Habe da mal eine Frage! Und zwar arbeite ich in einer großen Firma und wollte mir mal Visitenkarten Drucken lassen (Firmenvisitenkarten natürlich). Ich bin Dipl.-Ing. (FH). Nun stellt sich für mich die Frage, ob dieses (FH) auch auf der Visitenkarte stehen muss oder ob ein alleinstehendes Dipl.-Ing. auch ok ist. Normaler Weise würde man ja sagen, dass es Urkundenfälschung ist, aber wie es sich bei einer Visitenkarte verhält ist mir nicht ganz schlüssig. Ich habe schon Dutzende von Forenbeiträgen gelesen wo genau diese Problematik diskutiert worden ist, nur leider wird in keinem dieser Beiträge zu einem vernünftigen Ergebnis gekommen. Die meisten, die in der Firma beschäftigt sind, sind FH'ler aber man sieht nirgends dieses (FH) auf deren Visitenkarte. Eigentlich sehe ich auch kein Problem darin das (FH) wegzulassen, da es sich ja nicht um eine Bewerbungsunterlage sondern einfach nur um eine Info-Karte handelt. Das (FH) stört mich ja eigentlich nicht (warum auch, es wird schließlich einen Grund haben warum die Firma praktisch nur auf FH'ler zurückgreift), aber denoch stört auf der Karte alleine die Tatsache, dass vor dem Namen etwas in Klammern steht. Weiß jemand von euch Näheres?
Gast
#936565
Es gibt da eine ganz einfache Lösung! Lass einfach das "Dipl.-Ing." auch weg!
Gast
#936566
mit FH so: Dipl.-Ing. (FH) Max Mustermann Putzfrau
Wie die Visitenkarten auszusehen haben bestimmt logischer Weise die Firma, der akademische Grad gehört nunmal dazu und steht in der gleichen Zeile wie der Name.
zumindest in österreich sind z.b. "mag" und "mag (fh)" unterschiedliche titel. wenn jetzt jemand das fh weglässt, würde er einen titel führen, den er eigenltich gar nicht hat. da in deutschland noch viel mehr alles durch gesetzte geregelt sein muss, wird das ziemlich ähnlich sein.
Gast
#936686
wenn Du es weg lässt, geht der Betrachter wohl davon aus, dass Du einen akademischen Abschluß hast, da Du aber FH hast, gehört es dazu! Also: Max Mustermann Dip.Ing. (FH) Entwicklungsleiter GF Multimediatoiletten
>zumindest in österreich sind z.b. "mag" und "mag (fh)" unterschiedliche >titel. wenn jetzt jemand das fh weglässt, würde er einen titel führen, >den er eigenltich gar nicht hat. Richtig, frage ist nur, ob es bei einer Visitenkarte überhaupt relevant ist, denn es handelt sich ja nicht um ein Dokument. >wenn Du es weg lässt, geht der Betrachter wohl davon aus, dass Du einen >akademischen Abschluß hast, da Du aber FH hast, gehört es dazu! Dipl.-Ing. (FH) ist ein akademischer Abschluss, nur eben an einer FH erworben.
Timmo H. wrote: > Richtig, frage ist nur, ob es bei einer Visitenkarte überhaupt relevant > ist, denn es handelt sich ja nicht um ein Dokument. Wenn du aber den Dipl-Ing auf der Visistenkarte partout mit rauskehren willst, muss auch das FH dabei stehen. Steht irgendwo in einem Gesetz über die akademischen Grade. Du darfst nur das behaupten, was du bist. Der Hintergrund dieses ganzen Zirkusses ist wohl, dass die Fachschulabsolventen früher irgendwann einfach mal "Ing" waren (in der DDR übrigens bis zu deren Auflösung), während man "Dipl-Ing" nur an einer Hochschule wurde. Irgendwann hat dann jemand den ganzen Krempel umbenamsen müssen, die Abschlussprüfung der FH nennt sich nun eben auch Diplom, und zur Ehre dürfen die dortigen Dipl-Ings ihr FH überall mit rumschleppen... Eine ähnliche Story ist der Dr.-Ing., nur dass es dort 100 (oder mehr) Jahre zuvor war. Da waren es die Herren Doktoren der klassischen Natur- und Geisteswissenschaften, die ihren Doktortitel befleckt sahen und darum durchgesetzt haben, dass die Inschenöre ,,ihren'' Doktor nur als Dr.-Ing. bezeichen dürfen. Nun kann man über die Bibel halt ,,richtiger'' Doktor werden, über einen neuen Antrieb für eine Weltraumrakete aber ,,nur'' Dr.-Ing. ;-)
Gast
#937211
Du gibst genau den akademischen Grad an, der dir verliehen wurde. Wie der lautet, steht auf deiner Diplom-Urkunde. Ich habe an der Fachhochschule Hamburg studiert und mir wurde (1991) der akademische Grad "Diplom-Ingenieur" verliehen -- ohne irgendwelche weiteren Zusätze (nach der Verordnung über die Verleihung des Diplomgrades [...] vom 6.3.1979). Ich meine, seit dem Hamburgischen Hochschulgesetz (von 2001) wird der Grad "Diplom-Ingenieur" mit Zusatz "FH" verliehen, vorher nicht.
Gast
#937462
nimm doch einfach die Englische Sprache: - Lead Engineer - Sales Engineer - Junior Engineer - Senior Engineer - Development Engineer - Software Engineer - Senior Software Engineer Da brauchst du kein (FH) anzugeben
Revolutzer wrote: > nimm doch einfach die Englische Sprache: > > - Lead Engineer > - Sales Engineer > - Junior Engineer > - Senior Engineer > - Development Engineer > - Software Engineer > - Senior Software Engineer > > Da brauchst du kein (FH) anzugeben Das sind Positionen in einer Betriebshierarchie, keine akademischen Abschlüsse.
>Das sind Positionen in einer Betriebshierarchie, keine akademischen >Abschlüsse. Richtig und diese wird bei uns in der zweiten Zeile aufgeführt und darunter die Bezeichnung der Abteilung
Gast
#938789
Hi, ich habe mich vor Jahren mit diesem Thema beschäftigt. Den "FH"-Titel gibt es nicht. Du kannst (insbesondere auf Visitenkarten) schreiben was Du willst. Andererseits zeugt der FH-Titel doch von Praxis! Ich glaube es hängt davon ab, was Du für eine Position hast, was Du da drauf schreibst. Evtl. sind auch mehrere Visitenkarten möglich... Gruß Andreas
Gast
#939035
Uboot-Stocki wrote: >ich habe mich vor Jahren mit diesem Thema beschäftigt. Den "FH"-Titel >gibt es nicht. Du kannst (insbesondere auf Visitenkarten) schreiben was >Du willst. Richtig, Dipl.-Ing. ist KEIN Titel - sondern ein akadademischer Grad. Und den Zusatz "FH" aber gibt es. Auszug aus http://hh.juris.de/hh/HSchulG_HA_P67.htm : (2) Aufgrund einer bestandenen Abschlussprüfung eines Fachhochschulstudiengangs wird der Diplomgrad mit dem Zusatz »Fachhochschule« (»FH«) verliehen.
Gast
#951784
Die Sache ist ganz einfach: das Gesetz schreibt vor, dass akademische Grade so zu führen sind (auch auf Vistitenkarten !) wie sie auf den verliehenen Diplom-Urkunden aufgeführt sind! Sonst handelt es sich um das unberechtigte Führen nicht erworbener Grade ...
Gast
#951789
Allgemein gilt, dass Grade nur in der Form geführt werden dürfen, die durch die Verleihungsurkunde oder die Prüfungsordnung festgelegt ist. Wurde der Diplomgrad einer Fachhochschule z.B. mit dem Zusatz (FH) verliehen, darf dieser Zusatz bei der Führung des Grades nicht weggelassen werden. Anders als bei den meisten geschützten Bezeichnungen, deren unrechtmäßige Führung in der Regel ordnungswidrig ist - wie z.B. auch das unbefugte Führen eines Abschlusses einer Berufsakademie (Dipl.-...(BA))-, stellt die unrechtmäßige Führung eines deutschen oder ausländischen akademischen Grades eine Straftat gemäß § 132a StGB (Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen) dar.
Gast
#951847
>Der Hintergrund dieses ganzen Zirkusses ist wohl, dass die >Fachschulabsolventen früher irgendwann einfach mal "Ing" waren >(in der DDR übrigens bis zu deren Auflösung), während man "Dipl-Ing" >nur an einer Hochschule wurde. Irgendwann hat dann jemand den >ganzen Krempel umbenamsen müssen, die Abschlussprüfung der FH nennt >sich nun eben auch Diplom, und zur Ehre dürfen die dortigen Dipl-Ings >ihr FH überall mit rumschleppen... Na da redet sich aber jemand die Ingenieurschule schon. 1. Die Ingenieurschule war keine Hochschule. Die FH ist eine Hochschule (§1 HRG) 2. DIe Ingenieurschule wurde nicht einfach in FH umbennannt und vergab tolle Diplome (FH), sondern es wurden die Aufnahmevoraussetzungen wesentlich erhöht, die Regelstudienzeit erhöht und auch das Lehrniveau auf akademisches Niveau angehoben. Als Folge wurden auch die Anforderungen an das Lehrpersonal verschärft. Eine Ingenieurschule konnte man mit dem schulischen Abschluß Klasse 10 besuchen, zur FH benötigt man ein Abi oder eine FHR, also mind. 2 Jahre mehr Schulvorbildung. Eine FH unterrichtet auf Hochschulniveau, die Ing.-Schule auf Fachschulniveau. Lehrkräfte an einer Ingenieurschule waren Dipl.-Ing. oder meist Ing. An der FH benötigt man in der Regel eine Dr. mit fac. docenti, oft wird auch eine Habilitation gewünscht. Die Ingenieurschule ging 3 Jahre, zum Schluß schrieb man eine Ingenieurarbeit (Umfang ca. 27 S.). An der FH gibt es eine Diplomarbeit (Umfang ca. 100 Seiten, dazu eine Verteidigung mit 46 min Dauer). Die FH verlangt bis zum Diplom eine schulische Gesamtbildungszeit ab Klasse 10 von 6 Jahren, an der Ingenieurschule betrug sie die Hälfte, nämlich 3 Jahre. Vom Niveauunterschied ganz zu schweigen. Den kann man sich ausmalen, wenn man bedenkt, daß an der FH in ET ca. 45 % der Abiturienten bzw. FHR-Leute scheitern. Wie sähe die Zahl aus, wenn man 10Klässler, wie bei den Ingenieurschulen üblich, zuließe, 100%?
Gast
#951891
Du siehst also die Quote der Abbrecher als Beleg für die Qualität einer Hochschule an? In der Konsequenz hiesse das die Hochschule mit der schlechtesten Lehre hätte die höchste Qualität! Also den Stoff durchhecheln, niemals Sachen wiederholen, keine Verbindungen zwischen den einzelnen Fächern herstellen und alternative Lösungswege in Klausuren abwerten. So schafft man die gewünschte Quote locker. Ich habe tatsächlich Professoren erlebt die Befriedigung aus dieser Praxis ziehen.
Leute ihr schweift wieder ab :-)
Gast
#951924
Okay, Tschuldigung... :-)
Gast
#951938
Du kannst auf die Karte raufschreiben, was Du willst, nicht weil das Gesetz es zulässt, sondern weil es kein Schwein interessiert. Ein Rechtsstreit um das (FH) auf Deiner V-Karte ist schlicht absurd. Ein falscher Dr. oder Prof. ist etwas anderes, weil es u.U. als unlauterer Wettbewerb und folglich als Hochstapelei ect. anzusehen ist, aber auch nur dann, wenn es im Zusammenhang mit der Tätigkeit irgend wo zu einem Schadensfall gekommen ist und selbst dann nur, wenn es zufällig rauskommt. Und ganz nebenbei wird auf Visitenkarten gelogen und hochgestapelt, dass es schon nicht mehr schön ist. Bei Dipl Ing und Dipl.Ing (FH) kennen ausser ein paar verbeamteten Sesselfurzern die Meisten nicht mal den Unterscheid. Juristisch ist es so, dass Du nur den Ak Grad tragen darfst, der Dir verliehen wurde, als Dipl Ing (FH)
Gast
#953393
ich verstehe nicht was das hin und her überhaupt soll. Wenn du dein FH im Titel verheimlichen willst, wo liegt der Sinn? Bevor du auch nur ein einzigen Schritt in die Entwicklungabteilung oder in irgendwelche heiligen Hallen des Unternehmens setzten wirst um den Leuten zu zeigen was du drauf hast, wissen die Herren sowieso das du von der FH stammst. Und ob Sie das jetzt auf der VK auf irgendeiner Messe lesen oder auf deinem Zeugnis von der Bewerbung kurz vor einem möglichen Vorstellungsgespräch ist auch völlig wurscht.
Gast
#953491
>>zumindest in österreich sind z.b. "mag" und "mag (fh)" unterschiedliche >>titel. wenn jetzt jemand das fh weglässt, würde er einen titel führen, >>den er eigenltich gar nicht hat. >Richtig, frage ist nur, ob es bei einer Visitenkarte überhaupt relevant >ist, denn es handelt sich ja nicht um ein Dokument. Nein, das ist nicht die Frage! Egal wo und wie Du den Titel angegibts, ob im Internet oder gedruckt, ob schriftlich oder verbal - der Titel muss stimmen. Und wenn nunmal die Einschränkungen FH besteht, ist sie zu nennen. Das gilt, wie gesagt, auch verbal! Ich finde es auch einen großen Mist, daß man einen Zusatz bringen muss, um eine Einschränkungen zu nennen. Besser wäre es, man hätte einen Universitätsingeneieur, einen Hochschulingenieur und einen Fachschulingenieur bzw "Berufsakademiker" oder wie die heissen. Aber mit dem Thema Master <-> Bachelor ist das ja nun behoben! (Der einzige Vorteil, den ich in diesen Konstrukten sehe) Allerdings haben die ersten FHs schon wieder angefangen, Master zu vergeben. Offenbar leidet es vielen am nötigen Selbstbewusstsein, sonst würden sie ja nicht behaupten, das Bachelor- bzw FH-Studium sei das praxistauglichere, z.T. sogar am Ende bessere, oder doch zumindest fast gleichwertige, während sie schnell über die Hintertüre dann doch den anderen Titel vortäuschen wollen. Damit wird irgendwie ja bekräftigt, daß es sich um einen vollwertigen Titel handeln muss.
>ich verstehe nicht was das hin und her überhaupt soll. Wenn du dein FH >im Titel verheimlichen willst, wo liegt der Sinn? Ich habe nie gesagt, dass ich ihn verheimlichen will. Es sieht bloß seltsam aus, wenn man die Konstellation: Dipl.-Ing. (FH) Max Mustermann auf der Visitenkarte stehen hat. Das (FH) stört wie ich finde ein wenig den Lesefluss. Ich bin auch stolz darauf den FH-Grad zu haben (ich kenne genug UNI Dipl.-Ing.s die ihrem Ruf alle Ehre machen und mit denen will ich natürlich nicht in eine Tonne gesteckt werden. Die Formatierung: Dipl.-Ing. (FH) Max Mustermann wäre für mich absolut kein Problem nur kann ich an der Formatierung nunmal nichts ändern, da diese durch die Firma vorgegeben ist und man daran auch nichts ändern kann.
