Stefan U. schrieb:
> Hm, was mich nun irritiert ist, daß STM an gefühlt tausend Stellen die
> Einheitlichkeit der Peripherie als Vorteil gegenüber anderen Marken
> hervor hebt. Scheint wohl eine Marketing Lüge zu sein.
Naja, die Peripherie ist halt ähnlich. Wenn man das Prinzip und die
Register einmal verstanden hat, ist es meist ein überschaubarer Aufwand
das auf einen anderen Typ umzustellen. ST meint natürlich man müsste
dafür nur im Cube den anderen µC anklicken und der Rest ginge von
allein, aber das ist natürlich Quark.
Was ich bei den STM32ern gut gelöst finde ist die Kompatibilität der
Footprints über die Serien hinweg. Wenn ich ein Layout für einen STM32
z.B. in TQFP64 mache, kann ich da einen F0, F1, F2, F3 und F4
draufsetzen und der läuft dort. Damit das geht muss man beim Schaltplan
ein paar Punkte beachten, aber die werden jeweils extra im Datasheet
oder einer AN aufgeführt.
Ist sehr praktisch wenn es z.B. Lieferschwierigkeiten bei einem Modell
gibt oder ich bei Weiterentwicklungen der Firmware irgendwo an die
Grenzen eines Modells stoße und so mit dem bestehenden Layout auf die
nächste Serie hoch upgraden kann.