Ich suche einen Hersteller der möglichst günstig PCBs produzieren kann
die 105 Mikrometer Cu-Schichtdicke haben (oder noch mehr). Das Problem:
ich benötige mindestens 6 Lagen und ich möchte das ganze als
Privatperson noch beziehen können.
Dass das sicher nicht billig wird ist mir klar...aber vielleicht hat
hier jemand einen Tip. Alternative wäre natürlich Dickkuper im PCB
integrieren, allerdings wird das vermutlich noch teurer.
PCB schrieb:> ich benötige mindestens 6 Lagen und ich möchte das ganze als> Privatperson noch beziehen können.
Das macht innerhalb bestimmter Grenzen (z.B. 210µ) fast jeder
ernstzunehmende LP-Hersteller. Aber du suchst ja den billigsten - da
wirst du einfach selber vergleichen müssen, es gibt keine globale
Preisliste, schon garnicht für Spezialitäten. Also gehe zu den Seiten
von z.B. multi-cb und gib deine technischen Daten ein.
Ich glaube auch nicht, dass man in absehbarer Zeit LP bei check24 ordern
kann.
Georg
PCB schrieb:> Dass das sicher nicht billig wird ist mir klar...aber vielleicht hat> hier jemand einen Tip. Alternative wäre natürlich Dickkuper im PCB> integrieren, allerdings wird das vermutlich noch teurer.
Tipp:
1. Layout überarbeiten
2. Weniger Lagen verwenden
3. Leistungsteil auf eine eigene Platine (mit 2 bis maximal 4 Lagen)
auslagern.
4. Stark belastete Leiter mit zurechtgebogenem Kupferdraht verstärken
Intel schrieb:> Überarbeite besser mal dein Layout.
Mehr ist dazu nicht zu sagen. Kein Mensch braucht Dickkupfer und etliche
Lagen.
Habe schon 400A über eine 35um Lage geführt. Man muss nur wissen, wie.
Wenn Leistungsanschlüsse weit auseinanderliegen, stimmt schon gleich mal
was nicht. Total selten, daß man sowas tatsächlich nicht verhindern
kann.
Und bei 400A redest du sicher nicht von hohen Spannungen. Dennoch wirst
du 2V verlieren. Aber ich weiss ja nicht, welche Leiterbahnlänge du
verwendet hast. 10cm ist so eine übliche Hausnummer.
Der Dreckige Dan schrieb:> Habe schon 400A über eine 35um Lage geführt. Man muss nur wissen, wie.
400A effektiv oder Peak?
Wenn es effektiv ist, dann möchte ich die Umsetzung gerne sehen.
Je nachdem, können 6 Lagen schon vorteilhaft sein - vor allem, wenn es
um den Wirkungsgrad und saubere Schaltflanken geht.
> Wenn Leistungsanschlüsse weit auseinanderliegen, stimmt schon gleich mal> was nicht. Total selten, daß man sowas tatsächlich nicht verhindern> kann.
Dem stimme ich zu.
Gruß,
PCB schrieb:> Ich suche einen Hersteller der möglichst günstig PCBs produzieren> kann> die 105 Mikrometer Cu-Schichtdicke haben (oder noch mehr). Das Problem:> ich benötige mindestens 6 Lagen und ich möchte das ganze als> Privatperson noch beziehen können.>> Dass das sicher nicht billig wird ist mir klar...aber vielleicht hat> hier jemand einen Tip. Alternative wäre natürlich Dickkuper im PCB> integrieren, allerdings wird das vermutlich noch teurer.
Schau mal bei PCBway.com. Da habe ich damals einen Prototypen für 200A
effektiv mit 6 Lagen aufgebaut. Waren pro Lage 2oz (78um). Preis betrug
ca. 600 USD für 370mmx160mm. War bei meiner Suche damals der günstigste
Preis.
Gruß,
Der Dreckige Dan schrieb:> Intel schrieb:>> Überarbeite besser mal dein Layout.>> Mehr ist dazu nicht zu sagen. Kein Mensch braucht Dickkupfer und etliche> Lagen.> Habe schon 400A über eine 35um Lage geführt. Man muss nur wissen, wie.
Ach, das ist gar nichts. Ich habe schon 2000A geschafft. SURGE. Der
gute, für Safety - 4kV, 2 Ohm (für geschirmnte Kabel). Das schafft eine
1mm breite Leiterbahn auf 35µ problemlos.
Für die ganzen 50µs.
Im Ernst:
Ich muss regelmässig eine 24V/20A Versorgung bei meinen Leiterplatten
durchschleifen, und schon das ist bei 35µ durchaus lästig.
