M. K. schrieb:> Martin V. schrieb:>> Ja. Auch wenn ich Rentner und jetzt nur noch hobbymäßig unterwegs bin,>> Versuche ich alle Eventualitäten zu erwischen und gut, das du das>> zugibst, das du dir da weniger Gedanken machst.>> Und woraus schließt du, dass ich mir darüber weniger Gedanken mache?
Wie jetzt, ALLE für das aktuelle Projekt, oder ALLE im sinne von
"LED-Lampen-Schlüsselanhänger bis Schleudersitz-Auslöser"?-/
Hi
M. K. schrieb:> Du> findest es also blöd
Sorry, ich find überhaupt nix blöd und nutze meine Zeit auch nicht, um
beiträge mehrfach zu lesen, um zu verstehen. zugegeben, manche schon,
das kommt schon mal vor.
Martin V. schrieb:> Aber jetzt habt ihr Mal wieder Diskussionsstoff und werdet meinen> Beitrag wieder zerpflücken
Mach ich selten, aber so wie ich es geahnt hab. Hättet ihr den Beitrag
zuende gelesen und verstanden...
Teo schrieb:> Wie jetzt, ALLE
Bezieht sich das auf "alle Eventualitäten"? Ja, so hab ich es
geschrieben und auch gemeint, ich "versuche". Das heißt nicht, das ich
es immer schaffe, was sich dann irgendwann einmal in einer Fehlfunktion
bemerkbar macht. Aber daraus lerne ich und auch wenns vielleicht blöd
klingt, es ist wichtig, Fehler zu machen und ja, das auch zuzugeben. Nur
so steht man zur Verantwortung und lernt daraus. Und bitte, wenn ich mal
übertriebene Vergleiche ansetze, nehmt das nicht immer "wörtlich".
Trotzdem können Fehler durchaus schwerwiegend sein. Ich hab in meiner
über 30jährigen Tätigkeit als Anlagenprogrammierer auch ein paar Fehler
gemacht und jeder verursachte einen Schaden in 5 stelliger Höhe.
Gottseidank gab es nur Sach- und keine Personenschäden.Ich habe mich
aber immer der Verantwortung gestellt und nie die Schuld irgendeinem
Bauteil oder einer Software zugeschoben, obwohl es zu 90% so war. Aber
es war meine Schuld, es eben nicht richtig geprüft zu haben und eben
diese Eventualität nicht erkannt habe. Klar, meine Basteleien sind
überhaupt nicht mehr so zu betrachten, aber trotzdem ärgern mich
Fehlfunktionen und ich will nicht mit unzulänglichen und unzuverlässigen
Geräten arbeiten. Also, noch mal, ich bin kein 1005tiger und auch nicht
95%, aber ich versuche, dahin zu kommen und auch, wenn die Länge meines
Lebens dafür nicht ausreichen wird, ich versuche es trotzdem.
Gruß oldmax
Martin V. schrieb:> Ja, so hab ich es> geschrieben und auch gemeintMartin V. schrieb:> Und bitte, wenn ich mal> übertriebene Vergleiche ansetze, nehmt das nicht immer "wörtlich".
Ja was denn nun? Mal meinst du was du schreibst, mal übertreibst du. Wie
sollen das andere Leser denn differenzieren? Wie soll man dich denn so
verstehen?
Martin V. schrieb:> Ich hab in meiner> über 30jährigen Tätigkeit als Anlagenprogrammierer auch ein paar Fehler> gemacht und jeder verursachte einen Schaden in 5 stelliger Höhe.> Gottseidank gab es nur Sach- und keine Personenschäden.Ich habe mich> aber immer der Verantwortung gestellt und nie die Schuld irgendeinem> Bauteil oder einer Software zugeschoben, obwohl es zu 90% so war.
Oh bitte nicht so einen Quatsch schreiben. Wie sag bei dir die
Verantwortung aus? Hast du gesagt es war dein Fehler oder hast du die
Schäden dafür bezahlt? Nichts gegen dich aber mich kotzt diese Phrase
"Ich stelle mich meiner Verantwortung" in letzter Zeit einfach nur an da
nichts als hohle Worte dahinter stehen.
Teo schrieb:> Ja so ist das halt, Jeder will recht behalten. Da werden die Argumente> halt immer obskurer,...
Tja, das ist in diesem Forum so.
Der TO hat sich inzwischen zurückgezogen.
Vielleicht hilft es, mal eine Rückkehr zu den Prinzipien zu versuchen:
1. Taster sind mechanisch und prellen. Also müssen sie entprellt werden.
Ich denke, dem dürften alle hier zustimmen.
2. Das Entprellen nach dem Tastendruck, also das Loslassen muß sein.
Das werden wohl auch alle bejahen.
3. Das Entprellen vor dem Tastendruck muß nach Ansicht einiger sein,
weil man Entladungen und Störungen befürchtet.
Ich teile diese Ansicht nicht, denn das Entprellen gemäß Punkt 2 reicht
für die sichere Bedienung aus und die Zeitverzögerung vor dem
Tastendruck ist kundenseitig unerwünscht.
4. Das Diskutieren von Entprellzeiten ist fallabhängig, dürfte aber im
Bereich von 20..50 ms wohl für alles, was sich Taster nennen darf,
zutreffen. Schaltkontakte an Türen, Fahrstühlen, Atombomben oder
Schiffswerften und allem was dazwischen liegt, klammern wir hier mal
aus.
So, und nun kann man sich auf das Diskutieren des Punktes 3
konzentrieren. Das dürfte wohl das Sinnvollste sein, wenn dieser Thread
nicht in purem Gezänk enden soll.
W.S.
W.S. schrieb:> So, und nun kann man sich auf das Diskutieren des Punktes 3> konzentrieren.
Manche Leute (wie ich) schalten einfach einen Kondensator parallel zum
Taster anstatt zu diskutieren.
M. K. schrieb:> mich kotzt diese Phrase "Ich stelle mich meiner Verantwortung" in> letzter Zeit einfach nur an da nichts als hohle Worte dahinter stehen
Das Problem hab ich auch. Vor allem im vorraus, "auf meine
Verantwortung" Ein Kollege fragte dann immer zurück "mit wie vielen
Monatsgehältern". Manche verstanden nicht Mal die Frage.
Noch schlimmer sind jene, die reine Entscheidungen treffen und nicht
einmal Antworten auf die sich daraus ergebenden Fragen geben können.
Also weder im wörtlichen, noch im übertragenen Sinn Verantwortung
übernehmen trotz aufrichtiger Beteuerung
W.S. schrieb:> die Zeitverzögerung vor dem> Tastendruck ist kundenseitig unerwünscht.
Würde mich mal interessieren, was für nervöse Kunden das sind. Und
welche Bedienmenüs es erfordern, 10* je s auf ne Taste zu hämmern.
Bei uns hat sich noch kein Kunde beschwert oder Tasten zerdroschen. Im
Gegenteil, die sind erstaunt, wie schnell die Tasten im Gegensatz zu
einer PC-Steuerung reagieren.
Beim PC muß sich ja der Tastendruck vom Controller über USB-Polling über
Treiber-Libs über die Applikation bis zum Bildschirm kämpfen. Das dauert
erheblich länger, als läppische 40ms.
Martin V. schrieb:> Du hast da so einen schönen Taster abgebildet...> Aber, wenn der Taster so grottenschlecht ist, wirf ihn weg, es sind nur> 0.50€.
Habe ich gemacht.
> Ein anderer Taster, der zuverlässiger ist, spart im Endeffekt> wesentlich mehr ein.
Eben deswegen.
Peter D. schrieb:> Würde mich mal interessieren, was für nervöse Kunden das sind. Und> welche Bedienmenüs es erfordern, 10* je s auf ne Taste zu hämmern.
Wie schon gesagt, im wesentlichen wenn man es häufig und blind bedient.
Ein Handgerät übrigens kaum. Nur wenn die Tasten fest an einem Fest
montierten Bedienteil sind, (oder flach aufliegen wie eine PC-Tastatur).
Bei einem Handgerät (ich hab Mal Handmessgeräte gemacht) ist das kein
Thema. Bei Bedienteilen am Schwanenhals auch nicht.
Und was auch mehrfach missverstanden wird: selbst ein Tastendruck muss
dann trotz prellen bei < 40ms erkannt werden.
