Mal wieder eine ernsthafte Frage:
Ich bekam eine schöne Philetta (Röhrenradio) geschenkt welches mit einem
Netztrafo ausgestattet ist. Also kein Allströmer.
Der Klang ist phänomenal. Deshalb möchte ich von diversen Bluetooth
Geräten
meine Musik kabellos mit dem Radio abspielen. Was bräuchte ich dafür?
Max707 schrieb:> Der Klang ist phänomenal. Deshalb möchte ich von diversen Bluetooth> Geräten
Danach dürfte der Klang nichmehr so phänomenal sein. Die Bt Module die
ich so kenne sind nicht phänomenal.
Ansonsten müsstest du (und das währ schade um das Tolle Radio) Die Nf
verbindung Zwischen Verstärker und Empfänger suchen trennen und dort
dein Bt Auio signal einspeisen.
Hat das Ding einen Anschluss für Tonbandgerät?
Kopfhörerbuchse vom PC mit dem Eingang verbinden. Wenn es klappt, einen
Bluetooth Empfänger für Kopfhörer/Aktivboxen kaufen.
Wenn nicht - die hatten meist einen Schaltplan in den Boden geklebt.
Max707 schrieb:> Ich bekam eine schöne Philetta (Röhrenradio) geschenkt welches mit einem> Netztrafo ausgestattet ist. Also kein Allströmer.
Das ist ziemlich irrelevant bezüglich deiner Intention. Wenn drahtlos,
dann interessieren niemanden irgendwelche Potentiale...
> Der Klang ist phänomenal.
Ja, es fasziniert mich auch immer wieder, wie unglaublich gut diese
ollen Röhrenradios doch klingen. Insbesondere in Anbetracht der
Tatsache, dass da eigentlich keine besonders hochwertigen Lautsprecher
eingebaut waren und auch das Gehäusedesign nicht gerade den Regeln des
heutigen Boxenbau-Handwerks folgt. Es handelte sich ja um aller Regel um
schlichte ungedämmte "Schallwände" und auch die Lautsprecher waren nur
Standard-Breitband-Lautsprecher, allenfalls gab es einen
Extra-Hochtöner.
> Deshalb möchte ich von diversen Bluetooth> Geräten> meine Musik kabellos mit dem Radio abspielen. Was bräuchte ich dafür?
Natürlich vor allem mal ein Bluetooth-Modul mit vollständiger
A2DP-Unterstützung. Also inclusive MP3-Decoder.
Der Rest ist ziemlich trivial. Irgendwie aus den verfügbaren Spannungen
die Betriebsspannung für das Modul (und den steuernden µC) gewinnen und
eine möglichst gut geeignete Stelle in der Schaltung des Radios zur
Einspeisung der NF finden. Wenn das Radio Phono- oder Line-Anschlüsse
(und die entsprechenden Schalter) hat, ist das trivial. Ansonsten wird
man einen der Schalter für die heute ohnehin fast nutzlosen AM-Bereiche
benutzen. Die haben in aller Regel mehr als genug Kontakte, um die die
neue Quelle gut in die Schaltung des Radios zu integrieren.
Wenn das Radio Netztrafo und 6,3V~ Heizung hat, würde ich versuchen aus
diesem Kreis die Versorgung ziehen.Vorab bleibt aber zu klären, wie
dieser Heizkreis verbunden ist mit der Masse.
Max707 schrieb:> Was bräuchte ich dafür?
Bluetooth-Empfänger und einen
Adapter 3,5mm Stereo-Klinke auf
Mono-Banane.
Damit an den TonAbnehmer-Eingang der Philetta
und die Tasten LW+KW gleichzeitig drücken.
LG
old.
Welchen bluetooth Empfänger sollte man nehmen? Ich würde gerne einen
Bausatz nehmen wollen, ohne Akku sondern mit einem Netzgerät und dann
die Netzspannung vom Radio abgreifen.
