Hallo,
wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing. im
technischen Bereich? Kronkret beziehe ich meine Frage auf Krawatte und
Sakko.
Das Bewerbungsbild in dem Bewerbungsschreiben/Lebenslauf ist mit
Krawatte und Sakko. Also so wie man es auch oft bei Bildern bei Xing und
Linkedin sieht.
Wenn man so ein Bewerbungsbild verschickt hat, sollte man dann auch mit
Krawatte und Sakko hingehen? Oder gilt die "Kleidervorschrift" nur für
bestimmte Stellen?
Lieber "overdressed" als "underdressed".
Auch wenn in den meisten Büros normale Kleidung üblich ist, geht man als
Ingenieur lieber beim ersten Gespräch ordentlich gekleidet hin.
Ich geh seit langem nicht mehr mit Krawatte und Sakko ins Gespräch. Ein
gepflegtes Äußeres kann auch anders hergestellt werden.
In den letzten Gesprächen saßen mir eigentlich auch nur Menschen in
Alltagskleidung gegenüber. Aus meiner Erfahrung braucht man also weder
Krawatte noch Sakko. Allerdings trage ich das auch nicht auf den Fotos,
von daher ist da der Eindruck bei mir stimmig.
Allerdings hab ich auch die Einstellung, wer mich aufgrund meiner
Klamotten nicht will, soll mich mal wo...
Kommt ein bisschen auf den Arbeitgeber an. Ein Familienbetrieb von 1902
hat andere Prioritäten als ein IT-Startup. Als guter Mittelweg: Sakko
ja, Krawatte nein. Der Kulturstrick verliert immer mehr an Bedeutung im
Ingenieurbereich, das siehst Du, wenn Du Dir mal das Messepersonal
anschaust. Ich selbst trage seit Jahren keine Krawatte mehr, weder auf
Messen noch bei Kundenkontakt, und wenn bei uns ein Bewerber ohne
Krawatte kommt, hat das keine Auswirkungen (und wir sind ein ziemlich
großer Laden).
Zylinder schrieb:> Oder gilt die "Kleidervorschrift" nur für> bestimmte Stellen?
Glaubst du, du bekommst einen Job bei einer Management-Beratung wenn du
dort im Nerd-T-Shirt, Shorts und Sandalen zum Vorstellungsgespräch
aufläufst?
Glaubst du, du bekommst einen Job in einem durchgeknallten Berliner
Startup wenn du dort in Anzug und Krawatte aufläufst?
Man, man, man, ist das mit dem Mitdenken so schwierig? Für den
jeweiligen Zweck angepasst in Schale werfen, um zu zeigen dass einem
selber der Auftritt wichtig ist. Genau wie bei einem ersten Date.
Jack schrieb:> Glaubst du, du bekommst einen Job bei einer Management-Beratung wenn du> dort im Nerd-T-Shirt, Shorts und Sandalen zum Vorstellungsgespräch> aufläufst?
Wenn die Firma nen Quoten-Hipster braucht u.U. schon.
Anti-heiner schrieb:> wie immer: lass es dir von Mutti rauslegen!
@TO:
Ich übersetze das mal: Als Absolvent eins Ing.-Diplom Studiengangs
solltest du doch schon eine gewisse Selbstständigkeit haben, um die
Antwort auf eine so banale Frage selber zu finden!
Robert M. schrieb:> Ich übersetze das mal: Als Absolvent eins Ing.-Diplom Studiengangs> solltest du doch schon eine gewisse Selbstständigkeit haben, um die> Antwort auf eine so banale Frage selber zu finden!
Wer heute von Mutti weg zur Hochschule ging, dort innerhalb der
Regelstudienzeit fertig wurde und seine ganze Freizeit am PC verbrachte
- woher sollte die Erfahrung für solche Fragen dann kommen?
Gibts sowas auch als PC-Spiel? Also "Lebenserfahrung V3.7"?
Ich war in Jeans, T-Shirt und Sneakers, beim zweiten VG sogar in kurzer
Hose. Beide wollten mich haben.
Beim ersten Termin des ersten VG waren alle anderen natürlich
(Geschäftsführung etc.) auch overdressed. Beim zweiten Treffen, wo ich
in die Firma schauen konnte liefen auf einmal auch alle in Jeans und
T-Shirt rum.
Die Leute machen sich zu viele Gedanken. Und NEIN! Ich weigere mich zu
sagen, dass ein Anzug etwas mit Respekt zu tun hat. Das sind einfach
alte Denkweisen. Also ichverkleide mich nicht - aber ich bin auch kein
Banker. Respekt zeige ich anders, als durch ein Anzug oder Sakko.
Trau dich was!
Gerald B. schrieb:> Mein Chef sagt, man soll sich für den Job kleiden, den man will> und> nicht für den, den man hat.> Sitze nun im Batmankostüm beim Vorstandsmeeting>> rofl
Pics or it didn't happen :-)
90% der Ingenieure sehen im Anzug aus wie Idioten.
Meist zu gross, von C&A, 100% Polyester, aufgeschwatzt von der
400€-Verkäuferin.
Wenn die dann im Hochsommer aufschlagen, Handschlag mit schweissnassen
Klebehänden, mit knallroter Birne, seichnass und stinkend wie ein Iltis,
da klappt es sicher mit dem Job. Hähähähä!
Man kann auch ohne Sakko und Krawatte gut aussehen. Ne edle Jeans,
schickes Hemd, gepflegte Schuhe und ab geht's, damit kann man nichts
falsch machen. Sich ein bisschen über die Firma informieren ist doch
selbstverständlich. Kann man alles im Vorfeld recherchieren...
Zylinder schrieb:> Hallo,> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing. im> technischen Bereich? Kronkret beziehe ich meine Frage auf Krawatte und> Sakko.
Lieber Under- als Overstatement. DSu bewi8rbst dich alt als Techniker
und nicht als Dressman. Also legst du Wert auf Kleidung in der man auch
"zupacken" kann. Siehe Rob Holt:
https://www.youtube.com/watch?v=P9NllsnSH74
Du hattest auf dem Foto eine Krawatte an und wurdest eingeladen. Dann
zieh das durch, ist doch eigentlich ganz einfach.
Meinen momentanen Chef habe ich auf Wacken kennengelernt, da war dann
auch direkt recht klar, der haut mich, wenn ich mit Krawatte ankomme,
dunkle Jeans und gutes TShirt war angesagt. Jetzt da ich fest angestellt
bin und keinen Kundenkontakt habe, kommen die alten Jeans wieder raus
und auch die alten TShirts. Solange nur der kleine Finger durch die
Löcher passt und nicht der Daumen, ist alles OK.
Aber kein Plan, wie das ein Dipl. Ing. macht, ich bin erst vor 3 Jahren
fertig geworden und bei uns heisst das Master.
rauchmelder schrieb:> Saubere Jeans und farblich passendes, sauberes Hemd.
