Hallo, ich habe jetzt schon eine weile im Forum gesucht und finde immer
nur riesige Beiträge für den Eigenbau. Die einfache Frage ich die habe:
gibt es ferige Rauschgenerator ICs. Ich habe auch schon bei Digi-key mal
geguckt oder im Netz gesucht, auf eine fertige Lösung bin ich bisher
nicht gestoßen. Klar ist es nicht schwer etwas einfaches mittels Z-Diode
aufzubauen, aber es wäre schön einen fertigen IC zu haben, den man am
besten noch mit einem Mikrocontroller (direkt oder indirekt) einstellen
bzw. ansteuern kann.
Marc schrieb:> Hallo, ich habe jetzt schon eine weile im Forum gesucht und finde immer> nur riesige Beiträge für den Eigenbau. Die einfache Frage ich die habe:> gibt es ferige Rauschgenerator ICs. Ich habe auch schon bei Digi-key mal> geguckt oder im Netz gesucht, auf eine fertige Lösung bin ich bisher> nicht gestoßen. Klar ist es nicht schwer etwas einfaches mittels Z-Diode> aufzubauen, aber es wäre schön einen fertigen IC zu haben, den man am> besten noch mit einem Mikrocontroller (direkt oder indirekt) einstellen> bzw. ansteuern kann.
Z-Dioden erzeugen Rauschen. Was soll denn Dein IC damit noch zusätzlich
machen?
Gruss
Harald
Danke erstmal an alle.
@Harald
Klar erzeugt eine Z-Diode ein Rauschen, aber um dieses auch wirklich in
variabler Stärke nutzen zu können müsste ich noch ein paar OPVs,
Widerstände und Kondensatoren einbauen. Da wäre es doch viel einfacher
und wahrscheinlich auch günstiger auf eine fertige Lösung zurück zu
greifen.
@Michael U.
Bei deiner Nummer komme ich auf keine Ergebnisse (datasheets) bzw. wenn
dann auf Schaltregler mit einer anderen Nummer (wenn das gemeint war?)
Der PIC sieht ganz nett aus, vielleicht kann ich da selbst noch etwas
bauen... einfach übernehmen wird kritisch, da das ganze Teil einer
abzugebenen Arbeit ist und ich nicht einfach fremden Code übernehmen
will. Es existiert sogar schon eine fertige funktionstüchtige Schaltung
(nicht von mir) aber ich hatte die Idee alles möglichst durch fertige
Bauelemente zu ersetzen, so z.B. auch Stromtreiber ect. oder auf einen
µC abzuwälzen.
(bevor Kommentare kommen... nein ich möchte den Stromtreiber nicht auf
den µC abwälzen^^)
Marc schrieb:> bauen... einfach übernehmen wird kritisch, da das ganze Teil einer> abzugebenen Arbeit ist und ich nicht einfach fremden Code übernehmen
und eine lösung in einem forum zu erbetteln ist dann sinnvoller???
Bei Z-Dioden kann es einem auch passieren dass es nicht wirklich nur
Rauschen ist, manche haben einen Bereich wo negativer differentieller
Widerstand erreicht wird und das Ding auf den erstbesten Streureaktanzen
rumoszilliert.
@Beitrag, ich weiß gerade nicht was daran erbettelt ist wenn ich eine
Frage nach einen fertig erhältlichem Bauteil stelle, aber schön wenn du
mit dem Wissen der Welt geboren wurdest.
Die Idee hatte ich auch, ich bin mir nur nicht sicher ob das so zu
realisieren ist. Momentan habe ich den Controller noch nicht und ich
wollte den IC zur Sicherheit gleich mit bestellen, bevor ich nachher
doch merke, dass ich ihn brauche ;-)
Danke für den Hinweis mit der Diode.
Ich gebe einfach mal die Bestellung auf und gucke was sich damit
erreichen lässt.
faustian schrieb:> Bei Z-Dioden kann es einem auch passieren dass es nicht wirklich nur> Rauschen ist, manche haben einen Bereich wo negativer differentieller> Widerstand erreicht wird und das Ding auf den erstbesten Streureaktanzen> rumoszilliert.