Hier eine Transmitterschaltung. Als Preemphasis würde ich noch in Reihe
zum 1µF Kondensator einen 47k Widerstand schalten der mit 1nF überbrückt
ist, wegen dem besseren Klang. Echte Radiosender machen das auch so,
damit sie eine geringere Bandbreite haben. Die Grenzfrequenz sollte ca.
3200 Hz sein, weil in Deiner Philetta das entsprechende Gegenstück schon
drin sitzt (ebenfalls 3200 Hz).
Wer Augen hat, der schau hin:
Die Philetta hat einen TA-Eingang für einen Plattenspieler
mit Piezo-TA: Etwa der üblicher LINE-Pegel an 1 MOhm.
FM-Transmitter ist überflüssig.
Das Netzteil des Blauzahn-Empfängers klemmst du parallel zum
Trafo in der Philetta, oder schaltest es über die gleiche
Steckdosenleiste EIN und AUS. Den Audio-Ausgang des Blauzahn-
Empfängers stöppselst du an den TA-Eingang der Philetta.
Fertig.
Jakob schrieb:> Das Netzteil des Blauzahn-Empfängers klemmst du parallel zum> Trafo in der Philetta
Das wird dem Netzschalter der Philetta nicht gut tun.
Jakob schrieb:> schaltest es über die gleiche> Steckdosenleiste EIN und AUS
Genau so. Schont auch den Tastensatz. Bitte
mindestens die Phase trennen.
LG
old.
> Die Bt Module die ich so kenne sind nicht phänomenal.
Das geht mir auch so. Kann ich defintiv nicht empfehlen. Ich habe es in
5 Jahren drei mal versucht und alle sind im Müll gelandet.
Hallo Zusammen,
Inzwischen sind die BT Module sehr viel besser geworden.
ich habe eine Bluetoothadapter entwickelt der nur dann den Ton vom Handy
wegschnappt wenn am Radio die TA Taste gedrückt ist!
Somit wird aus TA (Tonabnehmer) ein TelefonAdapter
Die Lochrasterversion mit Plan findet Ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=WvTEFdnvAMQ&t=74s
Meine Platinenversion findet Ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=PjLwBsLpCQQ&t=76s
Hallo,
Leider sind die Links von Ebay nicht mehr aktiv und somit nicht mehr
abrufbar.
"Ebay-Artikel Nr. 381746605965 + Ebay-Artikel Nr. 152260792044"
Bitte einfach den Hersteller, die Modell oder Artikelnummer oder ein
Bild angeben.
Gruss
H.p.
Mein Sohn verwendet so einen Bluetooth Adapter an seinen Aktiv
Lautsprechern:
https://www.amazon.de/Audio-Lautsprechersystem-Musikstreaming-Soundsystem-Lautsprecher/dp/B096ZJV4SR
Praktisch ist, dass er auch einige Stunden mit dem eingebauten Akku
laufen kann. So kann man ihn auch Mobil mit Kopfhörer oder an anderen
Geräten benutzen.
Wenn das Röhrenradio keinen Eingang für Tobbandgeräte hat, musst du den
Plattenspieler-Eingang verwenden. Der ist aber für viel geringere
Spannungspegel ausgelegt. Deswegen würde ich in diesem Fall einen
Spannungsteiler oder einen NF Übertrager davor packen. Ich würde erstmal
mit 1:10 beginnen und schauen ob das reicht.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn das Röhrenradio keinen Eingang für Tobbandgeräte hat, musst du den> Plattenspieler-Eingang verwenden. Der ist aber für viel geringere> Spannungspegel ausgelegt.
Nein, das ist er nicht, weil solche Röhrenradios auf den Anschluss von
Plattenspielern mit Kristallabnehmern vorbereitet waren. Die liefern
praktisch Linepegel, wenn man sie hochohmig abschliesst und bringen
sogar schon die Entzerrung mit, die man für RIAA geschnittene Platten
braucht.
Der TA Eingang ist also schon richtig für einen BT-Receiver.
