Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Vorstellungsgespräch: Mit Krawatte und Sakko?


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von Zylinder (Gast)


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Hallo,
wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing. im 
technischen Bereich? Kronkret beziehe ich meine Frage auf Krawatte und 
Sakko.

Das Bewerbungsbild in dem Bewerbungsschreiben/Lebenslauf ist mit 
Krawatte und Sakko. Also so wie man es auch oft bei Bildern bei Xing und 
Linkedin sieht.
Wenn man so ein Bewerbungsbild verschickt hat, sollte man dann auch mit 
Krawatte und Sakko hingehen? Oder gilt die "Kleidervorschrift" nur für 
bestimmte Stellen?

von Bernd (Gast)


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Lieber "overdressed" als "underdressed".
Auch wenn in den meisten Büros normale Kleidung üblich ist, geht man als 
Ingenieur lieber beim ersten Gespräch ordentlich gekleidet hin.

von Anti-heiner (Gast)


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wie immer: lass es dir von Mutti rauslegen!

von genervt (Gast)


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Warum muß man diese Selbstverständlichkeiten eigentlich nachfragen?

von djm (Gast)


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Ich geh seit langem nicht mehr mit Krawatte und Sakko ins Gespräch. Ein 
gepflegtes Äußeres kann auch anders hergestellt werden.
In den letzten Gesprächen saßen mir eigentlich auch nur Menschen in 
Alltagskleidung gegenüber. Aus meiner Erfahrung braucht man also weder 
Krawatte noch Sakko. Allerdings trage ich das auch nicht auf den Fotos, 
von daher ist da der Eindruck bei mir stimmig.

Allerdings hab ich auch die Einstellung, wer mich aufgrund meiner 
Klamotten nicht will, soll mich mal wo...

von Vancouver (Gast)


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Kommt ein bisschen auf den Arbeitgeber an. Ein Familienbetrieb von 1902 
hat andere Prioritäten als ein IT-Startup. Als guter Mittelweg: Sakko 
ja, Krawatte nein. Der Kulturstrick verliert immer mehr an Bedeutung im 
Ingenieurbereich, das siehst Du, wenn Du Dir mal das Messepersonal 
anschaust. Ich selbst trage seit Jahren keine Krawatte mehr, weder auf 
Messen noch bei Kundenkontakt, und wenn bei uns ein Bewerber ohne 
Krawatte kommt, hat das keine Auswirkungen (und wir sind ein ziemlich 
großer Laden).

von Jack (Gast)


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Zylinder schrieb:
> Oder gilt die "Kleidervorschrift" nur für
> bestimmte Stellen?

Glaubst du, du bekommst einen Job bei einer Management-Beratung wenn du 
dort im Nerd-T-Shirt, Shorts und Sandalen zum Vorstellungsgespräch 
aufläufst?

Glaubst du, du bekommst einen Job in einem durchgeknallten Berliner 
Startup wenn du dort in Anzug und Krawatte aufläufst?

Man, man, man, ist das mit dem Mitdenken so schwierig? Für den 
jeweiligen Zweck angepasst in Schale werfen, um zu zeigen dass einem 
selber der Auftritt wichtig ist. Genau wie bei einem ersten Date.

von djm (Gast)


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Jack schrieb:
> Glaubst du, du bekommst einen Job bei einer Management-Beratung wenn du
> dort im Nerd-T-Shirt, Shorts und Sandalen zum Vorstellungsgespräch
> aufläufst?

Wenn die Firma nen Quoten-Hipster braucht u.U. schon.

Beitrag #5092888 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Robert M. (andro86)


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Anti-heiner schrieb:
> wie immer: lass es dir von Mutti rauslegen!

@TO:

Ich übersetze das mal: Als Absolvent eins Ing.-Diplom Studiengangs 
solltest du doch schon eine gewisse Selbstständigkeit haben, um die 
Antwort auf eine so banale Frage selber zu finden!

von Gerald B. (gerald_b)


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Mein Chef sagt, man soll sich für den Job kleiden, den man will und 
nicht für den, den man hat.
Sitze nun im Batmankostüm beim Vorstandsmeeting

rofl

von dunno.. (Gast)


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technischer bereich, kein kundenkontakt: hemd, gute! (dunkle) jeans, 
lederschuhe.

kundenkontakt: anzug.

von (prx) A. K. (prx)


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Robert M. schrieb:
> Ich übersetze das mal: Als Absolvent eins Ing.-Diplom Studiengangs
> solltest du doch schon eine gewisse Selbstständigkeit haben, um die
> Antwort auf eine so banale Frage selber zu finden!

Wer heute von Mutti weg zur Hochschule ging, dort innerhalb der 
Regelstudienzeit fertig wurde und seine ganze Freizeit am PC verbrachte 
- woher sollte die Erfahrung für solche Fragen dann kommen?

Gibts sowas auch als PC-Spiel? Also "Lebenserfahrung V3.7"?

: Bearbeitet durch User
von Curby23523 N. (Gast)


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Ich war in Jeans, T-Shirt und Sneakers, beim zweiten VG sogar in kurzer 
Hose. Beide wollten mich haben.

Beim ersten Termin des ersten VG waren alle anderen natürlich 
(Geschäftsführung etc.) auch overdressed. Beim zweiten Treffen, wo ich 
in die Firma schauen konnte liefen auf einmal auch alle in Jeans und 
T-Shirt rum.

Die Leute machen sich zu viele Gedanken. Und NEIN! Ich weigere mich zu 
sagen, dass ein Anzug etwas mit Respekt zu tun hat. Das sind einfach 
alte Denkweisen. Also ichverkleide mich nicht - aber ich bin auch kein 
Banker. Respekt zeige ich anders, als durch ein Anzug oder Sakko.

Trau dich was!

von Jack (Gast)


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Gerald B. schrieb:
> Mein Chef sagt, man soll sich für den Job kleiden, den man will
> und
> nicht für den, den man hat.
> Sitze nun im Batmankostüm beim Vorstandsmeeting
>
> rofl

Pics or it didn't happen :-)

von Kesselhaus (Gast)


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90% der Ingenieure sehen im Anzug aus wie Idioten.
Meist zu gross, von C&A, 100% Polyester, aufgeschwatzt von der 
400€-Verkäuferin.

Wenn die dann im Hochsommer aufschlagen, Handschlag mit schweissnassen 
Klebehänden, mit knallroter Birne, seichnass und stinkend wie ein Iltis, 
da klappt es sicher mit dem Job. Hähähähä!

von Tori (Gast)


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Man kann auch ohne Sakko und Krawatte gut aussehen. Ne edle Jeans, 
schickes Hemd, gepflegte Schuhe und ab geht's, damit kann man nichts 
falsch machen. Sich ein bisschen über die Firma informieren ist doch 
selbstverständlich. Kann man alles im Vorfeld recherchieren...

Beitrag #5093086 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5093103 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ordner (Gast)


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Zylinder schrieb:
> Hallo,
> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing. im
> technischen Bereich? Kronkret beziehe ich meine Frage auf Krawatte und
> Sakko.

Lieber Under- als Overstatement. DSu bewi8rbst dich alt als Techniker 
und nicht als Dressman. Also legst du Wert auf Kleidung in der man auch 
"zupacken" kann. Siehe Rob Holt:
https://www.youtube.com/watch?v=P9NllsnSH74

von Rocker (Gast)


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Du hattest auf dem Foto eine Krawatte an und wurdest eingeladen. Dann 
zieh das durch, ist doch eigentlich ganz einfach.
Meinen momentanen Chef habe ich auf Wacken kennengelernt, da war dann 
auch direkt recht klar, der haut mich, wenn ich mit Krawatte ankomme, 
dunkle Jeans und gutes TShirt war angesagt. Jetzt da ich fest angestellt 
bin und keinen Kundenkontakt habe, kommen die alten Jeans wieder raus 
und auch die alten TShirts. Solange nur der kleine Finger durch die 
Löcher passt und nicht der Daumen, ist alles OK.
Aber kein Plan, wie das ein Dipl. Ing. macht, ich bin erst vor 3 Jahren 
fertig geworden und bei uns heisst das Master.

von rauchmelder (Gast)


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Saubere Jeans und farblich passendes, sauberes Hemd.

