Guten Tag,
nachdem in meinem Keller eingebrochen wurde und wertvolle Gegenstände
weggekommen sind, überlege ich, was ich unternehmen könnte, damit das
nicht wieder passiert.
Ich dachte mir, ich verlege so eine Art Stolperdraht. Auf der einen
Seite an einer Schnur befestigt ist eine Wäscheklammer mit elektrischen
Kontakten, dazwischen sitzt ein Isolierplättchen. Das Plättchen ist dann
ebenfalls an einer Schnur festgebunden, S. Skizze.
Wenn der Einbrecher gegen den Draht kommt, flutscht das Plättchen raus,
Kontakt ist da, der Bewegungsmelder wird eingeschaltet und die Sirene
macht für 30 Sekunden lang Krach.
Danach ist der Alarm aus, aber der Bewegungsmelder ist scharf gestellt.
Wenn der Einbrecher zurückkommt, gibt es sofort wieder Alarm.
Ich finde die Abschaltung muß sein wegen der Nachbarn.
Die Sirene würde ich dann etwas verstecken, ebenso wie den
Bewegungsmelder.
Den Sensor kann man ausbauen, an ein Kabel löten und so deponieren, daß
man ihn nicht gleich sieht.
Was spricht dagegen, das so zu machen?
Gibt es das schon?
Welche Teile von Conrad wären am besten dafür geeignet.?
Hat jemand Zeit und entwirft die entspechende Schaltung dafür, eventuell
mit Stückliste? Das wäre schön. Ich hätte das Vorhaben gern möglichst
schnell umgesetzt. Für jede Hilfe dafür wäre ich dankbar.
L.G.
albi schrieb:> Guten Tag,> nachdem in meinem Keller eingebrochen wurde und wertvolle Gegenstände> weggekommen sind, überlege ich, was ich unternehmen könnte, damit das> nicht wieder passiert.
Da solltest du an den Zugängen zum Keller tätig werden. Deine
"Alarmanlage" verhindert keinen Einbruch.
albi schrieb:> Was spricht dagegen, das so zu machen?
Der Einbrecher kann das Ganze leicht deaktivieren, indem er
a) die Wäscheklammer wieder an ihren Platz zurück bringt oder
b) etwas dazwischen klemmt oder
c) die Drähte abreißt
d) Über die Leine hinweg steigt
Wenn du dir mal die Kosten für die Teile zusammen rechnest (samt allem
was man für eine ordentliche Montage braucht), kannst du gleich normale
Alarmanlagen-Komponenten verwenden.
Sven D. schrieb:> Deine "Alarmanlage" verhindert keinen Einbruch.
Das kommt noch dazu. Was du brauchst sind stabile Fenster und Türen,
oder einen Wachschutz vor Ort.
Alarmanlagen diesen dazu, den Wächter aufzuwecken. Ohne Wächter sind
Alarmanlage nur nutzloses Spielzeug, dass die Nachbarn mit Fehlalarmen
belästigt.
Am Zugang kann ich nicht viel machen.
Das ist ein Neubaukomplex. Ich wohne jetzt mal grand mal 3 Wochen hier
und schon wurde eingebrochen. Gute Sachen sind jetzt weg.
Die Türen sind so dünn, da reicht ein Schraubenzieher.
Ich muß mir waseinfallen lassen.
Am besten wäre, hier wegzuziehen. Das geht aber zur Zeit nicht.
Stefan ⛄ F. schrieb:> albi schrieb:>> Was spricht dagegen, das so zu machen?>> Der Einbrecher kann das Ganze leicht deaktivieren, indem er>> a) die Wäscheklammer wieder an ihren Platz zurück bringt oder> b) etwas dazwischen klemmt oder> c) die Drähte abreißt> d) Über die Leine hinweg steigt>
a. Die Wäscheklammer bring er nicht an seinen Platz zurück, wenn die
Sirene an
ist!
b. ...wird er nicht machen, wenn die Sirene an ist.
c. ...wird er auch dmachen bei dem Krach.
d. ...eine ganz dünne Leine kurz über den Boden spannen.
Die sieht er dann nicht. Im Keller ist es ja sowieso anfangs dunkel.
Ich habe mich mich mit meinem Anliegen vertan.
Es sollte in der Analog-Topic-Rubrik erscheinen.
Entschuldigung. Mein neuer Rechner hat eine amerikanische Tastatur.
Da geht leicht etwas schief, wie an der Rechtschreibung grad mal zu
sehen ist.
albi schrieb:> Ich dachte mir, ich verlege so eine Art Stolperdraht. Auf der einen> Seite an einer Schnur befestigt ist eine Wäscheklammer mit elektrischen> Kontakten, dazwischen sitzt ein Isolierplättchen. Das Plättchen ist dann> ebenfalls an einer Schnur festgebunden, S. Skizze.
Oh Man, sowas hab ich mit 8 Jahren gebaut. Und allein ohne Forum.
War mir aber schnell zu blöd und ich habe eine Lichtschranke genommen.
Wer da heute keine Lichtschranke nimmt, also da weiß ich auch nicht.
Und selber basteln geht halt nur, WENN man auch basteln kann. Sonst
fertig kaufen.
Cyblord -. schrieb:> Oh Man, sowas hab ich mit 8 Jahren gebaut.
Wenn ich nur die Wäscheklammer nehme und dahinter die Sirene,
dann geht der Alarm weiter und hört nicht mehr auf. Wenn ich dann
zusätzlich noch eine Zeitabschaltung einfüge, geht der Alarm zwar aus,
aber wenn der Einbrecher wiederkommt, dann passiert nichts weiter.
Das ist aber anders, wenn der Bewegungsmelder dazu kommt und scharf
gestellt ist. Dann geht die Sirene sofort an, wenn er sich nähert.
Hast Du das damals so gemacht? Dann wäre ich für ein paar Tips zur
Schaltung dankbar.
albi schrieb:> Ich muß mir waseinfallen lassen.> Am besten wäre, hier wegzuziehen. Das geht aber zur Zeit nicht.
Warum bist du denn überhaupt dahin gezogen???
Rainer
Rainer V. schrieb:> albi schrieb:>> Ich muß mir waseinfallen lassen.>> Am besten wäre, hier wegzuziehen. Das geht aber zur Zeit nicht.>> Warum bist du denn überhaupt dahin gezogen???> Rainer
Kündigung wegen Eigenbedarf nach 32 Jahren.
albi schrieb:> wird er nicht machen, wenn die Sirene an ist
Da irrst du dich aber. Ich war zu einem Beratungsgespräch bei der Kripo
Düsseldorf. Der Kommissar sagte mir, dass Sirenen keinerlei
abschreckende Wirkung haben. Die wissen ganz genau, dass Sirenen
niemandem weh tun und in 3 Minuten wieder aus gehen (müssen).
Mache das auch mal. Lass dich von der Kripo beraten, damit du kein Geld
für nutzloses Zeug ausgibst. Die machen das gerne.
Und lass dich nicht von den Herstellern/Händlern/Monteuren von
Überwachungstechnik veräppeln. Dass die ihre Produkte total hoch loben
ist klar.
Es reicht doch wenn du nur den Bewegungsmelder einschaltest.
Baue eine Relais Selbsthalteschaltung dann geht das nur an der Anlage
wieder aus.
Nimm Angelsehne.
Stefan ⛄ F. schrieb:> albi schrieb:>> wird er nicht machen, wenn die Sirene an ist>> Da irrst du dich aber. Ich war zu einem Beratungsgespräch bei der Kripo> Düsseldorf. Der Kommissar sagte mir, dass Sirenen keinerlei> abschreckende Wirkung haben. Die wissen ganz genau, dass Sirenen> niemandem weh tun und in 3 Minuten wieder aus gehen (müssen).
Bei mehr als 110dB im Keller eines Neubaukomplexes???
Glaub das nicht!
Da haut sofort jeder ab!...und wird auch so schnell nicht wiederkommen.
Und wenn er doch wiederkommen sollte, geht das Geheul aufs Neue los.
Da wird keiner groß anfangen zu suchen, wo nun die Sirene ist oder
irgendwelche Kabel, die dahin führen, die man wegreißen könnte.
Der Stolperdraht ist insofern wichtig, damit ich selber den Alarm nicht
auslöse, denn ich weiß vom Stolperdraht, der Einbrecher jedoch weiß da
nichts von.
Hat denn jemand so was schon mal gebaut? Ich finde, das liegt auf der
Hand,
das so zu machen.
Einfach und überschaubar. Teure, komplizierte High-Tech hilft in dem
Falle überhaupt nicht weiter.
Einer schrieb:> Es reicht doch wenn du nur den Bewegungsmelder einschaltest.>> Baue eine Relais Selbsthalteschaltung dann geht das nur an der Anlage> wieder aus.