Soziologe schrieb im Beitrag #6911854:
> Was ein armseliges Dasein.
Full ACK.
Matthias S. schrieb:> weil solche Röhrenradios auf den Anschluss von> Plattenspielern mit Kristallabnehmern vorbereitet waren
Du hast Recht, ich hatte dabei einen magnetischen Abnehmer im Sinn. Ich
dachte Kristall-Abnehmer waren nur im extra-billig Segment üblich.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Er will kein Röhrenradio bauen, sondern einfach nur ein bereits> existierendes Gerät um Bluetooth erweitern.
Hi,
es ist doch die Anleitung für einen Bluetooth-Adapter für ein
Röhrenradio.
Hier nochmal etwas direkter.
Die ganzen hier im Thread aufgetauchten Probleme werden da bereits
schaltungstechnisch gelöst.
Aber nur Empfänger, nicht Sender.
Verwendung:
Musik/Sprache vom Smartphone in der Nähe über ein derartiges Radio via
BT wiedergeben.
Das wollte der TO doch. Oder?
ciao
gustav
Stefan ⛄ F. schrieb:> Karl B. schrieb:>> Jungs, hier geht's lang>> Er will kein Röhrenradio bauen, sondern einfach nur ein bereits> existierendes Gerät um Bluetooth erweitern.
Und genau das wird im angehängten PDF beschrieben. (nicht die
Bauanleitung für ein Röhrenradio). Wie kommst du auf diese Idee?
pnp schrieb:> Wie kommst du auf diese Idee?
Weil die Platine total übertrieben ist. Der Bluetooth Empfänger den ich
empfohlen habe hat alles drin, was man braucht. Man kann ihn ganz normal
direkt an den TB Eingang des Radios anschließen.
Ich halte es für unverantwortlich, einem Anfänger so eine Schaltung zu
empfehlen, zu der man nicht nur das Röhrenradio öffnen muss sondern auch
noch an die gefährliche Anodenspannung heran gehen soll.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich halte es für unverantwortlich, einem Anfänger so eine Schaltung zu> empfehlen, zu der man nicht nur das Röhrenradio öffnen muss sondern auch> noch an die gefährliche Anodenspannung heran gehen soll.
Hi,
@Stefan,
der Baustein braucht keine Anodenspannung zum Betrieb.
Der Anschluss da dient nur dazu, um festzustellen, wann das Radio
betriebsbereit ist (Röhren aufgeheizt). Dazu wird eine Spannung vom
magischen Auge abgegriffen.
Wem das zu gefährlich ist, kann die Verdrahtung dahin sparen.
Die Betriebsspannung wird zeitgemäß durch Schaltwandler generiert.
Der stört ja nicht mit HF-Einstrahlungen etc., weil das Radioteil,
sprich
HF-Stufen, ja bei BT-Betrieb auf Stellung "AUS" steht. Nur die NF-Stufe
läuft da. Sonst nichts.
Bei Allströmern gebe ich Dir Recht.
Der Begriff Allstromgerät ist auch nicht immer klar genug definiert, was
damit konkret gemeint ist. Ich interpretiere das so,
dass ein Pol auf Netzspannungspotenzial steht. Je nachdem wierum man den
Stecker in die Steckdose steckt, stehen da dann 230V drauf. Und das
Chassis ist nicht vom Netz per Trafo getrennt.
Das kann ganz böse ins Auge gehen, wenn man per Strippe das Smartphone
direkt anstöpsen will.
Und genau das soll ja umgangen werden.
BT ist drahtlos und damit isoliert.
Nur, da gebe ich Dir voll Recht, den Zusammenbau sollte man jemandem
überlassen, der sich da auskennt.
Diese Bausätze sind ja auch mit entsprechendem Disclaimer versehen.
Frage am Rande,
wie oft willst Du Batterien wechseln?
Ich lese da etwa von 24 Stunden Betriebszeit bei den vorgeschlagenen
BT-Geräten.