Gast wrote: > Allerdings haben die ersten FHs schon wieder angefangen, Master zu > vergeben. Warum denn auch nicht? Der Schwierigkeitsgrad, die Semesteranzahl und die Lerninhalte sind ja beim Master Studium an einer FH dann denen an der Uni vergleichbar. Einzig die Zugangsvorraussetzung unterscheidet sich dann noch. Und eventuell ein Tick mehr Praxis an der FH, aber das war bei unserem FH-Diplomstudiengang schon nicht mehr wirklich so...
Gast
#953556
@ Timmo H. Die Frage die du dir stellst, ist was die Berufsangabe auf der Visitenkarte aussagen soll? Einige nützliche Informationen habe ich hier gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieur Name Ingeniuer Fachgebiet mehr will dein Gesprächspartner doch eh nicht wissen oder er hakt nach. Übrigens sollte die Firma für die du wirbs SCHRIFTLICH zustimmen wenn du ihren Namen führst. Jeder der einen technischen staatlichen Abschluß oder/und die entsprechende Berufserfahrung angeeignet hat, darf sich Ingenieuer nennen und per Visiten- karte damit werben, selbst wenn die Nachweise nicht ganz so Aussagekräftig sind. Es kommt eben auf den "staatlichen" oder staatlich anerkannten Abschluß an. Bezahlt wird man eh nach Verhandlungen und Willenserklärungen und da kommst eben auf seine Nachweise an. Wer rummeckert darf sich mit meinem Anwalt streiten bis er schwarz wird.
Gast
#954146
http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsbezeichnung http://de.wikipedia.org/wiki/Akademischer_Grad @Timo: Das (FH) liest auch im Normalfall keiner mit, aber mit angegeben muss es eben sein.
Gast
#954758
http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsbezeichnung so, so, "staatlich geprüfter Techniker" ist also auch geschützt, wie erfreulich, nur was soll das bringen?
Gast
#954778
Klär es in deiner Firma ab, wenn dir von dort "grünes Licht" für OHNE (FH) gegeben wird, dann machs ohne ansonsten mit. Schließlich vertrittst Du mit der V-Card deine Firma. Alles andere sind Meinugen und in diesem Fall uninteressant.
Gast
#954833
Naja wers machen will, solls machen, darf sich nachher aber nicht wundern wenn es etwas Ärger gibt. Aber, wo kein Kläger, da kein Richter... @AC/DC: Ja, diese Abschlußbezeichnung ist in der Tat geschützt bzw. "...das Attribut „staatlich geprüft“ („staal. gepr.“), „staatlich anerkannt“ („staatl. anerk.“) in Zusammenhang mit einer Berufsbezeichnung (z. B.: Staatlich geprüfter Technischer Assistent)"
Gast
#954945
[Zitat Joerg Wunsch] (...)Da waren es die Herren Doktoren der klassischen Natur- und Geisteswissenschaften, die ihren Doktortitel befleckt sahen und darum durchgesetzt haben(...) [/Zitat] Mit dem Dr. Ing. hat sichs irgendwie genauso wie mit Made in Germany. Anfangs eingefuehrt um eine Abgrenzung zu ermoeglichen, dann wurde daraus ein Qualitaetssiegel. Klassisches Eigentor.
Gast
#990319
Ich habe ein ähnlich gelagertes Problem. Ich bin Dipl. Designer (FH) und fand den Zusatz (FH) immer störend, impliziert er doch in der Bevölkerung es gäbe einen höherwertigen Uni-Abschluss, dem ist aber nicht so. Kommunikationsdesign etc. wird nun einmal aus praktischen Gründen an Fachhochschulen unterrichtet und nur sehr, sehr selten (ohne Inhaltsänderung) an Universitäten. Den Zusatz FH auf Visitenkarten, nun schön ist er nicht vielleicht eine Abkürzung für University of Applied Science? Gibt es da eine?
Gast
#990366
Was man schreiben darf ist gesetzlich geregelt. Angegeben wird, was auf der Diplomurkunde steht. Das ist soweit ich weiß (ich bin kein Anwalt) in den jeweiligen Landeshochschulgesetzen der Länder vorgeschrieben. Steht da ein "(FH)" kommt es mit drauf, steht da keins, kommt keins drauf. Da in manchen Bundesländern (NRW?) FHs früher Diplome ohne den Zusatz "(FH)" vergeben haben, gibt es FH-Ingenieure, die dass "(FH)" nicht schreiben. Soweit ich weiß wird das heute nicht mehr gemacht. Diejenigen bei denen das so war hatten halt Glück gehabt.
Gast
#990389
>Designer (FH) und fand den Zusatz (FH) immer störend, impliziert er >doch in der Bevölkerung es gäbe einen höherwertigen Uni-Abschluss, >dem ist aber nicht so. Dein Abschluss "Diplomdesigner" ist aber nunmal nur ein FH-Level.
Gast
#990394
man ist das eine überflüssige diskussion, beitrag bitte löschen...wenn juckt schon schon was auf visitenkarten steht....
Gast
#990540
Wenn man bedenkt, wen man alles das FH-Diplom ohne Leistung hinterhergeschmissen hat (Nachdiplomierung von Fachschulingenieuren) ist es eigentlich das kleinere Übel als echter FHler das FH wegzulassen. Der Niveauunterschied von echtem FHler zum Uniler ist wesentlich geringer, als der von einem nachdiplomierten Fachschuling. zum echten FHler. Also laßt das FH weg, die Politik hat doch mit dem Etikettenschwindel angefangen.
Gast
#990618
> Also laßt das FH weg, die Politik hat doch mit dem Etikettenschwindel > angefangen. ja, ja, man kann sich an Gesetze halten oder es lassen.
Gast
#990636
Die echten Ingenieure haben daher ja schon angefangen, hinter den Dipl.-Ing. ein "TH" oder "Uni" zu setzen, um sich abzugrenzen.
Gast
#990639
Uih, "echte" Ingenieure. Respekt. Ein echter Ingenieur duerfte fuer so einen Kaese wenig Verstaendnis aufbringen...
Ich fühle mich als Dipl.-Ing. (FH) als "echter" Ingenieur. Muss ja auch, sonst würde es ja nicht in meinem akademischen Grad vorkommen.
Gast
#990707
@Peter und Timo: Wenn ich eure Beiträge lese, bin ich versicht, eure Unis anzuschreiben und euch den Titel postun wieder aberkennen zu lassen. Zum Ingenieur gehört mehr, als der Titel.
Gast
#990757
Ja, das Formulieren von lesbaren Saetzen zum Beispiel.
Gast
#990786
Hallo ich bin stolz auf das "... (FH)..." und würde das NIE weglassen. In vielen Betrieben gilt das was..... Bis denne Dinf.(FH) Achim
>Wenn ich eure Beiträge lese, bin ich versicht, eure >Unis anzuschreiben und euch den Titel postun wieder aberkennen zu >lassen. Zum Ingenieur gehört mehr, als der Titel. Tja gut dass wir zur FH gegangen sind, dann brauchen wir nicht die Unis anschreiben. >Zum Ingenieur gehört mehr, als der Titel. Richtig, und scheinbar kannst du noch nichtmal meinen Namen richtig abschreiben, klarer Fall von Hauptschule ;-)
Gast
#991070
Disagree. Klarer Fall von Kindergarten. Und zwar beide.
Gast
#991297
>Die echten Ingenieure haben daher ja schon angefangen, hinter den >Dipl.-Ing. ein "TH" oder "Uni" zu setzen, um sich abzugrenzen. Alle Ingenieure sind echte Ingenieure, aber ein echter Dipl.-Ing. kommt eben von einer FH, dann mit Suffix FH oder von der Uni, dann ohne Suffix. Die Fachschulingenieure (Ing. bzw. Ing. (grad.)) sind keine Dipl.-Ing. mit Suffix oder ohne. Sie haben sich den Titel ohne den Besuch einer Hochschule (Uni/FH) kaufen dürfen. Abi/FHR ist freilich auch übersprungen worden.
Gast
#991520
Hallo Wer am Ende seiner Kenntnisse angelangt ist, fängt über Rechtschreibfehler an zu diskutieren. @Tina (Gast) Alles schon hier massenweise durchgekaut?
Gast
#1263284
einen stadtbekannter rechtsanwalt aus ellwangen interessiert das konkret !!! Ermittlung einer Straftat § 267 BGB !!! mal schauen was der staatsanwalt / polizei /anwalt etc. daraus macht und wieviel das den steuerzahler kostst ??
Gast
#1263931
Wie ist es eigentlich mit dem Bachelor-Titel. Wie kommt der auf die Visitenkarte?? B.Eng. Max Mustermann Elektroingenieur oder Max Mustermann Bachelor of Engineering Elektrotechnik Sieht beides seltsam aus.
Gast
#1263949
Gar nicht, wieso sollte man seinen Titel mit auf die Visitenkarte schreiben?! Was soll das bringen?!
Gast
#1263954
Max Mustermann, B. eng. Die neuen Abschlüsse kommen hinter den Namen.
Gast
#1263974
Wie Paul schon richtig sagt, die Abschlüsse kommen hinter den Namen, in der gleichen Farbe, wie das Papier.
sven schrieb: > Gar nicht, wieso sollte man seinen Titel mit auf die Visitenkarte > schreiben?! Was soll das bringen?! Weil es einen Unterschied macht, ob Du es mit einem Diplom-Ingenieur oder mit einem Diplom-Kaufmann zu tun hast?
Gast
#1264485
Deswegen schreibt man die Abteilung mit drauf, nicht aber den Titel. Ich kann als Dipl.Ing. auch im Einkauf sitzen!
Gast
#1270645
Bei uns auf den Visitenkarten kein Titel mit aufgedruckt... nur der "Dr" Das wird so vom Unternehmen gewünscht.. wegen Gleichstellung oder wie auch immer. Bei uns steht nur Name und darunter die Position im Unternehmen: Z.b. Max Mustermann Software Engineer oder Max Obermeier Manager Software Department Cheers
Gast
#1270721
>Richtig, frage ist nur, ob es bei einer Visitenkarte überhaupt relevant >ist, denn es handelt sich ja nicht um ein Dokument. >Nein, das ist nicht die Frage! Egal wo und wie Du den Titel angegibts, >ob im Internet oder gedruckt, ob schriftlich oder verbal - der Titel >muss stimmen. Und wenn nunmal die Einschränkungen FH besteht, ist sie zu >nennen. Also mal ehrlich über son ... machen sich mal wieder nur die Ings gedanken. Keine Sau interessiert es. Habe übrigends noch nie im Fernsehen gesehen das ein Dipl Ing Fh geredet hat oder ein Dr. math. oder Dr.iur., Dr. rer. nat. es sind umgangssprachlich einfach Dr.
Gast
#1270777
c_programmer schrieb: > Bei uns auf den Visitenkarten kein Titel mit aufgedruckt... nur der "Dr" > > Das wird so vom Unternehmen gewünscht.. wegen Gleichstellung oder wie > auch immer. Wo ist da die Gleichstellung, wenn der Dr. drauf kommt und andere Grade nicht?
Gast
#1270782
Der Dr gehört zum Namen dazu. Das kannste nicht "wegzumachen" verlangen.
Gast
#1270791
Das wurde hier schon so oft durchgekaut und aufgeklaert, hilft wohl nix :-(
Gast
#1270799
>Habe übrigends noch nie im Fernsehen gesehen >das ein Dipl Ing Fh geredet hat oder ein Dr. math. oder Dr.iur., Dr. >rer. nat. es sind umgangssprachlich einfach Dr. Im Gegenteil. Bei den Journalisten und im Volk sind Ingenieure und Techniker das Gleiche. Da gibt es den promovierten Techniker Wernher von Braun usw. Der Dipl.-Ing. (FH) ist ein Fachschulabschluß (lt. Aussage von Minister Seehofer),obwohl die meisten von einer Hochschule, nämlich der FH kommen. FH und Fachschule werden sowieso gerne verwechselt. Das Söhnchen macht angeblich an der FOS gerade den FH-Abschluß, dabei ist es die FHR. Bei anderen sind Doktoren nur Ärzte. Ein Akademiker sei nur der, der promotionsberechtigt ist. Auf dem Wahlzettel stellt sich ganz öffentlich ein Diplom-Betriebswirt (VWA) vor, obwohl es diesen Titel gar nicht gibt (Titelmißbrauch) und die Leute merken es nicht. Schlimm, was für Unkenntnis im Volk herrscht.
Gast
#1271553
Hmm, ja in Österreich kannst für die Angabe falscher Titel bis zu 10000 Euro zahlen. Wenn du's noch auf die Visitenkarte druckst und austeilst, teilst du gleich das Beweisstück für deine Titelfälschung aus. Würd mich nicht drauf einlassen... Weiß aber nicht, wie's in Dtl. ist.
Gast
#1271706
In Dtl. ist es ähnlich. Nur wo kein Kläger, da kein Richter. Habe jetzt einen Wahlzettel mit Kandidatenbeschreibungen bekommen, da gibt sich einer als Dipl.-Betriebswirt (VWA) aus. Dieser Wahlzettel lag einer Zeitung bei, die eine Auflage von 500.000 Stück tgl. hat. Aber verurteilt ist der immer noch nicht, die meisten haben's nicht mal gemerkt, daß es diesen Titel gar nicht gibt. Dipl.-Ing. und Dipl.-Ing. (FH) sind zwei verschiedene akad. Grade. Beide unterscheiden sich in der Ausbildungsdauer (5 vs. 4 Jahre), im Ausbildungsort und in der Zielausrichtung (Forschung vs. Wirtschaft).
Gast
#1272369
Ich würde exakt das als Titel angeben, was in der Diplomurkunde bzw. Deiner Abschlußurkunde steht, alles andere ist juristisch gesehen das Führen eines falschen Titels und damit strafbar - eine wunderschöne Einnahmequelle für jeden Juristen in spe - als arbeitsloser Jurist würde ich mich (wenn ich Jurist wäre) nur mal so aus Frust auf so was spezialisieren. Allerdings gehört der Dipl.-Ing.(FH), Dipl.-Ing., etc. anders als der Dr. Titel nicht zum Namenszusatz und kann deshalb auch weggelassen werden. Interessant wäre in diesem Zusammenhang, ob z.B. der Titel Dipl.-Ing.(FH) in einer Zeile mit dem Namen stehen muß oder kann, zumal er ja nicht Bestandteil des Namens ist?! Gibt es diesbezüglich verbindliche Vorschriften?
Gast
#1272378
> Dipl.-Ing. und Dipl.-Ing. (FH) sind zwei verschiedene akad. Grade.
Unsere Professoren an der FH-Darmstadt empfahlen uns trotzdem, immer
Dipl.-Ing. anzugeben.
