Ich lebe in einer größeren Siedlung mit zahlreichen angeschlossenen
Wohngebäuden zu denen auch ein Gewerbegebiet gehört, in denen eine Reihe
von Firmen sitzen. Die haben logischerweise allesamt Internet und da wir
es seinerzeit alle gleichzeitig bekommen haben, gehe Ich davon aus, dass
wir alle an einer Leitung oder Verteilerkasten oder Kabel hängen, oder
was auch immer.
Seit etwa 3 Jahren ist ein weiterer Teil eines Gewerbegebietes
erschlosen und wird sukkzessive ausgebaut und besiedelt. Im Zuge des
Ausbaus sind wir angeblich "da mit drangehängt" worden, wie sich ein
Telekom-Mann mal geäussert hat und es erfolgt eine bedarfsweise
schaltung.
Weiß jemand, was das genau ist und wie das funktioniert?
Ich habe nämlich immer mehr das Problem, 3 Sorten Internet zu haben:
1) Ein schnelles, das immer langsamer wird.
2) Ein langsames
3) Ein sehr langsames
Meine Anbindung ist laut Vertrag DSL16000, was natürlich nur sehr selten
erreicht wird, allerdings ist die Stabilität meistens ausreichend, weil
Ich keine Filme schaue.
Ich habe jetzt versucht, dem auf den Grund zu gehen:
Wenn Ich mich bei facebook oder GMX einlogge, zeigt mir die Seite meinen
angeblichen Standort an:
Wenn dieser im Bereich Offenbach, Mülheim oder östlich davon ist, habe
Ich Fall1, d.h. ich kann arbeiten, bin im range. Surfen und Seitenaufbau
ist flüssig, allerdings mit der Tendenz zum weniger werden.
Wenn der Punkt unten im Raum Darmstadt liegt, rennt das Netz gefühlt mit
50%.
Vereinzelt kommt es aber vor, daß Ich mit irgendwelchen Orten in der
Valachhei verbunden bin, z.B. im Norden mit Florstadt und dann tritt
Fall 3 in Kraft und man wartet dreimal so lange, bis eine Seite kommt.
Wie ist das zu erklären?
Das interessante ist, dass das Netz tagsüber schnell ist und abends und
nachts langsam, obwohl im Geberbegiet, dass die Leitung belasten könnte,
keiner mehr ist.
Mar. W. schrieb:> Das interessante ist, dass das Netz tagsüber schnell ist und abends und> nachts langsam, obwohl im Geberbegiet, dass die Leitung belasten könnte,> keiner mehr ist.
Heftiger Traffic kann aus unterschiedlichsten Gründen entstehen.
Da muss nicht zwangsläufig jemand physisch anwesend sein.
Mar. W. schrieb:> Das interessante ist, dass das Netz tagsüber schnell ist und abends und> nachts langsam, obwohl im Geberbegiet, dass die Leitung belasten könnte,> keiner mehr ist.
Mehr Anwohner als Gewerbebetriebe wäre meine Einschätzung - da ist der
abendliche Datenflussdivisor größer.
Wandernde Standorte habe ich allerdings noch nicht erlebt. Eine seltsame
Art von Telekom macht mobil...
Für dich ist entscheidend nicht wo dir irgendeine Onlineseite deinen
Standort darlegt, sondern wo dein DSLAM am nächsten Netzsegment
angebunden ist, oder wie der nächste BRAS oder was auch immer bei dir
der nächste Knotenpunkt wäre, deine IP-Anfragen routet.
Weiter ist wichtig wie deine DL-Rate in echt läuft, also nicht die
DSL-Verbindungs-Rate, sondern der echte Datenfluß. Die Telefonie läuft
bei dir auch über IP, oder noch extra über einen Splitter?
Schau dir in deinem Modem oder Router deine öffentl. IP-Adresse an, die
lässt sich i.d.R. einer Region oder einer Stadt zuordnen.
https://www.speedguide.net/ip/ << dort dann deine IP-Adresse eintragen
und überraschen lassen was dabei rauskommt!
Oder wurdest du kürzlich auf BNG umgeschwenkt?
Die Synchronität ist aber stabil ohne Unterbrechungen, und der SNR liegt
über 6 dB im D- wie UL? Die Dämpfung auch unter 19 dB bei einem ADSL2+
von 16 MBit?
Das sind so Fakten mit denen man an der Physik des Anschlusses etwas
meckern kann, das Routing lässt sich schwer einschätzen oder regulieren.
Welche DNS Server sind noch bei dir aktiv eingetragen in den
LAN-Eigenschaften des PC oder des Routers?
Oder kann mal bitte einer von den hier Mitlesenden folgende URL in die
Browserleiste oben eingeben > http://telefonanlagenforum.de und dann mal
rückmelden was da bei ihm kommt?
MfG
Elo schrieb:> Oder kann mal bitte einer von den hier Mitlesenden folgende URL in die> Browserleiste oben eingeben > http://telefonanlagenforum.de und dann mal> rückmelden was da bei ihm kommt?
NIX
wie NIX > sowas wie hier im FF
Fehler: Netzwerk-Zeitüberschreitung
Der Server unter telefonanlagenforum.de braucht zu lange, um eine
Antwort zu senden.