Das war das Argument. Die Spannungsversorgung aus dem Radio.
Geht vielleicht besser mit separatem Netzteil, ohne irgendwie
am Radio rumfummeln zu müssen.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> wie oft willst Du Batterien wechseln?> Ich lese da etwa von 24 Stunden Betriebszeit
Da ist ein Akku samt Ladegerät drin.
> Geht vielleicht besser mit separatem Netzteil
Das Gerät kann mit Netzteil betrieben werden.
Der Thread ist ja schon älter, aber das ist ja eine generelle Frage.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich halte es für unverantwortlich, einem Anfänger so eine Schaltung zu> empfehlen, zu der man nicht nur das Röhrenradio öffnen muss sondern auch> noch an die gefährliche Anodenspannung heran gehen soll.
Das sollte man schon etwas differenzierter betrachten. Natürlich sind in
so einem Radio hohe Anodenspannungen und ein Anfänger sollte damit nicht
herumspielen.
Aber die 'modernen' Röhrenradios ab Mitte der 50er haben fast
ausnahmslos zwei galvanisch getrennte Kreise: die Anodenspannung (ca.
250 VDC) und die Heizspannung (6,3 VAC). Entsprechend der Netztrafo mit
6,3V & 250V AC. Röhren E-Serie = 6,3 V Heizung.
Ganz getrennt sind die Kreise nicht (Symmetrierwiderstände gegen
Netzbrumm) aber sie sind galvanisch vom Netz getrennt.
Also sich von den Anodenspannungen fernhalten (und nur spannungsfrei
arbeiten) und die (großzügig dimensionierte) Heizspannung abgreifen und
daraus 5 VDC machen um damit den Bluetooth-Adapter zu versorgen.
Max707 schrieb:> Philetta (Röhrenradio) geschenkt welches mit einem Netztrafo> ausgestattet ist. Also kein Allströmer.
Die Philetta wurde von Anfang der 40er bis in die 70er gebaut, ab etwa
1962 transistorisiert.
Max G. schrieb:> ich habe eine Bluetoothadapter entwickelt der nur dann den Ton vom Handy> wegschnappt wenn am Radio die TA Taste gedrückt ist!
In deinem Video sieht man, dass du den Gleichrichter direkt an die
Netzspannung geschaltet hast. Mit einem Netztrafo mit nachgeschaltetem
Gleichrichter und einem 7805, den du sowieso schon verwendest, hättest
du automatisch eine galvanische Trennung für deinen Bluetoothadapter und
der extra 5V DC DC Wandler mit galvanischer Trennung könnte entfallen.
Die Hochspannung von der TA Taste muss natürlich weiterhin über den
Optokoppler laufen und der nachgeschaltete NPN Transistor schaltet dann
den GND auf den Bluetoothadapter, damit der sich einschaltet.
Tipp:
Ich habe schon mehrerere Blauzahn-Einbauten gemacht.
Auch mit Spannungsversorgung von der Katode der Endröhre.
Den Katodenwiderstand habe ich dabei passend erhöht.
Dabei ist das dann auch egal ob das Radio U-oder E-Röhren hat.
krude und schwurbelig schrieb:> Um dann Minus an Masse klemmen zu können, folgt ein> isolierter DC-DC-Konverter.
Hi,
das war ja dessen Überlegung mit der GND/Masse-Führung.
Aber es gibt ja bei anderen Radios noch davon abweichende
Leitungsverbindungen bei Heizungen.
Beispiel f-f und Mitte mit Widerständen oder Entbrummer-Poti an "Masse".
Oder sogar Wicklung mit Mittelanzapfung 2x 3,15V
Im Bild wird davon ausgegangen, dass ein Trafowicklungsende für die
Heizspannung 6,3 V direkt am Chassis "geerdet" ist.