Interessant - dieser Effekt wäre mir (bei Z-D) vollkommen neu. Wie ließe
sich dieser festkörperphysikalisch erklären?
Ein weiteres Problem ist, dass das Rauschen sehr stark vom Dioden-Typ
abhängt und auch von Exemplar zu Exemplar stark streut. Erfahrungswert:
Um ein Z-Dioden-Exemplar zu finden, dass von 1-500MHz einigermaßen
brauchbar rauscht, muss man an die 50 Stück durchmessen...
Michael U. schrieb:> Hallo,>> @Michael X.:>> A273D> da kann man den Rauschpegel auch einstellen. ;-))>> Gruß aus Berlin> Michael
tja, den können auch nur eingeweihte verstehen :-))
Ich habe noch welche.
Es gab mal sowas von National Semiconductor MM..., intern ein
CMOS-Schieberegister:
http://de.wikipedia.org/wiki/Linear_r%C3%BCckgekoppeltes_Schieberegister
das erzeugt zunächst mal ein digitales Rauschen, mit Tiefpass wie bei
PWM wird daraus analoges Rauschen. Das geht natürlich auch mit jedem
Mikrocontroller oder CPLD.
@drake da gibts diverse s.e.d Threads zu wo sich genau da drum
gestritten wird, aber eben auch mehrere Experimente beschrieben werden
die einen solchen Effekt zeigen.
Von TI gabs auch mal irgendeinen SNxxxxx, der u.a. als Rauschgenerator
für Audioeffekte benutzbar war. Vielleicht kriegst du ihn noch als
Einzelstück irgendwo.
Marc
Vielleicht definierst du erst mal was für eine Art von Rauschen du
benötigst?
Es gibt weißes Rauschen, rosa Rauschen usw. Welche Bandbreite? NF? HF?
welcheBandbreite? Welcher Pegel? Welche Impedanz? Wie genau
reproduzierbar?
NF-Rauschen kann man gut mit mehrfach rückgekoppelten Schieberegistern
erzeugen. ( Nennt sich digitales Pseudorauschen ). Bei höheren
Frequenzen
geht es am besten mit einer Diode oder eine in Sperrichtung betriebene
Emitter Basis strecke eines Transistors, dessen maximal zulässige
Sperrspannung überschritten mit einer hochohmig einegespeisten DC
überschritten wird. Für ganz hohe Frequenzen gibt es spezielle
Rauschdioden.
Fertige ICs welches NF Rauschen erzeugt gab es in den 70ger Jahren mal,
dürften heute aber schwierig bis garnicht zu bekommen sein. Diese wurde
damals in diese recht kurios klingende Rythmusgeneratoren diverser
Heimorgeln verbaut, um Becken, HI-Hat, Snare etc zu immitieren.
Ralph Berres
Ich wollte damit Störeinflüsse simulieren die durch Bauteilfehler und
eventuelle Einkopplungen ect. entstehen könnten. Das Signal sollte sich
also einstellen lassen in Frequenz und Amplitude und doch recht
hochfrequent werden können, da die Signale an sich schon ein paar kHz
betragen und selbst variabel sind. Von daher lege ich keinen großen Wert
auf optimale Zufallsverteilungen ect. (solang es noch als Rauschen
erkennbar ist und nicht als überlagerter Sinus)
Reproduzierbarkeit wäre natürlich endgeil (dann auf jeden Fall nen
Controller als Quelle verwenden, ich weiß), aber vorerst nicht unbedingt
nötig.
Da sich bis jetzt allerdings keiner gemeldet hat mit den Worten "Google
xxxxx 2 minuten, zu kaufen bei ...." wirds sowas wohl nicht in
übermäßiger Form geben. Ich bau mir dann was oder stell einfach meine
Schreibtischlampe daneben ;-P
www.noisecom.com
Inzwischen sind hier eine ganze Menge guter Tips gegeben worden, analoge
Erzeugung, digitale Erzeugung, fertige Bausteine und mehr.