Gast
#1272398
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wer ist denn das ???? Gruß´
Gast
#1272424
Titelfetischist schrieb: > Allerdings gehört der Dipl.-Ing.(FH), Dipl.-Ing., etc. anders als der > Dr. Titel nicht zum Namenszusatz und kann deshalb auch weggelassen > werden. Das wird auch durch die x-te Widerholung nicht wahr.
Gast
#1272519
> Das wird auch durch die x-te Widerholung nicht wahr.
Ja bitte, Herr Stegemann dann klären sie uns Unwissende doch auf ?!
Wenn's geht in mehr als einem Satz.
Gast
#1272611
Irrtum schrieb: > Ja bitte, Herr Stegemann dann klären sie uns Unwissende doch auf ?! > Wenn's geht in mehr als einem Satz. Weil Sie zu faul sind, die Suche anzuwerfen, Herr Irrtum?
gast schrieb: >> Dipl.-Ing. und Dipl.-Ing. (FH) sind zwei verschiedene akad. Grade. > > Unsere Professoren an der FH-Darmstadt empfahlen uns trotzdem, immer > Dipl.-Ing. anzugeben. Wenn man als Absolvent einer FH seinen akadmischen Grad mit Dipl.-Ing. angibt, dann tut man damit so, als hätte man seinen Abschluss an einer Universität erworben. Und das stimmt eben nicht.
Gast
#1272764
Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. (FH) ...sieht doch wesentlich höherwertig aus?! ;-))
Gast
#1273355
Hinter der Bezeichnung Dipl.-Ing. (FH) stehen eigentlich drei Abschlüsse: 1. Klasse 12-13 (Abi/FHR) + 4 Jahre FH (Hochschule) - akademischer Grad 2. Klasse 12 (Abi) + 4 Jahre Ingenieurhochschule (DDR) - akademischer Grad 3. Klasse 10 + 3 Jahre Ingenieurschule (Fachschule) - staatlicher Titel Hinter dem Titel Dipl.-Ing. steht der Abchluß: Klasse 12-13 (Abi) + 3,5-5 Jahre an einer TH, TU oder Uni - akademischer Grad
Gast
#1273450
> Weil Sie zu faul sind, die Suche anzuwerfen, Herr Irrtum?
Ja, sie haben recht Herr Stegemann, hier ist ja das Forum der Arroganz
und der Selbstherrlichkeit, das vergesse ich bisweilen.
Zwecklos hier eine einfache Frage zu stellen mit der Bitte um eine
Antwort.
Ich verzichte auf eine weitere Teilnahme und suche mir meine Antworten
lieber selbst, vielleicht in einem Ami-Forum, die sind wenigstens
freundlich-naiv und gehen auf Fragen ein statt darüber hinweg.
Gast
#1273472
Gast
#1274706
Besten Dank für den Link. Interessant ist die nachfolgende Passage, die mich zu meinem Irrtum verleitet hat. > Irritationen mag es geben, weil der Doktorgrad in den Reisepaß oder > Personalausweis eingetragen werden kann. ... Also nur eine "kann" Bestimmung; ich nehme mal an diese "kann"-Bestimmung gilt aber nur für den exklusiven Dr. Titel und nicht für den Dipl.-Ing., Dipl.-Ing.(FH) ? Um noch einmal auf die Visitenkarte zurückzukommen, muß der Titel zeilengleich mit dem Namen stehen, kann, soll oder wieder nur bei Dr. Titel? Titel und Ihre Tücken, auf die Rechtssprechung kann man sich verlassen ...
>Also nur eine "kann" Bestimmung; ich nehme mal an diese >"kann"-Bestimmung gilt aber nur für den exklusiven Dr. Titel und nicht >für den Dipl.-Ing., Dipl.-Ing.(FH) ? Der Doktortitel ist wie der Name schon sagt ein Titel. Dipl.-Ing. in welcher form auch immer ist ein akademischer Grad und hat im Personalausweis nichts zu suchen. >Um noch einmal auf die Visitenkarte zurückzukommen, muß der Titel >zeilengleich mit dem Namen stehen, kann, soll oder wieder nur bei Dr. >Titel? Das bleibt IMHO jedem selbst überlassen. Du kannst z.B. schreiben Dipl.-Ing. Max Mustermann oder Dipl.-Ing. Max Mustermann oder Max Mustermann, Dipl.-Ing.
Gast
#1275143
>Der Doktortitel ist wie der Name schon sagt ein Titel. Dipl.-Ing. in >welcher form auch immer ist ein akademischer Grad und hat im >Personalausweis nichts zu suchen. Das stimmt nicht. Dipl.-Ing. (FH) durch reguläres Studium an der FH oder IHS, Dipl.-Ing., Dr.-Ing. Dr.-Ing. habil. bzw. Dr. sc. sind alles akademsiche Grade. Einen Anspruch auf Namensführung im Personalausweis gibt es in Dtl. nicht. Was Du auf der Visitenkarte machst, bleibt Dir überlassen. Was natürlich nicht gestattet ist, sind Doppeltitel zu tragen, die durch Erreichen des höheren erloschen sind. Richtig: -------- Dipl.-Ing. (FH) Max Mustermann Dr.-Ing. Max Mustermann Die neuen Abschlüsse kommen nach dem Namen Max Mustermann, B.eng. Falsch: ------- Dr. rer. nat. Max Mustermann, Diplom-Physiker, falls der Doktor auf dem Diplomphysiker aufbaute
Gast
#1293603
Wir hatten diese Diskussion gestern im Büro, weil jemand (ein FH-Student) das (FH) einfach auf der Visitenkarte weggelassen hatte und das ist nunmal Vortäuschung falscher Tatsachen. Habe mir mit Genuss die unterschiedlichsten Beiträge durchgelesen...aber: "Wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal die Schna*** halten!".
Gast
#1293634
Wäre anzumerken, daß der Paul vom 25.05. und der 2. Paul vom 10.06 nicht die gleiche Person ist. Ob das gewollt ist? Paul 1 an Paul 2: Ein FH-Student kann das FH auf der Visitekarte weder angeben noch weglassen. Er hat nämlich noch gar keinen akademischen Grad, den er verfälschen könnte. Per Gesetz ist er Student und damit Mitglied einer Hochschule. Zu klären wäre welcher Hochschule (Uni oder FH). Nur das steht ja wohl nicht auf der Visistenkarte und auch nicht hinter Student. Bezeichnungen wie cand. sind hochschulinterne Namensgebungen, die auch nicht geschützt sind. Dort kann man ein cand. (FH) nicht anmahnen, weil es im Titelgesetz nicht vorkommt. Bei den neuen Abschlüssen nach §19 HRG ist es sogar untersagt, ein FH oder Uni anzuhängen, weil es diese Titelvarianten nämlich nicht gibt., genausowenig wie ein Dipl-Betriebswirt (VWA) übrigens.
Gast
#1293648
und wo soll ich meinen dr. hinschreiben?
Gast
#1293660
Leute, es ist doch ganz einfach. So wie es auf der Urkunde, die man von der Uni oder FH bekommen hat, draufsteht, so muss man es auch auf die Visitenkarte schreiben, wenn man es drauf schreiben will. Damit sollte es eigentlich keinerlei Diskussion geben.
Gast
#1293723
Und wenn man keine Urkunde hat, kann man gar nichts hinschreiben und auch bei anderen nichts anmahnen.
Gast
#1293736
Wenn du nichts hast, dann bist du auch nichts. :-)
@Paul 1 >Ein FH-Student kann das FH auf der Visitekarte weder angeben noch >weglassen. Er hat nämlich noch gar keinen akademischen Grad, den er >verfälschen könnte. Dipl.-Ing. (FH) ist genauso ein akademischer Grad wie ein Dipl.-Ing. ohne FH. Nur halt etwas weniger ECTS
Gast
#1294251
Der FH-Absolvent schon, aber nicht der o. g. FH- S t u d e n t!
Gast
#1294254
Timmo H. schrieb: > @Paul 1 >>Ein FH-Student kann das FH auf der Visitekarte weder angeben noch >>weglassen. Er hat nämlich noch gar keinen akademischen Grad, den er >>verfälschen könnte. > Dipl.-Ing. (FH) ist genauso ein akademischer Grad wie ein Dipl.-Ing. > ohne FH. Nur halt etwas weniger ECTS Lies doch nochmal, was du zitiert hast...
Oh etwas verlesen. Eigentlich gehts ja auch um Dipl.-Ing. (FH) und nicht um die, die es noch studieren.
Gast
#1394604
Was mich noch interessieren würde ist, ob man, wenn man 2 Titel bekommen hat und zwar Dipl.Ing.(FH) und Dipl.Des.(FH) beide in der Visitenkarte angeben könnte, oder sich für einen entscheiden sollte/muss. Was meint ihr dazu? Dankeschön!
Gast
#1394677
Was ist ein Dipl.-Des. (FH)? Diplom-Deserteur? Du kannst beide angeben, weil sie unabhängig voneinander sind.
>Was ist ein Dipl.-Des. (FH)? Diplom-Deserteur?
Erstes Suchergebnis bei Google => Diplomdesigner
Gast
#1423220
Dipl. Deserteur finde ich super :-) Trotzdem bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich tatsächlich beide angeben kann. Ich hätte es in der Form noch nicht gesehen. Ich machs jetzt einfach mal, wenn ich dafür mal einen Rüffel bekomme, sei´s drum. Dank euch...
Gast
#1423593
Noch eine kurze Anmerkung: Wird der akademische Grad angegeben, wird dieser üblicherweise nach dem Namen in der Visitenkarte in der zweiten Zeile geschrieben. Bei einem Titel (Prof.) wird der Titel vor dem Namen geschrieben.
Gast
#1423776
Oh Mann, was für eine beknackte Diskussion. Wenn du "nur" ein FH Diplom hast, dann ist das halt so. Wenn du gerne ein Uni Diplom hättest, mußt du eben auch eines machen. Aber dann musst du dich auch wesentlich wärmer anziehen. Willst du das? Falls nicht, hast du doch das bekommen, was du gewollt hast. Was also ist dein Problem? Wem willst du was vormachen?
Gast
#1423946
Ein akad. Grad nach §18 HRG kommt vor den Namen, der akad. Grad nach §19 HRG nach dem Namen.
Gast
#1465078
Schreib Dipl.-Eng.(UoAS)
Gast
#1466181
> Ich bin Dipl.-Ing. (FH). > Nun stellt sich für mich die Frage, ob dieses (FH) auch auf der > Visitenkarte stehen muss oder ob ein alleinstehendes Dipl.-Ing. auch ok > ist. Was ist eigentlich dein Problem? Nen FH-Diplom ist doch voll super. Weiss doch inzwischen jeder das wir FHler die harten Frontschweine sind. Also ich wäre da stolz drauf und würde das raufschreiben!
IngBerlin schrieb: >> Ich bin Dipl.-Ing. (FH). >> Nun stellt sich für mich die Frage, ob dieses (FH) auch auf der >> Visitenkarte stehen muss oder ob ein alleinstehendes Dipl.-Ing. auch ok >> ist. > > Was ist eigentlich dein Problem? > > Nen FH-Diplom ist doch voll super. Weiss doch inzwischen jeder das wir > FHler die harten Frontschweine sind. Also ich wäre da stolz drauf und > würde das raufschreiben! Hehe, als echter Dipl. Ing. hoffe ich doch, dass die FHler immer das (FH) anhängen. Ohne wäre das ja Titelerschleichung. :-)
Gast
#1466373
Wenn ich mir in meiner Firma angucke, was die ECHTEN lol Dipl.Ing. drauf haben und was ich drauf habe dann kann ich nur lachen. Ich weiss zumindest wie man mit einem Spektrumanalysator umgeht. Ohne FH-Ingenieure wuerde nichts laufen in diesem Land. Deswegen seid stolz auf euren Titel. Wir sind die Macher.
Gast
#1467090
Helmut S. schrieb: > als echter Dipl. Ing. hoffe ich doch, dass die FHler immer das (FH) > anhängen. Ohne wäre das ja Titelerschleichung. :-) Aber Hallo, natuerlich! Sonst wird man womoeglich noch fuer so ein Powerpoint-Ingenieur gehalten!
Gast
#1467154
Seitdem in einer Nachbarabteilung jemand mit "nur" Facharbeiterausbildung zum Abteilungsleiter gemacht worden ist, bekommen wir jetzt in der Firma nur noch Visitenkarten ohne jeglichen Hinweis auf den Hochschulabschluß... war wohl zu peinlich für den neuen Chef...
Gast
#1467784
>Hehe, >als echter Dipl. Ing. hoffe ich doch, dass die FHler immer das (FH) >anhängen. Ohne wäre das ja Titelerschleichung. :-) Wo hast Du als "echter" Dipl.-Ing. denn Deinen Abschluß gemacht? - in den 50ern in 3 Jahren an der TH - in den 80ern in 4 Jahren an der TH - jetzt in 5 Jahren an der TU - oder in 2 Jahren ohne Abi am Industrieinstitut? Und TH ist nicht TU! Wie Du siehst, gibt es d e n "Dipl.-Ing." gar nicht! PS.: Trotzdem ist das Weglassen des (FH) ein Straftatbestand. Warum versteckt ihr Euch aucb für Klasse 12 und 4 Jahre an der FH, also einer Hochschule?
@Paul >>Hehe, >>als echter Dipl. Ing. hoffe ich doch, dass die FHler immer das (FH) >>anhängen. Ohne wäre das ja Titelerschleichung. :-) >Wo hast Du als "echter" Dipl.-Ing. denn Deinen Abschluß gemacht? Hab mein Studium der Elektrotechnik an der Universität Stuttgart 1981 abgeschlossen. Damals war ein Dipl. Ing. noch was Besonderes. Später durfte sich dann jeder Dipl. Ing. nennen. Heute ist das aber alles kein Thema mehr da es bald nur noch Bachelor und Master geben wird.
Gast
#1468640
Ich misch mich nochmal eben ein: Also auf meiner Diplom-Urkunde steht geschrieben..
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Damit ist mein akademischer Grad ein-eindeutig angegeben. Nicht Dipl.-$Abk. und auch nicht Dipl.-$Abk. Universität, sondern Dipl.-$Abk. Univ. (oder ggf. die ausgeschriebene Version, die ich mir hier jetzt aber spar..). So und nur so kann/darf ich den angeben. Ich gehe mal schwer davon aus, dass das bei den anderen Unis/FHs/.. nicht viel anders sein wird. Dementsprechend stellt sich gar nicht die Frage, ob man 'Univ.' oder 'FH' oder .. weglassen darf oder nicht oder ob nur auf Visitenkarten oder auch bei $Gelegenheit. Klar lassens manche weg. Genau genommen haben die dann aber jenen Akademischen Grad nie erhalten und machen sich damit möglicherweise strafbar :-) Die Antwort auf das inzwischen uralte Ursprungsposting ist also einfach: Auf die Ernennungsurkunde kucken und möglichst fehlerfrei abschreiben ;-) HTH
Gast
#1468664
Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber die Lösung für das Problem ist einfach: Mach noch den Master und du brauchst dich nicht mehr um (FH) zu kümmern.