Lies doch bitte noch mal meine Beiträge durch.
>> Nimm Angelsehne.
Ja, Angelsehne ist gut.
albi schrieb:> Kündigung wegen Eigenbedarf nach 32 Jahren.
Das war nicht meine Frage!! Aber wenn du es nicht verstehst...auch gut.
Ich würde mit Bewegungsmelder "ordentliches" Hundegebell abspielen.
Möglichst so, als wenn der Löwe direkt hinter der Türe randaliert! Gut
ist auch ein tiefes, verhaltenes knurren, fletschen verbunden mit einem
satten Kratzgeräusch...da überlegt sich jeder, ob er die Türe jetzt
aufbricht oder vielleicht doch einfach zur nächsten Türe geht. Die sind
schon sehr abgebrüht. Der Tip mit der Kripo ist schon auch gut! Hat mein
Sohn auch gemacht und hat den Rat bekommen, einfach nur dafür zu sorgen,
dass die Türe nur nicht sofort(!) aufgeht. Laut Statistik arbeiten die
Profis nicht mehr als 20, 30 Sekunden an einem Bruch. Geht das nicht
sofort, dann gehen sie eben weiter! Da reicht ein Eisenriegel vor der
Türe....und den muß man auch nicht unbedingt beim Schlüsseldienst
kaufen. Baumarkt und ein Schraubendreher reichen fast.
Gruß Rainer
albi schrieb:> Einer schrieb:>> Es reicht doch wenn du nur den Bewegungsmelder einschaltest.
Der Bewegungsmelder wird eingeschaltet mit der Wäscheklammer, wenn das
Plättchen weg ist. Dann ist die Tür schon aufgebrochen. Es war kurz
jemand drinnen und ist jetzt wieder weg. Die Sirene schweigt nach
einiger Zeit und schaltet sich erst wieder ein, wenn jemand neu in den
Keller kommt.
albi schrieb:> Die Sirene schweigt nach> einiger Zeit und schaltet sich erst wieder ein, wenn jemand neu in den> Keller kommt.
...und ich wette, dass das dann nur Inspektor Clouseau sein kann...
@Rainer
Glaub mir, ich kann an dieser Tür absolut nichts verbessern. Das ist
alles billig gebaut. Riegel und dergl., das geht alles nicht. Das ist
unmöglich einzurichten oder irgendwelche Verstärkungen an der Tür. Es
gibt nur diesen einen Weg für mich, meine Habe zu schützen. Meist steht
die Tür zur Tiefgarage auf. Dann kann dann jeder bis zu meiner
Kellertür vordringen.
Das passiert dann gerne am Wochenende.
Aber so wird heutzutage gebaut, da es wenig kosten soll. Das muß ich
hinnehmen. Ich habe keine Wahl. Ich muß mir jetzt was einfallen lassen,
wie ich meine letzten übriggebliebenen Sachen noch retten kann.
L.G. Jürgen
albi schrieb:> Der Bewegungsmelder wird eingeschaltet mit der Wäscheklammer, wenn das> Plättchen weg ist.
Manche schalten beim Einschalten der Stromversorgung sofort das Licht
ein. Andere schalten erst, wenn sie Bewegung erkennen, was lange dauern
kann. Bis zu 30 Minuten brauchen manche Bewegungsmelder, um sich auf die
Umgebung einzustellen.
Wenn schon, würde ich den Kontakt in Reihe zum Ausgang des
Bewegungsmelders schalten.
Allerdings lassen sich Bewegungsmelder leicht austricksen. Gefütterte
Winterkleidung und ein Motorradhelm reichen, schon ist man für die
Geräte unsichtbar.
albi schrieb:> Glaub mir, ich kann an dieser Tür absolut nichts verbessern.
Man kann jede Türe verbessern, und du hast guten Grund dazu. Wenn der
Hausbesitzer das nicht bezahlen will, dann machst du das eben. Man kann
über alles verhandeln.
albi schrieb:> Aber so wird heutzutage gebaut, da es wenig kosten soll. Das muß ich> hinnehmen. Ich habe keine Wahl. Ich muß mir jetzt was einfallen lassen,> wie ich meine letzten übriggebliebenen Sachen noch retten kann.
Nochmals - nimm den Rat an und lass dich von der Polizei beraten. Hast
du den Einbruch angezeigt? Falls nicht, mach alles in einem Aufwasch.
Mit einer Stellungsnahme der Polizei hast Du auch eine Chance, dass dein
Vermieter einem verbesserten Einbruchschutz zustimmt.
albi schrieb:> Aber so wird heutzutage gebaut, da es wenig kosten soll. Das muß ich> hinnehmen. Ich habe keine Wahl. Ich muß mir jetzt was einfallen lassen,> wie ich meine letzten übriggebliebenen Sachen noch retten kann.
Ach was...du kannst hinter jedes Stück Brett einen ordentlichen Riegel
anbringen! Und wenn die Türe wirklich Papier ist, dann bau/schraub halt
von innen was massives dran. Und lass den Quatsch mit Alarmanlagen!! Wie
schon gesagt, die Profis haben da ihr Timing - ist übrigens mit
Autobruch genau so - entweder ist die Karre auf und läuft innerhalb
einiger 10 Sekunden oder man geht zum Nächsten! Ist das denn so schwer
zu kapieren??
Rainer
Klär mit Deinem Vermieter ab ob Du auf eigene Rechnung eine Tür einbauen
darfst die den Namen auch verdient hat.
Dann ist das Problem gelößt und Du läufst nicht Gefahr, dass Dir die
Sirene selbst um die Ohren fliegt (im übertragenen Sinne)
albi schrieb:> Glaub mir, ich kann an dieser Tür absolut nichts verbessern. Das ist> alles billig gebaut. Riegel und dergl., das geht alles nicht.
hm, mach doch mal ein Foto von der Tür zu deinem Keller.
Geht diese in deinen Kellerraum hin auf, oder zum Flur hin?
Was für ein Türblatt ist verbaut, was für ein Schloss?
Was genau meinst du weiter oben mit "da reicht ein Schraubendreher" ??
Warum nicht einfach... schrieb:> Klär mit Deinem Vermieter ab ob Du auf eigene Rechnung eine Tür einbauen> darfst die den Namen auch verdient hat.
Nee, das klappt fast nie...aber du darfst tatsächlich Riegel ohne Ende
anbringen! Und mit Riegel meine ich nicht diese komischen Dinger mit dem
Drehknopf! Ich meine massive eiserne (ok Alu tuts auch) Bänder, die über
die ganze Türbreite gleiten. Das mag blöd aussehen, aber das bringts!
Und wenn der Schurke die halbe Tür zerdeppert (was er nur machen wird,
wenn er kein Profi ist...aber dann hast du einfach Pech gehabt...mit
Alarmanlage schon erst recht) dann wird er trotzdem einsehen, dass die
Riegel nicht so einfach zu entfernen sind...und du hast dann sicher
schon die Polizei alamiert!!
Gruß Rainer
Stefan ⛄ F. schrieb:> albi schrieb:> Viele Bewegungsmelder brauchen viele Minuten, um sich auf die Umgebung> einzustellen. Manche schalten beim Einschalten der Stromversorgung> sofort das Licht ein. Andere schalten erst, wenn sie Bewegung erkennen,> was wie gesagt dauern kann. Bis zu 30 Minuten sind normal.>
Danke für den Hinweis!
Ja, du hast Recht. Ich hatte in meiner alten Wohnung einen
Bewegungsmelder
angebracht und den Sensoranschluß verlängert unter dem Türschweller
angebracht. Ganz oben in der 3. Etage. Hat lange super funktioniert.
Aber ich erinnere mich, nach dem Batteriewechsel mußte ich einige Zeit
warten, bis der Bewegungsmelder funktionsfähig war. Da muß ich noch mal
sehen, wie ich das jetzt mache.
> albi schrieb:>> Glaub mir, ich kann an dieser Tür absolut nichts verbessern.>> Man kann jede Türe verbessern, und du hast guten Grund dazu. Wenn der> Hausbesitzer das nicht bezahlen will, dann machst du das eben. Man kann> über alles verhandeln.
Verhandeln kann ich nicht. Mit dem Hausbesitzer kann ich nicht reden.
Ich weiß auch gar nicht, wem der Komplex hier gehört. Ich habe nichts zu
sagen. Ich kann nur froh sein, daß ich nicht auf der Straße gelandet
bin.
Nun muß ich alles so hinnehmen wie es ist und trotzdem eine Lösung
finden.
Die Blechlamellen an der Kellertür haben etwa Coladosenstärke.
So, erstmal die Belehrung:
Warum in Gottes Namen stellst du wertvolle Gegenstände in einen Keller
der nur mit "Coladosenblech-ähnlichen" Türen verschlossen ist?????