Nimm einfach Mal eine Folientastatur und klebe sie an den Türrahmen. Und
dann stell dir vor, du musst alle 11 sek mit enter bestätigen
W.S. schrieb:> Teo schrieb:>> Ja so ist das halt, Jeder will recht behalten. Da werden die Argumente>> halt immer obskurer,...>> Tja, das ist in diesem Forum so.> Der TO hat sich inzwischen zurückgezogen.>
Alles gut :). Ich bin noch da und habe für mich sehr viel dabei gelernt.
Muss ich aber feststellen, dass für mich sehr oft ein generelles
Vorgehen in Frage kommt. Doch das soll nicht bedeutet, dass es für
speziellere Fälle nichts besseres gibt. Und, "leider" sehe ich wenig
Diskussion in diesem Dialog, sondern mehr unterschiedliche Verfahren.
Und je nach dem, ob man eine normale Taste entprellt, eine
Drehreglertaste zum Navigieren im Menü, Fensterkontakte oder
Feuchtigkeits- oder Näherunsssensor wahrgenommen wird usw. - überall
kann die Methode ein wenig eine Andere sein. Für mich persönlich gilt.
Wenn die Taste für sich alleine wichtig ist
z.B. in der Sicherheitt, dann ist es auch im separaten Kontext zu lösen.
Wenn es um die Tasten oder um die Tasten-ähnliche Aktionen handelt, die
eine Reaktion verursachen, dann ist das Ganze zu betrachten und nicht
nur die Taste für sich, und z.B. zweitrangig, ob es sich im Menü
wiederspiegelt.... Evtl. wird von manchen es anders gesehen, und so soll
es auch so sein.
Valeri D. schrieb:> Muss ich aber feststellen, dass für mich sehr oft ein generelles> Vorgehen in Frage kommt.
Bist du denn jetzt von deiner eingangs vorgestellten "Entprellung"
runter?
A. S. schrieb:> Nimm einfach Mal eine Folientastatur und klebe sie an den Türrahmen. Und> dann stell dir vor, du musst alle 11 sek mit enter bestätigen
Für solche Anwendungen sind Pilztaster üblich, z.B. Bedienung der
Laufkatze.
Es gibt zwar auch Folientasten mit fühlbarer Erhebung und Knackfrosch,
aber die brauchen eine recht hohe Betätigungskraft. Da kann ich gut
verstehen, daß es zu Beschädigungen kommt.
Man sollte sich genau überlegen, ob die schlechte Haptik von
Folientasten zumutbar ist. Man kann den Kunden auch schnell wieder los
sein.
Valeri D. schrieb:> Und je nach dem, ob man eine normale Taste entprellt, eine> Drehreglertaste
Letzteres vergiss mal schnell wieder!
Dank des Gray-Code könnte durch das Prellen höchsten ein Schritt
verloren gehen. Deshalb und nicht weniger der Bedienfreundlichkeit
wegen, tastet man die Dinger mit knapp 1kHz(*) ab, und gut is dat. :)
*) >200Hz "reichen" auch, nur "Zwirbler" werden da meckern! ;D
Teo schrieb:> Valeri D. schrieb:>> Und je nach dem, ob man eine normale Taste entprellt, eine>> Drehreglertaste>> Letzteres vergiss mal schnell wieder!> Dank des Gray-Code könnte durch das Prellen höchsten ein Schritt
Gray-Code ist schon fast wieder ein Besonderheit bei den
Drehdrückstellern/Rotary Encoder (Zum Regler werden sie erst bedingt in
der Gesamtfunktion).
Zu Unterscheiden ist da u.a. zwischen den mechanischen, optischen und
magnetischen Varianten. Da gibt es dann unterschiedliche Ausgangssignale
für die man unterschiedliche Auswertroutinen benötigt.
> verloren gehen. Deshalb und nicht weniger der Bedienfreundlichkeit> wegen, tastet man die Dinger mit knapp 1kHz(*) ab, und gut is dat. :)
Schlimmer als verlorene Impulse sind plötzlich gegenläufig detektierte
Impulse. Konnte man z.b. bei manchen Autoradios beobachten die man
schnell leise drehen wollte aber dabei unkontrolliert lauter wurden.
> *) >200Hz "reichen" auch, nur "Zwirbler" werden da meckern! ;D
Wenn man sich damit beim Basteln zufrieden gibt vielleicht. Ansonsten
kann man damit wieder leicht auf die Nase fallen, siehe Beispiel
Autoradio.
Peter D. schrieb:> Man sollte sich genau überlegen, ob die schlechte Haptik von> Folientasten zumutbar ist. Man kann den Kunden auch schnell wieder los> sein.
Man sollte die Folientastatur nicht zu schlecht reden, sie hat durchaus
ihre Daseinsberechtigung, z.b. wenn leichte Reinigung /
Desinfizierbarkeit eine Rolle spielt, dabei auch mit Handschuhe bedient
werden muss. Da sind die genau die Eigenschaften wie höhere
Betätigungskraft, rillenfreie Oberfläche,... gefordert.
Valeri D. schrieb:> Für mich persönlich gilt.> Wenn die Taste für sich alleine wichtig ist> z.B. in der Sicherheitt, dann ist es auch im separaten Kontext zu lösen.> Wenn es um die Tasten oder um die Tasten-ähnliche Aktionen handelt, die> eine Reaktion verursachen, dann ist das Ganze zu betrachten und nicht> nur die Taste für sich, und z.B. zweitrangig, ob es sich im Menü> wiederspiegelt.... Evtl. wird von manchen es anders gesehen, und so soll> es auch so sein.
Im realen Leben hat der "Tastenprogrammierer" oft gar nichts mit der
Anwendung zu tun. Siehe z.B. PC-Tastatur. Da schaut man auch nicht drauf
ob man die Tastatur mehr für Excel oder mehr für Word benötigt.
Garry
Gerald O. schrieb:> Schlimmer als verlorene Impulse sind plötzlich gegenläufig detektierte> Impulse. Konnte man z.b. bei manchen Autoradios beobachten die man> schnell leise drehen wollte aber dabei unkontrolliert lauter wurden.
Klar, kenn ich auch "LNT springt bei 0,1V Schritten plötzlich von 3V auf
16"...
Nur wie programmiert man das?-O
Ist das die (von mir nie näher betrachtete) Interrupt gesteuerte
Methode, wo bei ein Kanal als "Takt" angesehen wird und dabei dann
natürlich auch auf eine Entprellung verzichtet wird?³³³
Wi bekommt man so nen Scheiß nur hin.... Wie zum Teufel kann man so
einen Schrott nur programmieren und auch noch VERKAUFEN. Das ist wie
beim Schleudersitz auslösen! Da steckt schnell mal die obere Hälfte
eines TO3 Transistors im Auge...
Wenn ich könnte, wie ich wollte.... WAFFELEISEN! Dann hätte er/sie
wenigsten mehr Zeit zum nachdenken, denn mit der Zunge....
...
Ja, Sorry aber das ... Aaaaaa
Teo schrieb:> Nur wie programmiert man das?-O
Am besten gar nicht!
Viele ARM haben Timer mit Decoder im Bauch.
Zwei recht prominente Beispiele:
ATSAM3X8E
STM32F103C8
Für andere µC und Handbediente Encoder ist meist ein 1ms Tick/ISR eine
gute Wahl
>> Schlimmer als verlorene Impulse sind plötzlich gegenläufig detektierte>> Impulse. Konnte man z.b. bei manchen Autoradios beobachten die man>> schnell leise drehen wollte aber dabei unkontrolliert lauter wurden.
Dieser Mist ist gar nicht mal so wenig verbreitet. Wie man sowas
abliefern kann frage ich mich auch.
Diesen Effekt hat mein:
harman/kardon AVR 507 Limited Edition am Lautstärkeregler, lauter geht
einwandfrei, leiser wird auch lauter, zum Glück funktioniert die
Fernbedienung einwandfrei. Das Problem trat damals kurz nach der
Garantie auf, obwohl ich nie großartig daran gedreht hatte. Das Teil ist
mittlerweile schon viele Jahre alt
Philips DAB+ Radio beim Weckzeit einstellen springt Stunde und Minute
hin- und her. Ist eben auch nur noch der Name übrig.
und meine PC Maus am Mausrad (Trust 22879), Seiten hochscrollen
einwandfrei, beim runtersrollen springts manchmal zurück, fing vor paar
Wochen "langsam" an
Daran sieht man nur Eines. Die Produkte werden nicht lange genug
getestet und die Entwickler haben keine Erfahrung mit sowas. Die wissen
scheinbar nicht das Kontakte verschleißen und die Prellzeit mit der Zeit
ansteigt.