Ich schreib: XXX Master of the Univers . Das passt ! :)
Gast
#1468693
ohne mir jetzt alles durchgelesen zu haben... in österreich wäre es strafbar, das (fh) wegzulassen. (aber nur wenn es irgendjemand auffallen und nicht egal sein sollte ;-) ) aber ich wäre stolz darauf eine fh gemacht zu haben und es bewusst wegen dem mehrwert dazuschreiben >;-)
Die ganze Diskussion find ich grenzwertig. Nach einigen Jahren im Berufsleben wird man feststellen, das nur die Kompetenz zählt. Leider gibt es Großbetriebe, die Beamtenähnliche Hirachien haben und auch eine Titelgläubigkeit an den Tag legen, die nicht mehr rational nachvollziehbar ist. Aber sonst ist es doch völlig wurscht, ob ich einen Dr.Ing, einen Dipl.Ing oder einen Dipl.Ing ( Fh ) am Telefon habe, Hauptsache der kann mir weiterhelfen. :)
Gast
#1468716
natürlich ists grenzwertig ;-) so einen langen thread zu diesem thema kanns eh nur in deutschland oder österreich geben. andere länder würden darüber lachen
Gast
#1477861
Wenn du von der FH kommst, dann ausschließlich mit FH. Man sollte nur den akademischen Grad so angeben, den man hat. Alles andere ist Betrug. Man darf auch nicht "Dipl.-Ing. cand." angeben, allenfalls hochschulintern. Der Grund: In Belgien ist candidatus ein regulärer Grad.
Gast
#1478546
>Man darf auch nicht "Dipl.-Ing. cand." angeben, allenfalls >hochschulintern. Der Grund: In Belgien ist candidatus ein regulärer >Grad. Ist sowieso Quatsch. Die heißen cand. ing.
Gast
#1478622
Ist doch egal, wie heißen. "candidatus" und "cand." sind jedenfalls tabu. Die Grade kann man nur universitätsintern verwenden.
Gast
#1478625
Und glaube nicht, dass das irrelevant ist. Es gibt genug korinthenkackende Anwälte da draußen, die ihr Geld damit verdienen, dass sie Leute anzeigen, die einen Doktor führen, obwohl sie "nur" einen Ph. D. haben. Die Leute werden selbst dann angezeigt, wenn man ihnen fälchischerweise einen Dr. andichtet, z. B. von einer Redaktion oder einer Personalverwaltung.
Gast
#1478636
cand. ing. -> hochschulintern, nicht geschützt Dipl.-Ing. cand. -> die Hälfte akademischer Grad, geschützt; die andere Phantasieprodukt
Gast
#1487167
Was heißt hier bitteschön als echter Dipl. Ing.? Ich habe 4,5 Jahre studiert, ein halbes Jahr Praxissemester in NY gemacht und ein Diplom geschrieben, für das sich mittlerweile 3 Verlage interessieren. Ich habe zudem vor meinem FH-Studium 2 Semester an einer Universität (Erlangen) studiert und fühle mich durchaus befähigt einen Vergleich zu wagen. Kommilitonen, die meinen Diplom-Studiengang als Master belegten und vorher beispielsweise Architektur an der Uni studierten waren absolut unfähig hinsichtlich ihrer praktischen Fähigkeiten. Büros (ich spreche von Design/Gestaltungs/.../-Büros) bevorzugen definitiv FH-Abgänger. Und zu pauschalisieren ist das Ganze sowieso nicht, ihr lieben, stolzen UNI-Abgänger (dachte, wenigstens ihr solltet gelernt haben, wissenschaftlich neutral zu recherchieren und nicht zu polarisieren). Mir kommt wirklich die Galle hoch. Von mir aus ist ein Bachelor nicht mit einem Diplom zu vergleichen, Diplom (FH) und Diplom (Uni) sind es absolut. Und ich habe mindestens genauso viele Bücher gelesen wie ihr werten Uni-Absolventen, möchte ich wetten. Grrrr. Und im Modellbau und meiner praxisbezogenen Arbeit (ja, geht doch mal auf die Baustelle, die Handwerker lachen euch aus, wenn ihr mit eurem theoretischen, bodenlosen Gefasel kommt) sind wir FH-ler euch haushoch überlegen. Möchte wetten, viele von euch haben noch keine Werkstatt von innen gesehen. Jetzt setze ich mich mal aufs hohe Ross. Unerträglich diese Arroganz!
Gast
#1488411
welch herrlich amüsanter thread! wird hier doch tatsächlich seit fast anderthalb jahren über den zusatz (fh) auf visitenkarten debattiert, wobei das wohl eher ein vorwand für eine diskussion über die abschlüsse an verschiedenen fakultäten ist. im übrigen funktionieren einige beiträge hier als vorzeigenswertes beispiel dafür, wie primitiv der mensch sein kann und man muss doch stark bezweifeln, dass sich in diesem forum nur akademiker (bzw. angehende) tummeln. jedenfalls konnte ich es mir nicht verkneifen, auch meinen senf dazu abzugeben: ich selbst bin in der baubranche tätig und nach meiner praktischen erfahrung auf diversen baustellen, kennen mittlerweile (und glücklicherweise) selbst die handwerker den unterschied zwischen uni- bzw. fh-abgängern. wobei die uni-absolventen meist als ahnungslose und realitätsfremde theoretiker belächelt werden. jedenfalls kommen die fh'ler in der realen und praxisorientierten arbeitswelt deutlich besser weg. wer sich also als fh-absolvent ausweisen kann, sollte dies auch tun. allerdings steht auf meiner visitenkarte auch kein (fh), was aber vom arbeitgeber aus optischen gründen beschlossen wurde. ansonsten weise ich immer schön auf meine fh-vergangenheit hin und führe den zusatz auch überall aus vollster überzeugung mit an. zumindest in gestaltungsgeprägten studiengängen (architektur, innenarchitektur, grafikdesign,etc.) ist das ein echtes gütesiegel und ich bin froh, dass ich das hab. wünsche weiterhin viel spaß beim aufregen und erörtern der problematik :) @timmo: falls du noch bei derselben firma arbeitest, hast du wahrscheinlich schon längst ne visitenkarte, ansonsten schreib einfach drauf, was dir am besten gefällt. du hast garantiert keine rechtlichen schritte zu befürchten. es interessiert eh keinen.
Gast
#1488420
junge junge schrieb: > allerdings steht auf meiner visitenkarte auch kein (fh), was aber vom > arbeitgeber aus optischen gründen beschlossen wurde. Schon. Und wenn du den Thread neben dem ganzen Muell auch gelesen hast, weisst du ja, was du deinem Arbeitgeber zu husten hast. > @timmo: falls du noch bei derselben firma arbeitest, hast du > wahrscheinlich schon längst ne visitenkarte, ansonsten schreib einfach > drauf, was dir am besten gefällt. du hast garantiert keine rechtlichen > schritte zu befürchten. es interessiert eh keinen. Gib doch solche Garantieen mal mit deinem achten Namen ab, du Held.
Ich wunder mich auch immer wieder wie lange der Thread am leben gehalten wird. Danke für die rege Anteilnahme :-) @schreibttischstute Du sprichst mir aus der Seele. Allerdings sollte man nicht zu viel pauschalisieren, jedoch kenne ich viele dieses Typs UNI-Student.
Gast
#1488732
Der Unterschied zwischen Ingenieuren und Technikern wird nun fast ebenso lange diskutiert, hat es aber immerhin schon auf über 1000 Beiträge geschafft. Da gibt es hier noch einiges nachzuholen :)
Gast
#1489260
>allerdings steht auf meiner visitenkarte auch kein (fh), was aber vom >arbeitgeber aus optischen gründen beschlossen wurde. Schön, das nennt man Urkundenfälschung, vortäuschung falscher Tatsachen und so weiter. Von der Haftung möchte ich mal nicht anfangen. Wenn es stimmt, ist es schon sehr erstaunlch, was die Firmen so machen. Wenn die auch so arbeiten......
Gast
#1489552
>wobei die uni-absolventen meist als ahnungslose und >realitätsfremde theoretiker belächelt werden. >Und im Modellbau und meiner praxisbezogenen Arbeit (ja, geht doch mal >auf die Baustelle, die Handwerker lachen euch aus, wenn ihr mit eurem >theoretischen, bodenlosen Gefasel kommt) sind wir FH-ler euch haushoch >überlegen. Also ich kann nur sagen, dass wir Uni-Abgänger auch gern so wahnsinnig toll wären wie Ihr. Echt jetzt! :))))))))))))))))))
Gast
#1489554
>Wenn ich mir in meiner Firma angucke, was die ECHTEN lol Dipl.Ing. drauf >haben und was ich drauf habe dann kann ich nur lachen. >Ich weiss zumindest wie man mit einem Spektrumanalysator umgeht. >Ohne FH-Ingenieure wuerde nichts laufen in diesem Land. >Deswegen seid stolz auf euren Titel. Wir sind die Macher. Wer massive Minderwertigkeitskomplexe von FH-Absolventen sehen will, ist hier in diesem Thread genau richtig. :)))))) Ansonsten ist die Frage nach der Visitenkarte extrem einfach beantwortet: Irgendwelche akademischen Grade werden immer exakt so - und nur so - geführt, wie verliehen. Und nicht anders. Die Regel ist so einfach, dass sie auch unsere FH-Absolventen verstehen müssten. SCNR :)))
Gast
#1490307
Kann der FH-Absolvent nicht akzeptieren, dass zum Studium an einer Universität ein bischen mehr Gehirnschmalz und auch ein höherer Wissensstand benötigt wird als zum Absolvieren einer Fach-Hochschule. Ein FH-Absolvent steht eben näher bei einem Techniker und dies soll auch durch den Zusatz "FH" dokumentiert werden.
Gast
#1490318
Stimme Gerald zu. (Selber FH Absolvent)
Gast
#1490373
Stimme Gerald nicht zu. (Selber FH- und UNI-Absolvent)
Gast
#1490469
Stimme Gerald überhaupt nicht zu (selber Uni-Absolvent). Bei meinen Kollegen sind es vor allem die FH'ler, die den Durchblick im Arbeitsalltag haben.
Gast
#1490699
> Stimme Gerald nicht zu. (Selber FH- und UNI-Absolvent)
Dito.
Gast
#1492829
>Kann der FH-Absolvent nicht akzeptieren, dass zum Studium an einer >Universität ein bischen mehr Gehirnschmalz Stimme zu, aber nur bei gleichem Studienfach. Bei Quervergleichen zwischen Studienfächern (BWL, SoWI und Ing.) kann die FH auch schwerer sein! > und auch ein höherer >Wissensstand benötigt wird als zum Absolvieren einer Fach-Hochschule. Wenn Du auf das Vorwissen aus bist, würde ich nicht so auf dicke Hose machen, An der FOS wird zwar (historisch formal) weniger verlangt. Allerdings ist das Abwählabi von heute auch kein richtiges Abi mehr, sondern eher ein Teiabi. Der Exmaratenverteilungen zeigen auch an der Fh, daß man mit dem Abi besser gerüstet ist. Ich habe selber ein gutes Vollabi, aber die FH war um Längen schwerer als das lächerliche Abitur (und das aus Sachsen - Pisa weit vorn)! >Ein FH-Absolvent steht eben näher bei einem Techniker und dies soll auch >durch den Zusatz "FH" dokumentiert werden. Das ist der größte Unfug. Ein Techniker hat den Oberschullevel. Der FHler und Uniler Hochschullevel. Der Unterschied beträgt 3 Semester zum Uniler und 8 zum Techniker! Gehe mal in eine Buchhandlung und versuche ein ET-Buch explizit für die Uni zu bekommen. Die allermeisten sind für beide geschrieben!. Ein Technikerbuch erinnert vom Anspruch arg an das Gym.
Gast
#1501346
>> allerdings steht auf meiner visitenkarte auch kein (fh), was aber vom >> arbeitgeber aus optischen gründen beschlossen wurde. > Schön, das nennt man Urkundenfälschung, vortäuschung falscher Tatsachen > und so weiter. Von der Haftung möchte ich mal nicht anfangen. > Wenn es stimmt, ist es schon sehr erstaunlch, was die Firmen so machen. > Wenn die auch so arbeiten...... Richtig. Mich wollte man mal als Diplom-Informatiker anpreisen, während ich darauf bestand, wenigstens den Zusatz "in spe" mitzuführen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch kein Diplom.
Gast
#1501418
Ich will mal was zum besten geben. Ich bin Diplom-Informatiker von einer Technischen Universität. Meine Kollegen von der Fachhochschule waren vielleicht flink, irgendwelche SQL-Kommandos aus dem Ärmel zu schütteln, aber haben kaum verstanden, was sie da gemacht haben. Ich hatte den Eindruck, dass ihnen die theoretischen Grundlagen fehlten. Das Wort "kartesisches Produkt" haben die wohl noch nie gehört. Ein Kollege meinte sogar: "Die Operation 'Union' sei die teuerste Operation überhaupt." Und die sagten auch immer 'Union', 'Intersect' und 'Except', anstatt von Vereinigung, Schnittmenge und Differenzmenge zu reden. Das ist schon ein Indiz. Von den objektrelationalen Eigenschaften von Postgres haben die auch noch nie etwas gehört und sie verstanden diese Art der Datenmodellierung kein bisschen. Das erkläre ich mir wie folgt: Man lernt, wie man Daten objektorientiert und wie man sie im relationalen modelliert. Theoretische Aspekte klammert man dabei aus, eigene Überlegungen, wie man etwas modellieren kann, klammert man aus, also können die FH-Absolventen das kaum. Also ich habe einen großen Unterschied zwischen mir und den FHlern kennengelernt. Ich dagegen habe an der Uni solch interessanten Sachen wie RM/T und objektorientierte Datenbanken kennen gelernt. Wer RM/T verstanden hat, versteht die Sachen mit den objektrelationen Datenbanken und auch die Probleme, die beim OR-Mapping auftauchen. Genau darum ging es in jener Vorlesung: Wie bilde ich objektorientierte Daten auf das relationale Modell ab. Bei den objektorientierten Datenbanken hat man dann sehr schön die Grundlagen der Objektorientierung kennengelernt. Dort habe ich sie auch endgültig verstanden. Viele meiner Komilitonen haben diese Vorlesungen nicht gehört und können daher nicht objektorientiert Software entwickeln. Der Fachinformatiker ist vergleichbar mit dem Techniker. Fachinformatiker habe ich bislang keine kennengelernt, sind aber vom Niveau noch tiefer als FHler, wenn man so schaut, wofür man Fachinformatiker sucht. Meistens ist es die Pflege irgendwelcher Systeme.
Mir scheint, hier hat jemand eine Profilneurose.
Gast
#1501424
Ich bin durch die Erfahrung des letzten halben Jahres ziemlich mitgenommen. :)
Das mag sein. Ich wünsche Dir, dass Du bald einen guten Job findest, der Dich auslastet :-) (oder wie wäre es eventuell mit einer Promotion?)
