Paul schrieb: > Falsch: > ------- > > Dr. rer. nat. Max Mustermann, Diplom-Physiker, falls der Doktor auf dem > Diplomphysiker aufbaute Da hätte ich aber gerne einen Hinweis, warum das falsch sein soll. Warum sollten akademische Grade durch einen zusätzlichen Titel "wertlos" werden? Ich habe im Ausland (USA) studiert und dort auch einen Abschluss gemacht. Damit dieser auf die Visitenkarte darf, habe ich in "gnostifizieren" lassen. (irgendein Amt) Dann kam Post, wie genau dieser Abschluss anzugeben ist. Neben dem Abschluss (Master of Science, man darf M. Sc. schreiben) muss auch noch die Uni aufgeführt werden. Ähnliches gilt auch für Dr. Titel, die z. B. im Ausland gemacht wurden. Da steht dann schon mal auf dem Praxisschild: Dr. U. Mabuse (Univ. Padua, Italien). Diesen Zusatz in Klammern darf man NICHT weglassen. Zur FH-Diskussion: Spätestens wenn du (der Threadersteller) an einen Uni-Ing. gerätst, der da ein wenig pingelig ist oder gar dein Chef, dann wird er dich als Hochstapler ansehen.
Gast
#2047203
m.E. müste bei einer italienischen Hochschule der Name der Hs nicht explizit angegeben werden!(ist es nicht so, dass bei einer ganzen reihe von eu ländern diese regel nicht gilt) (im akademischen rahmen ist es m.w. auch unüblich (vielleicht aber illegal) auf die hs zu verzichten´, bei uns sind des öfterens gastprofessoren von partner hochschulen und ich habe noch nicht einmal gesehen das hinter den grad die hochschule an der dieser erworben wurde genannt wurde)
yannik schrieb: > m.E. müste bei einer italienischen Hochschule der Name der Hs nicht > explizit angegeben werden!(ist es nicht so, dass bei einer ganzen reihe > von eu ländern diese regel nicht gilt) > > (im akademischen rahmen ist es m.w. auch unüblich (vielleicht aber > illegal) auf die hs zu verzichten´, bei uns sind des öfterens > gastprofessoren von partner hochschulen und ich habe noch nicht einmal > gesehen das hinter den grad die hochschule an der dieser erworben wurde > genannt wurde) OK, das Beispiel Italien war vielleicht schlecht. Was ich gesehen habe sind Schilder mit Titeln aus Südamerika. Also Nicht-EU.
Michael K-punkt schrieb: > Warum sollten akademische Grade durch einen zusätzlichen Titel "wertlos" > werden? Er wrid nicht wertlos. Du wertest den akademischen Grad Dipl.-Phys. durch eine Promotion auf. Hast du nebenher noch einen Dipl.-Ing., dann bleibt dir der erhalten. Beispiel: Max Mustermann hatte viel Zeit und hat folgendes studiert: Germanistik (Bachelor) Maschinenbau (Diplom) Mathematik (Diplom) Damit darf Max jetzt auf seine Visitenkarte schreiben: B.Ed. Germanistik Dipl.-Ing. Maschinenbau Dipl.-Math. Aber das reicht Max noch nicht, deswegen promoviert er auf Maschinenbau. Damit steht auf Max' Visitenkarte jetzt: B.Ed. Germanistik Dr.-Ing. Maschinenbau Dipl.-Math. --- Das Maschinenbau-Diplom verfällt also nicht, sondern wird zum Dr.-Ing. aufgewertet.
Gast
#2047925
> Warum sollten akademische Grade durch einen zusätzlichen Titel "wertlos" > werden? In Dokumenten wird der höchste akademische Grad genannt, die vorhergehenden werden weggelassen. Es gibt also nicht den Dr. med. Dipl. med xy und auch nicht den Dr.-Ing. Dipl.-Ing. Max Mustermann.
Gast
#2048047
Paul schrieb: > Es gibt also nicht den Dr. med. Dipl. med xy und auch nicht den Dr.-Ing. > Dipl.-Ing. Max Mustermann. In Österreich ist es etwas anders. Da steht Mag. Dr. Max Mustermann. Auch ist dort die Reihenfolge anders.
Gast
#2049082
Ich kenne zweie Fälle von Titelbetrug. Ein Diplom-Ingenieur gab sich als Dr.-Ing. aus, ein Diplom-Ingenieur (FH) als Diplom-Ingenieur. Beides kam heraus. Letzterer bekam die höhere Strafe. :-) Mal schauen, wie weit es mit dem Humor der Diskutanten ist. Es ist natürlich Fakt, dass man nur den Grad/Titel tragen darf, wie er in der Urkunde steht. Und diese FH-/Uni-Diskussionen gehen mir ziemlich auf den Keks. Das beste ist sowieso die BA; ich komme von einer. :-)
Brandstifter schrieb: > Ich kenne zweie Fälle von Titelbetrug. Ein Diplom-Ingenieur gab sich als > Dr.-Ing. aus, ein Diplom-Ingenieur (FH) als Diplom-Ingenieur. Beides kam > heraus. Letzterer bekam die höhere Strafe. :-) Warum macht man sowas? Irgendwann kommt es ja dann doch raus. Absolut unverständlich. > Und diese FH-/Uni-Diskussionen gehen mir ziemlich auf den > Keks. Das stimmt :-) Würde man die Hitzigkeit, Aggressivität und Energie, die hier von den Diskutanten verbraten wird, in einen vernünftigen Reflowofen stecken, dann hätten wir den hier schon lange :-) (ich hoffe, man hört nicht heraus, dass wir hier einen benötigen ... ;-) > Das beste ist sowieso die BA; ich komme von einer. :-) BA? Mein Tipp (selbst praktiziert): Titel komplett weglassen und durch Leistung überzeugen Das klappt wunderbar, da der Titel sowieso keinen Kunden interessiert (jedenfalls hat noch nie jemmand danach gefragt). Die Kunden wollen nur eines: die Lösung ihres Problems. Chris D.
Gast
#2049291
Das ist eine sehr hanseatische Lösung, Chris. Gefällt mir. Ich praktiziere das auch so. Schönes Wochenende, Hauke
Gast
#2056811
Du musst das (FH) mit angeben! Rein rechtlisch ist das Führen ohne den Zusatz streng genommen gar nicht erlaubt, denn dein akademischer Grad ist halt schließlich mit dem Zusatz (FH) und ohne diesen Zusatz wäre es sehr streng genommen Betrug!
DerIng schrieb: > Du musst das (FH) mit angeben! Rein rechtlisch ist das Führen ohne den > Zusatz streng genommen gar nicht erlaubt, denn dein akademischer Grad > ist halt schließlich mit dem Zusatz (FH) und ohne diesen Zusatz wäre es > sehr streng genommen Betrug! Kein Betrug. Für Betrug braucht es Täuschungsabsicht, Vorteilsnahme und Schädigung des Betrogenen. Führt man einen nicht verliehenen akademischen Grad, dann ist das Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen.
Gast
#2057124
@Chris D. : Wie viel fehlte noch gleich zum Reflowofen? Gruß Hauke
Hanseat schrieb: > @Chris D. : Wie viel fehlte noch gleich zum Reflowofen? Einiges :-) Ich bin mir über das beste Konzept noch nicht im Klaren. Für uns wäre ein einfacher Ofen mit Förderband, den verschiedenen Heizzonen usw. vollkommen ausreichend, Breite: vielleicht 20cm. Schön wäre eine Beschränkung auf 230V/1P, also max. 3500W Und auch nicht unbedingt ortsfest. Das Teil muss halbwegs handhabbar sein. Die Neupreise der Öfen sind ja wirklich jenseits von gut und böse. Es gibt ja auch die Öfen, in denen man Prototypen quasi in einer Kammer verlötet, die dann die Temperaturkurve durchläuft. Ist sicher preiswerter aber wohl auch schwieriger in der Regelung (und natürlich für eine größere Serie nicht unbedingt praktikabel). Es gibt hier doch sicher genug Leute, die das Wissen haben, so ein Ding zu bauen bzw. wohlwollend zu unterstützen. So ein Ofen ist ja nicht gerade Hitech ... Aber das ist hier im Thread wohl der falsche Platz. Chris D.
Gast
#2068924
1. Ihr habt GENAU den Grad, der auf der Urkunde stehet also mit FH! (im Übrigen auch nur GENAU die Abkürzung die da steht) Auf die Gefahr hin abzuschweifen. 2.Im Grunde genommen geht es doch darum, sich durch die Herabsetzung eines anderen selber zu erhöhen. Die ganze Diskussion läuft nach meiner Erfahrung am Ende immer auf diese beiden Zusammenfassungen hinaus, die auch keinem weiterhelfen. Uni Absolvent: "Wir sind viel breiter ausgebildet & haben gelernt akademisch zu arbeiten, der FHler ist eher der Praktiker (?!?)" FH Absolvent:" Wir haben eine Ausbildung genossen, in der fächerübergreifend & vernetzt elementares Wissen vermittelt wurde, durch die 'erzwungenen' Praktika haben wir mehr Erfahrung im Berufsalltag(?!?)" In der nach Bologna Zeit ist die ganze Diskussion meiner Meinung nach eh überholt & gestrig. Es gibt keinen Master (FH) oder Master, auch wenn einige Hochschulen dass sogar in Ihrer Promotionsordnung schreiben. Bsp.: Universität Köln, Promotionsordnung der WiSo Fakultät (Stand 16.01.2008) $4 Abs. 2d .....Master-FH..... http://www.wiso.uni-koeln.de/dekanat/promotionsordnung_2008.pdf Genießt Euer Leben & versucht es erfolgreich zu gestalten, dabei steht kein Abschluss im Weg! Gruß Andreas
Gast
#2069009
Andreas schrieb: > Uni Absolvent: "Wir sind viel breiter ausgebildet & haben gelernt > akademisch zu arbeiten, der FHler ist eher der Praktiker So wie der Guttenberg mit kopierten Teilen in der Abschlußarbeit?
Gast
#2069294
> Uni Absolvent: "Wir sind viel breiter ausgebildet & haben gelernt > akademisch zu arbeiten, der FHler ist eher der Praktiker Und weil der FHler nicht gelernt hat akademisch zu arbeiten, bekommt er einen akademischen Grad? Das ist Logik! Geh mal an eine FH und laß Dich mal von der "Praxis" dort überraschen.
Gast
#2069577
Aus meinen früheren Visitenkarten wächst bereits der Moselwein, bzw. ist sogar schon verzehrt. Es ist nicht absolut sicher, aber wahrscheinlich. Mit dem Titel drauf, gibt das eine Premium-Auslese.
Gast
#2070636
Zuckerle schrieb im Beitrag #2069883: >Hab noch was vergessen. Zuckerle, du machst einen Riesenspaß. Das alles hat eine Menge Wahrheit. >Und wenn ich mal den Löffel abgegeben habe >muss meine Familie in der Zeitung für die >Anzeige eine halbe Seite nehmen um die >ganzen Titel zum Namen unterzubringen. Visitenkarten spielen da auch nicht mehr so die Rolle, aber bei den Engländern spielten Mausoleen eine große Rolle. Bei den Franzosen auch. Wenn die Herren mal gewußt hätten, was daraus wurde: Wobei die englischen meist häßlich verkommen und verfallen sind (Ausnahme Karl Marx, London Highgate Cemetery, von einem Privatverein auf Hochglanz gebracht), und die der Franzosen wiederum schön gepflegt (z.B. Heinrich Heine, Paris Montparnasse, Büste steht da wie in voller Blüte). Man kann im Internet nach diesen Dingen surfen, und ich fand es sogar ganz interessant. Wir sind ja viel länger tot, als wir leben. Deswegen, alle Dinge im Leben, sind immer nur halb so wichtig, als man glauben mag. Vielleicht auch Visitenkarten. :-) Aber mach mal mit Frau und Tochter noch eine richtig teuere und luxuriöse Kreuzfahrt. >Wenn ich bald in Rente gehe werde ich wohl >noch promovieren. Habe dann die Zeit dazu. Mein Nachbar ist mit 75 noch Gasthörer an der Uni. Scheine, Labore, und Klausuren, möchte der aber nicht mehr.
Gast
#2079609
Wirklich lustige Debatte. ich schlage vor, aus dem Dipl.Ing. (FH) einfach "Musterman B. eng. zu" machen, also "Mustermann Bachelor of Engineering" auf die Visitenkarte zu schreiben. Das Diplom (FH) entspricht ja im internationalen Vergleich dem vierjährigen Bachelor honours gemäß der Kultusministerkonferenz vom 05.03.1999, Abs. 3.4. Aber ob das rechtens ist?
Gast
#2079649
Wolfgang schrieb: > ich schlage vor, aus dem Dipl.Ing. (FH) einfach "Musterman B. eng. zu" > machen, also "Mustermann Bachelor of Engineering" auf die Visitenkarte > zu schreiben. Jedenfalls besser als beim Diplom-Küchenspezialisten, der mir ein paar Küchenmöbel verkaufte. Und mir seine Visitenkarte mit eben genau dieser Bezeichnung verabreichte. Vielleicht ist das sogar ein gering qualifizierter, der ohne Schule und Kurse in der Firma einfach aufstieg, wer weiß??? Der Ausdruck "Diplom" sollte auch jenen Menschen vorenthalten bleiben, die mal eine Hochschulausbildung machten. Sonst ist der von einem 2-wöchigen Küchenverkäuferkurs auch kaum zu unterscheiden. Hinten am Ende hat der Diplom-Küchenspezialist in der Bevölkerung noch ein höheres Ansehen als ein Diplom-Ing. nach dem Studium??? :-o
Gast
#2079696
Ja betrachte ich als verkehrte Logik. Sinnvoller wäre es sicherlich dem Diplom-Küchenverkäufer das Diplom vorzuenthalten, statt Hochschulabsolventen oder?
Gast
#2079714
Wolfgang schrieb: > Sinnvoller wäre es sicherlich dem > Diplom-Küchenverkäufer das Diplom vorzuenthalten, statt > Hochschulabsolventen oder? Wenn ich heute noch mal so jemandem begegnen würde, so würde ich ihm ganz deutlich meine Meinung dazu sagen, und daß er aus rechtlichen Gründen seine Bezeichnung ändern möge. Und natürlich im folgenden das Haus nicht mehr betreten. Denn es gibt ja reichlich Mitbewerber, die keinesfalls schlechter sind. Der Mann ist nur noch nicht aufgefallen, und es nahm bisher niemand Anstoß an seiner Bezeichnung. Ganz im Gegenteil, das ist wie unerkannte Hochstapelei.
Gast
#2079725
Genau, jag ihn aus dem Haus lol
Gast
#2079743
Wolfgang schrieb: > Genau, jag ihn aus dem Haus lol Ganz im Ernst lol. Das ist nicht witzig.
Gast
#2086049
Moin, dann häng ich mich auch noch mal mit dran an den Thread... Gerade frish gedruckte Visitenkarten in die HGand gedrückt bekommen. Bei mir isses nun so, dass die Firma unbedingt es ohne FH schreiben will, weil es höherwertiger aussähe. Ähem?! Das ist doch quasi der Worst Case, was die Frage der Grad-Angabe betrifft, weil ja bewusst der nicht erhaltene Grad angedeutet werden soll? Mal davon abgesehen, dass "Diplomingenieur [Fachgebiet] und [Stellenbezeichnung]" mit dem "und" nun wirklich bescheiden aussieht/anhört/wirkt - wer ist für diese falsche Angabe verantwortlich? Ich, wenn ich wem die Karte in die Hand drücke oder Firma, die diese so bestellt und verlangt, sie zu verwenden?
Gast
#2087164
>Bei mir isses nun so, dass die Firma unbedingt es ohne FH schreiben >will, weil es höherwertiger aussähe. Ähem?! Nach dieser Logik hätten sie auch gleich Dr.-Ing. habil. drauf schreiben können. Strafbarer als jetzt hätten sie sich damit auch nicht gemacht. Also wenn, dann gleich richtig ;-)
Gast
#2092107
Trabi schrieb: > Gerade frish gedruckte Visitenkarten in die HGand gedrückt bekommen. > Bei mir isses nun so, dass die Firma unbedingt es ohne FH schreiben > will, weil es höherwertiger aussähe. Du solltest dich damit mal an die Rechtsabteilung deiner Klitsche wenden, nicht dass du dich wegen irgendeines Deppen strafbar machst.
Gast
#2092321
>Du solltest dich damit mal an die Rechtsabteilung deiner Klitsche >wenden, nicht dass du dich wegen irgendeines Deppen strafbar machst. Dazu muß erst mal einer klagen. Und selbst dann wird so was wegen Geringfügigkeit eingestellt. Sauer werden die Gerichte erst dann wenn man gar keinen Titel hat und einen drauf schreibt.