Klappt so problemlos seit 10 Jahren.

von Ordner (Gast)


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rauchmelder schrieb:
> Saubere Jeans und farblich passendes, sauberes Hemd.

Das reicht nicht, du hast Socken vergessen (auch wenn man nicht sieht, 
das feheln - riecht man es) -

Und Schuhwerk. Toupet und Piercings kann man sich aber sparen, die 
brauchst nur für ganz besondere Anlässe.

von Rene K. (xdraconix)


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Meine "Personalerin" sagt immer: Kleider machen Leute! Jemand der nicht 
das wiedergibt was er eigentlich ist, hat immer etwas zu kompensieren 
oder zu vertuschen. Wenn jemand nur zu einem VG einen Anzug trägt - 
merkt man dies, an der Bewegung, dem Umgang, dem Anzug an sich. Da ist 
es besser man geht normal und gepflegt.

Außerdem sollte man sich auf sein Können verlassen, nicht auf das Äußere 
;-)

von M. H. (thorax)


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Hatte einen gut passenden Anzug, gute (aber schon abgenutzte) Schuhe, 
ein Hemd und einen Nerd-Gürtel alá Howard Wolowitz dran. Das finde ich 
hat genau das rübergebracht, was ich haben wollte: Ich kann ernst & 
seriös sein, wenn es drauf ankommt, bin aber dennoch noch "ich".

von Sebastian (Gast)


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Auf dem Bewerbungsfoto und dem VG Jeans und T-Shirt. Bin seit 7 Jahren 
in diesem Konzern (mein erster Arbeitgeber).

von Marc G. (teta)


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Also minimum Markenjeans bzw. Stoffhose, passende Schuhe und ein 
hübsches Hemd dazu. Ich sehe Sakko und Krawatte optional an, kommt immer 
auf die Firma drauf an, bei der man sich bewirbt...

Es sollte jedem klar sein, dass man nicht in Aldi-Jeans, Löcher in den 
Schuhen und Pulli zu einem VG hingeht...

Und natürlich ein gepflegtes Äußeres ist wichtig. Schön ein bisschen 
trainiert, gepflegte Haare, ein bisschen Solarium...dann klappt das 
auch....

Mein Outfits kosten immer so um die 1000 Euro, aber ich kaufe auch fast 
nur in Designer-Läden...

von alter Ingenieur (Gast)


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Ja, die jungen haben heute wieder richtig Dressing und das brauchen sie 
auch für die jung-professionals-jobs. Ich habe da nun schon 20 Jahre 
Erfahrung und jedesmal bin Ich ein wenig falsch gekleidet:

Eher overdressed, als underdressed, allerdings hat das keinen Schaden, 
weil die Gesprächspartner das ja kennen: Die Bewerber sind immer sehr 
adrett angezogen. Später kommen alle in Jeans.

Das kommt allerdings auf den Laden und die Position an:

1) Die alteingesessenen Ingenieure in der Entwicklung haben entweder 
sehr ordentliche Anzughosen mit Hemd oder Schmuddellook mit Cord-Hose 
und kariertem Hemd, wie man es im Buch lesen kann.

2) Die jüngeren Ingenieure um die 30-40 haben oft Jeans und T-Shirt an

3) Die Projektleiter und Temaleiter haben meistens was Besseres an, es 
gibt aber auch Firmen, wo der Abteilungsleiter mit Pulli rumrennt und 
Ich merke an mir, dass man dazu neigt, ihn nicht so ernst zu nehmen.

4) Besonders, wenn es ums Marketing gehen, sitzen in den Meetings oft 
die Folien-Schreiber rum und die nehmen die Ingenieure nicht ernst. Ich 
merke das bei den jüngeren Frauen, wenn auf etepete machen: Die sitzen 
da in Designerkleidung rum und reden überhaupt nur mit denen, die 
einigermassen vernüftig aussehen.

Womit man nichts falsch machen kann:

Moderne Stoffhose, sportlicher legerer Schnitt
Modernes Designerhemd mit kleinem Logo
Gute Schuhe mit langem Fuss

dann ist man für alle Eventualitäten gerüstet. Ansonsten passt man sich 
der Meute ein bischen an. Ich selber bin meistens immer etwas besser 
angezogen - Sakko aber nur bei der Vorstellung

Kleidung ist nach wie vor immer noch relevant. Weil es Leute gibt, die 
darauf reagieren. Ich könnte jetzt ein konkretes Beispiel nennen, wo man 
meinen Kollegen in einer Diskussion mehr oder weniger übergangen hat, 
weil er im T-Shirt da sass - sieht halt ein bischen nichtssagend aus - 
während man meine Vorschläge enrst genommen hat.

Es geht um den ersten Eindruck, den die Leute haben. Ab dann geht es nur 
um den ersten Satz, den Du ihnen hinhaust - wenn der  schnell, flüssig, 
rhetorisch gewand und schlüssig ist, mit tiefer sicherer Stimme 
gesprochen, dann wissen sie, wen sie vor sich haben.

Bei Frauen bin Ich in den Diskussionen immer ziemlich hart, schaue denen 
mit kalter Miene in die Augen - das kommt an. Dann lääst man mit der 
Zeit ein wenig lockerer, das mögen die.

von Curby23523 N. (Gast)


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Marc G. schrieb:
> Mein Outfits kosten immer so um die 1000 Euro, aber ich kaufe auch fast
> nur in Designer-Läden...

Ein Fehler mehr. Von dem Geld hättest soviel tolle Sachen kaufen können.

von Thomas H. (thoern)


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Die Frage ist schon daneben und manche Ratschläge auch.
Es ist völlig Schnuppe, wie die Leute in der Firma herumlaufen. Es auch 
ziemlich wurscht, ob du dich als Facharbeiter, Lagerist, Ingenieur oder 
Tippse bewirbst - ein "overdressed" bei Vorstellungsgesprächen gibt es 
nicht. Mit Anzug und Krawatte bist IMMER auf der sicheren Seite. Also 
stellt sich die Frage doch gar nicht.

: Bearbeitet durch User
von Kesselhaus (Gast)


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Thomas H. schrieb:
> Die Frage ist schon daneben und manche Ratschläge auch.
> Es ist völlig Schnuppe, wie die Leute in der Firma herumlaufen. Es auch
> ziemlich wurscht, ob du dich als Facharbeiter, Lagerist, Ingenieur oder
> Tippse bewirbst - ein "overdressed" bei Vorstellungsgesprächen gibt es
> nicht. Mit Anzug und Krawatte bist IMMER auf der sicheren Seite. Also
> stellt sich die Frage doch gar nicht.

Ja klar mit Anzug und Krawatte zum VG als Staplerfahrer, da wirste 
sicher Eindruck machen, einen lächerlichen.

von Thomas H. (thoern)


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Kesselhaus schrieb:
> klar mit Anzug und Krawatte zum VG als Staplerfahrer, da wirste
> sicher Eindruck machen, einen lächerlichen.

Blödsinn. Beim ersten Gespräch man kann sich doch durchaus sauber 
kleiden. Kein Mensch geht davon aus, dass du als Staplerfahrer später im 
Anzug auf der Kiste sitzt.

Wie gesagt, ein "overdressed" gibt es nicht, ein "underdressed" aber 
schon.

Aber es geht hier nicht um Stablerfahrer, sondern um einen Ingenieur.