Grundsatz #1 bei Einbruchschutz ist die Außenhaut und die mechanische
Sicherung!
Alles elektronische wie Sirenen, Kameras, etc. hält einen Einbrecher
nicht auf sondern schreckt ggf. nur ab.
ANMERKUNG: Wenn der Einbrecher einmal drinnen ist, dann macht er auch
weiter. Und während deine Sirene anfängt zu heulen, hat der Einbrecher
schon mehr als die Hälfte eingesackt. Denn er weiß es wird keiner in 3
Minuten neben ihm stehen. Weder du, noch die Polizei, noch eine
Sicherheitsfirma. Alarme werden grundsätzlich bei Sicherheitsfirmen
aufgeschaltet.
Soviel dazu.
Zu deiner Alarmsicherung:
Hörst du die Sirene denn selber wenn du in deiner Wohnung bist?
Wo genau soll dein Stolperdraht befestigt werden? Etwa dort wo auch die
Nachbarn ihn auslösen können oder direkt in deinem Keller?
Wenn er direkt in deinem Keller installiert werden soll, dann lies bitte
nochmal den Punkt: ANMERKUNG!
Rainer V. schrieb:> Warum nicht einfach... schrieb:>> Klär mit Deinem Vermieter ab ob Du auf eigene Rechnung eine Tür einbauen>> darfst die den Namen auch verdient hat.>> Nee, das klappt fast nie...aber du darfst tatsächlich Riegel ohne Ende> anbringen! Und mit Riegel meine ich nicht diese komischen Dinger mit dem> Drehknopf! Ich meine massive eiserne (ok Alu tuts auch) Bänder, die über> die ganze Türbreite gleiten. Das mag blöd aussehen, aber das bringts!> Und wenn der Schurke die halbe Tür zerdeppert (was er nur machen wird,> wenn er kein Profi ist...aber dann hast du einfach Pech gehabt...mit> Alarmanlage schon erst recht) dann wird er trotzdem einsehen, dass die> Riegel nicht so einfach zu entfernen sind...und du hast dann sicher> schon die Polizei alamiert!!> Gruß Rainer
Ja, Polizei war da. Die haben auch nur den Kopf geschüttelt, als sie
die Tür gesehen haben...und das Umfeld.
Ich habe einen Panzerriegel, schwere, teure Ausführung der höchsten
Sicherheitsstufe von Abus. Der stammt aus meiner alten Wohnung.
Er saß an der Tür, wurde nie gebraucht.
Den kann ich aber nicht montiern, da die Scharniere an der Kellertür
sofort die "Banane" machen würden. Schaniere, Verstrebungen, das ist
alles nur mit 4mm Blechschrauben zusammengeschraubt. Der schwere
Panzerriegel würde die Tür sogleich verformen. Und wenn, dann würde das
nichts nützen,
dann nimmt der Einbrecher einfach einen Dosenöffner.
albi schrieb:> ich kann an dieser Tür absolut nichts verbessern. Das ist> alles billig gebaut. Riegel und dergl., das geht alles nicht. Das ist> unmöglich einzurichten oder irgendwelche Verstärkungen an der Tür.
Falls das tatsächlich so sein sollte dann wirst du dort keine Wertsachen
Lagern können. Punkt.
> Es gibt nur diesen einen Weg für mich, meine Habe zu schützen.
Hmmm, die Wertsachen wo anders lagern?
albi schrieb:> Nun muß ich alles so hinnehmen wie es ist und trotzdem eine Lösung> finden.> Die Blechlamellen an der Kellertür haben etwa Coladosenstärke.
Bauerntrick eines Kumpels (hat nach einem damaligem Einbruch wirklich
funktioniert): ein Verkleidungsblech in Coladosenstärke auf die Tür, das
Teil ordentlich und sauber Industriegrau angemalt, gelbes Schild dran:
"Elektrische Einspeisung --- Zugang jederzeit freihalten!"
Max B. schrieb:> So, erstmal die Belehrung:>> Warum in Gottes Namen stellst du wertvolle Gegenstände in einen Keller> der nur mit "Coladosenblech-ähnlichen" Türen verschlossen ist?????>
Da hast du hast völlig Recht.
Aber ich bin schon etwas älter, erst die Wohnungssuche rund um die Uhr!
Ein halbes Jahr nur Absagen, vollständig isoliert von der Umwelt wegen
Corona, Existenzangst, keine Freunde, alle schon tot. So viele Sachen
haben sich angesammelt, dann der Umzug mit der Umzugsfirma, keiner hat
geholfen. Ich bin alleine. Die Logistik, alles alleine gemacht. Ich bin
froh, überhaupt überlebt zu haben, war noch krank am Unzugstag. Da habe
ich viele Fehler gemacht, auch in anderer Hinsicht, so auch diesen neuen
Mist-Computer teuer eingekauft, mit der amerikanischen Tastatur. Ich
brauchte einen Computer unbedingt und schnell. Ohne Computer läuft
heutzutage nichts! In die Bibliothek, zu dem Computer dort, bin ich
nicht reingekommen. Ich kann nur sagen, wer im hohen Alter bei geringem
Einkommen umziehen muß, der ist wirklich übel dran.
> Grundsatz #1 bei Einbruchschutz ist die Außenhaut und die mechanische> Sicherung!> Alles elektronische wie Sirenen, Kameras, etc. hält einen Einbrecher> nicht auf sondern schreckt ggf. nur ab.>> ANMERKUNG: Wenn der Einbrecher einmal drinnen ist, dann macht er auch> weiter. Und während deine Sirene anfängt zu heulen, hat der Einbrecher> schon mehr als die Hälfte eingesackt.
Das glaube ich nicht, wenn die Sirene ohrenbetäubenden Alarm auslöst.
Er wird eher einen Herzschlag kriegen in dem Moment.
Denn er weiß es wird keiner in 3
> Minuten neben ihm stehen. Weder du, noch die Polizei, noch eine> Sicherheitsfirma. Alarme werden grundsätzlich bei Sicherheitsfirmen> aufgeschaltet.> Soviel dazu.>> Zu deiner Alarmsicherung:> Hörst du die Sirene denn selber wenn du in deiner Wohnung bist?
Glaube ich nicht. Ich wohne in der 3. Etage.
> Wo genau soll dein Stolperdraht befestigt werden?
Etwa dort wo auch die
> Nachbarn ihn auslösen können oder direkt in deinem Keller?
Im Keller, in geringer Höhe über den Fußboden gespannt.
> Wenn er direkt in deinem Keller installiert werden soll, dann lies bitte> nochmal den Punkt: ANMERKUNG!
albi schrieb:> Mist-Computer teuer eingekauft, mit der amerikanischen Tastatur.
Dann kaufe dir doch erstmal eine richtige Tastatur, anstatt eine
nutzlose Alarmanlage. Falls es ein Laptop ist: Dafür gibt es Aufkleber.
Wie gesagt, gehe zur Polizei und lass dich beraten. Mit Sirenen schlägst
du keine Einbrecher in die Flucht. Die fliehen von Pitbulls, und 150
Kilo Muskelmännern mit Baseball Schlägern, aber nicht vor lächerlichen
Sirenen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> albi schrieb:>> Ich weiß auch gar nicht, wem der Komplex hier gehört.>> Das steht in deinem Mietvertrag.
Sollte man denken. Aber das ist nicht so einfach zu durchschauen.
Es ist preisgebundener Wohnraum. Da wird es kompliziert.
Und es sind mehrere Unternehmen beteiligt. Wer nun endgültig zuständig
ist, weiß ich nicht so ohne weiteres.
Vielen Dank aber für die Hinweise zum Technikproblem.
Ich lese mir die Beiträge durch und werde mir noch mal Gedanken machen,
wie ich die Sache einigermaßen in den Griff bekomme.
Stefan ⛄ F. schrieb:> albi schrieb:>> Mist-Computer teuer eingekauft, mit der amerikanischen Tastatur.>> Dann kaufe dir doch erstmal eine richtige Tastatur, anstatt eine> nutzlose Alarmanlage. Falls es ein Laptop ist: Dafür gibt es Aufkleber.>
Habe ich schon gemacht und über USB angeschlossen.
Das ist auch alles Mist und umständlich. Aufkleber nützen auch nicht,
wenn ich Text schreibe und zwischendurch die Zeile gewechselt und dann
geht es dort weiter...oder Buchstaben fehlen ganz oder erscheinen
doppelt.
Im Moment klappt einfach gar nichts mehr.
Ich versuche es trotzdem auf die Wäschklammer-Methode. Was anderes
bleibt mir nicht. Wenn ich Fragen habe, hoffe ich hier auf
Unterstützung.