Gast
#2093656
Ob jemand Ing, Dipl.Ing oder sonst eine andere Berufsbezeichnung auf die Visitenkarte schreibt, interessiert nur die Berufshaftpflicht und den Betrieb im Schadensfall. Bei einem Dr.-Titel ist es ein ganz anderer Fall. Das Führen eines akademischen Titels, ohne ihn rechtmäßig erworben zu haben, ist ein strafrechtliches Delikt und wird verfolgt. Die Berufsbezeichnung Ing oder so ähnlich ist kein akademischer Titel und interessiert eh niemand. Für den Betrieb sind ING oder anderes techn. Personal nur die Ameisen, die funktionieren müssen bis sie verbraucht sind.
Gast
#2094060
Ländle schrieb: > Die > Berufsbezeichnung Ing oder so ähnlich ist kein akademischer Titel und > interessiert eh niemand. Doch. Dafür gibt es das Ingenieurgesetz.
Gast
#2094225
Ländle schrieb: > Die > Berufsbezeichnung Ing oder so ähnlich ist kein akademischer Titel und > interessiert eh niemand. Stimmt. In verbindung mit Diplom-XXX ist es ein akademischer Grad dessen unrechtmäßiger Führung auch verboten ist.
Hallo, ich halte gar nichts von irgendwelchen Graden, Doktortiteln usw. Einen Doktor spreche ich erstmal nicht als Herr Doktor an, wenn er sich drüber aufregt, mach ich dass dann so, wie er dass will; ich hoffe dann, dass er sich und sein Ego dann reflektiert. Ich habe den staatl. gepr. Techniker und ein FH-Studium abgeschlossen. Meine Erfahrung ist einfach, dass der akademische Grad gar nichts aussagt. In miener 2-jährigen Techniker-Ausbildung wurde mir bzw. habe ich mir mehr Wissen angeeignet wie in meinem 4,5-jährigen Studium. Natürlich war die Theorie viel einfacher, aber im jetzigen Job profitiere ich mehr durch mein erworbenes Wissen aus der Techniker-Zeit. Es gibt Chefs, die wollen nicht, dass der akadem. Grad von Mitarbeitern angegeben wird, weil sie selbst "nur" einen FH-Abschluss haben... ...und was bringt es, wenn du z.B. einen Dipl. Ing. hast, und in einem total fachfremden Bereich arbeitest? Aus der Bezeichnung geht dass nicht unbedingt hervor. Ich arbeite im Baubereich. Mir ist wichtiger, dass was finanziell rüberkommt (sich ein Studium lohnt), was in meinem Bereich leider nicht der Fall ist. (Wichtig ist natürlich auch, dass der Job Spass macht:-). Ich habe Bekannte mit Ausbildung, die einiges mehr verdienen wie ich z.B. Passt jetzt nicht direkt zum Thema, wollte ich aber mal loswerden. LG
Gast
#2193625
Timmo H. schrieb: > Das (FH) stört wie ich finde ein wenig > > den Lesefluss. Ist wohl die zweitschlechteste Ausrede die man als (FH)-Absolvent für diesen Schwindel finden kann. Noch schlechter ist nur noch es jemand anderen, wie der Sekretärin oder dem Chef, in die Schuhe zu schieben. Lass doch das Tüpfelchen auf dem "i" in Dipl.-Ing. auch noch weg. Das wäre dann bei Dir wieder entsprechend "richtig".
Gast
#2194776
>ich halte gar nichts von irgendwelchen Graden, Doktortiteln usw. Einen >Doktor spreche ich erstmal nicht als Herr Doktor an, wenn er sich drüber >aufregt, mach ich dass dann so, wie er dass will; ich hoffe dann, dass >er sich und sein Ego dann reflektiert. Diese Verhaltensweise sagt eher etwas über Dich und Deine Erziehung aus (Etikette), als daß Du dem Dr. schadest. Der Schuß geht nach hinten los ("Was ist das für ein Proll, daß er nicht weiß, daß er den mit Dr. anreden sollte") >Es gibt Chefs, die wollen nicht, dass der akadem. Grad von Mitarbeitern >angegeben wird, weil sie selbst "nur" einen FH-Abschluss haben... Und der FH-Abschluß (es gibt deren 3) ist kein akademischer Grad?
Gast
#2194805
Paul schrieb: > Diese Verhaltensweise sagt eher etwas über Dich und Deine Erziehung aus > (Etikette), als daß Du dem Dr. schadest. Der Schuß geht nach hinten los > ("Was ist das für ein Proll, daß er nicht weiß, daß er den mit Dr. > anreden sollte") Stimmt, wenn man weiß jemand hat seinen Dr. und führt ihn auch, dann sollte man ihn anstandshalber schon so ansprechen, zumindest im geschäftlichen. Paul schrieb: >>Es gibt Chefs, die wollen nicht, dass der akadem. Grad von Mitarbeitern >>angegeben wird, weil sie selbst "nur" einen FH-Abschluss haben... > > Und der FH-Abschluß (es gibt deren 3) ist kein akademischer Grad? Nicht gleich weider sachen hineininterpretieren. :-) Es ist eher so gemeint, dass ein Chef mit FH Abschluss und MA mit Uni Abschluss oder Dr. es vielleicht nicht möchte, dass der Abschluss angegeben wird. Ein FH Diplom ist nunmal vond er Wertigkeit her unterhalb des Uni Diploms, vielleicht hat der ein oder andere dann seine Probleme damit und Angst die MA mit dem höherwertigen Abschluss könnte ihn nicht respektieren o Ä.
Nimmt das hier eigentlich nie ein Ende. Der Thread ist doch schon 3 Jahre alt... Und auf meiner Visitenkarte steht inzwischen auch mit Stolz "Dipl.-Ing. (FH)"
Gast
#2195614
> Stimmt, wenn man weiß jemand hat seinen Dr. und führt ihn auch, dann > sollte man ihn anstandshalber schon so ansprechen, zumindest im > geschäftlichen. Mach ich nie. Wozu auch, hab selber einen...
Georg A. schrieb: > Mach ich nie. Wozu auch, hab selber einen... Ja eben - hat noch ein Diplom gemacht - wie beeindruckend - bei uns erfolgt Anrede ohne akademischen Grad. Herr Dr., Herr Professor (aber nur bei habil) (Herr gefakter Professor [aber nur Phd]) Herr Master, Herr Bätschler - nee, bei uns werden alle mit du angeredet - einfach so.
Gast
#2196278
>Mach ich nie. Wozu auch, hab selber einen...
...aber kein Benehmen.
Es gibt gesellschaftliche Regeln (Etikette). An die sollte man sich
halten, wenn man nicht als Vollproll durchgehen will. Ein Prof., ein Dr.
wird in Deutschland mit eben diesen auch angeredet. Erst wenn der
Inhaber darauf verzichtet, kann man den Titel weglassen. Allerdings ist
man dann auch meist beim "Du".
PS.: Bist Du auch so ein Dr., der alle duzt, ohne zu fragen? Unmöglich!
Gast
#2196323
Paul schrieb: > Ein Prof., ein Dr. > wird in Deutschland mit eben diesen auch angeredet. Dafür gibt es keinen Rechtsanspruch. Also muß man diese Leute nicht mit dem Dr. anreden. http://www.sprache-werner.info/Anspruch-auf-Anrede.1923.html
Gast
#2196351
Wenn die Person den "Titel" führt muss sie aber so angesprochen werden wenn das richtig herauszulesen ist. "Nennungspflicht Akademischer Grade [Bearbeiten] Wolfgang Zimmerling ist der Auffassung, dass im Dienst- oder Angestelltenverhältnis auch dann keine Pflicht besteht, bei Vorgesetzten den Doktorgrad zu nennen, wenn dieser verlangt, mit dem vollen Namen angesprochen zu werden; es verletzt z. B. bei Beamten nicht das beamtenrechtliche Gebot zu achtungs- und vertrauenswürdigem Verhalten. Der Arbeitnehmer hat jedoch aufgrund des allgemeinen Persönlichkeitsschutzes einen Anspruch darauf, dass der Arbeitgeber seinen akademischen Grad im Geschäftsverkehr nach außen korrekt verwendet.[8] Die Eintragung von akademischen Graden beim Namen der Eltern in die Geburtsurkunde ist möglich, wie der Bundesgerichtshof 1962 entschieden hat, obwohl § 62 des Personenstandsgesetzes in der Fassung von 1957 sie nicht auflistet und es sich auch nicht schon aus der Regelung des Paragraphen ergibt, dass in der Urkunde der Name zu nennen ist – der akademische Grad ist in diesem Sinne kein Namensbestandteil.[9]"
Gast
#2196439
>Dafür gibt es keinen Rechtsanspruch. Also muß man diese Leute nicht mit >dem Dr. anreden. Von Rechtsanspruch habe ich nie geredet, zumindest im Mündlichen. Auf das "Sie" hat auch keiner Rechtsanspruch, aber jeder halbwegs Gebildete schaut den Dauerduzer schief an. So ist es auch mit dem, der das Prof. oder Dr. ohne Zustimmung wegläßt -> Was ist das für Proll!
Gast
#2197188
> Bist Du auch so ein Dr., der alle duzt, ohne zu fragen? Nö, ich bleib meistens viel zu lange beim Sie... Aber der Titel hat zumindest bei der gesprochenen Anrede nichts zu suchen. Das ist keine Etikette aus Respekt, sondern Schleimerei aus Vorkriegs/k.u.k-Zeiten. Man sollte es aber zu Kenntnis nehmen, was der Gegenüber ist und seine Unterhaltung inhaltlich drauf einstellen... Das hat auch nichts mit dem von WT erwähnten Zitat zu tun. Da gehts nur darum, dass der Titel (wenn erwünscht) auf Visitenkarten, Geschäftsbriefen oder evtl. auch Gesprächsverweisen auftauchen muss, da ja auch die "Kompetenz" damit ausgedrückt wird. > So ist es auch mit dem, der das Prof. > oder Dr. ohne Zustimmung wegläßt -> Was ist das für Proll! So ein Quark. Und wenn es Leute gibt, die wirklich so denken, wenn man "ihren" Titel nicht erwähnt, möchte ich mit denen lieber nichts zu tun haben.
Gast
#2197656
>So ein Quark. Und wenn es Leute gibt, die wirklich so denken, wenn man >"ihren" Titel nicht erwähnt, möchte ich mit denen lieber nichts zu tun >haben. So richtig hast Du das Anliegen nocht nicht begriffen. Es geht gar nicht darum, was der Dr. oder Prof., den man ohne Titel anredet, denkt. Es geht darum, was die Leute, die anwesend sind und die Etikette kennen, über Dich denken -> Das ist ein ungehobelter Proll.
Gast
#2198779
> So richtig hast Du das Anliegen nocht nicht begriffen.
Stimmt, bei solchen formalen Etiketten-Dingen bin ich extrem
begriffsstutzig. Um mich als Vollproll komplett zu machen: Krawatte und
Anzug gibts bei mir auch nicht, höchstens zu meiner Beerdigung. Ich
laufe also quasi dauernd in übelsten Lumpen rum. Diese voll krasse
Prolligkeit hat bisher weder in akademischen noch diversen Kundenkreisen
fühlbar Nachteile in der Beziehung zum Gegenüber verursacht.
Gast
#2198894
Ich wette der Threadsteller hat während der Diskussionszeit bereits einen Dr.-Ing. erweben können ... :)
Gast
#2199125
>Um mich als Vollproll komplett zu machen: Krawatte und >Anzug gibts bei mir auch nicht, höchstens zu meiner Beerdigung. Da schau lieber noch mal in die Friedhofsordnung. Bei Kremationen ist nicht jede Kleidung zugelassen. >Ich wette der Threadsteller hat während der Diskussionszeit bereits >einen Dr.-Ing. erweben können ... :) Der kann ja auch wieder schnell weg sein, wie man sehen mußte.
Gast
#2224037
Wenn ich mir das hier durchlese würde ich gerne meine erworbenen Dipl. -Ing. (Fh), Dipl. -Ing. und M.Eng freiwillig abgeben. Übrigens ich erwähne meine akademischen Grade nie!!! In der Arbeitswelt interesiert das sowieso niemanden...
Gast
#2224419
>Wenn ich mir das hier durchlese würde ich gerne meine erworbenen Dipl. >-Ing. (Fh), Dipl. -Ing. und M.Eng freiwillig abgeben. Übrigens ich >erwähne meine akademischen Grade nie!!! In der Arbeitswelt interesiert >das sowieso niemanden... Aus Bescheidenheit von von Dir werden hier natürlich rein zufällig gleich 3 Titel aufgeführt, die Du angeblich haben willst. LOL
Gast
#2225478
Also bei mir steht neben dem akademischen Grad auch mein militärischer. Dann fragt jeder, ob ich Kapitän war, dann spinne ich ein wenig Seemannsgarn und schon ist es wenig von Interesse, dass ich nur von der FH bin.
Gast
#2225859
>Also bei mir steht neben dem akademischen Grad auch mein militärischer. >Dann fragt jeder, ob ich Kapitän war, dann spinne ich ein wenig >Seemannsgarn und schon ist es wenig von Interesse, dass ich nur von der >FH bin. Du spinnst recht viel. Mit dem FH-Diplom wirst Du Leutnant zur See, Oberleutnant zur See oder Kapitänleutnant zur See und nicht Kapitän. Anders in der Zivilschiffahrt, da kommen die Kapitäne der großen Fahrt von der FH (z. B. Hochschule Wismar/Warnemünde), früher IHS Warnemünde Wustrow.
Gast
#2237083
... ganz einfach und nicht anders: genauso wie auf der Diplomurkunde!
Letzte Woche das übliche neue Firma besucht, austausch von Visitenkarten. Bei den drei stand drauf: Geschäftsführer (ohne akad. Grad), Dipl.-Ing. (FH) und Techniker. das sagt mir eigentlich gar nix, was die Leute nun machen. Bei uns steht nur die aktuelle Funktion auf der Karte - denn das ist doch das was mich interessiert. Was einer vor 10 Jahren mal studiert hat ist doch Wurst - welche Funktion er hat ist wichtig. Nein, bei mir steht nicht Gott drauf. //ironie aus
Gast
#2237975
Geschäftsführer sollte aber schon klar sein ;-)
Gast
#2237997
einfach den akad. grad führen den man hat. alles andere kann komisch kommen. da wird sich jeder beim lesen dann seien teil selbst denken. FH'ler ohne (FH)-zusatz kann schnnel entweder den eindruck von vortäuschung oder ahungslosigkeit erwecken. beides ist nicht gut.
Gast
#2238111
Genau, wenn dann genau die Abschlussbezeichung/Qualifikation angeben die man erworben hat.
Gast
#2238191
>einfach den akad. grad führen den man hat. alles andere kann komisch >kommen. da wird sich jeder beim lesen dann seien teil selbst denken. >FH'ler ohne (FH)-zusatz kann schnnel entweder den eindruck von >vortäuschung oder ahungslosigkeit erwecken. beides ist nicht gut. Wobei anzumerken ist, daß zwischen 1976 und 1988 manche FHen in Norddeutschland das Diplom ohne Zusatz (FH) ganz legal an die Absolventen vergeben haben. Erst 1988 wurde eine Gesetzesnovelle verabschiedet, daß deutschlandweit die FHen das Diplom mit (FH) verleihen müssen. Also Kuddelmuddel.
Gast
#2238202
Und das bedeutet ich muss einen Dipl.-Ing. fragen: Uni oder FH, weggelassen oder steht so im Diplom - wenn es irgendwen interessieren würde.
Gast
#2238234
Terri schrieb: > Und das bedeutet ich muss einen Dipl.-Ing. fragen: Uni oder FH, > weggelassen oder steht so im Diplom - wenn es irgendwen interessieren > würde. Ja, leider läuft es so in Deutschland. Man muß, wenn man es genau wissen will, die Abschlußurkunde zeigen lassen. Im Angebot sind: TH -> Dipl.-Ing: (OK) TU - > Dipl.-Ing. (OK) FH -> Norddeutschland bis 1988: Dipl.-Ing: (Hochstapelei, aber legal) FH -> Dipl.-Ing. (FH): (OK) IHS -> HS-Ing. umdipl. zum Dipl.-Ing. (FH): (OK) Ingenieurschule -> Ing. nachdipl. zum Dipl.-Ing (FH): (Hochstapelei, aber legal) Das ist Deutschland. Beim Bachelor/Master fängt es auch schon wieder an.
Gast
#2238538
Ist ein Bachelor von der TH MIttelhessen (http://www.th-mittelhessen.de/) der sagt er habe an der TH studiert ein Hochstapler? ;D
Gast
#2238623
Wenn Die Hochschule so heißt, warum? Sollen sich die Kultusminsiter doch Gedanken machen, wem sie welche Titel zulassen. Die sind es doch die solchen Mist verzapfen. PS.: Es besteht auch ein Unterschied zwischen einer technischen Hochschule und einer Technischen Hochschule. Ersteres ist einfach ein Adjektiv, das das Substantiv beschreibt, zweites ein Eigenname, der geschützt sein kann.