Das reicht nicht, du hast Socken vergessen (auch wenn man nicht sieht,
das feheln - riecht man es) -
Und Schuhwerk. Toupet und Piercings kann man sich aber sparen, die
brauchst nur für ganz besondere Anlässe.
Meine "Personalerin" sagt immer: Kleider machen Leute! Jemand der nicht
das wiedergibt was er eigentlich ist, hat immer etwas zu kompensieren
oder zu vertuschen. Wenn jemand nur zu einem VG einen Anzug trägt -
merkt man dies, an der Bewegung, dem Umgang, dem Anzug an sich. Da ist
es besser man geht normal und gepflegt.
Außerdem sollte man sich auf sein Können verlassen, nicht auf das Äußere
;-)
Hatte einen gut passenden Anzug, gute (aber schon abgenutzte) Schuhe,
ein Hemd und einen Nerd-Gürtel alá Howard Wolowitz dran. Das finde ich
hat genau das rübergebracht, was ich haben wollte: Ich kann ernst &
seriös sein, wenn es drauf ankommt, bin aber dennoch noch "ich".
Also minimum Markenjeans bzw. Stoffhose, passende Schuhe und ein
hübsches Hemd dazu. Ich sehe Sakko und Krawatte optional an, kommt immer
auf die Firma drauf an, bei der man sich bewirbt...
Es sollte jedem klar sein, dass man nicht in Aldi-Jeans, Löcher in den
Schuhen und Pulli zu einem VG hingeht...
Und natürlich ein gepflegtes Äußeres ist wichtig. Schön ein bisschen
trainiert, gepflegte Haare, ein bisschen Solarium...dann klappt das
auch....
Mein Outfits kosten immer so um die 1000 Euro, aber ich kaufe auch fast
nur in Designer-Läden...
Ja, die jungen haben heute wieder richtig Dressing und das brauchen sie
auch für die jung-professionals-jobs. Ich habe da nun schon 20 Jahre
Erfahrung und jedesmal bin Ich ein wenig falsch gekleidet:
Eher overdressed, als underdressed, allerdings hat das keinen Schaden,
weil die Gesprächspartner das ja kennen: Die Bewerber sind immer sehr
adrett angezogen. Später kommen alle in Jeans.
Das kommt allerdings auf den Laden und die Position an:
1) Die alteingesessenen Ingenieure in der Entwicklung haben entweder
sehr ordentliche Anzughosen mit Hemd oder Schmuddellook mit Cord-Hose
und kariertem Hemd, wie man es im Buch lesen kann.
2) Die jüngeren Ingenieure um die 30-40 haben oft Jeans und T-Shirt an
3) Die Projektleiter und Temaleiter haben meistens was Besseres an, es
gibt aber auch Firmen, wo der Abteilungsleiter mit Pulli rumrennt und
Ich merke an mir, dass man dazu neigt, ihn nicht so ernst zu nehmen.
4) Besonders, wenn es ums Marketing gehen, sitzen in den Meetings oft
die Folien-Schreiber rum und die nehmen die Ingenieure nicht ernst. Ich
merke das bei den jüngeren Frauen, wenn auf etepete machen: Die sitzen
da in Designerkleidung rum und reden überhaupt nur mit denen, die
einigermassen vernüftig aussehen.
Womit man nichts falsch machen kann:
Moderne Stoffhose, sportlicher legerer Schnitt
Modernes Designerhemd mit kleinem Logo
Gute Schuhe mit langem Fuss
dann ist man für alle Eventualitäten gerüstet. Ansonsten passt man sich
der Meute ein bischen an. Ich selber bin meistens immer etwas besser
angezogen - Sakko aber nur bei der Vorstellung
Kleidung ist nach wie vor immer noch relevant. Weil es Leute gibt, die
darauf reagieren. Ich könnte jetzt ein konkretes Beispiel nennen, wo man
meinen Kollegen in einer Diskussion mehr oder weniger übergangen hat,
weil er im T-Shirt da sass - sieht halt ein bischen nichtssagend aus -
während man meine Vorschläge enrst genommen hat.
Es geht um den ersten Eindruck, den die Leute haben. Ab dann geht es nur
um den ersten Satz, den Du ihnen hinhaust - wenn der schnell, flüssig,
rhetorisch gewand und schlüssig ist, mit tiefer sicherer Stimme
gesprochen, dann wissen sie, wen sie vor sich haben.
Bei Frauen bin Ich in den Diskussionen immer ziemlich hart, schaue denen
mit kalter Miene in die Augen - das kommt an. Dann lääst man mit der
Zeit ein wenig lockerer, das mögen die.
Marc G. schrieb:> Mein Outfits kosten immer so um die 1000 Euro, aber ich kaufe auch fast> nur in Designer-Läden...
Ein Fehler mehr. Von dem Geld hättest soviel tolle Sachen kaufen können.
Die Frage ist schon daneben und manche Ratschläge auch.
Es ist völlig Schnuppe, wie die Leute in der Firma herumlaufen. Es auch
ziemlich wurscht, ob du dich als Facharbeiter, Lagerist, Ingenieur oder
Tippse bewirbst - ein "overdressed" bei Vorstellungsgesprächen gibt es
nicht. Mit Anzug und Krawatte bist IMMER auf der sicheren Seite. Also
stellt sich die Frage doch gar nicht.
Thomas H. schrieb:> Die Frage ist schon daneben und manche Ratschläge auch.> Es ist völlig Schnuppe, wie die Leute in der Firma herumlaufen. Es auch> ziemlich wurscht, ob du dich als Facharbeiter, Lagerist, Ingenieur oder> Tippse bewirbst - ein "overdressed" bei Vorstellungsgesprächen gibt es> nicht. Mit Anzug und Krawatte bist IMMER auf der sicheren Seite. Also> stellt sich die Frage doch gar nicht.
Ja klar mit Anzug und Krawatte zum VG als Staplerfahrer, da wirste
sicher Eindruck machen, einen lächerlichen.
Kesselhaus schrieb:> klar mit Anzug und Krawatte zum VG als Staplerfahrer, da wirste> sicher Eindruck machen, einen lächerlichen.
Blödsinn. Beim ersten Gespräch man kann sich doch durchaus sauber
kleiden. Kein Mensch geht davon aus, dass du als Staplerfahrer später im
Anzug auf der Kiste sitzt.
Wie gesagt, ein "overdressed" gibt es nicht, ein "underdressed" aber
schon.
Aber es geht hier nicht um Stablerfahrer, sondern um einen Ingenieur.
Gruß,
thoern
Nils H. schrieb:> Marc G. schrieb:>> Mein Outfits kosten immer so um die 1000 Euro, aber ich kaufe auch fast>> nur in Designer-Läden...>> Ein Fehler mehr. Von dem Geld hättest soviel tolle Sachen kaufen können.