Die Website könnte vorübergehend nicht erreichbar sein, versuchen
Sie es bitte später nochmals.
Wenn Sie auch keine andere Website aufrufen können, überprüfen Sie
bitte die Netzwerk-/Internetverbindung.
Wenn Ihr Computer oder Netzwerk von einer Firewall oder einem Proxy
geschützt wird, stellen Sie bitte sicher, dass Firefox auf das Internet
zugreifen darf.
????
Danke für die Rückmeldungen, dann liegt das nicht an meinem NB sondern
wohl an dem dortigen SeitenInhaber?
@ A.K. du hast dann also ein traceroute versucht, mit der IP-Adresse von
der Seite oder mit dem Realnamen?
Mit der IP-Abfrage (der öffentlichen) meines Anschlusses komme ich auf
eine örtliche Lokation im Norden von München, so in der Nähe von Dachau,
kann aber wohl nicht ganz sein?
Hängt dann wohl wieder mit der Verschleierung über IPV6 zusammen? Obwohl
die IP ja IPV4 wäre?
Und mit der Seite hier > http://www.ip-adresse-ermitteln.de/
ist mein DSLAM in FFB > Fürstenfeldbruck, das wäre eine sehr sehr lange
Anschlußleitung (TAL) bis nach Leipzig, also kann man solche Tools auch
wieder voll vergessen?
Dem TO hat es wohl nun die Sprache verschlagen?
Elo schrieb:> @ A.K. du hast dann also ein traceroute versucht, mit der IP-Adresse von> der Seite oder mit dem Realnamen?
IP funktioniert nur mit Adressen. Folglich ist es egal, was ich angebe,
es wird vorher in eine Adresse übersetzt.
> Mit der IP-Abfrage (der öffentlichen) meines Anschlusses komme ich auf> eine örtliche Lokation im Norden von München, so in der Nähe von Dachau,> kann aber wohl nicht ganz sein?
Die Position eines 08/15 Home-Anschlusses über die IP-Adresse
rauszukriegen kann ziemlich genau sein oder 500km daneben liegen. Je
nachdem wie Anschluss und Provider arbeiten. Bin da nicht der Experte,
aber ich vermute, dass bei alten DSLs mit ATM-Technik der Übergang zu IP
mehr oder weniger zentralisiert erfolgt(e), und dann kann auch mancher
gestandene Oberbayer in Preussen enden. Ebenso Mobilfunk, dank NAT.
Ähnlich unzuverlässig siehts auch mit den Hops im Traceroute aus, wenn
das zwischendrin getunnelt statt über IP geroutet wird, vielleicht per
MPLS oder was auch immer. Das fehlt dann im Traceroute.
> Hängt dann wohl wieder mit der Verschleierung über IPV6 zusammen? Obwohl> die IP ja IPV4 wäre?
Spielt auch eine Rolle. Früher kam beim gleichen Kabelanschluss was
anderes raus als heute. Kann daran liegen, dass das CG-NAT umgezogen
ist, oder dass die Ratefüchse von der IP-Location-Erkennung das
mittlerweile woanders platzieren.
Andererseits landet man bei manchen Adressen auch schon mal auf dem
falschen Kontinent, je nach Site die man danach fragt. Das ist keine
exakte Wissenschaft.
Und dein Speedguide verwechselt die Städte oder peilt sehr grob über den
Dauemen, wenns um die Karte geht. Die Positionsangabe im Text stimmt bei
der Firmen-IP, aber auf der Karte liegts zig km daneben.
Danke für die Antworten. Hier noch Infos:
1) Es ist ein Anschluss der Telekom. Hätte man wohl nicht vermutet. :-)
2) Die o.g. Seite Telefonanlagenforum läuft bei mir auch nicht
3) Dass das alles eine Peilung ist, war schon klar, aber die ist sehr
ungenau. Macht das überhaupt Sinn?
4) Es muss aber doch was mit der Verbindung zu tun haben, denn nach wie
vor lassen sich die angeblichen Standorte dem speed zuordnen. Heute
wieder Mannheim = ok, Kronberg geht so und mies war es bei Bindsachsen.
Ich wusste nicht einmal dass es den Ort überhaupt gibt. :-)
> 1) Es ist ein Anschluss der Telekom. Hätte man wohl nicht vermutet. :-)
nach neuesten Erkenntnissen wird es bald nur noch solche Telekom- oder
Stadtnetzbetreiber-, aber nicht mehr alternative Anbieter-Anschlüsse
geben.
zu 2) ist dann wohl ein gloabels Problem
zu 3) es macht keinen Sinn darüber den Fehler zu vermuten
zu 4) orientiere dich nach den Uhrzeiten und nicht nach irgendwelchen
Online angezeigten Standorten, die sich über dein IP-Routing die Daten
ziehen.#
Dein DSLAM ist überbucht und die Auswirkungen siehst du wenn alle
anderen Homeuser zum Feierabend dann zu Hause ihre PC´s online starten
und der Traffic den DSLAM und die Netztechnik dahinter in die Knie
zwingt und mit irgendwelchen RoutingRegeln versucht da etwas
auszugleichen.