Gruß,
thoern

: Bearbeitet durch User
von Marc G. (teta)


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Bei Aldi kannst du auch in Schlabberlook zum VG kommen. Passt du dann 
später gut zum Personal. LOL.

von Dr. Dieter Zetsche (Gast)


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Bei uns bitte nur im Anzug mit Krawatte. Wir sind ja schließlich eine 
seriöse Firma.

von Braune Pest (Gast)


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Ach komm, Dieter. Du tauchst doch selbst zu offiziellen Presseterminen 
meistens in Jeans und ohne Krawatte auf.

von Marc G. (teta)


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Nils H. schrieb:
> Marc G. schrieb:
>> Mein Outfits kosten immer so um die 1000 Euro, aber ich kaufe auch fast
>> nur in Designer-Läden...
>
> Ein Fehler mehr. Von dem Geld hättest soviel tolle Sachen kaufen können.

Wieso? Denkst du ich kauf mir billige Sachen aus dem Discounter?
Kleider machen Leute, zumindest war das so bis heute...

Selbst im Studium sah ich immer mit am besten aus...

von Tippgeber (Gast)


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Marc G. schrieb:
> Selbst im Studium sah ich immer mit am besten aus...

Sagte wer?

von natürlich (Gast)


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Sakko ja, ob Krawatte hängt vom Hemd ab.

Durch die Kleidung sollte die eigene Persönlichkeit unterstrichen 
werden. Wenn man sich in eine -Verkleidung- zwingt, fällt das auf den 
ersten Blick (negativ) auf. Beim angebissenen Äpfel würde ich Anzug, 
T-Shirt und Turnschuhe wählen. Warum? Weil ich es tragen kann. ;-)

von Marc G. (teta)


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Tippgeber schrieb:
> Marc G. schrieb:
>> Selbst im Studium sah ich immer mit am besten aus...
>
> Sagte wer?

Ich. Ich habe immer schöne Hosen und Schuhe getragen. Sah sehr gepflegt 
aus. Die Studenten von der Uni dachten immer ich sei Medizinstudent und 
nicht Informatikstudent....

von Tippgeber (Gast)


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Marc G. schrieb:
> Selbst im Studium sah ich immer mit am besten aus...

Marc G. schrieb:
> Die Studenten von der Uni dachten immer ich sei Medizinstudent und
> nicht Informatikstudent

Du sahst nicht am besten aus, sondern hattest immer die teuersten 
Klamotten an. Das hat nichts miteinander zu tun.

von Marc G. (teta)


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Tippgeber schrieb:
> Marc G. schrieb:
>> Selbst im Studium sah ich immer mit am besten aus...
>
> Marc G. schrieb:
>> Die Studenten von der Uni dachten immer ich sei Medizinstudent und
>> nicht Informatikstudent
>
> Du sahst nicht am besten aus, sondern hattest immer die teuersten
> Klamotten an. Das hat nichts miteinander zu tun.

Deine Meinung. Die Weiber sind trotzdem eher mit mir losgegangen. Jaja, 
die Hater hatte ich schon immer...

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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> Marc G. schrieb:
>> Die Studenten von der Uni dachten immer ich sei Medizinstudent und
>> nicht Informatikstudent

Trolltechnisch wäre die Aussage

"Die Studenten von der FH dachten immer ich sei UNI-Student"

noch einen Tick provokanter.

von Tippgeber (Gast)


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Marc G. schrieb:
> Die Weiber sind trotzdem eher mit mir losgegangen.

Du sagst es ...

von Curby23523 N. (Gast)


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natürlich schrieb:
> Durch die Kleidung sollte die eigene Persönlichkeit unterstrichen
> werden.

Was unterstreicht denn ein Anzug und Krawatte von der Persönlichkeit?
Bei mir kommt eher das Gefühl auf, dass man nicht weiß was man Anziehen 
soll, Angepasstheit, Unsicherheit und wenig Kreativität - wenn ich einen 
Anzugträger sehe. Womöglich auch eine Prise Narzismus, Prolet, schicker 
ANzug aber nix dahinter usw. Aber das ist wohl meine Sicht..

von Marc G. (teta)


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Nils H. schrieb:
> natürlich schrieb:
>> Durch die Kleidung sollte die eigene Persönlichkeit unterstrichen
>> werden.
>
> Was unterstreicht denn ein Anzug und Krawatte von der Persönlichkeit?
> Bei mir kommt eher das Gefühl auf, dass man nicht weiß was man Anziehen
> soll, Angepasstheit, Unsicherheit und wenig Kreativität - wenn ich einen
> Anzugträger sehe. Womöglich auch eine Prise Narzismus, Prolet, schicker
> ANzug aber nix dahinter usw. Aber das ist wohl meine Sicht..

+1

von Feldkurat K. (feldkurat)


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Nils H. schrieb:
> Bei mir kommt eher das Gefühl auf, dass man nicht weiß was man Anziehen
> soll,...

Da ist mir ein Stahlbauschlosser symphatischer. Der weiß was er 
anziehen soll: 32er Muttern

-Feldkurat-

von Dieter F. (Gast)


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Freitags mit Fliege im Frack !

von natürlich (Gast)


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Es gibt Menschen, denen steht ein Anzug, die fùhlen sich darin wohl, und 
andere nicht.

War meine Botschaft so schwer?
Da du ein starkes Problem mit Anzug und Krawatte hast, solltest du 
beides nicht tragen; beim Vorstellungsgespräch.

von Teamleider (Gast)


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Nils H. schrieb:
> Angepasstheit, Unsicherheit und wenig Kreativität

... und ein 6-stelliges Jahresgehalt!

Nils H. schrieb:
> Prise Narzismus, Prolet, schicker
> ANzug aber nix dahinter

... aber viel auf dem Konto!

Die Leute sind halt schlau. Anzug -> Geld. So schwer zu verstehen?

von Donald Trump (Gast)


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Zylinder schrieb:

> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing. im
> technischen Bereich? Kronkret beziehe ich meine Frage auf Krawatte und
> Sakko.

Ich hatte in letzter Zeit 13 Bewerbungsgespräche. Meiner Einschätzung 
nach sollten Hemd, Sakko, Krawatte und eine gute Jeans reichen. Damit 
ist man immer noch förmlicher angezogen, als jeder leitende Ingenieur, 
mit dem ich in der Zeit gesprochen habe. Einmal war ein Geschäftsführer 
dabei. Der hatte einen Anzug an. Ansonsten habe ich das nur bei den 
Dienstleister gesehen. Aber für das Pack muss man sich nicht übertrieben 
in Schale werfen.

von Qwertz (Gast)


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Meinen Job im Konzern habe ich auch ohne Krawatte bekommen, ich wäre mir 
im Vorstellungsgespräch auch verkleidet und albern darin vorgekommen. 
Schade eigentlich, so hängen sie immer nur im Schrank und werden 
praktisch nie getragen.

von Anzugträger (Gast)


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Ich trage beruflich viel Anzug und Hemd. Fühl mich mittlerweile wirklich 
wohl darin, sind aber natürlich auch nicht die Polyester C&A Dinger und 
sitzt gut. Bei meinen Vorstellungsgesprächen kam ich mir aber trotzdem 
verkleidet vor...

Mittlerweile wüsste ich aber nicht wieso ich NICHT im Anzug zu einem VG 
gehen sollte, außer ich denke es passt nicht zur Firma (zu klein, zu 
startup etc.).

von scanner (Gast)


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>Ich geh seit langem nicht mehr mit Krawatte und Sakko ins Gespräch.
Tchja. Wärst Du mit Krawatte gegangen, müsstest du jetzt nicht mehr zu 
welchen gehen.

von B'ler (Gast)


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Wie schon oft genannt: Kommt auf die Firma und die Stelle an.

Bosch als Ing: keine Krawatte! Sakko mit Hemd und Jeans/Chino/Hose 
reicht völlig aus.
Das Sakko zieht man sowieso aus. Wie eine Jacke...

von Rick M. (rick-nrw)


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Gehe mit vernünftiger sauberer guter Jeans oder Stoffhose, weißem oder 
einfarbigen Hemd, passender Krawatte (keine Comicfiguren, etc.) und 
Sakko hin.

Mache ich auch so.

Nach dem Motto, zur Not kann der auch mal eine Kundenpräsentation machen 
und uns halbwegs gut präsentieren.