Ich verstehe die obige Frage nicht......!
Störeinflüsse? Irgendein Halbleiterhersteller, könnte Maxim gewesen
sein, hat mal eine Appnote veröffentlicht, wie man zu Testzwecken kurze
Impulsspitzen (Glitches) erzeugt. Das ist aber dann kein Rauschen mehr.
Kannst auch noch einen fertigen BERT nehmen. Maxim hatte mal zumindest
welche im Angebot. Letztlich erzeugen die quasi Rauschen - analog
betrachet, wegen der Eigenschaften der verwendeten periodischen Signale.
Es gibt auch noch ein paar wenige andere Hersteller für sowas.
Das ist aber Breitbandrauschen! Spikes mußt du getrennt erzeugen.
Einen Rauschgenerator, kann man sogar auf einem µC programmieren. Das
kann man sich aus digitaler Hardware abschauen.
Und zwar hatte ich mal eine Schaltung mit einem 32-bit-Schieberegister,
seriell in, seriell und parallel out, aus TTL-Bausteinen. Mit 1 MHz
getaktet. Dort werden bit 16 und bit 30 mit XNOR verknüpft, und vorne
wieder in den Dateneingang eingespeist. Der Lautsprecher zum Hören ist
an bit 31.
Für andere Rauschspektren kann man da andere Ausgänge wählen. Es läßt
sich leicht in einen Software-Algorithmus umsetzen.
Bei mir war das mal ein ganz normaler 8051, mit 12MHz Quarz, und ich war
beeindruckt. Mit einem kleinen PIC, sollte das genau so gut gehen.
Zu den Rauschgeneratoren (Pseudo!) gibt es in der GPS-Systembeschreibung
sehr anschauliche Informationen zu dem Thema. Mit einem
Schmalband-Spektrumanalysator gibt es noch weitere Info dazu, eventuell
hat das ja schon jemand ausprobiert.
Ansonsten habe ich noch Info hier zum Thema, habe mich eine Weile damit
beschäftigt......
Jochen Fe. schrieb:> Zu den Rauschgeneratoren (Pseudo!) gibt es in der GPS-Systembeschreibung> sehr anschauliche Informationen zu dem Thema. Mit einem> Schmalband-Spektrumanalysator gibt es noch weitere Info dazu, eventuell> hat das ja schon jemand ausprobiert.> Ansonsten habe ich noch Info hier zum Thema, habe mich eine Weile damit> beschäftigt......
Du meinst die Geschichte, das man die Daten durch Anschauen einer
einzigen Spektrumstelle an einem der Bits des Pseudo-Codes im Klartext
vorliegen hat? Aus ist es mit der Verschlüsselung, autsch.
Abdul K. schrieb:> Jochen Fe. schrieb:>> Zu den Rauschgeneratoren (Pseudo!) gibt es in der GPS-Systembeschreibung>> sehr anschauliche Informationen zu dem Thema. Mit einem>> Schmalband-Spektrumanalysator gibt es noch weitere Info dazu, eventuell>> hat das ja schon jemand ausprobiert.>> Ansonsten habe ich noch Info hier zum Thema, habe mich eine Weile damit>> beschäftigt......>
liegen hat? Aus ist es mit der Verschlüsselung, autsch.
> Du meinst die Geschichte, das man die Daten durch Anschauen einer> einzigen Spektrumstelle an einem der Bits des Pseudo-Codes im Klartext> vor
Ich weiß zwar nicht, was hier gefragt worden ist - aber es scheint mir
vollkommen sinnfrei!
Spread-Spectrum-Systeme werden mit langen Sequenzen auch gerne zur
Verschlüsselung benutzt. Nun gibt es ein Loch im System, denn man kann
an einem EINZIGEN Bit der Sequenz eben den Klartext lesen. Alles was man
dazu braucht, ist etwas Wissen und einen recht hohen S/N, den man
normalerweise nur in der Nähe des Senders hat.
Ich dachte du meintest das, weil du Schmallband-SA erwähntest.
Selten, das ich was sinnfreies schreibe.