Viele Grüße
albi schrieb:> .oder Buchstaben fehlen ganz oder erscheinen doppelt
Aha. Mit einer US Tastatur schreibt man also doppelt?
Das Einzite was beim Tippen stören sollte wäre das Y und das Z. Der Rest
hat mit der amerik. Tastatur nix zu tun.
Ist aber ein anderes Thema.
Und bis du im hohen Alter im Keller bist, ist der Einbrecher weg. Glaube
es mir!!
Ich verstehe aber immer noch nicht wo genau du den Draht installieren
willst? VOR deinem Keller oder IN deinem Keller?
VOR wäre schlecht. Dann tritt da ja immer ein Nachbar rein.
Holger L. schrieb:
weiss-ip44-1500169.html
> https://www.conrad.de/de/p/33133-alarmsirene-110-db-12-v-dc-1175230.html
Ja, der sieht schon mal ganz gut aus.
Vielleicht besorge ich mir auch einen Rauchmelder und nehme den Piezo
davon.
Mal sehen. Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, eine Lösung zu
finden. Schade, daß es das nicht schon fertig zu kaufen gibt.
albi schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> albi schrieb:>>> Viele Bewegungsmelder brauchen viele Minuten, um sich auf die Umgebung>> einzustellen. Manche schalten beim Einschalten der Stromversorgung>> sofort das Licht ein. Andere schalten erst, wenn sie Bewegung erkennen,>> was wie gesagt dauern kann. Bis zu 30 Minuten sind normal.>>> Danke für den Hinweis!>> Ja, du hast Recht. Ich hatte in meiner alten Wohnung einen> Bewegungsmelder> angebracht und den Sensoranschluß verlängert unter dem Türschweller> angebracht. Ganz oben in der 3. Etage. Hat lange super funktioniert.> Aber ich erinnere mich, nach dem Batteriewechsel mußte ich einige Zeit> warten, bis der Bewegungsmelder funktionsfähig war. Da muß ich noch
Schlecht getrollt
> Nun muß ich alles so hinnehmen wie es ist und trotzdem eine Lösung> finden.> Die Blechlamellen an der Kellertür haben etwa Coladosenstärke.
Leer oder voll?
Max B. schrieb:> albi schrieb:>> .oder Buchstaben fehlen ganz oder erscheinen doppelt>> Aha. Mit einer US Tastatur schreibt man also doppelt?> Das Einzite was beim Tippen stören sollte wäre das Y und das Z. Der Rest> hat mit der amerik. Tastatur nix zu tun.> Ist aber ein anderes Thema.>> Und bis du im hohen Alter im Keller bist, ist der Einbrecher weg. Glaube> es mir!!> Ich verstehe aber immer noch nicht wo genau du den Draht installieren> willst? VOR deinem Keller oder IN deinem Keller?> VOR wäre schlecht. Dann tritt da ja immer ein Nachbar rein.
Im Keller natürlich, im ersten Drittel. Wenn es eine Garage wäre, dann
natürlich in der Gerage, nach zwei Metern vielleicht. Wenn der
Einbrecher einmal drinnen ist, dann geht er doch gleich ins Innere und
wenn der Draht dünn ist und kanpp über den Boden gespannt, wird er
dagegen laufen.
albi schrieb:> Vielleicht besorge ich mir auch einen Rauchmelder und nehme den Piezo> davon.
Das geht nicht, der Piezo Schallwandler wird ohne Rauchmelder keinen
Mucks von sich geben. Wenn schon, kannst du versuchen, die Test-Taste
fest zu klemmen, damit der Rauchmelder beim Einschalten der
Stromversorgung los geht.
Aber dann fehlt dir noch die zeitliche Begrenzung und du brauchst 9V
anstatt 12V.
Ich glaube dir sagen zu müssen, auch wenn es sich hart anhört, pack
deine Wertsachen nicht in diesen Keller!!! Und wenn du tatsächlich
Wertsachen hättest, dann gehören die vielleicht auch gar nicht in diesen
Keller!? Jetzt mach dir das "armselige" Leben doch nicht noch
schwerer...
Rainer
Rainer V. schrieb:> Ich glaube dir sagen zu müssen, auch wenn es sich hart anhört,> pack> deine Wertsachen nicht in diesen Keller!!! Und wenn du tatsächlich> Wertsachen hättest, dann gehören die vielleicht auch gar nicht in diesen> Keller!? Jetzt mach dir das "armselige" Leben doch nicht noch> schwerer...> Rainer
Du hast ja so Recht.
Das hat es schon mal so ähnlich in der Türkei gegeben.
Ein Türke hatte ein Schrotgewehr aufgestellt und ist auf Reise gegangen
und als er nach einem halben Jahr aus Deutschland wieder zurückkehrte,
hatte er doch tatsächlich die Flinte vergessen.
Bei allem Respekt, ich kann es nur gutheißen, wenn sich solche Deppen
selbst abschießen. Den Notruf könnte man aber heute zeitgemäß per
Handyapp oder WLan auslöse...warum sollte man sich da als schwer
verletzter (aber hoffentlich nicht beraubter) noch selbst bemühen??
Rainer
albi schrieb:> die Flinte vergessen.
Was für eine Sauerei.
Als Kinder haben wir solche Stolperfallen gebastelt... Mit gespannter
Kupferlitze und Transistor.
Grüsse
albi schrieb:> nachdem in meinem Keller eingebrochen wurde und wertvolle Gegenstände> weggekommen sind, überlege ich, was ich unternehmen könnte, damit das> nicht wieder passiert.
Höchst wirkungsvoll ist ein handelsüblicher Generator, der einen
Sicherheitsnebel erzeugt. Leistungsfähige Geräte können einen
mittelgrossen Raum binnen Sekunden vernebeln.
Einem Einbrecher wird jegliche Sicht genommen. Er wird sofort
seinen Rückzug antreten. Der völlig unschädliche Nebel könnte
ja auch ein Betäubungsgas sein.
Hafenmeister schrieb:> Hafenmeister schrieb:>> Als Kinder haben wir solche Stolperfallen gebastelt>> Natürlich ohne Flinte.
Kapier ich nicht. Wie stirbt dann der Einbrecher?
Dieter schrieb:> Das einzige was wirklich hilft, wäre ein Roboter der Modellpalette> Terminator.>> Oder stell den Nachbau von Stoppies Hochspannungsexperiment hinein.
Leute ihr habt offensichtlich keine Ahnung, wie die Mitbürger in Amiland
drauf sind...es gibt da u.A. nette Filme von StephenKing, sowas
betreffend...Roboter mit Metallplatte...wo lebst du Hirn???
Rainer
albi schrieb:> Bei mehr als 110dB im Keller eines Neubaukomplexes???> Glaub das nicht!
Glaub mir dass ich als dein Nachbar nach dem ersten mal dass ich das
Scheißding ertragen musste genau das mache: ich haue das Ding ab! Und da
ist mir egal ob Du Sachbeschädigung rufst, da ich Tinnitus habe ist das
Gefahrenabwehr...
Und dann beschwere ich mich bei der Hausverwaltung über Deine
Ruhestörung und Du hast es Dir schon mal mit einem Nachbarn verspielt?
Willst Du wirklich diesen Weg gehen?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn schon, würde ich den Kontakt in Reihe zum Ausgang des> Bewegungsmelders schalten.
Gut gedacht.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Allerdings lassen sich Bewegungsmelder leicht austricksen. Gefütterte> Winterkleidung und ein Motorradhelm reichen, schon ist man für die> Geräte unsichtbar.
Nicht bei Mikrowellen.
Das ist wieder typisch. Der TO hat eine gute Idee, an der überhaupt
nichts auszusetzen ist. Aber wenn diese Experten hier erstmal mit ihm
fertig sind, baut er überhaupt nichts mehr, oder kauft komplizierten
Kram, der viel unsicherer ist. Noch drei Tage Anwesenheit, und er
glaubt, sein ganzer Keller wäre ein Gerücht!
@TO: deine Idee ist super, bei entsprechender Lautstärke sehr
abschreckend, leicht durchführbar. Lass´ vielleicht noch das mit den 30
Sekunden weg, dann brauchst du überhaupt keine Elektronik. Kannst ja
stattdessen eine so winzige Versorgung einplanen, daß diese sowieso nach
z.B. 1 Minute aufgibt. Sehr kleine LiPo-Akkus zum Beispiel, da gibt es
welche mit z.B. nur 80mAh, die trotzdem ordentlich Strom liefern können.
Und frag´ bitte nicht mehr hier an. Wie du siehst, haben die fast alle
null Vorstellungskraft, bzw. müssen grundsätzlich jede Idee eines
anderen platt machen. Du als dahergelaufener Gast-TO bist da sowieso das
gefundene Opfer.