Wieso? Denkst du ich kauf mir billige Sachen aus dem Discounter?
Kleider machen Leute, zumindest war das so bis heute...
Selbst im Studium sah ich immer mit am besten aus...
Sakko ja, ob Krawatte hängt vom Hemd ab.
Durch die Kleidung sollte die eigene Persönlichkeit unterstrichen
werden. Wenn man sich in eine -Verkleidung- zwingt, fällt das auf den
ersten Blick (negativ) auf. Beim angebissenen Äpfel würde ich Anzug,
T-Shirt und Turnschuhe wählen. Warum? Weil ich es tragen kann. ;-)
Tippgeber schrieb:> Marc G. schrieb:>> Selbst im Studium sah ich immer mit am besten aus...>> Sagte wer?
Ich. Ich habe immer schöne Hosen und Schuhe getragen. Sah sehr gepflegt
aus. Die Studenten von der Uni dachten immer ich sei Medizinstudent und
nicht Informatikstudent....
Marc G. schrieb:> Selbst im Studium sah ich immer mit am besten aus...Marc G. schrieb:> Die Studenten von der Uni dachten immer ich sei Medizinstudent und> nicht Informatikstudent
Du sahst nicht am besten aus, sondern hattest immer die teuersten
Klamotten an. Das hat nichts miteinander zu tun.
Tippgeber schrieb:> Marc G. schrieb:>> Selbst im Studium sah ich immer mit am besten aus...>> Marc G. schrieb:>> Die Studenten von der Uni dachten immer ich sei Medizinstudent und>> nicht Informatikstudent>> Du sahst nicht am besten aus, sondern hattest immer die teuersten> Klamotten an. Das hat nichts miteinander zu tun.
Deine Meinung. Die Weiber sind trotzdem eher mit mir losgegangen. Jaja,
die Hater hatte ich schon immer...
> Marc G. schrieb:>> Die Studenten von der Uni dachten immer ich sei Medizinstudent und>> nicht Informatikstudent
Trolltechnisch wäre die Aussage
"Die Studenten von der FH dachten immer ich sei UNI-Student"
noch einen Tick provokanter.
natürlich schrieb:> Durch die Kleidung sollte die eigene Persönlichkeit unterstrichen> werden.
Was unterstreicht denn ein Anzug und Krawatte von der Persönlichkeit?
Bei mir kommt eher das Gefühl auf, dass man nicht weiß was man Anziehen
soll, Angepasstheit, Unsicherheit und wenig Kreativität - wenn ich einen
Anzugträger sehe. Womöglich auch eine Prise Narzismus, Prolet, schicker
ANzug aber nix dahinter usw. Aber das ist wohl meine Sicht..
Nils H. schrieb:> natürlich schrieb:>> Durch die Kleidung sollte die eigene Persönlichkeit unterstrichen>> werden.>> Was unterstreicht denn ein Anzug und Krawatte von der Persönlichkeit?> Bei mir kommt eher das Gefühl auf, dass man nicht weiß was man Anziehen> soll, Angepasstheit, Unsicherheit und wenig Kreativität - wenn ich einen> Anzugträger sehe. Womöglich auch eine Prise Narzismus, Prolet, schicker> ANzug aber nix dahinter usw. Aber das ist wohl meine Sicht..
+1
Nils H. schrieb:> Bei mir kommt eher das Gefühl auf, dass man nicht weiß was man Anziehen> soll,...
Da ist mir ein Stahlbauschlosser symphatischer. Der weiß was er
anziehen soll: 32er Muttern
-Feldkurat-
Es gibt Menschen, denen steht ein Anzug, die fùhlen sich darin wohl, und
andere nicht.
War meine Botschaft so schwer?
Da du ein starkes Problem mit Anzug und Krawatte hast, solltest du
beides nicht tragen; beim Vorstellungsgespräch.
Nils H. schrieb:> Angepasstheit, Unsicherheit und wenig Kreativität
... und ein 6-stelliges Jahresgehalt!
Nils H. schrieb:> Prise Narzismus, Prolet, schicker> ANzug aber nix dahinter
... aber viel auf dem Konto!
Die Leute sind halt schlau. Anzug -> Geld. So schwer zu verstehen?
Zylinder schrieb:> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing. im> technischen Bereich? Kronkret beziehe ich meine Frage auf Krawatte und> Sakko.
Ich hatte in letzter Zeit 13 Bewerbungsgespräche. Meiner Einschätzung
nach sollten Hemd, Sakko, Krawatte und eine gute Jeans reichen. Damit
ist man immer noch förmlicher angezogen, als jeder leitende Ingenieur,
mit dem ich in der Zeit gesprochen habe. Einmal war ein Geschäftsführer
dabei. Der hatte einen Anzug an. Ansonsten habe ich das nur bei den
Dienstleister gesehen. Aber für das Pack muss man sich nicht übertrieben
in Schale werfen.
Meinen Job im Konzern habe ich auch ohne Krawatte bekommen, ich wäre mir
im Vorstellungsgespräch auch verkleidet und albern darin vorgekommen.
Schade eigentlich, so hängen sie immer nur im Schrank und werden
praktisch nie getragen.
Ich trage beruflich viel Anzug und Hemd. Fühl mich mittlerweile wirklich
wohl darin, sind aber natürlich auch nicht die Polyester C&A Dinger und
sitzt gut. Bei meinen Vorstellungsgesprächen kam ich mir aber trotzdem
verkleidet vor...
Mittlerweile wüsste ich aber nicht wieso ich NICHT im Anzug zu einem VG
gehen sollte, außer ich denke es passt nicht zur Firma (zu klein, zu
startup etc.).
>Ich geh seit langem nicht mehr mit Krawatte und Sakko ins Gespräch.
Tchja. Wärst Du mit Krawatte gegangen, müsstest du jetzt nicht mehr zu
welchen gehen.
Wie schon oft genannt: Kommt auf die Firma und die Stelle an.
Bosch als Ing: keine Krawatte! Sakko mit Hemd und Jeans/Chino/Hose
reicht völlig aus.
Das Sakko zieht man sowieso aus. Wie eine Jacke...
Gehe mit vernünftiger sauberer guter Jeans oder Stoffhose, weißem oder
einfarbigen Hemd, passender Krawatte (keine Comicfiguren, etc.) und
Sakko hin.
Mache ich auch so.
Nach dem Motto, zur Not kann der auch mal eine Kundenpräsentation machen
und uns halbwegs gut präsentieren.
Solltes ich mich da trotzdem underdressed fühlen, wäre das für mich eh
die falsche Firma.
Danke der vielen Antworten.
Also gute (Leder)Schuhe, Stoffhose und Hemd sind Minimum.
