HM605 Netzteilfrage

Gast #3942784
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Ralph Berres schrieb:
> Die 4,5V könnte eventuell sogar normal sein.

Das glaube ich inzwischen auch.
Habe jetzt einen im TO220 Gehäuse reingebaut,
über flexible Leitungen verbunden
und den Widerstand auf Abstand gelötet.

Werde mal einen Darlington in TO220 und
einen Sicherungswiderstand besorgen.

LG

old.
#3944665
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Naja 4,5V/33 Ohm = 136mA Strom die fließen.

So unwarscheinlich erscheint mir das noch nicht.

ca. 95mA fließen ja schon alleine in der Y-Endstufe.

Ich habe jetzt auf die Schnelle keine weitere Stufe gefunden, welche von 
den 68V versorgt werden.

Ich würde mir die Y-Endstufe mal näher ansehen.

Sind an den Ausgängen wirklich ca. 42V DC ? Wer hat dann  die restlichen 
39mA geklaut? oder sind an den Y-Ausgängen nur 31V zu messen? Dann wären 
die 136mA erklärbar. Eventuell VR501 auf dem Y-Endstufenboard verstellt.

Vielleicht ist die Hochspannung falsch eingestellt, und deswegen wurde 
der Gain in Y und Y Teil nachgestellt. ( mit den jetzt feststellbaren zu 
hohen Strom im 68V Netzteil )

Wer weis es.
Gast #3945167
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Ralph Berres schrieb:
> Ich würde mir die Y-Endstufe mal näher ansehen.
>
> Sind an den Ausgängen wirklich ca. 42V DC ? Wer hat dann  die restlichen
> 39mA geklaut? oder sind an den Y-Ausgängen nur 31V zu messen? Dann wären
> die 136mA erklärbar. Eventuell VR501 auf dem Y-Endstufenboard verstellt.

Ja, da liegen 42VDC. Ich habe sie auf 43V hochgedreht weil in der
Betriebsanleitung 43VDC an der Röhrenfassung angegeben sind.
Aber das eine Volt macht den Kohl nicht fett.

R2508: 4V3/33R = 130mA
R2501: 3V3/100R=  33mA
macht 97mA für Y.

LG

old.
Gast #3945432
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Morgen wird abgeglichen.
Habe jetzt das Netzteil auf Darlington umgebaut.
Bis auf den 33R wird auf der Leiterplatte nichts
mehr warm. :-)

IC2500= TL431
R2512=  33K
R2514=  68K
T2503=  BDW93C Darlington Pinbelegung beachten
R2507=  ZD 6V8 Zenerdiode für Strombegrenzung 150mA

Damit bin ich jetzt sehr zufrieden.

Jetzt habe ich 4VDC am R2508.

Vorsicht, Layout und Schaltplan stimmen nicht ganz.

LG

old.
#3945693
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Klar, 130 mA sind nicht viel. Ich finde es aber zu viel für so einen 
kleinen (Baugröße!) Widerstand. Ich denke auch, dass Hameg da nicht 
fehldimensioniert hat, somit könnte man überlegen ob die die 68V durch 
einen Defekt in der Last überlastet werden. Wenn der R2508 so ein 
Standard-1/4W-Widerstand ist wird der da ja mit weit über 100% 
zusätzlich belastet. Kann mir nicht vorstellen, dass die bei Hameg da so 
einen Bock geschossen haben.
#3945707
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Michael

man kann den Strom welche die Y-Endstufe zieht, leicht ausrechnen.

Den Spannungsabfall zum Quadrat durch den Kollektorwiderstand der 
Y-Endstufe. Da es eine Gegentaktendstufe ist, das ganze mal 2. Das sind 
schon alleine 95mA.

Und wie Darsius schon richtig festgestellt hat, zieht das 140V Netzteil 
den Rest. Der stockt nämlich einfach auf das 68V Netzteil auf, und 
versorgt u.A. die X-Endstufe

Also stimmen die Werte wohl.

Ich würde ins Netzteil einen 2W Widerstand reinsetzen und gut ist.



Hameg hat schon so manche Böcke geschossen. Im HM205 war der 
Brückengleichrichter für das 5V Netzteil arg knapp dimensioniert, so das 
der auch regelmäßig abgeraucht war.

Ralph Berres
Gast #3945743
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Michael Köhler schrieb:
> dass Hameg da

Das Netzteil ist knapp ausgelegt.
Ist nicht die erste Reparatur an der Stelle.
Deshalb die Modifikation.
Die Gleichrichterporbleme sind auch alte bekannte.
Seit ich von oben und unten zwei Brückengleichrichter
parallel gelötet habe, ist an dieser Front Ruhe.

Michael Köhler schrieb:
> für so einen
> kleinen (Baugröße!) Widerstand.

Es gibt in der Bauform auch Halbwatt Widerstände.
Aber gut für die Leiterplatte ist das nicht.
Den neuen habe ich mal mit etwas Abstand eingebaut.


LG

old.
Gast #3945888
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Michael Köhler schrieb:
> Hm, OK.

Habe den original-Widerstand mal ans Labornetzteil gehangen.
Qualmt und stinkt, unterbricht nicht.
Der Widerstand ist kein Sicherungswiderstand.
Wenn der kleine TO126 Längsregler durchlegiert
besteht durchaus Brandgefahr.
Die Leiterplatte liegt mit den Bauteilen nach unten ...

LG

old.

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