Gast
#1501429
Ich habe gerade einen sehr guten Job in Aussicht, mit interessanten Themen aus dem Bereich Graphentheorie und Optimierung, weil die das wirklich brauchen. Vielleicht ergeben sich interessante Ideen. Ich würde auch gerne Diplomanden betreuen. Die Promotion war für mich immer eine Option, ich wollte aber erstmal Berufserfahrung sammeln und gerade Softwareentwicklung aus erster Hand erleben. So dilletantisch meine Kollegen auch waren, waren sie doch besser als so mancher Komilitone und mancher Doktorand an meiner Uni. Und ich beneide die Doktoranden an der Uni keineswegs, weil sie so viel nebenher erledigen müssen.
Gast
#1501585
>Also ich habe einen großen Unterschied zwischen mir und den FHlern >kennengelernt. Der Satz auf Dich bezogen, müßte eher lauten: "Also ich habe einen großen Unterschied zwischen mir und den Menschen kennengelernt." Manche nennen es dann gottesgleich.
Gast
#1501671
"Ein Techniker hat den Oberschullevel. " Du immer mit deiner Oberschule. Das ist eine Fachschule, die unterhalb der FH angesiedelt ist. Bei uns gibt es keine Oberschule. "Die allermeisten sind für beide geschrieben!. Ein Technikerbuch erinnert vom Anspruch arg an das Gym." Es gibt auch Bücher die für Techniker und Ingenieure geschrieben sind. :-)
Gast
#1501725
>Du immer mit deiner Oberschule. Das ist eine Fachschule,
Lies mal richtig, was ich geschrieben habe. Ich schrieb, die Fachschule
hat Oberschullevel. Nicht, daß die Fachschule eine Oberschule sei.
Gast
#1502502
"Lies mal richtig, was ich geschrieben habe. Ich schrieb, die Fachschule hat Oberschullevel." Und in dem Satz kommt der Begriff Oberschule ja vor, den es bei uns z.B. nicht gibt. Die Fachschule hat Fachschullevel, auch wenn es die FHR zum Abschluss mit dazu gibt (oder durch eine Sonderprüfung) Die FH ist auch nicht "nur" auf Gymnasiallevel obwohl es das Abi mit bestandenem Abschluss gibt. ;-)
Gast
#1502925
>ich denke schon das ne FH auf abi level ist sonst gäbe es ja keinen Abi
Ihr macht es da Euch etwas leicht. Für die Fh braucht man Abi, fachg.
Hochschulreife oder FHR. Durch den Abschluß der FH wird die FHR und das
Teilabi zum Vollabi aufgewertet. An der Uni benötigt man das Abi oder
die fachgebundene Hochschulreife. Letztere wird nach Abschluß der Uni
zum Vollabi. Eigentlich sowohl bei Uni und FH Geschenke, denn die
Stofftiefe im studienrelevanten Teil geht um Längen tiefer als das Abi
(auch an der FH), diejenigen Stoffgebiete, die nicht Bestandteil des
Studiums sind, werden jedoch nicht weiterentwickelt. Also ein
E-Techniker mit Teilabi lernt kaum was dazu in Bio oder Latein, so daß
man das mit dem Abschluß vergebene Vollabi objektiv nicht erklären
könnte.
An der Fachschule liegt der Fall etwas anders. Dort wird ein gewisser
Zeitanteil dazu verwandt in Mathe, Physik, Deutsch, Fremdsprache das
Niveau der FHR zu erreichen. Die anderen Fächer sind natürlich für einen
Abiturienten auch neu, allerdings wurden sie auf dem Niveau
unterrichtet, das durch das eben gelernte in Mathe und Physik (FHR)
möglich ist.
Ich bitte mal alle Techniker, die sich jetzt unterbetitelt vorkommen, an
eine Hochschule zu gehen, diese abzuschließen und dann noch mal die
Fachschule zu beurteilen.
Gast
#1502956
"Ich bitte mal alle Techniker, die sich jetzt unterbetitelt vorkommen, an eine Hochschule zu gehen, diese abzuschließen und dann noch mal die Fachschule zu beurteilen." Da gab es schon einige. Die meisten haben auch das gesagt, was schon 10000x gesagt wurde. Die Hochschule ist schwerer, geht tiefer als der Techniker, jedoch gibt es Überschneidungen bezüglich des Stoffes, der in beiden Ausbildungen gleich und/oder ähnlich ist. In manchen Fächern wurden auch gleiche Bücher verwendet. Mit diesen Aussagen wird weder der Techniker zum Hochschulabsolventen aufgewertet, noch der Hochschulabsolvent abgewertet. "An der Fachschule liegt der Fall etwas anders. Dort wird ein gewisser Zeitanteil dazu verwandt in Mathe, Physik, Deutsch, Fremdsprache das Niveau der FHR zu erreichen. Die anderen Fächer sind natürlich für einen Abiturienten auch neu, allerdings wurden sie auf dem Niveau unterrichtet, das durch das eben gelernte in Mathe und Physik (FHR) möglich ist." Der gewisse Zeitanteil macht allerings keinen großen Teil der Ausbildung aus. Wichtig für die FHR sind z.B. Deutsch, Mathe, Englisch und Wirtschaft. Die anderen Fächer werden so unterrichtet um hinterher entsprechende Aufgabenstellungen aus dem Ingenieurbereich lösen zu können.
Gast
#1503014
>Der gewisse Zeitanteil macht allerings keinen großen Teil der Ausbildung >aus. Variante 1: Der Zeitanteil muß so hoch liegen, daß es gerechtfertigt ist, die FHR zu vergeben. Variante 2: Bei zu geringem Anteil wird die FHR geschenkt, denn schließlich braucht man an der FOS 2 Jahre bzw. an der BOS 1 Jahr zur FHR. >Wichtig für die FHR sind z.B. Deutsch, Mathe, Englisch und Wirtschaft. Das habe ich auch oben geschrieben. >Die anderen Fächer werden so unterrichtet um hinterher entsprechende >Aufgabenstellungen aus dem Ingenieurbereich lösen zu können. Das Problem ist doch aber, daß die anderen Fächer so mit z. B. Mathe verwoben sind, daß man die eben erst erlenten Fähigkeiten nutzen muß. Und die liegen im Bereich Mathe auf dem Niveau FHR. Das Werkzeug (Mathe) in den anderen Fächern gibt nicht mehr her.
Gast
#1503089
"Variante 1: Der Zeitanteil muß so hoch liegen, daß es gerechtfertigt ist, die FHR zu vergeben. Variante 2: Bei zu geringem Anteil wird die FHR geschenkt, denn schließlich braucht man an der FOS 2 Jahre bzw. an der BOS 1 Jahr zur FHR. " Das primäre Ziel ist auch nicht die FHR, so wie das primäre Ziel einer Lehre nicht die mittlere Reife ist, oder das Abitur an der FH. Der Zeitanteil beträgt laut einem Bsp. einer bayerischen Technikerschule ca. 11 Stunden, wobei die Fächer nicht durchgehend belegt sind. Der Anteil lässt nicht unbedingt auf eine Schenkung schließen, da es entscheidend ist was stofflich durchgenommen wird. "Das Problem ist doch aber, daß die anderen Fächer so mit z. B. Mathe verwoben sind, daß man die eben erst erlenten Fähigkeiten nutzen muß. Und die liegen im Bereich Mathe auf dem Niveau FHR. Das Werkzeug (Mathe) in den anderen Fächern gibt nicht mehr her." Allerdings sind die anderen fächer fachspezifische Fächer, was wieder etwas anderes ist als die allgemeine Mathematik.
at Jay May be, but are you shure? Plaece don't answer. ;-))
Gast
#1612880
@ Onkel Kapott: Wenn, dann entspricht wohl eher er staatlich geprüfte Informatiker dem SGT, und nicht der Fachinformatiker. Der entspricht nämlich dann eher dem 0815 "Elektroniker".
Gast
#1612948
Es ist wirklich interessant wie man sich hier gegenseitig beschimpft und den anderen schlecht macht. Korrekt ist sicherlich die Schreibweise mit (FH), ich handhabe das bei mir auch immer so. Ich denke aber trotzdem das der Unterschied zwischen Uni und FH nicht so groß ist, wie von manchen hier behauptet, aber nichts desto trotz ist der Uni Abschluss definitiv der höherwertige. Meiner Meinung nach haben auch beide Abschlüsse ihre Stärken und Schwächen. In der Forschung sind Uni-Absolventen denke in der Regel deutlich besser, denn hier wird oft ein sehr tiefgreifendes Fachwissen verlangt. Und dies wird an der Uni definitiv weitergehender vermittelt. Im Entwicklungsbereich sehe ich hingegen Vorteile bei den FH'lern, vor allem wenn es darum geht ein Produkt wirklich in die Serie zu bringen. Hier habe ich einfach aus meinen bisherigen beruflichen Erfahrungen gelernt, dass FH-Absolventen besser einschätzen können, welche Lösungen wirklich technisch umsetzbar und auch finanzierbar sind. Dies liegt meiner Meinung nach auch daran, dass viele FH-Absolvent über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Aber egal welcher Abschluss. Die Leute die von sich behaupten sie wären die besten und die anderen sind alles Deppen, haben in der Regel selbst überhaupt keine Ahnung und sin den ganzen Tag nur wichtig am Rumquatschen. Fertig wird bei denen aber nichts.
Gast
#1613050
Sei doch froh dass du noch "Diplom" auf der Visitenkarte schreiben darfst. Die Bachelor haben heute noch schwerer. Denn seit der Umstellung auf Master und Bachelor dürfen fast alle den "Bacholer" auf der Visitenkarte angeben. ALDI & Co Absolventen, IHK, usw..
Gast
#1613067
seit wann verleihen ihk abschlüsse das recht zum führen des bachelor?;D
Gast
#1613734
Die Aldi und Co Absolventen durfen vorher doch auch die Bezeichnung Diplom XY führen, aber eben mit (BA)
Gast
#1613843
Ist man als FH-Absolvent eigentlich ein Akademiker?
Gast
#1614883
@ Rudi Neuling: Also du hast aufjeden Fall nichts studiert oder deine Frage ist nicht ernst gemeint.
Gast
#1616265
>Ist man als FH-Absolvent eigentlich ein Akademiker?
Nein, es steht zwar nur auf der Abschlußurkunde drauf, daß man einen
akademischen Grad hat, und eine Hochschule besucht hat man auch (beides
Deifintionserfüllung), aber nein, Akademiker ist man trotz akademischen
Grad und Hochschulabschluß nicht. LOOOOOOL.
Frage wer sonst ist Akademiker, wenn nicht der mit akdemischen Grad oder
anderweitigem Hochschulabschluß (med./jur. Staatsexamen)?
Gast
#1623595
erstaunlich... was ein Haufen Buchstaben... also schütte ich noch ein par drauf. Die Antwort auf die eigentliche Frage hat, wie auch schon bemerkt wurde, sicherlich die Zeit schon beantwortet. Also geht es darum wer die höchste Wertigkeit auf seinen Abschluss zu legen hat oder wer sich was anmaßt.. Grundsätzlich glaube ich, dass der Stoff auf der Uni "theoretischer" und möglicherweise auch "ausgedehnter" ist. Menschen die eine Uni besuchen und ihr Diplom dort erwerben, können dies direkt nach dem Abi tun. Sie haben dann gegebenenfalls wenig praktische Erfahrungen. Schule - Abi - Uni - Diplom und dann ist das was vorgewiesen wird natürlich das Erlernte im Detail. Hier kann es vorkommen, dass das viele Wissen auf genau die „praktische“ Aufgabe nicht passt und das große Rudern beginnt um Zeit zu schinden bis der Verstand eine Lösung gefunden hat. Hier heraus resultieren dann wohl Bezeichnungen wie „Powerpointingenieur“. Ein FH-Absolvent hat vermutlich in den meisten Fällen zunächst einen Beruf ausgeübt, festgestellt das da eventuell noch "mehr" geht, das Fachabitur nachgemacht und dann an der Fachhochschule ein Diplom erworben. Somit ist vermutlich das Durchschnittsalter der Absolventen etwas höher obwohl das eigentliche Studium vielleicht kürzer ist. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die bisherige Karrierestruktur eines FH Diplomanden abwechslungsreicher war, was gegebenenfalls diesen Menschen auch zukünftige Entscheidungen "realitätsnäher" treffen lässt. Die Entscheidung ein Studium auf die Ausbildung zu setzen prägt gegebenenfalls die Persönlichkeitsstruktur auch mehr als die Frage was mache ich nach dem ABI. Nun welcher Abschluss ist mehr wert? Ich kann ein Top Student an einer FH sein oder mich gerade so durch die Klausuren an der UNI mogeln. Das sagt mir der Dipl.-Ing. weder mit noch ohne FH. Die meisten Menschen setzten ihr gelerntes Wissen direkt in der Praxis um. Jemand der vor 10 oder 15 Jahren ein Diplom auf der Uni erworben hat und sich nur auf Grund dieser Tatsache einem Kollegen mit Diplom von der FH überlegen fühlt hat da wohl ein Profilproblem. Auch wenn das Wissen breiter und tiefer vermittelt wurde wird derjenige sicher nicht detailliert auf dieses Wissen zurückgreifen können. Das ist derselbe Grund warum die meisten Menschen sicher bei der theoretischen Führerscheinprüfung durchfallen würden, wenn sie sich ohne Vorbereitung damit konfrontiert sähen, obwohl Sie vielleicht schon 15 Jahre Auto fahren und damit alles können müssten. Manche Dinge müssen auch nicht bis ins Detail theoretisch hintermauert sein. Wenn ich eine Fahrkarte kaufen will muss ich nicht wissen wie der Automat funktioniert - es sei denn ich bin Automatenhersteller. Zu der Titelführung : Zum Abschluss habe ich ein Beiblatt bekommen, auf dem genau definiert IST, WAS geschrieben werden darf. Machen Firmen speziell auf Visitenkarten Verallgemeinerungen obliegt das deren Verantwortung. Hier gilt das das CI der Firma und ist wohl nicht vom Einzelnen beeinflussbar. Jeder Mensch ist ein Individuum mit denen ihm eigenen Fähigkeiten. Nutzt euer Wissen um gemeinsam voran zukommen und verschwendet nicht soviel Energie um Unterschiede hervorzuheben. Jeder hat seine eigene Geschichte und Möglichkeiten und Chancen genutzt oder nicht. Um einen wirklichen Vergleich zu haben müsste dieselbe Person dasselbe Studium auf der FH und auf der Uni gemacht haben und das am besten in jeweils verschiedenen Bundesländern. Aber wer macht das schon.... Nachtragend bleibt zu sagen, dass beim Dipl.-Ing. von der Uni die nächste Tür zum Dr.-Ing. weit geöffnet ist. Ein FH-ler muss hier verdammt gut sein um das zu erreichen oder die Zeit aufwenden und alternativ das Studium auf einer TH wiederholen. Also liebe FH-ler helft den UNI-Absolventen wenn Sie theoretisch nicht weiterkommen und liebe UNI-Absolventen denkt daran, dass der FH Weg ein steiniger Pfad ist.
