AEG Lavatherm Platine defekt

OP #6280572
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Hallo zusammen,

bei meinem Trockner ist die Platine vom Inverter Motor defekt.
Bekomme den Fehlercode E5E.
Hab es eingeschickt zur Reparatur. Es wurde der LNk364GN und ein 
Widerstand gewechselt. Welchen genauen wert der Wiederstand hat kann ich 
nicht sagen. Ist ein SMD widerstand. Ist auf dem Bild zu erkennen.
Nach dem ich die Platine zurück bekommen habe, erhalte ich immer noch 
den Fehler E5E.
Da dieser Fehler hier oft beschrieben ist, aber jetzt nicht unbedingt 
eine Antwort auf mein Problem direkt gefunden habe, wollte ich mal 
fragen was noch das Problem sein kann? Was könnte noch defekt sein. Bei 
einer Sicht Prüfung kann man keine weitere defekte teile erkennen.
Angehängte Dateien:
#6280681
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hinz schrieb:
> Muss man, und auf Youtube gibts die Anleitung.

Muss man definitiv nicht ! Sobald die Fehlerursache behoben ist,
funktioniert der Trockner wieder.

Der SMD - Widerstand  hat original 10 Ohm, nicht 50 Milliohm.
Da war kein Fachmann am Werk!

Spannungssollwerte ausgangsseitig : 3,3 bzw. ca. 12 Volt.
Wenn nicht vorhanden, auf Verdacht noch den TL 431 tauschen (lassen).

Gruß Hans
(Firma: Funkenflug Industries) #6280695
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> Der SMD - Widerstand  hat original 10 Ohm, nicht 50 Milliohm.
> Da war kein Fachmann am Werk!
Ist aber Banane, der Widerstand soll nur durchbrennen wenn der LNK den 
Arsch hochreißt... und das wird er bestimmt tun.

Was bedeutet der Fehler eigentlich?
(Firma: Funkenflug Industries) #6281040
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> bei meinem Trockner ist die Platine vom Inverter Motor defekt.
> Die Steuerelektronik soll diese Platine sein.
Hm beides auf einer Platine?

Edit: Wieviele Anschlüsse hat der Motor? Drei? Miss mal den Widerstand 
zwischen allen drei Kabeln, die müssten alle den gleichen Widerstand 
zueinander haben.
OP #6281112
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Ben B. schrieb:
>> bei meinem Trockner ist die Platine vom Inverter Motor defekt.
>> Die Steuerelektronik soll diese Platine sein.
> Hm beides auf einer Platine?
>
> Edit: Wieviele Anschlüsse hat der Motor? Drei? Miss mal den Widerstand
> zwischen allen drei Kabeln, die müssten alle den gleichen Widerstand
> zueinander haben.

Motor hat drei Anschlüssen und der Wert ist jeweils 20ohm.
(Firma: Funkenflug Industries) #6281148
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Die Platine, die Du da hast, ist nur der Motorcontroller. Oben das 
Netzteil bzw. Netzfilter und auf der unteren Platine der eigentliche 
Stromrichter.

Die Steuerung vom Trocker muß woanders sitzen, ich vermute hinter dem 
Bedienteil. Möglicherweise ist die defekt oder eben die Verbindung 
zwischen den beiden. Da wären die Optokopper gute Kandidaten, gehen 
eigentlich selten kaputt, aber möglich ist es.
OP #6281175
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An den beiden weißen optokopler ist nichts dran. Also direkt drunter 
wird nichts angeschlossen.
Rechts daneben wird ein Stecker mit 4 schwarze Drähte angeschlossen 
denke eine Steuerung von der Hauptplatine zu dieser Platine.

Die Hauptplatine ist hinter dem Bedienteil. Hab sie mir es auch 
angeschaut. Optisch alles ok.
Kann sein das man den Fehler nicht sieht.
Das kann die Kommunikation zwischen den beiden sein oder es mehr 
abgeraucht bei dem ersten Fehler als man gesehen hat. Nur komm da nicht 
hinter.
Kann man die optokopler prüfen?
Kann dieser neue SMD Widerstand Probleme machen weil der so niedrig ist?
(Firma: Funkenflug Industries) #6281209
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Ich mag irgendwie nicht glauben, daß die Optokoppler da nur zur Zierde 
drauf sind bzw. weil der Hersteller zuviele davon hatte oder so. Wo 
genau ist denn die Steuerung an dieser Platine angeschlossen?

Wurde Deine Platine nach der Reparatur getestet? Also gibt es irgend 
eine Sicherheit, daß die nun in Ordnung ist? Falls nein würde ich die 
Optokoppler auf Verdacht tauschen, als letzte Maßnahme bevor ich mir 
eine andere Steuerungsplatine suche.

Der niedrige Wert des Schutzwiderstandes stört die Funktion nicht. 
Sollte der LNK nochmal den Arsch hochreißen, folgt dieser Widerstand 
evtl. etwas fulminanter als geplant, aber mehr passiert da nicht.

Man könnte auch probieren, den Schwachstrom-Teil ohne 230V-Versorgung in 
Betrieb zu nehmen und die (offensichtlich) Datenverbindung auszumessen, 
also ob die Kommunikationssignale dort ankommen wo sie ankommen sollen. 
Aber das wird eine größere Bastelarbeit und man braucht ein Oszilloskop.

Edit: AEG ==
auspacken, einschalten ... Garantiefall
OP #6281224
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Angeblich wurde die Platine getestet. Hab aber irgendwie mein Zweifel 
dran.
Ein osi hab ich leider nicht.

Hab mal die Stelle markiert wo es angeschlossen wird. Wenn ich an die 
andere Stelle es anschließe dann erhalte ich sofort den Fehler E91. Soll 
Kommunikation Fehler sein. Nach dem ich es an die markierte Stelle 
anschließe dann kommt der Fehler erst später. Also der E5E.
(Firma: Funkenflug Industries) #6281238
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Äh bitte nicht einfach irgendwas woanders anschließen. Damit kannst Du 
der Maschine den Rest geben.

Das Bild mit der Markierung hast Du wohl vergessen.

Naja wie gesagt, ich würde noch auf Verdacht die Optokoppler tauschen... 
aber schon mal auf Suche nach einer preiswerten Steuerplatine gehen.

Das ist halt die Kacke mit dieser neumodischen Scheißtechnik. Man kann 
nur noch Teile tauschen bis man irgendwann Erfolg hat - oder auch nicht. 
Dann würde ich aber kein AEG mehr kaufen... wobei andere sicherlich noch 
viel größeren Schrott produzieren. Aber so eine kack Motorsteuerung 
braucht keine Sau in einem Trockner. Da reicht auch ein normaler 230V 
Motor mit Relaissteuerung, alles wird gut und ist leicht reparierbar. 
Aber soviel Scheißtechnik, nur damit sich ein Motor da drin dreht... 
bestimmt wegen Umweltschutz usw. weil alle zwei Jahre ein neuer Trockner 
ja so umweltschonend ist.
Gast #6281710
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Ben B. schrieb:
> Aber so eine kack Motorsteuerung
> braucht keine Sau in einem Trockner.

Die Drehzahlelektronik wird dazu eingesetzt um Wolle trocknen
zu können. Selbiges ist nur mit einer erhöhten Trommeldrehzahl möglich.
Eine  genauere Typenangabe / Seriennr. wäre hilfreich ( PNC 916... ) .

 Mfg   AEG Service
Beitrag #6282086 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6282100
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EE84 E. schrieb:
> Wo müsste ich die 3,3v bzw 12v messen können?

Mit 50 Volt aus einem ( Labor - ) Netzteil kann die
Funktion des LNK  relativ gefahrlos geprüft werden.
Am Zwischenkreiskondensator einspeisen, Stromaufnahme
sollte ca. 20 mA betragen.
Ansonsten auch mit Netzspannung, mit den entsprechenden
Sicherheitsmassnahmen.

