Unigor 6 kaufen

#7855438
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Hat sich so mit der Zeit angesammelt. Aus Brockenstuben, Flohmarkt, und abgängen aus der Armee. Braucht nur ein wenig geduld und offene Augen. Teuer war's wirklich nicht.

Nur so am Rande. Etwa gleich läuft es es bei mir auch mit Rechenschieber. Haben die Jungs auch keine Ahnung mehr. (Wie den auch). Aber trotzdem Interessant!

Gruss - Frido

#7855465
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Hast du eine Ahnung.... Ich brauche oft noch eines der Multimeter. Schon wegen der Standschäden. Auch gelegentlich um der Jugend zu zeigen das auch in der vor-Handy-Zeit recht gut gemessen wurde. Halt ein wenig umständlicher. Aber ich will das ja wirklich nicht an die grosse Glocke hängen. Diese Zeit ist vorbei. Vorzeigesammlung: Eine ordentlich geführte Werkstatt ist auch kein Saustall! Gruss - Frido

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7855475
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Mein allererstes Multimeter, auf das ich als Grundschüler mächtig stolz war, war ein "Vielfachmesser" aus dem Hause VEB Messtechnik Mellenbach. Es war damals das Spitzenmodell, welches im Kaufhaus Warter in Lübeck erhältlich war. Dies ist umso erstaunlicher, weil Lübeck nicht in der Zone lag, sondern im Westen.

Das Multimeter war im Laborbetrieb recht gut, weil es einen hauchdünnen Zeiger hatte, welcher sich vor eine hochaufgelösten Skala befand. Allerdings war das gute Stück auch ausgesprochen lageabhängig, so dass man bei jedem nicht perfekt horizontalen Tisch o.ä. gleich die Nulllage korrigieren musste.

Und der Zeiger war sehr stark gedämpft, d.h. er brauchte etliche Sekunden bis zu seiner finalen Position. Dadurch war es nahezu unmöglich, irgendwelche Spannungspitzen zu erkennen oder sich auf die Suche nach Wackelkontakten zu machen.

Mitte der 1980er Jahre kaufte ich mir dann ein sehr schönes Multimeter von Beckman, welches bei einem Einbruch in unserem Haus gestohlen wurde. :-(

#7855606
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Andreas S. schrieb:

Mein allererstes Multimeter, auf das ich als Grundschüler mächtig stolz war, war ein "Vielfachmesser" aus dem Hause VEB Messtechnik Mellenbach. Es war damals das Spitzenmodell, welches im Kaufhaus Warter in Lübeck erhältlich war. Dies ist umso erstaunlicher, weil Lübeck nicht in der Zone lag, sondern im Westen.

Ja, das war eines der Produkte mit dem man Devisen erwirtschaften konnte. Demzufolge ging die Produktion auch mehr oder weniger komplett in "den Westen" und als Einheimischer kam man nicht ran.

Wir hatten statt dessen russische Multimeter wie das Ц4313 (Z4313). Mit 60µA Vollausschlag (entsprechend 16.6kΩ/V) war es etwas schlechter als die besten damals verfügbaren Multimeter. Aber dennoch recht brauchbar. Und es hatte eine Spiegelskala.

PS: ich habe für das Foto meins gerade vom Dachboden geholt, wo es bestimmt 25 Jahre gelegen hat. Dabei fiel mir ein, daß evtl. noch die Flachbatterie (für Widerstandmessung) drin sein könnte. Und was soll ich sagen: sie lag noch drin. Eine Philips in einem seltsamen Zustand. Sie sah durchfeuchtet aus, war aber äußerlich trocken. Nun, dem Bakelitgehäuse des Z4313 hat es nicht geschadet :)

Angehängte Dateien:
#7856238
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Axel S. schrieb:

Wir hatten statt dessen russische Multimeter wie das Ц4313 (Z4313). Mit 60µA Vollausschlag (entsprechend 16.6kΩ/V) war es etwas schlechter als die besten damals verfügbaren Multimeter. Aber dennoch recht brauchbar. Und es hatte eine Spiegelskala.

Hach ja, auch diese Geräte wurden damals in den Westen geliefert.. Damals (Ende 1970er) hatte sich ein Kumpel solch ein Instrument beschafft. Gab es als "Bürklin-Messgerät" deklariert WIMRE recht günstig bei Völkner.

Es kam in einem soliden, mit silberner Hammerschlageffekt-ölfarbe gestrichenem Blechköfferchen mit Lederhandgriff und roch daher wie ein T34 Panzer von innen ;-)

Etwas bizarr war die Gestaltung der Skalen. So mussten je nach Bereich die abgelesenen Werte entweder halbiert oder mit 2.5 (!!!) multipliziert werden. So etwas habe ich an einem westlichen Gerät noch nicht gesehen.

Scheinbar waren die Russen besser im Kopfrechnen als die damals schon durch Taschenrechner verweichlichten Westler :-)

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