Steuerelektronik und Interpretation Leistungsteststand

OP (Firma: CAD- und CAE-Konstruktion) #8034651
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Es geht um die Entwicklung der Steuerelektronik für einen Leistungsteststand, u.a. tauglich für Motorräder, E-Bikes, Scooter und auch normale Fahrräder.

Ich bin mir unsicher hinsichtlich des Verhaltens beim simulierten Bergauffahren und bräuchte einen kurzen Tipp von den Radsportlern, die so einen Trainer fahren, wie sich das verhält und anfühlt:

Kann man zur Berechnung der Leistung des Fahrers einfach die Hangabtriebskraft von seiner Hinterradkraft abziehen?

Also tan(alpha) * m * g?

Was passiert wenn der Fahrer weniger Druck gibt?

Er müsste dann rückwärts rollen(?) - ist das so? (Das müsste z.B. elektrisch verhindert werden)

Angehängte Dateien:
(Firma: Funkenflug Industries) #8034752
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Theoretisch ließe sich die Geschwindigkeit des Bandes so anpassen, daß das Fahrrad stationär gehalten wird. Heißt, wenn das Fahrrad auf der Stelle gehalten wird, dann steht auch das Band still, bewegt man das Fahrrad dann "bergauf", muss das Band in die entgegengesetzte Richtung anlaufen, damit das Fahrrad stationär bleibt. Die Kräfte müssten Bremskräfte sein, keine Antriebskräfte - also Vorsicht wenn man dazu einen Motor verwendet, der erzeugt dabei wahrscheinlich Strom anstatt ihn zu verbrauchen (außer wenn man das Fahrrad stillhält).

Allerdings glaube ich nicht, daß man damit Motorräder gleichermaßen wie Fahrräder messen kann. Ein Motorrad hat mehr als genug Kraft, um eine senkrechte Wand hochzufahren wenn es dort Halt finden würde.

#8034755
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Kai D. schrieb:

Ich bin mir unsicher hinsichtlich des Verhaltens beim simulierten Bergauffahren und bräuchte einen kurzen Tipp von den Radsportlern, die so einen Trainer fahren, wie sich das verhält und anfühlt:

Kann man zur Berechnung der Leistung des Fahrers einfach die Hangabtriebskraft von seiner Hinterradkraft abziehen?

Also tan(alpha) m g?

Warum willst Du da etwas abziehen? Wenn Du so ein Teil wie auf dem Filmausschnitt nachbauen willst und dieses z.B. 15° aufgespindelt ist, muss die Bergaufkraft doch tatsächlich aufgebracht werden.

Was passiert wenn der Fahrer weniger Druck gibt?

Er müsste dann rückwärts rollen(?) - ist das so? (Das müsste z.B. elektrisch verhindert werden)

Die dafür gedachten Trainer wie z.B. Tacx Magnum Smart Trainer T8000/9000 passen die Bandgeschwindigkeit automatisch der Tretleistung an, so dass man weder nach vorn unter das Steuerpult fahren kann, noch nach hinten vom Band fällt. Aber spätestens bei Bandstillstand und eingestellter Steigung wird es Zeit, die Bremse zu ziehen, bzw. Fuss auf den Boden/Band zu bringen, wenn Du kein Gleichgewichtskünstler bist. Aber kannst Deiner Elektronik ja auch einen Rückwärtsgang für das Band verpassen..

#8034768
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Kai D. schrieb:

Was passiert wenn der Fahrer weniger Druck gibt?

Er müsste dann rückwärts rollen(?) - ist das so? (Das müsste z.B. elektrisch verhindert werden)

Es gibt zwei Widerstäde bei Fahrzeugen: Rollwiderstand und Luftwiderstand. Den Rollwiderstand liefert das Laufbad. Den Luftwiderstand kann nur die Neigung des Rollbandes nachbilden.

Der Nachteil der Konstruktion ist, dass "der Gerät"[tm] die Lage des Fahrzeugs ermitteln muss und entweder die Neigung oder die Bandgeschwindigkeit nachregulieren muss. Dazu muss die kinetische Energie mitsimuliert werden und das Gewicht bekannt sein.

Dass das nicht vernünftig ist, sieht man übertrieben hier: https://www.youtube.com/watch?v=cufZOgkEzk4 Wenn man nicht mehr gehen will, muss man die Bremse antippen!? Steigungen sind "suboptimal" zu bewältigen. Naja, die Neigung kann ja auch nicht verändert werden.

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