Peter D. schrieb:> W.S. schrieb:>> die Zeitverzögerung vor dem>> Tastendruck ist kundenseitig unerwünscht.>> Würde mich mal interessieren, was für nervöse Kunden das sind. Und> welche Bedienmenüs es erfordern, 10* je s auf ne Taste zu hämmern.
Auto: Du willst 10 Titel weiterspringen, also drückst Du 10x
hintereinander schnell auf die Taste. Auch wenn Du es nicht in einer
Sekunde schaffst so wird der Tastendruck elektrisch gesehen doch schnell
mal kürzer als 100ms. Nervig wenn der Druck dann nicht mehr erkannt
wird.
Gleiches am Tempomat: Paar km/h schneller oder langsamer - da wartet man
nicht nach jedem Tipp dass das das Auto wirklich 1km/h schneller
geworden ist sondern tickert schnell paar Impulse hoch oder runter.
> Bei uns hat sich noch kein Kunde beschwert oder Tasten zerdroschen. Im> Gegenteil, die sind erstaunt, wie schnell die Tasten im Gegensatz zu> einer PC-Steuerung reagieren.> Beim PC muß sich ja der Tastendruck vom Controller über USB-Polling über> Treiber-Libs über die Applikation bis zum Bildschirm kämpfen. Das dauert> erheblich länger, als läppische 40ms.
Mhm... da läuft dann aber was sparsam... Ein Gamer würde Dir das Teil um
die Ohren hauen wenn er so lange warten müsste bis sich am Bildschirm
was tut so wie Du es beschreibst...
Inzwischen ist das ja sehr verbreitet dass ein Eingabesignal von einem
Tastaturcontroller über serielle Datenleitungen und Treiber, Host,...
seinen weg bis zum Display finden muss. Wer da noch ein träges
Reaktionsverhalten zeigt hat am Markt schon so gut wie verloren.
Smartphones haben da bis in die betagte Seniorengruppe die Meßlatte für
die Erwartungshaltung sehr hoch gelegt...
Garry
Veit D. schrieb:> Daran sieht man nur Eines. Die Produkte werden nicht lange genug> getestet und die Entwickler haben keine Erfahrung mit sowas. Die wissen> scheinbar nicht das Kontakte verschleißen und die Prellzeit mit der Zeit> ansteigt.
Dazu fallen mir die schönen Werbesprüche ein "Gut ist uns nicht gut
genug" und "Jeden Tag ein bischen besser". Sollten sich mal diejenigen
zu Herzen nehmen die meinen "es tut doch", warum soll ich da mehr
Aufwand reinstecken? Jedenfalls wenn sie damit Geld verdienen.
Garry
Ich weiss nicht, obs schon gesagt wurde, hat auch nur indirekt mit der
Entprellung selbst zu tun, aber viele Taster brauchen einen
Mindestschaltstrom, um dauerhaft zuverlaessig zu funktionieren. Ich bin
da schon reingefallen und ein 10k-Pullup (bei 5V) war zu gross. Bei 1k
hat der Taster dann dauerhaft sauber funktioniert. Ich denke das sollte
man im Entprellzusammenhang der Vollstaendigkeit halber immer erwaehnen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> W.S. schrieb:>> So, und nun kann man sich auf das Diskutieren des Punktes 3>> konzentrieren.>> Manche Leute (wie ich) schalten einfach einen Kondensator parallel zum> Taster anstatt zu diskutieren.
Schon verloren wenn es um eine Tastenmatrix geht, da sind die
Kondensatoren tödlich in der Auswertung...
Garry
M. K. schrieb:> Oh bitte nicht so einen Quatsch schreiben. Wie sag bei dir die> Verantwortung aus? Hast du gesagt es war dein Fehler oder hast du die> Schäden dafür bezahlt? Nichts gegen dich aber mich kotzt diese Phrase> "Ich stelle mich meiner Verantwortung" in letzter Zeit einfach nur an da> nichts als hohle Worte dahinter stehen.
Völlig falsches Signal!
Wesentlich ist dass man einen Fehler zugeben kann um dann schnell eine
Lösung dafür zu finden. Man stellt sich doch auch seiner Verantwortung
in dem man dafür sorgt dass der Schaden begrenzt bleibt und sich nicht
erst noch richtig ausdehnt - nur weil man versucht den Fehler anderen in
die Schuhe zu schieben. Wo gearbeitet wird passieren Fehler.
Hab nicht alles gelesen,
aber gab es schon irgendwelche Auto-Metaphern oder Klassendiskussionen
von verschiedenen Obstsorten?
Wie soll der TE das verstehen, wenn man ihm so fundamentale Diskussionen
vorenthält???
Gerald O. schrieb:> Siehe z.B. PC-Tastatur. Da schaut man auch nicht drauf> ob man die Tastatur mehr für Excel oder mehr für Word benötigt.
Frage mal die Gamer. Die geben teilweise viel Geld für spezielle
Tastaturen aus, die schneller reagieren und mehr Tastendrücke
gleichzeitig erfassen können.
Gerald O. schrieb:> Gleiches am Tempomat: Paar km/h schneller oder langsamer - da wartet man> nicht nach jedem Tipp dass das das Auto wirklich 1km/h schneller> geworden ist sondern tickert schnell paar Impulse hoch oder runter.
Bei meinem Auto ist da eine Dynamik einprogrammiert, bei mehrfacher
Betätigung erhöht sich die Schrittweite. Auch haben die Tasten so eine
Haptik, daß man sie gar nicht 10*/s betätigen kann. Man hat einen
deutlichen Druckpunkt, der die Betätigung rückmeldet.
Auch die Radiotasten sind so programmiert, daß sie beim gedrückt Halten
automatisch weiterzählen (Lautstärke, Sender usw.).
Man muß also nicht drauf rumdreschen und ich hab auch noch nie einen
Autofahrer gesehen, der so die Tasten bedient.
Maxe schrieb:> viele Taster brauchen einen> Mindestschaltstrom, um dauerhaft zuverlaessig zu funktionieren.
Leider steht das nur in sehr wenigen Datenblättern, so dass man raten
muss, welcher Mindest-Strom denn nun notwendig ist.
Mit viel das zum ersten mal als Teenager auf, als wir deinen
elektromechanischen Gong durch einen elektronischen austauschten. Kurze
Zeit später reagierte der Klingelknopf nur noch mit Gewalt. Damals hatte
ich die Problemursache nicht verstanden, daher den Klingeltaster
ausgetauscht und später (weil es wieder passierte) wieder den alten
elektromechanischen Gong eingebaut.
Ich hatte einen Receiver von Technics, bei dem nach vielen Jahren der
Drehencoder für die Quellen-Umschaltung hakelig wurde. Da hatte ich
diesen mit einem anderen getauscht, den ich nicht benutzte - hat aber
nichts gebraucht (staun). Es waren nämlich beide kaputt (hatte ich
vorher testen sollen).
Ich habe dann die Pull-Up Widerstände von 47kΩ auf 2,2kΩ reduziert und
10nF Kondensatoren parallel zu den Kontakten geschaltet. Und siehe da,
die Teile regenerierten sich allmählich wieder. Das ist jetzt etwa 3
Jahre her, die funktionieren immer noch prima.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Maxe schrieb:>> viele Taster brauchen einen>> Mindestschaltstrom, um dauerhaft zuverlaessig zu funktionieren.>> Leider steht das nur in sehr wenigen Datenblättern, so dass man raten> muss, welcher Mindest-Strom denn nun notwendig ist.>
Und die Taster mit Gleichstrom zu betreiben zeugt vom technischen
Unverständnis!
Das wurd3 hier noch nicht angesprochen.
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Und die Taster mit Gleichstrom zu betreiben zeugt vom technischen> Unverständnis!
Kannst du das etwas mehr erläutern? Ich hatte bisher keine Hemmungen,
Taster mit Gleichstrom zu betreiben. Du meinst den Klingeltaster, oder?
Warum ist Gleichstrom für solche Taster nicht gut?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Lediglich nur ein Benutzer schrieb:>> Und die Taster mit Gleichstrom zu betreiben zeugt vom technischen>> Unverständnis!>> Kannst du das etwas mehr erläutern? Ich hatte bisher keine Hemmungen,> Taster mit Gleichstrom zu betreiben. Du meinst den Klingeltaster, oder?> Warum ist Gleichstrom für solche Taster nicht gut?
Dann bist Du halt jung und unerfahren. Dieses Wissen ist nicht neu
sondern altbekannt.