Denn die Leute, die wissen was da wirklich schief läuft, werden das
Dilemma nicht öffentlich erklären - Betriebsgeheimnis der T wie aller
anderen Netzbetreiber.
Gegensteuern wäre wohl mit DNS-Einträgen eingeschränkt möglich, dazu
könnten aber wohl die Netzwerkspezies hier im Form mehr sagen?
@ A.K. (prx)
Datum: 04.10.2017 21:43
danke für die Mühen, nur hilft das dem TO eher weniger bis gar nicht,
und mir sind diese Unregelmäßigkeiten auch schon aufgefallen, nur
wirklich erklären kann man sie noch nicht!
Seit Kurzen sind die öffentl. IP-Ranges hier ganz andere als davor, da
müßte ich mal mit alten IP-Adressen testen, nur schreibt man sich sowas
ja eigentlich nirgends auf!
Der Netzumbau bei der Telekom wird die Ursache sein! BNG lässt grüßen?
In meiner Zeit als Mitarbeiter in einer Telefonica-Poststelle habe ich
einiges mitbekommen.
Daher ein paar Tipps:
-Schriftlich beschweren (Störungszeiten - und Intensität angeben.)
-Auf Einhaltung des Vertrages drängen.
-Schadensersatzforderung ankündigen.
-Mit dem oben genannten den Rechtsbeistand beauftragen.
Die Firmen, die sich so verhalten haben, mussten nur einmal schreiben.
Mar. M. schrieb:> Meine Anbindung ist laut Vertrag DSL16000, was natürlich nur sehr selten> erreicht wird, allerdings ist die Stabilität meistens ausreichend, weil> Ich keine Filme schaue.
Hast du eine Fritzbox? Dann schau dir mal die DSL-Statistiken an.
Synchronisierte Rate Störabstand etc. Bei ADSL sind die
Verbindungswege meist ziemlich lang, bei VDSL oftmals in Fussnähe.
DSL-Leitungen von Telefonica werden meist ziemlich "heiß" geschalten,
d.h. man geht ans absolute Limit der Leitung.
Nutzt du WLAN? Vielleicht überlasteten Kanal? Schlechter Empfang?
Vielleicht ist auch ein DNS-Server verrottet.
In erster Näherung dürfte man eine DSL-Leitung eigentlich als dedizierte
Verbindung ansehen (im Gegenteil zu z.B. Kabel, das ist Shared Medium).
Da gibt es viele Variablen.
abc1 schrieb:> In erster Näherung dürfte man eine DSL-Leitung eigentlich als dedizierte> Verbindung ansehen (im Gegenteil zu z.B. Kabel, das ist Shared Medium).
Das Kupfer schon, das Glasfaser, die nach den DSLAM kommt ist allerdings
shared.
Toll, wenn die ganze Nachbarschaft im Netflix-Fieber ist und alle Firmen
das Backup über Nacht per Crownjob laufen lassen.
Backups soll man ja nicht alle am gleichen Ort lagern, das kommt dann
(hoffentlich gut verschlüsselt) in die Cloud oder an einen anderen
Standort.
Elo schrieb:> Denn die Leute, die wissen was da wirklich schief läuft, werden das> Dilemma nicht öffentlich erklären - Betriebsgeheimnis der T wie aller> anderen Netzbetreiber.
Da wissen alle (der Netzbetreiber wie auch der Kunde) was schief läuft,
nur Ausbauen will keiner der den Ausbau bezahlen muss.
abc1 schrieb:> In erster Näherung dürfte man eine DSL-Leitung eigentlich als dedizierte> Verbindung ansehen (im Gegenteil zu z.B. Kabel, das ist Shared Medium).
Wenn also 100 Leute in einem Viertel mit VDSL-100 gleichzeitig loslegen,
wieviel gibts dann für alle zusammen? 10 Gb/s?
der Vollstrecker schrieb:> Die Firmen, die sich so verhalten haben, mussten nur einmal schreiben.
Ja, und die hatten sicher einen teuren Gewerbevertrag mit bevorzugter
Behandlung und Entstörung.
Beim Otto-Normalverbraucher-Privatkundenvertrag dagegen...
A. K. schrieb:> Wenn also 100 Leute in einem Viertel mit VDSL-100 gleichzeitig loslegen,> wieviel gibts dann für alle zusammen? 10 Gb/s?
Unrealistisches Szenario. Wenn dieses Szenario 1% im Jahr für eine
Stunde auftritt, kannst du das als ISP getrost ignorieren ;-)
isper schrieb:> Unrealistisches Szenario. Wenn dieses Szenario 1% im Jahr für eine> Stunde auftritt, kannst du das als ISP getrost ignorieren ;-)
Klar. Ich frage mich nur, ob der Unterschied wirklich so gross ist.
Beide Techniken sind nur auf der "letzten Meile" verschieden. Ab der
Node gehts bei beiden Techniken per Glasfaser als shared media weiter,
nur zwischen Heim und Node ist VDSL getrennt und Kabel gemeinsam. Beides
ist FTTN.