Bis jetzt war ich zu solchen Gesprächen in etwa gleich wie die
Einladenden angezogen. Nur ein Mal underdressed als es um eine
Bauleiterstelle ging. Da saßen alle mit Krawatte da und einmal in einer
Runde mit 8 Personen, da war Kleiderordnung alles durchmischt. Damals
war ich Techniker, heute Ingenier. Als Ing. habe ich mit der
Kleiderordnung darum noch keine Erfahrung.
Zylinder schrieb:> Danke der vielen Antworten.>> Also gute (Leder)Schuhe, Stoffhose und Hemd sind Minimum.>> Bis jetzt war ich zu solchen Gesprächen in etwa gleich wie die> Einladenden angezogen. Nur ein Mal underdressed als es um eine> Bauleiterstelle ging. Da saßen alle mit Krawatte da und einmal in einer> Runde mit 8 Personen, da war Kleiderordnung alles durchmischt. Damals> war ich Techniker, heute Ingenier. Als Ing. habe ich mit der> Kleiderordnung darum noch keine Erfahrung.
Was verstehe ich unter underdressed? Hattest du billige Klamotten an und
hast dich nicht gewaschen?
Marc G. schrieb:> Was verstehe ich unter underdressed? Hattest du billige Klamotten an und> hast dich nicht gewaschen?
Underdressed:
Du in guten Jeans, weißes Hemd, geschmackvoller Krawatte, Sakko
Alle anderen Nadelstreifenanzug, Armani Anzug, ...
Rick M. schrieb:> Marc G. schrieb:>> Was verstehe ich unter underdressed? Hattest du billige Klamotten an und>> hast dich nicht gewaschen?>> Underdressed:> Du in guten Jeans, weißes Hemd, geschmackvoller Krawatte, Sakko> Alle anderen Nadelstreifenanzug, Armani Anzug, ...
Also hier mal mein Outfit für Interviews:
Hose 150 Euro
Sakko 400 Euro
Hemd 150 Euro
Schuhe 200 Euro
Gürtel 100 Euro
Krawatte 0 Euro
Summe: 1000 Euro
Zeitlos, kann man immer tragen auch in edlen Clubs..
Marc G. schrieb:> Also hier mal mein Outfit für Interviews:> Hose 150 Euro
jepp
> Sakko 400 Euro
Jepp, 300+
> Hemd 150 Euro
ab 80+
> Schuhe 200 Euro
ab 100+
> Gürtel 100 Euro
ab 30+
> Krawatte 0 Euro
ab 40+
> Summe: 1000 Euro
ab 700
RoI kommt aber schnell. ;-)
Irgendwie kommt mir das hier alles bekannt vor. Gabs nicht vor Jahren
schon mal einen Thread wo jemand auf seine erlesenen Klamotten verwiesen
hat?
Mar-der schon mit den gelabelten Arbeitsklamotten einer Konkurrenzfirma
ein Vorstellungsgespräch bestreiten durfte-kus
:)
Lernt man eigentlich sowas nicht mehr in der Schule wie man zum
Vorstellungsgespräch kommen soll. Wenn man sich manche Beiträge hier
anschaut kann man denke das viele keine Eier mehr haben um selber
entscheidungen zu treffen und dahinter zu stehen.
genervt schrieb:> Eine Luftpumpe im Anzug bleibt trotzdem eine Luftpumpe...
Die Luftpumpe gegenüber (=Personaler) lässt sich damit aber ggf.
aufpusten.
Ich für meinen Teil (Elektroingenieur) kam in Motorradkombi und mit dem
Helm unter dem Arm zum Bewerbungsgespräch und habe im Anschluss an das
Gespräch bereits die Zusage bekommen.
Da hat die Qualifikation überzeugt. Das kommt aber leider viel zu selten
vor, denn es setzt voraus, dass der Personaler auch etwas Ahnung hat.
Und da Personaler leider oft auch nur Blender in Lackschuhen sind...
naja wissenschon.
Koch schrieb:> Lol, Jeans für 150 Euro? Levis Jeans kosten doch max. 15 Dollar.
Ich rede hier von Designer-Jeans (Closed, Boss, Dior, Armani), die sind
in diesem Preissegment zu finden...
Marc G. schrieb:> Koch schrieb:>> Lol, Jeans für 150 Euro? Levis Jeans kosten doch max. 15 Dollar.>> Ich rede hier von Designer-Jeans (Closed, Boss, Dior, Armani), die sind> in diesem Preissegment zu finden...
Und werden in den selben Fabriken zum selben Preis von den selben
Arbeitern produziert.
Früher hätte ich auch gesagt :definitiv nur Anzug!
Sehe ich aber jetzt anders. Wir reden hier ja nicht von Bänkern. Für
eine Stelle als ingenieur oder softwareentwickler ne ordentliche Hose,
Schuhe und Hemd. Dazu natürlich gepflegtes äußeres.
Ich kann mir damit bisher nicht underdressed vor, da meine
Gesprächspartner ähnlich rumliefen. Und ne, ich hab da nicht ansatzweise
1000eur investiert. Lieber soll mal jemand mit Ahnung draufschauen, das
die Klamotten gut sitzen
Die tollen Geschichten vom Vorstellungsgespräch in kurzen Hosen oder
Motorradkluft... Ja, mag sein dass sowas mal gutgeht... Immer tut es das
bestimmt nicht. Kommt auch wieder sehr auf die Umstände an. Hab ich eh
kein Kundenkontakt...mehr Flexibilität. Hab ich mich aufs moped
geschwungen da die Bahn ausfiel und kann das entsprechend verkaufen
=super.
Ganz wichtig (nicht nur im Vorstellungsgespräch): immer eine möglichst
neutrale Unterhose tragen, also keine mit Comic-Figuren bedruckte zum
Beispiel. Man weiß nie, wann man die Hosen runterlassen muss ;-)
Normal schrieb:> Ganz wichtig (nicht nur im Vorstellungsgespräch): immer eine möglichst> neutrale Unterhose tragen, also keine mit Comic-Figuren bedruckte zum> Beispiel. Man weiß nie, wann man die Hosen runterlassen muss ;-)
Jetzt übertreibst du aber :-)
Eher wichtig sind die Socken, wenn du da Comic-Figuren drauf hast,kommt
eher nicht so gut...
Harald Glööööckler empfiehlt schrieb im Beitrag #5094769:
> Marc G. schrieb:>> Ich rede hier von Designer-Jeans (Closed, Boss, Dior, Armani), die sind>> in diesem Preissegment zu finden...> Wer ist den heute noch so blöd und kauft "Designer"-Jeans wo man den> dreifachen Preis für das Ettikett bezahlt die Qualität aber genauso mies> ist wie bei der Ramschjeans? Früher war das mal noch anders aber heute?> Nach ein zwei Jahren ist der Schnitt/Waschung sowieso wieder out und man> holt sich was anderes. Der Schnitt bei den obigen Edelmarken ist oft> auch noch eher scheisse, da haste dann ne teuere Hose die nicht richtig> passt aber Hauptsache das Label ist das richtige, gelle? Die Zeiten wo> Noname grottenhässlich und ausnahmslos Schund war sind vorbei. Eher das> teuere Zeug ist heute der Schund, die leben noch den Deppen die in den> 80ern auf Marken fixiert wurden. Die kaufen den letzten qualitativ> minderwertigen Müll, solange das richtige Ettikett drauf ist.