Solltes ich mich da trotzdem underdressed fühlen, wäre das für mich eh 
die falsche Firma.

von Zylinder (Gast)


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Danke der vielen Antworten.

Also gute (Leder)Schuhe, Stoffhose und Hemd sind Minimum.

Bis jetzt war ich zu solchen Gesprächen in etwa gleich wie die 
Einladenden angezogen. Nur ein Mal underdressed als es um eine 
Bauleiterstelle ging. Da saßen alle mit Krawatte da und einmal in einer 
Runde mit 8 Personen, da war Kleiderordnung alles durchmischt. Damals 
war ich Techniker, heute Ingenier. Als Ing. habe ich mit der 
Kleiderordnung darum noch keine Erfahrung.

von Marc G. (teta)


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Zylinder schrieb:
> Danke der vielen Antworten.
>
> Also gute (Leder)Schuhe, Stoffhose und Hemd sind Minimum.
>
> Bis jetzt war ich zu solchen Gesprächen in etwa gleich wie die
> Einladenden angezogen. Nur ein Mal underdressed als es um eine
> Bauleiterstelle ging. Da saßen alle mit Krawatte da und einmal in einer
> Runde mit 8 Personen, da war Kleiderordnung alles durchmischt. Damals
> war ich Techniker, heute Ingenier. Als Ing. habe ich mit der
> Kleiderordnung darum noch keine Erfahrung.

Was verstehe ich unter underdressed? Hattest du billige Klamotten an und 
hast dich nicht gewaschen?

von Curby23523 N. (Gast)


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Zylinder schrieb:
> Also gute (Leder)Schuhe, Stoffhose und Hemd sind Minimum.

Besitze ich alles nicht :D

von Rick M. (rick-nrw)


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Marc G. schrieb:
> Was verstehe ich unter underdressed? Hattest du billige Klamotten an und
> hast dich nicht gewaschen?

Underdressed:
Du in guten Jeans, weißes Hemd, geschmackvoller Krawatte, Sakko
Alle anderen Nadelstreifenanzug, Armani Anzug, ...

von Marc G. (teta)


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Rick M. schrieb:
> Marc G. schrieb:
>> Was verstehe ich unter underdressed? Hattest du billige Klamotten an und
>> hast dich nicht gewaschen?
>
> Underdressed:
> Du in guten Jeans, weißes Hemd, geschmackvoller Krawatte, Sakko
> Alle anderen Nadelstreifenanzug, Armani Anzug, ...

Also hier mal mein Outfit für Interviews:

Hose 150 Euro

Sakko 400 Euro

Hemd 150 Euro

Schuhe 200 Euro

Gürtel 100 Euro

Krawatte 0 Euro

Summe: 1000 Euro

Zeitlos, kann man immer tragen auch in edlen Clubs..

von natürlich (Gast)


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Marc G. schrieb:
> Also hier mal mein Outfit für Interviews:
> Hose 150 Euro
jepp
> Sakko 400 Euro
Jepp, 300+
> Hemd 150 Euro
ab 80+
> Schuhe 200 Euro
ab 100+
> Gürtel 100 Euro
ab 30+
> Krawatte 0 Euro
ab 40+
> Summe: 1000 Euro
ab 700

RoI kommt aber schnell. ;-)

von Rostlaube (Gast)


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Hoffentlich fahrt ihr dann auch mit einem 100k+ Auto auf dem 
Firmenparkplatz vor, ansonsten macht ihr euch mit euren "Outfits" nur 
lächerlich.

von Leroy M. (mayl)


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Wichtig ist vor allem, dass es authentisch wirkt.

Der Anzug bringt dir nichts, wenn du dich damit fühlst wie ein 
Konfirmand in der Kirche...

von genervt (Gast)


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Eine Luftpumpe im Anzug bleibt trotzdem eine Luftpumpe...

von Markus K. (Firma: Companion 41) (markus5000)


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Irgendwie kommt mir das hier alles bekannt vor. Gabs nicht vor Jahren 
schon mal einen Thread wo jemand auf seine erlesenen Klamotten verwiesen 
hat?

Mar-der schon mit den gelabelten Arbeitsklamotten einer Konkurrenzfirma 
ein Vorstellungsgespräch bestreiten durfte-kus

:)

von Chris E. (chris_el)


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Lernt man eigentlich sowas nicht mehr in der Schule wie man zum 
Vorstellungsgespräch kommen soll. Wenn man sich manche Beiträge hier 
anschaut kann man denke das viele keine Eier mehr haben um selber 
entscheidungen zu treffen und dahinter zu stehen.

Beitrag #5094653 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5094671 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Matlab (Gast)


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Gibt es da keine Matlab-Toolbox zur Kleiderberatung?

von Jochen (Gast)


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genervt schrieb:
> Eine Luftpumpe im Anzug bleibt trotzdem eine Luftpumpe...
Die Luftpumpe gegenüber (=Personaler) lässt sich damit aber ggf. 
aufpusten.

Ich für meinen Teil (Elektroingenieur) kam in Motorradkombi und mit dem 
Helm unter dem Arm zum Bewerbungsgespräch und habe im Anschluss an das 
Gespräch bereits die Zusage bekommen.

Da hat die Qualifikation überzeugt. Das kommt aber leider viel zu selten 
vor, denn es setzt voraus, dass der Personaler auch etwas Ahnung hat. 
Und da Personaler leider oft auch nur Blender in Lackschuhen sind... 
naja wissenschon.

von Koch (Gast)


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Lol, Jeans für 150 Euro? Levis Jeans kosten doch max. 15 Dollar.

von Marc G. (teta)


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Koch schrieb:
> Lol, Jeans für 150 Euro? Levis Jeans kosten doch max. 15 Dollar.

Ich rede hier von Designer-Jeans (Closed, Boss, Dior, Armani), die sind 
in diesem Preissegment zu finden...

von Curby23523 N. (Gast)


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Marc G. schrieb:
> Koch schrieb:
>> Lol, Jeans für 150 Euro? Levis Jeans kosten doch max. 15 Dollar.
>
> Ich rede hier von Designer-Jeans (Closed, Boss, Dior, Armani), die sind
> in diesem Preissegment zu finden...

Und werden in den selben Fabriken zum selben Preis von den selben 
Arbeitern produziert.

Beitrag #5094769 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Funky (Gast)


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Früher hätte ich auch gesagt :definitiv nur Anzug!

Sehe ich aber jetzt anders. Wir reden hier ja nicht von Bänkern. Für 
eine  Stelle als ingenieur oder softwareentwickler ne ordentliche Hose, 
Schuhe und Hemd. Dazu natürlich gepflegtes äußeres.
Ich kann mir damit bisher nicht underdressed vor, da meine 
Gesprächspartner ähnlich rumliefen. Und ne, ich hab da nicht ansatzweise 
1000eur investiert. Lieber soll mal jemand mit Ahnung draufschauen, das 
die Klamotten gut sitzen

Die tollen Geschichten vom Vorstellungsgespräch in kurzen Hosen oder 
Motorradkluft... Ja, mag sein dass sowas mal gutgeht... Immer tut es das 
bestimmt nicht. Kommt auch wieder sehr auf die Umstände an. Hab ich eh 
kein Kundenkontakt...mehr Flexibilität. Hab ich mich aufs moped 
geschwungen da die Bahn ausfiel und kann das entsprechend verkaufen 
=super.

von Funky (Gast)


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Desweiteren lohnt sich so eine teure Kluft natürlich nur, wenn man davon 
ausgeht, häufiger zu Vorstellungsgesprächen zu müssen :-P

von Normal (Gast)


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Ganz wichtig (nicht nur im Vorstellungsgespräch): immer eine möglichst 
neutrale Unterhose tragen, also keine mit Comic-Figuren bedruckte zum 
Beispiel. Man weiß nie, wann man die Hosen runterlassen muss ;-)

von genervt (Gast)


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Ist es eigentlich schon Cosplay, wenn der Microkontroller Nero im 
Designeranzug rumläuft?

von Marc G. (teta)


