AT90CAN128 - Firmware flashen

Gast #3400295
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Danke,

gibt es offizielle bootloader von Atmel? Irgendwo muss hier noch ein 
Dragon rumliegen mit dem mal ATmega’s programmiert wurden. Derjenige mit 
der Atmel Erfahrung ist leider nicht mehr da und ich fange quasi bei 
Null an.
Gast #3400320
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Ich habe den Dragon und damit JTAG für die Entwicklung, habe ihn gerade 
im Schrank gefunden.

Es geht mir eher darum, wenn eine neue Version der Firmware entsteht und 
diese auch ohne den Dragon (oder vergleichbare) verteilt werden kann.

Bei den Infineon MCU's wird das über die serielle Schnittstelle 
erledigt. Nach Anleitung machen das die Kunden selber. Notebock, 
serielles Kabel und Memtool von Infineon.

Diesen Zustand hätte ich gerne mit einem Atmel. Scheinbar nicht so 
einfach wie ich mir das vorgestellt habe.
Gast #3400420
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?? schrieb:
> Hihi, mit Hörnern? :-)

Ach verdammt, ich hatte es noch gesehen und wollte es korrigieren...


Ok ich fasse mal zusammen:

1. Bootloader muss entwickelt / angepasst werden
2. Ein PC Programm muss entwickelt werden, ohne GUI kann ich das keinem 
zumuten
3. Eigentliche Firmware Entwicklung
4. Jeder AVR muss zwei Mal angefasst werden (in der Produktion)
  a) Bootloader
  b) Firmware

Schade, das werde ich vom Zeitfaktor her gesehen, wohl nicht genehmigt 
bekommen und muss doch einen größeren 16Bitter einsetzen. Einarbeitung 
in den AVR kommen ja auch noch hinzu.
Gast #3400431
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Lars schrieb:
> 4. Jeder AVR muss zwei Mal angefasst werden (in der Produktion)
>   a) Bootloader
>   b) Firmware
Bootloader & Firmware kann man auch in einem Rutsch zusammen flashen.

Lars schrieb:
> 1. Bootloader muss entwickelt / angepasst werden
> 2. Ein PC Programm muss entwickelt werden, ohne GUI kann ich das keinem
> zumuten
Wenn man sowas haben will muss man sowas halt entwickeln, so ist das 
halt...

Lars schrieb:
> und muss doch einen größeren 16Bitter einsetzen. Einarbeitung
> in den AVR kommen ja auch noch hinzu.
Wenn du dich onehin einarbeiten musst, kannst du dich auch gleich in 
einen richtigen™ Mikrocontroller wie z.B. einen STM32F103 (hat CAN 
eingebaut) einarbeiten. Einige der Controller dieser Familie haben auch 
bereits USB,CAN,UART-Bootloader fest eingebaut, da musst du nur das 
PC-Programm von ST verwenden oder ein eigenes schreiben.
Gast #3400437
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Dr. Sommer schrieb:
> Wenn du dich onehin einarbeiten musst, kannst du dich auch gleich in
> einen richtigen™ Mikrocontroller wie z.B. einen STM32F103 (hat CAN
> eingebaut) einarbeiten. Einige der Controller dieser Familie haben auch
> bereits USB,CAN,UART-Bootloader fest eingebaut, da musst du nur das
> PC-Programm von ST verwenden oder ein eigenes schreiben.

Und wer bezahlt die Kosten für die Entwicklungsumgebung und den 
Debugger?

Deswegen bin ich eigentlich auf Atmel gekommen, AVR Studio ist frei und 
der Dragon ist vorhanden.
Gast #3400453
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Lars schrieb:
> Und wer bezahlt die Kosten für die Entwicklungsumgebung und den
> Debugger?
Entwicklungsumgebung gibts welche gratis (zB eclipse + gcc + gdb, oder 
Coocox IDE) und für Geld, je nach Komfortanspruch - siehe STM32. Bei 
den sehr günstigen "Discovery" Eval boards (< 20€) ist ein 
Flasher&Debugger integriert.

Habe gerade mal nachgesehen: Für die STM32F205 (und größer):
The boot loader is located in system memory. It is used to reprogram the 
Flash memory by using USART1 (PA9/PA10), USART3 (PC10/PC11 or 
PB10/PB11), CAN2 (PB5/PB13), USB OTG FS in Device mode (PA11/PA12) 
through DFU (device firmware upgrade).
Die kleineren STM32F103 können das nur über UART.

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