Letzthin mal wieder ein paar grössere Files vom Netz geholt. Mit 14
MByte/s bei einem 120 Mbit/s Kabel-Anschluss, trotz shared media und
Hauptverkehrszeit (ca 9 Uhr abends).
Die Frage ist also: Wieviel Bandbreite steht insgesamt für wieviele
Kunden zur Verfügung? Bei beiden Techniken. Also wie schnell sind die
FTTN Glasfasern in VDSL und Kabel, und wieviele Leute hängen
üblicherweise an den jeweiligen Nodes dran? Hab dazu leider nichts
gefunden.
A. K. schrieb:> Die Frage ist also: Wieviel Bandbreite steht insgesamt für wieviele> Kunden zur Verfügung? Bei beiden Techniken. Also wie schnell sind die> FTTN Glasfasern in VDSL und Kabel, und wieviele Leute hängen> üblicherweise an den jeweiligen Nodes dran? Hab dazu leider nichts> gefunden.
Abhängig von der Frage wer wann wie mit welcher Technik und welchem
Budget ausgebaut hat. Mehr wie 1Gbit würde ich aber nicht erwarten, denn
dann wird die Hardware teurer.
Die DSLAM werden nach der zu erwartenden Nachfrage ausgelegt, von einer
Hand voll (kleines Dorf mit Ausbausubvention...) bis paar hundert
Anschlüssen ist da alles möglich.
Bei Koax-Kabel gehen einige hundert Mbit für alle gemeinsam als
Donwnload, Upload ist viel langsamer.
Das ganze wird dann unter 100+X Haushalten aufgeteilt.
Schreiber schrieb:> Hand voll (kleines Dorf mit Ausbausubvention...) bis paar hundert> Anschlüssen ist da alles möglich.> Bei Koax-Kabel gehen einige hundert Mbit für alle gemeinsam als> Donwnload, Das ganze wird dann unter 100+X Haushalten aufgeteilt.
Ich meine, bei Unitymedia im bisherigen DOCSIS 3.0 mal was von 800 Mb/s
Gesamtrate gelesen zu haben.
Also 100+x Haushalte im Kabel mit 800 Mb/s zusammen gegenüber ggf. "paar
hundert" Haushalte im VDSL mit 1 Gb/s zusammen. ;-)
Kommt wohl auf den Einzelfall an. Man kann in beidem Glück oder Pech
haben. Hängen im VDSL zu viele Leute an einer GF, und die sind recht
rege im Netz, dann kann man genauso "shared media" Effekte wie im Kabel
haben.
A. K. schrieb:> "paar> hundert" Haushalte im VDSL mit 1 Gb/s zusammen. ;-)
1 Gb/s ist aber ehr die Untergrenze von Glasfaser. Und dann war die
Telekom hoffentlich nicht so blöd und hat zu ihrem Kasten ein Kabel mit
nur einer Faser gelegt.
Karl schrieb:> Und dann war die> Telekom hoffentlich nicht so blöd und hat zu ihrem Kasten ein Kabel mit> nur einer Faser gelegt.
Zu der Intelligenz der Planer der Telekomiker könnte Ich an dieser
Stelle einiges sagen, darf es aber nicht. Ich kann mich nur an Strassen
erinnern, die in Baugebieten fertiggestellt wurden und dann Monate nach
dem Einzug der ersten Firmen wieder aufgmacht wurden, um neue Kabel zu
verlegen, weil die alten "veraltet" waren und nicht gereicht haben. Ist
das Budget für die Region dann aufgebraucht ist Ende und die nicht
angeschlossenen sitzen auf alten Anschlüssen und werden trotzdem in der
wait list nach hinten geworfen, womit es wieder 5 Jahre dauert, bis
einer prüft ob was aktualisert werden muss.
Es gibt mitten in Deutschland Gebiete, die noch mit Kabeltechnik aus den
90ern arbeiten und auf ihrem DSL-Anschluss praktisch nicht mehr, als
IDSN haben.
An F. schrieb:> Karl schrieb:>> Und dann war die>> Telekom hoffentlich nicht so blöd und hat zu ihrem Kasten ein Kabel mit>> nur einer Faser gelegt.>> Zu der Intelligenz der Planer der Telekomiker könnte Ich an dieser> Stelle einiges sagen, darf es aber nicht. Ich kann mich nur an Strassen> erinnern, die in Baugebieten fertiggestellt wurden und dann Monate nach> dem Einzug der ersten Firmen wieder aufgmacht wurden, um neue Kabel zu> verlegen, weil die alten "veraltet" waren und nicht gereicht haben. Ist> das Budget für die Region dann aufgebraucht ist Ende und die nicht> angeschlossenen sitzen auf alten Anschlüssen und werden trotzdem in der> wait list nach hinten geworfen, womit es wieder 5 Jahre dauert, bis> einer prüft ob was aktualisert werden muss.
Diese Art Planung auf Grundlage von bürokratischen Fehlabläufen gibt es
überall auf dieser Erde, nicht nur bei der Telekom.
Die Tiefbauabteilungen jeder Stadt- und Gemeinde haben das auch in der
Hand, denn dort werden solche Arbeiten gewöhnlich angemeldet. Jedes
Gewerk plant für sich selber, es gibt keinen Kombinatsbetrieb der das
alles zusammen regelt und untereinander abspricht.