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Normal schrieb:
> Ganz wichtig (nicht nur im Vorstellungsgespräch): immer eine möglichst
> neutrale Unterhose tragen, also keine mit Comic-Figuren bedruckte zum
> Beispiel. Man weiß nie, wann man die Hosen runterlassen muss ;-)

Jetzt übertreibst du aber :-)

Eher wichtig sind die Socken, wenn du da Comic-Figuren drauf hast,kommt 
eher nicht so gut...

von Marc G. (teta)


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Harald Glööööckler empfiehlt schrieb im Beitrag #5094769:
> Marc G. schrieb:
>> Ich rede hier von Designer-Jeans (Closed, Boss, Dior, Armani), die sind
>> in diesem Preissegment zu finden...
> Wer ist den heute noch so blöd und kauft "Designer"-Jeans wo man den
> dreifachen Preis für das Ettikett bezahlt die Qualität aber genauso mies
> ist wie bei der Ramschjeans? Früher war das mal noch anders aber heute?
> Nach ein zwei Jahren ist der Schnitt/Waschung sowieso wieder out und man
> holt sich was anderes. Der Schnitt bei den obigen Edelmarken ist oft
> auch noch eher scheisse, da haste dann ne teuere Hose die nicht richtig
> passt aber Hauptsache das Label ist das richtige, gelle? Die Zeiten wo
> Noname grottenhässlich und ausnahmslos Schund war sind vorbei. Eher das
> teuere Zeug ist heute der Schund, die leben noch den Deppen die in den
> 80ern auf Marken fixiert wurden. Die kaufen den letzten qualitativ
> minderwertigen Müll, solange das richtige Ettikett drauf ist.



Also ich finde schon, dass Markenklamotten hochwertiger sind, als ihre 
billigen Pendants....mein Hemd von Armani ist über drei Jahre alt und 
hat noch keine Qualität eingebüßt....

Ich glaube, du kannst dir qualitative Mode nur nicht leisten...Neid des 
Besitzlosen..,

von robocash (Gast)


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Krawatte ist ein Zeichen der Unterordnung. Hindert am Durchatmen. Ich 
will in Krawatte ohne Sakko gehen. Sakko soll wohl einen dicken Bauch 
verstecken.

von warm log (Gast)


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Marc G. schrieb:

> mein Hemd von Armani

Du hast nur ein Hemd von Armani und machst hier auf dicke Hose???

von Qwertz (Gast)


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robocash schrieb:
> Krawatte ist ein Zeichen der Unterordnung. Hindert am Durchatmen.
> Ich will in Krawatte ohne Sakko gehen. Sakko soll wohl einen dicken
> Bauch verstecken.

Sofern es ein Wohlstandsbauch ist, geht er in Ordnung. Du zeigst, dass 
du kein Asket bist und weißt, dein Leben zu genießen.

von Nicki (Gast)


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Zieh etwas an, das dir bequem ist und in dem du dich wohl fühlst für ein 
solches Gespräch. Ich würde nie etwas Anziehen um Eindruck zu schinden, 
das erstens nicht zu meinem Charakter passt und in dem ich mich nicht 
wohl fühle.
Ich gab mich bereits bei meiner Bewerbung als 
junger/dynamischer/sportlicher Typ aus. An meinen Bewerbungsgespräch 
hatte ich eine schöne Jeans, neutrales T-Shirt ( nicht gerade mit 
primitivem Text oder irgend welchen schregen Figuren) und bequeme 
Schuhe. Ich wüsste auch nicht was ich als Softwareentwickler in einem 
Anzug machen sollte. Bzw. Ich besitze keinen Anzug und ein Hemd auch 
erst seit ich mit auf eine Hochzeit musste ;-)
Meine Anstellung hat jedenfalls geklappt und mein Chef hat von Anfang an 
gesehen was er bekommt.

Meine Einstellung zu Anzug und solch formeller Kleidung:

Wenn ich mein Auto in die Reperatur bringe und in die Werkstatt etwas 
nachfragen gehe, suche ich einen Mann im Overall. Auch bei einem 
Autokauf. Der sagt dir dann schon: Also das Modell xx sehe ich hier 
immer wieder weil das 5. Rad nix taugt oder die 4. Schraube von hinten 
links ist mist usw. usf.
Bei Anzugträgern habe ich dann immer das Gefühl er muss sich optisch 
aufwerten um etwas zu kompensieren. Das wichtigste ist Höflichkeit und 
Wissen auf dem Arbeitsbereich.

von Gechillt und einfach gut drauf (Gast)


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Sehr schön, Nicki - besser kann man es nicht zusammenfassen. Hammermäßig 
gut, diese lockere Attitude.

von Ich (Gast)


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Nicki schrieb:
> Zieh etwas an, das dir bequem ist und in dem du dich wohl fühlst für ein
> solches Gespräch. Ich würde nie etwas Anziehen um Eindruck zu schinden,
> das erstens nicht zu meinem Charakter passt und in dem ich mich nicht
> wohl fühle.

Zu locker heißt ev. du nimmst den Job bzw zu Firma nicht ernst.

Nicki schrieb:
> Meine Einstellung zu Anzug und solch formeller Kleidung:
>
> Wenn ich mein Auto in die Reperatur bringe und in die Werkstatt etwas
> nachfragen gehe, suche ich einen Mann im Overall.

Das machst du in einer Softwareabteilung nicht.

Aber wie alles, hängt das auch vom Unternehmen ab.

Etwas besser anziehen, als das was man sonst im Job anzieht, dann passt 
das optisch.

Ist wohl auch altersabhängig, mit Mitte 20 geht das eher lockerer, als 
mit Mitte 40.

von Cyblord -. (cyblord)


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Nicki schrieb:

> Anzug machen sollte. Bzw. Ich besitze keinen Anzug und ein Hemd auch
> erst seit ich mit auf eine Hochzeit musste ;-)

Dann frage ich mich, warum du extra für eine Hochzeit ein Hemd kaufst. 
Warum ziehst du dort nicht auch deinen "jung, dynamisch,..." Scheiß 
durch?

Vielleicht hast du unterbewusst ja dann doch den Sinn bestimmter 
Kleidungsarten zu bestimmten Anlässen erkannt.

von Nicki (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Warum ziehst du dort nicht auch deinen "jung, dynamisch,..." Scheiß
> durch?

Wie bist den du drauf? Puls auf 180?

Cyblord -. schrieb:
> Dann frage ich mich, warum du extra für eine Hochzeit ein Hemd kaufst.

Weil dies ein spezieller Moment war für eine Person die mir nahe steht. 
Und in diesem Moment geht es alleine um die 2 Personen die sich dort 
vorne das "Ja-Wort" geben. Die Aufmerksamkeit soll auf dem Paar bleiben. 
An diesem Event werden Fotos gemacht und ich möchte das auch auf den 
Fotos das Paar sofort ins Auge sticht und nicht ein Typ in der 2. Reihe 
mit einem Hawaihemd, kurzen Hosen und Sandalen. Dies wäre ein sehr 
störender Faktor. Da die meisten an einer Hochzeit mit Hemd gekleidet 
sind falle ich am wenigsten auf mit einem Hemd.

Cyblord -. schrieb:
> Vielleicht hast du unterbewusst ja dann doch den Sinn bestimmter
> Kleidungsarten zu bestimmten Anlässen erkannt.

Jetzt wäre Arbeit dann noch ein bestimmter Anlass? Jeder hat auf der 
Arbeit ein Ziel zu erfüllen. Der eine muss gut Autos verkaufen und der 
andere programmieren. Ich wüsste aber nicht in welchem Umfang mir ein 
Anzug hilft besser und effizienter zu programmieren damit ich meine 
Ziele erreichen kann. Im Gegensatz zum Verkäufer, dieser verkauft ohne 
Anzug wahrscheinlich weniger Autos und deshalb ist er ihm einen grossen 
Nutzen.

A propos bestimmter Anlass: Wie würdest du dich kleiden wenn du ein 
Gerät vorzeigen würdest, das anschliessend millionenfach verkauft wird? 
Wahrschienlich im Anzug oder? Und Steve Jobs war nun so frech und geht 
nun nicht nach deiner Kleidungstheorie?
Nur weil jemand kein Anzug trägt bedeutet das noch lange nicht, dass er 
sich nicht schick anziehen kann.

von Cyblord -. (cyblord)


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Nicki schrieb:
> Wie bist den du drauf? Puls auf 180?

Nö warum? Ich finde dich putzig, und natürlich jungdynamisch.

> Cyblord -. schrieb:
>> Vielleicht hast du unterbewusst ja dann doch den Sinn bestimmter
>> Kleidungsarten zu bestimmten Anlässen erkannt.
>
> Jetzt wäre Arbeit dann noch ein bestimmter Anlass?

Nein ein VG du Überflieger.

> A propos bestimmter Anlass: Wie würdest du dich kleiden wenn du ein
> Gerät vorzeigen würdest, das anschliessend millionenfach verkauft wird?
> Wahrschienlich im Anzug oder? Und Steve Jobs war nun so frech und geht
> nun nicht nach deiner Kleidungstheorie?

Du bist nicht Steve Jobs.

von Joe F. (easylife)


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Um im Gespräch zu bleiben: Anzug muss sein (auffällige Farbe wäre nicht 
schlecht). Krawatte nur, wenn kein Brusthaar vorhanden.

von Skippy (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Sofern es ein Wohlstandsbauch ist, geht er in Ordnung. Du zeigst, dass
> du kein Asket bist und weißt, dein Leben zu genießen.

Das ist eine moegliche Interpretation.

Eine andere ist, dass es dem Bewerber an Disziplin und Selbstachtung 
mangelt.. ¯\_(ツ)_/¯

Es gibt Firmen, da wird man nicht eingestellt wenn man im Anzug & 
Krawatte zum Bewerbungsgespraech auftaucht, es gibt Firmen, da wird man 
nicht eingestellt, wenn man in Shorts, T-Shirt und Badelatschen 
auftaucht.
Es gibt Firmen, da bekommt man ein Bier waehrend des 
Bewerbungsgespraechs, bei anderen wiederum nicht mal ein Glas Wasser..
Es gibt Firmen, da trifft das Team gemeinsam die Entscheidung darueber 
ob ein Bewerber den Job bekommt.

IME ist wichtig zu wissen (glauben?), welcher Auftritt bei welcher Firma 
gut ankommt, bei welcher Firma man sehr gerne waere und bei welcher 
nicht, es gibt kein Universalrezept IME was die Kleidung betrifft.

Universell ist nur eines: Sympathie

von Karl (Gast)


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Skippy schrieb:
> Universell ist nur eines: Sympathie

Nein, was für den einen sympatisch ist, dagegen hat der Nächste gleich 
eine Antipathie.

Das interessanteste an dem Thread ist, wie oft doch empfohlen wird, dass 
die Klamotten sauber sein sollten. Das lässt einige Rückschlüsse zu.

Mein Tipp dazu: Unabhängig von Terminen sollten Klamotten jeglicher Art, 
außer Blaumann, immer sauber sein. Der Blaumann sollte zumindest Montag 
und Mittwoch früh sauber sein.

von Skippy (Gast)


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Personen die Saetze mit "Nein" beginnen sind scheibar sehr oft im 
technischen Umfeld zu finden, mit anderen Worten: Autisten
Diese sollten besser nicht ueber Sympathie urteilen ;)

von Karl (Gast)


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Gut, das Ich Deutschleerer bin!

von Aspergi (Gast)


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Nein, gar nicht gut.

von Psycho (Gast)


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Also ich persönlich seh das so: Es ist einfach Manipulation. Das 
funktioniert unterbewusst. Geht es in die Gehaltsverhandlung, dann mag 
statistisch häufiger der Anzug gewinnen. Anzug bedeutet im Mittel mehr 
Geld. Das merkt der Personaler gar nicht.

Natürlich können auch andere Elemente zur Manipulation beitragen. Z. B. 
5 min. zu spät aufzutauchen. Man muss nur einen vielbeschäftigten 
Eindruck machen.

Interessant fände ich, welche Studien es dazu gibt.

von Rick M. (rick-nrw)


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Psycho schrieb:
> Anzug bedeutet im Mittel mehr
> Geld. Das merkt der Personaler gar nicht.

Guter Punkt!
Für eine tolle Verpackung zahlt man gerne mehr.


> Natürlich können auch andere Elemente zur Manipulation beitragen. Z. B.
> 5 min. zu spät aufzutauchen. Man muss nur einen vielbeschäftigten
> Eindruck machen.

5 Minuten zu spät, etwas planlos und kann oder will Termine nicht 
einhalten.
Oder,man kann das durch sein Auftreten und Fähigkeiten wieder wett 
machen, was wohl den wenigsten gelingen wird

> Interessant fände ich, welche Studien es dazu gibt.
Viel - wenn ich die selbst gefälscht habe.

von unternehmer (Gast)


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Seht es mal so: Ihr seid als zukünftige Arbeitnehmer jemand, der seine 
Leistung an den Kunden (dem Arbeitgeber) verkauft. Der Anzug ist halt 
Teil des Lastenheftes.

von Ich (Gast)


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Sakko + Krawatte = Ich gebe mich für Sie extra viel Mühe und das ist die 
Schleife um das Gesamtpakets meines "ICH".

von Cyblord -. (cyblord)


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Ich schrieb:
> Sakko + Krawatte = Ich gebe mich für Sie extra viel Mühe und das ist die
> Schleife um das Gesamtpakets meines "ICH".

Genau. Und es zeigt weiterhin dass man a.) in der Lage ist eine 
Situation zu erkennen in der solche Kleidung angebracht ist und b.) dann 
auch die Möglichkeit hat, dies Umzusetzen.

Und eben NICHT wie der Vollkellernerd von dem einzigen Hemd 
schwadroniert dass man hat.

von Rostlaube (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Und eben NICHT wie der Vollkellernerd von dem einzigen Hemd
> schwadroniert dass man hat.

Aber es ist doch von Armani! :p

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Zylinder schrieb:
> Hallo,
> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing. im
> technischen Bereich? Kronkret beziehe ich meine Frage auf Krawatte und
> Sakko.

War bisher noch nie in Sakko und Krawatte und bin nach jedem meiner 
Vorstellungsgespräche quasi sofort genommen worden :D

Bei einem hatte ich eine uralte Jeans mit einem Eisen-III-Chlorid-Loch 
drin ... Am Oberschenkel vorne gg Dem Chef hatte es wohl nicht gestört 
- oder vlt doch ... aber er wollte etwas von mir, dann hat er es wohl 
übersehen ;-)

: Bearbeitet durch User
von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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djm schrieb:
> Allerdings hab ich auch die Einstellung, wer mich aufgrund meiner
> Klamotten nicht will, soll mich mal wo...

Ja absolut korrekt ... Sehr ich exakt wie du!

Mit so kleingeistigen Pedanten möchte ich nichts zu tun haben :D

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Donald Trump schrieb:
> Einmal war ein Geschäftsführer
> dabei. Der hatte einen Anzug an.

Wäre es nicht sogar verwerflich, besser gekleidet zu sein als der Chef?

von Curby23523 N. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ich schrieb:
>> Sakko + Krawatte = Ich gebe mich für Sie extra viel Mühe und das ist die
>> Schleife um das Gesamtpakets meines "ICH".
>
> Genau. Und es zeigt weiterhin dass man a.) in der Lage ist eine
> Situation zu erkennen in der solche Kleidung angebracht ist und b.) dann
> auch die Möglichkeit hat, dies Umzusetzen.
>
> Und eben NICHT wie der Vollkellernerd von dem einzigen Hemd
> schwadroniert dass man hat.