Also ich finde schon, dass Markenklamotten hochwertiger sind, als ihre
billigen Pendants....mein Hemd von Armani ist über drei Jahre alt und
hat noch keine Qualität eingebüßt....
Ich glaube, du kannst dir qualitative Mode nur nicht leisten...Neid des
Besitzlosen..,
Krawatte ist ein Zeichen der Unterordnung. Hindert am Durchatmen. Ich
will in Krawatte ohne Sakko gehen. Sakko soll wohl einen dicken Bauch
verstecken.
robocash schrieb:> Krawatte ist ein Zeichen der Unterordnung. Hindert am Durchatmen.> Ich will in Krawatte ohne Sakko gehen. Sakko soll wohl einen dicken> Bauch verstecken.
Sofern es ein Wohlstandsbauch ist, geht er in Ordnung. Du zeigst, dass
du kein Asket bist und weißt, dein Leben zu genießen.
Zieh etwas an, das dir bequem ist und in dem du dich wohl fühlst für ein
solches Gespräch. Ich würde nie etwas Anziehen um Eindruck zu schinden,
das erstens nicht zu meinem Charakter passt und in dem ich mich nicht
wohl fühle.
Ich gab mich bereits bei meiner Bewerbung als
junger/dynamischer/sportlicher Typ aus. An meinen Bewerbungsgespräch
hatte ich eine schöne Jeans, neutrales T-Shirt ( nicht gerade mit
primitivem Text oder irgend welchen schregen Figuren) und bequeme
Schuhe. Ich wüsste auch nicht was ich als Softwareentwickler in einem
Anzug machen sollte. Bzw. Ich besitze keinen Anzug und ein Hemd auch
erst seit ich mit auf eine Hochzeit musste ;-)
Meine Anstellung hat jedenfalls geklappt und mein Chef hat von Anfang an
gesehen was er bekommt.
Meine Einstellung zu Anzug und solch formeller Kleidung:
Wenn ich mein Auto in die Reperatur bringe und in die Werkstatt etwas
nachfragen gehe, suche ich einen Mann im Overall. Auch bei einem
Autokauf. Der sagt dir dann schon: Also das Modell xx sehe ich hier
immer wieder weil das 5. Rad nix taugt oder die 4. Schraube von hinten
links ist mist usw. usf.
Bei Anzugträgern habe ich dann immer das Gefühl er muss sich optisch
aufwerten um etwas zu kompensieren. Das wichtigste ist Höflichkeit und
Wissen auf dem Arbeitsbereich.
Nicki schrieb:> Zieh etwas an, das dir bequem ist und in dem du dich wohl fühlst für ein> solches Gespräch. Ich würde nie etwas Anziehen um Eindruck zu schinden,> das erstens nicht zu meinem Charakter passt und in dem ich mich nicht> wohl fühle.
Zu locker heißt ev. du nimmst den Job bzw zu Firma nicht ernst.
Nicki schrieb:> Meine Einstellung zu Anzug und solch formeller Kleidung:>> Wenn ich mein Auto in die Reperatur bringe und in die Werkstatt etwas> nachfragen gehe, suche ich einen Mann im Overall.
Das machst du in einer Softwareabteilung nicht.
Aber wie alles, hängt das auch vom Unternehmen ab.
Etwas besser anziehen, als das was man sonst im Job anzieht, dann passt
das optisch.
Ist wohl auch altersabhängig, mit Mitte 20 geht das eher lockerer, als
mit Mitte 40.
Nicki schrieb:> Anzug machen sollte. Bzw. Ich besitze keinen Anzug und ein Hemd auch> erst seit ich mit auf eine Hochzeit musste ;-)
Dann frage ich mich, warum du extra für eine Hochzeit ein Hemd kaufst.
Warum ziehst du dort nicht auch deinen "jung, dynamisch,..." Scheiß
durch?
Vielleicht hast du unterbewusst ja dann doch den Sinn bestimmter
Kleidungsarten zu bestimmten Anlässen erkannt.
Cyblord -. schrieb:> Warum ziehst du dort nicht auch deinen "jung, dynamisch,..." Scheiß> durch?
Wie bist den du drauf? Puls auf 180?
Cyblord -. schrieb:> Dann frage ich mich, warum du extra für eine Hochzeit ein Hemd kaufst.
Weil dies ein spezieller Moment war für eine Person die mir nahe steht.
Und in diesem Moment geht es alleine um die 2 Personen die sich dort
vorne das "Ja-Wort" geben. Die Aufmerksamkeit soll auf dem Paar bleiben.
An diesem Event werden Fotos gemacht und ich möchte das auch auf den
Fotos das Paar sofort ins Auge sticht und nicht ein Typ in der 2. Reihe
mit einem Hawaihemd, kurzen Hosen und Sandalen. Dies wäre ein sehr
störender Faktor. Da die meisten an einer Hochzeit mit Hemd gekleidet
sind falle ich am wenigsten auf mit einem Hemd.
Cyblord -. schrieb:> Vielleicht hast du unterbewusst ja dann doch den Sinn bestimmter> Kleidungsarten zu bestimmten Anlässen erkannt.
Jetzt wäre Arbeit dann noch ein bestimmter Anlass? Jeder hat auf der
Arbeit ein Ziel zu erfüllen. Der eine muss gut Autos verkaufen und der
andere programmieren. Ich wüsste aber nicht in welchem Umfang mir ein
Anzug hilft besser und effizienter zu programmieren damit ich meine
Ziele erreichen kann. Im Gegensatz zum Verkäufer, dieser verkauft ohne
Anzug wahrscheinlich weniger Autos und deshalb ist er ihm einen grossen
Nutzen.
A propos bestimmter Anlass: Wie würdest du dich kleiden wenn du ein
Gerät vorzeigen würdest, das anschliessend millionenfach verkauft wird?
Wahrschienlich im Anzug oder? Und Steve Jobs war nun so frech und geht
nun nicht nach deiner Kleidungstheorie?
Nur weil jemand kein Anzug trägt bedeutet das noch lange nicht, dass er
sich nicht schick anziehen kann.
Nicki schrieb:> Wie bist den du drauf? Puls auf 180?
Nö warum? Ich finde dich putzig, und natürlich jungdynamisch.
> Cyblord -. schrieb:>> Vielleicht hast du unterbewusst ja dann doch den Sinn bestimmter>> Kleidungsarten zu bestimmten Anlässen erkannt.>> Jetzt wäre Arbeit dann noch ein bestimmter Anlass?