> Es gibt mitten in Deutschland Gebiete, die noch mit Kabeltechnik aus den> 90ern arbeiten und auf ihrem DSL-Anschluss praktisch nicht mehr, als> IDSN haben.
Es gibt Städte und Regionen in dem Land hier, wo es ohne diese alte
OPAL-Technik aus den 90ern keinen rentablen Ausbau auf OD-DSLAMs geben
wird, solange da keiner Geld bezuschusst.
Das was zu da negativ aufzählst, ist meistens lange schon Geschichte,
weil über das alte OPAL-GF-Netz die Ausbaukosten um ein Vielfaches
geringer wurden um die Standorte der neuen OD-DSLAMs per Glas
anzufahren. Weil ohne kostspieligen Tiefbau und Gräben aufreißen und
wieder schließen.
Also bitte nicht solche pauschalen Parolen, denn zum großen Teil sind
auch die Stadt- und Gemeindeverwaltungen da das Problem, denn ein
Netzbetreiber ist hier in dem Land noch nicht zum Universaldienst mit
Internet-Infrastruktur verpflichtet, es reicht ein normaler
Telefonanschluß.
Autor: abc1 (Gast)
Datum: 06.10.2017 19:21
> DSL-Leitungen von Telefonica werden meist ziemlich "heiß" geschalten,> d.h. man geht ans absolute Limit der Leitung.
Liest du eigentlich auch seine Beiträge? Im letzten von ihm, 5 über
deinem steht doch klipp und klar drin, dass es ein Telekom-Anschluß ist.
Und bekanntlich mieten die sich nicht bei O2 / VF, oder weiss der Geier
wem ein, wenn sie selber dort die Technik betreiben?
> In erster Näherung dürfte man eine DSL-Leitung eigentlich als dedizierte> Verbindung ansehen (im Gegenteil zu z.B. Kabel, das ist Shared Medium).
eine TAL hat keine Einzelabschirmung wie ein Koaxkabel, da läuft alles
in einem Bündel oder Stern-4er, also ist das garantiert kein dediziertes
Medium.
Übersprechen als NEXT / FEXT sagt dir was?
Weiter mit OT
Autor: Schreiber (Gast)
Datum: 06.10.2017 19:36
> Das Kupfer schon, das Glasfaser, die nach den DSLAM kommt ist allerdings> shared.
Die CuDA als TAL auch schon, siehe oben drüber, und die
GF-DSLAM-Anbindung dann eher nicht, weil das ÜbertragungsMedium ganz
locker mehr als 5 GBit schafft.
Der Flaschenhals wird dabei wohl eher die NW-Anbindung zum nächsten
DSL-AC sein, da mit ATM wohl aktuell keine Verbindungen dazu mehr
bestehen.
Da gibt es DSLAMs mit 1 GB und welche mit 10 GB Netzanbindung, der Rest
ist Mathematik, wie überbucht so ein DSL-AM (Verteiler) dann daherkommt.
Die Frage-/Antwort-Std. beginnt
Schreiber schrieb:> A. K. schrieb:>> Die Frage ist also: Wieviel Bandbreite steht insgesamt für wieviele>> Kunden zur Verfügung? Bei beiden Techniken. Also wie schnell sind die>> FTTN Glasfasern in VDSL und Kabel, und wieviele Leute hängen>> üblicherweise an den jeweiligen Nodes dran? Hab dazu leider nichts>> gefunden.
Sehr schwache Leistung für einen aus der Materie?
> Abhängig von der Frage wer wann wie mit welcher Technik und welchem> Budget ausgebaut hat.
was soll´n das übersetzt heißen: 50,- oder X,- Euro mehr wäre der Hammer
gewesen?
> Mehr wie 1Gbit würde ich aber nicht erwarten, denn dann wird die Hardware >
teurer.
Inwiefern teurer, und wie kommt man auf das 1 GBit?
> Die DSLAM werden nach der zu erwartenden Nachfrage ausgelegt, von einer> Hand voll (kleines Dorf mit Ausbausubvention...) bis paar hundert> Anschlüssen ist da alles möglich.
Ach da schau her, ein Kalkulator oder Planer? Mensch, du fehlst denen
bei der T sicher noch? ;-)
DSLAMs sind mit Einschubtechnik ausgerüstet, und selbst die Einschübe
als LineCards gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. Da wird
sich sicherlich im Standardausbau danach noch die kalkulatorisch
richtige Lösung finden lassen?
> Bei Koax-Kabel gehen einige hundert Mbit für alle gemeinsam als> Donwnload, Upload ist viel langsamer.> Das ganze wird dann unter 100+X Haushalten aufgeteilt.
Es gibt die NE = Netzebenen 3 und 2 oder C-Linien, und es gibt
Mehrfachaufteilungen und getrennte Zuführungen pro Straße oder
Netzsegment.
Sowas machen Netzplaner, viel gehört aber nicht dazu, außer ein paar
statistische Zahlen: Belegung der Straße mit Häusern, und die Parteien-
/ Mieterzahl pro Haus, fertig ist der Plan.
A. K. schrieb:
.........
> Kommt wohl auf den Einzelfall an. Man kann in beidem Glück oder Pech> haben. Hängen im VDSL zu viele Leute an einer GF, und die sind recht> rege im Netz, dann kann man genauso "shared media" Effekte wie im Kabel> haben.
Die GF wird nicht das Problem sein, eher die Beschaltung und Auslastung
des DSLAMs mit VDSL-Anschlüssen, was aber den Unternehmer > die T dazu
drängt dies auf ein Maximum zu bringen, weil er damit seine Kosten
wieder rein bekommen will und muß!
Weiter geht es mit der Netztopolgie, so ein OD-DSLAM hängt immer an
einer VST, und da hängen in letzter Zeit zig OD-DSLAMs an jeder VST
dran, weil die DSLAM´s im Innern der VST "ausgelagert" werden, um VDSL
bis in jede Whng. zu ermöglichen, nix mehr mit nur ADSL2+ aus der VST
über CuDA TAL mit den ganzen Engpässen.
Da aber nun damit der Traffic mit den Möglichkeiten exorbitant ansteigt,
auch weil alte OPAL-Regionen im Umkreis auf VDSL hochgerüstet wurden,
wird die Anbindung der VST an die nächst höhere Netzebene das Problem.
Der ganze zusätzliche Traffic war vorher nicht so planmäßig mit der
Außenanbindung projektiert.
Und so kann es kommen, dass solche Probleme wie oben sich über
unterschiedliches Routing über verstopfte "Wege" nachteilig auswirkt.
Im ATM Netz per SDH und PDH war das wohl anfangs nicht so das Problem,
da gab es definierte Kapazitäten, nur war das alles viel zu teuer.
Ein ISDN-Anschluß hatte auch fest einen Bandbreitenkorridor der niemals
unter die beiden 64 kBit und im D-Kanal die 16 abfiel, im IP-Netz klann
das schon mal passieren oder dass IP-Pakete verzögert bearbeitet werden.
Schöne neue Technik-Welt, mit der Telefonie das ähnliche Drama.
Es ist sicher kein physisches Problem der örtlichen Versorgung.
Hier nochmal sein Anliegen:
Mar. M. schrieb:> Ich habe jetzt versucht, dem auf den Grund zu gehen:>> Wenn Ich mich bei facebook oder GMX einlogge, zeigt mir die Seite meinen> angeblichen Standort an:>> Wenn dieser im Bereich Offenbach, Mülheim oder östlich davon ist, habe> Ich Fall1, d.h. ich kann arbeiten, bin im range. Surfen und Seitenaufbau> ist flüssig, allerdings mit der Tendenz zum weniger werden.>> Wenn der Punkt unten im Raum Darmstadt liegt, rennt das Netz gefühlt mit> 50%.>> Vereinzelt kommt es aber vor, daß Ich mit irgendwelchen Orten in der> Valachhei verbunden bin, z.B. im Norden mit Florstadt und dann tritt> Fall 3 in Kraft und man wartet dreimal so lange, bis eine Seite kommt.>> Wie ist das zu erklären?
michael_ schrieb:> Es ist sicher kein physisches Problem der örtlichen Versorgung.> Hier nochmal sein Anliegen:>> Mar. M. schrieb:>> Ich habe jetzt versucht, dem auf den Grund zu gehen:>>>> Wenn Ich mich bei facebook oder GMX einlogge, zeigt mir die Seite meinen>> angeblichen Standort an:
Es hat nichts mit dem Einloggen online auf einer bestimmten Seite zu
tun, max. dass dort auf der Seite alles flüssig läuft.
Denn der Onlinezugang ist ja sicherlich durch Anmeldung bei seinem ISP
der Telekom, und das auch automatisch im Router mit seinen
Telekomzugangsdaten?
>> Wenn dieser im Bereich Offenbach, Mülheim oder östlich davon ist, habe>> Ich Fall1, d.h. ich kann arbeiten, bin im range. Surfen und Seitenaufbau>> ist flüssig, allerdings mit der Tendenz zum weniger werden.>>>> Wenn der Punkt unten im Raum Darmstadt liegt, rennt das Netz gefühlt mit>> 50%.>>>> Vereinzelt kommt es aber vor, daß Ich mit irgendwelchen Orten in der>> Valachhei verbunden bin, z.B. im Norden mit Florstadt und dann tritt>> Fall 3 in Kraft und man wartet dreimal so lange, bis eine Seite kommt.>>>> Wie ist das zu erklären?
Wie schon vermutet, das Routing im Telekom-Netz ist nicht immer auf
seine Schnelligkeit ausgelegt, sondern auf der des gesamten Netzes.
Noch dazu fehlen ein paar wichtige Fakten, wie geht er online über LAN
oder WLAN, mit welchen Geräten PC oder Smartphone (Mobilgeräte) tritt
das auf, verschiedene PC´s oder immer der gleiche? Wie ist das über die
Tageszeit verteilt etc. pp.?
Karl schrieb:> A. K. schrieb:>> "paar>> hundert" Haushalte im VDSL mit 1 Gb/s zusammen. ;-)>> 1 Gb/s ist aber ehr die Untergrenze von Glasfaser.