Jedes Schalten ist mit einem Funken verbunden, d.h. es entsteht ein
Plasma. Dabei wird Material transportiert. Bei Gleichstrom immer in die
selbe Richtung.
Soweit verständlich?
Maxe schrieb:> Ich weiss nicht, obs schon gesagt wurde, hat auch nur indirekt mit der> Entprellung selbst zu tun, aber viele Taster brauchen einen> Mindestschaltstrom, um dauerhaft zuverlaessig zu funktionieren.
Es gibt für jede Anwendung den richtigen Taster. Steuerungstaster, die
große Schütze direkt schalten können, sind für MC-Eingabe nicht
geeignet.
Es gibt Bedientaster mit Goldbeschichtung, die brauchen keinen
Mindeststrom, können aber auch nur wenige mA ab, damit die Beschichtung
nicht verdampft. Ein Kondensator parallel ist für die tödlich.
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Jedes Schalten ist mit einem Funken verbunden, d.h. es entsteht ein> Plasma.
Das Plasma will ich sehen, dass bei 1mA entsteht und den Taster
signifikant beschädigt. Hier gehts ja nicht um Schalter, die zig Ampere
trennen sollen sondern um "Tastaturen". Wer hier mehr als 1mA durch nen
Taster jagt hat zugegebener Maßen etwas beim Taster nicht verstanden.
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Jedes Schalten ist mit einem Funken verbunden, d.h. es entsteht ein> Plasma.
Geheimdienste werten diese Funken aus und können damit die
Tastatureingaben nachvollziehen. In den USA ist das schon über 5 km
Entfernung gelungen.
Profi-Hacker vertauschen deshalb die Tastkappen täglich.
Wo bleibt der Kommentar von (garry)?
Peter D. schrieb:> Es gibt Bedientaster mit Goldbeschichtung, die brauchen keinen> Mindeststrom, können aber auch nur wenige mA ab, damit die Beschichtung> nicht verdampft. Ein Kondensator parallel ist für die tödlich.
Hast die AltGr. Taste nich erwischt µA.
Laut altgedienter Erfahrung (irgend ein Prof. nich ich;) reichen um die
2mA um unbekannte 08/15 Taster, am leben zu erhalten sind. Für alles was
deutlich weniger braucht, sollten auch Angaben dazu im Dabla zu finden
sein.
M. K. schrieb:> Das Plasma will ich sehen, dass bei 1mA entsteht und den Taster> signifikant beschädigt.
Naja ist ja Uraltwissen. Da gabs noch Edison und seiner (Patentierten)
Gleichstromleidenschft. Da im feuchtem Keller ne 50W Funzel zu
schalten....
Das ist doch nur ein Dummschwätzer! Sein "Problem" hat hier genauso
wenig etwas zu suchen, wie mein Schleudersitz-Auslöser.
Peter D. schrieb:> Nur ist in der Regel die Durchlaufzeit der Mainloop keine Konstante,> sondern in einem weiten Bereich schwankend, abhängig von den gerade> auszuführenden Tasks. Daher ist die Mainloop der denkbar ungünstigste> Platz.
In der Regel ist (im professionellen Umfeld) die Zykluszeit der Mainloop
sehr wohl eine Konstante.
Sowohl bei einfachen Zeitscheibenbetriebssystemen als auch bei RTOSen
hast du ein oder mehrere "Tasks" die deinen Software-Komponenten
verschiedene Zykluszeiten zur Verfügung stellen, z.B. 5ms, 10ms,
100ms...
Deine Lösung, eine Mainloop die ungebremst durchrattert und mal öfter,
mal weniger oft kommt, ist ein Nischenfall.
> Ein Timerinterrupt ist dagegen der ideale Platz für eine konstante> Zykluszeit.
Keineswegs.
Kann man zwar in kleinen, überschaubaren Projekten die nie mehr
erweitert werden so machen. Professionell macht das aber niemand so.
Für zyklische Aufgaben gibt es zyklisch aufgerufene Zeitscheiben / Tasks
/ WasAuchImmer.
Der Timerinterrupt selbst stellt im Idealfall lediglich den Tick für das
Weiterschalten der Zeitscheibe / des Tasks zur Verfügung.
Nur so kriegst du ein einigermasen zeitdeterministisches System hin.
Klar, bei den meisten kleinen Bastelprojekten hier kann man's auch so
wie du machen.
Dann braucht man sich aber nicht wundern wenn nach einer kleinen
Änderung in der SW das Gesamtsystem nicht mehr läuft weil man sich sein
komplettes Timing zerschossen hat.
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Dann bist Du halt jung und unerfahren. Dieses Wissen ist nicht neu> sondern altbekannt.> Jedes Schalten ist mit einem Funken verbunden...Peter D. schrieb:> Es gibt Bedientaster mit Goldbeschichtung, die brauchen keinen> Mindeststrom, können aber auch nur wenige mA ab, damit die Beschichtung> nicht verdampft. Ein Kondensator parallel ist für die tödlich.
Ja sagt mal - ihr beide ! - Sind wir hier inzwischen im Esoterischen
angekommen ???
Also: den Mindeststrom brauchen alle Taster, die irgendwie mit Luft in
Kontakt kommen, sei es durch Oxidation, Adhäsion, simplen Dreck/Staub
oder sonstwas. Lediglich quecksilberbenetzte Reedkontakte brauchen
keinen Mindeststrom, aber die sind ja auch gekapselt.
Und bei 3.3V oder 5V und 10nF sollte man sich mal 2 Dinge ausrechnen:
1. ab welcher Annäherung (in Relation zur Oberflächenrauhigkeit) die
Feldstärke groß genug ist, um überhaupt eine Ionisierung der Luft
bewirken zu können. Nehmt dazu einfach mal die Bindungsenergie der
"obersten" Elektronen von Stickstoff und Sauerstoff als Schwelle an -
ihr Pappnasen! Wir sind ja hier nicht beim Erodieren.
2. wie groß der Energiemenge ist, die ein auf 3.3V oder 5V aufgeladener
10nF beinhaltet und dann rechnet mal aus, um wieviel Kelvin die
Kontaktstelle sich damit erwärmen läßt.
Wer sowas wie eure Behauptungen hier einwirft, von dem erwarte ich, daß
er das Ganze mal öffentlich durchrechnet.
Also bleibt mal auf dem Teppich!
W.S.
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Jedes Schalten ist mit einem Funken verbunden, d.h. es entsteht ein> Plasma. Dabei wird Material transportiert. Bei Gleichstrom immer in die> selbe Richtung.>> Soweit verständlich?
Ja klingt verständlich. Wobei ich den Effekt als geringfügig einschätze,
wenn wir im Bereich unter 10mA bleiben. Das ist vielleicht der Grund,
warum ich damit noch kein Problem erlebt habe.
W.S. schrieb:> wie groß der Energiemenge ist, die ein auf 3.3V> oder 5V aufgeladener 10nF beinhaltet
Ich finde den Hinweis dennoch nicht ganz falsch. Denn 10nF reichen zum
Entprellen nur mit viel Glück aus. Deswegen benutzen die meisten Leute
eher 100nF, und das tut manchen Kontakten wirklich weh.
Ich habe die 10nF zu den Drehencodern meines Receivers ja auch nur
hinzugefügt, um die vorhandene unzureichende Software-Entprellung ein
bisschen zu unterstützen. Damit funktionieren die verschlissenen Teile
viel besser, als ohne. Das wird nicht ewig halten - ist mir klar. Wenn
es so weit ist, kaufe ich neue Encoder und nehme die Kondensatoren
wieder raus.
W.S. schrieb:> Lediglich nur ein Benutzer schrieb:>> Dann bist Du halt jung und unerfahren. Dieses Wissen ist nicht neu>> sondern altbekannt.>> Jedes Schalten ist mit einem Funken verbunden...>> Peter D. schrieb:>> Es gibt Bedientaster mit Goldbeschichtung, die brauchen keinen>> Mindeststrom, können aber auch nur wenige mA ab, damit die Beschichtung>> nicht verdampft. Ein Kondensator parallel ist für die tödlich.>> Ja sagt mal - ihr beide ! - Sind wir hier inzwischen im Esoterischen> angekommen ???>> Also: den Mindeststrom brauchen alle Taster, die irgendwie mit Luft in> Kontakt kommen, sei es durch Oxidation, Adhäsion, simplen Dreck/Staub> oder sonstwas.
Ich bescheinige Dir hiermit völlige Unwissenheit in Dingen die Schalter
betreffen!
Testat nicht bestanden.