Gast
#2239271
Neuerdings gibt es seit Bologia nur noch "Hochschulen" als Oberbegriff. Plötzlich hatten aufeinmal alle (Fach)hochschulen neue Schilder gekauft und eine Welle von Unbenennugen war die Folge. Das war echt auffällig. Gleiches war damals auch als der Begriff "University of Applied Sciene" aus dem Boden gestampft wurde. Der Begriff klingt ja auch sexy und im Ausland hatten die eh keine Ahnung. yannik schrieb: > Ist ein Bachelor von der TH MIttelhessen > (http://www.th-mittelhessen.de/) der sagt er habe an der TH studiert ein > Hochstapler? ;D Die "TH Mitelhessen" ist eigentlich ein Fachhochschule. TH haben offiziell den Rang einer Universität. Die RWTH Aachen ist z.B. so eine, sogar eine richtig gute. Die ganze Bachelor/Master Geschichte finde ich persönlich problematisch. Früher konnte man ein Diplom nur an einer Universität machen (Das FHs auch "Dipl.-Ing.(FH)" vergaben kam auch erst irgendwann, davor halt nur 'Ingenieur') Das Problem ist, wenn es kein eindeutiges Signaling mehr gibt wird der gute Typ sich nicht mehr anstrengen, weil er sich von der Masse nicht mehr abheben kann. Folglich sinkt das Gesamtniveau. warum sollte man also überhaupt noch auf eine Univ. gehen und sich quälen lassen bei schlechten Noten, wenn es an einer FH viel leichter ist. Dass zwischen FH und Univ. ein Leistungsunterschied besteht ist gerade im Ingenieurweesen deutlich bemerkbar, bei BWL ehr weniger. Mit der Aussage bin ich sicherlich vielen zu nahe getreten jetzt, aber wenn man ehrlich ist und sich ans Herz fasst, dann muss man zugeben, das da was Wahres dran ist. Es ist halt ein sensibles Thema. Genauso kann man nicht zu einer Frau sagen, dass sie schlechter Auto fährt usw. Beispiele aus dem Leben gibt es in Fülle. Heute wurde alle Bachelor und Masters rein rechtlich gleichgestellt. Ob die das de facto sind, darüber kannman sich streiten, aber interessant ist, dass mitlerweile ALDI Süd, NETTO und co. auch Bachelor anbieten, was früher die Duale Ausbildung war. In der U-Bahn stehen auch schon überall Werbungen: "Bachelor of... in X Semester neben dem Beruf AUCH OHNE Abitur". Somit gibt es jetzt die Möglichkeit mit einem Aldi-Süd-Bachelor nach Havard zu gehen und dort den Master zu machen oder gleich zur Promotion überzugehen (da gibt es auch schon Beispiele). Da merkt man doch beim Lesen, dass da was faul ist...
Gast
#2239350
Das der Einzelhandel auch Duale Studiengänge anbeitet ist aber nichts neues.
Führt zur Titelinflation, da nennen sich auch PHDs Professor und in der Forschung geht das alles auch solange bis die Gemeinde den Schwindel ergoogelt und man den Leuten die Titel aberkennt. Die Industrie sortiert ganz rational aus - völlig gleich welcher Titel.
Gast
#2304561
Ich möchte noch folgendes Einwerfen: Frank Bär schrieb: > Kein Betrug. Für Betrug braucht es Täuschungsabsicht, Vorteilsnahme und > > Schädigung des Betrogenen. > > Führt man einen nicht verliehenen akademischen Grad, dann ist das > > Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen. I. Angaben auf Visitenkarten sind im Geschäftsverkehr dazu geeignet, beim Nachfrager Erwartungshaltungen bezüglich der angestrebten Qualität einer Leistung aufzubauen. Das hat rechtliche Relevanz. Stellt sich heraus, dass eine mangelhafte Leistung (z.B. Nichtbeachtung des Stands der Technik, Verfahrens- oder Beratungsfehler) aufgrund einer persönlichen Fehlleistung, wie z.B. im Bereich der Qualifikation, verusacht wurde, dann geht es nicht mehr nur um Missbrauch von Titel. - dann wurde der Nachfrager unter Vorspiegelung falscher Tatsachen sehrwohl betrogen. Dieser Leichtsinn bildet einen hervorragenden Ansatzpunkt für eine gerichtliche Auseinandersetzung. Sollte der vom Unternehmen organisiert sein, wird's richtig teuer. II. Entgegen der Meinung eines vorheriges Betrages, bin ich der Meinung, dass die FH's und FH'ler in Österreich einen sehr guten Ruf genießen. Sie haben, entgegegen zu den Bachelors, längst ihren gebührenden Platz in der Wirtschaft gefunden. Sie sind begehrte Mitarbeiter, weil sie meiner Meinung nach in der Lage sind, ihre vordefinierten spezifischen Aufgaben auf akad. Niveau auszuführen. Diese spezifische praxisorientierte Ausbildung erklärt auch, warum sie von Facharbeitern und Technikern besser idR. besser verstanden werden. Das Ausbildungsziel von Uni-Absolventen ist eben ein anderes und bereitet häufig auch auf andere Aufgaben vor. III. Meiner Meinung nach, ist der (FH)-Zusatz weniger im Unterschied der akademischen Ausbildung zu suchen, sondern eher die Folge einer gezielten wirtschaftlichen Interessenspolitik und Lobbyarbeit. Welche das sein sollen, haben die meisten Teilnehmer dieses Treads wohl am eigenen Leib zu spüren bekommen. Mit freundlichen Grüßen
Gast
#2304566
Syracuse schrieb: > Stellt sich heraus, dass eine mangelhafte Leistung (z.B. Nichtbeachtung > des Stands der Technik, Verfahrens- oder Beratungsfehler) aufgrund einer > persönlichen Fehlleistung, wie z.B. im Bereich der Qualifikation, > verusacht wurde, dann geht es nicht mehr nur um Missbrauch von Titel. > - dann wurde der Nachfrager unter Vorspiegelung falscher Tatsachen > sehrwohl betrogen. Dieser Leichtsinn bildet einen hervorragenden > Ansatzpunkt für eine gerichtliche Auseinandersetzung. Aber nicht wegen Betruges. Subsumiere doch mal. Mit Augenmerk auf den geforderten Äquivalenzen im Tatbestand, speziell der Stoffgleichheit.
Gast
#2305644
>Sie haben, entgegegen zu den Bachelors, längst ihren gebührenden Platz >in der Wirtschaft gefunden. Sie sind begehrte Mitarbeiter, weil sie >meiner Meinung nach in der Lage sind, ihre vordefinierten spezifischen >Aufgaben auf akad. Niveau auszuführen. In welcher Zeit lebst Du eigentlich? 1999? Begreife doch endlich mal, daß es d e n FHler gar nicht gibt. An der FH kann man den Bachelor (den Du hier runterdrückst), den Master und vereinzelt noch das FH-Diplom machen. Ein Bachelor von der FH ist genauso ein FHler, wie der Diplomer oder Master von der FH. >Diese spezifische praxisorientierte Ausbildung erklärt auch, warum sie >von Facharbeitern und Technikern besser idR. besser verstanden werden. Facharbeiter dürfen an der FH (ohne FOS) gar nicht anfangen, weil sie dafür noch nicht reif sind. Sie würden keinen Stich sehen. Techniker haben i. d. R. dieselben Problem wie jeder andere Student auch.
Gast
#2306075
"Darüber hinaus wird beruflich Qualifizierten der fachgebundene Hochschulzugang eröffnet, wenn nach erfolgreichem Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und anschließender in der Regel mindestens dreijähriger hauptberuflicher Berufspraxis - jeweils in einem dem angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich - die Hochschule die Studieneignung festgestellt hat. Dies kann nach Wahl der Hochschule entweder in einem besonderen Prüfungsverfahren oder durch ein nachweislich erfolgreich absolviertes Probestudium von mindestens einem Jahr erfolgen. Vor Durchführung des Prüfungsverfahrens oder vor Aufnahme des Probestudiums findet ein Beratungsgespräch an der Hochschule statt." Paul schrieb: > Facharbeiter dürfen an der FH (ohne FOS) gar nicht anfangen, weil sie > dafür noch nicht reif sind. Sie würden keinen Stich sehen. Techniker > haben i. d. R. dieselben Problem wie jeder andere Student auch. Ich dachte eine FH ist auch eine Hochschule... ;-)
Gast
#2307133
Mal einen Auszug aus dem sächs. Hochschulgesetz, §17:
"
(2) Die für den Zugang zu einem Studium, das zu einem ersten
berufsqualifizierenden Abschluss führt, erforderliche Qualifikation wird
nachgewiesen durch
1. die allgemeine Hochschulreife,
2. die fachgebundene Hochschulreife,
3. die Fachhochschulreife oder
4. die Meisterprüfung.
Der Nachweis nach Satz 1 Nr. 1 berechtigt zum Studium an allen
Hochschulen, der Nachweis nach Satz 1 Nr. 2 und 4 zum Studium an allen
Hochschulen in der entsprechenden Fachrichtung, der Nachweis nach Satz 1
Nr. 3 zum Studium an Fachhochschulen.
(5) Studienbewerber ohne Qualifikation nach Absatz 2 können die
Berechtigung zum Studium an einer Hochschule in einem bestimmten
Studiengang durch Bestehen einer Zugangsprüfung erwerben. Zur
Zugangsprüfung wird zugelassen, wer eine Berufsausbildung abgeschlossen
hat.
"
Nun rate mal, was sie in der Zugangsprüfung machen? Abiturwissen
abfragen. Rate mal, wie viele der Facharbeiter das schaffen? 3% (Quelle:
Hochschulbericht des Landes Sachsen) Aber das ist bei Dir normal, weil
die Facharbeiter ja so hochschulreif sind, wo andere in 2 Jahren erst
mal die Hochschulreife erwerben müssen. WT, Du malst Dir schon eine
komische Welt. Schon ein Meister eiert im 1. Semester, daß es eine Angst
werden kann, der Facharbeiter hat aber nochmals weniger Bildung. Die
Schulen, wo man mit dem Facharbeiter regulär anfangen kann und auch eine
reale Chance hat, mit dieser Vorbildung zu bestehen, nennt man
Fachschule, nicht Fachhochschule!
>Ich dachte eine FH ist auch eine Hochschule... ;-)
Das ist sie auch.
Gast
#2308035
Paul schrieb: > Nun rate mal, was sie in der Zugangsprüfung machen? Abiturwissen > abfragen. Rate mal, wie viele der Facharbeiter das schaffen? 3% (Quelle: > Hochschulbericht des Landes Sachsen) Aber das ist bei Dir normal, weil > die Facharbeiter ja so hochschulreif sind, wo andere in 2 Jahren erst > mal die Hochschulreife erwerben müssen. WT, Du malst Dir schon eine > komische Welt. Ich hoffe du verstehst deinen eigenen Kommentar. Wenn es 3% schaffen, dann schaffen es immerhin Leute. Es soll ja auch nicht jeder Facharbeiter einfach so an die Hochschule oder hast das Prinzip in deiner kleinen Schubladenwelt noch nicht so ganz verarbeitet? WT schrieb: > "Darüber hinaus wird beruflich Qualifizierten der fachgebundene > Hochschulzugang eröffnet, wenn nach erfolgreichem Abschluss einer > mindestens zweijährigen Berufsausbildung und anschließender in der Regel > mindestens dreijähriger hauptberuflicher Berufspraxis - jeweils in einem > dem angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich - die > Hochschule die Studieneignung festgestellt hat. Dies kann nach Wahl der > Hochschule entweder in einem besonderen Prüfungsverfahren oder durch ein > nachweislich erfolgreich absolviertes Probestudium von mindestens einem > Jahr erfolgen. Vor Durchführung des Prüfungsverfahrens oder vor Aufnahme > des Probestudiums findet ein Beratungsgespräch an der Hochschule statt." Ich hoffe du hast nicht überlesen, dass hier (in Bayern) 3 Jahre Berufstätigkeit nötig sind, also zeitlich kein Vorteil. Paul schrieb: > Die > Schulen, wo man mit dem Facharbeiter regulär anfangen kann und auch eine > reale Chance hat, mit dieser Vorbildung zu bestehen, nennt man > Fachschule, nicht Fachhochschule! Es ging nicht um die Chance, es ging um deine Aussage die eben so nicht richtig war. Paul schrieb: > Facharbeiter dürfen an der FH (ohne FOS) gar nicht anfangen, Es ging nicht ums schaffen sondern ums dürfen. Auch wenn es nur wenige schaffen, erfüllt die Regelung trotzdem ihren Zweck.
Gast
#2347678
Hallo Zusammen, es ist ein Erlebnis zu sehen was zu diesem Thema seit 25.07.2008 08:03 zusammengetragen wurde. Von "Habe da mal eine Frage!", über "Gib doch solche Garantieen mal mit deinem achten Namen ab, du Held.", bis "Auch wenn es nur wenige schaffen, erfüllt die Regelung trotzdem ihren Zweck.", habe ich mir fast alle Einträge durchgelesen, weil es immer spannend war. Ich konnte einfach nicht aufhören, weil immer die Frage im Raum stand: "Kommt noch eine Steigerung?" Dabei war es mir egal, ob es eine Steigerung im Informationsumfang, der plumpen Dummheit oder der ausgefeilten Beleidigung war. Durch die Menge hat es mittlerweile etwas von einer Odyssee. Auch das Google-Ranking lässt sich sehen. Nach Eigabe von "Dipl.-Ing. (FH)" stehen wir an dritter Stelle. Weiter so. Vielleicht erreicht der Thread ja mal Kultstatus und wird vom Bertelsmannverlag in Buchform gedruckt, während sich echte, akademische Ingenieure (also Dipl.-Ings.) und unechte, stolze Ingenieure (also Dipl.-Ings. (FH)) hier weiter treffen um sich gegenseitig zu bewerten. Oder vielleicht wird ja auch mal ein bekannter, renomierter Zeitungsverlag den Topic #106518 zum grossen Thema machen un dabei festzustellen, dass Ingenieure generell keine Ahnung haben. Dann möchte ich aber, dass mein Senf auch noch abgedruckt wird. Soviel zur Einleitung. Nun zu meiner Wenigkeit. In meiner Diplomurkunde der Technischen Fachhochschule Berlin steht "DIPLOM-INGENIEUR (FH)". Meine Lösung. >>>>>>>>>> "Dipl.-Ing. (FH)" <<<<<<<<<< Zu den Beweggründen. Nun - es wurde hier alles schon mal beantwortet. Aber was davon ist richtig? Ich habe nun einen Anwalt dazu gefragt. Es ist erst dann eine Straftat, den akademischen Grad falsch zu tragen, wenn man darüber versucht sich einen Vorteil zu verschaffen. Da beim Weglassen des "(FH)" eine Täuschung vorliegen könnte, rät er mir das "(FH)" immer mit anzugeben. Das steht übrigens in dem bereits zitierten Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Akademischer_Grad genau beschrieben. Alternativ kann ich einfach nur meinen Namen angeben. Ich hatte bisher auch ein Problem damit, den akademischen Grad so zu tragen, da es ein bisschen wie "Dipl.-Ing. (unecht)" wirkt aber ich finde, dass wir "FH-Ingenieure" anerkennen sollten, dass das Universitätsstudium etwas länger dauert und in der Theorie tiefer geht.
Gast
#2347708
Die Diskussion ist so überflüssig wie ein Kropf.... Es ist der akademische Grad zu schreiben, wie er in der Urkunde steht.
Gast
#2347871
Meine Firma hat neuerdings eingeführt, dass das (FH) gestrichen wird. Es weckt bei der breiten Masse den Eindruck von geringerer Kompetenz. Ich setze mich derzeit dafür ein es wiederzubekommen. Nicht weil ich stolz darauf bin, sondern weil es nur so formal korrekt ist. Am liebsten wäre mir natürlich ich könnte den Akdm. Grad ganz streichen. Die Leute sollen sich vom Sachverstand und nicht von der Visitenkarte beeindrucken lassen.
