als Amateurelektroniker habe ich ein kleines allgemeines
Verständnisproblem, finde weder per Suche noch per google eine AW und
bitte um einen Hinweis (komme auch mit dem 4051-Datenblatt nicht
weiter):
Es geht um ein Interface das Mididaten in 4 Spannungen wandelt. Ich
schicke von meinem mega8 ein 8bit-Signal über einen DAC in einen 4051
den ich über den mega8 auch umschalte (nutze nur 4 der 8 Ausgänge vom
4051). Die 4 4051-Ausgänge gehen direkt in die positiven Eingänge eines
TL074, die negativen TL074-Eingänge sind mit dem Ausgang verbunden. An
den 4 Eingängen habe ich dann noch je 1 MKT-Kondensator (10n) gegen
Masse zur Erhaltung der Spannung, also 4 separate SampleHold-Stufen.
Funktioniert soweit auch alles.
Wenn ich nun aber NICHT permanent den 4051 im Kreis durchschalte und die
TL084 Eingänge somit auch nicht permanent 'erneuert' werden driften die
Spannungen an den 3 (nicht vom 4051-gefütterten) Ausgängen innerhalb
weniger Sekunden weg. Komischerweise teils in positive, teils in
negative Richtung. Spannungsversorgung ist bipolar +/- 12 Volt.
Allerdings nicht GANZ exakt (ca. -12.02 und +11.98), kann das daran
liegen?
Habe auch mal den 4051 rausgenommen und NUR die SH-Stufen manuell
getestet, dasselbe Problem, scheint also nicht so zu sein dass
nicht-durchgeschaltete 4051-Ausgänge Elektronen absaugen. Sollte die
Spannung von dem Kondensator nicht wenigstens ein paar Minuten gehalten
werden können?
vielen Dank für einen Tipp.
Gregor