Feuchtigkeitsmessung

OP #756543
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Hallo!
Ihr werdet sicherlich sagen, dass die Frage schon beantwortet ist. Ich 
habe aber keine ähnliche in einem Thema gesehen.
Mein Problem ist folgendes:
Ich muss die Luftfeuchtigkeit in einem Raum messen und mit einem 
Mikrocontroller lesen und ausgeben. Dazu brauche ich Bauelemente fü die 
Schaltung. Ich weiss aber nicht welches Bauelement ( PTC, NTC, 
feuchtesensor) ich benutzen soll. Ja, sagen sie mir nicht, dass ich 
einen Feuchtesensor kaufen soll und thema durch. Ich denke diese kann 
ich auch mit einem PTC oder NTC machen. Warum soll der eine und nicht 
der andere benutzen? Wie kann ich dann auf die Temperatur ( oder Feuche 
) zurückkommen, ausgehen von der Ausgangsspannung ( oder Frequenz )? 
Kann jemand mir dabei helfen?
Gast
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NTC und PTC verringern oder erhöhen ihren Widerstand in Abhängigkeit von 
der Temperatur, ergo wird Feuchtigkeitsmessung mit beiden nix.

Tip: Feuchte Luft leitet besser als trockene, oder umgekehrt sie hat 
einen niedrigeren Wiederstand wenn sie feucht ist.
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Siehe Feuchtesensor

Am einfachsten: SHT11 (=> CSD 20€), liefert Temperatur und Feuchte ohne 
nötige Kalibrierung und ziemlich präzise gleich digital ab, mit 
Anschluss ähnlich I2C.

Auf den ersten Blick billiger: H1 (Reichelt, 10€), muss aber wegen 
Toleranzen und unbekannter Steukapazität der Schaltung kalibriert 
werden. Arbeitet kapazitiv mit Wechselspannung, also beispielsweise als 
frequenzbestimmendes Element eines Oszillators.

Zu beachten ist der teilweise deutlich eingeschränkte Anwendungsbereich, 
z.B. bis 90%. Da gibt es dann auch welche, bei denen sogar die Lagerung 
nicht mehr als 90% verkraftet. Solche Typen sind z.B. in Badezimmern 
nicht einsetzbar.
Gast
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Tim T. (tim_taylor) schrieb am 19.01.2008 um 19:36 Uhr:

>Ja, ist mir auch unter dem Begriff Verdampfungswärme bekannt nur ich
>wüsste nicht wie man das sinnvoll zur Luftfeuchte Messung einsetzen
>könnte...

Wird im Labor gerne gemacht:
Zwei (Quecksilber)-Thermometer, eines ist unten mit einem feuchten Tuch 
umhüllt. Beide werden von einem Lüfter mit der zu messenden Luft 
angeblasen.
Aus der sich einstellenden Temperaturdifferenz kann man über Tabellen 
oder Diagramme (natürlich auch rechnerisch) die Luftfeuchte bestimmen. 
Zwar etwas umständlich, aber im Prinzip recht genau, insbesondere 
vermeidet man so systematische Fehler, die bei elektronischen 
Messgeräten auftreten können.
Gast
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Wir hatten mal Feuchte- (bzw. Taupunkt-) Sensoren in der Anlage, die 
hatte ein Peltier-Element, auf dem ein Betauungssensor (Kapazitiv) 
montiert war. Das Peltier-Element wurde so weit 'runtergekühlt, bis sich 
Tau auf dem Sensor bildete, die Temperatur der Kühlen Seite war die 
Taupunkt-Temperatur. Mit Hilfe dieser kann man die Feuchte der Luft 
berechnen. Ein Umgebungs-Temperatursensor war auch drin.

Das Ganze war von Endress&Hauser, suateuer und aufwändig zu warten 
(Reinigung, Temperaturregler einstellen, grade bei stehender Luft), 
ebenso waren viele Ausfälle zu verzeichnen.
Gast
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Den SHT-Sensor ansprechen ist sehr einfach.
Ein paar Beispiele (Problemlösngen) findet man hier im Forum.
Das Sensirion-Beispiel für den 8051 kann man auch problemlos in AVR-gcc 
übertragen. Man muß nur beachten, dass man den Ausgang nur als 
Open-Kollektor benutzen darf. Dann klappt das auf Anhieb.

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