Gast
#2348057
Hi, Timmo, > Nun stellt sich für mich die Frage, ob dieses (FH) auch auf der > Visitenkarte stehen muss Die besten Ingenieure in meinen Projekten waren die des zweiten Bildungswegs, die ihr Studium also erst nach ihrer Lehre angefangen hatten. Die wussten, an welcher Ecke man den Lötkolben anpackt, hatten besten Kontakt zu den Facharbeitern und konnten auch über Theorie reden, wenn das sinnvoll war. Ich selbst habe mit Spaß studiert, in der Zeit der Vorlesungen meine Empfänger und Frequenzzähler gebaut (mit 74142 mit Nixie-Röhren!), vor den Prüfungen von den Skripten meiner Kommilitonen abgeschrieben, was man halt so lernen musste. Aber in meinem Jahrgang hatten wir viel zu viele zukünftige Bürobeamte, die zwar die Rechenbeispiele vorbildlich nachrechnen konnten, aber keine Ahnung hatten, was sie da eigentlich rechneten. Die Art des Studiums macht den Wert des Absolventen weniger aus, als vielmehr, dass er beherrscht, was er gelernt hat. Wenn Du unter "(FH)" die Vorzüge meinst, die eine praxisorientiertes Studium hat gegenüber einem für Werkbankflüchter und Spinner philosophischer Baumwolle, dann trag die Auszeichnung "(FH)" (mit etwas bescheidenem) Stolz. „Vierter Grundsatz wirksamer Führung: Es kommt darauf an, bereits vorhandene Stärken zu nutzen.“ (Prof. Fredmund Malik, St. Gallen) Wenn er ihm Recht gibt, der tut sicher gut daran, sich seiner Stärken bewusst zu werden, was für einen Nutzen die anderen bedeuten könnten, und sie sich auf sein Wappen zu schreiben. Ciao Wolfgang Horn Dipl.-Ing. (univ.) ;-)
Gast
#2348115
... schrieb: > Die Diskussion ist so überflüssig wie ein Kropf.... Das ist schade, ich bin gerase warm geworden. > Es ist der akademische Grad zu schreiben, wie er in der Urkunde steht. Der akademische Grad ist so zu führen, dass man sich keinen Vorteil mit einer Verwechslung mit einem höherwetigen akademische Grad möglich ist. Ich kann den akademische Grad nicht so führen, denn in der Diplom-Urkunde ist er so ähnlich wie hier auf geschrieben: http://img.webme.com/pic/h/home-office2008/diplomurkunde01.jpg In manchen Diplom-Urkunden steht die abgekürzte Version mit abgedruckt und in anderen wie meiner wiederum nicht. Die Abkürzungen sind allgemein bekannt: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_akademischer_Grade_%28Deutschland%29 Deshalb bleibe ich natürlich bei Dipl.-Ing. (FH) bis mir jemand das anwenbare Gesetz und deren Kommentare zeigt, der mir das verbietet.
Gast
#2349720
Natürlich kannst du die Abkürzung verwenden. Nur das FH nicht weglassen, denn dann würde eben der Anschein vorhanden sein, du hättet keinen FH Diplom Grad , sondern einen der Uni.
Gast
#2351365
>Zu den Beweggründen. Nun - es wurde hier alles schon mal beantwortet. >Aber was davon ist richtig? Ich habe nun einen Anwalt dazu gefragt. Es >ist erst dann eine Straftat, den akademischen Grad falsch zu tragen, >wenn man darüber versucht sich einen Vorteil zu verschaffen. Da beim >Weglassen des "(FH)" eine Täuschung vorliegen könnte, rät er mir das >"(FH)" immer mit anzugeben. Dein Anwalt hat nur vergessen, daß es bis 1988 in manchen Bundesländern völlig legitim war, daß FHen den Dipl.-Ing. ohne Suffix verleihen durften. Erst danach wurde es zum Titelmißbrauch. Absolventen, denen ihre FH-Diplomurkunde vor 1988 und ohne Suffix ausgestellt wurde, machen sich nicht strafbar, weil sie den Titel tragen, wie verliehen. Bitte: Was ist ein unechter Ingenieur? Mit Einführung dieses Begriffes toppst Du in diesem thread allen bisher dagewesenen Schwachsinn.
Lass einfach den ganzen akad. Grad weg und fertig. Du sollst nicht durch deine Visitenkarte überzeugen sondern durch deine Kompetenzen. Bei uns in der Firma tragen z.B. nur Mitarbeiter mit Doktoren-Titel diesen auch auf ihrer Visitenkarte (und das auch nur weil es ein verliehener Titel ist). Solltest du Angst haben das dich ohne akad. Grad auf der Visitenkarte keiner Ernst nimmt hast du wahrscheinlich zuwenig Durchsetzungsvermögen. Zu mal es garnicht soweit kommen dürfte weil wenn du für die Firma arbeitest, sollte jeder wissen das du nicht nur aus Spaß in deinem Tätigkeitsbereich arbeitest sondern weil du gewisse Kompetenz besitzt und diese auch nach Außen tragen kannst.
Gast
#2353806
Warum verschwendet ihr so viel Zeit mit einer Diskussion, die euch in 10 Jahren nicht einmal Ansatzweise interessieren wird? Und noch was zum Thema: Es wurde schon mehrfach erwähnt, man ist genau das, was im Zeugnis steht. Wenn da FH steht, ist man FH, wenn nicht, dann ist man Uni. Wenn man mehr sein will als man ist, ist man ein Idiot (meine freie Interpretation des Themas).
Gast
#2357723
Trotz einiger Ungenauigkeiten stimme ich Pauls Äußerungen zu. Universität und Fachhochschule sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Ich brauche doch nur mein Universitätsstudium den Studienprogrammen meiner FH-Freunde gegenüberstellen. Es gilt: 1. Die Universität bildet die aus den besten Absolventen einer höheren Lehranstalt* konstituierte kleine akademische Elite heran, die grundsätzlich für sämtliche Facetten des Studiengebietes geeignet sein muß, sich auf allen Spezialgebieten des Studienfaches zurechtfinden kann und ein exzellentes Bildungsniveau nachweist. Idealerweise ist die Lehrform die Universitas magistrorum et scholarium. 2. Die Fachhochschule dient dazu, möglichst viele Absolventen des oberen und mittleren Leistungsdrittels einer höheren Lehranstalt* auf ein solides akademisches Niveau zu heben und starken Fokus auf die industrielle Berufstätigkeit zu legen. Die Lehrform ist schulisch(er). Das ist die Definition der hochschulischen Einrichtungen in der BRD. In Ostdeutschland wirkt diese Gliederung des Hochschulwesens (wie auch die Gliederung des Oberschulwesens) künstlich und unnötig, da sich die zwei unterschiedlichen Wege vereinigen ließen. Aber wir wollen hier nicht vom Thema abkommen. Meine Erfahrung im Studium und im Berufsleben soweit: 1. Die Praxis ist im FH-Studium intensiver vertreten und bereitet recht gut auf einen Hands-on-lastigen, industriellen Berufseinstieg vor. Ein Uniabsolvent holt die Praxiskomponente jedoch spielend in 1-2 Jahren auf. 2. Hingegen versteht der Uniabsolvent sowohl im Kleinen wie im Großen was er dort tut, warum und wie es funktioniert. Hieraus folgt eine im Mittel bessere Problemlösungskompetenz und besseres Anwendenkönnen der Theorie auf praktische Sachverhalte. Klar zutage tritt dies bei ungewöhnlichen/unbekannten Problemstellungen. Da sieht man den Unterschied Uni-FH besonders. In der Schule hießen solche Probleme immer "Transfer" und hatten laut Kultusministerkonferenz "Anforderungsniveau III". 3. Es kommt wesentlich auf die später ausgeführte berufliche Tätigkeit an, inwiefern ein FH-Studium einen limitiert. Ich bin bspw. Prüfingenieur auf dem Gebiet der elektrischen Energietechnik und meine Kollegen mit FH-Diplom/4jährigem Bätschler, brauchen in der Regel mindestens die doppelte, eher die dreifache Zeit Ausbildung "on the job". (Hier in den USA ist der 4jährige Bachelor der Regelabschluß, d.h. FH-Diplom, und die Unterschiede zu meinem Master-Niveau sind signifikant.) 4. Das FH-Diplom hat vermutlich Vorteile, wenn jemand produktionsnah arbeitet, viel Applikation gefordert ist und Improvisationsgrad/systemisches Denken/Kreativität keine große Rolle spielen. (In der Hochspannungs-, Hochstrom- und Hochenergieprüftechnik ist fast jeder Prüfkreis etwas Neues. Neben der Energietechnik, die selbst schon aus den Gebieten Leistungselektronik, Hochspannungsisoliertechnik, elektrische Maschinen und Antriebe und Systemtheorie/Kybernetik besteht, ist man immerfort auch mit Physik, Chemie etc. konfrontiert. Die mir verhaßte Schwachstromelektronik ist auch permanent um mich herum (Meßtechnik, Datenerfassung) wie auch der Maschinenbau (Technische Mechanik). Die meisten Bachelor-/FH-Absolventen tun sich sehr schwer wegen des verlangten Systemwissens und in Konsequenz viele hören auf. Das ist schade, denn die FH-Kollegen sind immer nett.) 5. Der technologische Fortschritt hebt das theoretische Anforderungsniveau stetig und die Univeritas magistrorum et scholarium mit Abschluß Diplom wäre eigentlich perfekt ... wenn die Deutschen die Umsetzung von Bologna nicht dermaßen verrissen hätten. Kurz und gut: Der Zusatz (FH) gehört aus guten Gründen dazu. Ich bin Dipl.-Ing., ein FH-Absolvent ist Dipl.-Ing. (FH). Das ist keineswegs dasselbe. Viele Grüße der Dipl.-Gott PS. Interessant auch, wenn in dieser Feststellung die entsprechenden anglo-amerikanischen Äquivalente benutzt werden: "Der Zusatzu (FH) gehört aus guten Gründen dazu. Ich bin Master of Science, ein FH-Absolvent ist Bachelor of Engineering. Das ist keineswegs dasselbe." * höhere Lehranstalt -- Westdeutsch: Gymnasium; Ostdeutsch: Erweiterte Oberschule
Gast
#2364789
Interessant wie lange wir (Deutschen) uns mit so einem Thema beschäftigen können :-)........Was hat er den nu draufgeschrieben?
Gast
#2364931
@ Diplomgott >"Der Zusatzu (FH) gehört aus guten Gründen dazu. Ich bin Master of >Science, ein FH-Absolvent ist Bachelor of Engineering. Das ist >keineswegs dasselbe. Das stimmt so überhaupt nicht. Ob man of engineering oder of science ist bestimmt die Ausrichtung des Masters/Bachelors -> Anwendungsorientiert führt zu of engineering, forschungsorientier zu of science. Das hat erst mal gar nichts mit der Hochschulart zu tun. Ein Fh-Absolvent ist auch nicht Bachelor of enfgineering. Es kann Bachelor of engineering, of science, Master of engineering, of science oder Dipl.-Ing. (FH) sein. Das sind 3 unterschiedliche Abschlüsse mit 2 Ausrichtungen. "* höhere Lehranstalt -- Westdeutsch: Gymnasium; Ostdeutsch: Erweiterte Oberschule" Eine höhere technische Lehranstalt, die es in Dtl. schon ewig nicht mehr gibt, ist kein Gym und keine EOS. An einem Gym oder EOS erwarb man die volle allgemeine Hochschulreife ohne berufliche Bildung. Eine HTL ist eine Mischung aus Berufsausbildung und einer gekürzten gymn. Ausbildung. Das Lernziel der beiden Hochschultypen hast Du richtig genannt, aber: Ob ein Absolvent dann auch die angestrebte Tätigkeit ausüben kann, ist persönlichkeitsabhängig. Das verbürgt weder die TU noch die FH. Ich habe genug Dres. kennengelernt, die eigentlich zu höchster Forschungstätigkeit ausgebildet sein müßten, es aber nicht sind. Viele sülzen rum oder erzeugen Papier.
Gast
#2365091
"Das stimmt so überhaupt nicht. Ob man of engineering oder of science ist bestimmt die Ausrichtung des Masters/Bachelors -> Anwendungsorientiert führt zu of engineering, forschungsorientier zu of science. Das hat erst mal gar nichts mit der Hochschulart zu tun." Auch das ist Unfug!
Gast
#2365111
"In ihren Strukturvorgaben von 1999 hatte die KMK noch eine Unterscheidung zwischen stärker forschungs- und stärker anwendungsorientierten Gradbezeichnungen festgelegt, die jetzt nicht mehr zulässig ist." http://de.wikipedia.org/wiki/Bachelor Die HRK (nicht KMK) schreibt: "Bei interdisziplinären Studiengängen richtet sich die Abschlussbezeichnung nach demjenigen Fachgebiet, dessen Bedeutung im Studiengang überwiegt; bei den Ingenieurwissenschaften und den Wirtschaftswissenschaften richtet sie sich nach der inhaltlichen Ausrichtung des Studiengangs. Fachliche Zusätze zu den Abschlussbezeichnungen sind ausgeschlossen." Was Paul natürlich recht geben würde.
Gast
#2365144
Wenn ich Diplom Informatiker (FH) von einer Firma angestellt werde und die Stelle als "Diplom Informatiker" bezeichnet wird, darf ich dann beides auf die Visitenkarte drucken? "Dipl.-Inf.(FH) Hick Hacker, Diplom Informatiker"?
Gast
#2365215
Vermutlich nicht da es den Eindruck erwecken würde als wenn du zwei Grade besitzen würdest!
Gast
#2365522
> Ob man of engineering oder of science ist > bestimmt die Ausrichtung des Masters/Bachelors Querfeldeinrecherche zeigt mehr Engineering-FH-Abschlüsse. Doch darum ging es mir eigentlich überhaupt nicht. Knackpunkt ist die internationale Einstufung des FH-Diploms äquivalent zu einem Bachelor. > Es kann Bachelor of engineering, of science, Master of engineering, > of science oder Dipl.-Ing. (FH) sein. Nein. Bachelor ist - zumindest in Europa - Bachelor. (So wie es aussieht, wird der deutsche dreijährige Bachelor vermutlich nirgends sonst akzeptiert werden. Oder es werden die gleichen Kämpfe im Ausland gefochten werden müssen, wie es damals die Inder mit ihrem dreijährigen Bachelor tun mußten.) Und Master ist Master. Hier ist die Rede vom FH-Diplom, dessen Äquivalent ein Bachelor ist. Ein Uni-Diplom ist grundsätzlich ein Master. > Eine höhere technische Lehranstalt [...] Du solltest Dich mehr mit Bildungsgeschichte beschäftigen. Ich sprach von "höherer Lehranstalt", keineswegs von "höherer technischer Lehranstalt", und "höhere Lehranstalt" ist im dreigliedrigen Schulsystem Preußens und Sachsens ein Synonym für "Oberschule" ergo damals Gymnasium gewesen. Eine höhere Lehranstalt führt in einer besonderen Lehrphase ("Abitur") zum Reifezeugnis (heute fälschlicherweise mit "Abiturzeugnis" bezeichnet oder gar umgangssprachlich "Ich mache Abi."). > Viele sülzen rum oder erzeugen Papier. Das ist ein signifikantes Problem des westdeutschen Hochschulsystems seit 1945 und auch der Grund weswegen sich die deutsche Universität nie wieder vom Exitus unter den Nazis erholen konnte. Wer Wissenschaft nur verwaltet (verbeamtete Professoren), findet einfach keinen Anschluß zum Rest der Welt (USA, Japan, ...). Es ist z.B. schon völlig lächerlich, wenn die TU München in den Rankings oben auftaucht, obschon es sich um eine qualitativ fragwürdige Massenuniversität handelt. Gleiches gilt für Aachen. Würde die Lehre in Deutschland höher bewertet und die maßlose - und für Studenten sowieso völlig brotlose - Überbewertung der Forschungsgelder reduziert, fielen diese Einrichtung durch. Wer einmal den Unterschied erlebt hat zwischen Aachen, München etc. z.B. Ilmenau, Chemnitz etc. in den ersten Semestern Elektrotechnik, der muß ernsthaft den Wahrheitsgehalt jedes Rankings bezweifeln. Grüße
Gast
#2368829
>Hier ist die Rede vom FH-Diplom, dessen Äquivalent ein Bachelor ist. Ein >Uni-Diplom ist grundsätzlich ein Master. Dann schreib hin, wovon Du redest. Ein FH-Abschluß, wie do iben schriebst, kann ein Bachelor, ain Master oder ein FH-Diplom sein. Ein FH-Diplom ist lt. KMK von 1992 äquvalent zum 4jährigen!!!! Bachelor (hons.) Nur wenn der Bachelor 4 Jahre geht ist er gleich dem FH-Diplom. Unterschlage den FH-Diplomern nicht pauschal einen Teil ihrer Leistung. >Du solltest Dich mehr mit Bildungsgeschichte beschäftigen. Da bist DU bei mir aber an der richtigen Stelle. > Ich sprach von "höherer Lehranstalt", keineswegs von "höherer technischer >Lehranstalt", Aus welcher Anarchie holst Du denn noch die Begriffe, um Dich zu rechtfertigen? Kannst ja noch mit Lyzeum kommen. >Das ist ein signifikantes Problem des westdeutschen Hochschulsystems >seit 1945 Die Wahrheit ist viel eher, daß deutsche Hochschulen (Aachen, München) sich lange genug unter Wert verkauft haben. Während in den USA jede Hochschule, die einen Namen brauchte als "Elite" bezeichnet wurde, weil Geld da war, boten deutsche Unis höherwertige Ausbildung ohne das Wort Elite auch nur in den Mund zu nehmen. So schlecht ist das deutsche Hochschulsystem nicht.