Gast
#1626012
Soweit richtig, kleine Anmerkung noch: >Ein FH-Absolvent hat vermutlich in den meisten Fällen zunächst einen >Beruf ausgeübt, festgestellt das da eventuell noch "mehr" geht, das >Fachabitur nachgemacht und dann an der Fachhochschule ein Diplom >erworben. So sieht der Weg eines FHlers schon lange nicht mehr aus. Bis 70% der FH-Studenten haben ein Vollabi und sind direkt nach dem Abi zur FH (je nach Bundesland wird für diese Leute ein 16wöchiges Vorpraktikum verlangt). Mehr als 2/3 aller Ingenieure mit Hochschulabschluß kommen heute von der FH. >Ein FH-ler muss hier verdammt gut sein um das zu erreichen oder die Zeit >aufwenden und alternativ das Studium auf einer TH wiederholen. Eine TH gibt es seit 20 Jahren nicht mehr. Und eine TH und TU sind vom Anspruch auch noch mal 2 Paar Schuhe.
Gast
#1626201
Oder dei FHler haben die Fachhochschulreife, was auch sehr oft vorkam und vorkommt. (vielleicht sogar öfters als mit vorheriger Lehre) ;-)
Paul schrieb: > So sieht der Weg eines FHlers schon lange nicht mehr aus. Bis 70% der > FH-Studenten haben ein Vollabi und sind direkt nach dem Abi zur FH Auch wenns inzwischen wieder völlig OT wird, als ich Studiert habe (2003-2007) waren in meinem Semester eher so 70% Leute, die vorher eine Ausbildung gemacht haben, mich mit eingeschlossen. Es hängt mit Sicherheit auch mit dem Studiengang zusammen, bei mir war es halt E-Technik.
Gast
#1626773
>waren in meinem Semester eher so 70% Leute, die vorher eine >Ausbildung gemacht haben, mich mit eingeschlossen. Darum ging es mir auch nicht, sondern ob vor der Ausbildung ein Vollabi oder die FHR da war. Und da stellt man heute fest, daß bis 70% ein Vollabi haben. Also obwohl mit dem Abi der Weg an eine TU offen stünde, die FH gewählt wird.
Gast
#1631637
wow - diese Diskusion ist ja nicht mehr die jüngste... trotzdem möcht ich jetzt auch noch meinen Senf dazugeben: Warum hier gestritten wird, welcher Abschluss nun der besser sei verstehe ich nicht, aber es mag wohl das Ego mancher beleidigen, wenn man Ihre Mühen - an welcher Einrichtung auch immer - nicht genügend würdigt. Das kann aber auch nur denen geschehen, die sich allein über Ihren Titel definieren.... traurig sag ich nur. Ich war in meinem Leben Tunnelarbeiter, Betonschneider, Taxler, Hufschmiedgehilfe, Lagerarbeiter, Marketingmanager, Geschäftsführer, Produktmanager, Barkeeper, Kassier, Unternehmer und noch einiges mehr - zwischen 800 und 10.000 Euro pro Monat lagen meine Gehälter in den verschiedenen Jobs - aber keinen einzigen haben ich ohne Stolz gemacht! Vom Deppen bis zum Boss hab ich alles gemacht und ich sag Euch, egal was davon man gerade macht, es entscheidet nicht darüber wie glücklich man in seinem Leben ist! ...genau darüber scheint es mir hier zu gehen - mit Ihrem Leben unzufriedene Vögel müssen andere zerreissen um ein bisschen von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken - als ob wir keine anderen Sorgen hätten... NEHMT DAS ALLES DOCH NICHT SO WICHTIG - 2mal noch zwinkern und wir sind alle 90... dann ist der ganze Sch.... WURSCHT.... aber falls Ihr Euch doch noch den Kopf darüber zerbrechen wollt - hier ein Auszug der Titel (Kasten) in Österreich - viel Spass beim Kategorisieren Eurer Nachbarn, Freunde und Feinde: Bachelor-/Bakkaleureatsgrade an Universitäten Bachelor-/Bakkalaureatsgrad Abkürzung Bachelor [individuelles Studium] BA Bachelor der Naturwissenschaften B. rer. nat. Bachelor der Philosophie B. phil. Bachelor Gesundheits- und Pflegewissenschaft BSc Bachelor of Architecture BArch Bachelor of Arts BA Bachelor of Engineering BEng Bachelor of Laws LLB Bachelor of Science BSc Bakkalaureus, Bakkalaurea der Künste Bakk. art. Bakkalaureus, Bakkalaurea der Naturwissenschaften Bakk. rer. nat Bakkalaureus, Bakkalaurea der Philosophie Bakk. phil. Bakkalaureus, Bakkalaurea der Rechtswissenschaften Bakk. iur. Bakkalaureus, Bakkalaurea der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Bakk. rer. soc. oec. Bakkalaureus, Bakkalaurea der technischen Wissenschaften Bakk. techn. Bakkalaureus, Bakkalaurea der Theologie Bakk. theol. Bachelorgrade im Fachhochschulbereich Bachelorgrade im Fachhochschulbereich Bachelorgrad Abkürzung Bachelor of Arts in Arts and Design BA Bachelor of Arts in Business BA Bachelor of Arts in Cultural Studies BA Bachelor of Arts in Military Services BA Bachelor of Arts in Police Leadership BA Bachelor of Arts in Social Sciences BA Bachelor of Laws LLB Bachelor of Science in Engineering BSc Bachelor of Science in Health Studies BSc Bachelor of Science in Natural Sciences BSc Bachelorgrade an Pädagogischen Hochschulen An Pädagogischen Hochschulen wird für den Abschluss von Studiengängen der akademische Grad "Bachelor of Education", abgekürzt "BEd", verliehen. Master- und Diplomgrade Master- und Diplomgrade erlangt man durch den Abschluss eines Master- oder Diplomstudiums an österreichischen öffentlichen Universitäten, Privatuniversitäten bzw. Fachhochschul-Master- oder Diplomstudiengangs. Diese Studien dauern in der Regel acht bis zehn Semester. Für die akademischen Grade existieren jeweils eine Langform und eine Abkürzung. In der deutschen bzw. lateinischen Langform sind eine männliche und eine weibliche Form vorgesehen. Als Abkürzung der akademischen Grade ist gesetzlich nur eine Form vorgesehen. Hinweis: Der österreichische Nationalrat hat am 1. März 2006 beschlossen, dass künftig im dreigliedrigen System der akademische Grad Magister bzw. Magistra durch den akademischen Grad "Master" ersetzt wird. Der Zusatz (FH) muss von Absolventen und Absolventinnen, denen der neue akademische Grad Master verliehen wurde, nicht mehr geführt werden. Absolventen und Absolventinnen, denen im dreigliedrigen System bereits der akademische Grad "Mag." verliehen wurde, dürfen den neuen akademischen Grad Master führen, sobald die Universität oder Fachhochschule diesen Grad verleiht. Auf Antrag ist von der jeweiligen Universität oder Fachhochschule eine Bestätigung auszustellen. Achtung: Absolventen und Absolventinnen von achtsemestrigen einstufigen Fachhochschul-Studiengängen müssen den Zusatz (FH) weiterhin hinter ihrem Titel führen. Eine Änderung dieser Titel ist nicht möglich. Master- und Diplomgrade an Universitäten Master- und Diplomgrade an Universitäten Master- und Diplomgrade Abkürzung Diplom-Ingenieur, Diplom-Ingenieurin DI oder Dipl.-Ing. Diplom-Tierarzt, Diplom-Tierärztin Mag. med. vet. Doktor, Doktorin der gesamten Heilkunde Dr. med. univ. Doktor, Doktorin der Humanmedizin und der Zahnmedizin Dr. med. univ. et med. dent. Doktor, Doktorin der Zahnheilkunde Dr. med. dent. Magister, Magistra der Architektur Mag. arch. Magister, Magistra der Künste Mag. art. Magister, Magistra der Naturwissenschaften Mag. rer. nat. Magister, Magistra der Pharmazie Mag. pharm. Magister, Magistra der Philosophie Mag. phil. Magister, Magistra der Philosophie der Theologischen Fakultät Mag. phil. fac. theol. Magister, Magistra der Rechtswissenschaften Mag. iur. Magister, Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Mag. rer. soc. oec. Magister, Magistra der Theologie Mag. theol. Magister, Magistra des Industrial Design Mag. des. ind. Magister, Magistra des Rechts der Wirtschaft Mag. iur. rer. oec. Master [individuelles Studium] MA Master der Naturwissenschaften MA. rer. nat. Master der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften LLMoe Master Gesundheits- und Pflegewissenschaft MSc Master of Architecture MArch Master of Arts MA Master of Environmental Sciences MSc Master of International Business Informatics MIBI Master of Laws LLM Master of Science MSc Master of Science in Mountain Forestry MScMF Mastergrade im Fachhochschulbereich Mastergrade im Fachhochschulbereich Mastergrade Abkürzung Diplom-Ingenieur, Diplom-Ingenieurin (FH) für technisch-wissenschaftliche Berufe Dipl.-Ing. (FH) oder DI (FH) Master of Arts in Arts and Design MA Master of Arts in Business MA Master of Arts in Cultural Studies MA Master of Arts in Military Services MA Master of Arts in Police Leadership MA Master of Arts in Social Sciences MA Master of Laws LLM Master of Science in Engineering MSc Master of Science in Health Studies MSc Master of Science in Natural Sciences MSc Diplomgrade im Fachhochschulbereich Diplomgrade im Fachhochschulbereich Diplomgrade Abkürzung Magister, Magistra (FH) für gesundheitswissenschaftliche Berufe Mag. (FH) Diplom-Ingenieur, Diplom-Ingenieurin (FH) für technisch-wissenschaftliche Berufe Dipl.-Ing. (FH) oder DI (FH) Magister, Magistra (FH) für kulturwissenschaftliche Berufe Mag. (FH) Magister, Magistra (FH) für künstlerisch-gestaltende Berufe Mag. (FH) Magister, Magistra (FH) für militärische Führung Mag. (FH) Magister, Magistra (FH) für naturwissenschaftliche Berufe Mag. (FH) Magister, Magistra (FH) für rechtswissenschaftliche Berufe Mag. (FH) Magister, Magistra (FH) für sozialwissenschaftliche Berufe Mag. (FH) Magister, Magistra (FH) für wirtschaftswissenschaftliche Berufe Mag. (FH) Doktorgrade Doktorgrade erlangt man durch den Abschluss eines Doktoratsstudiums an österreichischen öffentlichen Universitäten oder Privatuniversitäten. Im Rahmen eines Doktoratsstudiums ist neben der Teilnahme an einzelnen Seminaren die Abfassung einer Dissertation sowie die Absolvierung eines Rigorosums bzw. mehrerer Teilrigorosen vorgesehen. Doktorgrade Doktorgrade Abkürzung Doktor, Doktorin der Bodenkultur Dr. nat. techn. Doktor, Doktorin der gesamten Heilkunde und der medizinischen Wissenschaft Dr. med. univ. et scient. med. Doktor, Doktorin der medizinischen Wissenschaft Dr. scient. med. Doktor, Doktorin der montanistischen Wissenschaften Dr. mont. Doktor, Doktorin der Naturwissenschaften Dr. rer. nat. Doktor, Doktorin der Philosophie Dr. phil. Doktor, Doktorin der Philosophie einer Katholisch-Theologischen Fakultät Dr. phil. fac. theol. Doktor, Doktorin der Rechtswissenschaften Dr. iur. Doktor, Doktorin der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Dr. rer. soc. oec. Doktor, Doktorin der technischen Wissenschaften Dr. techn. Doktor, Doktorin der Theologie Dr. theol. Doktor, Doktorin der Veterinärmedizin Dr. med. vet. Doktor, Doktorin der Zahnmedizin und der medizinischen Wissenschaft Dr. med. dent. et scient. med. Doctor of Philosophy PhD Mastergrade in Universitätslehrgängen, Lehrgängen zur Weiterbildung, Hochschullehrgängen oder Lehrgängen universitären Charakters Mastergrade können auch durch den erfolgreichen Abschluss eines Universitätslehrgangs, eines Lehrgangs zur Weiterbildung, eines Hochschullehrgangs oder eines Lehrgangs universitären Charakters erworben werden. Beispiele: Mastergrade Mastergrade Abkürzung Master in/of European Studies M.E.S. Master of Advanced Studies MAS Master of Arts MA Master of Business Administration MBA Master of Business Law MBL Master of International Business MIB Master of Laws LLM Master in Psychoanalytic Observational Studies MPOS Master of Public Health MPH Master of Science MSc Master of Education MEd
Gast
#1631952
>Ich war in meinem Leben Tunnelarbeiter, Betonschneider, >Taxler, Hufschmiedgehilfe, Lagerarbeiter, Marketingmanager, >Geschäftsführer, Produktmanager, Barkeeper, Kassier, Unternehmer und >noch einiges mehr - zwischen 800 und 10.000 Euro pro Monat lagen meine >Gehälter in den verschiedenen Jobs - aber keinen einzigen haben ich ohne >Stolz gemacht! Lieber Stubsi, was Du alles gemacht hast, ist ja toll. Nur frage ich mich, welche professionelle Ausbildung Du gemacht hast, denn in all diesen Jobs bist Du sicherlich nicht über eine klassische Ausbildung reingekommen (bei manchen gibt es die gar nicht). Und genau da liegt das Problem an Deiner Diskussion und derer im Forum: Du machst Jobs - ob mit oder ohne Ausbildung. Geschäftführer kann vom Dr. bis zum ungelernten jeder sein, Produktmanager auch. Hier jedoch geht es darum, daß seit längerem in der Öffentlichkeit und Bildungspolitik versucht wird, Ausbildungsgänge zu verpanschen, zu egalisieren und zu verramschen, um bildungspolitische "Sauereien" zu schönen. Und wer einen nicht gerade einfachen Studiengang erfolgreich abgeschlossen hat, wird sich wohl kaum damit zufrieden geben, wenn die Öffentlichkeit angeregt durch wirre und teilweise berechnende Gedanken des Kultusministeriums seine Leistung uminterpretiert oder abwertet. Beispiele: Der TU-Absolvente beschwert sich zurecht, wenn der FH-Absolvent beim Diplom das "FH" wegläßt. Warum eigentlich, schließlich kann der FH-Diplomer auf seine 12 Jahre Schule und 4 Jahre Hochschulstudium stolz sein? Aber die FH wurde ja nicht mal als das in der Öffentlichkeit bekannt gemacht, was sie seit 1976 ist: Eine Hochschule. Der FH-Diplomer beschwert sich widerum zurecht, daß man pauschal den Bachelor gleichstellt (was genau betrachtet von der KMK nie erfolgte, weil man zwischen Hochschul- und Berufsrecht unterschied). Dabei ist nur der 4jährige Bachelor gleichwertig. Das BA-Diplom wurde auch immer als gleichwertig zum FH-Diplom dargestellt, obwohl es völlig unterschiedliche Konzepte sind. Historisch gab es auch genug Abwertungen durch Umetikettierungen und Ungerechtigkeiten. All das bringt die Leute auf die Palme, wenn einfach mal so 1-3 Jahre Bildungsleistung per os aberkannt werden, entweder aus Doofheit oder Berechnung, um z. B. den wahren Hintergrund der Bolognareform, nämlich Geld einzusparen, zu vertuschen. Zum Thema: Das "FH" kann nicht entfallen, da es ein völlig anderer akademischer Grad ist als das Unidiplom.
