IC-LQNP Signal aufbereiten

OP #6287607
Lesenswert?

Hallo.
Ich bin auf der Suche nach einer Schaltung, die mir das Analoge Signal 
eines IC-Haus LQNP in ein Digitales Signal aufbereiten kann.
Mein Gedanke fiel auf eine Komparator Schaltung, die mir ab einer 
bestimmten Spannung eine Logische 1 ausgibt. Nur je weniger 
Infrarotlicht auf den LQNP fällt, umso niedriger ist die Spannung 
abzüglich der Offsetspannung des LQNP.
Nun kam mir die Idee, ob man nicht die Amplitudenhöhe auswerten könnte, 
die hat nämlich mehr Ausschlag als die obere Halbwelle über der 
Offsetspannung.

Was ich nun fragen möchte: gibt es eine Schaltung, die mir die 
Amplitudenhöhe innerhalb der gestrichelten Linie als "0" ausgibt und 
außerhalb der gestrichelten Linie (bis zu einem oberen und unteren 
maximum) als "1"? Habe dazu ein Osziloskopbild angehängt.
Wie nennt sich so eine Schaltung und wo findet man da Informationen 
drüber, über Berechnungen, Aufbau, etc.?
Die Frequenz der Wellen ist gleich mit der Infrarotdiode, 141kHz.
Evtl. lässt sich darüber etwas aufbauen.

Danke euch :-)
Angehängte Dateien:
#6287716
Lesenswert?

Daniel B. schrieb:
> Nur je weniger
> Infrarotlicht auf den LQNP fällt

Du willst also einen IR Empfänger bauen? Such dir den passenden TSOP... 
raus, der macht alles für dich. Allerdings nur bei den gängigen 38/40kHz

> Nur je weniger
> Infrarotlicht auf den LQNP fällt, umso niedriger ist die Spannung
> abzüglich der Offsetspannung des LQNP.
Damit meinst du die Amplitude um den Offset herum? Das ist völlig 
normal, deswegen hat so ein TSOP z.b. eine eingebaute AGC, das musst du 
dann halt selber machen. Wenn der Offset selber auch variabel ist, musst 
du den Tiefpassfiltern und als Referenz für den Vergleich/Komparator 
nehmen.

> Wie nennt sich so eine Schaltung
Komparator? Eventuell 2 davon oder Präzisionsgleichrichter davor, ist 
aber stark übertrieben für so was einfaches. Wenn du nur auf die festen 
141kHz reagieren willst, brauchst du eine Art Lock in Verstärker.

> Die Frequenz der Wellen ist gleich mit der Infrarotdiode, 141kHz.
Sicher dass das nicht von irgendeiner LED/ Energiespaarlampe kommt, das 
wäre etwas ungewöhnlich für Infrarot?
#6287751
Lesenswert?

Erst mal der Link zum LNQP
https://www.ichaus.de/product/iC-LQNP
https://www.ichaus.de/upload/pdf/LQNP_datasheet_C1en.pdf

Er enthält einen Transimpedanzverstärker mit zwei gegenphasige 
Open-Collector Ausgängen und ein 140 kHz Bandpassfilter, das 100 Hz 
>60dB unterdrückt. DC-Offsets vor dem Verstärker sollten damit 
wegfallen.

Fensterkomparator wäre ein Suchbegriff, aber der ist eigentlich unnötig, 
wie schon gesagt wurde ein Präzisionsgleichrichter und nachfolgender 
Komparator reicht aus. Eventuell doch auftretende DC-Änderungen könnte 
man mit schwimmendem Vergleicherpegel auffangen.
OP #6287752
Lesenswert?

K. S. schrieb:
>> Die Frequenz der Wellen ist gleich mit der Infrarotdiode, 141kHz.
> Sicher dass das nicht von irgendeiner LED/ Energiespaarlampe kommt, das
> wäre etwas ungewöhnlich für Infrarot?

Ich betreibe die IR-Diode mit 141kHz, der LQNP blendet andere Frequenzen 
aus, so soll Sonnenlicht nicht mehr stören. Das ganze wird eine 
Lichtschranke.

Hab bisher nur TSOP´s mit maximal 56kHz gefunden, habe allerdings 
Probleme mit Sonnenlicht trotz Abschattung usw.
Der LQNP ist speziell für Lichtschranken mit Sonnenlicht Unterdrückung.
Hat allerdings nen analogen Ausgang...
#6287867
Lesenswert?

Daniel B. schrieb:
> In diesem
> Frequenzband sollte die Sonne ja nicht mehr sein, laut einigen Bildern
> zu dem Sonnenlicht Spektrum.
Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

Weder der Integrierte Bandpass 40-400kHz noch das Empfangsspektrum 
(600nm-850nm) sind wirklich schmalbandig. Eine normale IR Fernbedienung 
solltest du damit auch empfangen können (probier das mal aus), ebenso 
eine alte/schlechte Energiespaarlampe.

Optischer Filter ist da schopn das richtige Stichwort, ein besserer 
Bandpass wäre auch nicht schlecht (auch in Software möglich).

Womit willst du das Ganze auswerten? Falls da ein µC eingeplant ist, 
sollte ein primitiver Lock in relativ einfach zu implementieren sein, 
ein guter Bandpass müsste je nachdem auch drin sein. Wenn der µC zu 
langsam ist, kannst du auch das Signal mit einigen 100Hz zusätzlich 
modulieren, den 141kHz Bandpass in Hardware machen und dann in Software 
auf die langsame Modulation Auswerten.

Ansonsten das Signal auf einen Komparator, über einen Tiefpass bildest 
du die Referenz. Eine leichte Hysterese kann helfen, dann noch ein 
zweiter Tiefpass (nach dem Komparator) der nur die 141kHz filtert, aber 
nicht über längere Zeit mittelt. Schmitt Trigger hinten dran und du hast 
ein schönes  Signal.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren