Piezo-Buzzer - worauf achten?

Gast #3537236
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Hallo,

für mein kleines Projekt benötige ich 3 Buzzer über die Musik abgegeben 
wird. Ein MIDI-File wird in piano tabs konvertiert woraus anschließend 
Befehle abgeleitet werden, die dann in das Programm eingefügt werden 
können. Der Buzzer wird direkt vom Pin am AVR gesteuert.

Da maximal 3 Töne gleichzeitig spielen können benötige ich eine 
entsprechende Anzahl, weiß aber nicht ob man beim Kauf auf irgendwas 
achten muss.

Geplant ist das Ganze in eine kleine Pfefferminzbonbonschachtel zu 
stecken, damit, wenn sie geöffnet wird, Trolololo von Eduard Khil 
ertönt.

Gibt es also außer der Größe noch etwas was wichtig ist?
#3537585
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Alois A schrieb:

> für mein kleines Projekt benötige ich 3 Buzzer über die Musik abgegeben
> wird.

Wirklich 3? Wohl eher nicht.

> Da maximal 3 Töne gleichzeitig spielen können benötige ich eine
> entsprechende Anzahl

Aha. Also nicht.

Wenn es halbwegs klingen soll, wird man ja sowieso keine Rechtecksignale 
ausgeben, sondern z.B. einen Sinus approximieren (DDS) und dann über PWM 
ausgeben. Da kann man dann problemlos auch 3 Oszillatoren mischen.

Der hier: http://elm-chan.org/works/mxb/report.html macht das Ganze 
6-stimmig in einem ATtiny45. Noch Fragen?

> Gibt es also außer der Größe noch etwas was wichtig ist?

Viele Piezos sind auf die Ausgabe von Signaltönen optimiert. Das heißt 
sie haben in ihrem Frequenzgang ein paar heftige Resonanzen (typisch: 
2kHz, 4kHz). Das macht sie geeignet für Warntöne, die mit wenig Energie 
möglichst laut sein sollen, jedoch eher ungeeignet für die Ausgabe von 
Musik. Eine dynamische Hörkapsel (was man auch in Workman-Kopfhörern 
findet) ist meist deutlich besser und nur wenig größer.

juppi schrieb:
> Pizo direkt am Pin könnte zur Zerstörung des Controllers führen

Unsinn. Nicht bei der Versorgung aus (mußmaßlich) einer kleinen 3V 
Lithiumzelle. Da juckt den µC noch nicht mal ein direkter Kurzschluß.


XL
Gast #3537595
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Axel Schwenke schrieb:
> Unsinn. Nicht bei der Versorgung aus (mußmaßlich) einer kleinen 3V
> Lithiumzelle. Da juckt den µC noch nicht mal ein direkter Kurzschluß.

Mach mal eine Leuchtdiode parallel zum Pizo und klopfe darauf,
wenn das Gerät Spannungsfrei ist.
Es wird schön flackern.
Unbelastet kann schon mal 100V entstehen.
..kein Unsinn ,nachdenken!
Gast #3537599
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Alois A schrieb:
> Da maximal 3 Töne gleichzeitig spielen können benötige ich eine
> entsprechende Anzahl, weiß aber nicht ob man beim Kauf auf irgendwas
> achten muss.

die drei kanäle passiv mischen und dann nen tda7052 o.ä. + winzigem 
lautsprecher für den krach.
das sollte laut genug sein.
#3537747
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juppi schrieb:
> Axel Schwenke schrieb:
>> Unsinn. Nicht bei der Versorgung aus (mußmaßlich) einer kleinen 3V
>> Lithiumzelle. Da juckt den µC noch nicht mal ein direkter Kurzschluß.
>
> Mach mal eine Leuchtdiode parallel zum Pizo und klopfe darauf,
> wenn das Gerät Spannungsfrei ist.
> Es wird schön flackern.
> Unbelastet kann schon mal 100V entstehen.

Und nochmal Unsinn, diesmal gleich im Quadrat.

1. Wieviel Leistung kommt aus dem Piezo? Das ist viel wichtiger als 
die Spannung allein.

2. geht die LED bei obigem Experiment kaputt? Nicht? Sowas! Kann es wohl 
sein, daß die Tatsache, daß da Strom geflossen ist, die Entstehung 
großer Spannungen verhindert hat?

3. ist ein µC eine LED? Wozu hat der wohl diese Schutzdioden an Ein- und 
Ausgängen? Wie stark wird wohl der 100nF Abblockkondensator "zucken", 
wenn sich eine Piezoscheibe in ihn "entlädt"?

Ich würde dir Recht geben, wenn der Piezo direkt am Gate eines MOSFETs 
hängen würde. Aber diese Situation ist so gar nicht gegeben.


XL

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