Gast
#2368856
FH-Diplom ist lt. KMK von 1992 äquvalent zum 4jährigen!!!! Bachelor (hons.) Nur wenn der Bachelor 4 Jahre geht ist er gleich dem FH-Diplom. (1.) Der Bachelor(hons.) wurde in der der BRD nicht umgesetzt, dh das was im am nächsten kommt ist der Bachelor (2.) Wie auch der Bachelor gab es das Diplom-FH mit weniger als 8Sem. z.B. an Verwaltungshochschulen! (Zudem gibt es Leute die sich als Diplom.-Ing(FH) bezeichnen können und nie eine Hochschule von innen gesehen haben, das scheint ein wirklich Hochwertiger abschluss zusein;) ...)
yannik schrieb: > (Zudem gibt es Leute die sich als > Diplom.-Ing(FH) bezeichnen können und nie eine Hochschule von innen > gesehen haben, das scheint ein wirklich Hochwertiger abschluss zusein;) > ...) Du liebe Güte! Kam es denn auch zu Nachdiplomierungen? ;-)
Gast
#2368872
Alles Titel - Geile hier...
Gast
#2368999
uhu schrieb: > Alles Titel - Geile hier... Das sind aber gar keine Titel...
Gast
#2369539
Paul schrieb: > Dann schreib hin, wovon Du redest. Ein FH-Abschluß, wie do iben > schriebst, kann ein Bachelor, ain Master oder ein FH-Diplom sein. Ein > FH-Diplom ist lt. KMK von 1992 äquvalent zum 4jährigen!!!! Bachelor > (hons.) Nur wenn der Bachelor 4 Jahre geht ist er gleich dem FH-Diplom. > Unterschlage den FH-Diplomern nicht pauschal einen Teil ihrer Leistung. Im Ausland ist der Bachelor als Standard mit 4 Jahren Dauer. Daher auch vergleichbar mit dem FH-Diplom.
Gast
#2369542
Paul schrieb: > Die Wahrheit ist viel eher, daß deutsche Hochschulen (Aachen, München) > sich lange genug unter Wert verkauft haben. Während in den USA jede > Hochschule, die einen Namen brauchte als "Elite" bezeichnet wurde, weil > Geld da war, boten deutsche Unis höherwertige Ausbildung ohne das Wort > Elite auch nur in den Mund zu nehmen. So schlecht ist das deutsche > Hochschulsystem nicht. Es gibt hier keine Eliteunis. Auch kann Elite sich nicht selbst so bezteichnen oder benannt werden, sondern muß sich über längere Zeit entwickelt. In Frankreich ist das Elitedenken noch ausgeprägter.
Gast
#2369543
Wenn auf Deiner Diplomurkunde Dipl.-Ing. (FH) steht, gehört das (FH) auch auf die Visitenkarte! Wenn Du das (FH) weglassen willst, hättest Du Dich ein bisschen mehr anstrengend müssen und eine TU/TH besuchen sollen.
Ich studiere Mechatronik B.Eng. an einer FH. Vor einiger Zeit habe ich ein Auslandssemester an einer - UNI - in Großbritannien gemacht. Das Niveau der Vorlesungen war um einiges niedriger als an einer deutschen FH. Die Angelsachsen haben wie ich finde auch eine gute Lösung für das Problem der unterschiedlichen Leistungsanforderungen, Sie schreiben in Klammer hinter den Titel den Namen der Uni. Ich fände gut wenn sich diese Regelung in Deutschland auch stärker durchsetzen würde. z.B. B.Sc. (QMUL) entspricht Bachelor of Science - Queen Mary University London B.Eng. (HSKA) entspricht Bachelor of Engineering - Hochschule Karlsruhe B.Sc. (KIT) entspicht Bachelor of Science - Karlsruhe Institute of Technology
Gast
#2387713
Peter schrieb: > impliziert er doch in der > Bevölkerung es gäbe einen höherwertigen Uni-Abschluss, dem ist aber > nicht so. Kommunikationsdesign etc. wird nun einmal aus praktischen > Gründen an Fachhochschulen unterrichtet und nur sehr, sehr selten (ohne > Inhaltsänderung) an Universitäten. Woher weisst du, dass der Diplom-Designer an Universitäten und Kunsthochschulen nicht höherwertig ist? An Fachhochschulen ist das in der Regel rein praktisch, von Kunsttheorie und Kunstgeschichte haben die Leute meist keine Ahnung. Wenn dich das (FH) stört, gibt es einen Trick: Du kannst das sperrige FH weglassen, wenn du auch das sperrige Dipl. weglässt.
Gast
#2389410
Hallo. > Paul schrieb: > Dann schreib hin, wovon Du redest. Ein FH-Abschluß, wie do iben > schriebst, kann ein Bachelor, ain Master oder ein FH-Diplom sein. Ein > FH-Diplom ist lt. KMK von 1992 äquvalent zum 4jährigen!!!! Bachelor > (hons.) Nur wenn der Bachelor 4 Jahre geht ist er gleich dem FH-Diplom. > Unterschlage den FH-Diplomern nicht pauschal einen Teil ihrer Leistung. Ich unterschlage niemandem irgendwas. Wenn, tat dies die Kultusbürokratie zusammen mit der Professorenschaft der BRD, die den Bachelor wunderschön auf drei Jahre harmonisierten. Es ist dadurch eventuell möglich, daß der deutsche Bachelor im EU-Ausland nicht akzeptiert wird, da die Ausbildungsdauer zu gering ist. Eine schöne Anekdote ist der dreijährige Bachelor in Indien. Die Inder hatten z.B. ewig zu tun, daß ihr Abschluß in den USA dem dortigen vierjährigen bachelor gleichgestellt wurde. (Nebenbei: Der indische Bachelor ist der einzige in den USA und in Kanada akzeptierte Bachelor, dessen Ausbildungsdauer 4 Jahre unterschreitet.) Und wenn, so wird dem FH-Diplom im Ausland ohnehin immer höchstens ein Bacheloräquivalent ("undergraduate") zugesprochen. Das heißt jedoch: Wenn die BRD keine vierjährigen Bachelorabschlüsse kennt, so muß mit dem dreijährigen Bachelor verglichen werden, denn die Gleichstellung mit dem Universitätsdiplom verbietet sich. Schlußendlich gilt nämlich: Undergraduate ist undergraduate. Diese komische Zwischenstellung, die das FH-Diplom in der BRD innehat, sorgte übrigens schon zur Wiedervereinigung für Probleme, da die DDR den "akademischen Grad" klassisch-preußisch definierte, d.h. akademischer Grad = Abschluß auf der Uni/ auf der TH und uneingeengtes Promotionsrecht. Da ein FH-Diplom tendenziell nicht zur Promotion berechtigt und es oft teilweise empfindliche Hürden für FH-Absolventen zu meistern gilt und es des weiteren keineswegs einfach ist, einen willigen Universitätsprofessor zu finden, ist ein FH-Diplom genau genommen kein ordentlicher akademischer Grad, sondern ein außerordentlicher. (Darum, lieber Paul, traf es die Ingenieurhochschulen und einige Technische Hochschulen auch dermaßen hart, daß sie im westdeutschen Bildungssystem ihr Promotionsrecht verloren und in die zweite Reihe zu den Fachhochschulen abgeschoben wurden, obgleich sie in der DDR den wenigen Universitäten und Technischen Universitäten gleichgestellt waren. In der überflüssigen Sonderstellung des westdeutschen FH-Diploms liegt diese Ungerechtigkeit begründet, die Du häufig kritisierst.) > deutsche Hochschulen (Aachen, München) Aachen und München bilden Vorzeigebeispiele für größtmögliche Hybris. Ich konnte die Studienbedingungen dort live sehen und meinen Studienbedingungen in Ostdeutschland gegenüberstellen: eine Katastrophe. Sämtliche mitteldeutschen Traditionshäuser (Ilmenau, Karl-Marx-Stadt, sogar Dresden etc.) bieten weit bessere Lehre und garantieren somit bessere Ingenieurqualität. Gute Forschung und gute Qualität wird nämlich ausschließlich durch gute Lehre und den dort ausgebildeten jungen Menschen generiert. Aachen, München u.v.m. -- alptraumhafte Massenverantstaltungen. Die verdienen statt des Namens "Hochschule" viel eher den Namen "Moloch". Warum diese Läden überhaupt in den Rankings auftauchen, ist die Vetternwirtschaft des Wissenschaftsbetriebs hinter den Kulissen und die reine Konzentration auf Fördergelder. Der einzelne Student profitiert davon jedoch zu 0,0. Folgerichtig verschwinden diese vermeintlichen "Eliteunis" aus den Spitzenplätzen jedes Rankings genau dann, wenn der Benutzer den Filter von "Forschungsgelder" auf "gute Lehre" und weitere, für den Studienerfolg entscheidende Punkte legt. Bin in diesem Zusammenhang gespannt, ob die TU Dresden es im gegenwärtigen Anlauf zur Eliteuni schafft oder ob die deutsche Hochschule, die in bezug auf Ingenieurwissenschaften historisch den besten und international den berühmtesten Namen hat, wieder scheitert. Tschööö Achso! Zurück zum Thema: Vorhin auf Arbeit wieder einen Siemensschen FH-Absolventen ohne den Zusatz FH erlebt. Klasse...!
Gast
#2389433
Dipl.-Gott: Was du schreibst ist quatsch! Im Britisch Commonwealth of Nation gilt die gegenseitige Anerkennung von abschlüssen http://www3.imperial.ac.uk/ugprospectus/facultiesanddepartments/electricalengineering H600 180 Electrical and Electronic Engineering (BEng) H604 240 Electrical and Electronic Engineering (MEng) 4 years -> 4Jahre ist Master, Im UK ist es normal Ba & Ma zusammen zulegen und so eine Thesis und mit etwas mehr workout ein Jahr an Zeit zu sparen!
Ich schreibe es auch gern nochmal. Auf der Visitenkarte wird die Funktion in der Firma angegeben. Wer irgendwas vor 20 Jahren mal studiert hat ist völlig ohne belang. Unwichtig. Wen interssiert es das Jemand vor 15 Jahren im Verein für Kuhscheiße den goldenen Stern erworben hat? Interessant ist die Position in der Firma aktuell.
Gast
#2389448
Hallo. > yannik schriebDipl.-Gott: Was du schreibst ist quatsch! > Im Britisch Commonwealth of Nation gilt die gegenseitige Anerkennung von > abschlüssen > > http://www3.imperial.ac.uk/ugprospectus/facultiesanddepartments/electricalengineering > > H600 180 Electrical and Electronic Engineering (BEng) > H604 240 Electrical and Electronic Engineering (MEng) 4 years > > -> 4Jahre ist Master, Im UK ist es normal Ba & Ma zusammen zulegen und > so eine Thesis und mit etwas mehr workout ein Jahr an Zeit zu sparen! Schon klar. Versuch das einmal in der Realität durchzuziehen, und zwar in Kanada oder den USA. Die zeigen Dir den Vogel - da kannst Du tausendmal aus dem Commonwealth kommen. Die Nordamerikaner stufen sämtliche ausländischen Abschlüsse unter 5 Jahren Ausbildungsdauer zum Bachelor ein. Und auch ich mit meinem dem Master gleichgestellten Unidiplom muß aufpassen, daß ich beim Transfer die maximalen Studienleistungen herausquetsche, um nicht von irgendeinem lokalen Fachbereichsmenschen zu den undergraduates gesteckt zu werden. Der UK-Bachelor (in der Regel ein Bachelor hons) ist hier in Nordamerika ebenfalls kein graduate degree. So einfach, wie es Deine nette Tabelle dort macht, ist die Wirklichkeit nicht. (Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich ließ mein Universitätsdiplom in den USA und Kanada umrechen ... und mir wurden in bezug auf die Abschlüsse aus Kontinentaleuropa viele Hinweise und Erfahrungen mitgeteilt und z.B. auch ausführlich begründet, warum mein Unidiplom mehr oder minder störungsfrei äquivalent zu einem Master gestempelt worden ist.) Tschö
Dipl.-Gott schrieb: > Die Nordamerikaner stufen > sämtliche ausländischen Abschlüsse unter 5 Jahren Ausbildungsdauer zum > Bachelor ein. Sind also Schwachsinnig. Verwundert nicht sonderlich...
Gast
#2389623
Michael Lieter schrieb: > Interessant ist die Position in der Firma aktuell. Allerdings kann es durchaus hier und da von Vorteil sein, die Berufsbezeichnung/Abschlussbezeichnung mit anzugeben.
Gast
#2389867
>Universitätsprofessor zu finden, ist ein FH-Diplom genau genommen kein >ordentlicher akademischer Grad, sondern ein außerordentlicher. (Darum, >lieber Paul, traf es die Ingenieurhochschulen und einige Technische >Hochschulen auch dermaßen hart, daß sie im westdeutschen Bildungssystem >ihr Promotionsrecht verloren und in die zweite Reihe zu den >Fachhochschulen abgeschoben wurden, obgleich sie in der DDR den wenigen >Universitäten und Technischen Universitäten gleichgestellt waren. In der >überflüssigen Sonderstellung des westdeutschen FH-Diploms liegt diese >Ungerechtigkeit begründet, die Du häufig kritisierst.) Na bei Deiner Ausführung läßt Du die Hälfte weg. 1. IHSen waren das Pendant zu den FHen der BRD. Das FH-Diplom hatte also keine Sonderstellung, diesen Abschluß gab es in der DDR in Form des Hochschulingenieurs (HS-Ing.) Er war kein akademischer Grad, sondern ein Hochschulgrad und berechtigte nicht direkt zur Promotion. Innerhalb eines Jahres konnte man durch ein Aufbaustudium den Dipl.-Ing. machen. IHS und FH hatten gleiche historische Hintergründe, aber die DDR setzte das neue Konzept konsequenter bis 1977 um. 2. IHSen nach 1977 erteilten den Dipl.-Ing. mit vollem Promotionsrecht. Je nach Inhaltsrichtung wurde dieser auch als Unidiplom anerkannt (Fallgruppe IV) 3. Daß im Osten sämtliche IHSen und viele THen zu Fhen wurden, lag nicht unbedingt an ihrem Niveau. Listen über das Niveau erstellte das Kultusministerium. Technische Hochschulen wie die TH Leipzig (Bau) und die Hochschule für Verkehrswesen in Dresden wurden als absolut universitär eingestuft. Trotzdem wurden sie zu FHen. Es lag einfach an der damaligen Überlegung, die FH zur Regelhochschule zu machen, die 1/4 aller Gesamtstudenten und 80% der technischen Studienfächer ausbildet. Bereits 1999 revidierte man das durch die EInführung des Bologna-Modells. Ich kritisiere außerdem nicht den Umbau der Hochschulstruktur, sondern das Verramschen von Diplomen an Nichtabsolventen von Hochschulen.
Gast
#2394863
Ich bin erstaunt, wie sich (offensichtlich) erwachsene Menschen eines doch gehobenen Bildungsniveaus von Juli 2008 bis Oktober 2011 über eine solche Nichtigkeit auslassen können. Irgendwo in den vielen Postings steht es schon klipp und klar: Schaut auf die Urkunde, die euch nach Abschluss des Studiums ausgehändigt wurde. Dort steht eindeutig, zum Tragen welchen akademischen Grades ihr berechtigt seid. Steht da ein (FH), so gehört es auch dazu, steht da kein (FH), so müsst ihr es auch nicht hinschreiben. Alle mimosenhaften oder manchmal auch etwas bornierten Diskussionen sind überflüssig. Ob mit oder ohne FH oder vielleicht auch noch mit Ing.(grad), wesentlich ist was man in seinem Beruf leistet.
Kobi schrieb: > Alle mimosenhaften oder manchmal auch etwas > bornierten Diskussionen sind überflüssig. Ob mit oder ohne FH oder > vielleicht auch noch mit Ing.(grad), wesentlich ist was man in seinem > Beruf leistet. Sehr schön das endlich mal Jemand dieses Thema bei dieser Komplexität so einfach beschreiben kann.