Man braucht natürlich einen Strom, der den Eingang bei offenem Kontakt
auf high zieht. Dazu nimmt man die internen Pullups des MCs (wenige µA).
Tastaturen und Fernbedienungen benötigen keine extra Widerstände dafür.
Hi
Tastertör schrieb:> Wo bleibt der Kommentar von (garry)?
Der kugelt sich noch vor Lachen... kommt bestimmt, sobald er sich wieder
gefangen hat.
Gruß oldmax
M. K. schrieb:> Lediglich nur ein Benutzer schrieb:>> Jedes Schalten ist mit einem Funken verbunden, d.h. es entsteht ein>> Plasma.>> Das Plasma will ich sehen, dass bei 1mA entsteht und den Taster> signifikant beschädigt. Hier gehts ja nicht um Schalter, die zig Ampere> trennen sollen sondern um "Tastaturen". Wer hier mehr als 1mA durch nen> Taster jagt hat zugegebener Maßen etwas beim Taster nicht verstanden.
Nichts einfacher als das!
Schnapp dir ne Webcam, 9 V Batterie, Widerstandsdekade, 2 blanke Drähte
und simuliere den Kontakt. Das ganze bei Dunkelheit und beobachte was du
siehst. Die Kamera hat nur! die Kontakte im Sichtbereich.
Nach 100.000 Schaltvorgängen schaust Du Dir die Kontakte mit einem
Elektronenmikroskop an.
Dann vergleiche die Kontakte die Gleichstrom oder Wechselstrom
geschaltet haben.
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Nach 100.000 Schaltvorgängen schaust Du Dir die Kontakte mit einem> Elektronenmikroskop an.>> Dann vergleiche die Kontakte die Gleichstrom oder Wechselstrom> geschaltet haben.
Das ist aber nur sinnvoll, wenn man genau auf dem Südpol steht.
Anderfalls könnte der Stuhlgang von Fliegen das Ergebnis total
verfälschen.
Verstehe ja, Fasching und Corona sind eine schwierige Zeit.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Deswegen benutzen die meisten Leute> eher 100nF, und das tut manchen Kontakten wirklich weh.
und wenn das nicht funktioniert kommen viele auf die Idee "viel hilft
viel" und wenn sie bei 1000µF Elkos angekommen sind werden die
Tasteroberflächen massiv beleidigt!
Da reinigt der "Mindeststrom" auch alle Beschichtungen weg.
Tastertör schrieb:> Lediglich nur ein Benutzer schrieb:>> Nach 100.000 Schaltvorgängen schaust Du Dir die Kontakte mit einem>> Elektronenmikroskop an.>>>> Dann vergleiche die Kontakte die Gleichstrom oder Wechselstrom>> geschaltet haben.>> Das ist aber nur sinnvoll, wenn man genau auf dem Südpol steht.> Anderfalls könnte der Stuhlgang von Fliegen das Ergebnis total> verfälschen.> Verstehe ja, Fasching und Corona sind eine schwierige Zeit.
Nun gut, ein usb Mikroskop tut es vielleicht auch.
Tastertör schrieb:> Lediglich nur ein Benutzer schrieb:>> Nach 100.000 Schaltvorgängen schaust Du Dir die Kontakte mit einem>> Elektronenmikroskop an.>>>> Dann vergleiche die Kontakte die Gleichstrom oder Wechselstrom>> geschaltet haben.>> Das ist aber nur sinnvoll, wenn man genau auf dem Südpol steht.> Anderfalls könnte der Stuhlgang von Fliegen das Ergebnis total> verfälschen.> Verstehe ja, Fasching und Corona sind eine schwierige Zeit.
Nun gut, ein usb Mikroskop tut es vielleicht auch.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die Gummi-Kontakte von IR Fernbedienungen brauchen keinen> Mindeststrom> (vermute ich mal), richtig?
Datenblatt befragen vielleicht?
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Datenblatt befragen vielleicht?
Welches Datenblatt? Für meine 20 Jahre alten Consumer Fernbedienungen
werde ich wohl kaum eins finden. Einzeln kaufen kann man diese Kontakte
sowieso nicht (leider).
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Datenblatt befragen vielleicht?
Normalerweise stammen die Leiterplatte und die Gummimatten aus
verschiedenen Quellen, und Datenblätter würden nur für beides zusammen
aussagekräftig sein.
Da helfen nur eigene Langzeitversuche.
Georg
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Schnapp dir ne Webcam, 9 V Batterie, Widerstandsdekade, 2 blanke Drähte> und simuliere den Kontakt. Das ganze bei Dunkelheit und beobachte was du> siehst. Die Kamera hat nur! die Kontakte im Sichtbereich.
Wäre bestimmt noch umsetzbar aber schaun wir mal, ne Webcam die mit 60
Hz aufnimmt kann also einen Funkenabriss wie gut wahrscheinlich
aufnehmen?
Lediglich nur ein Benutzer schrieb:> Nach 100.000 Schaltvorgängen schaust Du Dir die Kontakte mit einem> Elektronenmikroskop an.
Yo, moment...ich geh kurz in den Keller zum REM...
Völlig blödsinnige Forderungen. Wenn man nur mal bedenkt: Jede
bescheuerte Computermaus wird mit DC betrieben aber klar, zum einem
wissen die Hersteller da nicht was sie tun und zum anderen hört man es
auch immer wieder, dass die Computermäuse reihenweise wegen abgebrannter
Taster ausfallen.
M. K. schrieb:> zum anderen hört man es> auch immer wieder, dass die Computermäuse reihenweise wegen abgebrannter> Taster ausfallen.
ne wegen mieser Minitaster.....
Ich musste schon mal einige tauschen.
Hallo,
Joachim B. schrieb:> ne wegen mieser Minitaster.....> Ich musste schon mal einige tauschen.
Ich habe in über 30 Jahren "Mausgeschubse" erst einmal einen Taster in
einer Maus getauscht (eine Laptopmaus von IBM). Ansonsten verwende ich
ausschließlich Logitech-Mäuse und hatte mit denen bis jetzt keinen
einzigen Ausfall.
rhf
Roland F. schrieb:> Hallo,> Joachim B. schrieb:>> ne wegen mieser Minitaster.....>> Ich musste schon mal einige tauschen.>> Ich habe in über 30 Jahren "Mausgeschubse" erst einmal einen Taster in> einer Maus getauscht (eine Laptopmaus von IBM). Ansonsten verwende ich> ausschließlich Logitech-Mäuse und hatte mit denen bis jetzt keinen> einzigen Ausfall.>> rhf
Ich schon viele, besonders diese Kabellosen.
Joachim B. schrieb:> ne wegen mieser Minitaster.....> Ich musste schon mal einige tauschen.
Ist schon komisch, dass die Taster meist eher kaputt gehen, als das
Kabel bricht.
(auch bei Logitech, nach meiner Erfahrung)
M. K. schrieb:> .... aber keine falsche Scheu, als Rentner dürftest du> genügend Zeit haben meinen Post mehrfach zu lesen und darüber> nachzudenken,.....
a)schlimmer geht nimmer!!
b)alte Weisheit: Rentner haben niemals Zeit
Wolle G. schrieb:> Wie viel F (Kondensator) sind empfehlenswert?
Ich würde maximal 47nF nehmen, um die Kontakte nicht zu gefährden.
100 kΩ und 100 nF ergeben ungefähr 5 ms. Für die meisten Taster mit
Einrast-Effekt reicht das.
Wenn du einen größeren Kondensator verwenden willst, dann mach 100Ω dazu
in Reihe, um die Stromstärke (beim Schließen des Kontaktes) zu
begrenzen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Gerald O. schrieb:>> Siehe z.B. PC-Tastatur. Da schaut man auch nicht drauf>> ob man die Tastatur mehr für Excel oder mehr für Word benötigt.>> Frage mal die Gamer. Die geben teilweise viel Geld für spezielle> Tastaturen aus, die schneller reagieren und mehr Tastendrücke> gleichzeitig erfassen können.
Da geht es dann aber hauptsächlich um die mechanischen Eigenschaften der
Tasten. Bzgl. mehr Tasten gleichzeitig habe ich mir das noch nicht
angeschaut was die Tasturen anders machen.