Achso, nochwas. Wenn du die Alarmanlage fertig hast, überlege auch
vorab, wie schnell, und vor allem auch mit welch überzeugendem Argument
in der Hand (oder an der Leine) du am Keller erscheinen kannst. Aber
treibe dabei nie jemanden in die Enge, lass´ immer einen Fluchtweg frei!
Daß Täter noch vor Ort sind, ist zwar höchst selten, aber damit musst du
trotzdem rechnen.
Und ein gestellter Täter ohne Ausweg macht schnell Dinge, die er sonst
nie machen würde.
Also, viel Erfolg beim Aufbau, bin raus, da ich mir das jetzt folgende
Gesülze gar nicht erst antun werde!
Herr, wirf Hirn! schrieb:> Achso, nochwas. Wenn du die Alarmanlage fertig hast, überlege auch> vorab, wie schnell, und vor allem auch mit welch überzeugendem Argument> in der Hand (oder an der Leine) du am Keller erscheinen kannst. Aber> treibe dabei nie jemanden in die Enge, lass´ immer einen Fluchtweg frei!> Daß Täter noch vor Ort sind, ist zwar höchst selten, aber damit musst du> trotzdem rechnen.
Ja, gehts noch???
Herr, wirf Hirn! schrieb:> Das ist wieder typisch. Der TO hat eine gute Idee, an der überhaupt> nichts auszusetzen ist. Aber wenn diese Experten hier erstmal mit ihm> fertig sind, baut er überhaupt nichts mehr, oder kauft komplizierten> Kram, der viel unsicherer ist. Noch drei Tage Anwesenheit, und er> glaubt, sein ganzer Keller wäre ein Gerücht!
Wäscheklammer mit rangebastelten Kontakten und Unterbrecherblättchen
zzgl. Tröte und Batterien kannte ich schon im Kindergarten, Fertigteile
("Alarmanlage") mit echt lauter Tröte, Batteriefach, eingebaute 3,5mm
Kopfhörerbuchse als Unterbrecher, Unterbrecher, Seil, Befestigungen und
Batterien gab es Anfang der 60er für den knappe Mark neu vom
Grappeltisch.
Und da musste/konnte man nicht an einem Kabel ziehen und die Tröte
schaltete wieder ab.
Aber egal ob diese Tröte oder so ein moderner Piezo wie im Rauch- oder
anderem kleinen Alarmmelder, einen Putzlumpen drum und schon hört den
keiner mehr.
Aber selbst, wenn so ein Teil nicht abgerissen oder gedämmt wird, wer
soll das denn in einem Stockwerk darüber hören?
Und selbst wenn er/sie/es es hört, wie sieht es dann mit Ortung und
Bezug aus?
Wie es schon andere angedeutet oder geschrieben haben, solche Spielzeuge
schrecken kleine Kinder, neugiegige Nachbarn oder Minderbemittelte ab,
aber keinen "Kriminellen".
> @TO: deine Idee ist super, bei entsprechender Lautstärke sehr> abschreckend, leicht durchführbar. Lass´ vielleicht noch das mit den 30> Sekunden weg, dann brauchst du überhaupt keine Elektronik.
Jetzt musst Du nur noch fragen, wo er wohnt und was er da lagert.. :-)
> Kannst ja> stattdessen eine so winzige Versorgung einplanen, daß diese sowieso nach> z.B. 1 Minute aufgibt. Sehr kleine LiPo-Akkus zum Beispiel, da gibt es> welche mit z.B. nur 80mAh, die trotzdem ordentlich Strom liefern können.
Das macht es natürlich noch einfacher.
Kräftigen Tritt vor die Tür, damit die aufgeht und den Alarm auslösst
und den locker pfeifend den Tatort erstmal wieder verlassen.
Ist dann wieder Ruhe, in aller Ruhe den Keller ausräumen..
> Und frag´ bitte nicht mehr hier an.
Vertritts Du hier die Freunde der Beschaffungskriminalität?
> Wie du siehst, haben die fast alle> null Vorstellungskraft, bzw. müssen grundsätzlich jede Idee eines> anderen platt machen. Du als dahergelaufener Gast-TO bist da sowieso das> gefundene Opfer.
Viele hier haben nicht nur Vorstellungskraft, sondern auch Wissen und
Erfahrung.
Zum (erneuten) Opfer machen den TE eher Deine Ratschläge, wenn er sie
befolgt.
> Achso, nochwas. Wenn du die Alarmanlage fertig hast, überlege auch> vorab, wie schnell, und vor allem auch mit welch überzeugendem Argument> n der Hand (oder an der Leine) du am Keller erscheinen kannst. Aber> treibe dabei nie jemanden in die Enge, lass´ immer einen Fluchtweg frei!> Daß Täter noch vor Ort sind, ist zwar höchst selten, aber damit musst du> trotzdem rechnen.> Und ein gestellter Täter ohne Ausweg macht schnell Dinge, die er sonst> nie machen würde.
Einschlägige Erfahrung mit auftauchenden Eigentümern?
> Also, viel Erfolg beim Aufbau, bin raus, da ich mir das jetzt folgende> Gesülze gar nicht erst antun werde!
In der typischen Tiefschlafzeit ab 2:00 können andere die Zeit ja auch
besser nutzen..
Ja und ganz harmlos...vor vielen vielen Jahren hat mir ein Nachbar
gezeigt: beliebiges Schloss auf in 3 Sek. Autotüre auf...schneller, als
du denken/gucken kannst...heute, sicher ähnlich.. nur ohne
Brecheisen...und??? Wichtig, du darfst nicht in der Nähe sein, wenn
sowas passiert! Ist echt ungesund...(und nicht persönlich gemeint!)
also...lass das mit dem lächerlichen Stolperdraht...
Rainer
Rainer V. schrieb:> Stolperdraht
Ist gut, aber wenn Du an der Tür kein Warnschild angebracht hast und der
Dieb verletzt sich, dann kann er Dich erfolgreich verklagen. So weit
sind wir hier leider schon. Zum Beispiel der Dieb fällt in eine
ungesicherte Grube im Haus. Das war in dem Falle wegen der Energiekosten
ein ungesicherter leerer Pool in einem Wohnhaus und in einer Werkstatt
ungesicherte elektronische Geräte unter hoher Spannung. Daher sind die
Warnschilder vorsicht Hochspannung öfters auch an den Fenstern und nicht
nur an der Zugangstüre.
ich würde den Stolperdraht mit einem geschützeren Kontakt verheiraten.
z.B. mit einem Magnet, der ein Relais mit Schliesser-Kontakten
offen hält.
Das geht mit vielen "normalen" Relais,
die vernünftig strombelastbar sind.
zusammen mit dem "Mechaniktimer" einer Microwelle
könnte das ganze dann auch nach Alarmende sich selbst abschalten.
Das braucht im scharfen Zustand
sowie nach Alarmende dann auch keinen Standby-Strom,
weil das ohne Netzteile geht
Herr, wirf Hirn! schrieb:> Das ist wieder typisch. Der TO hat eine gute Idee, an der überhaupt> nichts auszusetzen ist.
Doch, dass sie nicht gut ist.
Es geht schon vorne los. Die guten Sachen sind geklaut. Was will er
jetzt absichern? Jede technische Lösung kommt jetzt zu spät. Die
sinnvollste technische Lösung, nämlich eine anständige Tür, wird dann
noch ausgeschlossen.
Der Einbruch erfolgte kurz nachdem er eingezogen ist. Jemand wusste dass
die Tür nichts aushält und dass er dort gerade erst wertvolle Dinge
eingelagert hat.
Folgt, es war ein Mitbewohner aus dem Haus, der direkten Nachbarschaft
oder jemand von denen hat einen Tipp gegeben. Derjenige hat erst mal
keinen Grund nochmal einzubrechen. Ein weiterer, diesmal
Gelegenheitseinbruch, von jemand anderem ist unwahrscheinlich.
Nebenbei folgt auch, dass er in dieser Umgebung nicht mit wertvollen
Dingen angeben sollte oder sie zur Schau stellen sollte. Dann ist der
nächste Einbruch in der Wohnung statt nur im Keller.
Wer Schwierigkeiten hat eine Wohnung zu finden sollte Nachbarn und
Mitbewohner (auch wenn sie klauen) nicht mit einer lauten Sirene ärgern.
Spätestens beim dritten Alarm, egal ob Fehlalarm oder echt, steigt ihm
die Hausverwaltung aufs Dach.
Diebe haben auch Rechte. Sollte wirklich einer gefangen werden und hat
er einen halbwegs brauchbaren Anwalt hat der TO eine Klage wegen
Körperverletzung (Hörschaden) durch die unsachgemäß installierte und
betriebene Sirene am Hals. Egal ob das wahr ist oder nicht.
> Also, viel Erfolg beim Aufbau, bin raus, da ich mir das jetzt folgende> Gesülze gar nicht erst antun werde!