Das einzige? Ich habe gar keines! Wer sagt denn, welche Kleidung im VG 
angebracht ist und wieso? Ich mache es aber genauso! Ich erkenne, dass 
ich sowas nicht wirklich brauche und setze es um. Und es funktioniert - 
da geb ich dir Recht!

von Ich (Gast)


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Mampf F. schrieb:
> War bisher noch nie in Sakko und Krawatte und bin nach jedem meiner
> Vorstellungsgespräche quasi sofort genommen worden :D

Als was?

Mit Krawatte und Sakko zu erscheinen schadet nicht, er hilft aber auch 
nix, wenn der Rest fachlich oder sozial nicht passt.

Ohne zu erscheinen, selbst wenn man fachlich überzeugen kann, es gibt 
auch Punkte für den Anlass passende Kleidung.
Das sagt einem aber keiner!

Mampf F. schrieb:
> Bei einem hatte ich eine uralte Jeans mit einem Eisen-III-Chlorid-Loch
> drin ...

Studentenjob?

OK, auf die Krawatte kann man ev. verzichten.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wenn Ihr mit Klamotten einen falschen Eindruck vermittelt,
sollte man nicht meckern, wenn Scheff das auch macht

;)

von Der Dreckige Dan (Gast)


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Zylinder schrieb:
> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch

Wie unselbständig ist das denn?! Wenn du tatsächlich was drauf hast, 
riecht dein Gegenüber das noch fünf Meilen gegen den Wind, selbst wenn 
du in Badehose erscheinst.
Bei Fa. XY quasi als Bittsteller anzutreten, zeigt schon, wie wenig du 
tatsächlich wert bist.

Die übliche Hochstapelei bringt dir auch nichts, jedenfalls nicht auf 
Dauer.
Entweder du kannst was und man braucht dich händeringend, oder du kannst 
nichts und man erkennt das zwei Wochen nach deiner ergaunerten 
Anstellung. Wenn man es nicht erkennt, weil der Chef auch keinen 
Durchblick hat, wirst du auch nicht glücklich, weil du ewig so tun 
musst, als wüsstest du was.
So kann man nicht wirklich arbeiten oder gar selbst vorankommen.

von Klaus I. (klauspi)


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Als ich vor 10 Jahren bei Einstellungsgesprächen war, habe ich immer 
Sakko und Krawatte getragen. Dabei habe ich bewusst Sakko und nicht 
einen Anzug gewählt (wollte mich etwas älter erscheinen lassen). Die 
Gesprächspartner waren durchweg im Anzug mit Krawatte bzw. im Kostüm.

Aktuell habe ich wieder Gespräche für eine ähnliche Position und wähle 
einfach ein gutes Hemd (auch kurzärmlig bei diesen Temperaturen) und 
eine gute Stoffhose. Die Gesprächspartner waren ähnlich gekleidet und 
trugen auch keine Krawatten.

Einfach in Erfahrung bringen, was bei dem jeweiligen Unternehmen üblich 
ist. KMU sind teilweise wirklich lockerer, können aber andererseits auch 
konservativer sein.

von Makler (Gast)


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Sakko ist Pflicht, im Sommer aber zwei bis drei Nummern breiter als 
sonst, um den Kamineffekt nutzen zu können, damit es nicht im Schweißbad 
endet, also so wie es die Scheichs machen.

Beitrag #5106839 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Der Dreckige Dan schrieb:
> Wenn man es nicht erkennt, weil der Chef auch keinen Durchblick hat,
> wirst du auch nicht glücklich, weil du ewig so tun musst, als wüsstest
> du was.
> So kann man nicht wirklich arbeiten oder gar selbst vorankommen.

Mmh komisch, ich komme mit der Masche schon seit vielen Jahren durch und 
wurde zwischendurch sogar noch befördert...

von Oberlajtnant (Gast)


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Qwertz schrieb:
> und
> wurde zwischendurch sogar noch befördert...

In's Freie?

von Qwertz (Gast)


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Oberlajtnant schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> und
>> wurde zwischendurch sogar noch befördert...
>
> In's Freie?

;-) Nö, finanziell gesehen.

von W. (Gast)


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Zu Phoenix Contact sollte man im Sakko hinkommen.
Zumindest war ein Bekannter dort so und kam sich nicht overdressed vor.

von Zocker_52 (Gast)


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> Re: Vorstellungsgespräch: Mit Krawatte und Sakko?

Kommt drauf an als was du dich bewirbst.

Auf Inbetriebnahme kannst du ruhig im Kampfanzug gehen.

Auf deine Stelle als Kampfschwimmer kannst du im Taucheranzug gehen.

In Vertrieb Anzug und Krawatte, oder Fliege, und Fingernägel waschen.

Wenn du dich im Kernkraftwerk bewirbst solltest du keinen Aufnäher mit
" Atomkraft nein Danke " haben.

Es gibt viele Möglichkeiten um hier ins Näpfchen, ins Fettnäpfchen, zu 
treten.

Beitrag #5136734 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rot0r (Gast)


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Auf keinem Fall!
Kleidung in der Du dich wohlfühlst(nicht übertreiben).
Vorstellungsgespräch ist dafür da, um deine geistliche Persönlichkeit 
vorzustellen. Hemd(Hellblau, nicht schwarz da keine Beerdigung) + 
dunkele Jeans oder Hose, Ledergürtel(oder ), Schuhe. Kein Parfüm oder 
Deo, keine billige Kick- oder Primark-Sachen. Keine teuere Sachen wo 
steht die Marke drauf. Mit dem neutralem Look, pokerst Du eine 
Konstante, die HRs so gerne bewerten, raus.

von Rot0r (Gast)


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djm schrieb:
> In den letzten Gesprächen saßen mir eigentlich auch nur Menschen in
> Alltagskleidung gegenüber. Aus meiner Erfahrung braucht man also weder
> Krawatte noch Sakko. Allerdings trage ich das auch nicht auf den Fotos,
> von daher ist da der Eindruck bei mir stimmig.
>
> Allerdings hab ich auch die Einstellung, wer mich aufgrund meiner
> Klamotten nicht will, soll mich mal wo...

Genauso meine ich...

von Joe F. (easylife)


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OMG, es ist ja schon Freitag.

Rot0r schrieb:
(...)
> Vorstellungsgespräch ist dafür da, um deine geistliche Persönlichkeit
> vorzustellen.

Amen.

(...)
> Ledergürtel(oder ), Schuhe.

Warum denn Leder? Erkläre mir dies bitte mal. Weil du es schick 
findest?
Oder Papa? Steht Leder für Klasse, oder einfach nur für "Hey, mir doch 
Wurst was für ein Tier das mal war."?

> Kein Parfüm oder Deo

Kein Deo, ja Mahlzeit.

> Mit dem neutralem Look, pokerst Du eine
> Konstante, die HRs so gerne bewerten, raus.

Ja, die angepasstesten Langweiler bleiben einem bestimmt lange im 
Gedächtnis.

von Rot0r (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Ja, die angepasstesten Langweiler bleiben einem bestimmt lange im
> Gedächtnis.

Warum Langweiler? Im Ing-Bereich geht es doch meistens über die 
fachliche Attribute die man einzuprägen hat und nicht die 
WannaBeCool-Arroganz..Oder?

von Rot0r (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Rot0r schrieb:
> (...)
>> Vorstellungsgespräch ist dafür da, um deine geistliche Persönlichkeit
>> vorzustellen.
>
> Amen.

Oh man, wie peinlich ist mir nun, ich lerne noch Deutsch, habe grade die 
Bedeutung festgestellt..

von slickmuzzafugga (Gast)


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Zylinder schrieb:

> Hallo,
> wie kleidet man sich korrekt im Vorstellungespräch - als Dipl.Ing.

Also ich trage gerne eng geschnittene Stoffhosen ohne Unterwäsche, damit 
man meine dicken Eier besser sieht, wenn ich breitbeinig vor meinem 
zukünftigen Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch sitze.

von Joe F. (easylife)


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Im Prinzip nicht schlecht. Kann halt schief gehen wenn dein zukünftiger 
Chef eine Lesbe ist. Aber OK, no risk, no fun.

von slickmuzzafugga (Gast)


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Joe F. schrieb:

> Im Prinzip nicht schlecht. Kann halt schief gehen wenn dein
> zukünftiger Chef eine Lesbe ist. Aber OK, no risk, no fun.