Garry
Le X. schrieb:> Peter D. schrieb:>> Nur ist in der Regel die Durchlaufzeit der Mainloop keine Konstante,>> sondern in einem weiten Bereich schwankend, abhängig von den gerade>> auszuführenden Tasks. Daher ist die Mainloop der denkbar ungünstigste>> Platz.>> In der Regel ist (im professionellen Umfeld) die Zykluszeit der Mainloop> sehr wohl eine Konstante.> Sowohl bei einfachen Zeitscheibenbetriebssystemen als auch bei RTOSen> hast du ein oder mehrere "Tasks" die deinen Software-Komponenten> verschiedene Zykluszeiten zur Verfügung stellen, z.B. 5ms, 10ms,> 100ms...> Deine Lösung, eine Mainloop die ungebremst durchrattert und mal öfter,> mal weniger oft kommt, ist ein Nischenfall.
Würde ich so Pauschal nicht stehen lassen, kommt darauf an was der uC
für Aufgaben hat.
>> Ein Timerinterrupt ist dagegen der ideale Platz für eine konstante>> Zykluszeit.
Ja, aber dort sollte man nur das aller notwendigste machen wie z.B. den
Tastenzustand in ein "Schieberegister" einlesen um es dann in der
Mainloop auszuwerten.
> Keineswegs.> Kann man zwar in kleinen, überschaubaren Projekten die nie mehr> erweitert werden so machen. Professionell macht das aber niemand so.> Für zyklische Aufgaben gibt es zyklisch aufgerufene Zeitscheiben / Tasks> / WasAuchImmer.> Der Timerinterrupt selbst stellt im Idealfall lediglich den Tick für das> Weiterschalten der Zeitscheibe / des Tasks zur Verfügung.
Kommt auf den Kostendruck an, gerade im professionellen Bereich. Da ist
man schnell gezwungen den kleinst möglichen (billigsten) uC für
Teilaufgaben (Powercontroller, Tastencontroller,...) zu verwenden. Das
leistet man sich nicht unbedingt den Luxus eine Art Betriebssystem
aufzubauen.
> Nur so kriegst du ein einigermasen zeitdeterministisches System hin.> Klar, bei den meisten kleinen Bastelprojekten hier kann man's auch so> wie du machen.> Dann braucht man sich aber nicht wundern wenn nach einer kleinen> Änderung in der SW das Gesamtsystem nicht mehr läuft weil man sich sein> komplettes Timing zerschossen hat.
Das kann einem mit Zeitscheiben auch passieren, die Laufzeiten sollte
man immer im Auge behalten.
Garry
Gerald O. schrieb:> Viele Fehler passieren hier durch die Vermischung und zu> großzügigen Umgang mit 16Bit Variablen in IRQ-Routinen.Gerald O. schrieb:>>> Ein Timerinterrupt ist dagegen der ideale Platz für eine konstante>>> Zykluszeit.> Ja, aber dort sollte man nur das aller notwendigste machen wie z.B. den> Tastenzustand in ein "Schieberegister" einlesen um es dann in der> Mainloop auszuwerten.
Du solltest Interrupts grundsätzlich meiden. Wenn du Pech hast, kommt in
einer ISR sogar eine 32 Bit Variable vor, was absolut tödlich ist.
Für den Rest der Welt:
Da eine Tastenauswertung in einer ISR nicht mehr Zeit braucht als in
(neudeutsch) loop(), gibt es keinen Grund, die ISR nicht dafür zu
nutzen!
Gerald O. schrieb:> Das kann einem mit Zeitscheiben auch passieren, die Laufzeiten sollte> man immer im Auge behalten.
Ach nee.
Gerald O. schrieb:> Bzgl. mehr Tasten gleichzeitig habe ich mir das noch nicht> angeschaut was die Tasturen anders machen.
Normale PC Tastaturen haben keine Dioden in der Matrix. Es dürfen daher
nicht beliebige Tasten gleichzeitig gedrückt werden, weil sonst falsche
"phantom" Tasten erkannt werden.
Bei Gaming Tastaturen sind je nach Bauart Dioden eingefügt oder die
Anordnung der Tasten in der Matrix verändert, um bestimmte für Spiele
relevante Konstellationen zuzulassen.
Viele Hersteller werben auch damit, dass die Tastendrücke schneller
erkannt werden, als üblich.
Das ist wie bei 1600 dpi Mäusen am 100 dpi Bildschirm: Manche Leute
glauben, es zu brauchen.
Gerald O. schrieb:>> Manche Leute (wie ich) schalten einfach einen Kondensator parallel zum>> Taster anstatt zu diskutieren.>> Schon verloren wenn es um eine Tastenmatrix geht, da sind die> Kondensatoren tödlich in der Auswertung...
Was haltet ihr denn von einer statischen(?) analogen(?) Matrix wie im
Bild? Die Kondensatoren filtern Störimpulse, die Software darf also auf
die erste Flanke reagieren. Bonus: nur 4 Pins für 20 Tasten und weniger
Umweltverschmutzung durch rein statische Signale.
Wenn der ADC Daten in einem von (hier) 5 Fenstern liefert, gilt die
Taste als gedrückt und kann von einer normalen Entprellroutine
verarbeitet werden.
Bauform B. schrieb:> Was haltet ihr denn von einer statischen(?) analogen(?)> Matrix wie im Bild?
Ist durchaus gebräuchlich. Die Tasten meines Receivers sind so ähnlich
beschaltet.
Die Kondensatoren halte ich da allerdings für kontraproduktiv, weil sie
sich langsam aufladen und damit eine ganze Reihe von möglichen Tasten
durchlaufen. Die Software muss warten, bis der Messwert stabil ist, da
kann sie dann auch gleich selbst entprellen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die Kondensatoren halte ich da allerdings für kontraproduktiv
und dann stimmen alle Annahmen nicht mehr wenn R x C nicht mehr stimmt.
Miese Schaltungdesigns gibt es genug! PeDa erwähnte es ja schon.
Entweder wird Alterung und Verschleiß nicht eingeplant oder
Fehlfunktionen billigend in Kauf genommen, schliesslich soll ein Kunde
auch mal neu kaufen, hohe Reparaturpreise mit Phantasie Ersatzteilpreise
tun dann ein Übriges.
Peter D. schrieb:> Man braucht natürlich einen Strom, der den Eingang bei offenem Kontakt> auf high zieht. Dazu nimmt man die internen Pullups des MCs (wenige µA).> Tastaturen und Fernbedienungen benötigen keine extra Widerstände dafür.
Ach Peter, was MAN dazu nimmt, das bestimmst nicht du, sondern eben
'man'. Also schreibe lieber, daß du keine echten Hochzieh-Widestände
nimmst, sondern dich auf den geringen Strom aus den Ports verläßt.
Das hättest du auch schon früher beichten sollen, denn das dürfte der
Grund sein, weswegen du auf die doppelte Entprellung beim
Drücken+Loslassen gekommen bist. Normale Leute gönnen sich da lieber
einen echten Widerstand und Stefan obendrein noch einen 10nF
Kondensator.
Und ich halte das, was du da vorschlägst, schlichtweg für Pfusch. Das
ist genau so, als wenn jemand mit dem Sperrstrom einer Diode seine
Vorspannung machen will.
Tastertör schrieb:> Du solltest Interrupts grundsätzlich meiden. Wenn du Pech hast, kommt in> einer ISR sogar eine 32 Bit Variable vor, was absolut tödlich ist.
Wie bitte?
Interrupts grundsätzlich meiden?
ne long in der ISR ist tödlich? Und dan auch noch absolut?
Leute, macht mal ne Pause zum Abkühlen.
W.S.
W.S. schrieb:> Wie bitte?> Interrupts grundsätzlich meiden?> ne long in der ISR ist tödlich? Und dan auch noch absolut?> Leute, macht mal ne Pause zum Abkühlen.> W.S.
Ironie-Detektor dejustiert? Der Rat galt nur jener zitierten Person, die
Angst vor 16bit-Variablen in ISRs hatte.
Bauform B. schrieb:> Was haltet ihr denn von einer statischen(?) analogen(?) Matrix wie im> Bild?
... üblich, aber das geht noch besser hinsichlich, dass auch jede taste
einen interrupt auslösen kann bei betätigung, trotzdem diese dann via
adc identifiziert wird.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Bauform B. schrieb:>> Was haltet ihr denn von einer statischen(?) analogen(?)>> Matrix wie im Bild?>> Ist durchaus gebräuchlich. Die Tasten meines Receivers sind so ähnlich> beschaltet.>> Die Kondensatoren halte ich da allerdings für kontraproduktiv, weil sie> sich langsam aufladen und damit eine ganze Reihe von möglichen Tasten> durchlaufen. Die Software muss warten, bis der Messwert stabil ist, da> kann sie dann auch gleich selbst entprellen.
