Hi zusammen!
Ich mache es kurz und schmerzlos:
Ich bin ob der Flut an Audioverstärkerschaltungen/Bausätzen überfordert
und wende mich an euch in der Hoffnung, dass ihr ein paar Erfahrungen
gesammelt habt:
Ich suche eine qualitativ hochwertige (muss nicht super-duper highend
sein) Audioverstärker-Schaltung. Am liebsten TDAxxx basiert im
Leistungsbereich von 2W.
Gefunden habe ich für diesen Bereich sehr viel, habe aber keine Ahnung
was etwas taugt.
Danke im Voraus!
Gruss
Dave Chappelle schrieb:> Am liebsten TDAxxx basiert im> Leistungsbereich von 2W.
Es kommt wirklich darauf an, ob du was robustes, einfaches haben willst,
dann ist eine Endstufe aus TDA2003 schon sehr brauchbar - allerdings
braucht der TDA2003 mindestens 8 Volt Versorgungsspannung. Wenn du aus
3-5 Volt schon was machen möchtest, könnte z.B. der LM4835 was sein, da
ist allerdings auch schon Klangregelung usw. mit drin und er ist von
vorneherein Stereo.
Ganz einfach und mit 6 Volt Vcc ist der TDA7052 oder das alte LM380
Schlachtschiff.
Ich baue heute so etwas gar nicht mehr selber, sondern ziehe mir
Aktivlautsprecher für PCs aus der orangen Tonne.
Hi!
Danke für deine Antwort.
Auf TDA 7053/7052 bin ich auch schon gestossen, der Aufwand da wäre
natürlich minimal (was mir aufgrund von mangelnder Zeit sehr
entgegegkommt :))
Auch der TDA2003 sieht aus als wäre er rasch aufgebaut.
Den einzigen Kandidaten, den mir noch so ins Auge gesprungen ist, ist
der TDA8551 mit eingebauter Lautstärkeregelung.
Was denkst du ist von dem zu halten?
Gruss
Dave Chappelle schrieb:> was mir aufgrund von mangelnder Zeit sehr> entgegegkommt
Dann folge dem Tipp mit der orangen Tonne, da ist alles schon fertig
aufgebaut :-)
Dave Chappelle schrieb:> Den einzigen Kandidaten, den mir noch so ins Auge gesprungen ist, ist> der TDA8551 mit eingebauter Lautstärkeregelung.>> Was denkst du ist von dem zu halten?
Habe ich persönlich keine Erfahrungen mit, m.E. sind aber die
klanglichen Unterschiede zwischen den Chips heutzutage minimal. Wenn du
die richtige Betriebsspannung für den TDA8551 da hast, warum nicht?
Misstrauisch würde ich nur bei extrem niedrigen Ruheströmen (Quiescent
Current) in Datenblättern werden, denn bei üblichen Class-B Endstufen
deutet das auf hohe Übernahme-(TIM) Verzerrungen hin, die bei z.B.
Kopfhörerbetrieb unangenehm klingen. Class-A wird bei ICs so gut wie nie
genommen, und Class-D (PWM) ist bei 2 Watt Verstärkern nicht üblich.
Matthias Sch. schrieb:> Dann folge dem Tipp mit der orangen Tonne, da ist alles schon fertig> aufgebaut :-)
Da war ich schon, wurde leider nicht fündig :( (dafür einen alten iPod
abgestaubt :))
Matthias Sch. schrieb:> Habe ich persönlich keine Erfahrungen mit, m.E. sind aber die> klanglichen Unterschiede zwischen den Chips heutzutage minimal. Wenn du> die richtige Betriebsspannung für den TDA8551 da hast, warum nicht?
Ich denke ich nehme den 7053 oder den 2003, mal kurz die Verfügbarkeit
checken.
Vielen Dank für deine Hilfe!
Gruss
Ach ja, eine Frage hätte ich noch.
Wie ist das mit der Wärmeentwicklung beim TDA 7053?
Der ist ja im DIL-16 Gehäuse und bringt anscheinend 2 x 1 Watt raus.
Wie kühlt man denn ein DIL Gehäuse vernünftig?
Gruss
Matthias Sch. schrieb:> Ich baue heute so etwas gar nicht mehr selber, sondern ziehe mir> Aktivlautsprecher für PCs aus der orangen Tonne.
Eine solche Tonne muss man erst einmal haben. :-(
Gruss
Harald
Hat vielleicht noch jemand einen guten Tipp für mich für kleine
Passivlautsprecher, 16Ohm, 2W?
Muss wie oben schon erwähnt nicht super Highend sein, einfach etwas
halbwegs "vernünftiges".
Gruss
Matthias Sch. schrieb:> fange jetzt nicht> an, nach einem 16 Ohm Lautsprecher zu suchen.
Sorry, ich dachte die eingegebenen Suchkriterien lassen sich verlinken.
Matthias Sch. schrieb:> Such dir doch da was aus...
Wie gesagt, ist ein bisschen viel (kenne mich nicht gut aus).
Ich hätte jetzt (für eine portable Anwendung) einfach 2 Mitteltöner
reingepackt?
EDIT: Damit wir mal eine Diskussionsgrundlage haben.. wie wäre so etwas
geeignet?
http://www.lautsprechershop.de/pdf/mivoc/wpt138.pdf
Gruss