Gibt auch 100 MBit/s und sogar 2 MBit/s darüber.
> Und dann war die> Telekom hoffentlich nicht so blöd und hat zu ihrem Kasten ein Kabel mit> nur einer Faser gelegt.
DSLAM/MSAN sind normal mit 1x1 GBit/s angebunden, manchmal auch 2x 1
GBit/s.
Vorweg, ich habe nicht alle der teils langen Antworten gelesen.
Es ist definitiv kein Problem "vor Ort" (DSLAM, Fritte, WLAN etc pp.).
Die Telekom hat schon Jahrelang ein ziemlich kaputtes Routing, ein
zeitlang hat man Verbindungen DE-DE ganz unverblümt via USA geroutet.
Mittlerweile gibt man sich mehr Mühe das zu verstecken, und wie oben
schon jemand schrieb, auch gerne getunnelt und damit im traceroute nicht
mehr sichtbar.
Ich hatte vor einiger Zeit den Fall, das jemand mit einem 1&1-Vertrag
mit vollständig bei der Terrorkom gebuchten Vorleistungen sich wunderte,
das Heise, TUI und seine Onlinebank "so träge" wären. Viele traceroutes,
Augen gerieben: sinnloses Routing um den halben Globus, wild verstreut,
aber je nach zugewiesener IP immer wieder nachvollziehbar anders.
Nun, die drei genannten hosten bei Plusline, und die sitzen Rücken an
Rücken beim DE-CIX...
Reinhard S. schrieb:> Karl schrieb:>> A. K. schrieb:>>> "paar>>> hundert" Haushalte im VDSL mit 1 Gb/s zusammen. ;-)>>>> 1 Gb/s ist aber ehr die Untergrenze von Glasfaser.>> Gibt auch 100 MBit/s und sogar 2 MBit/s darüber.
Er meinte wohl als Netzzugang für den DSLAM und nicht das andere "Ende"
beim Kundenanschluss!
>>> Und dann war die>> Telekom hoffentlich nicht so blöd und hat zu ihrem Kasten ein Kabel mit>> nur einer Faser gelegt.>> DSLAM/MSAN sind normal mit 1x1 GBit/s angebunden, manchmal auch 2x 1> GBit/s.
Wo sieht man das eigentlich, welche max. Übertragungsrate das GF beim
MFG zum OD DSLAM hat? Steht das neuerdings an der Faser dran? I.d.R
liegen da mehr als 2 Fasern noch in Reserve, an jedem DSLAM im MFG.
An den TO, schau doch mal mit einem Tool wie z.B. WinMTR nach, wo in
Deinem Pfad die Latenz bzw. evtl. Paketverlust auftritt.
Starte dazu den traceroute zu der Seite die Dir gerade langsam vorkommt
und schau dann mal ab wo es "schief" läuft.
Das IP-Routing im Privat-KundenNetz wird von der Geschäftsleitung der
Telekom als Maßgabe so vorgegeben.
Ob das irgendwelchen technischen Sinn macht oder nicht, ist denen als
Manager und BWLer völlig egal. Da geht es um Geld und Verträge und
Marktpositionen, und auslöffeln muß dass die Netztechnik und weiß
wahrscheinlich nicht wie am Besten umzusetzen, ohne dass es dabei zu
solchen Umständen kommt?
Jupp schrieb:
....
> Nun, die drei genannten hosten bei Plusline, und die sitzen Rücken an> Rücken beim DE-CIX...
Der "POP" der Telekom in FFM ist auch keine Meilen weit vom DE-CIX(?)
entfernt, und liegt so ziemlich mittig zwischen dem DE-CIX7 und 10 in
südwestlicher Richtung.
Elo schrieb:> Wo sieht man das eigentlich, welche max. Übertragungsrate das GF beim> MFG zum OD DSLAM hat? Steht das neuerdings an der Faser dran?
Die maximale Übertragungsrate der Glasfaser hängt nur von der
verwendeten Technik am Ende und damit vom Geldbeutel ab ;)
Sofern der Techniker bei der Inbetriebnahme nicht zu faul zum
beschriften war kann man aber auch so sehen, was für eine
Geschwindigkeit darüber läuft. Das ist aber nicht erst seit gestern so.
Natürlich nicht klar beschrieben, sondern in "Telekom-Deutsch", aber das
lässt sich entschlüsseln.
Alternativ verfolgt man einfach den Faserverlauf und kann anhand der
Baugruppen/Ports im BNG und/oder MSAN Rückschlüsse ziehen.
> I.d.R> liegen da mehr als 2 Fasern noch in Reserve, an jedem DSLAM im MFG.
Da können 500 Fasern als Reserve liegen, wenn nur 2 davon beschalten
sind nutzt das auch nix.
Jupp schrieb:> Es ist definitiv kein Problem "vor Ort" (DSLAM, Fritte, WLAN etc pp.).> Die Telekom hat schon Jahrelang ein ziemlich kaputtes Routing, ein> zeitlang hat man Verbindungen DE-DE ganz unverblümt via USA geroutet.> Mittlerweile gibt man sich mehr Mühe das zu verstecken, und wie oben> schon jemand schrieb, auch gerne getunnelt und damit im traceroute nicht> mehr sichtbar.
