Buffer und Inverter Darstellungen

Gast #5258809
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Hallo zusammen,

Ich habe im Datenblatt des Schieberegisters SNx4HC165 
(http://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74hc165.pdf) im Logik Diagramm 
verschiedene Darstellungen eines Inverters und Buffers gesehen (siehe 
Anhang). Wisst ihr was der Grund dafür ist?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruss
Christian
Angehängte Dateien:
#5259024
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Historisch hatte der nackte SN74165 (also ohne LS, HC, ...) an SH/!LD 
einen doppelt so hohen Stromverbrauch wie an den anderen Eingängen. 
Daher wurde dort zuerst der Inverter-Kringel (ungepufferter, 
invertierender Eingang), dann der Puffer, in diesem Fall ein Treiber für 
die 16 internen Gatter zur Steuerung der Flipflops, gezeichnet. Dort 
zuerst den Puffer zu zeichnen hätte eine normale oder sogar eine 
niefrige Stromaufnahme symbolisiert.

Die anderen Eingänge brauchten keine internen Treiber, aber der 
SER-Eingang geht an einen invertierenden Flipflop-Eingang, soll aber 
nicht invertieren. Daher hat er einen Inverter, gezeichnet als 
Puffer/Inverter-Symbol statt einem einsamen Kringel.

Der doppelte Stromverbrauch von SH/!LD hatte sich schon mit der 
LS-Version erledigt. Die Symbole an den SH/!LD und SER Eingängen sind 
seit 40 Jahren geblieben.

Später (HC?) kamen Ausgangstreiber hinzu. Ein nicht-invertierender 
Puffer/Treiber an QH und ein doppelt invertierender Puffer/Treiber an 
!QH. Warum man letzteren nicht ebenfalls einfach als 
nicht-invertierenden Puffer/Treiber gezeichnet hat weiß ich nicht(*). 
!QH ist für ich das einzige Mysterium, SH/!LD, SER und QH haben 
historische Gründe.


(*) Ich habe jetzt keine Lust mir das Timing zwischen QH und !QH 
anzusehen. Sollte !QH etwas verzögert gegenüber QH sein, wäre das ein 
Grund.
#5259366
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Christian schrieb:
> Das ganze scheint also
> mehrheitlich historischer Natur zu sein :)

Das hat meiner Meinung nach weniger mit "historisch" zu tun, sondern 
eher:
- will ich den Buffer bzw. Inverter alleine als Einzelelement
- oder logisch passend im Zusammenhang der Gesamtfunktion des Bauteils
darstellen.

Im ersten Fall muss ich mir die Logik aus Sicht der Anwendung "zu Fuß" 
herleiten, im zweiten Fall erklärt sich die Funktion leichter durch die 
Darstellung.

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