Weiterer Nachteil:
Für Low-Power-Anwendungen mit Weckfähigkeit per Tastatur ist die
Beschaltung nicht geeignet.
Garry
Stefan ⛄ F. schrieb:> Normale PC Tastaturen haben keine Dioden in der Matrix. Es dürfen daher> nicht beliebige Tasten gleichzeitig gedrückt werden, weil sonst falsche> "phantom" Tasten erkannt werden.> Bei Gaming Tastaturen sind je nach Bauart Dioden eingefügt oder die
Würde ich ehr umgekehrt sehen dass sie bei einfachen Tastaturen
weggespart wurden.
> Anordnung der Tasten in der Matrix verändert, um bestimmte für Spiele> relevante Konstellationen zuzulassen.
Gibt es da bei zwei gleichzeitig lang-gedrückten Buchstaben ein
Unterschied zur normalen Tastatur? (Geht mir die um Kombinationen von
Shift/Ctrl/ALT,.. mit Buchstaben).
> Viele Hersteller werben auch damit, dass die Tastendrücke schneller> erkannt werden, als üblich.>> Das ist wie bei 1600 dpi Mäusen am 100 dpi Bildschirm: Manche Leute> glauben, es zu brauchen.
Tastenreaktionszeiten sind messbar, das hat nichts mit glaube zu tun. Ob
es in einer Anwendung sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt. Bei
Spielen macht es statistisch sicher einen Unterschied wenn eine Eingabe
schneller kommt - unabhängig von der Reaktionszeit des Spielers wird die
Signallaufzeit kürzer.
Garry
A. S. schrieb:> W.S. schrieb:>> Wie bitte?>> Interrupts grundsätzlich meiden?>> ne long in der ISR ist tödlich? Und dan auch noch absolut?>> Leute, macht mal ne Pause zum Abkühlen.>> W.S.>> Ironie-Detektor dejustiert? Der Rat galt nur jener zitierten Person, die> Angst vor 16bit-Variablen in ISRs hatte.
Da war ehr der Ironie-Sender kaputt und hat es nicht eindeutig genug
kodiert.
Garry
Gerald O. schrieb:>> Ironie-Detektor dejustiert? Der Rat galt nur jener zitierten Person, die>> Angst vor 16bit-Variablen in ISRs hatte.>> Da war ehr der Ironie-Sender kaputt und hat es nicht eindeutig genug> kodiert.
Jemand, der 16 Bit Variablen in ISRs als Bedrohung empfindet, ist schon
ein wenig dejustiert.
Solltest du mal Cortex-M3/M4/M7 Prozessoren einsetzen, ein kleiner Tipp
für dich: verwende nach Möglichkeit nur 32 Bit Variablen, damit das
Programm nicht ausgebremst wird ;-)
W.S. schrieb:> Normale Leute gönnen sich da lieber> einen echten Widerstand und Stefan obendrein noch einen 10nF> Kondensator.
Dafür gibt es auch die Fachbegriffe "Angstwiderstand" und
"Angstkondensator". Wer Erfahrung mit diversen Tastern, deren Kontakten
und deren Schaltverhalten hat, entprellt das Schliessen und das Öffnen
der Kontakte. Andernfalls würde ein kurzes Prellen im gedrückten Zustand
als neuer Tatendruck gewertet. Ist denn das so schwer zu verstehen?
Gerald O. schrieb:> Würde ich ehr umgekehrt sehen dass sie bei einfachen Tastaturen> weggespart wurden.
Nee, das war schon von Anfang an so. Deswegen entsprach die Matrix (und
die sich daraus entstehenden Scan-codes) nie der physischen Anordnung
der Tasten.
Gerald O. schrieb:> Gibt es da bei zwei gleichzeitig lang-gedrückten Buchstaben ein> Unterschied zur normalen Tastatur?
Ja! Die Idee ist, dass mehrere gleichzeitig gedrückte Buchstaben alle
erkannt werden und auch korrekt erkannt wird, wann sie wieder
losgelassen wurden.
Wenn du auf einer normalen Tastatur zum Beispiel "c" und "b"
gleichzeitig drückst und fest hältst, wird nur einer davon als gedrückt
gehalten erkannt. Wenn du drei drückst, kann eine vierte "phantom" Taste
dazu kommen, je nach Kombination.
Das ist bei den "guten" Gaming Tastaturen anders. Ich weiß allerdings
nicht, ob die Unterschiede auch bei der Texteingabe auffallen oder nur
in Spielen.
Tastertör schrieb:> Solltest du mal Cortex-M3/M4/M7 Prozessoren einsetzen, ein kleiner Tipp> für dich: verwende nach Möglichkeit nur 32 Bit Variablen, damit das> Programm nicht ausgebremst wird
Nach meinem Kenntnisstand ist der Zugriff auf 8/16 bit Variablen im RAM
nicht langsamer, als 32 bit. Nur wenn Parameter über CPU Register (an
Funktionen) übergeben werden, kommt ein extra Konvertier-Schritt dazu.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Nach meinem Kenntnisstand ist der Zugriff auf 8/16 bit Variablen im RAM> nicht langsamer, als 32 bit.
Darum geht es nicht. Bei Berechnungen, Vergleichen, ... müssen 8 Bit
Werte zuerst auf 32 Bit "aufgepustet" werden. Auf einem STM32F4xx zum
Beispiel kann sich dann die ISR für das Entprellen schnell von 0,3 auf
0,35 µs erhöhen.
Wie oben schon richtig erkannt, sollte man die Laufzeiten ja immer im
Auge behalten ;-)
Tastertör schrieb:> Darum geht es nicht. Bei Berechnungen, Vergleichen, ... müssen 8 Bit> Werte zuerst auf 32 Bit "aufgepustet" werden.
Eben nicht, wenn Variable im RAM liegt. Da passiert die Konvertierung in
einem Abwasch mit dem Lade- und Speichervorgang.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn du auf einer normalen Tastatur zum Beispiel "c" und "b"> gleichzeitig drückst und fest hältst, wird nur einer davon als gedrückt> gehalten erkannt.
Erkannt von der PC-Software vielleicht. In einem Editor macht das ja
auch keinen Sinn. Der holt sich die Tastendrücke vom Betriebsystem,
welches solche Doppeltastendrücke softwaremäßig herausausfiltert.
Aber ich weiß (vor allem durch das Projekt STECCY), wofür ich
jeweils einen PS/2- und USB-Tastaturtreiber geschrieben habe, dass
stinknormale PS/2 und USB-Tastaturen (z.B. von Logitech) durchaus beide
(und sogar noch mehr) Tastendrücke melden - und auch das Loslassen. Und
man bekommt sie auch gemeldet vom Betriebssystem, wenn man die richtigen
Funktionen dafür aufruft.
Dioden braucht man dafür auch nicht. Es reicht, wenn die Zeilentreiber
der Matrix mit OpenDrain-Outputs arbeiten.
Es kann natürlich sein, dass Gamer-Tastaturen die Zeilen aktiv mit
PushPull betreiben, um eine Klitzekleinigkeit schneller zu sein als
OpenDrain. Dann braucht man die Dioden natürlich. Aber es ist eine Mär,
dass normale PC-Tastaturen das gar nicht hinbekommen ohne Dioden.
Frank M. schrieb:> Dioden braucht man dafür auch nicht. Es reicht, wenn die Zeilentreiber> der Matrix mit OpenDrain-Outputs arbeiten.
Es scheitert an bestimmten Kombinationen von 3 tasten. Beispiel:
Stefan ⛄ F. schrieb:> Drücke drei dieser Tasten gleichzeitig, dann "denkt" der Controller, du> hättest auch die vierte gedrückt.
Nein, wieso denn?
Nehmen wir an, ich drücke Tasten A, B und C.
1. Fall:
Ich setze beide Zeilen auf hochohmig (OpenDrain) mit Pullup. Ich bekomme
auf beiden Spalten ein HIGH: Kein Tastendruck erkannt.
2. Fall:
Ich setze die erste Zeile auf Low, die zweite auf hochohmig (openDrain).
Ich bekomme beim Lesen auf beiden Spalten ein Low: A & B erkannt!
3. Fall:
Ich setze die erste Zeile auf hochohmig (openDrain) und die zweite Zeile
auf Low. Ich bekomme beim Lesen in der ersten Spalte ein Low und in der
zweiten Spalte ein High: C erkannt, D als nicht gedrückt erkannt!