Spannungen am LNK:  Pin 3: 6,25 Volt, Pin 4: 1,75 Volt,
                    gemessen gegen GND ( Pin 1,2,7,8 ).
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OP #6282254
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J1 ist dann an den weißen Bauteilen/optokoppler.
Wenn ich es wie gehabt anschließe an den Trockner. Dann sollte ich doch 
such die Werte messen können. Würde es dann natürlich nicht zusammen 
bauen und vorsichtig dran gehen.
Ist deins nicht zum verkaufen :)
#6282271
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EE84 E. schrieb:
> J1 ist dann an den weißen Bauteilen/optokoppler.

Sorry, nicht gemerkt, dass es den J 1 zweimal gibt!
Gemeint ist der Anschluss auf der Platine mit dem LNK,
gegenüber der Flachbandleitung, neben der Drossel.

Die mir vorliegende Elektronik habe ich mangels Trockner
noch nicht testen können, daher muss ich sie als defekt
betrachten.
Aber mach doch noch die vorgeschlagenen Messungen,
vielleicht ist's nur eine Kleinigkeit. Habe schon
ein paar von den Dingern retten können.
Werde mir mein Modul bei nächster Gelegenheit genauer
anschauen, aber leider bin ich z.Zt. ziemlich
ausgelastet :-)

Schönen Abend noch !
(Firma: Funkenflug Industries) #6282348
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Hmm schwer zu glauben wenn die Elektronik oben noch einen Fehler 
anzeigt. Oder gibts da ein zweites Netzteil für die Steuerung? Hast Du 
gegen "0V" auf der Platine gemessen?

Wenn Deine Messungen stimmen dann läuft das LNK-Netzteil immer noch 
nicht richtig. Du kannst probieren, alle drei kleinen Kondensatoren beim 
LNK auszutauschen, vor allem den blauen neben dem Gleichrichter.
OP #6282361
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Ein zweiten Netzteil kann es nicht geben denke ich . Hab dort gemessen 
wie du es eingezeichnet hast. Die 300V hab ich auch gemessen.
Die drei Kondensatoren kann ich wechseln.
Wie ist das den mit dem werte vom LNK.  Ist der vielleicht auch nicht 
mehr ok?

Der U3 könnte der auch defekt sein?
(Firma: Funkenflug Industries) #6282376
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U3 ist ein TL431A, das ist eine einstellbare Z-Diode, die quasi in jedem 
Netzteil drin liegt. Wenn am Referenz-Eingang 2,5V anliegen, beginnt 
diese Diode zu leiten und kann so eine Spannung regeln oder einen 
Optokoppler ansteuern.

Um Dir mehr über die Werte am LNK zu sagen bräuchte ich den Schaltplan 
von dem Netzteil. Normalerweise könnte der LNK die Spannungen alleine 
selbst regeln und bräuchte den TL431 dafür gar nicht. Die Abweichung zu 
Johanns Messung kommt zustande weil das Netzteil eben nicht stabil 
läuft.
(Firma: Funkenflug Industries) #6282916
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Drauflöten ist kein Problem wenn Du es schaffst, ihn ohne Beschädigung 
der Platine herunterzubekommen.

Dicken Zinnklecks auf beide Seiten, abwechselnd erwärmen und wenn beide 
flüssig sind das IC ohne große Kraft von der Platine schieben. (bißchen 
Vorsicht, keine benachbarten Teile zuzinnen oder das IC über andere 
Teile drüberschieben) Danach ggf. zurückgebliebene Zinnkleckse von den 
Pads entfernen, aber meistens bleiben die am abgelöteten IC hängen.

Beim Auflöten zuerst das IC auflegen und ein (ggf. zwei schräg 
gegenüberliegende) Pads ohne zusätztliches Lötzinn erwärmen. Das noch 
vorhandene Zinn reicht aus, damit das IC erst einmal da bleibt wo es hin 
soll und man kann mit Ruhe die anderen Pads sauber verlöten, zuletzt 
dann die, die man zum Anheften genommen hat.
OP #6283067
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Mit der Gehäuse Typ hab ich folgendes gefunden.
Würde diese ACDT etwas ausmachen? Bzw ist das der richtige?

TL431ACDT IC: BEZUGSSPANNUNGSQUELLE 2,495V ±1% 100MA SO8 ROLLE,BAND 
STMICROEL
Technische Daten


TL431ACDT IC: Bezugsspannungsquelle 2,495V ±1% 100mA SO8 Rolle,Band 
STMicroelectronics
Hersteller: STMicroelectronics
Integrierten Schaltkreises-Typ: Bezugsspannungsquelle
Montage: SMD
Gehäuse: SO8
Betriebstemperatur: 0...70°C
Verpackungs-Art: Band
Verpackungs-Art: Rolle
Ausgangsstrom: 100mA
Bezugsspannung: 2.495V
Betriebsspannung: 2.495...36V
Toleranz: ±1%
Gast #6991568
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Ich weiß, der Beitrag ist schon ein paar Tage alt, aber ich habe 
ähnliche Probleme.
Ich habe den LNK, den 10R Widerstand und den TL431 getausch. Waren alle 
drei defekt.
Jetzt hab ich das Problem, dass der Übertrager T2 primärseitig keinen 
Durchgang mehr hat. Muss irgendwie mit in den Tod gerissen worden sein.
Leider kann ich das Ding nirgends finden.
Weiß jemand von euch wo ich den her bekomme?
Oder hat zufällig jemand eine alte Platine rum liegen, die er nicht mehr 
braucht (Übertrager muss natürlich OK sein)?
Vielen Dank schon mal.
Gast #6992152
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Ja sorry.
Waar etwas unpräzise.
Platine oben. Die Netzteilplatine mit dem Schaltregler LNK364.
Der taktet des Übertrager, der defekt ist.
Ich hab ihn auf dem Bild mal rot eingezeichnet.
Meiner Meinung nach ist das ein Flyback-Trafo.
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Gast #6992201
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Aus dem Netzteil kommen einmal 3V3 und 17V raus, bzw. sollen raus 
kommen.
Bei mir geht natürlich nix.
Mir ist bewusst, dass es auf mehr ankommt. Aber leider fehlen mir 
Detials zu dem Teil. Ich hab einen Übertrager mit sekundärseitigem 
Mittelabriff zur Hand. Der ist für einen anderen Sperrwandler. Ich hab 
schon überlegt den einfach mal drauf zu löten.
Oder ich fahr mal zum örtlichen Recyclinghof und schau was da rum steht. 
Die blöde Leiterplatte ist gefühlt in jeden zweiten Trockner drin.
(Firma: Funkenflug Industries) #6992230
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Wenn Du Dir das zutraust bau den Trafo mal aus und miss dessen 
Wicklungen durch. Wenn so ein Trafo beim Schaltnetzteiltod mit 
draufgeht, dann wird meistens dessen Primärwicklung zerstört bzw. 
unterbrochen. Ein Defekt im Trafo kann auch der Grund für einen 
zerstörten Schaltregler-IC sein, ist aber eher selten. Meistens gehen 
die Dinger drauf weil sich nach dem Schaltregler-Defekt die 
Zwischenkreisinduktivität darüber entlädt, die zusätzlich mit 16A 
nachgespeist wird bis die Sicherung auslöst.

Wenn er definitiv hinüber ist (z.B. Primärwicklung nicht mehr messbar), 
muss man ihn sehr sorgfälig zerlegen. Dabei darf der Kern nicht brechen, 
ich hab solche Dinger schon wochenlang in Aceton gebadet und in Öl 
gekocht, um den Kleber weich zu bekommen. Mit der Heißluftpistole gehts 
manchmal auch, aber durch die schnelle ungleichmäßige Erwärmung ist das 
Risiko für einen Kernbruch sehr hoch. Gibt auch so komisches schwarzes 
Zeug, das härtet dauerhaft aus und man bekommt den Trafo so gut wie nie 
zerstörungsfrei auseinander.