Gast
#2442775
Paul schrieb: > Hinter der Bezeichnung Dipl.-Ing. (FH) stehen eigentlich drei > Abschlüsse: > > 1. Klasse 12-13 (Abi/FHR) + 4 Jahre FH (Hochschule) - akademischer Grad > 2. Klasse 12 (Abi) + 4 Jahre Ingenieurhochschule (DDR) - akademischer > Grad > 3. Klasse 10 + 3 Jahre Ingenieurschule (Fachschule) - staatlicher Titel > > Hinter dem Titel Dipl.-Ing. steht der Abchluß: > > Klasse 12-13 (Abi) + 3,5-5 Jahre an einer TH, TU oder Uni - akademischer > Grad Kein Diplomstudium an einer TH, TU oder Uni dauert 3,5 Jahre. Die Regelstudienzeigt liegt normalerweise bei 11-16 Semester (je nach Fach) und die angepeilte Dauer für Diplomstudiengänge an TH, TU und Uni sind 10 Semester, d.h. 5 Jahre. Wer es in 3,5 Jahren schafft ist ein Genie, hat geschummelt oder sehr wohlwollende Professoren. P. S. schrieb: > Titelfetischist schrieb: > >> Allerdings gehört der Dipl.-Ing.(FH), Dipl.-Ing., etc. anders als der >> Dr. Titel nicht zum Namenszusatz und kann deshalb auch weggelassen >> werden. > > Das wird auch durch die x-te Widerholung nicht wahr. Der Dr.-Titel kann auf Wunsch in Deutschland als Namenszusatz (eine Art Pseudo-Adelstitel) in alle gesetzlichen Urkunden aufgenommen werden. Die Person hat auch das Anrecht entsprechend angesprochen zu werden. hahaha schrieb: > Wenn ich mir in meiner Firma angucke, was die ECHTEN lol Dipl.Ing. drauf > haben und was ich drauf habe dann kann ich nur lachen. > Ich weiss zumindest wie man mit einem Spektrumanalysator umgeht. > Ohne FH-Ingenieure wuerde nichts laufen in diesem Land. > Deswegen seid stolz auf euren Titel. Wir sind die Macher. Wieso sollte ein Maschinenbauer oder Bauingenieur wissen wie man mit einem Spektrumanalysator umgeht? (übrigens welcher: der elektrische oder optische?) Also ganz ehrlich: Ich kenne keinen Elektrotechniker oder Physiker, der nicht mit OSA, ESA, Samplingscope, Lock-In etc umgehen kann. Physiker kenne ich noch dazu weniger, die nicht auch noch Ahnung von SEM, TEM, AFM, Röntgendiffraktometrie, Vakuumtechnik etc haben. Aber die kommen alle von Unis...seltsam :D Generell stimme ich zu: Die Funktion sollte auf die Visitenkarte. Dipl.-X. oder M.Sc. oder gar B.Sc. lässt man einfach weg. Selbst der Doktor wird nur in wenigen Ländern wirklich hingeschrieben. Seltsamerweise sind besonders die Ingenieure erpicht auf ihre Abschlüsse. Habt ihr ein paar Online-Adressangaben mal gesehen? Titel: Herr, Frau, Dr., Prof. oder Dipl.-Ing., in meinen Augen totaler Humbug! Beim Dr. lässt man oft die genaue Bezeichnung weg (machen zumindest fast alle, außer den Ingenieuren und den Medizinern, wobei sich letztere für was besseres halten und erstere Stolz auf ihren erreichten Titel sind. Dr.-Ing.s sind nach wie vor recht selten) Wenn ich hier den Ratschlägen folgen würde, würde meine Visitenkarte bald so aussehen: Dr.-Ing. Max Mustermann, Dipl.-Phys., MBA, B.Sc. (Economics and Business Administration) Oder die Meines Vaters: Prof. Prof. h.c. Dr. rer. nat Hans Munstermann, Dipl.-Phys., Dipl.-Wirt.-Phys. Für sowas lachen uns andere wirklich aus! Ich kenne kaum einen Wissenschaftler, der darauf pocht, dass er Doktor ist. Meist steht das "Ph.D." oder "Sc.D." nichtmal auf der Visitenkarte drauf...es ist selbstverständlich in einer leitenden forschenden Position. Diese extreme Geilheit auf akademische Abschlüsse, insbesondere den Doktor, ist übrigens den Geisteswissenschaften in Deutschland entsprungen. Ursprünglich war es als tatsächliche geistige Elite gedacht bzw als eine Art akademischer Adel aufgrund von Leistung. Jetzt ist es nurnoch Schwanzverlängerung!
Gast
#2442780
"Der Dr.-Titel kann auf Wunsch in Deutschland als Namenszusatz (eine Art Pseudo-Adelstitel) in alle gesetzlichen Urkunden aufgenommen werden. Die Person hat auch das Anrecht entsprechend angesprochen zu werden." Quelle?!
Gast
#2442906
Philipp schrieb: > Der Dr.-Titel kann auf Wunsch in Deutschland als Namenszusatz (eine Art > Pseudo-Adelstitel) in alle gesetzlichen Urkunden aufgenommen werden. Die > Person hat auch das Anrecht entsprechend angesprochen zu werden. Der Dr. ist kein Namensbestandteil und es besteht KEIN Anrecht auf die Anrede damit.
Gast
#2442928
Thomas1 schrieb: > Der Dr. ist kein Namensbestandteil und es besteht KEIN Anrecht auf die > Anrede damit. Du hast ja nichtmal ein Anrecht auf die Anrede mit irgendeinem anderem Teil des Namens.
Gast
#2444491
Zuckerle schrieb im Beitrag #2444474: > Bist ein Dummschwätzer! > > Der Dr.-Titel ist Bestandteil des Namens. Deine Reisepässe werden sogar > umgeschrieben " Der Name auf Seite 2 dieses Passes Herr Victor > Frankenstein ist amtlich geändert worden in Herr Dr. Victor Frankenstein > ". Du bist kompetenzfrei und talentlos. Es besteht kein Anerecht auf die Anrede mit Dr. http://www.zimmerling.de/veroeffentlichungen/volltext/doktoranrede.htm http://www.sprache-werner.info/Anspruch-auf-Anrede.1923.html http://www.business-podium.com/boards/promotionsforum-legale-promotionsberatung-promovieren-anerkannte-promotionen-habilitationen/5280-anspruch-auf-anrede-dem-doktorgrad.html
Gast
#2444636
Die Abschlussbezeichnung mit angeben kann durchaus auch einen Vorteil haben. Aber übertreiben muss man es ja nicht unbedingt.
Gast
#2446404
>Kein Diplomstudium an einer TH, TU oder Uni dauert 3,5 Jahre. Die >Regelstudienzeigt liegt normalerweise bei 11-16 Semester (je nach Fach) >und die angepeilte Dauer für Diplomstudiengänge an TH, TU und Uni sind >10 Semester, d.h. 5 Jahre. Wer es in 3,5 Jahren schafft ist ein Genie, >hat geschummelt oder sehr wohlwollende Professoren. Falsch, in der DDR gab es 1969 eine Hochschulreform. Danach wurden die Studiengänge auf 4 Jahre limitiert. Im Fach Agraringenieurswesen dauerte das Unidiplom 3,5 Jahre. >Der Dr.-Titel kann auf Wunsch in Deutschland als Namenszusatz (eine Art >Pseudo-Adelstitel) in alle gesetzlichen Urkunden aufgenommen werden. Die >Person hat auch das Anrecht entsprechend angesprochen zu werden. Kein Mensch hat in Deutschland das Anrecht auf Eintragung, noch auf Anrede. Das wurde 1959 abgeschafft. >Oder die Meines Vaters: >Prof. Prof. h.c. Dr. rer. nat Hans Munstermann, Dipl.-Phys., >Dipl.-Wirt.-Phys. Es wird immer alleinig der höchste Titel in einer Studienrichtung angegeben. Doppelnennung sind unzulässig. >Der Dr.-Titel ist Bestandteil des Namens. Deine Reisepässe werden sogar >umgeschrieben " Der Name auf Seite 2 dieses Passes Herr Victor >Frankenstein ist amtlich geändert worden in Herr Dr. Victor Frankenstein Das war in der DDR so. Die BRD kennt dieses Recht nicht (mehr).
Gast
#2447067
"Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts ist der Doktorgrad kein Bestandteil des bürgerlich-rechtlichen Namens (Namenszusatz) wie etwa ehemalige Adelstitel oder Adelsbezeichnungen (der „Doktor“ ist ein akademischer Grad, kein „Titel“). Dies wird auch vom verwaltungsrechtlichen Schrifttum so gesehen. Unklar ist in diesem Punkt nur das zivilrechtliche Schrifttum.[11] Allerdings wird auch hier überwiegend der Rechtsprechung gefolgt und nur vereinzelt die Auffassung vertreten, dass „akademische Titel“ zum Namen gehörten oder Namensattribute seien. Da der „Doktor“ also nach Meinung der meisten Juristen kein Namenszusatz ist, kann aus § 12 BGB (Namensrecht) auch nicht abgeleitet werden, dass die Nennung des „vollen Namens“ auch die Nennung des „Doktors“ umfassen müsse. Der Doktorgrad kann als einziger akademischer Grad in einen deutschen Pass und Personalausweis eingetragen werden. Das deutsche Personalausweisgesetz und das Passgesetz (§ 1 und § 4) behandeln den Doktorgrad nicht als Namenszusatz, da hierfür keine spezifische Regelung notwendig wäre.[12][13]. Zu beachten ist, dass der Doktorgrad nach Vorlage der Promotionsurkunde nur in der fachunbezogenen Bezeichnung DR (ohne Punkt)/Dr. h. c. bzw. Dr. E. h. eingetragen wird. Die Eintragung ist freiwillig[14]."
Gast
#2447080
Ihr habt doch echt nicht mehr alle Latten am Zaun. Vieleicht solltet ihr es mal mit einer Frau probieren. Die können einen wirklich ganz schnell auf andere Gedanken bringen, auch wenn man nur einen FH Abschluss hat. Einfach mal ausprobieren. Allerdings fahren die wenigsten auf Typen ab, die eine Schwanzverlängerung auf der Visitenkarte brauchen. Ersatzweise gibt es aber seit 1998 ein Medikament von Pfizer für dieses Problem.
Das ist wohl nun nach der neuen EU Gesetzgebung sowieso gegessen. wenn ich das Grundprinzip der Menschenrechte in der EU nun richtig verstehe, ist es sowieso den Trägern der Visitenkarten verboten , gegenüber dem Rest der Bevölkerung deratige sich selbst hervorhebende Bezeichnungen zu tragen, diese durch Gruppenbildung hervorzuheben und in den öffentlichen Raum zu tragen. Gerade in Bezug auf FH-Abgänger sagt dazu zusätzlich das Verfassungsgericht in $762 Absatz 3 Zeile 87: Ich zitiere: " Es ist davon abzuraten, dass grössere Gruppen von Gleichgesinnten wie z.B. FH Abgänger in den freien Lebensraum entlassen werden. Dies könnte zu unerwünschten Tumulten führen. Insofern wird angeraten, durch staatliche Steuerung dafür zu sorgen, dass gerade diese Gruppe von Leuten zunächst durch ablenkende Massnahmen seitens der Regierung degruppiert und zerstreut werden. " Also Leuts, regt euch nicht auf.... es wird alles gut werden. Klaus
Gast
#2447316
>Verfassungsgericht >in $762 Absatz 3 Zeile 87: >Ich zitiere: >" >Es ist davon abzuraten, dass grössere Gruppen von Gleichgesinnten >wie z.B. FH Abgänger in den freien Lebensraum entlassen werden. >Dies könnte zu unerwünschten Tumulten führen. >Insofern wird angeraten, durch staatliche Steuerung dafür zu sorgen, >dass gerade diese Gruppe von Leuten zunächst durch ablenkende Massnahmen >seitens der Regierung degruppiert und zerstreut werden. Vielleicht solltest Du mal zitieren lernen. Durch Dein Durcheinanderwirbeln von Zitat und Erfundenen klingt es eher wie ein Gesetz aus der Zeit des 3. Reiches. Man nennt sowas auch Spinner.
Gast
#2447849
Danke, Jungs - Ihr habt mir echt weitergeholfen. Hatte' gerade 'nen kleinen Durchhänger, aber nachdem ich DAS gelesen habe, fühle ich mich wieder munter. Nun noch schnell was sinnvolles tun, dann ist Feierabend!
Gast
#2454550
darf ich den jetzt das FH weglassen oder nich...?
Gast
#2455285
Nicht ganz verstanden schrieb: > darf ich den jetzt das FH weglassen oder nich...? Ich glaube der wollte nur ein bisschen trollen :-)
Gast
#2455437
...der wollte nicht trollen, der wollte nur nicht um seine Pausenunterhaltung gebracht werden. In diesem Sinne: strengt Euch mal an, dieses überaus wichtige, bedeutende & weltbewegende Thema kann doch noch nicht zuende diskutiert sein! P.s.: Hier, wie auch in der Realität gewinne ich den Eindruck, daß Ingenieure oft merkwürdige Leute sind - ohne mich selbt da ausschliessen zu wollen. Wer kann Argumente dafür und dagegen vorbringen? Pausenunterhaltung gerettet?
Gast
#2473958
bei der Komplexität der Diskussion darf diese simple Frage doch wohl gestattet sein! @ Mr. G. Richtig erkannt! Ich wurde im Kindergarten oft als doof bezeichnet. Meine Mutti hat aber immer gesagt: Kein Problem, du wirst mal ein richtig guter Ingenieur...
Gast
#2474213
Timmo H. schrieb: > Ich bin Dipl.-Ing. (FH). FH ist immer nur zweitklassig verglichen mit Uni. Schreib also einfach: Dipl.-Ing. 2. Klasse Timmo H. ...
Gast
#2474320
@Zuckerle Was? Sogar beides? Du bist Dumschwätzer UND hast die Baumschule geschafft?
Gast
#2474554
Falsch Zuckerlein! Ich bin schon Erwachsen und ein Ingenieur dem es egal ist ob FH, TH, TU, BEng, MEng, etc.! Ingenieure sollten Dinge entwickeln oder verbessern und nicht über Titel philosophieren! Das macht den Ingenieur zum wahren Ingenieur!!!
Gast
#2522024
Ein Tip: Mach doch einfach ein Technikstudium. Das bringt Dir gegenüber der FH mindestens 2 Vorteile: 1.) Fundierte Ausbildung 2.) Den akademischen Grad: Dipl.-Ing. LG Ein echter Dipl.-Ing. (ohne FH)
Gast
#2527953
Ich bin Dipl.-Ing. Kann ich auch auf meiner Visitenkarte schreiben: Dr. rer. pol. Dipl.-Ing. Max Mustermann, MBA Das ist nämlich genau das gleiche. Betrug ist Betrug. Auch wenn das "Weglassen" nur eine Kleinigkeit erscheint ist es strafrechtlich genauso als ob man Doktor und Prfessorentitel dazu erfindet. Und wenn ihr doch eure FH so toll findet bzgl. Praxisnähe etc., warum verleugnet ihr euren Abschluss immer, was den Endruck erweckt das ihr euch für eure FH schämt und lieber auf die Uni gegangen wärt.
Gast
#2529841
Die Hierarchie muss gewahrt werden. Generalfeldschnulli > Oberschnulli > Schnulli. Analog dazu: Diplom-Ingenieur > Diplom-Ingenieur (FH) > Diplom-Ingenieur (BA) Wer den Anschein erweckt, einen höheren Dienstgrad zu haben, als er eigentlich hat, handelt sich mächtig Ärger ein. Eine ZdV regelt nähers.
Gast
#2529891
Generalfeldschnulli (Gast) schrieb: > Die Hierarchie muss gewahrt werden. > Generalfeldschnulli > Oberschnulli > Schnulli. Obacht! Die Schnullis dieser Welt bringen ihre OberOberschnullis auch schnell in Bedrängnis, lies "Oberschnulli" bringt Wulff weiter in Bedrängnis http://www.nordbayern.de/ressorts/schlagzeilenseite/oberschnulli-bringt-wulff-weiter-in-bedrangnis-1.1816886 Dann hat es sich bald AUSgeschnullert ...
Gast
#2547766
Auf der Visitenkarte darf man genau den Titel schreiben, der auf dem Diplom steht, mal nachschauen lohnt sich:) Also Dipl.-Ing. Max Mustermann bei Uni Dipl.-Ing.(FH) Max Mustermann bei Fachhochschule Dr.-Ing. Max Mustermann bei Promotion in Deutschland Max Mustermann M.Sc. Max Mustermann B.Sc. Max Mustermann Ph.D. bei Promotions-Studium im Ausland Man darf auch keine Titel tauschen, z.B. schreiben man hat ein Diplom statt Master oder den FH-Abschluss statt Bachelor oder Dr. statt PhD Wenn man mehrere Titel aufbauend hat, kann man alle schreiben, einen oder keinen. Beispiele: Max Mustermann Ph.D., M.Sc., B.Sc. Dipl.-Ing.(FH) Max Mustermann M.Sc. Dipl.-Ing. Max Mustermann Ph.D. Man darf keine Diplome, Bachelor und dergleichen angeben, die nicht von staatlich anerkannten Unis/Fachhochschulen kommen angeben, aber so klingen als ob: z.B. Bachelor Professional CCI von der IHK darf nicht auf der Visitenkarte stehen Die falsche Nutzung ist ein strafrechtliches Vergehen und kann von einer höheren Geldstrafe, bis zum Freiheitsentzug geahndet werden. Oder mit nicht rechtmäßigem Tragen das Ende gut gegelter Haare^^.