Warum hast du das nicht am Anfang geschrieben?
albi schrieb:> Am Zugang kann ich nicht viel machen.> Das ist ein Neubaukomplex. Ich wohne jetzt mal grand mal 3 Wochen hier> und schon wurde eingebrochen. Gute Sachen sind jetzt weg.> Die Türen sind so dünn, da reicht ein Schraubenzieher.> Ich muß mir waseinfallen lassen.> Am besten wäre, hier wegzuziehen. Das geht aber zur Zeit nicht.
Warum kannst Du nix machen?
Ich habe meine Garage nach einem Einbruch mit einem devolo Home Control
System "gesichert". An den Zutrittstüren werden Tür/Fenster Kontakte
angebracht und in den Raum eine Sirene. Zusätzlich habe ich eine Sirene
in meiner Wohnung gehabt.
Wie wärs mit einer Cam mit Bewegungerkennung. Dann hast Du den Übeltäter
gleich bildlich, sofern er keine Maske drüber hat.
Meine Cams haben eine SD-Karte. Zumindest da wären dann die Bilder
drauf.
Ich weiß nicht ob die Cam mit WLan in den 3. Stock kommt, und du dort
das ganze aufnehmen und draufschauen kannst.
●DesIntegrator ●. schrieb:> und ein "Supermagnet" von aussen angelegt stellt den Kontakt tot
das muss der Einbrecher aber erst mal wissen, dass und wo da der
"Supermagnet" zu platzieren wäre. Und er müsste einen solchen Magneten
dabei haben.
Glaubst du ernsthaft, das ein Gelegenheits-Dieb sich derartig
vorbereitet zum Einbruch in den Keller von "Opa Albi" ?
Wegstaben V. schrieb:> das muss der Einbrecher aber erst mal wissen, dass und wo da der> "Supermagnet" zu platzieren wäre. Und er müsste einen solchen Magneten> dabei haben.
kommt natürlich auf die zu erwartende Wertigkeit des Diebesgutes an.
Wenn es viel genug zu holen gibt,
sehe ich durchaus Möglichkeiten, den Sensormagnet zu Orten.
Mit nem Kompass :-)
evtl auch mit ner "Magnetfeldapp" auf dem Schmierfon
ja, das Glaube ich.
ernsthaft!
das mit Pfadfinder-Sicherung (Stolperseil und Wäscheklammer) ist m. E.
Humbug.
mein Vorschlag zum "Sichern":
-> Kauf dir für 17 EUR eine "Moped-Sicherung", und nagle dir die an
deine Kellertür. Per Funk ein- und ausschaltbar. Wenn jemand im
scharfgeschalteten Zustand an der Türe rummacht, dann quiekt es (eine
Zeitlang).
ebay 373771636290
Vielleicht kann man noch irgendwie über eine nachgeschaltete
Benachrichtigungs-Funktion via SMS nachdenken (z.B. durch ein
"Rentner-Handy mit Notruf-Taste"). Sowas gibt es in etwa in selber
Preisklasse. Man muss sich dann hat Gedanken machen über
Mobilfunk-Empfang im Keller, und Mobilfunk-Bereitschaft und Empfang beim
Einbruchs-Opfer
1. Man sollte verhindern, dass es überhaupt zum Einbruch kommt:
- Abschreckung: echte oder Dummy-Kameras, echte oder Dummy-Sirenen,
Warnschilder bezüglich Videoüberwachung und Alarmanlage/Wachschutz,
- Bügerstreifen/Bürgerwehr (meist in EFH-Gebieten)
- stabilere Türen und Fenster, die zumindest die Zeit zur Überwindung
verlängern. Ganz undurchdringlich geht nicht, will niemand bezahlen
2. Reaktion auf Einbruch:
- Sirenen, Lichtsignale (gerne auch EXTREM, Stichwort: "Lärm als
Waffe"), auch CS-Gas oder Nebel ist (in engen Grenzen) erlaubt.
- Hauptproblem: Fehlalarme sind der Tod jedes Alarmsystems. Tip:
elektromechanische Sensoren, die nur auf echte Gewalt reagieren, z.B.
auf Bruch im Schloss-Bereich, regelmäßige Systemtests
3. Vorsorge/Nachsorge:
- Gegenstände fotografisch dokumentieren, Belege aufheben
- Versicherung abschließen bzw. Lagerräume explizit einschließen
●DesIntegrator ●. schrieb:> kommt natürlich auf die zu erwartende Wertigkeit des Diebesgutes an.>> Wenn es viel genug zu holen gibt,> sehe ich durchaus Möglichkeiten, den Sensormagnet zu Orten.
Mir wurden damals ne Menge Fahrräder (Wert ca 20000€) aus der Garage
gestohlen. Zum Glück wurden meine Kajaks in Ruhe gelassen. Nachdem ich
das oben genannte System installiert habe, wurde 6 Monate später
nochmals versucht einzubrechen. Der Alarm der Sirene hat Sie vertrieben.
Drei Wochen später wurde versucht die Kontakte per Magnet zu
beeinflussen. Da ich drei Kontakte fürs Garagentor genutzt habe, war
dieser Einbruchsversuch ebenfalls fehlgeschlagen.
Seitdem ist Ruhe, es wurde kein weiterer Einbruchsversuch unternommen.
Herr, wirf Hirn! schrieb:> @TO: deine Idee ist super, bei entsprechender Lautstärke sehr> abschreckend, leicht durchführbar. Lass´ vielleicht noch das mit den 30> Sekunden weg, dann brauchst du überhaupt keine Elektronik. Kannst ja> stattdessen eine so winzige Versorgung einplanen, daß diese sowieso nach> z.B. 1 Minute aufgibt. Sehr kleine LiPo-Akkus zum Beispiel, da gibt es> welche mit z.B. nur 80mAh, die trotzdem ordentlich Strom liefern können.
Danke für den Tip. Ja, ich werde das Zeitglied weglassen...besser so.
Der Piezo macht Krach (und zwar ordentlich), wenn der Einbrecher vor
dem Bewegungsmelder steht. Wenn er abhaut, ist auch das Alarmsignal weg.
Kommt er zurück, ist der Alarm sofort wieder da.
Wenn alles eingerichtet ist (mit der Wäscheklammer), ist ein Fehlalarm
ausgeschlossen. Der Hinweis auf den kleinen Lipo ist auch gut...mal
sehen...
Viele Grüße
Machen wir uns nichts vor: Selbst wenn man die Genehmigung bekommt, eine
bessere Tür einzubauen, nützt das nichts. Genauso wenig wie eine
Alarmanlage oder eine "Alarmanlage".
Wenn es im Keller mehrere Parzellen mit Lattentüren und einer stabilen
Tür vorhanden sind, erleichtert man dem Einbrecher nur das Suchen. Und
er weiß, dass er nicht gestört wird.
Die einzige brauchbare Lösung lautet also: In diesem Keller nichts
Wertvolleres als Kartoffeln aufbewahren. So frustrierend das auch ist.
Walter T. schrieb:> Wenn es im Keller mehrere Parzellen mit Lattentüren und einer stabilen> Tür vorhanden sind, erleichtert man dem Einbrecher nur das Suchen. Und> er weiß, dass er nicht gestört wird.
Nein, Einbrecher bevorzugen die einfachen Ziele. Wenn da 10 einfache
Türen und eine schwer gesicherte ist, werden die erst mal die 10
einfachen Türen aufmachen und nachsehen.
Walter T. schrieb:> Die einzige brauchbare Lösung lautet also: In diesem Keller nichts> Wertvolleres als Kartoffeln aufbewahren. So frustrierend das auch ist.
Na, du bist gut!
Was ist mit meinem Fahrrad?
Das stelle ich doch nicht in den gemeinsamen Fahrradkeller!!
Cyblord -. schrieb:> Einbrecher bevorzugen die einfachen Ziele.
Genau. Also die Tür einer Nachbarparzelle aufdrücken und dann die
Zwischenwand. Kartoffelkisten sind oft stabiler gebaut.
albi schrieb:> Was ist mit meinem Fahrrad?
Wenn weder im Fahrradkeller noch im eigener Keller ein Fahrrad sicher
untergebracht werden kann, wird sich das Problem mit dessen
Unterbringung mittelfristig von selbst erledigen.
Gerade Fahrraddiebe sind schmerzbefreit und lassen sich von keiner
Alarmanlage stören. Das normale Betätigungsfeld ist in aller
Öffentlichkeit.
Heimwerker schrieb:> Sicherheitsnebel erzeugt. Leistungsfähige Geräte können einen> mittelgrossen Raum binnen Sekunden vernebeln.
Was kostet so etwas?
Ich kenne nur die Geräte aus der Disco, die lange vorheizen müssen.
Herr, wirf Hirn! schrieb:> Der TO hat eine gute Idee, an der überhaupt> nichts auszusetzen ist.
Nein, die Idee ist richtig schlecht. Das wird dir jeder Kripo-Kommissar
bestätigen.
Gerne,
für
xx.yyy,zz € übernehme ich das.
Wenn Du Deine Anforderungen genauer beschreibst wird die Zahl auch
genauer.
Aber da Du vermutlich nur ein Troll bist - troll Dich :-)
Ein Bekannter hatte auch das Problem mit Einbrechern. Die kamen immer in
den Sommerferien und stiegen auch über das Kellerfenster ein.
Verriegelungen haben sie aufgeflext/geschnitten. Hat keiner mitbekommen
in der Nachbarschaft.
Er hat dann in den Einstieg kaputte Weinflaschen gestellt. So das sich
der Einbrecher verletzt.
Resultat: Schmerzensgeld.
Gegen den Einbrecher wurde nicht weiter ermittelt.
Divers schrieb:> Er hat dann in den Einstieg kaputte Weinflaschen gestellt. So das sich> der Einbrecher verletzt.>> Resultat: Schmerzensgeld.>> Gegen den Einbrecher wurde nicht weiter ermittelt.
man darf sich in diesem Land eben nicht adäquat verteidigen
Walter T. schrieb:> Divers schrieb:>> Ein Bekannter hatte ...>> ... diese Geschichte vermutlich vom Friseur der Oma eines entfernten> Verwandten gehört.
Die Story ist aus einem Drehbuch zum Crossover aus Kevin allein zu Haus
und Boston Legal.
Walter T. schrieb:> Divers schrieb:>> Ein Bekannter hatte ...>> ... diese Geschichte vermutlich vom Friseur der Oma eines entfernten> Verwandten gehört.
Nein, es war einer der 2 Straßen weiter gewohnt hatte und mir bekannt
war. Daher Bekannter. Aber Menschen wie du können das wohl nicht
verstehen. Ich werde mir auch nicht die Mühe machen es dir zu erklären.
Divers schrieb:> Er hat dann in den Einstieg kaputte Weinflaschen gestellt.> So das sich der Einbrecher verletzt.> Resultat: Schmerzensgeld.
Resultat: Ammenmärchen.
Wenn der Einbrecher so doof ist, dass er sich an ausgelegten Scherben
verletzt (und sich danach trotz Abwesenheit der Hausbewohner noch
erwischen lässt), dann ist er unter Garantie auch zu doof, um für diese
Verletzungen Schmerzensgeld zu ergattern.
Herr, wirf Hirn! schrieb:> Und ein gestellter Täter ohne Ausweg macht schnell Dinge, die er sonst> nie machen würde.
Er flüchtet schnell. Das würde er sonst nie machen.
;-)
Aber ich denke, ich schiebe den Thread jetzt mal nach OT, denn was
Digitaltechnisches oder wenigstens was Elektronisches passiert hier
schon lange nicht mehr...
Divers schrieb:> Ein Bekannter hatte auch das Problem mit Einbrechern. Die kamen immer in> den Sommerferien und stiegen auch über das Kellerfenster ein.> Verriegelungen haben sie aufgeflext/geschnitten. Hat keiner mitbekommen> in der Nachbarschaft.>> Er hat dann in den Einstieg kaputte Weinflaschen gestellt. So das sich> der Einbrecher verletzt.>> Resultat: Schmerzensgeld.>> Gegen den Einbrecher wurde nicht weiter ermittelt.
Hier in der Gegend wird schon lange grossflächig angeraten, alles
Zerbrechliche aus dem eigenen Besitz/Eigentum gegen Plasteteile zu
ersetzen, damit sich Einbrecher nicht verletzen können.
Auch Messer, Scheren, Nähnadeln, Grillspiesse, etc. haben in einem
Haushalt absolut nichts verloren.
Es wird natürlich auch eindringlich vor der irrigen Vorstellung gewarnt,
dass man für Diebe/Einbrecher/Räuber interessante Geräte wie TV, Hifi,
PC, etc. einfach ohne Warnschilder an das 230/400V-Netz anschliessen
dürfe.
Hier in der Gegend hat sich ein Einbrecher beim Duschen verbrüht, weil
sich der Kessel gerade im Antilegionellenbetrieb befand.
Heute ist der ehemalige Hasubesitzer natürlich pleite und sitzt auf der
Strasse, nachdem die Schmerzensgeldforderungen des Einbrechers halbwegs
erfüllt waren.
Lothar M. schrieb:> Resultat: Ammenmärchen.
Leider ist dem nicht so. Ich durfte im Wirtschafts- & Rechtsfach eine
Hausaufgabe noch mal machen, weil ich bei dem Fall eines Fahrraddiebes,
der wegen eines Defektes am gerade geklauten Fahrrad um es in sein
Versteck zu bringen so stürzte, dass er Rollstuhlfahrer wurde, nicht mit
den Beklauten als Schadensersatzpflichtigen im Ergebnis hatte. So etwas
merkt man sich sein Leben lang.
Ralf X. schrieb:> Hier in der Gegend hat sich ein Einbrecher beim Duschen verbrüht
Jetzt hätte ich vor Lachen fast den Tee verschüttet. Was für Dreckfinken
brechen denn bei euch ein? So langsam wirds krude.
Dieter D. schrieb:> Ich durfte im Wirtschafts- & Rechtsfach eine Hausaufgabe noch mal machen
Ja nett. Ich durfte schon mal eine Hausaufgabe machen, wo einer ein Seil
un die Erde legt, so dass es eng anliegt. Dann macht er es 1m länger und
die Frage war, wie weit es dann ringsum von der Erde entfernt ist.(**)
Wen ich mein Fahrrad defekt (und sogar verschlossen) abstelle mit der
Absicht, die heute um 21 Uhr nicht mehr beschaffbaren Bremsbeläge morgen
zu kaufen und den Geppel damit zu reparieren, dann möchte ich mal den
Anwalt sehen, der diesen Prozess im RL wirklich gewinnt, wenn der Dieb
damit auf die Mauer rasselt und sich das Genick bricht. Denn letztlich
muss der, der ein Fahrzeug in Betrieb nimmt, vor der Fahrt dessen
Verkehrstauglichkeit sicherstellen.
Ich kann mir bestenfalls vorstellen, dass es etwas anders läuft, wenn
ich zufällig des Weges komme und das mit dem Genickbruch selber
bewerkstellige.
(**) die einzig richtige realistisch Lösung wäre "gar nicht, weil es
ringsum zu Boden fällt", aber der Lehrer wollte 1m/(2pi) dastehen haben,
dann hab ich es halt hingeschrieben.
Lothar M. schrieb:> Wen ich mein Fahrrad defekt (und sogar verschlossen) abstelle mit der
In Deinem Falle musst Du es verschlossen haben, um nicht belangt werden
zu können. Oder er entreißt es Dir gewaltsam, so dass Du keine Chance
hattest ihm mitzuteilen, dass das Rad nicht in Ordnung ist. Ist das
Schloss defekt, dann hilft noch ein großer Aufkleber "defekt" oder Du
entfernst Sattel, ein Rad, oder verdrehst komplett den Lenker.
Lothar M. schrieb:> und sich das Genick bricht.
In dem Falle hast Du Glück gehabt, weil der Täter kann nicht mehr
behaupten, es wäre nicht abgeschlossen gewesen oder er wäre nicht
gewarnt worden.
Das waren die Spitzfindigkeiten über die ich gestolpert war.
Mir hatte ein Dieb vor ungefähr zwanzig Jahren ein altes Rad vor der
Haustüre geklaut. In den Keller konnte ich es nicht wegen einer
Verletzung tragen. Ich hatte aber ein altes Zahlenschloss am Rad hängen.
Der Täter kam nicht weit, weil wegen eines Defektes blockierte das
Schutzblech und er Täter stürzte in einen Zaun, der danach ramponiert
war und flüchtete ohne Rad weiter. Der Dieb wurde nicht mehr gefaßt. Auf
dem Zaunschaden blieb der Hausbesitzer sitzen, weil ich bei der
Diebstahlmeldung angab, dass ich das Rad wie immer abgeschlossen hatte
(war mir aber nur zu 80% sicher).
Dieter D. schrieb:> (war mir aber nur zu 80% sicher).
Ich glaube, ich würde es schaffen, dass du dann ungefähr 20% des
Zaunschadens zahlen müsstest... ;-)
> In Deinem Falle musst Du es verschlossen haben, um nicht belangt werden> zu können.
In meinem Fall würde ich steif und fest behaupten, er hätte es gar nicht
gestohlen, sondern er wollte es nachts um 3 reparieren und anschließend
auf eigene Gefahr eine Testfahrt machen.
Unsere (Un?-) Rechtsprechung geht schon seltsame Wege:
Ein Freund von mir hat eine kleine Tanne im komplett umzäunten Vorgarten
stehen. Regelmäßig wurden ihm in der Adventszeit die Kerzen der
Beleuchtung vom Baum geklaut.
Auf die Frage an die Polizei, ob er innerhalb seines Grundstückes einen
(wie auch immer...) spannungsführenden Draht zur Abwehr anbringen kann,
hieß es sinngemäß: "Wenn sich jemand verletzt, bis Du schuldig!"
Wo sind wir hingeraten, wenn ein Missetäter/Einbrecher mehr Rechte hat
als der Eigentümer eines Grundstücks bzw. einer Sache?
Völlig OT: Im sogenannten "finsteren Mittelalter" wurden
Eigentumsdelikte mit dem Pranger oder Schlimmerem bestraft. Heutzutage
muß der Geschädigte noch seine Unschuld beweisen!?
Der Nachdenkliche
Johannes
Anbei ein paar Beispiele aus USA:
Es soll die Erhöhung dass Diebstahl nur eine Ordnungswidrigkeit wäre von
450 Auf 950 Dollar an den Plünderungen schuld sein:
https://www.nzz.ch/meinung/san-francisco-grassierender-ladendiebstahl-ld.1628490?reduced=truehttps://www.merkur.de/welt/usa-gesetz-kalifornien-ladendiebstahl-950-dollar-proposition-47-streit-filial-schliessungen-diebe-91104051.htmlhttps://www.tagesanzeiger.ch/80-raeuber-stuermen-nobel-kaufhaus-388388324176
Er hier schreibt, dass das alles nicht richtige Berichterstattung wäre:
https://uebermedien.de/65216/irre-geschichte-ueber-irres-gesetz-das-klauen-in-kalifornien-erlaubt/
", und nachdem mindestens ein Angestellter bei dem Versuch, einen
solchen Räuber zu stellen, erschossen wurde, geben die meisten
Filialleiter selbst den Sicherheitsleuten die Direktive, die Räuber
lieber einfach ziehen zu lassen."
Wie so meistens ist die Realität nicht so einfach. Es besteht ein
rechtlicher Unterschied zwischen der Verfolgung einer Ordnungswidrigkeit
und einer Strafsache. Die 950 Präpostion 47 darf man nicht alleine
betrachten. Wenn zum Beispiel die Angestellten wegen dem Versuch den
Dieb, der den Diebstahl der Einstufung Ordnungswidrigkeit beging, zu
Schaden kommen, sehen die rechtlichen Ansprüche und wer zum Beispiel für
die Kosten des Krankenhausaufenthaltes aufkommt unterschiedlich aus. Die
Suchmaschine Tante G. ist auch nicht mehr, das was diese mal war, weil
ich den leider nur in USA vorhandenen Artikel (Tucson News) zu einem
Urteil im Nachbarstaat Californien suche, wo ein solcher Plünderer gegen
die Sekurity eines Geschäftes klagte, die einen solchen Täter
erwischten, überwältigten und festsetzten bis die Polizei kam. Die Leute
wurden wegen Kidnapping verurteilt.
Jetzt kommt noch verstärkend hinzu die Armutsprobleme durch Corona und
die Folgen von "Defund the Police" durch bestimmte Ereignisse, die ich
hier weglasse, weil es sonst zu sehr politisch wird.
Als ich vor ungefähr fünf Jahren in einer Outlet Mall war, hatte ich
beim Warten auf Freunde mal die Mall Roules überflogen. Dort standen
explizite private property rules, die man mit dem Betreten des Areal
akzeptiert. Die Mall hatte eine eigene mall police. Damals hatte ich
nicht verstanden, warum dort stand, dass jeder auf dem Gelände einen
Dieb eine angemessene Zeit bis zur Übergabe an die Mall-Polizei
festhalten darf. Hätte die Tafel sonst abfotografiert.
Besonders humorvoll fand ich die Regel, dass diese sich vorbehalten
nicht Jeden zum Zeigen des Ausweises aufzufordern vor der Abgabe von
Alkohol oder anderen altersbeschränkten Produkten. Der Grund für diese
Regel war, dass sich eine Frau jenseits der 70 Jahre beschwerte, dass
sie altersdiskriminiert wurde, weil der Ausweis von ihr nicht verlangt
wurde.
Jetzt wieder nach Europa:
Zumindest so ist noch bei uns aus die rechtliche Regelung:
https://www.juraforum.de/ratgeber/strafrecht/ladendiebstahl-und-festnahmerecht
Johannes R. schrieb:> Wo sind wir hingeraten, wenn ein Missetäter/Einbrecher mehr Rechte hat> als der Eigentümer eines Grundstücks bzw. einer Sache?
Jemand klaut Kerzen und wird mit Strom niedergestreckt.
Ich sehe hierbei nicht dass der Dieb mehr Rechte hat wie der Eigentümer.
Selbstjustiz ist eine gefährliche Sache zu der ich nicht gerne wieder
zurück kehren möchte. Selbst wenn für mich das Eigentum des Anderen tabu
ist.
Johannes R. schrieb:> Wo sind wir hingeraten, wenn ein Missetäter/Einbrecher mehr Rechte hat> als der Eigentümer eines Grundstücks bzw. einer Sache?
Stell dir vor, jeder baut irgendwelche Lebensgefährlichen Fallen um sein
Haus auf. Das wäre Irre!
Und es ist ja nicht von vorn herein pauschal verboten oder? Man muss
dann eben lediglich die Konsequenzen tragen, wenn sich jemand verletzt.
Genau DAS wurde ihm gesagt. Ist das zu viel verlangt?
Und natürlich kann niemand erwarten dass man einen Kerzendieb per Strom
verletzen oder töten darf.
Andererseits, wenn man so einen Hass auf die Person hat, muss man eben
die Konsequenzen in Kauf nehmen.
Heutige Schneeflöckchen wollen alles machen dürfen was sie wollen und
keine Konsequenzen oder Verantwortung. Geht halt nicht.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich kenne nur die Geräte aus der Disco, die lange vorheizen müssen.
Ich befürchte dass bei diesen Geschäftsraumverneblern die Heizung die
ganze Zeit an ist und dann nur noch das Nebelfluid aufgepumpt wird.
Johannes R. schrieb:> Wo sind wir hingeraten, wenn ein Missetäter/Einbrecher mehr Rechte hat> als der Eigentümer eines Grundstücks bzw. einer Sache?
auf dem gleichen falschen Wege,
wo Radfahrer eine generelle Absolution erhalten,
wenns zum Unfall mit Kraftfahrzeugen kommt
Johannes R. schrieb:> Wo sind wir hingeraten, wenn ein Missetäter/Einbrecher mehr Rechte hat> als der Eigentümer eines Grundstücks bzw. einer Sache?
Wo steht denn, dass ein Missetäter/Einbrecher mehr Rechte hat als der
Eigentümer eines Grundstücks bzw. einer Sache?
> Auf die Frage an die Polizei, ob er innerhalb seines Grundstückes einen> (wie auch immer...) spannungsführenden Draht zur Abwehr anbringen kann
Dann musst du sowieso das übliche Elektrozaun-Schild dranhängen. Und den
Draht deutlich sichtbar machen. Und ab dann sehe ich kein Problem mehr.
Aber: so einen Zaun überwinde ich als Kerzendieb jederzeit, weil ich
weiß: der Stromschlag tut weh, er bringt mich aber nicht um.
Fazit: ausser Spesen nichts gewesen.
> hieß es sinngemäß: "Wenn sich jemand verletzt, bis Du schuldig!"
Und wie hieß "es" richtig? So wie ich Polizisten kenne, hieß es:
"Wenn sich jemand verletzt, müssen Sie die Konsequenzen tragen."
Und das passt ja. Denn da wurde nichts hinterhältig oder unerkennbar
abgesichert, sondern die Konsequenzen deutlich angekündigt und keine
über den Sachschutz hinausgehende "Gewalt" angewendet.
Oliver S. schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Ich kenne nur die Geräte aus der Disco, die lange vorheizen müssen.> Ich befürchte dass bei diesen Geschäftsraumverneblern die Heizung die> ganze Zeit an ist und dann nur noch das Nebelfluid aufgepumpt wird.
Ich habe einfach mal interessehalber eine Minute gegoogelt.
Es gibt Kaltnebler:
https://alarm-franke.de/schutznebeltechnik-der-neusten-generation/
Und solche, die ständig heizen: https://schutznebel.de/
Dort werden ständig 40W verheizt:
https://shop.armantis.de/ur-fog/modular-plus-serie/sicherheitsnebelsystem-modular-plus?number=600514.600524