Nein ein VG du Überflieger.
> A propos bestimmter Anlass: Wie würdest du dich kleiden wenn du ein> Gerät vorzeigen würdest, das anschliessend millionenfach verkauft wird?> Wahrschienlich im Anzug oder? Und Steve Jobs war nun so frech und geht> nun nicht nach deiner Kleidungstheorie?
Du bist nicht Steve Jobs.
Qwertz schrieb:> Sofern es ein Wohlstandsbauch ist, geht er in Ordnung. Du zeigst, dass> du kein Asket bist und weißt, dein Leben zu genießen.
Das ist eine moegliche Interpretation.
Eine andere ist, dass es dem Bewerber an Disziplin und Selbstachtung
mangelt.. ¯\_(ツ)_/¯
Es gibt Firmen, da wird man nicht eingestellt wenn man im Anzug &
Krawatte zum Bewerbungsgespraech auftaucht, es gibt Firmen, da wird man
nicht eingestellt, wenn man in Shorts, T-Shirt und Badelatschen
auftaucht.
Es gibt Firmen, da bekommt man ein Bier waehrend des
Bewerbungsgespraechs, bei anderen wiederum nicht mal ein Glas Wasser..
Es gibt Firmen, da trifft das Team gemeinsam die Entscheidung darueber
ob ein Bewerber den Job bekommt.
IME ist wichtig zu wissen (glauben?), welcher Auftritt bei welcher Firma
gut ankommt, bei welcher Firma man sehr gerne waere und bei welcher
nicht, es gibt kein Universalrezept IME was die Kleidung betrifft.
Universell ist nur eines: Sympathie
Skippy schrieb:> Universell ist nur eines: Sympathie
Nein, was für den einen sympatisch ist, dagegen hat der Nächste gleich
eine Antipathie.
Das interessanteste an dem Thread ist, wie oft doch empfohlen wird, dass
die Klamotten sauber sein sollten. Das lässt einige Rückschlüsse zu.
Mein Tipp dazu: Unabhängig von Terminen sollten Klamotten jeglicher Art,
außer Blaumann, immer sauber sein. Der Blaumann sollte zumindest Montag
und Mittwoch früh sauber sein.
Personen die Saetze mit "Nein" beginnen sind scheibar sehr oft im
technischen Umfeld zu finden, mit anderen Worten: Autisten
Diese sollten besser nicht ueber Sympathie urteilen ;)
Also ich persönlich seh das so: Es ist einfach Manipulation. Das
funktioniert unterbewusst. Geht es in die Gehaltsverhandlung, dann mag
statistisch häufiger der Anzug gewinnen. Anzug bedeutet im Mittel mehr
Geld. Das merkt der Personaler gar nicht.
Natürlich können auch andere Elemente zur Manipulation beitragen. Z. B.
5 min. zu spät aufzutauchen. Man muss nur einen vielbeschäftigten
Eindruck machen.
Interessant fände ich, welche Studien es dazu gibt.
Psycho schrieb:> Anzug bedeutet im Mittel mehr> Geld. Das merkt der Personaler gar nicht.
Guter Punkt!
Für eine tolle Verpackung zahlt man gerne mehr.
> Natürlich können auch andere Elemente zur Manipulation beitragen. Z. B.> 5 min. zu spät aufzutauchen. Man muss nur einen vielbeschäftigten> Eindruck machen.
5 Minuten zu spät, etwas planlos und kann oder will Termine nicht
einhalten.
Oder,man kann das durch sein Auftreten und Fähigkeiten wieder wett
machen, was wohl den wenigsten gelingen wird
> Interessant fände ich, welche Studien es dazu gibt.
Viel - wenn ich die selbst gefälscht habe.
Seht es mal so: Ihr seid als zukünftige Arbeitnehmer jemand, der seine
Leistung an den Kunden (dem Arbeitgeber) verkauft. Der Anzug ist halt
Teil des Lastenheftes.
Ich schrieb:> Sakko + Krawatte = Ich gebe mich für Sie extra viel Mühe und das ist die> Schleife um das Gesamtpakets meines "ICH".
Genau. Und es zeigt weiterhin dass man a.) in der Lage ist eine
Situation zu erkennen in der solche Kleidung angebracht ist und b.) dann
auch die Möglichkeit hat, dies Umzusetzen.
Und eben NICHT wie der Vollkellernerd von dem einzigen Hemd
schwadroniert dass man hat.
Zylinder schrieb:> Hallo,> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing. im> technischen Bereich? Kronkret beziehe ich meine Frage auf Krawatte und> Sakko.
War bisher noch nie in Sakko und Krawatte und bin nach jedem meiner
Vorstellungsgespräche quasi sofort genommen worden :D
Bei einem hatte ich eine uralte Jeans mit einem Eisen-III-Chlorid-Loch
drin ... Am Oberschenkel vorne gg Dem Chef hatte es wohl nicht gestört
- oder vlt doch ... aber er wollte etwas von mir, dann hat er es wohl
übersehen ;-)
djm schrieb:> Allerdings hab ich auch die Einstellung, wer mich aufgrund meiner> Klamotten nicht will, soll mich mal wo...
Ja absolut korrekt ... Sehr ich exakt wie du!
Mit so kleingeistigen Pedanten möchte ich nichts zu tun haben :D
Donald Trump schrieb:> Einmal war ein Geschäftsführer> dabei. Der hatte einen Anzug an.
Wäre es nicht sogar verwerflich, besser gekleidet zu sein als der Chef?
Cyblord -. schrieb:> Ich schrieb:>> Sakko + Krawatte = Ich gebe mich für Sie extra viel Mühe und das ist die>> Schleife um das Gesamtpakets meines "ICH".>> Genau. Und es zeigt weiterhin dass man a.) in der Lage ist eine> Situation zu erkennen in der solche Kleidung angebracht ist und b.) dann> auch die Möglichkeit hat, dies Umzusetzen.>> Und eben NICHT wie der Vollkellernerd von dem einzigen Hemd> schwadroniert dass man hat.
Das einzige? Ich habe gar keines! Wer sagt denn, welche Kleidung im VG
angebracht ist und wieso? Ich mache es aber genauso! Ich erkenne, dass
ich sowas nicht wirklich brauche und setze es um. Und es funktioniert -
da geb ich dir Recht!
Mampf F. schrieb:> War bisher noch nie in Sakko und Krawatte und bin nach jedem meiner> Vorstellungsgespräche quasi sofort genommen worden :D
Als was?
Mit Krawatte und Sakko zu erscheinen schadet nicht, er hilft aber auch
nix, wenn der Rest fachlich oder sozial nicht passt.
Ohne zu erscheinen, selbst wenn man fachlich überzeugen kann, es gibt
auch Punkte für den Anlass passende Kleidung.
Das sagt einem aber keiner!