Einem traceroute sollte man heute sowieso nicht mehr trauen. Dank MPLS
(was jeder größere ISP einsetzt), siehst du nur noch, was du sehen
sollst ;-)
Schau dir mal ein Traceroute von Cogent an (welche wenige/keine Router
verstecken) mit dem von Telia/Telekom/Level3 an. Dann verstehst du was
ich meine.
Reinhard S. schrieb:> Elo schrieb:>> Wo sieht man das eigentlich, welche max. Übertragungsrate das GF beim>> MFG zum OD DSLAM hat? Steht das neuerdings an der Faser dran?>> Die maximale Übertragungsrate der Glasfaser hängt nur von der> verwendeten Technik am Ende und damit vom Geldbeutel ab ;)
So so ?
> Sofern der Techniker bei der Inbetriebnahme nicht zu faul zum> beschriften war kann man aber auch so sehen, was für eine> Geschwindigkeit darüber läuft.
So so, noch mal Sorry!
> Das ist aber nicht erst seit gestern so.
Ach so !
> Natürlich nicht klar beschrieben, sondern in "Telekom-Deutsch", aber das> lässt sich entschlüsseln.
Wofür dir das Übersetzungsbuchg oder der Schlüssel-Code fehlt? ;-)
> Alternativ verfolgt man einfach den Faserverlauf und kann anhand der> Baugruppen/Ports im BNG und/oder MSAN Rückschlüsse ziehen.
Bis zum BNG oder welchen Port bitte muß man dann die Faser verfolgen,
bis in die nächste VST reicht da nicht ganz aus? ;-)
Bei der Telekom werden gängigerweise immer die gleichen DSLAM-Typen im
MFG also per OD verbaut, Surpass hiX 5625, und dabei dann überwiegend
M400 Typen.
Wenn man da jetzt beim Hersteller etwas sucht findet man in den
technischen Specs (System Architecture) für diesen Typ DSLAM folgenden
Eintrag
General DSLAM Specifications
System Architecture
• Mass rollout platform with universal slot architecture for Interface
Units (IU)
• M series Chassis supports 1 Gbps slot capacity ( M400 M600 M1100
)
• G series Chassis supports 10 Gbps slot capacity ( G400 / G1100) for
future high bandwidth demanding applications.
Damit ist des Rätsels Lösung nun gefunden?
>> I.d.R>> liegen da mehr als 2 Fasern noch in Reserve, an jedem DSLAM im MFG.>> Da können 500 Fasern als Reserve liegen, wenn nur 2 davon beschalten> sind nutzt das auch nix.
Mit beschalten meinst du durchgespleißt? Beschalten sind die erst wenn
am Anfang und bis zum durchgehenden Ende aktive Schnittstelle daran
angekoppelt sind?
Nun kann man Rechnen, wieviel Bandbreite für jeden Port bei Vollausbau +
max. Beschaltung und unter Voll-Last zur Verfügung stehen. Das ist dann
aber auch nur die Bandbreite vom DSLAM bis zum CPE, und wie man hier so
liest ist das nicht immer so wichtig oder entscheidend.
Elo schrieb:>> Natürlich nicht klar beschrieben, sondern in "Telekom-Deutsch", aber das>> lässt sich entschlüsseln.> Wofür dir das Übersetzungsbuchg oder der Schlüssel-Code fehlt? ;-)
Richtig. Aber man hat ja wie gesagt auch noch andere Möglichkeiten.
>> Alternativ verfolgt man einfach den Faserverlauf und kann anhand der>> Baugruppen/Ports im BNG und/oder MSAN Rückschlüsse ziehen.> Bis zum BNG oder welchen Port bitte muß man dann die Faser verfolgen,> bis in die nächste VST reicht da nicht ganz aus? ;-)
Bis zum BNG reicht schon.
> Bei der Telekom werden gängigerweise immer die gleichen DSLAM-Typen im> MFG also per OD verbaut, Surpass hiX 5625, und dabei dann überwiegend> M400 Typen.
M400 war mal, inzwischen G400 oder Nokia/Huawei
> Damit ist des Rätsels Lösung nun gefunden?
Die Beschriftung verät es ja schon, das die Ports "nur" Gigabit können.
Bei neueren sind da halt noch 2 Ports mit "10G" beschriftet.
>> Da können 500 Fasern als Reserve liegen, wenn nur 2 davon beschalten>> sind nutzt das auch nix.> Mit beschalten meinst du durchgespleißt? Beschalten sind die erst wenn> am Anfang und bis zum durchgehenden Ende aktive Schnittstelle daran> angekoppelt sind?
Mit beschalten meine ich zweiteres, sprich mit aktiver Technik an den
Enden.
> Nun kann man Rechnen, wieviel Bandbreite für jeden Port bei Vollausbau +> max. Beschaltung und unter Voll-Last zur Verfügung stehen. Das ist dann> aber auch nur die Bandbreite vom DSLAM bis zum CPE, und wie man hier so> liest ist das nicht immer so wichtig oder entscheidend.
Richtig. Prinzipiell ist alles überbucht, egal bei welchem Anbieter.