Ich selber ne Lesbe. Stehe nur auf Frauen. Genauso, wie die meisten 
Chefs.

Beitrag #5137361 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5137438 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Unauffällige Kleidung halte ich für die Beste. Dazu sollte man vorher 
mal nachschauen, was in der jeweiligen Firma normal ist. Oder fragen - 
kostet nichts.

Langfristig werde ich im Job (in dieser Branche) nicht durch gute 
Kleidung Erfolg haben, sondern durch Fachwissen, Zuverlässigkeit, 
Teamfähigkeit, etc.

Wenn ich im Bewerbungsgespräch die Aufmerksamkeit auf die Kleidung lenke 
(egal ob zu fein oder zu schlodderig) könnte später bei der 
tatsächlichen Arbeit große Enttäuschung ausbrechen.

Wenn ich beabsichtige, später bei der Arbeit niemals einen Anzug zu 
tragen, dann sollte ich das auch im Bewerbungsgespräch nicht tun. 
Ansonsten ist ein Anzug nicht zwingend falsch. Er sollte dann nur nicht 
angeberisch teuer wirken, um keinen Neid auszulösen.

Ich habe bei einigen Bewerbungsgesrpächen unterschiedlicher Firmen auf 
der Arbeitgeber Seite am Tisch gesessen. Nur ein einziger Bewerber kam 
im Anzug und das hat uns eher skeptisch gemacht statt positiv zu 
beeindrucken. Am Ende stellte sich heraus, daß der Mann wirklich nur ein 
Blender war. Hätte aber auch ander kommen können. Wie gesagt halte ich 
den Anzug nicht für falsch.

Wichtiger ist saubere intakte Kleidung. Jeans sehen schnell verbraucht 
aus, es sollte daher eine neue Jeans mit gleichmäßiger Färbung ohne 
"used" Look sein. Andere Stoff-Hosen sind in dieser Hinsicht einfacher 
da sie länger wie neu aussehen. Oben herum sollte man keine Sprüche auf 
den Shirt tragen und keine Sexy oder erschreckenden Bilder (Monster, 
Heavy Metal Logos, etc). Ab Besten trägt man oben herum ein einfarbiges 
Hemd in weiß oder dunkler Farbe, damit kann man nichts falsch machen.

Und der Körper sollte gepflegt aussehen. Schmutz im Gesicht und 
Stoppelbart gehen gar nicht. Davor ekelt man sich und es lenkt 100% vom 
Thema ab. Außerdem möchte man nicht direkt neben jemandem arbeiten 
müssen, der stinkt, sabbert oder fettige Flecken hinterlässt.

Langer Rede kurzer Sinn: Je unauffälliger, umso besser.

Mein Kleidungsstil in der Freizeit ist genau das Gegenteil davon. Ich 
weiß also, wovon ich rede.

> Wäre es nicht sogar verwerflich, besser gekleidet zu sein als der Chef?

Absolut richtig. Je höher die Position in der Hierarchie, umso feiner 
die Kleidung. Wenn du feiner gekleidet bist, als der Geschäftsführer, 
wirkst du auf deinen künftigen Vorgesetzten entweder albern oder 
beängstigend.

: Bearbeitet durch User
von Rick M. (rick-nrw)


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Stefan U. schrieb:
> Unauffällige Kleidung halte ich für die Beste. Dazu sollte man vorher
> mal nachschauen, was in der jeweiligen Firma normal ist. Oder fragen -
> kostet nichts.

Wen willst du fragen?
Nachschauen? Vors Werktor morgens um 5:30-8:00 Uhr stellen?

Stefan U. schrieb:
> Langer Rede kurzer Sinn: Je unauffälliger, umso besser.

Es muss zu mir,dem Job und der Firma passen!

Als Entwickler ohne direktem persönlichen Kundenkontakt sieht es sicher 
anders aus als im Vertrieb.

Bei einem Unternehmen im Bereich Landwirtschaftstechnik anders als bei 
Ferrari Sportwagen (nicht Trecker).

Eine nette Verpackung ist wichtig, vorher rasieren, Bart stutzen, Haare 
waschen, den Rest auch, kann nicht schaden.

Verkleide muss nicht sein, sonst sollte ich meine Berufswünsche meinen 
äußerem Aussehen anpassen.

Obwohl:

https://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/Rolf-Buchholz-Der-meistgepiercte-Mann-der-Welt;art930,1436328

Wer würde Herrn Buchholz zu einem Vorstellungsgespräch einladen?
Anzug und Krawatte hat er ja!

Aber irgendwie ... ich weiß ja nicht ...

Anzubieten hätte ich noch Daggi (Dagmar) vorher Dirk
oder Beatrice - ehemals Bernd.

Nette jung dynamische Kollegen mit einem kleinen, größerem 
Alkoholproblem.
Heißt soviel wie, fachlich top, falls sie es morgens vor 11 Uhr zur 
Arbeit schaffen, Arbeitsbeginn wäre um 7 Uhr gewesen.
Sorry, Wecker hat nicht geklingelt hörte sich beim ersten Mal schon wie 
eine Ausrede an.

Stefan U. schrieb:
> Wenn ich beabsichtige, später bei der Arbeit niemals einen Anzug zu
> tragen, dann sollte ich das auch im Bewerbungsgespräch nicht tun.
> Ansonsten ist ein Anzug nicht zwingend falsch. Er sollte dann nur nicht
> angeberisch teuer wirken, um keinen Neid auszulösen.

Anzug heißt, ich weiß das das ein Vorstellungsgespräch ist, auch wenn 
ich so (hoffentlich) nicht zu häufig damit hier rumlaufen muss.

Ein Bewerber in kurze Shorts und Hawaii-Hemd, Tom Selleck als Magnum 
lässt grüßen. http://fiftiesweb.com/tv/magnum-pi-selleck-3.jpg käme da 
besser an?

Ich kenne keinen, der auch in Badehose sich vorstellen könnte und 
trotzdem genommen würde.
Meine Bekannten bestehen nicht auch Hartz IV Empfängern!

Stefan U. schrieb:
>> Wäre es nicht sogar verwerflich, besser gekleidet zu sein als der Chef?
>
> Absolut richtig. Je höher die Position in der Hierarchie, umso feiner
> die Kleidung. Wenn du feiner gekleidet bist, als der Geschäftsführer,
> wirkst du auf deinen künftigen Vorgesetzten entweder albern oder
> beängstigend.

OK, Als kleiner Angestellter (Gehalt 2k€/Monat) im Armani-Anzug 
aufzutauchen wäre eher schlecht.

Ansonsten habe ich mich in mit Sakko+Krawatte noch nie underdressed 
gefühlt, falls doch - wäre ich in der falschen Firma.
Overdressed - auch noch nie - zur Not zieht man die Krawatte aus, das 
geht schneller als wieder den Knoten binden.

Eine Krawatte+Sakko schadet nicht, kann aber auch über mangelnde 
fachliche oder soziale Defizite jeder Art nicht hinweg täuschen.

Das gilt auch für Chefs, Personaler und ggf. angehende Kollegen.
Falls der Chef lockerer gekleidet ist als der Personaler und ich im 
Vorstellungsgespräch ist das eher positiv!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Nachschauen? Vors Werktor morgens um 5:30-8:00 Uhr stellen?

Ja, so in der Art. Bei den letzten zwe Firmen wurde ich sogar zu einer 
Besichtigung eingeladen, die vor dem Bewerbungsgespräch stattfinden 
sollte. Ich sollte einfach den künftigen Kollegen ein paar Stunden bei 
der Arbeit zuschauen. Das hatte ich zuerst als Zeitverschwednung 
empfunden, aber inzwischen sehe ich das anders. Vielleicht aus deswegen, 
weil ich seit dem einige Bewerbungsgespräche aus Arbeitsgeber-Sicht 
führen durfte.

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