Gast
#2547773
ich bin dipl ing fh und lass den fh immer weg, sieht eh besser aus
GF3'ler schrieb: > ich bin dipl ing fh und lass den fh immer weg, sieht eh besser aus Und warum schreibst Du dann nicht gleich Dr.? Sieht doch noch besser aus und ist genauso gelogen, als wenn Du das FH weg lässt.
Gast
#2547828
> Und warum schreibst Du dann nicht gleich Dr.? > Sieht doch noch besser aus und ist genauso gelogen, als wenn Du das FH > weg lässt. kleiner unterschied ob man was hinzufügt oder nur weglässt. und ausserdem sind da die hürden höher bzw. man wird sicherlich drauf angesprochen
GF3'ler schrieb: >> Und warum schreibst Du dann nicht gleich Dr.? >> Sieht doch noch besser aus und ist genauso gelogen, als wenn Du das FH >> weg lässt. > > kleiner unterschied ob man was hinzufügt oder nur weglässt. und > ausserdem sind da die hürden höher bzw. man wird sicherlich drauf > angesprochen Tust Du doch gar nicht: Diplom Ingenieur (FH) Wenn Du "Dr" schreibst lässt Du ja auch nur "iplom Ingenieu" weg... Fakt ist: - Du bist kein "Diplom Ingenieur" und du bist kein "Dr.", sondern ein "Diplom Ingenieur (FH)"! Also ist alles andere gelogen!
Gast
#2547878
> Wenn Du "Dr" schreibst lässt Du ja auch nur > > "iplom Ingenieu" weg... Dr ohne .-Ing. is doch auch essig > > Fakt ist: - Du bist kein "Diplom Ingenieur" und du bist kein "Dr.", > sondern ein "Diplom Ingenieur (FH)"! > Also ist alles andere gelogen! das möchte ich nicht bestreiten
Gast
#2547922
Also das FH in Klammer sollte man schon ehrlicherweise anführen. FH und Uni unterscheiden sich nunmal grundlegend in der Art und Weise der Ausbildung. Bewerten soll das jeder wie er mag, aber der Unterschied sollte gekennzeichnet werden. Idealerweise sollte man noch Kürzel für die Bildungseinrichtung, wo man den Abschluss gemacht hat, hinten anfügen. ;)
Gast
#2548396
>Man darf auch keine Titel tauschen, z.B. schreiben man hat ein Diplom >statt Master oder den FH-Abschluss statt Bachelor oder Dr. statt PhD Das stimmt nicht. Das Kultusministerium hat eindeutig darauf hingewiesen, daß die Titel nicht tauschbar sind. Sie wurden durch andere Prüfungsverfahren und nach anderen Studienordnungen erlangt. Ein Master, der Dipl.-Ing. drauf schreibt, macht sich also auch strafbar in Dtl. Genau darum geht ja die Diskussion in Dtl. Außerdem ist ein FH-Diplom kein Bachelor und ein Dr. kein PhD. PhD wird in einem Doktoratsstudium abgelegt (verschult), der Dr. durch wissenschaftliche Forschung zu einer Problemstellung.
Karl-Heinz schrieb: > Dipl.-Ing. 2. Klasse Der ist gut. :-) Bei uns steht nur die Funktion auf der Visitenkarte - weil es eher unwichtig ist was Jemand mal vor 10+ Jahren studiert hat - interessant ist die aktuelle Position. Aber in Gesprächen benutze ich das schon - wenn ich etwas positives will sage ich: Doktor Müller, es wäre schön... - oder Herr Müller, das können wir doch besser.. Funktioniert gut! -- Ein Dipl.-Ing. 2. Klasse - auf meiner Visitenkarte steht nur: Leiter R&D Und mir selbst ist das völlig Banane - gibt gute Leute und Blender - merkt man immer nach einer Weile wer zu welcher Sorte gehört - wir haben auch Facharbeiter die durch bestimmte Hobbys kreativer sind als mancher Ing.
Gast
#2599125
Hallo ,
hab mal nachgeschaut,
bei mir steht:
"Die Fachhochschule... verleiht Ihm/Ihr hiermit die Berechtigung , den
Hochschulgrad DIPLOM-INGENIEUR Dipl.Ing zu führen. ....1981
Was nun?
Einige Zahlen : Hochschulreife:1900 1-2%
1950 5%
1980 22%
2000 31%
2009 39%
Waren die Schüler ohne Hochschulreife ,also ohne Uni-Zugang alle doof?
Sicher NEIN! Die hatten nur Pech.
Ich habe noch nachgelegt , Staatsexamen , Promotion auf einem ganz
anderen Gebiet .
Grüße
Gast
#2599281
Peter schrieb: > Waren die Schüler ohne Hochschulreife ,also ohne Uni-Zugang alle doof? > Sicher NEIN! Die hatten nur Pech. Viele haben heute ein Abitur, bei denen es vor 20 Jahren grade zum Hauptschulabschluß gereicht hätte.
Gast
#2676490
Das Problem stellt sich doch heute eigentlich überhaupt nicht mehr - jedenfalls für aktuell Studierende oder Studienanfänger. Wie könnt ihr immer noch so stark darüber debattieren?^^ Heute gibt es Bachelor und Master, ob Uni oder FH spielt zumindest gesetzlich keine Rolle mehr. Mit beiden Graden könnt ihr u.U. promovieren (Promotionsrecht, bei Bachelor jdfls in Ausnahmefällen). Alteingesessene Dipl. FHler, die unbedingt das FH weg haben möchten, haben auf Bildungswege folgende Wahl: - Je nach ECTS der Diplomurkunde in 2-4 Semestern (berufsbegeleitend)den Master draufmachen - Promovieren (in Deutschland ggf. mit Eignungsfeststellungsverfahren, im Ausland ohne) Und noch etwas an beide Fraktionen, also UNI und FHler: Ihr geniesst beide im Ausland einen exzellenten Ruf. Die Unterschiede zwischen euch sind nicht mehr so groß, wie sie früher einmal waren (beide Fraktionen mögen nun laut aufschreien). Da gab es an den FHs "normale" Lehrer (anstatt wie heutzutage Profs) und sie waren mehr "Ausbildungsbetrieb". Heute ist dies sicherlich nicht mehr oder nur noch vereinzelt der Fall; rein (bildungs)rechtlich betrachtet unterscheiden sich derzeit Universitäten von FHs lediglich durch ein Recht, dem sog. Promotionsrecht. Dieses ist in Deutschland derzeit (noch?) bei den Universitäten. Zum Verfasser und seinem akad. Hintergrund: Habe in Jungen Jahren den Dipl. Betriebswirt (FH) gemacht, bin dann in den Einkauf gegangen, habe mich dort für Jura und intern. Verträge begeistern können, mit denen ich täglich konfrontiert war und anschließend bzw. begleitend Jura an der Uni studiert (1./2. Staatsexamen) und letztendlich dann promoviert. Over and out
Gast
#2676496
Dipl.-Ing. zu schreiben statt Dipl.-Ing.(FH) ist strafbar, da es unterschiedliche Abschlüsse sind. Gute Leute lassen solche Titel aber komplett weg. Einschließlich Dr/Prof. Man sollte durch Anderes überzeugt haben, bevor man eine persönliche Visitenkarte herausgibt. Wer mit der Visitenkarte versuchen muss Kompetenz nachzureichen hat bereits verloren.
Gast
#2676605
Ju-huuu, welche Freude! Mein Lieblingsthread wird fortgeführt, noch schnell 'ne Tüte Chips auf, Lötkolben an und wir haben wieder volle Energie. Schreibt, Kinder schreibt - ihr rettet mir den Tag! Gruß, Trotz
Gast
#2677685
ms schrieb: > Und noch etwas an beide Fraktionen, also UNI und FHler: > Ihr geniesst beide im Ausland einen exzellenten Ruf. Ammenmärchen! Der Diplom-Ingenieur ist im Ausland unbekannt. Petra schrieb: > Gute Leute lassen solche Titel aber komplett weg. Purer Aberglaube! Jeder Deutsche, den ich bis jetzt im Ausland getroffen habe, hatte irgendwie den Diplomgrad auf der business card stehen. Ausnahmslos. Vom großen S bis mittelständische Hütte, egal. Und besonders die renommierten, guten Leute. Und interessant: Ausnahmslos jeder "Dipl.-Ing (FH)" war auf der business card "Dipl.-Ing.". Vor allem die vom großen S haben diesbezüglich absolut kein Unrechtsbewußtsein. Deutsche bleiben Deutsche bleiben Deutsche. Ahoi!
Dipl.-Gott schrieb: > Und interessant: Ausnahmslos jeder "Dipl.-Ing (FH)" war auf der business > card "Dipl.-Ing.". Du erzählst mal wieder aus deiner Traumwelt - ich habe schon etliche Visitenkarten gesehen, auf denen Dipl.-Ing.(FH) steht.
Gast
#2679074
Mark Brandis schrieb: > Du erzählst mal wieder aus deiner Traumwelt - ich habe schon etliche > Visitenkarten gesehen, auf denen Dipl.-Ing.(FH) steht. Dipl.-Gott hat aber etwas gegen FH-Absolventen. Am liebsten würde er ihnen wohl den akademischen Grad komplett aberkennen. Er hält sich nämlich als selbsternannter High-Potential für viel, viel schlauer und erfolgreicher. In Wirklichkeit ist er aber nur ein armes Würstchen mit Minderwertigkeitskomplex, dass sich die Auswanderung ins Sch...-Land USA schönreden muss.
Gast
#2679539
> Dipl.-Ing. zu schreiben statt Dipl.-Ing.(FH) ist strafbar, da es > unterschiedliche Abschlüsse sind. Warum haben mir das dann damals die Professoren von der FH Darmstadt so empfohlen? Du willst doch nicht unterstellen, dass die mich zu einer Straftat verleiten wollten?
heinz schrieb: >> Dipl.-Ing. zu schreiben statt Dipl.-Ing.(FH) ist strafbar, da es >> unterschiedliche Abschlüsse sind. > > Warum haben mir das dann damals die Professoren von der FH Darmstadt so > empfohlen? Du willst doch nicht unterstellen, dass die mich zu einer > Straftat verleiten wollten? Ja genau, was der Professor sagt ist natürlich immer richtig.
Warum muss man eigentlich immer etwas besseres sein? Was ist eigentlich, wenn mal jemand sagt, er habe sich für eine Techniker-Ausbildung oder ein FH-Studium entschieden, weil ihm dieses von der Ausrichtung besser gefallen hat? Oder er hat den Beruf gewählt, der weniger Kohle bringt, aber wo die Kollegen besser drauf sind? Ich habe auch schon Leute getroffen, die habe nie studiert oder eine Ausbildung gemacht. Sie sind direkt nach der allgemeinen Schulbildung in die Wirtschaft und als Unternehmer sehr erfolgreich. Was ist mit denen?
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#2680447
Stefan Helmert schrieb: > Ich habe auch schon Leute getroffen, die habe nie studiert oder eine > Ausbildung gemacht. Sie sind direkt nach der allgemeinen Schulbildung in > die Wirtschaft und als Unternehmer sehr erfolgreich. Was ist mit denen? Du verstehst es immer noch nicht. Gerade um die Existenz solcher Leute besser zu ertragen, muß man sich doch am akademischen Grad festhalten!
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#2680491
>> Dipl.-Ing. zu schreiben statt Dipl.-Ing.(FH) ist strafbar, da es >> unterschiedliche Abschlüsse sind. >Warum haben mir das dann damals die Professoren von der FH Darmstadt so >empfohlen? Du willst doch nicht unterstellen, dass die mich zu einer >Straftat verleiten wollten? Ist das nicht jene FH die auch Meister zum Master zuläßt?;)
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#2680545
Im Ausland gelten deutsche Gesetze nicht. Darum interessiert sich dort niemand um die Führung der Abschlüsse.
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#2680552
Dipl.-Ing.(FH) statt Dipl.-Ing. zu schreiben ist und bleibt strafbar. Wer das FH haben will, muss eben auch an der FH studieren.
Meister statt Master zu schreiben sicher auch ;)
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#2680998
Bei ZO heute drin. http://www.zeit.de/2012/20/B-Titelkauf
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#2681477
Marwin schrieb: > Wer das FH haben will Wer will denn so was??? Es lebe der richtige universitäre Ingenieur!
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#2681493
Kaputt lach schrieb: > Es lebe der richtige universitäre Ingenieur! Bingo!
Dipl.-Ing. schrieb: > Kaputt lach schrieb: >> Es lebe der richtige universitäre Ingenieur! > Bingo! Den nach deiner eigenen Aussage außerhalb von Deutschland niemand kennt.
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#2804053
Mir ist diese Titelmanie (in Österreich) mittlerweile dermaßen unangenehm, dass ich nur mehr den Namen führe. Diese Unart hat ihren Ursprung in der Monarchie, wo Titel - vergleichbar mit Dienstgraden beim Bundesheer - Hierarchien widerspiegelten bzw. sie eine symbolische Entschädigung für schlechte Entlohnung waren. Diese Manie ist offenbar irgendwann auf akad. Grade übergesprungen und die Aktualität des Themas sieht man daran, dass Leute mittlerweile Doktortitel aus Costa Rica kaufen, nur um "dazu zugehören" Paul schrieb: > Das stimmt nicht. Das Kultusministerium hat eindeutig darauf > hingewiesen, daß die Titel nicht tauschbar sind. ... An unserer Universität (BOKU, Wien) vergebene Diploma verweisen explizit darauf, dass z.B. statt DI auch MSc geschrieben werden darf. Im Endeffekt ist es eine Entscheidung der jeweilige Universität, ob sie einen akad. Grad nach früheren Kriterien, oder einen Master vergibt. > PhD wird in einem Doktoratsstudium abgelegt (verschult), der Dr. durch wissenschaftliche Forschung zu einer Problemstellung. Jein. Der Doktor wird mit Abschluß eines Doktorats vergeben. Ausnahme wäre hierbei z.B. das Studium der Humanmedizin - das schließt (in AT) mit "Dr. med." ab, rechtlich gesehen ist es aber ein Diplomstudium (inkl. Sponsion), das de facto nichts mit dem eigentlich Doktorat (Promotion) zu tun hat. Der akad. Grad "Dr." ist hier eine Altlast. Anekdote am Rande: "Magister" wurden (in AT) früher übrigens nur die Abgänger der Pharmazie bezeichnet - mit 1971 wurde das umgestellt. Im übrigen erklärt die Ausnahme auch die Eintragung des Doktors im Reisepass. Man will - z.B. im Falle eines Flugzeugunglücks - gerne wissen, ob ein Doktor unter den Passagieren ist. Ein "Dr." hat zwar nicht immer etwas mit einem Mediziner zu tun, die Chance ist aber zumindest vorhanden. Zum Thema: Wie schon oft geschrieben gilt: In AT ist das Diplom gleichzeitig ein Bescheid und somit eine im österreichischen Verfassungsrecht vorgesehene Art einer Rechtsnorm. Der akad. Grad, der im Diplom ausgewiesen ist, ist EXAKT zu verwenden. D.h. wenn dort DI (FH) steht dann darf nirgendwo irgendetwas weggelassen werden. Strafe beträgt hierbei bis zu EUR 15.000,-. Der Zusatz "FH" kann aber unter Umständen tatsächlich in AT wegfallen, sh. http://derstandard.at/2364024. Aber auch hier gilt obiges: Was im Diplom steht ist bindend!
Gast
#2804153
Stefan Helmert schrieb: > Ich habe auch schon Leute getroffen, die habe nie studiert oder eine > Ausbildung gemacht. Sie sind direkt nach der allgemeinen Schulbildung in > die Wirtschaft und als Unternehmer sehr erfolgreich. Was ist mit denen? Nur Blender, Besserwisserer, oder einfach oberflächliche Leute, die sich gut verkaufen können , aber nix in der Birne haben. Glaub mir, ich kenn einige dieser Sorte! Ein Graus. Ein Grund auch, warum ich bald wieder auf die Uni geh - Doktorarbeit schreiben
Gast
#2804364
> Bei ZO heute drin. > > http://www.zeit.de/2012/20/B-Titelkauf Der Bericht ist doch Asbach. Habe ich vor ein paar Jahren schon mal gelesen.
