Definierte Induktivität selber herstellen

Gast #6453668
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OldHenry schrieb:
> Ich möchte Werte von 100, 200, 300, 400, 500 mH selber herstellen, wie
> macht man das am sinnvollsten?

Draht um Kern wickeln.

ABER: so genau sind die Formeln nicht.
Es wäre am schlauesten, wenn du dein Ergebnis mit einem ausreichend 
präzisen LCR-Meter nachmessen könntest.

Deine Induktivitätswerte sprechen für Eisenkerntrafos als Kern. Die 
taugen aber nicht für höhere Frequenzen. Brauchst du das ?
Gast #6453675
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Ich habe den Transistor Tester bzw. Bauteiletester und möchte prüfen ob 
die ausgegebenen Werte plausibel sind. Strom und Frequenz sind minimal. 
Welche Werte sind mit Zylinderspulen gut erreichbar?

Mir fehlen die Vergleichswerte, daher meine Frage.
Gast #6453714
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OldHenry schrieb:
> Ich habe den Transistor Tester bzw. Bauteiletester und möchte prüfen ob
> die ausgegebenen Werte plausibel sind.

Dann nimm dir ein paar fertige Induktivitäten, am besten ohne Eisenkern, 
z.B. Trafowickel ohne Kern, ergänze sie mit einem genau bekannten 
Kondensator zu einem Schwingkreis und miss die Resonanzfrequenz.
Induktivitäten mit Eisenkern tendieren wegen der nichtlinearen 
Eigenschaften des Eisenkerns zu nicht reproduzierbaren und driftenden 
Werten.
#6454886
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OldHenry schrieb:
>> Achtung! Wenn die magnetisch gekoppelt sind, steigt die
>> Gesamtinduktivität im Quadrat!
>
> Ich kann ja jede einzeln messen und in der Summe muß es dann ja auch
> passen.

Nicht wenn die Spulen sich gegenseitig beeinflussen.
Dann bekommst du, je nach Orientierung der Spulen, höhere oder 
niedrigere Werte als es der Summe entspricht.

Man kann zwei Spulen entkoppeln, indem man ihre Achsen senkrecht 
zueinander stellt und auf Symmetrie achtet. Das gibt dann Aufbauten in 
Form eines T oder eines +.
Leider kann man das mit maximal drei Spulen machen, denn dann hat man 
alle drei Raumrichtungen "verbraucht".

Alternativ kann man die Wicklungen auf magnetisierbaren oder 
nichtmagnetisierbaren Ringkernen anordnen, denn solche Wicklungen haben 
ein sehr geringes Streufeld und sind umgekehrt auch ziemlich immun gegen 
fremde Magnetfelder.

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