Temperatur über die Lötspitze
fest vorgegeben ... jetzt wohl nicht mehr.
Norman256256 schrieb:> Nach der ersten OPV Verstärkerstufe kommt ein Integrator (2. OPV)> mit Schottky-Dioden.
Peak Detector Circuit mit den zwei schnellen Dioden ist ein aktiver
Gleichrichter. Der Kondensator dahinter wirkt als Spitzenwert
Sample&Hold-Glied mit Zeitkonstante aus 2x100k und 10nF für die
abfallende Flanke. Das sollte der µC dann noch erwischen beim Messen.
Du musst ja den Szintilator lichtdicht verpacken (bis auf das Fenster).
Unser Detektor-Guy hatte immer etwas dicke Alufolie (50 - 70um) fuer die
Aluschicht benutzt, es war einfach einfacher zu schneiden. Die Folie
fuer die Kueche ist zu duenn, Du machst Dir das Leben schwer. Der
Stopping-Power von Al fuer Myon ist so oder so nicht so prall.
Viele Spass
Th.
Hallo Dieter D. danke für die Info. Steht sicherlich irgendwo im
Elektronikkompendium. Bin halt mehr der Digitalelektroniker ... daher
Danke,
auch ich lerne noch dazu. :-)
Kerstin, für solche Dinge vor Ort ist das repair-cafe deiner Stadt der
erste Anlaufpunkt. Jeder zweite dort hat langjährige Erfahrungen im
Löten und sie kennen die Freaks und nerds der Umgebung, die auch sowas
wie Du machen.
Kerstin F. schrieb:> evtl. geht auch Coaching über Zoom
Das kann ich mir kaum vorstellen.
> ERSA Feinlötkolben TIP 260
Den würde ich Spezialwerkzeug betrachten. Für "normale" Arbeiten hat er
vermutlich zu wenig Heizleistung. Meine Lötstation hat 40 Watt und damit
komme ich so gerade eben hin. Aber nur bei Platinen, die keine
Masseflächen haben.
OldPapa schrieb:> Die SMDs löte ich auch mit einem 10€ Lötkolben aus dem Baumarkt.
Als ich das letzte mal in einem Baumarkt war, gab es dort keine
Lötkolben unter 30€.
Kerstin F. schrieb:> Ich habe auch eine regelbare Weller WHS40 Lötstation, aber dachte, dass> man für Feinelektronik gerade eine niedrige Wattzahl verwenden sollte,> weil es sonst zu heiß wird?
Wofür hat deine Lötstation dann den Temperatur-Regler?
A. S. schrieb:> Kerstin, für solche Dinge vor Ort ist das repair-cafe deiner Stadt der> erste Anlaufpunkt. Jeder zweite dort hat langjährige Erfahrungen im> Löten und sie kennen die Freaks und nerds der Umgebung, die auch sowas> wie Du machen.
Mein Repair Cafe ist seit Monaten geschlossen.
Ich gehe davon aus, dass es noch bis in den Herbst so bleiben wird.
OldPapa schrieb:> Ich gehe davon aus, dass es noch bis in den Herbst so bleiben wird.
Welcher Herbst in welchem Jahr? :-)
Stefan ⛄ F. schrieb:> Als ich das letzte mal in einem Baumarkt war, gab es dort keine> Lötkolben unter 30€.
Aber auch keine über 30 EUR.
Kerstin schrieb:> Videocoaching oder Verschicken von Bauteilen ist ggf. aber auch ein> Fernsupport möglich
Oder du machst gleich PCBA in Fernost. Das haben da alle größeren
Hersteller ab kleiner Stückzahl drauf.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Nick M. schrieb:>> Wird aber genauso enden.>> Davon gehe ich aus. Same procedure as every time.
Das vermischt Business mit non Commerce. Klappt selten. Die
Datenvorbereitung für einen Bestücker zum Festpreis machen.
Wenn ihr das fertigen lasst könnten auch andere da bestellen.
OldPapa schrieb:> Mein Repair Cafe ist seit Monaten geschlossen.> Ich gehe davon aus, dass es noch bis in den Herbst so bleiben wird.
natürlich. Aber dort an der Tür oder auf der Homepage gibt es
normalerweise Kontaktdaten, jemand hat schon mal davon gehört, jemand
kennt einen davon.
Es ist halt irgendwie nachhaltiger, wenn man sich mal unkompliziert auch
sehen oder ein paar Dinge austauschen kann.
A. S. schrieb:> Es ist halt irgendwie nachhaltiger, wenn man sich mal unkompliziert auch> sehen oder ein paar Dinge austauschen kann.PCBA schrieb:> Wenn ihr das fertigen lasst könnten auch andere da bestellen.
Könnte mir vorstellen, dass das zwischen den Repaircafes auch
ausgetauscht wird und somit die Zahl noch größer würde.
Myonendetektoren habe ich auch umgesetzt. Einmal mit 2 Geigerzählern auf
einem drehbaren Stativ und einmal mit Photomultiplier in einer großen,
wassergefüllten Metalldose, der die Cherenkovstrahlung der schnellen
Myonen detektiert...
Beim Aufbau mit den beiden Geigerzählern kann man die Myonenrate in
Abhängigkeit vom Winkel bestimmen. Dabei zeigt sich logischerweise, dass
die meisten Myonen senkrecht auf die Erdoberfläche treffen.
Beim Aufbau mit dem Photomultiplier kann man sogar den Zerfall der
Myonen in Elektronen nachverfolgen, die dann ebenfalls durch ihre hohe
Geschwindigkeit im Wasser einen kurzen Lichtblitz erzeugen.