Gast
#1632430
"Das BA-Diplom wurde auch immer als gleichwertig zum FH-Diplom dargestellt, obwohl es völlig unterschiedliche Konzepte sind." Trotz des unterschiedlichen Konzeptes kann durchaus eine gleichwertigkeit vorliegen.
Paul schrieb: >... > > Der FH-Diplomer beschwert sich widerum zurecht, daß man pauschal den > Bachelor gleichstellt (was genau betrachtet von der KMK nie erfolgte, > weil man zwischen Hochschul- und Berufsrecht unterschied). Dabei ist nur > der 4jährige Bachelor gleichwertig. > > Das BA-Diplom wurde auch immer als gleichwertig zum FH-Diplom > dargestellt, obwohl es völlig unterschiedliche Konzepte sind. > Also wenn du mit BA-Diplom das "Berufsakademiediplom" meinst, das ist in der Tat dem FH-Diplom berufsrechtlich gleichgestellt, deswegen sind Stellen im öffentlichen Dienst automatisch immer sowohl für FH-Absolventen als auch Berufsakademieabsolventen ausgeschrieben. Da macht es keinen Unterschied, dass der FH-Abschluss als Hochschulabschluss gilt, während der Berufsakademieabschluss "nur" als staatlicher Abschluss gilt. > ...
Gast
#1632541
Was ist bitte ein "Vollabi" ??
Gast
#1632555
@stubsi Ganz deiner Meinung!
Gast
#1632562
> Was ist bitte ein "Vollabi" ??
Vielleicht das gleiche wie ein Vollasi? Oder doch das Gegenteil?
Vollbad schrieb:
> Was ist bitte ein "Vollabi" ??
die allgemeine Hochschulreife, also das normale Abi an einem Gymnasium,
im Gegensatz zur fachgebundenen Hochschulreife
Gast
#1632632
Und warum kann man dann nicht einfach vom "Abitur" oder "Abi" sprechen? Gibt es jetzt schon Leute die Angst davor haben man könnte ihr hart erarbeitetes (!) Abi mit einem wischiwaschi Fachabi oder gar der Fachhochschulreife verwechseln?! Hauptsache euch gehen die Schubladen nicht aus...
Gast
#1632663
> Was ist bitte ein "Vollabi" ??
Früher gab es den Begriff Teilabitur, also nur für ein Fach
qualifizierend. Das Vollabi qualifiziert zum Studium aller Fächer.
Zum BA-Diplom: Daß es berufsrechtlich gleichgestellt wurde ist klar.
Aber inhaltlich war es das wohl nie.
Gast
#1657664
an alle FH "Akademiker" gehts auf eine ordentliche Universität und schafft diese dann dürft ich auch Dipl.Ing. oder Mag. nennen, aber die FH Schulen dauern ja nicht mal sol lange, wie der erste Studienabschnitt auf einer Universität. Ach ja aber dafür haben die FHler haben ja so viel Praxis - ein halbes Jahr !!! Schöne Grüsse
Gast
#1657713
@kein FHler: Deinem (vor Fehlern strotzenden) Geschreibsel zu urteilen hast Du weder eine FH noch eine Uni jemals von innen gesehen. Also troll Dich! EOD.
Gast1 schrieb:
> Also troll Dich! EOD.
ROFL.
Ich finde es echt erstaunlich (oder auch nicht) wie lange sich dieser
Thread vom selbst am leben erhält. Immer wieder schlagen sich die UNI
und FH'ler den Kopf ein, egal mit was für einem Thema begonnen wird.
KRIEEEEG! ;)
Gast
#1663324
>an alle FH "Akademiker" >gehts auf eine ordentliche Universität und schafft diese dann dürft ich >auch Dipl.Ing. oder Mag. nennen, aber die FH Schulen dauern ja nicht mal >sol lange, wie der erste Studienabschnitt auf einer Universität. >Ach ja aber dafür haben die FHler haben ja so viel Praxis - ein halbes Eure österreichische Durchlaucht. Wie Euch durch Leere des Denkgehäuses entgangen zu sein scheint, redet Ihr Schmäh. Ihr solltet die HTL ncht mit der FH verwechseln. Ein FH-Diplom dauerte 8 Semester nach vorangegangenen 12 Schuljahren. Mir ist nicht ein! erster Studienabschnitt (selbst Medizin nicht) an der Uni bekannt, der diese Länge aufweist. Das Vordiplom an der Uni dauerte bekanntlich 4 Semester, der Bachelor 6! So dick ist der Vorsprung des Masters/Unidiplomes auch nicht, daß Eure Durchlaucht so groß den Mund aufreißen dürfte. Schaut in den Bericht des Uni Konstanz, die wissenschaftlich exakt den Anspruch an ein Studium ermittelt hat und auch ihr werdet die Erkenntnis gewinnen müssen, daß die dünnsten Bretter in Fächern, die ausschließlich die Uni anbietet, gebohrt werden. Mir deucht, ihr solltet Euch erst mal mit der FH-"Schule" (genauer Hochschule) beschäftigen, ehe ihr Klamauck verbreitet. Da auch eine Uni zu den Hochschulen zählt (Oberbegriff), handelt es sich bei einer Uni ebenfalls um eine Schule. P.S.: Ich habe mich nach Vollabi an einer TH mit Habilitationsrecht eingeschrieben, die während des Studium durch das Kultusministerium in eine FH umgewandelt wurde. Ich kenne live beide Seiten und kann Ihnen versichern, daß die FH keinen so gewaltigen Unterschied ausmachte, wie sie beschreiben. Und ja, ich sehe mich als Akademiker, denn ich habe den vollen Weg über Abitur und Hochschulbesuch zu einem akad. Grad beschritten.
Gast
#1663336
Ich hab meinen Ing.(FH) gemacht und wollte dann in Aachen ein Volldiplom draufsetzen. Ich muss gestehen, ich habs nicht geschafft. Mein FH-Diplom wurde als "Vordiplom" mit Auflagen anerkannt. In den folgenden zwei Semestern habe ich die notwendigen Scheine nicht geschafft, das Niveau war einfach zu hoch. Jetzt bin ich mit meinen Dipl. Ing.(FH) genau so glücklich. In der Fa. erscheine ich ohne FH auf der Angestelltenliste. Bernd
Gast
#1663391
Wenn die Visitenkarten kein Dokument ist und bei euch in der Firma sowieso irgendwas beliebiges stehen darf dann schreibe doch einfach Dr. statt FH sieht einfach besser aus
Gast
#1663455
@Bernd: Die Sache mit der Anerkennung ist eigentlich Blödsinn. An der TU Dresden wird man mit sächsischem FH-Diplom in das 8. Fachsemester eingegliedert. Also deutlich mehr als in Aachen. Allerdings sind das Milchmädchenrechnungen. Gerade im Hauptstudium werden viele Dinge durchgenommen, die an der Fh bereits gelaufen sind. Dem FHler fehlt es eher in den Grundlagenfächern des Grundstuiums und gerade das wiederum wird ja anerkannt. Es wäre meines Erachtens sinnvoller, manche Fächer im Hauptstudium anerkennen zu lassen, im Grundstudium dagegen Lücken schließen zu lassen (z. B. part. DGL) Trotzdem urteilt der Ösi über eine FH, die es in seiner beschriebenen niedrigen Niveauweise nicht gibt. Es ist immer ein Leichtes und Falsches, sein Wissen über die Ingenieurschulen bzw. HTLen einfach auf die FH zu projezieren. Eine FH hat mit der Ingenieurschule längst nichts mehr zu tun. Im Westen DTl.s seit Jahrzehnten nicht mehr, im Osten noch nie. Die Geschichte der FH im Osten ist eine völlig andere. Fast alle Ost-FHen gingen per Kultusministerbeschluß aus THen und IHSen mit Habilitationsrecht hervor! Sicher auch deshalb ist das Vertrauen der TUD gegenüber den sächsischen FHen größer, und es wird mit 7 Semestern der TUD und dem Großen Beleg verrechnet.
Bernd (FH) schrieb:
> In der Fa. erscheine ich ohne FH auf der Angestelltenliste.
Ist das eine interne Liste oder ist die öffentlich, zB für Kunden
einsehbar? Bei letzterem wäre ich vorsichtig, nicht dass deine Firma
deswegen abgemahnt wird, weil sie zu Unrecht mit dir bzw. deinem akad.
Grad "wirbt". Heute lässt sich doch wegen jedem Mist abmahnen...
Gast
#1663665
>nicht dass deine Firma >deswegen abgemahnt wird, weil sie zu Unrecht mit dir bzw. deinem akad. >Grad "wirbt". Heute lässt sich doch wegen jedem Mist abmahnen... Woher sollen die wissen, welchen Ausbildungsweg er eingeschlagen hat? Das kan man nur anhand von Urkunden und Beglaubigungen. Und glaubt mal, es gibt ganz anderen Etikettenschwindel in großem Maße in Dtl. Dagegen wirkt sich das Weglassen des "FH" beim echten Fhler eher lächerlich aus. In Ordung ist es allerdings nicht. Peinlich wird es doch erst, wenn er behauptet, er hätte einen Uniabschluß und der Personaler sieht anhand der Unterlagen, daß es nicht stimmt. Nur der hat schon ganz andere Fälle gesehen, von Leuten die sonstwas felsenfest behaupten. Da wird der 14tägige Englisch Erstkurs zu fundierten Englischkenntnissen in Wort und Schrift oder es wurden angeblich akad. Grade erlangt, als es die noch gar nicht gab, oder schon in den 70ern FHen besucht, die erst 1992 gegründet wurden -alles schon gesehen.
Gast
#1688547
Hi, ob man das (FH) angeben muss oder nicht ist in den einzelnen Hochschulgesetzen der Länder aufgeführt. Vieles hat sich da seit Einführung des Bachelor und Master geändert. In NRW: § 66 Hochschulgrade, Leistungszeugnis (1) Die Hochschule verleiht auf Grund einer Hochschulprüfung, mit der ein Studienabschluss in einem Studiengang erworben wird, einen Bachelorgrad oder einen Mastergrad. Der Grad kann mit einem Zusatz verliehen werden, der die verleihende Hochschule bezeichnet; er kann auch ohne diesen Zusatz geführt werden. Einfach bei google: "hochschulgesetz nrw" eingeben und es wird das aktuelle Hochschulgesetz als PDF ausgespuckt. Da der Dipl.-Ing. (FH) "ausgedient" hat und derzeit mit einem Master of Engineering gleichgesetzt wird, welcher an einer FH verliehen wird, ist die Diskussion wohl überflüssig. Das (FH) kann, sofern das Studium in NRW abgeschlossen wurde, weggelassen werden. Die Diskussion in wieweit ein Studium an einer Uni "mehr wert" ist, als an einer FH erachte ich für überflüssig. Ich glaube die Anzahl der Plinsen auf beiden Hochschularten ist relativ gleich verteilt ;-) Schöne Grüße
Gast
#1689640
@ FH'ler: Du machst es Dir etwas leicht. Es wird eindeutig unterschieden zwischen den Altabschlüssen lt. §18 HRG und den Neuabschlüssen lt. §19 HRG. Was Du noch nicht verinnerlicht hast, ist, daß der Dipl.-Ing. (FH) und Dipl.-Ing. der Unis zwei unterschiedlich wertige akad. Grade sind, obwohl der Anfang des Wortlautes gleich ist. Den Unterschied von 60 ECTS kann man nicht einfach weglassen, das wäre unfair gegenüber dem Uniansbsolventen. Beim Ba/Ma handelt es sich hingegen unabhängig von welcher Hochschulart er verliehen wurde, um denselben akad. Grad. Deshalb und weil ja ein einheitlicher! Hochschulraum geschaffen werden soll, ist das (FH) ja völlig irrsinnig. >Da der Dipl.-Ing. (FH) "ausgedient" hat und derzeit mit einem Master of >Engineering gleichgesetzt wird, welcher an einer FH verliehen wird, ist >die Diskussion wohl überflüssig. Auch das stimmt nicht. Die KMK hat sich dazu recht deutlich 1999 geäußert: " Ein Dipl.-Ing. (FH) entspricht dem 4jährigen!!! Bachelor hons." Der Master geht schließlich ein Jahr länger und erreicht 300 ECTS. PS.: Ich bin auch FHler, aber möchte weder was geschenkt, noch beschissen werden.
Fh'ler schrieb: > Das (FH) kann, sofern das Studium in > NRW abgeschlossen wurde, weggelassen werden. Darf ich fragen, woraus du das schließt?
Gast
#1696978
Hallo, also ich kenne zumindest eine Firma, bei der alle Dipl.-Inf.(FH) auf Visitenkarten und im Internet als "Dipl.-Inf." (ohne "(FH)") ausgewiesen werden und die Leute mit Uni-Studium als "Dipl.-Inf. (Univ.)". Würde ich in der Firma arbeiten, würde ich zwar nicht protestieren, aber selbst würde ich auf meinen Visitenkarten, Briefköpfen, usw. den akademischen Grad immer in der korrekten Form führen. Eine Straftat "unberechtigtes Führen akademischer Grade" ist das Weglassen von solchen Zusätzen nicht. Da gibt es ganz andere Fälle, die wirklich krass sind und auch nicht verfolgt werden: Ein früherer Kollege (Italiener) von mir hat an der FH Mailand (Politecnico di milano) studiert und trägt den Titel "Laurea di Dottore". Träger des Titels führen den Titel "Dott." vor dem Namen und lassen sich "Dottore" nennen. Der Kollege hat aus dem "Dott." einfach ein "Dr." gemacht, ohne jemals promoviert zu haben, und ist in dem Großunternehmen der Herr Dr. Sowieso. Mir hat er mal erklärt, dass das Vorgehen zwar grnzwertig ist aber nicht verfolgt wird. Gruß Stephan
Stephan schrieb: > Mir hat er mal erklärt, dass das Vorgehen zwar grnzwertig ist > aber nicht verfolgt wird. Das ist nicht mehr als sein Wunschdenken. Verfolgt wird es nur nicht, weil ihn noch niemand angezeigt hat.
Gast
#1697278
"Eine Straftat "unberechtigtes Führen akademischer Grade" ist das Weglassen von solchen Zusätzen nicht." Wohl nicht ganz... http://bundesrecht.juris.de/stgb/__132a.html Aber wo kein Kläger...