Da könnte man tatsächlich einfachere Lösungen finden. Mir fällt da
spontan Greinacher oder Villard ein. Oder sowas.
ciao
gustav
Ich würde ja immer noch dazu raten, das Radio gar nicht zu öffnen und
ein ganz normales sicheres Steckernetzteil für die Bluetooth Box
verwenden, so wie der Hersteller es auch vorgesehen hat.
Ich habe Bluetooth-Module bisher nur im Rahmen einer Reparatur
eingebaut. Und ja, beim Reparieren muss man das aufschrauben,
Gegenkloppen hilft nicht wirklich.
krude und schwurbelig schrieb:> Um dann Minus an Masse klemmen zu können, folgt ein> isolierter DC-DC-Konverter.
Der NF-Ausgang des Bluetoothadapter muss doch irgendwie mit dem TA
Eingang verbunden werden. Spätestens an der Stelle wird die kostbare
galvanische Trennung wieder zu Nichte gemacht.
Zur Philetta gibt es einen großen Fotoband, auf der HamRadio
Friedrichshafen hat jemand die oft angeboten. Ich finde es gerade nicht,
hier eine Bücher-Übersicht
https://www.saintummers.at/repair/-radio-buecher.html
da gibt es nur ein Taschenbuch. Das andere könnte auch von den
Italienern stammen http://www.antiqueradio.it/ARM/index.php
Ich hatte nur einmal eine weiße Philetta aus meiner Verwandtschaft in
Behandlung, nur ein Wackler im Netzschalter wenn ich noch recht weiß.
Tonabnehmer hätte ich auch genannt, oft als großes Q gezeichnet, Symbol
für Plattenteller und Tonarm.
Es gibt Transmitter für UKW und Mittelwelle völlig legal zu kaufen, da
kannst du einspeisen was du willst. Das hört sich dann auch noch "echt"
an was bei einer Draht gebundenen Einspeisung nicht garantiert ist.
Michael M. schrieb:> Der NF-Ausgang des Bluetoothadapter muss doch irgendwie mit dem TA> Eingang verbunden werden. Spätestens an der Stelle wird die kostbare> galvanische Trennung wieder zu Nichte gemacht.
Wie wär's mit einem Kondensator, oder zwei?
Und, btw, wenn schon, dann heißt es entweder "zur Nichte" oder
"zunichte", und ich denke nicht, dass du das erstere meinst :-))
Josef L. schrieb:> Wie wär's mit einem Kondensator, oder zwei?
Hi,
das brummt schön.
Wenn schon galvanische Trennung, dann so, wie das @Stefanus oben schon
sagte:
Stefan ⛄ F. schrieb:> Deswegen würde ich in diesem Fall einen [...]> NF-Übertrager davor packen. Ich würde erstmal> mit 1:10 beginnen und schauen ob das reicht.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> das brummt schön.
Dann müsste in den alten Röhrenradios ja der Brumm fest mit eingebaut
gewesen sein - da ist alles C-gekoppelt. TA/TB-Eingang, Lautstärkepoti,
Tonblende...
> Josef L. schrieb:>> Wie wär's mit einem Kondensator, oder zwei?
Hi,
es ist die Rede gewesen von zwei Kondensatoren.
Sonst hast Du keine galvanische Trennung vom Chassis.
Also auch ein Kondensator in die Masse-Leitung.
Dann mach es mal. Wirst schon sehen, was dabei rauskommt.
Entweder ist die erforderliche Kapazität so groß, dass der maximal
zulässige Ableitstrom überschritten wird, der fließen kann, oder ...
ciao
gustav
Josef L. schrieb:> Dann müsste in den alten Röhrenradios ja der Brumm fest mit eingebaut> gewesen sein - da ist alles C-gekoppelt.
Hi,
diese Stufen bekommen sogar Kondensatoren mit Extra-Abschirmwickel.
Gibt es nicht (mehr) zu kaufen. (Oder Kondensatoren mit Kennzeichnung
des Außenbelags.) Zeigt aber deutlich, wie brummempfindlich diese Geräte
sind.
Und eine galvanische Trennung dort über C an Masseleitung/Chassis ist da
ein absolutes NoGo.