Mampf F. schrieb:> Bei einem hatte ich eine uralte Jeans mit einem Eisen-III-Chlorid-Loch> drin ...
Studentenjob?
OK, auf die Krawatte kann man ev. verzichten.
Zylinder schrieb:> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch
Wie unselbständig ist das denn?! Wenn du tatsächlich was drauf hast,
riecht dein Gegenüber das noch fünf Meilen gegen den Wind, selbst wenn
du in Badehose erscheinst.
Bei Fa. XY quasi als Bittsteller anzutreten, zeigt schon, wie wenig du
tatsächlich wert bist.
Die übliche Hochstapelei bringt dir auch nichts, jedenfalls nicht auf
Dauer.
Entweder du kannst was und man braucht dich händeringend, oder du kannst
nichts und man erkennt das zwei Wochen nach deiner ergaunerten
Anstellung. Wenn man es nicht erkennt, weil der Chef auch keinen
Durchblick hat, wirst du auch nicht glücklich, weil du ewig so tun
musst, als wüsstest du was.
So kann man nicht wirklich arbeiten oder gar selbst vorankommen.
Als ich vor 10 Jahren bei Einstellungsgesprächen war, habe ich immer
Sakko und Krawatte getragen. Dabei habe ich bewusst Sakko und nicht
einen Anzug gewählt (wollte mich etwas älter erscheinen lassen). Die
Gesprächspartner waren durchweg im Anzug mit Krawatte bzw. im Kostüm.
Aktuell habe ich wieder Gespräche für eine ähnliche Position und wähle
einfach ein gutes Hemd (auch kurzärmlig bei diesen Temperaturen) und
eine gute Stoffhose. Die Gesprächspartner waren ähnlich gekleidet und
trugen auch keine Krawatten.
Einfach in Erfahrung bringen, was bei dem jeweiligen Unternehmen üblich
ist. KMU sind teilweise wirklich lockerer, können aber andererseits auch
konservativer sein.
Sakko ist Pflicht, im Sommer aber zwei bis drei Nummern breiter als
sonst, um den Kamineffekt nutzen zu können, damit es nicht im Schweißbad
endet, also so wie es die Scheichs machen.
Der Dreckige Dan schrieb:> Wenn man es nicht erkennt, weil der Chef auch keinen Durchblick hat,> wirst du auch nicht glücklich, weil du ewig so tun musst, als wüsstest> du was.> So kann man nicht wirklich arbeiten oder gar selbst vorankommen.
Mmh komisch, ich komme mit der Masche schon seit vielen Jahren durch und
wurde zwischendurch sogar noch befördert...
> Re: Vorstellungsgespräch: Mit Krawatte und Sakko?
Kommt drauf an als was du dich bewirbst.
Auf Inbetriebnahme kannst du ruhig im Kampfanzug gehen.
Auf deine Stelle als Kampfschwimmer kannst du im Taucheranzug gehen.
In Vertrieb Anzug und Krawatte, oder Fliege, und Fingernägel waschen.
Wenn du dich im Kernkraftwerk bewirbst solltest du keinen Aufnäher mit
" Atomkraft nein Danke " haben.
Es gibt viele Möglichkeiten um hier ins Näpfchen, ins Fettnäpfchen, zu
treten.
Auf keinem Fall!
Kleidung in der Du dich wohlfühlst(nicht übertreiben).
Vorstellungsgespräch ist dafür da, um deine geistliche Persönlichkeit
vorzustellen. Hemd(Hellblau, nicht schwarz da keine Beerdigung) +
dunkele Jeans oder Hose, Ledergürtel(oder ), Schuhe. Kein Parfüm oder
Deo, keine billige Kick- oder Primark-Sachen. Keine teuere Sachen wo
steht die Marke drauf. Mit dem neutralem Look, pokerst Du eine
Konstante, die HRs so gerne bewerten, raus.
djm schrieb:> In den letzten Gesprächen saßen mir eigentlich auch nur Menschen in> Alltagskleidung gegenüber. Aus meiner Erfahrung braucht man also weder> Krawatte noch Sakko. Allerdings trage ich das auch nicht auf den Fotos,> von daher ist da der Eindruck bei mir stimmig.>> Allerdings hab ich auch die Einstellung, wer mich aufgrund meiner> Klamotten nicht will, soll mich mal wo...
Genauso meine ich...
OMG, es ist ja schon Freitag.
Rot0r schrieb:
(...)
> Vorstellungsgespräch ist dafür da, um deine geistliche Persönlichkeit> vorzustellen.
Amen.
(...)
> Ledergürtel(oder ), Schuhe.
Warum denn Leder? Erkläre mir dies bitte mal. Weil du es schick
findest?
Oder Papa? Steht Leder für Klasse, oder einfach nur für "Hey, mir doch
Wurst was für ein Tier das mal war."?
> Kein Parfüm oder Deo
Kein Deo, ja Mahlzeit.
> Mit dem neutralem Look, pokerst Du eine> Konstante, die HRs so gerne bewerten, raus.
Ja, die angepasstesten Langweiler bleiben einem bestimmt lange im
Gedächtnis.
Joe F. schrieb:> Ja, die angepasstesten Langweiler bleiben einem bestimmt lange im> Gedächtnis.
Warum Langweiler? Im Ing-Bereich geht es doch meistens über die
fachliche Attribute die man einzuprägen hat und nicht die
WannaBeCool-Arroganz..Oder?
Joe F. schrieb:> Rot0r schrieb:> (...)>> Vorstellungsgespräch ist dafür da, um deine geistliche Persönlichkeit>> vorzustellen.>> Amen.
Oh man, wie peinlich ist mir nun, ich lerne noch Deutsch, habe grade die
Bedeutung festgestellt..
Zylinder schrieb:> Hallo,> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing.
Also ich trage gerne eng geschnittene Stoffhosen ohne Unterwäsche, damit
man meine dicken Eier besser sieht, wenn ich breitbeinig vor meinem
zukünftigen Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch sitze.
Joe F. schrieb:> Im Prinzip nicht schlecht. Kann halt schief gehen wenn dein> zukünftiger Chef eine Lesbe ist. Aber OK, no risk, no fun.
Ich selber ne Lesbe. Stehe nur auf Frauen. Genauso, wie die meisten
Chefs.
Unauffällige Kleidung halte ich für die Beste. Dazu sollte man vorher
mal nachschauen, was in der jeweiligen Firma normal ist. Oder fragen -
kostet nichts.
Langfristig werde ich im Job (in dieser Branche) nicht durch gute
Kleidung Erfolg haben, sondern durch Fachwissen, Zuverlässigkeit,
Teamfähigkeit, etc.
Wenn ich im Bewerbungsgespräch die Aufmerksamkeit auf die Kleidung lenke
(egal ob zu fein oder zu schlodderig) könnte später bei der
tatsächlichen Arbeit große Enttäuschung ausbrechen.
