Operationsverstärker Klinke <-> Olimex STM32

OP #3487227
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Hallo allerseite,

ich bin neu hier im Forum und würde mich über anfängliche Unterstützung 
als erstmaliger Nutzer eines Microcontrollerboards freuen!

Dahingehend habe ich mir just ein Olimex E407 (STM32 F4) Board zugelegt, 
welches ich, auch, wenn nicht ideal dafür, für ein paar 
Audiosignalverarbeitungsprojekte nutzen möchte. Für den Anfang will ich 
ein Audio-Signal aus einem Stereo-Klinkenstecker von einem gängigen 
MP3-Player in das Board einschleusen und wohl ersteinmal durch einen 
(oder 2) AD-Wandler jagen. Nachher soll das wie auch immer verarbeitet 
Signal entweder wieder auf eine Klinkenstecker oder auf ein paar 
Cinch-Stecker gehen, dahingehend bin ich noch unentschieden.

Typische Spannunge der Klinkenstecker scheinen um die 0.7V zu liegen, 
die Olimex-AD und DA Wandler arbeiten anscheinend mit ca. 3V.

Daher meine erste kleine Frage: Welchen Operationsverstärker (ich 
vermute, dass ich einen derartigen einsetzen muss, wenn nicht, 
korrigiert mich gerne) muss ich einsetzen, um die Spannungen von Klinke 
auf Olimex und zurück zu regeln?

Vielen Dank für eure Hilfe,
AndyOrange
#3487368
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Andreas Beschorner schrieb:
> Typische Spannunge der Klinkenstecker scheinen um die 0.7V zu liegen,
> die Olimex-AD und DA Wandler arbeiten anscheinend mit ca. 3V.

Wenn 0,7V der Effektivwert ist (was wahrscheinlich ist), hast Du eine 
Spitze-Spitze-Wert von 0,7V * Wurzel(2) * 2 = 1,98V. Das passt doch 
schon ganz gut zum Messbereich 0...3V mit etwas Übersteuerungsreserve.
Jetzt fehlt nur noch die "Verschiebung": am einfachsten ein 
Spannungsteiler, der 1,5V an den ADC-Eingang legt und das Audio-Signal 
dort mit einem Kondensator einkoppeln.
Beim DAC-Ausgang reicht ein Koppelkondensator.

Gruß Dietrich
OP #3528830
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Hoi Dietrich,

danke für Deine Antwort. Habe das ausprobiert, und es funktioniert recht 
gut. Allerdings habe ich in den Grenzbereichen (also so um 2.7 bis 3V 
herum) ziemliche Instabilitaeten und starkes Rauschen. Eigentlich dachte 
ich, dass der Kondensator das ganze Rauschproblem unterdrücken sollte…

Wäre vielleicht doch ein vorgefertigter OP ratsam? Teuer sind sie ja 
nicht..

Gruss und Danke nochmals für Hilfe,

Andreas
#3528987
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Harald, da magst du sicher Recht haben.

Ich denke aber mal, das der MP3 Player für Kopfhöhrer mit 16-32 Ohm 
ausgelegt ist und die Olmex einen Eingang >>KOhm hat. In dieser 
Konstellation kommt es dann oft zu Verzerrungen bei hohen Aussteuerungen 
bei MP3-Playern. Wobei die Dinger hier im Endbereich eh immer viele 
Schwierigkeiten haben.

Eventuelle einen OPV als invertierender Verstärker mit 50R im Eingang 
und 50R + 150R als Poti in der Gegenkopplung. Danach den MP3 nur zu 1/3 
aussteuern. Als OPV eventuell einen TL081 o.ä. verwenden.
Gast #3529041
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Hoi Marek,

danke für Deine Antwort. Ich schau mir den OPV mal an. Das mit der 
Gegenkopplung klingt nach einer guten Idee, um die Spannung stabil zu 
halten!

Ich probiere das nächstes WE mal aus, wenn ich bis dahin an einen OPV 
komme.

Gruss,
AndyO.
#3529252
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Schaue dir mal die beschaltungen der OPs als inv. und nicht inv. 
Verstärker an, dann weißt du, was ich mit Gegenkopplung meine.
Alternativ kannst du auch einen nicht inv.  Verstärkerbeschaltung 
verwenden. Dann würde ich den Eingang aber mit ca. 50R gegen Masse 
ziehen.
#3529276
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Marek Walther schrieb:
> Harald, da magst du sicher Recht haben.
>
> Ich denke aber mal, das der MP3 Player für Kopfhöhrer mit 16-32 Ohm
> ausgelegt ist und die Olmex einen Eingang >>KOhm hat. In dieser
> Konstellation kommt es dann oft zu Verzerrungen bei hohen Aussteuerungen
> bei MP3-Playern.

Das passiert nur bei Übersteuerungen unabhängig von der Belastung.
Es sei denn, die Quelle ist ein Röhrenverstärker. Ich kenne aber
keine MP3-Spieler mit Röhrenverstärkern.
Gruss
Harald

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