Petra schrieb: > Dipl.-Ing. zu schreiben statt Dipl.-Ing.(FH) ist strafbar, da es > unterschiedliche Abschlüsse sind. > > > Gute Leute lassen solche Titel aber komplett weg. Einschließlich > Dr/Prof. Man sollte durch Anderes überzeugt haben, bevor man eine > persönliche Visitenkarte herausgibt. Wer mit der Visitenkarte versuchen > muss Kompetenz nachzureichen hat bereits verloren. Das heißt, man braucht faktisch keine Visitenkarte? Natürlich braucht man auf die Visitenkarte seinen akademischen Grad nicht draufzuschreiben. Aber dieser ist doch eine Information, die die akademische Grundlage des Trägers von vornherein offenbart, was ja für denjenigen, der die Karte erhält, nützlich sein kann. Denn es ist eben ein Unterschied, ob da Dipl.-Kfm. oder Dipl.-Psych. oder Dipl.-Ing. steht, wenn man es z.B. mit einem Vertriebler zu tun hat. Wenn da kein akademischer Grad steht, heißt das im Grunde für den Empfänger, man hat keinen. Und mit was sonst soll man denn jemanden, mit dem man gerade 3 Worte gewechselt hat, von seiner Kompetenz überzeugen? Der akademische Grad ist etwas, in das so manch einer 1/10 seines Lebens investiert hat - nur um ihn dann unter den Tisch zu kehren?
Kinder! Ruhe! Bitte!
Gast
#2807318
Roland B. schrieb: > Der akademische Grad > ist etwas, in das so manch einer 1/10 seines Lebens investiert hat - nur > um ihn dann unter den Tisch zu kehren? Ganz meine Meinung! (Like) (y)
Gast
#2807360
Herrlicher Thread. Das ist für Psychologen bester Futter, wenn sich jemand von denen hierher verirrt. Vielleicht ist das ja bereits geschehen und die Berufsgruppeanstudie schon in Arbeit...
Gast
#2812068
Dipl.-Ing. ist, egal mit welchem Zusatz ein veralteter Grad. Für alle Gestrigen die den Wandel nicht wahrhaben wollen.
Gast
#2812077
phd schrieb: > Dipl.-Ing. ist, egal mit welchem Zusatz ein veralteter Grad. aber einer, der gefragt ist :-) Angesichts der schlecht ausgebildeten Master, der unfähigen Bachlors und eingebildeten FHler, haben es viele Firmen satt und fragen gezielt nach dem guten alten Diplom.
Gast
#2814221
BiBi schrieb: > und eingebildeten FHler Hab in meinem Leben noch keinen getroffen. Kann es sein, dass ein FHler dir die Freundin ausgespannt hat? ;-)
> Dipl.-Ing. ist, egal mit welchem Zusatz ein veralteter Grad. Für alle > Gestrigen die den Wandel nicht wahrhaben wollen. Es hat schon immer Leute gegeben, die alles, was die liebe Obrigkeit haben wollte, unhinterfragt und kritiklos mitgemacht und alle anderen als "ewiggestig" disqualifiziert haben. Ob das nun mit markantem Heben des ausgestreckten rechten Arms, des Äquivalents mit der linken Faust oder den heutigen Segnungen eines "Europas der Konzerne" und eines gleichmacherischen Globalismus zu tun hatte. Und kauf Dir mal eine Tüte Kommata, dann kann man das, was Du schreibst, viel besser lesen!
Gast
#2816224
Ein Dr. kann auch schlecht sein. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/promovieren-doktortitel-kann-die-jobsuche-erschweren-a-843999.html
Gast
#2816254
Ganz lesen bitte! Nicht nuch Überschrift: ... Für hochspezialisierte oder forschungsintensive Fächer wie Medizin, Jura, Biologie, Chemie und Ingenieurwissenschaften stimmt die alte Vorstellung auch noch; hier erhöht der Doktortitel tatsächlich die Chance auf einen besseren Job sowie höheres Gehalt. ...
Gast
#2816780
> Autor: Matthias H. (experimentator) > Datum: 30.08.2012 12:55 > Es hat schon immer Leute gegeben, die alles, was die liebe Obrigkeit > haben wollte, unhinterfragt und kritiklos mitgemacht und alle anderen > als "ewiggestig" disqualifiziert haben. Ob das nun mit markantem Heben > des ausgestreckten rechten Arms, des Äquivalents mit der linken Faust > oder den heutigen Segnungen eines "Europas der Konzerne" und eines > gleichmacherischen Globalismus zu tun hatte. Gebe dir Recht !
Gast
#2816823
Lebenskünstler aka Zuckerle auf dem allabendlichen Amoklauf durch die verschiedenen Threads. Krank, richtig krank! Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 17:59 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:05 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:08 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:11 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:12 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:17 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:19 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:20 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:24 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:25 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:27 Autor: Lebenskünstler (Gast) Datum: 31.08.2012 18:28
Gast
#2841927
Durch diesen Thread habe ich mich entschieden den Zusatz (FH) mit aufzuführen. Da dies ehrlich ist und ein Zugeständniss seines Bildungsweges ist. Mir geht es nicht um UNI oder FH , sondern das dieser Zusatz etwas irritierend sein könnte, da einiges hier in DE umgestellt wird und somit in Zukunft wohl keiner den Unterschied wirklich wissen wird & des Auslands wegen. Habe nicht ALLE Antworten hier mitverfolgt, was ich nur dazufügen würde, ist das es eher etwas ausmacht von welcher FH / UNI man abgegangen ist. Das betrifft jetzt nicht wirklich das Thread-Thema, jedoch einige FH vs. UNI Debatten. Ein Zusatz ist mit einem Zusatz an Energie verbunden. Sei es die "zusätliche" Tinte oder die "zusätzlichen" 0,01 kcal der körperlichen Motorik wegen dem Tippen. Hebt sich nur auf, wenn mehr Energie reinkommt. my 2 cent
Gast
#2842128
Schämen einige Fachholschulabgänger sich für ihren Abschluss, oder warum wird das FH wirklich weggelassen?
Gast
#2843293
Ich denke eher eher dass da eine Angst existiert vor Leuten die nichts mit FH anfangen können oder die Angst davor dass Leute ähnlich auf die FHler herabsehen könnten wie manche Diplomer auf die Bachelor und dem will er wohl aus dem Wege gehen. Eigentlich nicht notwendig, da sofern man sich nicht an einer Universität als Forscher bewirbt normalerweise der FH gleich gut oder auch lieber genommen wird. So zumindest wurde es mir zugetragen.
Gast
#2858482
ms schrieb: > Das Problem stellt sich doch heute eigentlich überhaupt nicht mehr - > jedenfalls für aktuell Studierende oder Studienanfänger. > Wie könnt ihr immer noch so stark darüber debattieren?^^ > Heute gibt es Bachelor und Master, ob Uni oder FH spielt zumindest > gesetzlich keine Rolle mehr. > Mit beiden Graden könnt ihr u.U. promovieren (Promotionsrecht, bei > Bachelor jdfls in Ausnahmefällen). > Alteingesessene Dipl. FHler, die unbedingt das FH weg haben möchten, > haben auf Bildungswege folgende Wahl: > - Je nach ECTS der Diplomurkunde in 2-4 Semestern (berufsbegeleitend)den > Master draufmachen > - Promovieren (in Deutschland ggf. mit Eignungsfeststellungsverfahren, > im Ausland ohne) > Und noch etwas an beide Fraktionen, also UNI und FHler: > Die Unterschiede zwischen euch sind nicht mehr so groß, wie sie früher > einmal waren (beide Fraktionen mögen nun laut aufschreien). Da gab es an > den FHs "normale" Lehrer (anstatt wie heutzutage Profs) und sie waren > mehr "Ausbildungsbetrieb". Heute ist dies sicherlich nicht mehr oder nur > noch vereinzelt der Fall; > rein (bildungs)rechtlich betrachtet unterscheiden sich derzeit > Universitäten von FHs lediglich durch ein Recht, dem sog. > Promotionsrecht. Dieses ist in Deutschland derzeit (noch?) bei den > Universitäten. Sagt eigentlich alles aus. Danke für den guten Beitrag.
Gast
#2906931
Ich kenne keinen Dipl.-Ing.(FH) der das (FH) mit angibt. Selbst bei meinen Chefs wird das ignoriert.
Dr. Ing. (FH) ...sowas gibts nicht oder? und wenn man seinen dr an ner fh macht?
Gast
#2907279
Die FH hat kein Promotionsrecht -> keine Promotion an der FH -> kei Dr.-Ing.(FH)
Karl schrieb: > Die FH hat kein Promotionsrecht -> keine Promotion an der FH -> kei > Dr.-Ing.(FH) d.h. die ganzen profs. und doktoren an der fh haben alle mal an der uni promoviert?
Gast
#2907293
Sarah E. schrieb: > d.h. die ganzen profs. und doktoren an der fh haben alle mal an der uni > promoviert? Korrekt beantwortet: ein Prof braucht keinen Doktor. Aber alle Dozenten oder Profs, die einen Doktor haben, haben diesen an einer Uni gemacht, da nur diese das Promotionsrecht hat.
Gast
#2934462
Zwischen Dipl.-Ing. und Dipl.-Ing. (FH) ist hat ein "goßer" Unterschied; Deshalb dazuschreiben, der TU Absolventen zu Liebe ;)
B.K. schrieb: > Zwischen Dipl.-Ing. und Dipl.-Ing. (FH) ist hat ein "großer" Unterschied; Nicht im Berufsleben. Trotzdem ist es natürlich richtig, den Titel so zu schreiben, wie er auf der Urkunde steht.
Die Sache mit "Dipl.-Ing. (FH)" und "Dipl.-Ing. " bzw "Dipl.-Ing. Univ."
stellt sich im Wesentlichen ganz einfach dar.
Die WICHTIGSTEN FAKTEN:
-------------------------
1.) Der "Dipl.-Ing. (FH)" hat "nur" eine Schule besucht,
nämlich die Fachhoch-SCHULE und besitzt deshalb quasi
nur ein "Schul-Diplom".
2.) Der "Dipl.-Ing. " bzw. "Dipl.-Ing. Univ." hat eine Universität
besucht und nur er hat wirklich studiert und ein Studium mit
Universitäts-Diplom abgeschlossen.
3.) Nur der akademische Grad (= Abschluß auf der Universität) hat
uneingeschränktes Promotionsrecht.
Da ein FH-Diplom grundsätzlich nicht zur Promotion berechtigt,
ist ein FH-Diplom genau genommen kein ordentlicher akademischer
Grad, sondern ein außerordentlicher.
4.) Was man ist, steht EXAKT in der entsprechenden Diplom-Urkunde:
"Dipl.-Ing. (FH)", "Dipl.-Ing. ", "Dipl.-Ing. Univ., etc.
> ANMERKUNG:
>
> Jeder der z.B. in München in der FH war, weiss, dass das quasi wie
> in Schulklassen abläuft, im Gegensatz zu den Hörsäalen an der
> Technischen Universität mit über 1000 Studenten.
> Ob diese Massenveranstaltungen gut sind oder nicht sei mal dahingestellt,
> aber eine (Fachhoch-) Schule ist nun mal keine Universität.
> Da beisst die Maus nun mal keinen Faden ab!
>
> Auch was den Stoff bzw. die Studieninhalte angeht, bestehen Welten
> zwischen der FH und der TU.
>
> Es kommt praktisch nie vor, daß jemand von der FH auf die TU wechselt,
> aber sehr viele TU-Studenten wechseln auf die FH ...
> Warum wohl? ... Weil die TU wesentlich anspruchsvoller ist und
> weil der Lehrstoff an der FH quasi da aufhört, wo es an der
> Technischen Universität erst richtig losgeht.
>
> Es gibt sehr viele TU-Studenten, die sich z.B. in Technischer Mechanik, usw.
> erst die FH-Bücher kaufen und komplett durcharbeiten (!)
> um an der TU überhaupt am Anfang den Einstieg zu schaffen.
>
>
> ANMERKUNG - BERUFSLEBEN:
>
> Dass im Berufsleben kein Unterschied zwischen "Dipl.-Ing. (FH)"
> und "Dipl.-Ing. Univ." stimmt natürlich oft auch nicht.
> Z.B. beim TÜV Bayern (Auto) ist die Hierarchie klar geregelt:
> Als Dipl.-Ing. (FH) Fachrichtung Maschinenbau oder Fahrzeugtechnik
> darf man Hauptuntersuchungen machen und als "Prüf-Ingenieur" arbeiten.
> Der "gehobene Dienst" z.B. Prüfstellenleiter ist ausschliesslich
> "Dipl.-Ing. mit Universitäts-Studium vorbehalten!
Make-My-Day!
Gast
#2934614
C. E. schrieb: > 3.) Nur der akademische Grad (= Abschluß auf der Universität) hat > uneingeschränktes Promotionsrecht. Das ist falsch. Auf meiner Urkunde von der FH steht "....wird der akademische Grad Dipl.-Ing (FH) verliehen.".
Hallo lüsterklemme (Gast) , bitte genau lesen und komplett zitieren. > 3.) Nur der akademische Grad (= Abschluß auf der Universität) hat > uneingeschränktes Promotionsrecht. > Da ein FH-Diplom grundsätzlich nicht zur Promotion berechtigt, > ist ein FH-Diplom genau genommen kein ordentlicher akademischer > Grad, sondern ein außerordentlicher. Versuche damit mal zu promovieren ... Schöne Grüsse! Make-My-Day!
Gast
#2934639
C. E. schrieb: > akademische Grad (= Abschluß auf der Universität) Ich bezog mich nur auf die Zuordnung das akademischer Grad = Uniabschluß. Mehr nicht. Die Promotion war natürlich auf direktem Weg nicht möglich. i make your day!
Gast
#2934640
C. E. schrieb: > Versuche damit mal zu promovieren ... Ich habe selbst bei einem Uni-Prof gearbeitet, der in der ZEit in der ich bei ihm war, Doktorvater für 4 FH-Ingenieure war. Ging ganz problemlos. Er hat sie nur als Voraussetzung nachträglich 3 Klausuren an der Uni absolvieren lassen (Theoretische Elektrotechnik) und die Noten an der FH mussten sehr gut sein.
Gast
#2934643
Wer Hintergründe will, der frage Google nach "kooperativer Promotion"
Gast
#2934653
Klaus Kaiser schrieb: > Wer Hintergründe will, der frage Google nach "kooperativer Promotion" Das sollte bekannt sein. Der Troll klammert sich wohl an die Illusion nur deshalb etwas besseres zu sein, weil er irgendwann mal in der Uni gesessen hat. Die Angst vor Konkurrenz muss ja immens sein! ;)
Gast
#2934656
C. E. schrieb: >> Es kommt praktisch nie vor, daß jemand von der FH auf die TU wechselt, >> aber sehr viele TU-Studenten wechseln auf die FH ... >> Warum wohl? ... Weil die TU wesentlich anspruchsvoller ist und weil der Hahaha, es kommt zwar vor, dass Studenten der Univ., die 2mal in Mathe gescheitert sind, an die FH kommen, in der Regel (95%+) schaffen die es dort dann auch nicht. > Lehrstoff an der FH quasi da aufhört, >> wo es an der Technischen Universität erst richtig losgeht. Voraussetzung an der FH wie an der Uni ist Abitur. An manchen FHs werden Mathe-Übergangskurse für Leute von der FOS abgeboten. Na, was meinst Du, warum das so ist? >> Es gibt sehr viele TU-Studenten, die sich z.B. in Technischer Mechanik, usw. >> erst die FH-Bücher kaufen und komplett durcharbeiten (!) >> um an der TU überhaupt am Anfang den Einstieg zu schaffen. die FHler, die ich kenne, haben alle mit den überall üblichen Standardlehrbüchern gearbeitet. Nischta mit "FH-Bücher". Aber du bist halt wahrscheinlich "Elite" und hast es nötig.
Gast
#2934664
genervt schrieb: > Der Troll klammert sich wohl an die Illusion nur deshalb etwas besseres > zu sein, weil er irgendwann mal in der Uni gesessen hat. Grins, eventuell sollte ich noch anmerken, dass diese 4 FH-Promoventen motivierter und auch schneller fertig waren als ihre Uni-Kollegen. Die Arbeit hat denen sichtbar Spass bereitet. Die Uni-Promoventen haben das mehr als eine Art Verlängerung ihres Studentenlebens betrachtet.
Gast
#2934670
C. E. schrieb: >> Es gibt sehr viele TU-Studenten, die sich z.B. in Technischer Mechanik, usw. >> erst die FH-Bücher kaufen und komplett durcharbeiten (!) >> um an der TU überhaupt am Anfang den Einstieg zu schaffen. Erinnert mich an die Chuck Norris Witze: Ein Uniabsolvent hat bis Unendlich gezählt - zwei mal.