Probier es selber aus, ich sag Dir da nichts Neues. Wenn Dir der
Lautsprecherkonus um die Ohren geflogen ist, bin ich's nicht schuld.;-)
ciao
gustav
Aber er schreibt doch dass es kein Allstromgerät ist, also sollte doch
das chassis geerdet sein? Ist das Berühren des per C galvanisch
getrennten TA/TB-Eingangs tödlich? Das mit C in Masseleitung verstehe
ich, aber wo ist das Problem?
>zu Nichte
"mit Cousinen" (Heinz Erhard)
"...ach nein, mitnichten"
Einen NF-Trafo würde ich noch zur galvanischen Trennung vorschlagen.
Aber wenn die Philetta einen TA-Eingang hat, sollte der auch
netzgetrennt sein. Nur Röhren-TV waren üblicherweise direkt mit dem Netz
verbunden.
Christoph db1uq K. schrieb:> Aber wenn die Philetta einen TA-Eingang hat, sollte der auch> netzgetrennt sein.
Sollte er sein - das ist meine Philetta, und ich habe noch keine
"gewischt" bekommen.
Josef L. schrieb:> das ist meine Philetta
Hi,
B3D02A hat diesen Anschluss. Der dreipolige Zwergstecker ist
entsprechend zu beschalten.
3-poliger "DIN" Stecker. Für Wiedergabe brauchst Du nur zwei Pole. (Den
Kurzschluss dann entfernen.)
Kann sein, dass da noch ein Widerstand rein muss (ca. 220 k). Pegel
sonst evtl. zu hoch.
(Für Tonbandaufnahme dann den frei gewordenen Pol nehmen. Auch
entsprechend umzuändern, ca. 1 M Ohm Widerstand rein). Aber das brauchst
Du ja nicht.)
Ja, hat Netztrafo.
Was nicht heißt, dass bei Gelegenheit sicherheitshalber nicht nochmal
Iso-Widerstand festgestellt werden sollte. Trafo kann ja auch
isolationsmäßig altern.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> B3D02A hat diesen Anschluss.
Danke, gustav. Ich bin zwar nicht der TO, aber das sollte für Max707
genauso gelten wenn er ein Gerät mit Netztrafo hat. Schaltbilder zu den
Typen sollte es ja auf rm.org geben, und wenn ich ein bluetooth-Modul
oder Ähnliches in mein Gerät integrieren möchte kann ich ja die Infos
nutzen.
Laut Schaltbild ist bei der 6.3V-Heizwicklung eine Seite geerdet, man
kann also die Stromversorgung des Moduls problemlos daraus entnehmen und
auch das Modul auf Masse legen.
Hallo,
habe mir das Bluetooth Modul als Bausatz vom ATR Shop bestellt und nach
Anleitung aufgebaut. Ein erster Test mit 6,3 Volt sollte die Funktion
zeigen, nur leider will das Modul nicht funktionieren , so wie ich es
verstanden habe müsste alles auch nur mit den 6,3 Volt funktionieren.
Das Bluetooth Modul und das Vorverstärker Modul auf der Platine bekommen
keinen Strom. Habe schon alle Lötpunkte überprüft sollte passen,
irgendwo ist der Wurm drin.
Habt Ihr einen Tip?
Vielen Dank…
Stephan schrieb:> müsste alles auch nur mit den 6,3 Volt funktionieren
Ich gehe jetzt mal davon aus dass das Modul mit Gleichspannung betrieben
wird und du weisst, dass aus einem Trafo Wechselspannung kommt, die
daher noch gleichgerichtet und die entstehende pulsierende
Gleichspannung noch gesiebt werden muss (Stichwort Elko)?
Stephan schrieb:> nur leider will das Modul nicht funktionieren
Wenn du Hilfe bekommen willst, musst du mehr Infos liefern. Sehr viel
mehr. Fangen wir mal an mit:
1) Welche Spannung hat C1?