Dann alle Wicklungen sauber demontieren, dabei Reihenfolge der 
Wicklungen, Wickelsinn und Anzahl der Windungen notieren, evtl. Aufbau 
notieren wenn mehrere Drähte parallel verwendet wurden. Manchmal sind 
Wicklungen für einen besseren Koppelfaktor geteilt (die Sekundärwicklung 
liegt zwischen beiden Hälften der Primärwicklung).

Mit diesen Informationen kann man den Trafo hinterher neu wickeln, aber 
bitte riesengroße Vorsicht (wer immer das lesen mag) bei Netzteilen mit 
sicherer galvanischer Trennung vom Netz. Bei kleinen Trafos ist es eine 
echte Sorgfaltsarbeit, das händisch wie beim industriell gefertigten 
Teil hinzukriegen.
Gast #6992238
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Hallo.
Danke für die Infos.
Ja die Primärwicklung ist definitiv hin (hochohmig).
Ich gehe auch davon aus, dass der Schaltregler gestorben ist, einen 
Kurzschluss gemacht hat und die Primärwicklung dadurch mit in den Tod 
gerissen hat (Überstrom).
Den auseinander und wieder zusammen zu bauen traue ich mir nicht zu. Das 
geht sicher schief. Die Kerne sind so brüchig. Und dann hinterher noch 
richtig wieder drauf wickeln ist auch nicht einfach.
Das lasse ich lieber.
Es nervt halt, dass ich den Trockner wegen dem 2€-Bauteil weg schmeißen 
muss.
Hat niemand no eine Platine rum liegen?
(Firma: Funkenflug Industries) #6992550
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Ich würds auch mit einem Eigenbau-Netzteil lösen wenn ich das Original 
nicht repariert bekomme. Das Ding da hat ja nicht mal eine sichere 
galvanische Trennung vom Netz.

Ist das ein Wärmepumpentrockner? Wenn nicht, würde ich überlegen, ob ich 
den noch repariere oder nicht.

Ansonsten ist das mit dem Neuwickeln des Trafos gar nicht so schwer. Ich 
habe das mal mit dem Hilfsnetzteil einer Endstufe gemacht, bei dem es 
den Trafo infolge Schaltregler-IC-Defekt zerblasen hat. Das war ungefähr 
der gleiche Aufbau wie das 5V-Standby-Netzteil eines ATX-PC-Netzteils. 
Versorgte das Hauptnetzteil primärseitig mit Betriebsspannung und 
sekundärseitig 24V für die Lüfter.
#7609895
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Möchte diesen Thread nochmal aufwärmen. Ich habe hier die selbe Platine. Der LNK364GN und der Widerstand wurde ersetzt.

Allerdings habe ich jetzt am LNK am PIN 3 nur 5,9V und an PIN 4 nur 1,68V. Ferner habe ich dort wo 17V raus kommen sollen nur 3,8V und dort wo 3,3V anliegen sollen, liegen 0,6V an.

Was kann das jetzt noch sein? Den LNK hat es richtig zerissen, man konnte nix mehr lesen. Nur als Info.

Wo könnte ich noch messen, damit ich das richtige Bauteil wechsle?

Vielen Dank schonmal an euch!

#7610545
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Danke für deine Infos. Die Dioden sind nicht defekt. Was aber defekt zu sein scheint, ist der 431ACH bzw. TL431.

Problem: Laut Datenblatt 431ACH wäre der TL431ACD bzw. TL431ACDT baugleich. Hab jetzt aber nur den TL431CD gefunden. Unterschied Genauigkeit, die liegt beim TL431CD bei 2%, beim TL431ACD bei 1%. Ich denke, das spielt keine Rolle oder was meint ihr?

Gruß Michael

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