STM32 und MAC Adressen

Gast #5989762
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Andi3000 schrieb:
> die STM32 oder die PHY werden ja noch keine mitliefern?

Manche Controller (MAC) haben eine dabei. Schau ins DB...

jemand schrieb:
> Kostet rund 20Cent.

Ist ja Wucher! Wenn man die direkt von der IEEE kauft, kosten die unter 
1Ct... nur einzeln kriegt man die da nicht :)

Marius W. schrieb:
> Wenn es nur für dich ist, dann denk dir einfach eine aus. Sie muss ja
> nur im lokalen Netzwerk eindeutig sein.

Aber so dass sie fix ist und nicht bei jedem Start neu ausgewürfelt 
wird. Sonst freut sich der DSL-Router (Filtertabelle, Statisches DHCP)
Gast #5989778
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Dr. Sommer schrieb:
> Ist ja Wucher!

Nein, ist es nicht wirklich.

Du bekommst ja ein EEPROM mit dazu. Das kannst du noch für weitere Dinge 
benutzen.

Viele sehen auch den Aufwand hinter der MAC-Geschichte nicht:
Wer schon mal Serienprodukte gebaut hat weiß, dass Programmieren von 
MAC-Adressen eben ein Fertigungsschritt sein kann, und du musst die 
Zuteilung der MAC-Adressen zu deinen Platinen auch erst einmal 
handhaben.
Der Fertigungsschritt kostet schnell 20 Cent Mehrkosten pro Platine (und 
mehr), und ein EEPROM musst du dann eventuell noch zusätzlich kaufen. 
Und die Datenbank pflegen.

Hast du nur ein einzelnes Produkt mit Ethernet, ist der Chip eine recht 
simple Lösung. Nach dem Bestücken ist eine gültige MAC automatisch fix 
zugeteilt, und irgendwo eigens etwas anmelden und verwalten musst du das 
auch nicht.

Natürlich kannst du die reine Adresse billiger kaufen, und bei größeren 
Serien tut man das selbstverständlich auch.

Für einen Bastler ist der Chip aber eine elegante Lösung, an eine 
eindeutige MAC zu kommen.
Gast #5989794
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Hans schrieb:
> Man nehme einen fast Schrottreifen Rechner und lese die MAC Adresse der
> Netzwerkkarte aus.
>
> Dann ab damit in Recycling Hof.
>
> Gut is.
>
> Ciao

Stimmt, damit hat man eine eindeutige MAC.

Die Arbeitszeit solltest du aber nicht rechnen. Bei 50€/h darfst du 
gerade mal 14,4s dafür brauchen, sonst ist das EEPROM billiger ;-)
#5989846
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jemand schrieb:
> Beispielsweise von Microchip:
> https://www.microchip.com/wwwproducts/en/24AA025E48

Diese haben aber den Nachteil, dass die MAC nicht hardware-maessig 
verewigt ist, sondern im oberen Teil des EEproms abgespeichert ist. Und 
der Write-Protection-Mechanismus ist sehr grobrastig: 1/4, 1/2 und 1/1.
D.h., der Schreibschutz der MAC beeinflusst 1/4 des Speichers, obwohl 
nur 8 Bytes betroffen sind.
Gast #5989915
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jemand schrieb:
> Hans schrieb:
>> Man nehme einen fast Schrottreifen Rechner und lese die MAC Adresse der
>> Netzwerkkarte aus.
>
> Stimmt, damit hat man eine eindeutige MAC.
>
> Die Arbeitszeit solltest du aber nicht rechnen. Bei 50€/h darfst du
> gerade mal 14,4s dafür brauchen, sonst ist das EEPROM billiger ;-)

Diese 14s reichen ja sogar auch noch zum rumschmökern! Oder mehrere 
MAC-Nr. zu sammeln.

Handy-Foto vom Kleber des Schrottrechners reicht ja auch, so kann die HW 
gleich im Recyclinghof bleiben.

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