Wenn ich beabsichtige, später bei der Arbeit niemals einen Anzug zu
tragen, dann sollte ich das auch im Bewerbungsgespräch nicht tun.
Ansonsten ist ein Anzug nicht zwingend falsch. Er sollte dann nur nicht
angeberisch teuer wirken, um keinen Neid auszulösen.
Ich habe bei einigen Bewerbungsgesrpächen unterschiedlicher Firmen auf
der Arbeitgeber Seite am Tisch gesessen. Nur ein einziger Bewerber kam
im Anzug und das hat uns eher skeptisch gemacht statt positiv zu
beeindrucken. Am Ende stellte sich heraus, daß der Mann wirklich nur ein
Blender war. Hätte aber auch ander kommen können. Wie gesagt halte ich
den Anzug nicht für falsch.
Wichtiger ist saubere intakte Kleidung. Jeans sehen schnell verbraucht
aus, es sollte daher eine neue Jeans mit gleichmäßiger Färbung ohne
"used" Look sein. Andere Stoff-Hosen sind in dieser Hinsicht einfacher
da sie länger wie neu aussehen. Oben herum sollte man keine Sprüche auf
den Shirt tragen und keine Sexy oder erschreckenden Bilder (Monster,
Heavy Metal Logos, etc). Ab Besten trägt man oben herum ein einfarbiges
Hemd in weiß oder dunkler Farbe, damit kann man nichts falsch machen.
Und der Körper sollte gepflegt aussehen. Schmutz im Gesicht und
Stoppelbart gehen gar nicht. Davor ekelt man sich und es lenkt 100% vom
Thema ab. Außerdem möchte man nicht direkt neben jemandem arbeiten
müssen, der stinkt, sabbert oder fettige Flecken hinterlässt.
Langer Rede kurzer Sinn: Je unauffälliger, umso besser.
Mein Kleidungsstil in der Freizeit ist genau das Gegenteil davon. Ich
weiß also, wovon ich rede.
> Wäre es nicht sogar verwerflich, besser gekleidet zu sein als der Chef?
Absolut richtig. Je höher die Position in der Hierarchie, umso feiner
die Kleidung. Wenn du feiner gekleidet bist, als der Geschäftsführer,
wirkst du auf deinen künftigen Vorgesetzten entweder albern oder
beängstigend.
Stefan U. schrieb:> Unauffällige Kleidung halte ich für die Beste. Dazu sollte man vorher> mal nachschauen, was in der jeweiligen Firma normal ist. Oder fragen -> kostet nichts.
Wen willst du fragen?
Nachschauen? Vors Werktor morgens um 5:30-8:00 Uhr stellen?
Stefan U. schrieb:> Langer Rede kurzer Sinn: Je unauffälliger, umso besser.
Es muss zu mir,dem Job und der Firma passen!
Als Entwickler ohne direktem persönlichen Kundenkontakt sieht es sicher
anders aus als im Vertrieb.
Bei einem Unternehmen im Bereich Landwirtschaftstechnik anders als bei
Ferrari Sportwagen (nicht Trecker).
Eine nette Verpackung ist wichtig, vorher rasieren, Bart stutzen, Haare
waschen, den Rest auch, kann nicht schaden.
Verkleide muss nicht sein, sonst sollte ich meine Berufswünsche meinen
äußerem Aussehen anpassen.
Obwohl:
https://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/Rolf-Buchholz-Der-meistgepiercte-Mann-der-Welt;art930,1436328
Wer würde Herrn Buchholz zu einem Vorstellungsgespräch einladen?
Anzug und Krawatte hat er ja!
Aber irgendwie ... ich weiß ja nicht ...
Anzubieten hätte ich noch Daggi (Dagmar) vorher Dirk
oder Beatrice - ehemals Bernd.
Nette jung dynamische Kollegen mit einem kleinen, größerem
Alkoholproblem.
Heißt soviel wie, fachlich top, falls sie es morgens vor 11 Uhr zur
Arbeit schaffen, Arbeitsbeginn wäre um 7 Uhr gewesen.
Sorry, Wecker hat nicht geklingelt hörte sich beim ersten Mal schon wie
eine Ausrede an.
Stefan U. schrieb:> Wenn ich beabsichtige, später bei der Arbeit niemals einen Anzug zu> tragen, dann sollte ich das auch im Bewerbungsgespräch nicht tun.> Ansonsten ist ein Anzug nicht zwingend falsch. Er sollte dann nur nicht> angeberisch teuer wirken, um keinen Neid auszulösen.
Anzug heißt, ich weiß das das ein Vorstellungsgespräch ist, auch wenn
ich so (hoffentlich) nicht zu häufig damit hier rumlaufen muss.
Ein Bewerber in kurze Shorts und Hawaii-Hemd, Tom Selleck als Magnum
lässt grüßen. http://fiftiesweb.com/tv/magnum-pi-selleck-3.jpg käme da
besser an?
Ich kenne keinen, der auch in Badehose sich vorstellen könnte und
trotzdem genommen würde.
Meine Bekannten bestehen nicht auch Hartz IV Empfängern!
Stefan U. schrieb:>> Wäre es nicht sogar verwerflich, besser gekleidet zu sein als der Chef?>> Absolut richtig. Je höher die Position in der Hierarchie, umso feiner> die Kleidung. Wenn du feiner gekleidet bist, als der Geschäftsführer,> wirkst du auf deinen künftigen Vorgesetzten entweder albern oder> beängstigend.
OK, Als kleiner Angestellter (Gehalt 2k€/Monat) im Armani-Anzug
aufzutauchen wäre eher schlecht.
Ansonsten habe ich mich in mit Sakko+Krawatte noch nie underdressed
gefühlt, falls doch - wäre ich in der falschen Firma.
Overdressed - auch noch nie - zur Not zieht man die Krawatte aus, das
geht schneller als wieder den Knoten binden.
Eine Krawatte+Sakko schadet nicht, kann aber auch über mangelnde
fachliche oder soziale Defizite jeder Art nicht hinweg täuschen.
Das gilt auch für Chefs, Personaler und ggf. angehende Kollegen.
Falls der Chef lockerer gekleidet ist als der Personaler und ich im
Vorstellungsgespräch ist das eher positiv!
> Nachschauen? Vors Werktor morgens um 5:30-8:00 Uhr stellen?
Ja, so in der Art. Bei den letzten zwe Firmen wurde ich sogar zu einer
Besichtigung eingeladen, die vor dem Bewerbungsgespräch stattfinden
sollte. Ich sollte einfach den künftigen Kollegen ein paar Stunden bei
der Arbeit zuschauen. Das hatte ich zuerst als Zeitverschwednung
empfunden, aber inzwischen sehe ich das anders. Vielleicht aus deswegen,
weil ich seit dem einige Bewerbungsgespräche aus Arbeitsgeber-Sicht
führen durfte.