4. Fall:
Den gibt es nicht, kein Mensch ist so blöd, mehr als eine Zeile auf Low
zu ziehen.
Fazit: Es werden A, B und C zuverlässig als gedrückt erkannt. D wird als
nicht-gedrückt erkannt. Die Welt ist also vollkommen in Ordnung.
Wohlgemerkt: OpenDrain-Outputs arbeiten von der Logik genauso wie
PushPull-Outputs mit nachgeschalteter Diode. Pullups braucht man in
beiden Fällen.
P.S.
Deine Links beschreiben Tastatur-Controller, die es so schon seit 20
Jahren nicht mehr gibt. Die AVR-8-Bitter können auch keinen
OpenDrain-Output, aber das heisst nicht, dass es unmöglich wäre
(OpenDrain kann man bei AVRs emulieren, indem man sie auf Input mit
Pullup stellt). STM32 können das von Haus aus.
Wenn drei von den vier tasten gleichzeitig gedrückt sind, dann sind alle
4 Leitungen miteinander verbunden. Ganz egal welche Spannungen/Ströme du
da anlegst: Ob der vierte Taste jetzt auch noch gedrückt wird oder
nicht, kann man unmöglich erkennen. Denn deren Anschlüsse sind bereits
durch die anderen 3 Taster miteinander verbunden.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn drei von den vier tasten gleichzeitig gedrückt sind, dann sind alle> 4 Leitungen miteinander verbunden.
Stimmt, da hast Du recht, hier habe ich zu kurz gedacht. Aber trotzdem
kann man den gleichzeitigen Druck von "b" und "c" erkennen, sind ja nur
2 Tasten ;-)
Ich werde das aber nochmal mit einer Billig-Tastatur von Logitech (um
die 10 EUR) nochmal testen. Bei meinen Tests für STECCY waren sogar
5 Tastendrücke kein Problem. Kann aber gut sein, dass es hier auf die
Kombination ankommt.
Probierte mal Q A S W.
Drücke eine und halte sie, drücke dann noch eine und halte sie, ...
Die dritte und vierte Taste wird ignoriert, weil sie zu einem Phantom
führen würde.
Gegentest: Q X K L, die werden alle vier erkannt, weil sie nicht so ein
Quadrat in der Matrix bilden.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Probierte mal Q A S W.
Gerade hier im Eingabefenster probiert:
qqqqqqaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaassssssssswwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww
Diese 4 Tasten scheinen bei einer Logitech, an der ich sitze, zumindest
nicht im Quadrat miteinander verbunden zu sein.
EDIT:
qqqqqxxxxkkkkkkkkkkkkk
Das L kommt hier nicht. Gratuliere.
Letzter Versuch:
bbbbbbbbbbbbbbbcccccccccccccccccccc
"b" und "c" allein klappen natürlich - entgegen Deiner ursprünglichen
Aussage ;-)
Frank M. schrieb:> Diese 4 Tasten scheinen bei einer Logitech, an der ich sitze, zumindest> nicht im Quadrat miteinander verbunden zu sein.
Kommt halt auf die Tastatur an. Meine ist eine Cherry JG-08 (nichts
besonderes).
Bauform B. schrieb:> Was haltet ihr denn von einer statischen(?) analogen(?) Matrix wie im> Bild? Die Kondensatoren filtern Störimpulse, die Software darf also auf> die erste Flanke reagieren. Bonus: nur 4 Pins für 20 Tasten und weniger> Umweltverschmutzung durch rein statische Signale.>> Wenn der ADC Daten in einem von (hier) 5 Fenstern liefert, gilt die> Taste als gedrückt und kann von einer normalen Entprellroutine> verarbeitet werden.
Man sollte darauf achten dass die Fenster so gewählt sind, das zwei
gedrückte Tasten nicht zur Fehlinterpretation in Form der Erkennung
einer dritten Taste führen die gar nicht betätigt ist.
Solche Beschaltungen werden genommen wenn nicht genügend digitale Ports
zur Verfügung stehen bzw. mit wenigen Leitungen ein Tastenfeld verbunden
werden soll. Ansonsten an die Analog-Tastatur eigentlich nur Nachteile
gegenüber der digitalen Matrix (Mehrfachtasten-Erkennung, Ruhestrom,
Weckfähigkeit...)
Garry
Tastertör schrieb:> Jemand, der 16 Bit Variablen in ISRs als Bedrohung empfindet, ist schon> ein wenig dejustiert.
Kann man so sehen wenn man mit Scheuklappen nur auf >= 16Bit-Systemen
bzw. 8Bit mit reichlich Reserve unterwegs ist.
Garry
Gerald O. schrieb:> Kann man so sehen wenn man mit Scheuklappen nur auf >= 16Bit-Systemen> mit reichlich Reserve unterwegs ist.
Also...
Mir wurde hier mal erklärt, dass Arduino voll scheiße ist, weil der
millis() Zähler nur 32Bit breit ist, denn 64 Bit wäre viel sinnvoller.
Jetzt weiß ich gar nicht mehr, wem ich ich in dem Zusammenhang glauben
darf.
;-)
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn du auf einer normalen Tastatur zum Beispiel "c" und "b"> gleichzeitig drückst und fest hältst, wird nur einer davon als gedrückt> gehalten erkannt. Wenn du drei drückst, kann eine vierte "phantom" Taste> dazu kommen, je nach Kombination.
Auf meiner Cherry G230 kann ich eine davon gerückt halten und die zweite
wird erkannt - auch umgekehrt. Also kein Problem der Tastenmatrix. Würde
ich jetzt auch nicht als Gamer-Tastatur sehen.
Garry
Gerald O. schrieb:> Liegen die grundsätzlich diagonal in der Matrix oder hängt das vom> Hersteller ab?
Falls das eine ernst gemeinte Frage war, formuliere sie bitte
verständlich.
Arduino Fanboy D. schrieb:> Gerald O. schrieb:>> Kann man so sehen wenn man mit Scheuklappen nur auf >= 16Bit-Systemen>> mit reichlich Reserve unterwegs ist.>> Also...> Mir wurde hier mal erklärt, dass Arduino voll scheiße ist, weil der> millis() Zähler nur 32Bit breit ist, denn 64 Bit wäre viel sinnvoller.
Von mir nicht...
> Jetzt weiß ich gar nicht mehr, wem ich ich in dem Zusammenhang glauben> darf.> ;-)
Wenn man den Arduino einem W10-Programmierer nahe bringen will können
die Argumente anders aussehen...
Ich bevorzuge auf 8Bit-Systeme überlaufende 8Bit "Timer" um
Zeitdifferenzen zu ermitteln wenn man nicht gerade hochauflösende
Langzeit-Timer benötigt.
Das Überlaufen von 255->0 ist gar kein Problem wie manche meinen, nur
muss man darauf achten dass keine Zeitdifferenzen > 255 vorkommen wenn
man keinen Zusatzaufwand betreiben will.
Garry
Stefan ⛄ F. schrieb:> Gerald O. schrieb:>> Liegen die grundsätzlich diagonal in der Matrix oder hängt das vom>> Hersteller ab?>> Falls das eine ernst gemeinte Frage war, formuliere sie bitte> verständlich.> | |> | |> --------A------B--------> | |> | |> --------C------D--------> | |> | |
Hier sind C und B (bzw. Aund D) gleichzeitig gedrückt ein Problem wenn
die Matrix keine Dioden hat. AC oder AB ocer BD oder CD gleichzeitig
gedrückt sind auch ohne Diode kein Problem. Daher die Frage ob es eine
Norm gibt wie die Buchstaben in der Matrix verteilt sind (z.B. aus
irgendwelchen Häufigkeitsverteilungen erstellt) oder ob das jeder
Hersteller anders macht.
Gerald O. schrieb:> Hier sind C und B (bzw. Aund D) gleichzeitig gedrückt ein Problem wenn> die Matrix keine Dioden hat.
Na, Du musst schon 3 gleichzeitig drücken: Aus einer Reihe 2 und aus
einer Spalte 2. Dann wird der 4 te mitgedrückt.
Es muss Quasi ein Kreis (bzw. Rechteck) geschlossen werden.
Beispiel: A,B und C sind gedrückt und schließen so D kurz.
Bei einer konkreten Tastatur kann man das meist in SW-Lösen, wenn man
die Matrix ein Wenig unterbesetzt (z.B. nur 20 Tasten bei 5x5-Matrix)
und/oder konkrete Kombinationen als Fehler meldet (z.B. Pfeil hoch und
Pfeil runter gleichzeitig, bzw. zwei beliebige).