Gast
#1697344
>Hallo, also ich kenne zumindest eine Firma, bei der alle Dipl.-Inf.(FH) auf >Visitenkarten und im Internet als "Dipl.-Inf." (ohne "(FH)") ausgewiesen >werden und die Leute mit Uni-Studium als "Dipl.-Inf. (Univ.)". Naja, korrekt ist das nicht. Der Dipl.-Inf. ohne Suffix gehört eigentlich dem THler oder je nach Bundesland dem TUler. Das (univ.) gibt es per Gesetz nur in Bayern. >von mir hat an der FH Mailand (Politecnico di milano) >studiert Ein Politechnikum ist keine FH! FH ist eine deutsche Besonderheit, die es außer in Ö/CH so in anderen Ländern nicht gibt.
Gast
#1720350
hallo jungs von den FH´s kopf hoch ihr könnt ja auch was, auch wenns ein bisschen weniger ist aber immer hin !!! ihr seid ja wirklich sehr universell und interdisziplinär gebildet dass ein uniabgänger nie im leben mit euch mithalten kann.
Gast
#1721343
Nanu, ist dieser uralte Thread immer noch nicht tot?? Ich fass es nicht!
Gast
#1722481
>hallo jungs von den FH´s kopf hoch ihr könnt ja auch was, auch wenns ein >bisschen weniger ist aber immer hin !!! >ihr seid ja wirklich sehr universell und interdisziplinär gebildet dass >ein uniabgänger nie im leben mit euch mithalten kann. Stimmt, ich kann sogar singen und Klavier spielen ;-)
Gast
#1739695
Drei Dinge find ich an diesem Thread unglaublich. 1. Das dieser Thread nach so langer zeit (Startpost: 25.07.*2008*!!!) es tatsächlich wieder bis nach oben geschafft hat. 2. Das sich Leute darüber so ereiffern können, dass gleich wieder mit Beleidigungen um sich geworfen wird. 3. Das jemand den FH Titel nicht tragen will. Ich hab ihn selbst und bin froh drum. Da in der Wirtschaft scheinbar oft die Meinung vertreten wird, dass FH-Absolventen mehr Praxiserfahrung mitbringen. Dies liegt allerdings weniger daran, dass hier ein halb jähriges Praxissemester absolviert werden muss. Eher daran, dass die Mehrheit der Absolventen vor dem Studium eine richtungsähnliche Ausbildung absolviert hat. Bei den Uni-Absolventen ist eine praktische Ausbildug vor dem Studium eher selten, da dass Studium meist direkt nach dem Abitur (bzw. dem danach folgenden Wehrdienst) aufgenommen wird. Und als letzte Anmerkung: Flachpfeifen gibt es überall. Das ist nicht vom Titel abhängig. Bis denne, Stefan
:-) Einfach ein köstlicher Thread :-) Richtig zum Schmunzeln :-) Zum einen ist dieses "Nein, ich bin besser als Du" totaler Quatsch. Diese Kampfhähne mit Minderwertigkeitskkomplexen sollten sich einfach mal persönlich treffen und sich messen. Ganz überraschenderweise wird dann herauskommen, dass jedere Schwächen und Stärken hat. Ich kenne z.B. THler, die mir super "Lösungen" präsentiert haben, dann bei der Realisierung aber mächtig erstaunt waren, dass ihre Lösung gar nicht umsetzbar war, weil die Praxis plötzlich irgendwelche "unvorhersehbaren" Randbedingungen hatte :-). Auf der anderen Seite hatte ich auch schon das Problem, dass ich Algorithmen benötigt hatte (Frequenanalysen etc.), bei denen ich überhaupt keine Chance gehabt hätte (und das, obwohl Mathe eins meiner Lieblingsfächer war). Da kamm dann einer von "denen" daher und hat mir eine echt gigantisch performante Lösung präsentiert. Da gab es keine Randbedingungen; nur Theorie und die saß perfekt! Da habe ich dann gestaunt! Außerdem wird immer pauschalisiert. Die Abschlüsse sind sehr wohl von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich; trotzdem wird immer nur vom "FHler" gesprochen. So gibt es anscheinend Bundesländer, bei denen man nur ein halb jähriges Praxissemester machen muss. Bei mir wären es z.B. 2 Semester gewesen. Nur durch meinen zuvor erlernten Beruf konnte ich mir das erste Praxis-Semester sparen; das zweite musste ich aber trotzdem machen. Also auf meinen Visitenkarten steht hinten (FH) und damit habe ich keine Probleme. Und wenn man sich im Internet irgendwo anmelden muss und man kann den Titel in der Auswahl finden, dann kommt er mit rein und wenn keine passende Auswahl da ist, dann halt nicht. Na und? Das kommt mir ja wirklich so vor, wie diese Doktoren mit Minderwertigkeitskomplexen, die darauf bestehen, dass man sie mit Doktor XY anreden MUSS; sonst antworten sie gar nicht und ignorieren einen... Alles schon erlebt :-) Auf erneute Nachfrage kamm dann als Antwort: "Reden Sie mich richtig mit Doktor xy an, dann antworte ich Ihnen auch" :-) Sowas finde ich genauso köstlich, wie diesen Thread hier :-)
Gast
#1739870
Mensch Leute: Ein FH-Diplom ist ein anderer akademischer Grad als ein Unidiplom. Deshalb kann (FH) nicht weggelassen werden! So einfach ist das. Man kann aus einem VW Iltis auch nicht einen VW Polo machen, indem man nach VW alles wegläßt. > nennen, aber die FH Schulen dauern ja nicht >mal > sol lange, wie der erste Studienabschnitt auf einer Universität. Schau in die Studienordnungen und Du merkst, was Du für einen Blödsinn erzählst. Besser kann man seine eigene Kompetenz nicht untergraben.
Gast
#1742450
Es läuft und läuft und läuft… Eigentlich hatte ich mich mit dem Stichwort mit oder ohne (FH) an Mr.Google gewandt, da ich schon erlebt habe, das es bei mir und Anderen weggelassen wurde (Namensschildchen, Visitenkarten...) Dipl.Ing. (FH) gibt es ja in vielen Bereichen … Wohl offensichtlich, dass das hier mal Jemand aus der IT Branche angefangen hat. Mein FH kommt aus dem Maschinenbau. Die Kommilitonen, die ohne Berufsausbildung, also rein mit Praxissemestern ihren Abschluss bekamen waren wirklich selten - vermutlich einer von 500. Obwohl ich einen Gesellenbrief habe, habe ich ein 2tes Praxissemester gemacht. Ob das jetzt Pflicht war, weiß ich nicht mehr - geschadet hat’s nicht. Ein Kommilitone, der auch schon zusammen mit mir das Fachabi gemacht hatte, konnte am Ende des Studiums eine Doktorarbeit anmelden – direkt von der FH zur Uni… und ja - den Dr. hat er jetzt auch … Bei dem Kerlchen hat’s auch mächtig geknistert zwischen den Ohren.. Dafür mussten wir aber immer bei der scharfen Kellnerin in unserer Kneipe für Ihn das Bier bestellen.. Ich habe eine Zeit lang mit einem Professor Dr. Ing. an einem Entwicklungsprojekt gearbeitet. Der Mann hatte ernsthafte Schwierigkeiten zu erkennen ob er seinen Teller nach der Mittagspause in eine Spülmaschine steckt, die gerade fertig gespült hatte oder noch auf das Tab wartet. Eine schlicht weg unmögliche Aufgabe stellte für Ihn der letzte Tropfen Kaffeemilch oder der letzte Zuckerkrümel da. Weil da wo das Zeug nun drin war gab’s nix mehr - und wo her könnte man jetzt Nachschub beschaffen? Ok - wo will ich hin… Dipl.Ing (FH) oder Dipl.Ing. wir haben ja alle schon oft gelesen, dass das zwei unterschiedliche Titel sind. Ein Titel ist aber auch nur ein Stück Text. Es lassen sich, daran geknüpft, gewisse Qualifikationen erahnen aber wohl sicher nicht voraussetzen. Was ist eigentlich wenn ich Professor Dr. Ing. Senator Konsul wäre und ich wegen meinem stressigen Job einen erwachsenen Schlaganfall bekomme und dann nur noch Brei aus der Schnabeltasse rein bekomme. Muss ich die Titel dann wieder abgeben? Also noch mal … macht eure Arbeit, nutzt zusammen die jeweiligen Stärken des Anderen um schneller bei eurer Frau und euren Kindern zu sein. Dann habt Ihr wenigstens einmal irgendwann jemand der Eure Schnabeltasse hält.
Gast
#1750412
Ich kenne Dipl-Ing. FH, die sind der Boss von ganzen Rudeln von Akademikern,... die kämen nie auf die Idee ihr FH weg zu lassen. Also, werde der Boss, dass ist keines Falls schwieriger für einen "FHler". Nur Mut. Ich kenne sogar Dr.-Ing., die haben FHler als Gruppenleiter. Wohl gemerkt, die FHler sind nicht etwa Firmeneigentümer, die ich meine. Ich bin allerdings sicher, das ein FHler, der sein FH weg lässt, der wird niemals Vorgesetzter. Ein Dipl.-Ing. TU ;-).
Gast
#1750793
>Ein Titel ist aber auch nur ein Stück Text. >Es lassen sich, daran geknüpft, gewisse Qualifikationen erahnen aber >wohl sicher nicht voraussetzen. Der Titel gibt Ausdruck über eine in der Vergangenheit! erbrachte Prüfungsleistung, die beim FHler eine andere ist als beim Uniler. Was dann im Berufsleben draus gemacht wird, steht auf einem anderem Blatt. >Ich kenne Dipl-Ing. FH, die sind der Boss von ganzen Rudeln von >Akademikern, Un man solls nicht glauben: Der FHler ist sogar auch ein Akademiker, was die Ösis noch nicht so ganz geschnallt haben. ;-)
Gast
#1918050
ich würde einfach mal die Jahresbruttogehälter als Massstab nehmen!
Gast
#1919152
Sagt mal... Ist eigentlich schon mal jemand auf die Idee gekommen, daß der werte Eröffner dieses Threads eventuell einfach gewisse Animositäten zwischen den FH-lern und den UNI-lern sehr gut kennt und hier ganz zielgerichtet einen Troll-Thread sondergleichen losgetreten hat? Ich kenne da nur noch zwei weitere Themen, die ähnliches bewirken könnten: Was ist besser: Java oder C++? Was ist besser: Audi oder BMW? Bitte gleich auch noch zu diesen Fragen Stellung zu beziehen...
Gast
#1919383
>Was ist besser: Java oder C++? >Was ist besser: Audi oder BMW? Fällt mir noch das Thema aus den 80ern ein: -Amiga oder Atari ST -C64 oder Atari XL/XE
Gast
#1919409
Gast
#2044516
Paul schrieb: > Der TU-Absolvente beschwert sich zurecht, wenn der FH-Absolvent beim > Diplom das "FH" wegläßt. Warum eigentlich, schließlich kann der > FH-Diplomer auf seine 12 Jahre Schule und 4 Jahre Hochschulstudium stolz > sein? Aber die FH wurde ja nicht mal als das in der Öffentlichkeit > bekannt gemacht, was sie seit 1976 ist: Eine Hochschule. > > Der FH-Diplomer beschwert sich widerum zurecht, daß man pauschal den > Bachelor gleichstellt (was genau betrachtet von der KMK nie erfolgte, > weil man zwischen Hochschul- und Berufsrecht unterschied). Dabei ist nur > der 4jährige Bachelor gleichwertig. Hmm soweit ich weiß bekommt man ein FH-Diplom erst nach 5 Jahren Studium bzw. nennt sich das jetzt Master of (.....). An der UNI hat man sein Diplom doch auch nach 5 Jahren (Vorrausgesetzt der/die Student/in schafft das Studium in der regulären Zeit) oder liege ich jetzt falsch ? Wo liegt jetzt der Unteschied ? Ich stelle mir das so vor: Von der UNI kommen die Fachtrottln (is nicht bös gemeint!) können genau eine Disziplin und von der FH die können viel nur halt nix richtig. Also ist der Unterschied doch nur der Inhalt des Studiums und weder die Dauer noch sonstiges. Übrigens an alle die so Titelgeil sind, es ist doch auch die UNI - FH wichtig an der studiert wird oder ? Es gibt doch auch Rankings ? Was nützt ein Dipl. Ing. (TU) wenn man an der beschissensten UNI studiert hat ? Think about it....
Gast
#2044527
Timmo H. schrieb: > Normaler Weise würde man ja sagen, dass es Urkundenfälschung ist Wer täuscht denn wen über den Aussteller(!) der Urkunde?
Gast
#2044528
Timmo H. schrieb: > Richtig, frage ist nur, ob es bei einer Visitenkarte überhaupt relevant > ist, denn es handelt sich ja nicht um ein Dokument. Natürlich ist die Visitenkarte ein Dokument. Oder läßt du die nur in der Schreibtischschublade verstauben?
Gast
#2044635
Mario schrieb: > Natürlich ist die Visitenkarte ein Dokument. Oder läßt du die nur in der > Schreibtischschublade verstauben? Wenn du die Karten verteilst, ist es schon eine Führung. http://www.business-podium.com/boards/tipps-allgemeine-diskussionen-zur-hochschulbildung-akademischen-berufen/398-ab-wann-fuehrt-man-einen-akademischen-grad-gradfuehrung-titelfuehrung-strafbarkeiten.html Damit macht man sich strafbar.
Gast
#2044842
>Hmm soweit ich weiß bekommt man ein FH-Diplom erst nach 5 Jahren Studium >bzw. nennt sich das jetzt Master of (.....). Regelstudienzeit zum FH-Diplom war i. d. R. 4 Jahre nach Klasse 12. Eine längere Regelstudienzeit war durch die Hochschulrahmenordnung für die FH ausgeschlossen. Ein 5jähriges FH-Diplom gab es nie. Einige FHen (v. a. Verwaltungs-FHen erteilten das FH-Diplom aber auch schon nach 3,5 Jahren. Am weitesten verbreitet waren aber 4 Jahre. >Von der UNI >kommen die Fachtrottln (is nicht bös gemeint!) können genau eine >Disziplin und von der FH die können viel nur halt nix richtig. Ob Fachttrottel oder nicht kommt auf die Person an, nicht auf die Hochschulform. Die Uni hatte die Zielstellung, Leute für die Forschung (Wissenschaftler) auszubilden, die FH Leute für die Tätigkeit in der Industrie (Entwicklung, Produktion, Vertrieb) >Übrigens an alle die so Titelgeil sind, es ist doch auch >die UNI - FH wichtig an der studiert wird oder ? So heterogen war in Deutschland die Hochschulausbildung auch wieder nicht. Schließlich gab es vor Bologna die Rahmenstudienordnung der KMK, danach die Akkreditierungsbehörde.
Gast
#2045366
Hab heute meine Visitenkarten der Firma bekommen, mit (FH). Aber als mir meine HS die Diplomurkunde geschickt hat, hat sie es an Herrn Diplom Ingenieur XX XX geschickt, ohne (FH). Komisch.