Für 400A nimmt man CU-Inlays oder Stromschienen:
http://www.haeusermann.at/de/leiterplatten/leiterplatten-technologien/hsmtec
...aber nur wenn man muss. Man nimmt besser gleich eine Klemme, die
durchverbunden ist. Sowas gibt es.
Wer sagt, daß die 400A über eine 10mm Leiterbahn fließen? Es sind 30 ca.
5mm breite, im Stern angeordnete Leiterbahnen. Zentrisch wird der Strom
eingespeist, in etwa 5-6cm Abstand wird der Strom wieder abgenommen.
Und das nenne ich schon einen enorm weiten Weg für solche Ströme. Ist
konstruktionsbedingt nicht anders machbar, da man sonst Bauteile hätte
stapeln müssen...
Üblich ist es, den entsprechenden Halbleiter oder nächsten Kontakt
keinen cm weit weg zu platzieren. Strom hier rein, und gleich daneben
wieder raus. Wenn da auch nur irgendwas geroutet werden muss, stimmt
schon was beim Platzieren nicht.
Ich habe mich bei meinen "gängigen" PCB Herstellern mal umgesehen, aber
die Preise sind ja doch recht gesalzen. Konkret geht es bis jetzt um
eine "Bezahlbarkeitsanalyse". Werden soll das ganze ein Umrichter von
12V auf 400V mit ca 2kW Leistung, allerdings brauche ich 5 Stück davon.
Ich habe mich noch nicht für eine Topologie entschieden, entweder wird
es eine DAB oder ein Serienresonanzkonverter. Taktfrequenz irgendwas
zwischen 50kHz und 100kHz.
Der Serienresonanzkonverter hätte den Vorteil das ich grundsätzlich ZCS
habe was bei 12V extrem vorteilhaft wäre, allerdings ist der RMS Strom
höher als bei der DAB.
Ich möchte abschätzen ob das ganze überhaupt bezahlbar ist und das PCB
ist ein recht grosser Anteil and den Kosten. Lösungen mit Draht auflöten
und ähnliches fallen natürlich flach - das Layout muss niederinduktiv
sein und die HF-Verluste und Stromverdrängung muss auch berücksichtigt
werden.
Intel schrieb:> Überarbeite besser mal dein Layout.
Jaja, aber nachher um einen Faktor 200 verrechnen ohne es zu merken...
PCB schrieb:> um eine "Bezahlbarkeitsanalyse". Werden soll das ganze ein Umrichter von> 12V auf 400V mit ca 2kW Leistung, allerdings brauche ich 5 Stück davon.> Ich habe mich noch nicht für eine Topologie entschieden, entweder wird> es eine DAB oder ein Serienresonanzkonverter. Taktfrequenz irgendwas> zwischen 50kHz und 100kHz.
Ich habe den DAB mit bis zu 200A und 100kHz für 400V auf bis zu 48V
realisiert. Ausgangsleistung war bis 3kW.
Spannendes Projekt. Bei mir hat die Leiterplatte ca 600€ gekostet, und
war innerhalb 1 Woche angefertigt und geliefert.
> Der Serienresonanzkonverter hätte den Vorteil das ich grundsätzlich ZCS> habe was bei 12V extrem vorteilhaft wäre, allerdings ist der RMS Strom> höher als bei der DAB.
Digital oder analog geregelt?
> Ich möchte abschätzen ob das ganze überhaupt bezahlbar ist und das PCB> ist ein recht grosser Anteil and den Kosten.
Wo liegt deine finanzielle Grenze was die Leiterplatte betrifft?
Alexander schrieb:> Spannendes Projekt. Bei mir hat die Leiterplatte ca 600€ gekostet, und> war innerhalb 1 Woche angefertigt und geliefert.>> Der Serienresonanzkonverter hätte den Vorteil das ich grundsätzlich ZCS>> habe was bei 12V extrem vorteilhaft wäre, allerdings ist der RMS Strom>> höher als bei der DAB.> Digital oder analog geregelt?
Die Regelung wird auf jeden Fall digital erfolgen.
Mein Kostenlimit hätte ich irgendwo bei 2000€ gesehen. Ich muss mir aber
erst noch ansehen welche Halbleiter in Frage kommen und was für einen
Transformator ich verwenden will. Eventuell kann ich an einige Teile
recht günstig kommen.
PCB schrieb:> Ich suche einen Hersteller der möglichst günstig PCBs produzieren kann> die 105 Mikrometer Cu-Schichtdicke haben (oder noch mehr). Das Problem:> ich benötige mindestens 6 Lagen und ich möchte das ganze als> Privatperson noch beziehen können.>> Dass das sicher nicht billig wird ist mir klar...aber vielleicht hat> hier jemand einen Tip. Alternative wäre natürlich Dickkuper im PCB> integrieren, allerdings wird das vermutlich noch teurer.
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pk, 700V; 4Lagen, 210u)
MiWi