2) Welche Spannung hat C4?
3) Welche Spannung hat C5?
4) Welche Spannung misst du zwischen Kollektor und Emitter von T1?
5) Welche Spannung hast du an den Eingängen K3 und K4?
Ich würde mir ein UKW-Simulator kaufen.
Die Teile gibt es fürs Auto. Man verbindet sein Handy via BT mit den
Teil und das erzeugt den Ton auf einer UKW-Freq die das Autoradio
abspielen kann.
Nun dein Radio auf die Freq, einstellen und das war's.
In meinen Augen sollte das Problemlos gehen. Dein Klang wird nicht
"Versaut" und du hast 0 Stress.
Ach die sind in DE legal soweit ich weiß, da deren Sendereichweite < 10
Meter liegt.
Stephan schrieb:> ...nur leider will das Modul nicht funktionieren , so wie ich es> verstanden habe müsste alles auch nur mit den 6,3 Volt funktionieren.
Hi,
reden wir von diesem Modul?:
https://atr-shop.de/elektronik-teile/sonstiges/1232/bausatz-bluetooth-adapter-fuer-roehrenradios?number=ATR15867
Im downloadbaren Pdf-File ist alles genau beschrieben.
Das Teil kann auch nur dann anlaufen, wenn der Optokoppler freischaltet.
Das macht man deswegen, um zu verhindern, dass auf den AM-Bereichen der
DC/DC-Wandler mit seinen HF-Aussendungen evtl. unschöne Störsignale
erzeugt.
Wenn keine Beschaltung mit "magischem Auge" verwendet wird:
Test:
Basis von T1 mit Widerstand ca. 20 kOhm auf Kollektorpotenzial legen.
Direkten Kurzschluss am Optokoppler möglichst vermeiden.
Zieh das IC sicherheitshalber vorher aus der Fassung.
ciao
gustav
Vielen Dank für die vielen Antworten!
Was soll ich sagen, es funktioniert jetzt.
Habe gestern das erste mal ein bleifreies Lot verwendet (Felder Ultra
Clear) funktionierte zwar, aber es war halt doch anders zu verarbeiten.
Nachgelötet habe ich dann mit meinem alten Stannol Blei Lot. Eventuell
war hier eine kalte Lötstelle.
@Gustav: Ja das ist das Modul. Die Abschaltfunktion mit der
Anodenspannung konnte ich noch nicht testen, die Anschlüße dafür habe
ich nicht verwendet, da mein Saba Freiburg W3 die EM71 bei betätigen der
TA Taste nicht abschaltet. Aber damit schrotte ich doch nicht das IC?
@Schlaumaier: Ich habe früher mal einen kleinen MW Sender verwendet, die
Klangqualität war im Vergleich zu jetzt bescheiden. Denn man fängt sich
auch gerne alle möglichen Störungen im Haus mit ein. Bis zuletzt habe
ich ein spezielles Kabel (mit Widerstand) für die direkte Anbindung an
das Handy verwendet, jedoch war hier immer ein Brummen zu hören. Jetzt
mit dem BT Modul ist die Klangqualität wirklich hervorragend, kein
Vergleich!
Vielen Dank nochmal an alle!
Ich glaube ich habe mir den Optokoppler doch zerstört, habe eine
schaltbare Spannung von ca. 150V, die ich an die Eingänge K3 und K4
angeschlossen habe, jedoch wird das Modul nicht abgeschalten wie
vorgesehen.
Habe mir gerade Ersatz bestellt, inkl. Sockel, da war keiner dabei.
Es sollte doch reichen wenn die Spannung von 150v auf ca. 7V abfällt um
den Optokoppler zu schalten, bzw. das Modul wieder zu aktivieren, oder?
Danke und Gruß
Stephan
inzwischen habe ich ein Lösung für Radios die das Magische Auge nicht ausschalten gefunden.
Dieser Bausatz ist auch für A Röhrenradios mit 4V Heizspannung verwendbar: