OPA macht Scheiß

Gast #150461
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Hallo,

ich habe einen Mikrofonverstärker gebaut, und der funktioniert auch
wunderbar. Solange er nur mit einem TL071 betrieben wird. Verwende ich
einen TLC271 Low Power CMOS Opamp geht er auch, allerdings nur am
Oszilloskop. Sobald ich ihn aber an den Line In oder Mikrofoneingang
meines Notebooks anschließe fängt er an im Sekundentakt von einer
Sättigung zur anderen zu wechseln. Lasse ich den Eingang offen passiert
das Gleiche. Die Frequenz des hin und her Kippens steigt mit fallender
Verstärkung (invertierend, 100 Ohm gegen 10 kOhm).
Lastwiderstand am Ausgang bringt nichts. Die Referenzspannung für den
nichtinvertierenden Eingang wird durch zwei 33 k Widerstände und einen
1 uF Kondensator gegen Schwingen hergestellt.
Was kann das sein?

Michael
Gast #150463
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Ok, ich habe nun herausgefunden, dass wenn ich einen 10 k Lastwiderstand
hinter den OPA bzw. hinter den Ausgangskondensator hänge das gleiche
passiert. Ich nehme also mal an, die Impedanz des Line In Eingangs ist
sogar noch kleiner. Aber wieso schwingt das bei einem
Lastwiderstand????
Gast #150464
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Ähm, Du hast den Ausgang sowohl mit dem invertierenden als auch mit dem
nichtinvertierenden Eingang verbunden ... das gibt wohl nen schönen
Oszillator. Du mußt die Verbindung zwischen J2 Pin 1 und R7/R8
auftrennen und Pin 1 einfach an GND anschließen.
Gast #150466
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"Aber was mache ich wenn ich
nicht GND sondern eben den Nullpunkt des OPA als Referenz für den
Ausgang haben will?"


Du hast einen Kondensator am Ausgang, da kommt keine Gleichspannung
durch !

Also geh gegen GND.


Peter
Gast #150467
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Wenn Du unbedingt VCC/2 als Bezugspunkt am Ausgang haben möchtest,
obwohl das, wie schon gesagt wurde, unnötigt ist, dann verwende einen
zweiten, unabhängigen Spannungsteiler dafür.

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